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Chance, die ihm Me Schlußzlehung der Prämien­scheine am 30. November 1942 vorbehält, hat er ja allen schon Hilfe gebracht.

*

* * Arbeitsjubiläen. Am 1. Oktober konnte der Reisende Friedrich Müller auf eine 30jäh- rige Tätigkeit bei der Firma Adolf Geisse, Lebens- mrttelgroßhandlung, Gießen, zurückblicken. Am gestrigen 5. Oktober waren es 25 Jahre, daß Ida Köhler aus Apolda (Thüringen) als Pflegerin in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Gießen tätig war. Der Betriebsführer Direktor Dr. Schneider sprach der Jubilarin Dank und Anerkennung für ihre stets treue und tadellose Dienstzeit aus.

* * 7 9. Geburtstag. Am heutigen Dienstag kann Frau Margarete Kreiling Ww., Schiffen- berger Weg 24 wohnhaft, in körperlicher und gei­stiger Frische ihren 79. Geburtstag begehen. Der Jubilarin bringen auch wir unsere herzlichen Wünsche zum Geburtstag und für einen schönen Lebensabend dar.

Zchweinemarkk in Butzbach.

* Butzbach, 6. Okt. Der heutige Schweine- markt war mit 273 Ferkeln beschickt. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 12 bis 15 RM., 6 bis 8 Wochen alte 15 bis 18, 8 bis 10 Wochen alte 18 bis 22, 10 bis 12 Wochen alte 22 bis 28 RM. das Stück. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb geringer Ueberstand.

Aus aller Wett.

Ostjudenforschung in Lihmannstadk.

Bereits 1941 wurde die Errichtung einer Neben st elle des Frankfurter Insti - t u t s der NSDAP, zur Erforschung der Judenfrage zur speziellen Erforschung der Ost-Judenfrage vor­gesehen. Litzmannstadt wurde Sitz der Nebenstelle. Der Leiter, Universitätsprofessor Dr. Adolf Wen­del, ist bemüht, eine Bibliothek aufzubauen, die den in Litzmannstadt arbeitenden Wissenschaftlern zur Verfügung stehen soll. Gleichzeitig ist die Er­richtung eines judenkundlichen Museums im Gange.

Abbruch eines historischen Hotels in der Schweiz.

Infolge der Krise in der Schweizer Hotelwirtschaft sind bereits eine Anzahl unrentabler Häuser abge­brochen ober aber in Miethäuser umgebaut wor­den. Nun wird auch das prächtig am Vierwald­stättersee gelegene Schloß H e r t e n st e i n der Spitz­hacke zum Opfer fallen. Das Gelände wurde an Familien verkauft, die dort Villen zu bauen geden­ken. Seit einiger Zeit wird bereits das Mobiliar einzeln verkauft, und bis zum Mai 1943 soll der Abbruch des großen, 120 Zimmer umfassenden Ge­bäudes, das einen Versicherungswert von einer Million Franken hatte, beendet sein. Das dem Unter­gang geweihte Hotel hat eine interessante Vergan­genheit. 1866 hatte König Ludwig II. von Bayern

Die SA.-Wehrkampstage in der Ganhanpistadl

igen Sagen. Die Frau des Mann zögerte. Sie mischte

Oer Gauleiter über die Bedeutung des Wehrwillens der Nation.

wir in einmütiger Geschlossenheit bereit, um den

Endsieg zu erringen.

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LICHTSPIELTHEATER

Theater der Universitätsstadt Gießen

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Dr. Lotz.

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2987 D

Gießen, im Oktober 1942.

04963

Statt Karten!

Danksagung.

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Mädchen oder Frau wöchentlich dreimal 2 Stunden, evtl, nachmittags gesucht.

Frl.Schreiber, Asterweg 40II

Gießen, den 5. Oktober 1942.

Stadtwerke Gieße«.

den endete.

Vor den zur Siegerehrung angetretenen Tell- nehmern sprach dann Gruppenführer D ö r ne­mo n n, wobei er in den Wehrkampftagen der SA. noch einmal das Symbol für die Haltung der Hei­mat unterstrich und dazu aufforberte, in kämpfe­rischem Willen alles zu tun, um den Krieg, ber ein Krieg zweier Welte« auf Leben unb Tob sei, zu gewinnen. Mahnenb erklangen seine Worte, mit benen er zur Ehrung ber Gefallenen aufrief, in beren Geist das ganze Volk sich für alle Zukunft verpflichtet fühlen müßte, an jedem Platze, an ber Front ober in ber Heimat, bas Letzte für Deutsch­land hinzugeben.

HJ.»KulturveranstaI<ungen im Rahmen der Kulturwoche der NSDAP.in Gießen

Sonntag, den 11. Oktober 1942 16.30 Uhr in der Neuen Aula

Konzerte und Sinfonien alter Komponisten Sinfonisches Konzert

Ausgeführtvon dem Ochester des Bannes Gießen (116). Solistin: Gertr.Dapper,Klavier; Leitung: Scharf. Braun. Kartenvorverk.: Musikhaus Challier; Musikhaus Busch und durch die Einheiten d. Hitler-Jugend u. des BDM, sowie an der Nachmittagskasse. Ein­trittspreis: 0.75 RM. o686d

Sehr hohe Belohnung! Ehering verloren. C.B.,Weihn.07. Abzugebenlo4S42 Wieseck, Vtöserstraße 61.

Schweres Herzeleid brachte uns die MKjÄ! traurige Nachricht, daß unser lieber, guter, einziger Sohn, Enkel, Neffe, Pate und Cousin

Parteigenosse Willi Werner

Obergefreiter in einem Infanterie - Regiment Inhaber des Infanterie-Sturmabzeichens bei den schweren Kämpfen im Osten um Noworossisk am 12. September, im Alter von 21 Jahren, den Heldentod gestorben ist. Er gab sein Leben für uns alle.

In tiefem Schmerz: Otto Werner und Frau nebst allen Angehörigen. Gießen (Kleine Mühlgasse 8), Reinheim i. O., Groß-Bieberau i. O.

s*

infolge

Danksagung.

Für die herzliche Teilnahme, die uns anläß­lich des unerwarteten Todes unserer ge­liebten, guten Mutter

Frau Elisabeth Thier, geb. Haus

entgegengebracht wurde, danken wir herzlich

Eugenie Niebling, geb. Thier Dr.-Ing. Richard Thier.

Gießen (Goethestr. 19); Stettin, im Okt. 1942.

04955

jagte und -erlagen tznformati kngland i Ion 8r Seziehun; tätigkeit. 1941 nach Aaatsmil lie oberfti |u führen, Honen nii len Auger jiit dem fieses kim jen begor lechlferch loopers l nanb eine

Ein pol kriege bii tiefer ist i geurteilt t les, der ninifter i Zeit deins ourbe me ilmt des milaffen, Köper a u gelten, irfolgrsich »rigen I luß brad Sierages if Iweagk unrbe 19Z Sein ßi kgabten, Rit 20 9 Wt spät ÜHon gefi eirat in e rschien er vhre lan, inch in .d Binifteriun 1 QÖerbini aus. Zeh^ perungsge Hnoiyen > die rnd. (Eine lege bur

Betreff.: Einkellerungsscheiire für Speise­kartoffeln.

Bekanntmachung

des Landrats des Landkreises Gießen.

Die in meiner Bekanntmachung vom 30.9.1942 als verloren gegangen und für ungültig erklärten Einkellerungsscheine Nr. 348001-348152 u. 348171- 348300 sind wieder aufgefunben worben.

Die vorgenannte Bekanntmachung ist damit ge­genstandslos geworden.

Gießen, den 5. Oktober 1942.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

THISAirUR

der Universitätsstadt Gießen Dienstag, den 6. Oktober 19 bis 21.15 Uhr

5. Dienstagmiete u. Halbmiete A Liebesbriefe.

Mein lieber, herzensguter Sohn, der Forstmeister im Sudetengau (Binsdorf über Bodenbach)

Freiherr Werner von Gall

Unteroffizier und Res.-Offz.-An Wärter in einem Inf.-Regt., Inhaber des E. K. 2 fand in freiwilligem Einsatz für die Zukunft unseres Vaterlandes am 26. August 1942 bei Akatow am Don den Heldentod.

Im Namen aller Angehörigen: Professor D. Dr. Freiherr von Gall.

Gießen, Stephanstraße 25.

| Vereine ~|

Frauen­turnstunde des Turnvereins 1846 Gießen Donnerstags v. 2V bis 21 Uhr in der Turnhalle der Alten Pesta- lozzischule Wer- nerwall. Eingg. durch d. Hof auch von der Kirchstr. Jdel Hauck und

Fritz Wiegand.

Unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroß­mutter

Frau Luise Hahn, geb. Rabenau ist am 3. Oktober im 81. Lebensjahr sanft entschlafen.

In stiller Trauer:

Prof. Dr. Karl Hahn, z. Z. Oberstleutnant und Frau Ella, geb. Winckler; Willi Hahn und Frau Sofie, geb. Schlörb; Lotte Müller, geb. Hahn; Fritzkarl Hahn; Dr. med. Heinrich Müller, z. Z. Oberarzt; Ilse Müller.

Gießen und Hamburg, den 6. Oktober 1942.

Die Beisetzung findet auf Wunsch der Ent­schlafenen in der Stille statt. 04966

Hart und schwer traf uns die unfaß- bare Nachricht, daß unser lieber, guter, is-k ältester Sohn, unser stets hilfsbereiter

Bruder, mein guter Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Otto Genath

Obergefreiter in einem Infanterie - Regiment am 8. Sept. 1942 im blühenden Alter von fast 33 Jahren sein hoffnungsvolles Leben durch einen Unglücksfall im Osten lassen mußte. Er folgte seiner lieben Frau nach, kurzem Eheglück 1% Jahre später in den Tod. Wir gaben unser Bestes.

In tiefem Schmerz:

Hermann Genath und Frau Johanna, geb. Naujaks Fritz Horch u. Frau Anna, geb. Genath, nebst Söhnchen Ober-Gefr. Adolf Kreiling und Frau Maria, geb. Genath Gefr. Ernst Genath, z.Z. verwundet im Lazarett; Gertrud Genath; Margarete Kreiling und alle Anverwandten.

Gießen-Wieseck, Bürgersdorf (Ostpr.), Gießen

__'04948

Die Vorstellung von

Frauen haben das gern am Mittwoch, dem 7. Oktober beginnt wegen technischer Schwierigkeiten erst um 19.30 Uhr!

die Absicht, die ganze Liegenschaft zu erwerben, und sein Hofgärtner Heißinger hatte bereits einen Plan für die Gestaltung des großen Areals entworfen doch blieb es bei den Plänen. 1921 wurde das Haus von dem in die Schweiz geflüchteten Kaiser Karl von Oesterreich vom 5. Mai bis 20. Oktober gepachtet, der für diese Zeit 100 000 Franken bezahlte.

Sammlung

für das hoffmann-von-Fallersleben-rNuseum.

Gauleiter Telschow hat von dem Bibliophilen Kastens in Bremen eine umfangreiche Sammlung von Erstdrucken an Werken Hoffmanns von Fallersleben erworben und dem Hoffmann-Mu­seum in Fallersleben überreichen lassen. Die Samm­lung erfaßt 40 Bände, darunter Deutsche Gesell-

Putzfrau für die Abendstunden gesucht Siebener jfnzeiger Schulstraße 7 2990 D

Für alle Liebe und Teilnahme, die uns bei dem Heimgang unseres geliebten Entschla­fenen in so überaus reichem Maße entgegen­gebracht wurden, danken wir auf diesem Wege herzlichst.

Maria Helfenbein, Anna Helfenbein Karoline Müller, geb. Helfenbein Anny Müller, Friedrich Helfenbein, z. Z. Soldat.

Gießen (Marburger Str. 83), im Oktober 1942.

04941

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Inmitten seines geliebten Reviers verschied gestern im Morgengrauen plötzlich und un­erwartet an einem Schlaganfall mein herzens­guter Mhnn, mein lieberVater, Bruder,Schwie­gersohn, Schwager und Onkel

der Preußische Revierförster

Otto Meidling

im Alter von 62 Jahren.

In tiefem Schmerz:

Frieda Melchlng, geb. Jung Walter Melchlng nebst Angehörigen.

Forsthaus Haina über Gießen, 5.Oktober 1942

Eine Trauer fei er findet im Forsthaus am Mittwoch, dem 7. Oktober, 13.30 Uhr, die Beerdigung anschließend um 16 Uhr in

Oberscheld (Dillkreis) statt.

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Denn davon hängt der gute Ge­schmack ab. Kochen Sie deshalb nach den 3 KNORR - Ratschlägen: I. Das Wasser richtig abmessen» 2. Die Kochzeit genau einhalten - und das Überkochen verhüten. 3. Nach dem Kochen etwa 10 Mi­nuten zugedeckt ziehen lassen - das erhöht den Wohlgeschmack#

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Statt Karten.

Für die Liebe und herzliche Teilnahme die uns bei dem Hinscheiden unserer geliebten Mutter erwiesen wurde, danken wir herzlich.

Else Hochstätter

Hans Hochstätter

Karola Thurn, geb. Hochstätter.

eine Woche mitzunehmen, damit er eine Imitation anfertigen könne. Als die Woche um war, erbat er gegen Zahlung einer weiteren erheblichen Summe einen Aufschub von einigen Tagen. Die Frau des Wächters sah, daß ihr Mann zögerte. Sie mischte sich ein und versuchte, ihren Mann zur Annahme des Geldes zu bewegen. Pinto riß seiner Frau den Dolch aus der Hand und verletzte sie dabei leicht. Wenige Stunden darauf schon starb die Frau. Der Arzt stellte als Todesursache Vergiftung durch Curare fest, das Gift, mit dem die Inka ihre Waf­fen tränkten. Trotz der mildernden Umstände, die Pinto zugebilliat wurden, weil er gar nicht die Absicht gehabt hatte, seine Frau zu verletzen, ver­urteilte das Gericht ihn zu drel Jahren Zuchthaus. Der geheimnisvolle Sammler war in dem Augen­blick geflüchtet, wo Frau Pinto verletzt wurde.

NSG. Die Wehrkampftage der SA. innerhalb der SA.-Grizppe Hessen haben mit der Veranstal­tung in Frankfurt ihren Abschluß gefunden. Weit über 3000 Wettkämpfer und Vorführende waren am Standort angetreten, und viele Zuschauer folgten dem Verlauf der Hauptoeranstaltung, bei der der SA.-Standortführer Obersturmbannführer Rieke die auf dem weiten Platz aufmarschierten Männer und Frauen dem Gauleiter meldete, der mit Gruppenführer Dörnemann und zahlreichen Ver­tretern von Partei und Wehrmacht eingetroffen war. Gleich zu Beginn nahm der Gauleiter das Wort zu einem großen Ueberblick über die sieg- verbürgende Haltung des deutschen Volkes nach dem dritten Kriegsjahr: Eine einzige Siegeszuver­sicht erfülle unser ganzes Volk im Gegensatz zum vorigen Krieg, wo Kleinmut und Zersetzung zur Niederlage geführt hätten. Heute ist das anders, rief der Gauleiter aus. Es ist die große Schule des Führers, durch die wir feit der Kampf­zeit gegangen find. Mit dem Ruf zur Einigkeit hat der Führer das Volk zu einer unzerstörbaren Ein­heit zusammengeschmiedet. Wenn nun der Gegner versucht, durch Flugblätter oder aber auch durch Bombenterror diese Einheit zu zerstören, so wird er einsehen lernen müssen, daß unser Volk nur nock) härter und immer härter wird. Drei Jahre Krieg haben wir hinter uns, und sie bedeuten drei Jahre Sieg. Und gerade im Angesicht des im­mer deutlicher sich abzeichnenden Endsieges werden jede Propaganda und jeder Zersetzungsversuch des Feindes vergeblich sein und bleiben. Wir wissen, daß es um das Ganze geht, um Sieg oder Unter­gang, und darum wird jede Hoffnung der Geg­ner auf Streiks, Friedens res olution en oder Zer­setzung, wie 1918, umsonst sein. Gemeinsam stehen

Nun rollten in zügigem Ablauf die Schau- und Wehrvorführungen ab. Don den erklärenden Wor­ten des Sprechers wirkungsvoll begleitet, entstand ein Bild des mannigfaltigsten wehrkämpferischen Einsatzes aus nationalsozialistischem Wehrgeist her­aus, dessen Erhallung und Festigung der Führer gerade der SA. zur besonderen Aufgabe gemacht hat. Mit größter Spannung wurde auch die lOX^/s-Rundenhindernisstasfel verfolgt, an der sich 2 Mannschaften der SA. und 2 Mannschaften der Betriebssportgemeinschaften beteiligten, und die BSG. Voigt und Haeffner knapp vor SA. siegte. Besonderen Beifall holten sich eine Gruppe^ des NSRL. im Tischspringen sowie die Frauen der Be­triebssportgemeinschaften' mit ihren Staffelläufen, sowie ihren gymnastischen Vorführungen, nachdem die Frauengruppe des NSRL. mit einem farben­frohen, prächtigen Fahne nschwin gen die Vorfüh­rungsfolge eröffnet hatte. Als Abichluß folgte noch ein zügig ausgetragenes Handballspiel zwischen SA. und ÄSG., welches mit 9 zu 9 Toren unentschie-

Büchertisch..

lag unb Nacht am Feind. Aufklärungs- Abteilungen im Westen. Herausgegeben im Auftrage des Oberkommandos des Heeres mit 55 Photos. Volksausgabe. Gebunden 2,85 RM. Verlag E. Ber­telsmann, Gütersloh. Tag und Nacht sind die Aufklärungstruppen am Feind. Im Schutze höchster Feuerkraft, bei größter Beweglichkeit, getragen vom Schwung nach vorwärts, voll rascher Entschlußkraft und zähester Tapferkeit verschleiern sie die eigenen Bewegungen und spähen des anderen Blöße aus. Sie fassen des Gegners Flanke, tauchen in seinem Rücken auf und tragen das Chaos in den mürbe gewordenen Feind. Diese Schützen, Kradschützen und Radfahrer, diese Reiter und Pioniere, diese Panzer­jäger und Artilleristen, die in Frankreich in kühnem Handstreich oder bei harter Abwehr die rasche Ent­scheidung im Westfeldzug erringen halfen, haben in diesem mit vorzüglichem Bildmaterial ausgestatteten fesselnden Buch selbst das Wort.

Bernhard Voigt: D ie Farmer vom Seeis-Rivier. Ein Kampf um Deutsch-Südwest. Roman. Volksausgabe. Gebunden 3,75 RM. Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh. Aus eigenem Mit­erleben gestaltet ein alter Afrikaner das wechseloolle Schicksal unserer schönen Kolonie und ihrer Men­schen, die hier durch Jahrzehnte mit Stolz Last und Lust ihres Deutschtums auf sich nahmen bis zum bit­teren Ende. Harte Männer sind es, die, heute noch Züchter und Pflanzer, morgen schon als Schutztrupp- ter gegen Hottentotten und Hereros reiten. An ihrer Seite Frauen, die keine Bürde der Arbsit und keine Gefahren scheuem gastfrei, voller Würde und Güte. Der Raubkrieg Englands gegen die deutschen Ko­lonien reißt die Farmer vom Seeis-Rivier in seinen Strudel. Aber die Generation der damals Jüngsten treibt es geläutert zueinander, auf daß ihre Kinder eine glücklichere Pad gehen möchten. So ist dies harte, abenteuerreiche Erlebnisbuch vom Kampf um Deutsch-Südwest ein Ruf an unsere Jugend.

schaftslieder des 16. und 17. Jahrhunderts, Aleman­nische Lieder, Deutsche Lieder aus der Schweiz, die Unpolitischen Lieder, Spenden zur deutschen Litera­turgeschichte, Niederdeutscher Aesopus, Findlinge zur Gesthichte deutscher Sprache und Dichtung, ferner Kinderlieder und Noten.

Der alle Dolch der Inka.

In Rio de Janeiro wurde Jose Pinto angeklagt, den Tod seiner Frau unter eigenartigen Umständen herbeigeführt zu haben. Pinto war Museumswärter, der Saal, den er zu betreuen hatte, beherbergte Altertümer der Inka. Eines Tages hatte ein Be­sucher besonders einen scharf geschliffenen Dolch bewundert. Gegen Zahlung einer bestimmten Summe sollte Pinto ihm erlauben, den Dolch für

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Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueber- landgebiet. sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom- und Gasgeider noch innerhalb der nächsten 8 Tage ohne Kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenslraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt a. M. Nr. 27707, oder auf die auf den Omttungökarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins müssen die Bei- trcibungskosten berechnet und entrichtet werden.

Vom 15. Oktober 1942 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat August 1942 einschließlich 51 osten noch nicht entrichtet haben. Tie Kosten der Strom- und Gassperre gehen zu Lasten der Säumigen.