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30. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
,Du mußt dir nicht einbilden, ich sei dümmer
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Betriebes, Sie muhte bleiben, einmal, um für neue einen jungen Kriminalbeamten ke n Schaden,
Loboratorium zu auf in dem guten und ließ ihn ein.
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Dehnvirt- , General« Stahl'AT. ingeordnet n Lochum
Fälle vorhanden zu fein, und zum zweiten, um keinerlei Verdacht zu erregen. Da die Verbrecher nicht nur die Zusammenhänge kannten, die uns nach und nach klar geworden sind, sondern alles übersahen, müßten sie große Dummköpfe gewesen sein, wenn sich ihnen die Entwicklung nicht ge- rodezu aufgedrängt hätte. Eines Tages, ob sofort oder erst nach längerer Zeit, kam die Barkow in Verdacht, wurde vernommen und gründlich ausgehorcht. Äst es da nicht selbstverständlich, daß man
sich vorbereitet?"
Bärbel sah die beiden Männer triumphierend an
Bärbel fuhr fort: „Der Kerl ging darauf ins
„Mach nur so weiter, dann host du eines Tages gar nichts mehr zu sagen!" neckte Kurt und entzog sich mit schnellem Aufspringen der schwesterlichen Faust, die kräftig gegen seine Rippen
eines vollendeten Meineides gut weggekommen, denn sie konnte geltend machen, daß ihre Aussage auch tatsächlich richtig war. Das Gericht hätte ye- । nau so gedacht wie Doktor Ball und Herr Kammin, als sie heute Aenne Barkow hörten."
nicht ganz zu bestreiten", gab Kurt zu.
„Ich habe aber noch eine Feststellung, die gegen .die Barkow spricht. Heute spielte sie die Zusam-
' Unterfeet hmann« ?ee Suh. >kzlich Der« bes Eiser-
isfnirg h r Gauschu« W d 'en Auftakt
diesen ganzen Vorfällen."
„Widerspruch!" schrie Kurt. „Erst willst du uns davon überzeugen, wie glänzend eine Frau schauspielern kann, und jetzt erklärst du, die Barkow habe so wenig geschauspielert, daß die Rolle der Zerknirschten erst begonnen wurde, als sie vor der Kriminalpolizei stand."
„Es ist ein Unterschied, monatelang eine wnue zu"übernehmen oder nur für Stunden durchzuführen Außerdem spricht ja der Erfolg, den sie erzielt hat, für die Richtigkeit ihres Vorgehens."
(Fortsetzung folgt)
Inhabern fanden darüber Besprechungen statt, von denen die Barkow sicher mehr wußte als ich. Man traf Vorbereitungen, um die Pläne und Berechnungen zu erlangen.
Es steht wohl jetzt fest, daß der als Herr Kaspar verkleidete Kerl zuerst im Zimmer von Herrn Kaspar alles durchsucht hat."
Dornotizen.
Liederabend Gertrude Pihinger.
Reichsleiters Dr. Ley. *
Der deutsche Botschafter bei der chinesischen tionalregierung, Heinrich S t a h m e r, ist mit Flugzeug kn Nanking eingetroffen.
Herrn Wand. Der machte ihm
Glaubt, es sei Herr Kaspar, .
Die neuen Pläne ugd Berechnungen hatte Herr Wand bei sich. Man brauchte ihn also nur niederzuschlagen, zu berauben, eine Zündschnur an die Flasche Nitro zu legen und zu gehen. Die Explosion vernichtete alle Spuren."
„Ganz richtig." Michel nickte zufrieden. „Genau so habe ich mir das auch gedacht. Kammin denkt sicher nicht anders."
„Sage mal ehrlich, ob du nur aus deiner Phantasie oder aus Kriminalromanen schöpfit!" wollte Kurt wissen und lächelte dabei spöttisch.
Der rumänische Schriftsteller Liviu Rebreanu, Generalintendant am rumänischen Staatstheater in Bukarest, unternimmt auf Einladung des Reichsministeriums für Volksausklärung und Propaganda eine Dortragsreise durch Deutschland.
Die Regierung von Ecuador hat den von den Bereinigten Staaten, Argentinien, Brasilien und Chile gemachten Vermittlungsvorschlag für die Beilegung des Konfliktes mit Peru angenommen. Die Antrport Perus steht noch aus.
Aus aller Welt.
75 Jahre Taunusbund.
Aus Anlaß des 75jährigen Bestehens des Tgu- nusbundes veranstalteten mehrere Ortsgruppen eine Gedenkfeier im Kapitelsaal des Alten Feldbergturmes. Zn früheren Jahrzehnten hat der Taunusbund große Beträge für die Unterstützung der not- leidenden Taunusgemeinden zur Verfügung gestellt und die Mittel beschafft, um Schwesternstationen zu errichten und zu erhalten. Auch die Korbflechtschule in Grävenwiesbach ist durch die finanzielle Hilfe des Taunusbundes entstanden. Fünf Türme, 28 Schutzhütten und eine große Zahl von Ruhebänken wurden errichtet.
Rllke-Gedachtnlsfeler In Weimar.
Die Rilke-Gedächtnisfeier, die anläßlich des 15. Jahrestages des Todes des Dichters in Gegen- wart der Witwe, Frau (Skira JRilfe. seiner Toedter, Frau Lieber-Rilke, und Persönlichkeiten-der Partei» des Staates, der Wehrmacht und des kulturellen Lebens zu Weimar stattfand, erhielt ihr Gepräge durch die Wiedergabe eines Ausschnitts aus seinen Werken, die von Walter Grüntzig vorgetragen wur« -en. Die Auswahl aus den verschiedenen Werken Rilkes „Rodin", „Das Stundenbuch", „Malte Lau- rids Brigge", „Neue Gedichte", „Späte Gedichte", „Brief aus Muzot", „Sonaten an Orpheus", „Dritte Elegie" und „Briefe an Gräfin Suzar" war so getroffen, daß das Heroisch-Männliche und Sehe- risch-Zukunftdeutende aus Rilkes Dichtungen besonders in Erscheinung trat Bernhard Twardy.
Eine neue Graener Oper.
Paul Graener vollendet am 11. Januar das 70. Lebensjahr. Aus diesem Anlaß ehrte die Kölner O p e r den Tonsetzer durch die Uraufführung se'nes jüngsten Werkes, der romantischen Oper „Schwanhild". Wieder war es Otto A n t h e s , der unter Verwendung eines Stoffes aus den deutschen Volksmärchen von Karl Musäus dem Meister ein wirkungsvolles, an romantischen Stimmungen und dramatischen Situationen reiches Textbuch schrieb. Graeners Opernmusik huldigt im ersten Bild vorwiegend einer zarten und stimmungsvollen Klangmalerei, die im lockenden Gesang der Schwanenjungfrauen auch melodisch feste Konturen annimmt. Zum zweiten und dritten Bild der Oper hat Graener eine Musik von starker und eindringlicher dramatischer Affekthaftigkeit geschrieben, die aber immer wieder von einer impressionistischen Stimmungs- iyrik abgelöst wird. Die von Alexander Spring
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Explosion in Raum 5
Roman von H.G. Hansen
Copyright by Prometheus-Verlag Dr.Blchadcer, Gröbcnxell b.Möndien
Heraus mit dem letzten paar Skier!
Sie helfen dem deutschen Soldaten an der Front.
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Gesicht.
„Ach du, du und ich! Wir haben das mcht nötig." Sie nahm ihren Verlobten herzhaft beim ___________________ Kopf und gab ihm einen zärtlichen Kuß. „Aber ich als du, weil ich eine Frau bin und nicht Jura könnte es auch, wenn es notwendig wäre. Außer- studiere. Soviel Verstand hat wohl jeder, um die dem ist eine solche Frauenlist nicht immer zum Geschichte auf Grund der inzjvischen ermittelten Schaden, sondern auch sehr oft zum Nutzen des Tatsachen soweit zu erklären." Mannes, den man so besser auf einen„ richtigen
Sie schöpfte tief Atem und wandte sich ihrem Weg lenkt, als wenn man dickköpfig wnd.
inszenierte, von Karl Dammer mit überlegener Partiturkenntnis dirigierte und glänzend besetzte Uraufführung trug dem Komponisten verdiente Ehrungen ein. Robert Greven.
Eine Deihnachks-Dichtergabe an die Front.
Der SauerlöndischeGebirgs-Verein, der sich durch zahlreiche Buchderausgaben um das dichterische Schaffen in Westfalen verdient gemacht ' hat, schickte ein F e l d'p o st b ü ch l e i n an seine Mitglieder in der Wehrmacht, das als eine wirklich künstlerische Weihnachtsgabe bezeichnet werden kann. Nahezu 80 Beiträge von Autoren aus ganz Westfalen stellen einen beachtlichen Querschnitt durch das gegenwärtige westfälische Schrifttum dar. Das Büchlein weist Beiträge auf von Christine Koch, Josefa Berens-Totenohl, Maria. Kahle, Heinrich Luhmann, Walter Vollmer, Fritz Nölle, Walter Gottfried Glucke, Friedrich Castelle, Adolf Wurmbach ' und anderen. Ihre Beiträge werden ergänzt durch 25 Wiedergaben aus dem Schaffen westfälischer Maler und Bildhauer.
Vom Gießener Konzertverein wird uns geschrieben: Wir weisen nochmals auf den Liederabend hin, den am kommenden Donnerstag um 19% Uhr in der Universitätsaula Gertrude P i tz i n g e r, die Sängerin aus dem Sudetenlande, veranstaltet. Die Begleitung liegt in den Händen des Frankfurter Pianisten Professor Heinz Sch röt ex, der erst kürzlich als Solist in Berlin große Erfolge hatte.
Theater der Universitätsstadt Gießen.
Das Dramaturgische Büro teilt mit: In her Wochenend-Aufführung der LehLr-Operette „Der Zarewitsch" am Samstag, 10. Januar, wird der Zarewitsch von Herrn Hugo Hellmers-Hallwegh gesungen. — Um der großen Zahl Gießener und auswärtiger Besucher, die für das Weihnachtsmärchen „Dornröschen" von. Robert Bürkner infolge des bisherigen Andranges zu allen Vorstellungen keine Karten erhalten konnten, Gelegenheit zu geben, das in diesem Jahre so erfolgreiche Weihnachtsmärchen noch zu besuchen, bleibt das „Dornröschen" noch für einige Zett auf dem Spielplan. Die Termine werden Im Wochenspielplan der Presse bekanntgegeben.
Verdunkelungszeit: ♦
7. Januar von 17.23 bis 9.29 Uhr.
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dieser Tagung, die von Oberdienstleiter Dr. H u p * fauer geleitet wird und an der mit dem Geschäftsführer der Deutschen Arbeitsfront Marren- b a eb und Stabsleiter Simon auch Vertreter des Reichsmarschalls Göring und des Reichsministers Dr. Todt teilnahmen, bildete eine Ansprache des
Gez.: R a e t h e r, Reichsfachamtsleiter für Skilauf." Empfangsbescheinigungen aufheben! Der Reichssportführer bittet, die Empfangsbescheinigungen über abgegebene Skier aus- zuheben, da auf Grund dieser Quittungen Bezugsscheine £um bevorzugten und verbilligten Bezug neuer Skier ausgegeben werden.
Bezugscheine für Spender von Ski« oder Bergstiefeln.
Jeder Spender von brauchbaren Ski- oder Bergstiefeln erhält noch während der laufenden Sammel» • aktion den Bezugschein Nr. 1 für Straßen- oder Hausschuhe, je nach Wahl, von seinem Wirtschaftsamt auf Grund der ihm bei der Abgabe ausgehändigten Quittung. Voraussetzung hierfür ist, daß die von der Sammelstelle ausge» händigte Quittung mit der Unterschrift des Ortsgruppenleiters der zuständigen Ortsgruppe der NSDAP, sowie mit dem Dienststempel versehen ist. Sofern Spender unvollständige Quittungen in Händen haben, müssen sie diese nach Abschluß der Sammelaktion bei ihrer zuständigen Ortsgruppe der NSDAP, gegen solche mit Dienststempel und der Unterschrift des Ortsgruppenleiters umtauschen.
„Jetzt Schluß mit ben Dummheiten!" mahnte Bärbel. „Sonst werden wir nicht fertig, unb Mutter schimpft, wenn wir unpünktlich zum Abendessen kommen. Für mein Gefühl ist alles ganz folgerichtig. Man beging ein sorgfältig vorbereitetes Verbrechen unb bereitete nicht weniger sorgfältig die Entlastung der Barkow vor. Hatte sie etwas
„Die Leute sind so klug, daß man eine solche Vorbereitung direkt von ihnen erwarten muß. Ob sie mit dem Verfahren gegen Herrn Möller gerechnet haben, ist fraalich. Aber die Verhaftung Herrn Kaspars war beinahe vorauszusehen, ebenso, daß er beweisen konnte, unschuldig zu sein. Dann fiel der Verdacht zwingend auf Aenne Barkow, zumal sie in der Verhandlung eine falsche Aussage gemacht hatte. Mcm darf sogar annehmen, daß diese Aussage falsch war in der Absicht, später um so besser und wirkungsvoller das Theater aufzuführen, auf das Herr Kammin hereingefallen ist."
„Nun sängst du an, unheimlich zu werden. Kurt legte Bärbel die Hand auf den Arm. „Ser nicht böse, aber das geht wirklich zu weit! Außerdem bürgt der Ruf von Herrn Kammin und erst recht der von Herrn Doktor Ball dafür, daß sie sich nicht derart hinters Licht führen lassen."
Bärbel lachte. „Hast du eine Ahnung, wie eine Frau den allerklügsten Mann einwickeln kann!"
„Schöne Aussichten für mich." Michel verzog das
besttitten, dann wäre ihr überhaupt nichts mehr geglaubt worden. Aber so saß ein zusammenge- vrochenes, schluchzendes Mädchen in Der Vernehmung und gestand unter Tränen ein Verbrechen, das ihr furchtbar auf der Seele lag und das gar keines gewesen ist."
„Siehst du, da liegt der Hase im Pfeffer. Die Barkow konnte vor Gericht nicht wißen, ob sie vereidigt würde. Und nach deiner Theorie wollte sie keinen Meineid riskieren, wenigstens keinen nachweisbaren. Sie muß also damals jo gehandelt haben, wie sie es bei Herrn Kammin erzählt hat." Kurt war stolz auf diese famose Entdeckung.
„Falsch!" sagte Bärbel. „Erstens mußte sie wissen, daß Vereidigungen heute nur noch vorgenommen werden, wenn sie wirklich notwendig sind, um wichtige Bekundungen zweifelsfrei zu machen. Sehr viele Zeugen werden überhaupt nicht vereidigt. Zweitens hatte sie die Möglichkeit, im letzten Augenblick noch umzufallen und sich darauf auszureden, sie hätte Herrn Kaspar schonen wollen. Und drittens wäre sie bei einer Anklage wegen
Der deutsche Soldat im hohen Norden, vor Leningrad und vor Moskau, am Donez und in der Krim braucht die zusätzliche Ausrüstung mit Skiern und Ski stiefeln dringend zum Kampf. Sie sind eine außerordentlich wichtige Waffe in den harten und verbissenen Winterkämpfen in den Schneegefilden Rußlands geworden.
Wenn die bolschewistischen Horden Europa überflutet hätten, bann wäre es für immer vorbei gewesen mit jedem Sport. Unsere Soldaten können darum erwarten, daß in der von ihnen geretteten und beschützten Heimat die Sportfreunde die Abgabe ihrer Wintersportausrüstung zu einer Angelegenheit des Herzens machen. Darum nicht gezaudert! Heraus mit dem letzten Paar Skier — die Front dankt euch herzlichst dafür!
Sportfreund! Wenn du deine Skier und deine Sportausrüstung der Wehrmacht ablieferst, bann bankst du nicht nur ben Soldaten, unter denen sich auch viele deiner Sportkameraden befinden, für ihren heldenhaften Einsatz. Deine Gabe ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Erringung des deutschen Endsieges.
Bei einem solchen Sachverhalt' kann für einen wirklichen, das heißt also anständigen, kameradschaftlichen unb innerlich sauberen Sportler die Entscheidung nicht schwer sein!
Sfi-Ausrüstungen heraus!
Ein Aufruf des Relchsfachamlsleikers Raether.
„Meine lieben Skikameraden und Stikameradin- nen! Noch ein letztes Mal rufe ich Euch auf, Eure Pflicht zu tun. Es ist die allerhöchste Zeit, daß auch
nähme einer Ware aus dem Schaufenster besteht nicht. Er kann auch nicht eingeführt werden, weil dem Ladeninhaber in jetziger Zeit ein häufiges Umgestalten seiner Schaufenster nicht zuzumuten ist. Er hat auch Anspruch ^darauf, seinem Schaufenster ein ordentliches unb ansprechendes Gesicht zu bewahren. Die Käufer werden dafür Verständnis
„Dann bleibt also nur Fräulein Barkow übrig." Kurt brachte es nicht über sich, weiter ruhig Huzu- hören. „Eine sehr bequeme Methode, einen Menschen zu bezichtigen. Es ist auch durchaus nicht gesagt, ob du genügend Einblick hast, um zu wissen, daß nicht einer der Ingenieure oder Werkmeister, vielleicht auch ein Buchhalter oder Korrespondent genügend Einblick in die Vorgänge hat."
„Ich weiß es aber", trumpfte Bärbel auf, „unb ich habe andauernd darüber nachgödacht, seit ich in der Gerichtsverhandlung stutzig wurde. Die Arbeitseinteilung wird bei uns Derart streng gehandhabt, daß niemand etwas von neuen Konstruktionen hört, bevor die Patentanmeldung erfolgt ist. Von den Ingenieuren und Werkmeistern hat nur Herr Möller Ahnung von Der Tätigkeit Herrn Wands gehabt. Unb was von Herrn Möller zu halten ist, hat Der Prozeß ergeben."
„Schön, fetzen wir voraus, deine Angaben stimm- . ten. Welche Schlüsse ziehst du daraus?" Michel wollte zum Kern der Dinge Vordringen.
„Ich setze voraus, daß die Barkow beteiligt ist, unb von dieser Handlung ausgehend, muß man sich in ihre Lage versetzen. Sie weih genau so gut wie ich, daß man bei einer Untersuchung zu dem Ergebnis kommen muß, wie wenig Menschen als Täter in Frage kommen. Deshalb mußten sie und ihre Komplicen auch von vornherein damit rechnen, daß eines Tages der Verdacht auf sie fallen wird.
Vor zweieinhalb Jahren ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein Diebstahl begangen worden. Vielleicht . war das schon der zweite ober Dritte dieser Fälle, nur daß man von den anderen keine Ahnung hat. Genau so gut ist es natürlich möglich, daß es der erste Fall gewesen ist. Die Barkow war damals schon bei uns. Wenn sie mitgemacht hatte, so zeigte ihr Verhalten, daß sie ganz ruhig blieb und ihre Arbeit weiter versah, als sei nichts vorgefallen. Nun wurde die neue Konstruktion von Herrn Wand ver- wertungsreis. Zwischen ihm unb den beiden anderen
die letzte brauchbare Skiausrüstuna Sarnmelstellen abgegeben wirb. Insbesondere wer« den noch dicke Skipullover, Ski. und auch B e r g st i e f e l benötigt. Alle deutschen Skiläufer beweisen durch die Tat, daß sie den Ruf der Front verstanden haben.
Aus der Giadi Gießen.
Wie steht es mit dem Schreibtisch?
Bei einer Eheschließung ist es vielleicht ange- bracht, wenn gleich in den ersten Tagen genau vereinbart wird, wie es mit dem Schreibtisch des Mannes zu halten ist. Das kann in der Weise geschehen, daß die Frau verspricht, niemals die Papiere zu verlegen, Die sich gerade auf dem Schreibtisch befinden, ober noch einfacher, die Frau gibt Die ehrenwörtliche Versicherung ab, baß sie das Abstauben bes genannten Möbelstückes dem Manne überläßt. Ist bas so schlimm für ben Mann? Kann er nicht alle zwei Tage einmal das Staubtuch nehmen unb alles säuberlich abwischen? Dafür verspricht der Ehemann, niemals an bas Nähtischchen der Frau zu gehen, um bort etwas zu suchen.
Ist eine solche Vereinbarung getroffen, bann ist ein sehr wichtiger Punkt in Der Ehegemeinschaft bereinigt. Der Schreibtisch und die Darauf liegenden Papiere und andere Sachen werden niemals zu einem Streitobjekt werden. In besonders schwierigen Fällen kann eine solche gegenseitige Versicherung noch, heute abgeschlossen werden.
Wenn wir Einblick in eine Wohnung nehmen und den Schreibtisch betrachten, dann können wir manchmal merkwürdige Entdeckungen machen. Es gibt vielleicht kein Möbelstück, das so mißbraucht wird, wie gerade der Schreibtisch. Im allgemeinen können wir drei verschiedene Feststellungen machen. Da sind zunächst Die Schreibtische, die taDellos ab- geräumt sind, Deren Platte nur so glänzt. Sonst sehen wir nichts Darauf, höchstens eine Schale mit Schreibgerät. Hier spricht die Hausfrau. Aber gearbeitet wird an einem solchen Schreibtisch in Der Regel gar nicht.
In anderen Wohnungen aber werden wir beim Anblick des Schreibtisches leicht erschrecken; Denn Da ist von einer Schreibtischplatte überhaupt nichts mehr zu sehen. Da liegen Bücher, Haushaltungsgegenstände, Paniere aller Art, Briefe, Schreibgeräte, Tintenfässer, Landkarten, Brillen, Zigarrenkisten usw. usw. nur so durcheinander. So soll man doch nicht Die Vereinbarung, die wir oben erwähnten, auslegen. Ein Abstellraum für alle möglichen Gegenstände ist der Schreibtisch nicht, aber auch kein Möbelstück, das nur zwecklos in dem Zimmer steht.
Kommen wir nun zu dem dritten Eigentümer eines Schreibtisches. Auch da finden wir Schreibgerät und eine Schreibmappe. Daneben aber liegen noch einige Mappen mit Aufschriften „Rechnungen", „Erledigt", „Briese" usw. In der Ecke stehen vielleicht auch ein paar Bücher, Wörterbücher und Nachschlagewerke. Dann finden wir noch einen Umsteckkalender, einen Notizblock, einen Aschenbecher und eine kleine Tischuhr. Die Hauptsache aber über« sehen wir nicht, das ist eine praktische Lampe.
Es ist nun einmal so, daß der Schreibtisch ein Arbeitsplatz sein soll. Wer also am Stubentisch schreibt, lieft usw., der soll es sich überlegen, ob er nicht an die Stelle Des Schreibtisches ein anderes, ein praktischeres Möbelstück ins Zimmer stellt. Wer aber am Schreibtisch arbeitet, der muß die nötigen Papiere usw. immer zur Hand haben. Deshalb kann eine Schreibtischplatte niemals teer fein. Aber so viel muß man verlangen, daß eine gewisse Ordnung herrscht.
Und wie sieht es im Innern der Schubladen aus? Was hilft es, wenn außen alles in Ordnung ist, dort aber — wohl eingeschlossen und dem Auge unsichtbar — ein wüstes Durcheinander herrscht? Da liegen vielleicht alte Photographien, ausgebrannte Glühbirnen, Bilderrahmen, Bastelzeug, Schachteln und Schächtelchen, alles übereinander. Wenn man nun Schreibpapier braucht, muß man all diese Sachen zuerst herausnehmen. Wieviel Zeit und Aerger würde man sich ersparen, wenn man alles griffbereit in die einzelnen Fächer legen wollte!
Zu einem ordentlichen Schreibtisch, zu einem geordneten Inhalt, gehört auch ein bequemer Sessel. Und über dem Schreibtisch — an der Wand — soll ein schönes Bild hängen. Man will auch einmal feine Gedanken ausfpannen.
Ein bekannte^ Wort könnte man schon so umstellen: Sage .nur, wie dein Schreibtisch aussieht, und ich sage dir, wer du bist! —h.
Heist den Tieren im Winter!
Für die im Freien lebenden Tiere ist der Winter, wenn er sich ftrpng anläßt, besonders schlimm. Tierfreunde, helft ihnen! Nehmt Den Hund in kalten Winternächten ins Haus! Macht die Hundehütten warm und zugfrei durch warmes Lager und durch einen dichten Vorhang am Eingang! Futter
und Getränk müssen aemärmt gereicht werden. Zugtiere decke man zu, besonders wenn sie int Freien stehen müssen. Bei Dunkelheit müssen Hunde an Der Leine geführt werden, zum Schutze von Mensch und Tier. Hauskatzen läßt man in der Dunkelheit am besten überhaupt nicht mehr hinaus. Häufig verirren sie sich und werden dann oft in erbärmlichem Zustand aufgefunden. Die Dogel'fütterung muß besonders bei Schneefall sehr sorgfältig durchgeführt werden. Läßt man eine sonst regelmäßig versehene Futterstelle nur einen halben Tag ohne Futter, so kann das für viele Vögel Den Tod bedeuten. Aber ja kein Futter verwenden, das gefriert! Auch die Fütterung des Wildes ist im Winter notwendig. — Wer den Tieren in der Not beisteht, nützt nicht nur dem ganzen Volk, sondern bereitet sich auch selber eine große Freude.
Kein Rechtsanspruch auf Warenverkauf aus dem Schaufenster.
In der Oeffentlichkeit hat sich, wie der Werberat der deutschen Wirtschaft mitteilt, die Auffassung verbreitet, daß Die Inhaber von Ladengeschäften ver- vflichtet seien, Waren aus dem Schaufenster heraus zu verkaufen. Diese Meinung ist irrig. Da die bisherige Aufklärung durch die Presse offenbar nicht ausreicht, um diesem Irrtum zu begegnen, werden in Zusammenfassung Der vom Leiter der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel erlassenen Anweisung noch einmal die Pflichten Des Ladeninhabers bei Der Schaufenstergestaltung fest- gestellt:
1. Waren und Schaupackungen dürfen nur Dann ins Schaufenster gestellt werden, wenn entsprechende Waren in ausreichender Menge im Laden vorhanden sind oder mit Sicherheit binnen kurzem vorhanden fein werden.
2. Sind die Waren im Laden ausverkauft, so können Die entsprechenden Schaufensterstücke noch bis zum Wechsel Der Fensterausstellung, jedoch nicht länger als einen Monat, im Schaufenster belassen werden. Für den Verkauf dieser Schaufensterstücke soll ein Vormerkbuch geführt werden.
3. Wenn Die vorhandene Ware nicht hinreicht, um die Art Des Geschäftes in der Schaufensterge- staltung zu kennzeichnen, können dazu geeignete Warenschaustücke im Schaufenster ausnahmsweise auch Dann gezeigt werden, wenn entsprechende Waren im Laden nicht vorhanden sind. Sie müssen aber deutlich als „Ausstellungsmuster" bezeichnet fein. Von dieser Ausnahme ist möglichst geringer Gebrauch zu machen. Auch muß eine Häufung von „Ausstellungsmustern" unterbleiben.
Ein Rechtsanspruch eines Kunden auf Heraus«
u. geplagt durch Nivea-Creme, die das zarte Hautgewebe strafft und Kräftigt. Sorgfältig verreiben! - Wenig tut's auch. Nivea ist knapp; was es gibt, soll vielen zugute kommen. Deshalb sei sparsam damitI
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