Die alten Lögen
Das nationalsozialistische Wrerpnnzip
wie er
jedes Korps,
So „edler" Führerschaft steht nun unser Füh. r e r gegenüber, unser Führer, der Organisator der deutschen Wehrmacht während des Friedens und während des Krieges und der Feldherr unserer Wehrmacht im Kampf um die Freiheit. Und hier werden nun auch die tollsten Behauptungen aufgestellt. Man weiß da drüben ganz genau, daß es nur das Genie und die Kraft des Führers ist, durch die die Wehrmacht diese gewaltigen Leistungen voll.
Mir gehören zunächst einmal sämtliche Fabriken, Gruben, Stahlwerke und Walzwerke, die die sog. Reichswerke Hermann Göring besitzen. Die sind
waren, unter der Hand, selbstverständlich. (Heiterkeit.) Als vorsichtiger Mann habe ich aber nün mein Vermögen nicht etwa auf eine Bank gegeben oder zusammengehalten, sondern ich habe es, wie das der vorsichtige Mann, der Demokrat und Plutokrat, macht, auf eine Bank von Banken verteilt. Und weil ich ja keineswegs an die Siegesaussichten eines von mir mitgeführten Volkes glaube, habe ich selbstverständlich den grüßten Teil ins Ausland auf verschiedene Banken gegeben. Ich wäre jetzt den Herren nur dankbar, wenn sie mir a) die Banken nennen würden und b) sagen würden, welche Beträge ich bei ihnen habe, denn ich bin ganz gern reich. Wenn sie es da drüben wissen wollen, sollen sie wenigstens sagen, wo mein Reichtum liegt, damit ich ran kann. Ich würde sogar den größten Teil dem deutschen Volke wieder zur Verfügung stellen.
Und zum Schluß kann ich den Herren nur das eine sagen: auch im Osten wird der Gegner niedergeworfen werden! Und dann Gnade Gott! Dann sprechen wir uns in England wieder! (Tosender, minutenlanger anhaltender Beifall.) Glauben Sie nur, wie furchtbar das für mich ist. Ich möchte manchmal auf gut Deutsch aus der Haut fahren, weit ich nicht den Vergeltungsschlag sofort üben kann. Ich weih, ich kommandiere heute eine Luftwaffe, die größer und besser als die ihre ist. Aber es ist jetzt entscheidend, bor( zu kämpfen, wo der Schwerpunkt liegt. Sie werden uns durch diese, Luftangriffe davon nicht abhalten.
Es ist schwer für das deutsche Volk, das auszuhalten, aber wer das aushält, der möge dabei bedenken, daß er mit dazu beiträgt, an
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Feldzügen gewesen. Und darum möchte ick eins dem deutschen Volk gegenüber sagen: Wenn diese Fellt- züge eine Signatur und ein Gepräge tragen, dann kragen sie allein die nb das Gevräge
der General Winter, der General Sommer, der General Wirrwarr, der General Wüste, der General Kaukasus, der General Hunger usw. Soweit es sich um die Generale Zeit und Raum handelt, sind sie zu uns übergetreten. Das ist also die Vorstellung dieser Leut«, wie bei uns der Krieg geführt wird.
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rufen bin, denn erstens bin ich nach dem Führer der rangälteste Offizier der deutschen Wehrmacht und zweitens führe ich selbst einen großen Teil dieser deutschen Wehrmacht und drittens — und das ist das Entscheidende — darf ich für mich in Anspruch nehmen, daß gerade auf dem Gebiet seiner militärischen Betätigung niemand wie ich den Führer so oft und eingehend bewundern konnte und so viel mit ihm zusammen war. Ich bin hier also wirklich in der Lage, dem deutschen Volke ein klares Bild zu geben, und ick habe mich hier auch gegen all die komischen Skribifaxe zu wenden, die das Feldherrn- genie unseres Führers dauernd betrachten. Da tauchen in diesen Schwindelblättern plötzlich die Namen von Männern im Vordergrund, im Hintergrund, im Schatten, Halbschatten und in der Dunkelheit auf, die alle die Schlachten gewonnen, die alle die Arbeit gemacht und die all das dem Führer vor- getragen haben sollen. Der Führer versteht selbstverständlich von der ganzen Geschichte nichts, und dort, wo er eingriff, ist es immer schief gegangen. So wird das dargestellt. Es heißt dann, der Führer hat keine Ahnung, so etwas macht der Generalstabschef oder der Generalstab.
9a, auch hier hat sich vieles geändert. Heber den General st ab zum Beispiel herrschen überall falsche Vorstellungen. Der Generalstab ist eine Sammlung von sehr befähigten Offizieren, die als Hilfsarbeiter für die verantwortlichen Befehlshaber zu dienen haben. Als der Krieg 1864, 1866 und 1870/71 geführt wurde, da stand an der Spitze der Wehrmacht der alte Kaiser, der selbst in klarer Erkenntnis seiner eigenen Begrenzungen hier nicht führte. So gab er die Führung dem fähigsten General — und das war die Größe seines Charakters —, dem damaligen General von Moltke. Dieser wurde Generalstabschef, und so führte damals der Generalstabschef de facto die preußischen und deutschen Armeen zum Siege. Nachher haben die Generalstabschefs gewechselt, und je nach der Bedeutung der Persönlichkeiten hat der Generalstab mehr oder weniger Bedeutung bekommen. Als der Feldmar-
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hat er damals aus seinem Gedankengut und seinem Genie heraus klargelegt, und nun durfte man als Soldat selbst erleben, wie hier ein Feldzug mit einer unvorstellbaren Programm- mäßigkeit ablief. Was auch eintraf, der Durchbruch bei Sedan ebenso gut wie die Abschnürung gegen die Maginot-Linie, der Durchbruch der Panzer, Die Vereinigung der zehn Panzerdivisionen zum Durchstoß an die Küsten, die Umgehung der Engländer, die Absplitterung der französischen Nordarmee, all das wurde vom Führer vorher in der Reichskanzlei vorausgesagt und dargelegt und ist Punkt für Punkt programmäßig eingetroffen. (Andauernder Beifall.) So ist es auch bei allen anderen siegreichen
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Duelle in Anspruch genommen, die ich ausgefochten habe. An diesen Duellen war das einzig Anständige, daß mich der Gegner meistens Sieger fein ließ. Ich habe also diverse Feldmarschälle, Minister, Gauleiter usw. erschossen. Dann aber mußte ich blitzartig zwischen Schweden und der Schweiz hin- und herfahren, weil in derselben Woche meine Frau einmal in Schweden und ein andermal in der Schweiz ein Kind bekam. Das hält mich selbstverständlich auch ab, zum deutschen Volk zu sprechen, wenn man solche Reisen machen muß, und so geht das im allgemeinen weiter. Sie kennen das. Hier kämpfen wir alle gegeneinander, werfen uns alle um ufw., ick muß schon sagen, unsere Organisation, unsere Wehrmacht, unser Volk muß schon ungeheuer sein, wenn es bet einer „derartigen Führung" dazu noch einige Siege erringt, das ist wirklich erstaunlich. (Schallende Heiterkeit.) Heber die Leistung der deutschen Wehrmacht brauche ich kein Wort zu verlieren. Vor wenigen Tagen hat das der Führer selbst getan in einer Art und Weise, wie das kein zweiter darstellen könnte. Heber die Auslegung unserer Siege durch den Feind und die gewissen „Ermutigungen" hat der Führer ihnen gegenüber auch schon Ausführungen gemacht, so daß Sie auch hier Bescheid wissen, daß wir bet allen Siegen fort« gesetzt verlieren.
Nun möchte ich aber einmal so bie Führung bei unseren Gegnern betrachten. Der Führer hat ja auch schon gesagt, daß sie uns dauernd kopieren, und sie haben sich ja nun allmählich zum Führerstaat durchgerungen. Da ist zunächst das alte Schlachtroß Churchill. Der frißt keinen Hafer, sondern der säuft Whisky. Das wissen wir, und wir wissen daraus auch, wie er seine strategischen Pläne durchführt. Das haben wir ja gesehen und ihren Erfolg desgleichen. Dann kommt seit vorgestern der Herr ChefCommander Roosevelt. Herr Roosevelt führt jetzt seine Wehrmacht selbst, er wird nur noch beraten, doch „führt" er sie selbst. Nun hat Herr Chef-Commander Roosevelt. Herr Roose- macht. Denn wenn man seinen Schreibtisch ansieht, so stehen auf ihm alle möglichen Spielsachen herum. Ich nehme an, er hat sich unter anderem natürlich vorher auch Bleisoldaten beschafft, mit denen er exerziert. Sollte er die aber nicht haben, so sehen wir vor allen Dingen auf seinem Schreibtisch eine lange Reihe größerer und kleinerer verschiedener Esel, und damit hat er auch das richtige getroffen. (Beifall.) Jsses, der Stalin, ist natürlich zweifellos der Bedeutendste, das möchte ich ganz offen aussprechen, nur ist auch seine Strategie kurz und einfach. Mit dem Genickschuß wird im allgemeinen 'führermäßig das meiste erledigt.
des Generalstabes die deutschen Armeen.
Nun ist aber eine grundsätzliche Neuerung gekommen, denn der Generalstab war zunächst abgeschafft. Es ist ein neuer entstanden. Hier ist das ganz klare Neue folgendes: Es ist an sich gar nicht neu. An sich ist es uralt. Nach dem ganz klaren Prinzip der nationalsozialistischen Weltanschauung gibt es überall immer nur einen Führer. Ob der Führer der Führer von zwei Mann oder der Führer eines ganzen Volkes ist, ob das der Leutnant für seinen Zug ist, ein Hauptmann für seine Kompanie, ein Oberst für sein Regiment, ein General für seine Division oder sein Korps oder seine Armee, oder ob es ein Heeresgruppenführer ist, das ist gleichgültig. Es ist immer einzig und allein der jeweilige Führer der Verantwortliche, der die Verantwortung zu tragen hat, ganz gleichgültig, von wem und wie er beraten wird. Das ist einmal eine klare Herausstellung ihm gegenüber. Er allein trägt die Verantwortung gegenüber seinem Vorgesetzten An seiner Seite stehen diejenigen, die ihm nun helfen, seine Richtlinien, seine Gedankengänge in die Befehlsform umzugießen und dafür zu sorgen haben, daß sie herauskommen 'und an die Truppe verteilt werden. Nun hängt es davon ab, wie fähig der betreffende Generalstabschef ist. Unb zum anderen hängt es davon ab, wie stark das Vertrauensverhältnis zwischen einem Führer und seinem Generalstabschef ist. Wenn man in der glücklichen Lage ist, wie ich es selber bin, der in seinem General- stabsckef einen feiner besten Freunde sieht, bann ist man sehr gut daran. Dieser Generalstabschef trägt aber nicht Die Verantwortung, sondern der Führer. Und so trägt auch hier kein Mann im Halbschatten, sondern nur der Mann im grellen Licht, d e r F ü h - r e r, von seinem ganzen Volke die Verantwortung für Sieg oder Niederlage der deutschen Wehrmacht, und er scheut sich auch nicht, sie zu tragen. (Stürmischer und jubelnder Beifall.)
Wir haben gottlob eine große Reihe ganz hervorragender Generale und Führer. Hnd solche, die nicht ausreichen für ihre Ausgabe ober nicht hart und stark genug waren, sind anderen Aufgaben yige» führt oder abgelöst worden. Der Krieg ist nun em- mal eine Auslese und wertet nur die Besten, unb erst im Kriege erweist sich der Führer, der militärische Führer, ’gon$ unb gar. Hnd weil wir auch hier voll auf dem Leistungsprinzip stehen, hat ja der Führer neulich an dieser Stelle ausgeführt, daß nicht mehr irgendwie Rang, Vorbildung, Geburt oder Alter entscheiden, sondern einzig und allein die Eignung in der Härte und in der Zielsicherheit der Führung. Da kann ein so junger Mann sonst noch etwas werden, wenn er die Eignung dafür hat. Ich habe heute in meiner Fliegerei Leute, die gerade erst majorenn geworden sind, aber das sind Helden, die so und so viele abgeschossen haben. (Lebhafter Beifall.) Ein Mölders, ein Galland sind Obersten, obwohl sie dem Dienstalter nach bestens Oberleutnante sein dürften. Auch hier hat sich die national- sozialistische Grundauffassung völlig durchgesetzt. Der Krieg ist die letzte Auslese. Er wertet, und da kann man erst sehen, der eine taugt, der bleibt, der
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bringen konnte. Man weiß es drüben genau, daß es der Führer war, der unermüdlich in den Friedensjahren die Wehrmacht aufgebaut hat, der sich die Konstruktionszeichnungen jedes Geschützes, jedes Tanks, jedes Schiffes vorlegen ließ, der Abänderungen getroffen hat, der aus der großen Erfahrung feines persönlichen Kampfes heraus hier die Wehrmacht schmiedete. Sie wissen auch, daß diese großen, klaren strategischen Richtlinien, Grundlagen unb Befehle vom Führer gegeben worden sind. Trotzdem natürlich wird das bei Gott und anderen der Weltöffentlichkeit gegenüber geleugnet. Zunächst einmal heißt es, die Generale sind gegen bert Führer: die Generale halten es nicht für richtig, im Winter noch in Rußland zu bleiben, die Generale sind für den Frieden, die Generale machen dies und jenes. Wie stellt sich der kleine Moritz eigentlich bei uns die Kriegführung vor? (Heiterkeit.) Glaubt er wirklich, daß mir hier so ein Ge- i neralspariament haben, wo also abgestimmt wird, j was jeder einzelne für richtig und nicht richtig hält und wo bann schließlich, wie das immer bei Parlamenten ist, nichts gemacht wird, weil feiner die Verantwortung dafür tragen will? Wie stellen sich die Herren das eigentlich vor? Sie haben ja allerdings auf ihrer Sette eine ganze Reihe von „tüchtigen Generalen", die uns zu bekämpfen hatten. Das war
„natürlich mein Privateigentum", falls Sie bas noch nicht gewußt haben. Darüber hinaus gehören mir sämtliche Luftfahrtfabriken, ganz egal, was sie machen. Darüber hinaus habe ich selbstverstünblich noch sämtliche Gesellschaften gekauft, die im Ausland durch die Eroberung der Gebiete zu kaufen
1 ö Ob erb e f eh lsh ab er der Luftwaffe und, die amerikanische Rüstung unterschätzt. Die Arneri-
' klchsluftfahrtmmtster im besonderen angeht. Es kaner haben auf gewissen Gebieten technisch und hcndelt sich um die schweren fei n d l i ch e n L u f t- auch in der Herausbringung zweifellos etwas ge- uigriffe auf deutsche Städte. Auch hier, leistet. Wir wissen, sie haben kolossal viel und Mine lieben Volksgenossen, muß oft eine sehr große schnelle Autos gemacht. Dann gehörte noch der Einschränkung der persönlichen Freiheit erfolgen. Radio zu ihren besonderen Taten und die Rasier- $ »m baoon entfernt, die Angriffe etwa zu klinge. Aus diesen drei Gebieten haben sie Zweifel« begatelllsteren. Ich weiß, wie schwer sie sind. Ich los immer Kolossales geleistet. Aber bas sind immerhin Fachmann. Ich weiß, was es heißt, wenn hun- hin nach andere Dinge als bie, die man für den fort oder zweihundert Flugzeuge ihre Bombenlast Krieg braucht. Unb wenn ich das auch keinesfalls alladen. Ich weiß, daß hier viele unschuldige Men- unterschätze, so weiß ich doch zu genau, welche un= ichen völlia sinnlos sterben müssen. Der Führer hat geheuren Schwierigkeiten beim Ausbau einer Rüdes damals schon in seiner Reichstagsrede gesagt; stung zu überwinden sind. Auch dort drüben ist es man sollte doch das wenigstens unterlassen, dort, so, daß, wenn auch Roosevelt dauernd zweimal zwei mn keine Kriegsindustrie ist, völlig harmlose Men- gleich fünf oder sechs ober acht rechnet, trotzdem |d)en anzugreifen. Sie können sich heute nicht dar- auch in Amerika zweimal zwei gleich vier bleibt, auf hinausreden, daß sie nur aus Versehen vorbei Daran ändert er nichts, unb auch in Amerika wirb werfen, baß sie bie Industrie gemeint haben, denn nichts schnelfer geschehen, sondern im Gegenteil mir haben Originalbefehle in der Hanb. Dieser Herr langsamer als bet uns. Auch in Amerika braucht englische Luftgeneral hat seinen Fliegern befohlen, man Rohstoffe und ebenso braucht man auch Ar- Kriegsindustrie |e, bag wichtigste, sondern beiter. Man kann nicht gleichzeitig ein Heer von bie Wohnviertel zu zerstören, sei das Ent-1 mehreren Millionen aufstellen und auf der anderen scheidende. (Pfui-Rufe unb Empörung.) Der Terror I Seite die Arbeiterzahl verdreifachen. Das geht auch auf bie deutsche Bevölkerung, der Abwurf auf Kin-1 in Amerika nicht. Also auch diese Quelle einer pro» dir und Frauen, das ist für den Herrn bas Ent-1 pagierten Siegeszuversicht muß man amerikanisch scheidende. Das ist so gemeint; sogar einige an- werten. Denn brühen werden die Leute mit astro- itanbige feindliche Flieger haben dagegen prote- nomischen Zahlen benebelt. Vergessen Sie nie: Arne« stiert, zu solchen Schlächtereien eingesetzt zu werben, rika hat ein Wort ganz groß geschrieben, riesen- 9ch weiß also, wie schwer bas alles ist, wieviel groß, und dieses Wort heißt Bluff. Das hat es &ib es über den einzelnen und ganze Familien immer am allergrößten gemacht, vom Präsidenten bringt. Wenn dieser Narr sich nur einmal über» Ibis runter zum Nigger. (Beifall.) Auch die sonstt- legen würde, wie furchtbar und sinnlos diese 3er- gen Leistungen — ich will gar nicht sagen, baß es ftorungen von Kulturgütern ist, wie hoch die deutsche nicht auch tüchtige und tapfere amerikanische Sol- Kultur steht, und daß bie deutsche Kitzttur nicht nur baten gibt, lagen ja bisher auf anderen Gebieten, für Deutschland ba ist. Sie hat Europa unb der Wir kennen ba bie eigenartigsten Ambitionen. Wer Aelt so unenblick viel gegeben, baß allein ber I nach 72 Stunden mit verrenkten Gliedern und voll- Kefpeft davor die Burschen abhalten müßte,.deutsche kommen starren und verdrehten Augen noch einen Kulturstätten zu zerstören. (Beifall.) Sie firtb ja nicht | mir wertvoll für das deutsche Volk, sie sind ebenso > wertvoll für bie ganze Welt, bie daraus un-
andere kann bas nicht ganz so, der kriegt eine weniger wichtige Aufgabe, der dritte versteht überhaupt nichts, ber wird nach Hause geschickt. (Stürmische Zustimmung.)
Nun zu den „erschossenen Generalen": Es hat schon neulich Gauleiter Goebbels gesagt, es ist überhaupt keiner erschossen worden. Aber über eines möchte ich auch keinen Zweifel lassen: Es ist keiner erschossen worden, nicht etwa, weil man einen General nicht erschießt, sondern auch bas hat ich zum Weltkrieg grundsätzlich geändert, gleiche Disziplin für alle, vom Reichsmarschall bis (um letzten Rekruten, gleicher Gehorsam und gleiche Treue dem Führer gegenüber, und gleiche Aus- Zeichnung und auch gleiche Strafen! Unb wenn heute ein Monn feige ist und seine Truppe verläßt, wird er erschossen, wenn ein General seine Truppe verläßt, wird auch er erschossen. Es gibt heute nicht mehr wie im Weltkriege die verschiedene Wertung. Wenn ein Mann versagte und feige war, wurde er bestraft, ein Offizier aber im höheren Dienstgrad kam für dieselbe Schuld in ein Sanatorium, weil ihn angeblich „bie Nerven verlassen" hatten.'Wenn einer feige ist, ist er feige, und ein feiger Soldat hat im Heer nichts zu suchen und muß entfernt werden, damit er die anderen nicht ansteckt.
3m übrigen sollten sich unsere Gegner einmal darüber klarwerden, warum wie sie auf allen Kriegsschauplätzen derartig verdroschen haben. Sie sollten sich einmal ansehen, welches einmalige Verhältnis zwischen den Offizieren und ihren Männern herrscht. Auch dort herrscht der Nationalsozialismus, das sollen sich die Herren einmal merken. (Lebhafte Zustimmung und Beifall) Die jungen Offiziere von heutzutage, auch die Leutnants, die Hauptleute und Majore sind ja zunächst einmal schon alle aus der Hitler-Jugend hervorgegangen oder mehrere Jahre dort gewesen. Sie fragen das nationalsozialistische Gedankengut schon in sich, und gerade aus dem Frontverhältnis heraus wurde ja der Nationalsozialismus geboren. Deshalb ist es nur logisch, daß sich das In ber heutigen Front zum letzten Glanze ausgestaltet hat. Vie deutsche Wehrmacht steht aus einem Guß. Offizier wie Mann in innigstem Verhältnis, nationalsozialistisch fest gefügt, freu, gehorsam und tapfer hinter ihrem Obersten Kriegsherrn. (Stürmischer Beifall)
(Große Heiterkeit.)
Nun sind es auch bei mir fast drei Jahre her, baß ich bas letzte Mal vor dem deutschen Volk gesprochen habe. Der Führer hat ja neulich schon ausgeführt, baß wir wenig Reben halten können, unb daß darunter bie Hebung leibet, unb baß wir zweitens in
Ich habe, wie gesagt, den Führer oft erlebt, in glücklichen, siegreichen und auch in schweren, sorgenvollen Stunden, unb es war für mich etwas Wunderbares, um z. B. etwas herauszugreifen, den Ablauf des siegreichen Feldzuges in 'Frankreich bei ihm zu erleben. Ich bin dabei gewesen, wie ber Führer diesen Feldzug in der Reichskanzlei seinen Heerführern unb Generalen auseinanbergesetzt hat, die Richtlinien aerb, wie er genau sagte, wie orps, wie jede Armee vorzugehen hatte, wo ber Durchbruch stattzufinben hat, wo die Panzerdivisionen den Keil zu bilden haben usw. All Das
Wackeltanz aufführte, wurde da preisgekrönt, und wer den anderen in einem Schlammbad be'm Boxen unb Ringen au Boben warf, war auch wieder ein Nationalheld. Hier haben sie sich auf Gebieten betätigt, die uns völlig fremd sind und mit Soldatentum gar nichts zu tun haben. Auch hieraus können sie kaum eine wahre unb echte Siegeszuversicht entnehmen. Aber die Herren sind ja sehr schwer belehrbar. Sie setzten also bie Hoffnung auf den inneren deutschen Zerfall. Das ist heute noch, obgleich amerikanische und auch englische Zeitungen zu warnen beginnen, daß man sich hier nicht täuschen solle, ihre letzte Hoffnung. Sie hoffen auf den Hunger durch bie Blockade, so wie 1918, obwohl sie nun allmählich wissen müßten, baß es mit der Blockade jetzt umgekehrt liegt. Blockiert wird — wie ich vorhin schon ausführte — zunächst beiihnen, unb wir wollen abwarten, wie sich das weiter entwickelt. Wir haben mehr H-Boote, und sie haben immer weniger Schiffe. Unb je weniger Schiffe sie haben, desto weniger kriegen sie herein. Ich bin überzeugt, es wird in England schlechter in dem gleichen Maße, wie es hier besser wird. Aber entscheidend ist eines, daß es bei uns bester wird. Das zweite, womit sie diesen inneren Zwiespalt erzwingen wollen, ist die Zerstörung des Vertrauens zur Führung. Das ist eigentlich ein bißchen traurig, wenn man sieht, daß sie so arm in der Aufstellung neuer Methoden sind, denn das haben sie uns doch schon' einmal vorexerziert. Sie haben schon einmal das deutsche Volk mit denselben Methoden gespalten. Nun muß ich schon bitten, daß sie uns nicht für dümmer halten, wie sie selber aussehen, unb baß sie nicht glauben, daß wir auf denselben Schwindel noch einmal reinfallen werden. Mit den idiotischen Methoden von heute jedenfalls auf keinen Fall! (Lebhafter Beifall.)
jenen Fronten den ungeheuren Schwerpunkt zu schaffen, wo derart hineingeschlagen werden muß, daß der Sieg dort errungen wird, heute kämpft die deutsche Luftwaffe Tag für Tag und Nacht für Nacht in einem Ausmaße, wie Sie es sich nicht vorstellen können, bei Stalingrad unb dort, wo es um die entscheidenden Siege dieser Zett verschiedene andere Dmae zu tun hatten,
acht 3ff sie dort ferfia dann sehen wir uns bei Selbstverständlich hatte auch ich sehr viel zu tun.
TtLin i i x° , /urLonhor Lfnin Ich bin selbstverständlich eqtens ein paar Mal um»
Philippi wieder. (Braufcnbcr Beifa ) gebracht worden, unb bas Wiederauferstehen ist ja
Bis Mm aber mochte ich die armen Menschen,! 2ann ^at mich sehr die Unzahl ber
bie tn den Nachten oft so hart bedrängt werden, ’ bitten, auszuhalten so wunderbar, wie sie das bisher getan haben. Bleibt unbeugsam und laßt Euch birrd) keinen Terror niederdrücken. Ihr haltet damit islbst einen Test der Front. Was aber bas übrige Volk tun kann, muß geschehen. Jeder Einzelne muh Anteil nehmen an diesen armen Menschen. Denn Das denen heute passiert, kann den anderen morgen I . geschehen. Ich selbst werde dafür sorgen, daß unentwegt immer weiter größere Lager angelegt werden, -ms denen sofort für die ßuftbetrofjenen gesorgt wird. Ich habe in allen Ländern, bie mir zugänglich .sind, Vorräte in ungeheurem Ausmaße auf getauft.
5n diesem Falle habe ich wirklich nicht auf bos Geld gesehen, sondern enffcheidend war nur, diese Vorräte hereinzubringen, damit, wenn heute einer alles verliert, er morgen wenigstens sofort das Notwen- bigfte wiederbekomntt. (Lebhafter Beifall.)
Meine lieben Volksgenossen! Betrachten mir einmal die Sage, wie sie ist. Wie will denn nun etgent» Ich der Gegner seine fortgesetzt geäußerte Absicht, tt werbe diesen Krieg gewinnen, wahrmachen? Ein Slick hinter bie Kulissen lehrt hier viel, und es ist l iübstverstänblich, baß uns, den Führenden, hier mehr Dinge bekannt sind, als wir veröffentlichen können. Das zeigen uns aufgefangene Funkmel- tangen, Berichte, Befehle usw. Wer hinter bie Knüffen sehen kann, der weiß, daß sie verdammt wenig Thancen haben mit ihrer zweiten Front. Das hct ja der Führer schon auseinandergesetzt. Die erite Geburt war ja eine Fehlgeburt (Heiterkeit). Wir vollen abwarten und uns in neun Monaten mied erbrechen (Heiterkeit). Vielleicht geht es auch schneller bki ben Leuten. Eins wissen sie genau dort wo der deutsche Soldat steht, ba kriegen sie ihn nicht weg. Worin gipfeln nun überhaupt noch die ^fancen, bie üt sehen? Zunächst, sogen sie, da haut sich ja unser eigener Bundesgenosse herum. Der muß das ju« nächst aushatten, uns trifft das vorläufig nid>t Tebevoll, wie sie untereinander sind, stört sie das ; «etter nicht. Sie versichern ihn dauernd ihrer per- Unlichen Hochachtung im einzelnen wie im tilge- Trinen und sehen dabei zu, wie er umgevrachl wirb. Wenn er umgebracht ist, ergibt sich eine neue 8ige. Es ergibt sich ja wiederholt bei ihnen eine ttue Lage. Wie sie sich bann dazu emstellen werden, >verden wir ja sehen. . ,
Darüber hinaus haben sie irgendwelche Hasfi ; nr*-*<‘n auf astroim"'tt^-» ^er amertfa»
■ "ische n R ü st u n g. Nun bin ich ber letzte. Der
endlich viel schöpfen kann. Unb noch immer ist der deutsche der größte Kulturbringer gewesen. ,
Sie können sicher fein — ich wende mich an die Wie das so gemacht wird, das wissen wir ja Volksgenossen der luftbedrohten Gebiete — daß nun schon. Zum Teil hat ja Dr. Goebbels das neu- alles, was nur menschenmöglich ist, an Anstren- lick auch ausgeführt. Ich möchte trotzbem noch em gung getan wirb, um die Lage zu erleichtern unb Paar Worte dazu sagen. Da sind die idiotischen solche Angriffe zu verhindern. Zunächst einmal durch Gerüchte, bie von jüdischen Redakttonsstuben m aktive Abwehr; aber hier mag niemand ver- England, HsA. und sonstwo m der Welt verbrettet gissen, daß mir zur Zeit am stärksten im Osten zu werden. Ein Volk kann nicht aus lauter Helden f(impfen haben unb ich nicht bie Abwehr in vollem bestehen und aus lauter Klugen, also gibt es auch Umfang stellen kann, bie einstmals wieber gegeben bei uns em paar Dumme unb cm paar, bie nichts werden wirb. Trotzbem zahlt ber Gegner jebesmal im Gehirn haben unb nachplappern, was dort ver- sehr schwer dabei darauf. Unb wenn Herr Churchill breitet wirb, unb bie Schlauen müssen eben ba ur vor einigen Wochen noch erklärte, daß er so jede sorgen, baß bas Rachplappern nur unter Asiaten Nacht einen Spaziergang mit tausenb Flugzeugen bleibt. (Beifall.) Diese Behauptungen nun, bie sie über Deutschland machen würde, so hat er zunächst da aufstellen, befassen sich mit ber ganzen Führung, überhaupt noch keinen mit tausend Flugzeugen ge° vor allem mtt dem Führer selbst. Dann brn auch macht; er wird auch keinen machen, unb biese Spa- ich sehr häufig; gn ber Reche. (Heiterkeit.) Daß ich Hergänge werben ihm jedenfalls noch teurer allmählich m diesen drei Knegsjahren der reichste als bisher zu stehen kommen. Die Flak wer-> Mann ber Welt geworden bin, das^mlssen^ Sie, ja. । i ■ ben wir weiter unb weiter vergrößern, sie bekommt u 1 * ~ **'
/ines H bessere Instrumente zum Schießen, ihre Erfolge R werden sich zusehends steigern. Die Nachtjäger, Ni V Rdie heute noch nur in gewissen Gebieten fliegen, äejamttjeu werden über das ganze Deutsche Reich ausgedehnt, npien uno ll M bann wollen mir uns Wiedersehen!
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ger große inllchen intung der notwendig, nd immer nennt der enn jeder ilkficht ouj j, und bas lirb, bann ch ein Te> einmal die ita einreihi, sehen, wie i in Gottes , wahrhaft be und da- n auch der aß bei ihw st, und daß da auf der schwimmen.
ien Freiheit s die Bold' nlich eigen-
Nun möcht» ick darii^ doch dem deuffchen
einiges jagen, unb ich glaube, daß ich hierzu be^. ^aeralftabes gestellt wurde, führte wieder der Chefs des Feldherrngenies Adolf Millers.


