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Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger fiit Oberhessen *sbsss“
In breiter Front den Don erreicht
In den Abschnitten Charkow und Kursk
zum Absturz.
Feld durch heldenmütigen Einsatz von Blut und
der britische Flugstützpunkt
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Tie Eröffnung der Großen Deutschen Kunstausstellung
n bekannt
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Hierauf sprach Reichsminister Dr. Goebbels.
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bekannt:
(en Kampfflugzeuge einen feindlichen Bewache«»
in dem Befestigungssystem Stellung abgeschlagen. Luftkämpfen 19 Flugzeuge.
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1. Äugend« Leihgestern iß" Frank- [ in Front« nem span« des Spiels
in Freund« inbach aus.
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An der Eismeerfront bombardierte die Luft- waffe Flakstellungen im Stadt- und hafengeblet von Murmansk sowie einen wichtigen Flugstützpunkt ostwärts der Kolabucht. In der Nacht zum 4. Juli wurde im Nördlichen Eismeer ein feindliches Handelsschiff von 10 000 BRT. durch Luftangriffe versenkt.
In Aegypten dauert das erbitterte Ringen um die stark befestigte El-Alamein-Stellung noch an. Gegenangriffe, die der Feind mit herangeführten Verstärkungen unternahm, wurden in harten Kämpfen abgeschlagen, weitere Widerstandsnester niedergekämpst. In Luftkämpsen schossen deutsche und italienische Jäger 28 britische Flugzeuge ab.
in Gießen I. Ravolz« Das lief, iald'vport« »artet wer«
Die Lage in Syrien.
Von unserem ust.-Berichterstatter.
zu haben.
Der Gauleiter schloß mit Worten fester Zuversicht auf den Sieg und dem Appell, dem Führer in unbeirrbarer Treue auf dem Wege zur Freiheit unseres Volkes und der Zukuüst eines neuen Europas zu folgen.
selben spielerischen Leichtigkeit auch zustande gekommen sei. Das ist ja ein Teil ihres Wesens, daß he den Fleiß und die handwerkliche Treue, die auf sie verwandt wurden, nicht mehr erkennen läßt. Aber die Kunstgeschichte aller Gattungen und aller Zeiten bietet Beispiele in Hülle und Fülle für die Tatsachen, daß- gerade das Genie, weil es das Letzte von sich verlangt und erwartet, in einem ewigen erbitterten Ringkampf mit dem Stoff steht und es mei- tens vieler Stunden des Zweifels und der Verzweiflung, einer Kette manchmal grausamster selbst, kritischer Prüfungen, ungezählter schmerzvoll durch, wachter Nächte mit all den Kümmernissen des 23er. zagens und quälerischer Depression bedarf, um dem spröden Stoff die schöpferische Formung aufzu- zwingen. -
Ich spreche aus dem Herzen aller hier Versam- melten, wenn ich unserem tiefen Bedauern Ausdruck gebe, daß der Führer selbst heute wiederum nicht in unserer Mitte weilen kann. Wir wissen aber, wie sehr er an dem Werk, das hier zur Schau gestellt wird, hängt. In ihm sieht der künstlerische Mensch unserer Zeit die ideale Verwirklichung seines Wesens, ein schöpferisches Aufeinanderstoßen von Genie und Fleiß, dem alle seine geschichtlichen Leistungen entspringen. Seine Schafsensweise ist die des 'echten Künstlers, gleichgültig, auf welchem Ge- biet er wirken mag. Am Anfang steht die Inspiration, die dem Genie entspringt. Aber sie wirkt sich nur im Notfall und unter Zwang in der Improvisation aus, während sie sonst ihre Erfolge durch Arbeit und zähen Fleiß, durch die Unsumme von Vorbereitung, die auch vor dem scheinbar Neben- sächlichen und Bedeutungslosen nicht zurückweicht, zu sichern sucht. Wo Genie sich mit Gründlichkeit paart, da kann auf die Dauer der Erfolg nicht aus. bleiben. Das ist ein Gesetz, das für alle Gebiete künstlerischen Schaffens gilt. Wer nach ihm Han- beit, der ist immer überlegen.
heute präsentiert sich die deutsche bildende Kunst vor dem prüfenden Blick der Oeffentlichkeit. Sie hat ihr Bestes gegeben. In dieser Schau legt sie Rechen- schäft ab über ein Jahr Kriegsarbeit. Sie braucht sich ihrer nicht zu schämen. Die lauten Diskussionen von ehedem sind verstummt. Die Mahnung Goethes „Bilde, Künstler, rede nicht!" ist wieder zu ihrem Recht gekommen. Es ist beglückend, das feststellen zu dürfen in einer Zeit, die einmal als die größte unseres Volkes in die Geschichte eingehen wird.
DNV. Aus dem Führerhauptquartier, Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt
August vonFink, die Gäste willkommen und bezeichnete die Ausstellung als einen Gruß der Heimat an den Führer und seine Kämpfer, im kämpferischen Leben ein zeitloses Sinnbild der sieghaften deutschen Kultur.
NSG. F r a n k f u r t a. M., 5. Juli. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach in Homberg an der Ohm über die verantwortungsvolle Arbeit des deutschen Landvolkes im Schicksalskampf des Reiches.
Gießen lerwaU 12
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Südwestlich von Sewastopl wurde der widerstand letzter Reste bolschewistischer Truppen auf der Halbinsel Chersones gebrochen. Die Vernichtung einzelner versprengter und in Vunkern eingeschlossener kleiner Kräftegruppen steht vor dem
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Oer Sieger vom Wolchow zum Generalobersten befördert.
Aus dem Führerhauptquartier, 6. Juli. (DNV. Funkspruch.) Der Führer beförderte den Oberbefehlshaber einer Armee, General der Kavallerie Lindemann, in Würdigung seiner Verdienste um den siegreichen Abschluß der Kämpfe am Wolchow zum Generalobersten.
Oer Wehrmachtbericht vom Samstag.
Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.
DNV. Ausdem Führerhauptquartier.
5. Juli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
noch bekanntgegeben.
Im Seegebiet von Rostow versenkten Jagdflugzeuge der kroatischen Luftwaffe ein feindliches Schnellboot und beschädigten ein weiteres Boot schwer.
Nach dem Durchbruch durch die bolschewistischen Stellungen zwischen Charkow und Kursk haben die Spitzen der deutschen und verbündeten
Oer deutsche Bauer arbeitet für den Sieg
Gauleiter Sprenger sprach zum Landvolk Oberhessens.
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H ®e9en IHcrs im war und 'wußte, Minimer nen. Qei. .Künstler ’ besuchte ’ ^Gler < lahre Qn °nn seine? 6tuhium Wien inj 1 wahren »j m vielen einer chen Gei. mit Tiefe
Truppen in breiter Front den Don erreicht. Verzweifelte Gegenangriffe sowjetischer ucut|u __________________ri________
Panzerverbände wurden unter schwersten Verlusten $er @au[citer verwies auf das die heutige politische für den Feind abgeschlagen. Starke Kampf- militärische Macht des Reiches voraussetzende und Aerftörerverbände unterstützten in rollendem Ringen des Nationalsozialismus um das Vertrauen Einsatz die vordringenden Divisionen und fügten des deutschen Volkes. Er rief den Hörern als Be- dem Gegner weitere hohe blutige und Waterialver- weis für den mühsamen, aber erfolgreichen Weg der lüfte zu. 3n Cufftämpfen wurden 51 Sowjet- Bewegung eine Versammlung rms Fruhzett des ,,3 „ „u n „ r* rxt i o m ofitrfi im Vvnm national ozialistischen Kampfes mr Gau Hesien-Nas-
f l u g z e u g e a b g e s ch 0 s s e n. Auch .m Raum _ '^^nis zurück, die er am 24. März 1924 von Rschew wurde der Angnf gegen hart- H Qrt ^gehalten hatte, und auf der
nackigen feindlichen widerstand in starken Feldbe- h^ch ^ine Worte, wenn auch noch in einer Welt feftigungen und verminten, schwer gangbarem (Be- hjes Unverständnisses und der feindlichen Gegner- lände weiter vorgetragen. schäft, dennoch ein erstes Erwachen hervorgerufen
Luftangriffe wurden bei Tage auf feindliche werden konnte. Eingehend kennzeichnete der Gau- Unterkünfte und gegen Nachschubkolonnen im (Be- toter dann die Vorteile, die das deutsche Volk dank biet des Ilmensees und bei Nacht gegen Bahn- der durch den Nationalsozialismus verronnenen fee-
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oon Moskau geführt. Artillerie de. Heeres aQß erführen ihre Begründung allein in der durch kämpfte kriegswichtige Industrieanlagen in Centn- k Vertrauen des Volkes zu feiner Führung ge-
Leben bewahrt habe.
Der Gauleiter behandelte dann die Notwendigkeit der Bewirtschaftungsrnaßnahmen von Obst und Gemüse. Im Vergleich zur Gemüseanlieferung des Vorjahres wäre in der gleichen Zeitspanne dieses Jahres nur ein Zehntel der vorjährigen Menge des Gemüses dem Verteiler-Apparat zuge- ührt worden. Neun Zehntel wurden zu überhöhten Preisen weggehamftert. Wenn leider festge- tellt werden mußte, daß z. B. Orte mit einer Nor- mal-Tagesernte oon 50 Zentner Kirschen ganze ünf Zentner davon dem Markt zuführten, während 45 Ztr. den direkten Weg zum Käufer nahmen, diese Käufer sich jedoch vorwiegend aus den Kreisen zusammensetzten, die entweder über Beziehungen verfügten oder aber auf Kosten der breiten Masse der Bevölkerung Ueberpreise bezahlten, war es dringend notwendig, daß er als Reichsverteidigungskommissar die Ernährungsämter zur Behebung dieses Mißstandes auf die Bewirtschaftung verwies, hier handele folglich keine Willkür, hier gäbe es auch keine Ueberorganifation; denn die Partei organisiere nach dem Befehl des Führers nur das, was im Interesse des Volkes unbedingt organisiert werden muß, sondern hier bestimme allein der Grundsatz der Gerechtigkeit, für dessen Aufrechterhaltung der Nationalsozialismus mit jedem Mittel einträte.
Der Gauleiter rechnete nachdrücklich mit jenen „Gemüsepatrioten" ab, deren Gesinnung in einer Zeit, da deutsche Männer für den Bestand des Reiches nicht nur Entbehrung ertragen, sondern ihr Leben lassen, durch einen mangelnden Kohlrabikop zu erschüttern sei. Er appellierte an die Anständigkeit der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung und forderte sie auf, auf Zeitgenossen, die jede im Kriege nicht vermeidbare und zumeist durch die Unanständigkeit eben dieser Individuen hervorgerufene Schwierigkeit als willkommene Gelegenheit zur böswilligen Hetze benutzen, ein wachsames Auge
Aegypten in der Luftlinie entfernt ist, zu verteidigen, als vielmehr sich einen Fluchtweg in Dorderasien zu sichern. Mag das nun sein, wie es will, die Briten und ihr Agent General Eatroux, sowie der von ihnen eingesetzte syrische Staatspräsident Tajjedin, dessen Vergangenheit mehrmals das Kriminelle gestreift, hat, tun ihr Möglichstes, um rücksichtslos die Befehle Churchills durchzuführen. Es ist nur natürlich, daß sich in Syrien Gruppen bilden, die offen eine feindliche Haltung gegen die aufgezwungene Fremdherrschaft einnehmen. Unter ihnen gibt es Aktivisten, die Verschwörungen anzetteln und Sabotageakte durchführen. Aus Aleppo wurde berichtet, daß der Secret Service dort eine Verschwörerorganisation aufgedeckt habe, deren Verzweigungen bis nach Pa- lästina hinüberreichten. Drei Todesurteile seien ausgesprochen und hohe Gefängnisstrafen verhängt worden. In Syrien selbst wurden alle Sportvereine geschlossen, weil die Verschwörer angeblich mit ihnen in Verbindung standen ...
Im Zusammenhang mit den labilen Verhältnissen in Syrien taucht wieder der Name des einst so viel genannten Majors John Bagot Glubb, eines Schülers des berühmten Obersten Lawrence auf. Glubb ist der intime Berater des Emir A bdalla h von Transjordanien, dem die Engländer einst die Königskrone von Syrien versprochen hatten, den sie aber dann mit dem Emirat von Transjordanien entschädigten. Glubb ist der Befehlshaber und Schöpfer der „Arabischen Legion", die in Friedenszeiten 1200 Mann zählte, jetzt aber auf 5000 Köpfe gebracht worden ist. Major Glubb, der alle arabischen Dialekte beherrscht, sich als Araber kleidet und bei den Beduinen Ansehen genießt, war
>uli, feiert' . Chri. underniei/ »esier tön: nloi geht und @Qr. noch eine erfolgt er br ist bas Kriegerka«'; Hohre an« e für den 'pelle und' 'ft Lollar ohren am ien fterrit- !lm Sonn«; chießeir • a r seinen jetzt noch Sonntag llen. Kein die Hand rlanb.
verroht, im Gegenteil,' ihm sogar eine Empfindsamkeit den geistigen, weltanschaulichen und künstleri- chen Fragen gegenüber verliehen, die nur behutsam und mit pfleglicher Hand geleitet und gemeistert werden kann. In diesem gigantischen Kampf um unser nationales Leben haben wir in mancher Beziehung erst den Durchbruch zu bis dahin auch uns noch unbekannten Seiten unferes Volkes gefunden. Wir sind als Nation durch den Krieg nicht schlechter, sondern besser geworden.
Was wir früher als selbstverständlich Hinnahmen, daß haben wir jetzt wieder schätzen gelernt, und zwar nicht nur in unserem materiellen, sondern auch in unserem ideellen Leben. Wir sind uns klar darüber geworden, daß unser ganzes geistiges, Nielt- anschauliches und kulturelles Dasein einer Bedrohung ausgesetzt ist, die schlechterdings das Erbe einer fast zweitausendjährigen Entwicklung in Frage stellt. Unsere Zeit ist schöpferisch in jedem Sinne. Sie wird später zweifellos einmal zu den reichsten Epochen der deutschen Geschichte gezählt werden. Der schöpferische Mensch schafft mehr aus der Kraft seiner Phantasie als seines Intellekts. Die großen Vernichtungsschlachten, mit denen unsere Feinde auf allen Kriegsschauplätzen niedergeworfen wurden, find genau so Akte dieser gestaltenden Phantasie wie die großen Leistungen unserer Politik, unserer Wirtschaft, unseres sozialen und unseres geistigen Lebens. In allem, was wir schaffen, kommt unsere Zeit zum Ausdruck. Unsere Maler haben wieder malen gelernt. Es scheint wieder eine Selbstverständlichkeit geworden zu sein, daß der bildende Künstler nicht als einziger im öffentlichen Leben das Recht hat, dem Publikum die Ausschwitzungen einer perversen Phantasie als Produkte einer höheren Berufung vorzulegen, ohne daß man wenigstens am handwerklichen Können feft- zuftellen vermöchte, daß es sich um eine zwar in die Irre gehende, aber immerhin doch um eine echte Begabung handelt. Jede, auch die schöpferischste Genialität gelangt er st durch den Fleiß, mit dem sie ihrem Werke dient, zur vollsten Entfaltung. Man kann zwar durch Fleiß allein keine Genialität ersetzen, aber ebensowenig kann die Genialität ohne Fleiß zur höchsten Leistung anlaufen.
Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dem gar nicht scharf genug entgegengetreten werden kann, aus : der spielerischen Leichtigkeit, mit der die geniale : Leistung sich darbietet, zu schließen, daß sie mit der-
grab. schaffenen deutschen Volksgemeinschaft.
Der zwischen Rordkop und Sp>hb«g°n nach ^chd-m 6cr (Bauleiter dann die Verantwortlich-
Osten steuernde feindliche G e l e 1 k z u g wurde auch öß5 Weltjudentums für den gegenwärtigen gestern von Unterseebooten und Flugzeugen ange- aufgezeigt hatte und dabei auf die weltan- griffen. Dabei vernichteten Kampfflugzeuge vier schaulichen Fronten dieses Ringens eingegangen Handelsschiffe mit zusammen 24 000 BRT. und be- roar# befaßte er sich mit den Anforderungen, die schädigten elf Schiffe. Unterseeboote versenkten von der Kriegsalltag an die Heimat und hier ins- diesen beschädigten Schissen einen mit panzern be- besondere an das deutsche Landvolk stelle. nmorifrtniiApn TrnnciDorter von 7000 Er dankte den Bauern und vor allem Öen 23 a u e r s-
SE von 5000 BRT frauen für ihren rastlosen Einsatz im Dienste der
weiteres ch n Ernährung unseres Volkes. Den hervorragenden
In Aegypten wurden britische Gegenangriffe |^-trna Arbeit des Landvolkes erklärte er mit
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Adana, im Juni 1942.
Nach dem Abschluß des deutsch-französischen Was- enstilsttandes hat England mit allen Mitteln ver» - ucht, die inneren Spannungen in Syrien zu seinem egoistischen Vorteil auszunutzen. Der französische General C a t r o u x ging in das Lager des Verräters de Gaulle über, ihm folgten drei- bis viertausend Mann der Fremdenlegion und einige Eingeborenenregimenter, die der höhere Sold der Briten dazu verführt hatte. Aber alle Kreise der yrischen Bevölkerung lehrte die Erfahrung bald, )aß sich nach der britisch-gaullistischen Invasion — trotz aller Unabhängigkeits- und Freiheitsversprechungen — die Lage gegenüber dem früheren Zu- stand tatsächlich zum Schlimmeren gewandelt hat. Alle Uebergriffe gegen die Verfassung wurden mit militärischen Notwendigkeiten der Engländer verbrämt und entschuldigt. Ein durch und durch korruptes Verwaltungssystem wurde aufgezogen, da sich kein Syrier oder Libanese mit reinlicher Reputation dazu verstehen wollte, an einer Regierung teilzunehmen, die die Lebensinteressen des Landes außer Acht ließ.
Was englische Agenten in Syrien zusammenintrigiert haben, läßt sich schwer in kurzen Worten ausdrücken. Churchill selbst hat vor einiger Zeit offen erklärt, er brauche Syrien als Flankendeckung ürden Suezkanal. Der bekannte französische Militärkritiker, General Duval, beurteilt die Dinge pessimistischer. Er glaubt, daß es England weniger daran liege, den Suezkanal in einem Umkreis von rund 500 Kilometer, die Damaskus von
tt<~« ~s Beitrag der Arbeit des Landvolkes erklärte er mit ber (£1-2110mein- ,öem ${nwei5, daß vor der Produktion und Führung Der Feind verlor m Waffen der Mensch den vordersten Rang Am Suezkanal wurde einnehme. Er aber könne seine Leistungen nur voll- o.-gr-ur_____ kanlara mit Bomben bringen, wenn für seine Nahrung gesorgt
belegt Bei Luftangriffen auf Malta wurden bei fei. Hieran mit allen Kräften zu arbeiten und weder läge 14 brttijche Flugzeuge abgejchojjeu. Mühsal nach Schwierigkeiten Sei der Erreichung
9 J ° 33 I einer Erzeugungssteigerung zu scheuen, fei dem
<TXto nforfatatlttA Landvolk ebenso Verpflichtung wie Gebot. Mit
f viywiiy* feinen Leistungen trage es den Dank an die Front
Berlin, 5. Juli. (DNB.) Im Abschnitt Charkow dafür ab, daß diese die Heimat vor den Schrecknissen und Kursk wurde die Verfolgung des geschlagenen des Krieges, vor der Vernichtung von Hof und Feindes auf der ganzen Front erfolgreich fortgesetzt, i—
Der Feind versuchte vergeblich, den Angriff durch!
Gegenangriff und Artilleriefeuer zu stören. Einei i Kampfgruppe erreichte im Vorgehen nach Osten im Angriff gegen starke feindliche Nachhuten einen
’S*. SS SrÜn^^^n^SLS'DaT'diA
Än ®:i5®»^gXbertUrbe
"Ltt/Lnd. Deutscher Mmps. und 6^
kampj- und Zecharerflugzeuge unterstützten die Un- w Bildhauer im feldgrauen Rack. Feier-
ternehmungen des Heeres Em gegen die deutsche ° H°uses" DOn Beethoven,
Angriffsjrant anrallender feindlicher P a n z e r z u g oom Orchester der Bayerischen Staats-
wurde zum Entgleisen gebracht und geriet m Brand. a t°r 8eitunq Don Prosesior Siemens Krauß, Sturzkampfflugzeuge bontbaröurten m rollenden ^nn der Vorsitzende des Vor-
Emsätzen vom Feind hesetzte Brucken, die,durch > Anstalt „Haus der Deutschen Kunst",
Flakbatterien geschützt wurden. Trotz der heutigen s stanoes oer »n|«ut u» r -----.L
Flakabwehr wurde eine Brücke zerstört und dem Feind damit an einem entscheidenden Punkt jegliche Verkehrsmöglichkeit genommen, lieber den Angriffsspitzen der deutschen Panzerkampfwagen- und Artillerieverbände entwickelten sich heftige L u f t - kämpfe, in denen 51 bolschewistische Flugzeuge abgeschossen wurden.
haben die deutschen und verbündeten Truppen den Feind auf der gesamten Angriffsfront geschlagen. Stärkere Kräfte des Gegners find durch umfassenden Angriff eingefchloffen. Schnelle Verbände befinden sich in raschem Vordringen auf ---------- . .den Don. Kampf-, Zerstörer- und Jagdgeschwader Südwestlich von Sewastopol sind die unterstützten in rollenden Einsätzen die Angriffsletzten feindlichen Gruppen nach hartnäckiger Gegen- Operationen und fügten dem Gegner empfindliche wehr vernichtet oder gefangen genommen. Damit yedufte an Menschen und Material zu. Ein Flak- ist die Schlacht um Sewastopol beendet. Die end- artillerie-Regiment vernichtete im Lrdkampf 47 gültigen (Befangenen- und Beutezahlen werden feindliche Panzer und brachte neun Sowjetflugzeuge
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Deutschland, so sagte er, ist ein Kulturland, eines der ersten der Welt. Bei uns ist die Kunst keine angelernte Sache. Sie gehört zu den natürlichen Lebensäußerungen unseres Volkstums. Wir schöpfen sie aus der ursprünglichen Kraft unserer Nation. Wir alles, was angeboren ist, kann sie nicht zu Zeiten abgelegt werden, um zu anderen Zeiten wieder aufgenommen zu werden. Sie ist unsere moralische und geistige Stütze und Stärke in der Bewährung wie im Erfolg. Daß das nicht bloße Redensarten sind, das beweist ein trotz oder vielleicht gerade wegen des Krieges zu einer Blüte gelangtes deutsche Kulturleben, das nicht durch pessimistische Befürchtungen widerlegt, sondern optimistische Hoffnungen und Erwartungen weit hinter sich zurück- läßt. Gewiß können wir auf vielen Gebieten unseres kulturellen Lebens eine Hinneigung unseres Volksgeschmacks nach der leichteren und unterhaltsameren Seite unseres künstlerischen Schaffens fest- steilen, der im Theater, im Konzertsaal und tm Kino im wesentlichen Entspannung von den harten und manchmal auch grausamen Lasten des Krieges sucht; aber andererseits findet diese Entwicklung ein natürliches Gegengewicht in einer anderen, die die Sjvi-Mvnv*.................... --- Menschen gerade in dieser Not- und Leidenszeit
Abschluß. Im Seegebiet südlich der Krim versenk- wieder zu den tieferen Quellen unseres kulturellen ....... Lebens zurückführt. Der Krieg hat unser Volk nicht


