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Luigi Musma Europameister im Boxen
Zigaretten, Gebäck und Zigarren in den Lazaretten in Gießen, Bad-Nauheim unö Ziegenberg verteilt. Zu den Feiertagen wurden durch Vermittlung der
Spielfolge, die den Besuchern viel Freude bereitete, da sie gute Zirtuskunst im Gewände angenehmer Unterhaltung brachte, die man besonders unter den gegenwärtigen Verhältnissen mit aller Anerkennung verzeichnen darf. Die Darbietungen fanden denn auch wohlverdienten starken Beifall.
ßen, nehmen ihre Vortragstätigkeit am Sonntag, 12. April, wieder auf. Der Dichter Siegfried von Vegesack roirb über das Thema „Bei den deutschen Kolonisten in Südamerika" sprechen und seine Aus- führungen durch zahlreiche Lichtbilder ergänzen. Fast zwei Jahre hat Siegfried v. Vegesack Vrasi- lien, Argentinien, Paraguay und Chile bereist. Nicht auf der Jagd nach Abenteuern und Sensationen, sondern um das Leben der deutschen Siedler kennenzulernen, hat er die Pommern in Espi- rito Santo, die Wolgadeutschen am Parana, die Schwaben in Uruguay, die jüngsten deutschen Nach- kriegskolon'isten in Misiones und Paraguay und die über hundertjährigen deutschen Siedlungen in Südchile aufgesucht. Aber nicht nur vom Leben der Deutschen in Uebersee, ihrem oft harten Kampf und treuen Festhalten an der alten Heimat, sondern auch von der fremden Urwelt erzählt Siegfried v. Vegesack; von der brasilianischen Wildnis, den Weiten des argentinischen Camps, den Cordilleren und Schneevulkanen Chiles, den Eingeborenen und seltsamen Tieren des südamerikamschen Kontinents.
Inch Gantz, Klein, Schuck und Deeg, die der Elf das Gepräge gaben. Weniger war durch eine Verletzung stark beeinträchttgt. Bei den anderen war der Eifer überwiegend, der manche spielerische Schwäche verdeckte. Die Leitung hatte Gerhard, Annerod.
Turnmeisterschasten von Hessen-Nassau
In Neu-Isenburg wurden am Ostermontag die Gerätmeisterschaften des Gaues Hessen-Nassau entschieden. In verschiedenen Klassen uni> Leistungsstufen traten rund 100 Turner und 40 Turnerinnen an. Die Endkämpfe sanden nachmittags in der Halle der Tgd. Neu-Isenburg statt und waren durch Vorführungen der Gau-Borführungsgruppe des Füch- amtes Turnen umrahmt. Dle Ergebnisse:
Turner-Zehn kämpf (Gaumeisterschaft)^ 1. Linke (WL./Rb. Hanau) 182,5 P.; 2. Henkel
♦♦ Theater der Universitätsstadt Gietzen. Aus dem Dramaturgischen Büro wird uns geschrieben: In der heutigen Erstaufführung der Oper „Das Herrenrecht" von Wilhelm Stärk wirken mit: Gabriele Possinke, Lisel Schröter-Bek- kers; Kurt Bosny, Ludwig Drufchel, Walter Eesy, Hans Lott, Ottmar Mayr und Bernhard Schmiß. Musikalische Leitung: Otto Söllner. Inszenierung: Max Schwarze. Chöre: Carl Willy Hahn. Tanzleitung: Andreas Dolpert. Bühnenbild: Karl Löfster.
♦♦ Der Dichter Siegfried v. Vegesack s p r i ch t i n G i e tz e n. Die im Gießener Vortrags- ring zusammengeschlossenen Kulturverbände, Goethe- Bund, Kulturelle Vereinigung und NS.-Gemein- schaft „Kraft durch Freude" Volksbildungsstätte Gie-
Kreisfrauenschaftsleiterin W rede Kuchenspenden den Ortsfrauenschaften Ettingshausen, Freienseen und Münster an die hiesigen Lazarette verteilt. Die NS.-Kriegerkameradschaft Lollar des Reichs- kriegevbundes hatte durch ihren Kameradschaftsführer T a u b e r t eine große Kuchenspende zu Ostern einem hiesigen Lazarett übermittelt. — Zum Ostersonntag hatte die Ortsgruppe der NSDAP Reiskirchen eine große Zahl Verwundeter eingeladen. Diese waren zum Mittagessen in Familien zu Gast. Bei dem fröhlichen Nachmittagskaffee begrüßte der Kameradschaftsführer der NSKOV. Roth die Gäste, welche von der Frauenschast betreut und dem BDM. unterhallen wurden. Ortsgruppenleiter Stark sprach zu den Verwundeten und brachte den Dank der Heimat zum Ausdruck. Der Osterhas teilte den Verwundeten Gaben aus. Dankbar werden sich
die Verwundeten dieses wohlgelungenen Tages erinnern.
Zirkus Holzmüller in Gießen.
Der Zirkus Max Holzmüller, der in den letzten Monaten fein Winterquartier in Gießen aufgeschla- §en hatte, leitete am Ostersamstagabend feine neue lrbeitsperiode mit der Eröffnungsvorstellung auf Oswaldsgarten in Gießen ein. Der Auftakt feiner neuen Vorführungsreife war in Gießen recht verheißungsvoll für ihn, denn ein fast ausoerkauftes Haus erfreute sich bei dem Eröffnungsabend an diesen vielseitigen Darbietungen der Zirkuskunst, und an den Oftertagen war das Interesse an dieser heutzutage selten gewordenen Unterhaltung nicht geringer.
Die Spielfolge zeigte eine bunte Mischung der Darbietungen, bei denen die Pferdedressur und vor ' allem die Rettkunst, ganz besonders aber die hervorragende Dressur des durch seine Mitwirkung bei den Kriegs-WHW.-Sammlungen bekannt gewordenen Elefanten „Nurmi" die Spitzenpunkte der zirzensischen Kunst bildeten. Daneben kamen natürlich auch die Akrobaten der verschiedensten Arten und selbstverständlich die Auguste als Spaßmacher gebührend zur Geltung, ferner erfreute ein Hausballett mit netten Tanzdarbietungen. Die reiterlichen Leistungen der Künstter, in erster Linie von Konstanttn Baragunow und die zwei Bratuchins, zeigten gutes Niveau und schneidige Durchführung, die Komische Hohe Schule am langen Zügel offenbarte ausgezeichnete Dressur des prächtigen Pferdes. Die Vorführung des Elefanten „Nurmi" durch Direktor Max Holzmüller und Frau machte mit einem geradezu verblüffenden Erfolg der Dressurarbeit an diesem Dtckhäuter bekannt, die man vorbehaltlos zu den besten Leistungen der Tierdressur rechnen kann. Besondere Erwähnung verdienen noch aus dem Reiche der Akrobatik der Kugelbalanceakt von Fräulein Anita, die fünf Barbers an römischen Ringen und die zwei Iakubowskys mit ihrer glänzenden Leistung hoch oben am Schwebereck unter der Zirkuskuppel. Nicht vergessen seien auch die Spaßmacher Martini, Reinsch und Richter, die mit ihren drolligen Streichen als Auguste die Lachmuskeln der Besucher in Bewegung setzten.
Alles in allem bot der Zirkus Holzmüller eine
1900 — Groß-Larben 2:0 (1:0).
Für die Blau-Weißen war es ein günstiger Umstand, daß dis Gäste nur mit neun Wtann zur Stelle waren, denn durch verschiedene Ausfälle — Kraft, Ammon und Rennert waren dienstlich nicht abkömmlich — mußte in letzter Minute entsprechender Ersatz beschafft werden. Mit Kraft III., Schuck, Keil, Habeth, Ganß, Weniger, Rduhl, W., Klein, Seeg, Ebert, Rohn kam dann ein Gebilde zustande, das sich unter den gebotenen Umständen den Sieg redlich erkämpfte.
Die Platzbesitzer begannen zwar mit dem Wind, doch die spielerische Ueberlegenl)eit ging von den Gästen aus. Erst nach Ablauf einer Viertelstunde kam bei den Gastgebern etwas mehr Linie ins Spiel. Nach verschiedenen, durch Abseits und überhastetes Spiel verpuffenden Angriffen gelang den Blau-Weißen durch Klein der Führungstreffer. Bel den Angriffen der Gäste entstanden mehrere Eckbälle, die fedoch immer wieder abgewehrt werden konnten. Nach dem Wechsel famei die Blau-Weißen immer besser ins Spiel. Besonders von Ganß sah man ein erfolgreiches Spiel. Im Sturm wurde das Verständnis zwischen Klein und Deeg immer besser, wodurch manche heikle Situation im Strafraum der Gäste entstand. Nur zu Erfolgen wollte es nicht kommen. Immer wieder gelang es der Verteidigung, besonders aber dem Torwächter, manchen gefährlichen Angriff abzuwehren. Ein übertriebenes Kabinettstückchen, das sich der rechte Verteidiger bei einem Angriff leistete, gab Deeg Gelegenheit, auf 2:0 zu eryöhen. Die restlichen Minuten verliefen unter abwechselnden Angriffen, wobei die Platzbesitzer die Mehrzahl besaßen, die aussichtsreichste der Gäste daaegen von dem Halbrechten unglücklicherweise an vie Latte geschossen wurde.
Trotz der neun Mann gaben die Gäste einen be- achttichen Gegner ab. Bei 1900 waren es Hauptsach-
Zu den bedeutendsten Sporiveranstaltunyen des Ostersonntags in der Reichshauptstadt gehörte der Boxkampftag in der Deutschlandhalle um die Europameisterschaft im Halbschwergewicht zwischen M u - f in a und Vogt.
Luigi Musina wurde mit einem verdienten Punktsieg über 15 Runden Europameister. Der deutsche Meister Richard Vogt boxte zu zögernd und hat nicht das erreicht, was vor ihm Schmeling, Pi- stulla, Heuser und Lazek schafften. Der Hamburger lieferte seinem Gegner zwar einen recht guten Kampf, ober Musina war technisch besser und schneller. Der Italiener befand sich fast ständig auf dem Rückzug und schlug aus der Defensive immer wieder seinen genauen Konter. In den ersten sechs Runden war der Kampf ziemlich ausgeglichen. Musina wirkte ruhiger und selbstbewußter und hatte hier bereits
einen kleinen Punktvorsprung. In der zehnten Runde hoffte man auf eine Wendung. Vogt brachte einige schmerzhafte Treffer an, aber bei diesem einzigen Höhepunkt blieb es dann auch. Der Deutsche setzte in der Schlußrunde noch einmal alles auf eine Karie. Musina kam aber auch über diesen Angriff hinweg und behauptete seinen Vorsprung, den er sich durch gutes Boxen in den voraufgegangenen Runden gesichert hatte.
Damit ist nach fast dreijähriger Pause der Nachfolger von Adolf Heuser gefunden worden, nach» dem sowohl Italien als auch Deutschland noch vor Jahresfrist andere Kandidaten hatten. Musina holle sich als Schwergewichtsmeister von Italien den Europatitel der Halbschwergewichte, den er schon als, Amateur besaß.
(V. & H., Frankfurt) 180,7 P.; 3. Isele (GfL. Darmstadt) 179,9 P.; 4. Rosenberger (23. & H., Frankfurt) 175,3 P.; 5. Schöneich (Erbach/West.) 172,9 P.; 6. Herbert (Tv. 1846 Gießen) 165,9'P,; 7. Gallus (Tv. Kirdorf) 164,4 P.
Frauen-Siebenkampf (Gaumeiisterschaft): 1. Thien (Eintracht Frankfurt) 132,5 P.; 2. Mei« fter (Tv. 57, Sachsenhausen) 123,5 P.; 3. Pritschow (Frankfurter Tv. 1860) 122,5 P.; 4. Heuser (DG. Schwanheim) 119,0 P.; 5. Lindermeier (TG. Ffm.« Bornheim) 116,5 P.; 6. Grund (TG. Ffm.-Bocken- heim) und Werner (DG. Offenbach) je 112,5 P.
Zehn kampf (Oberstufe): 1. Voigt (To. Mainz- Bischofsheim) 171,3 P.; 2. Fuchs (Tbd. Wiesbaden) 170,3 P.; 3. Pfeifer (Pol. Mainz) 165,0 P.; 4. Bund (Tbd. Wiesbaden) 152,9 P. — Achtkampf (Mit* telfhrfe): 1. Wilz (Tv. Klein-Krotzenburg) 141,5 P.; 2. Schreiber (Tv. Ginnheim) 132,5 P.; 3. Schlicht (TSG. Wetzlar-Niedergirmes) 132 P. — Acht- kämpf (1902—1908): 1. Küchler (Bockenheimer TG. Ffm.) 151,5 P.: 2. Nikolai (To. Schwanheim) 148 P.; 3. Höppner (Tv. Neu-Isenburg) 147 P. — S i e • bentampf (1897—1901): 1. Dunz (TSG.Nieder- Ramstadt) 127 P.; 2. Blischke (Tv. Schwanheim) 122 P.; 3. Krebs (Tv. Kirdorf) 119 P. — Sechs- kämpf (1892—1896): 1. Weigand (Tv. Ffm.- Fechenheim) 110 P.; 2. Müller (TSG. Harheim) 109,5 P.; 3. Kunz (Pol. Mainz) 109 P. — Fünfkampf (1884—1891): 1. Sitzius (Tv. Ffm.-Ginn- heim) 94,5 P.; 2. Kraus (Bockenheimer TG. Ffm.) 93,0 P.; 3. Prag (Tv. Offenbach) 92,5 P. — Fünf» kampf (1883 und früher): 1. Lormann (To. Ffm.« Schwanheim) 96 P.; 2. Klint (GfL. Darmstadt) 90,5 P.; 3.Michael (To.Niederrad) 86 P. — Turnerinnen: Oberstufe: 1. Schneider (Tv. 46 Gießen) 102,5 P.; 2. Wolf (Tv. Oberstedten) 100 P. — Unterstufe: 1. Kasper (To. Ffm.-Schwast« heim) 104 P.; 2. Klein (Tschft. Bürgel) 103 P.; 3. Schneider urib Eilert ('beide To. Oberstedten) se 102 Punkte.
Handball-Meisterschaftsspiele.
SA. Frankfurt — TG. Dietzenbach 16:5;
GfL. Pfungstadt — Polizei Frankfurt 2:13;
I LSD. Gießen — TG. Offenbach 15:2.
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Schulbücher
Schulartikel
Richard Mählich
Gießen, Dammstr. 22
1152D
Allgemeine Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen.
Bekanntmachung.
Beir.: Eisernes Sparen,
Steuer- un-Beitragsfreiheit
Gemäß § 3 der VO. über die Lenkung von Kaufkraft vom 30.10.1941 (RGBl. I S. 664) sind Be- träge, die auf eiserne Sparkonten eingezahlt werden, von den Reichssteuern und von den gesetzlichen Beiträgen zur Sozialversicherung befreit
Sozialversicherungsausgleich.
Der Arbeitgeber hat von den eisernen Sparbeträgen feiner sozialoersicherungspflichtigen Arbeitnehmer keine Arbeitgeberanteile an den gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträgen zu entrichten. Er hat dafür einen Ausgleichsbetrag in höhe von 5 v. h. der eisernen Sparbeträge, die er vom Arbeitslohn seiner sozialoersicherungspflichtigen Arbeitnehmer einbehalten hat, spätestens am zehnten Tage nach Ablauf eines jeden Kalendervierteljahres — erstmals am 10. April 1942 — an die zuständige Krankenkasse abzuführen.
Der Ausgleichsbetrag ist auch dann zu zahlen, wenn eine Versicherungspflicht nur bei einem Träger, der Sozialversicherung vorliegt, das Gefolgschaftsmitglied also entweder der Kranken-, Arbeitslosen-, Invaliden- oder Angestelltenversicherung als Pflichtmitglied angehört.
Ist der Gesamtbetrag, den der Arbeitgeber durch die Befreiung der eisernen Sparbeträge von dem gesetzlichen Sozialversicherungsbeitrag an Arbeit- geberanteilen weniger zu zahlen hat, geringer als die 5 v. H. Abgabe, so hat die Krankenkasse auf Antrag den Ausgleichsbetrag entsprechend herabzusetzen. Der Arbeitgeber hat in diesem Falle eine Aufstellung über die eisernen Sparbeträge und die eingezahlten Sozialversicherungsabgaben sämtticher Gefolgschaftsmitglieder, einschließlich der Versicherten bei anderen Kassen, einzureichen. Nach Prüfung des Antrags erhält er einen schriftlichen Bescheid.
Der Ausgleichsbetrag ermäßigt sich bei Arbeitnehmern, die in der Land-, Forstwirtschaft, in der Binnen- und Küstenfischerei oder im Haushalt beschäftigt sind, auf 2 v. H. der Summe der eisernen Sparbeträge. Haushallungsvorstände, die nicht mehr als 2 Hausgehilfinnen oder Hausgehilfen beschäftigen, sind von dem Ausgleichsbetrag befreit.
Arbeitgeber, welche die Beiträge nach dem wirklichen Arbeitsverdienst der Versicherten selbst errech. nen, haben den Ausgleichsbetrag mittels einer besonderen Lohnnachweisung für das eiserne Sparen an die Kasse abzuführen. Die entsprechenden Formu- lare sind bei der Hauptgeschäftsstelle erhältlich.
Einzelmeldungen über das eiserne Sparen sind nicht erforderlich.
Leistungen.
Die Barleistungen der gesetzlichen Krankenversiche
rung werden nach dem Grundlohn ohne Abzug der eisernen Sparbeträge berechnet.
Meldungen.
Alle übrigen Arbeitgeber, welche monatlich eine Beitragsrechnung erhalten, haben das eiserne Sparen unter Angabe der Personalien, des Sparbetrags sowie Beginn und Ende des Sparens der Kasse zu melden. An Stelle einer Meldung kann die Durchschrift der einzelnen Sparerklärung eingeschickt werden. Die Meldung hat auch dann zu erfolgen, wenn der Sparer wohl in keiner Krankenkasse pflichtversichert ist, jedoch einem der anderen genannten Zweige der Sozialversicherung angehört. 1129V
Gießen, den 4. April 1942.
Der Lassenleiter.
der
Der Herr Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — Abt. IX (Bauverwaltung) in Darmstadt hat mit Verfügung Nr. IX/2160 vom 17.2.1942 dio Neufestsetzung und Aufhebung von Fluchtlinien am Leihgesterner Weg und der Elsa-Brandström-Straße sowie den Nachtrag zur Ortsbausatzung vom 8.10, 1930 genehmigt. 11320
Gießen, den 31. März 1942.
* Der Oberbürgermeister. I.A.: (Braoert
Zur Betreuung eines alten Herrn suche ich oiws
ältere Frau oder Fräulein ebentuen auch für halbe Tage. Benner.Grvßett, Vahnhofstr.4(h
Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum; Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den B!e60SirÄMelgiT
Nachtrag zur Ortsbausahung
... Stabt Gießen zn dem Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Freiligrath-, Uhland-, Friedrich« und Frankfurter Straße, Am Riegelpfad und Aulweg.
Auf Grund des § 3 der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935, der Artikel 2, 29, 37» 44 und 59 der Allgemeinen Bauordnung vom 30. April 1881 und der §§ 3—5, 7 und 9 der zugehörigen Ausführungsverordnung vom 1. Februar 1882 in Verbindung mit den Reichsverordnungen über die Regelung der Bebauung vom 15. gebruar 1936 (RGBl. I S. 104) und über Baugestaltung vom
10. November 1936 (RGBl. I S. 938) wird nach vor-- ausgegangener Beratung mtt den Ratsherren mit Genehmigung des Reichstatthalters in Hessen Landesregierung — Abteilung IX (Bauoerwallung) vom 17. Februar 1942 zu Nr. IX/2160 folgender Nachtrag zur Orisbausatzung der Stadt Gießen für das Gebiet zwischen Freiligrath-, Uhland-, Friedrich« und Frankfurter Straße, Am Riegelpfad und Am-* weg erlassen:
§ 1.
Für die Grundstücke Flur V Nr. 18315/ioo, 18310/ioq, 1845/io und 379 werden die Vorschriften der Orts« bausatzung der Stadt Gießen für das Gebiet zwischen Freiligrath-, Uhland-, Friedrich- und Franko furter Straße, Am Riegelpfad und Aulweg vom 8. Oktober 1930 aufgehoben.
§ 2.
Die in § 1 aufgeführten Grundstücke werden zur Erweiterung der vorhandenen Gummifabrit vorgesehen und dem Baublock 15 des oben angezogenen Bebauungsplanes zugeteilt. Der seitherige Baublock 12 kommt in Wegfall.
§ 3.
Für den gesamten Daublock 15 wird ebenfalls die zweigeschossige Bebauung mit einer Traufhöhe bis zu 8,00 m vorgeschrieben.
Gießen, den 31. März 1942.
Der Oberbürgermeister: Ritter.
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ZIGARETTEN
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
Brühl'schen Druckerei
MILDE SORTE MEMPHIS
DRITTE SORTE NIL
| Kaufgesuche"] Klaviere Flügel
gegen bar gesucht
R. Schönau
Bahnhofstr. 76 Tel. 3269. 48Od Gut erhaltener
Anzug für mittl. Figur (1,65 m) zu kauf, gesucht. Schriftl. ^lngeb. u. 01543 an den Gießener Anzeiger erbet. | Verschiedenes |
Silb. Brosche am26.3. zwischen Marktpl.u.Berg- stratze oder bei Wieseck verloren
Da Andenken, Wiederbringer sehr gute Belohn. Bergstraße 1 vt.


