Aus dem Reich
Kleine politische Nachrichten
liche Abrechnung ongeftrebt werden. Es wird
immer mit diesem Befreiungswerk verbunden ist,
Der bisherige Stellvertretende Kommandierende General und Befehlshaber im Wehrkreis IX, General der Infanterie S ch n i e w i n d t, ist ab 1. Mai 1942 in die Führer re ferve des Oberkommandos des Heeres versetzt ^vorden. Sein Nachfolger ist General der Infanterie Otto.
Bor 23 Jahren wurde München den Krallen der Bolschewistenherrschaft entrissen. Reichsstatthalter General Ritter von Epp, dessen Name für
Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger empfing im Adolf-Hitler-Haus eine Abordnung der slowakischen Hlinka-Jugend, die nach Abschluß eines Lehrganges auf der Reichsführerschule der HI. eipe Studienfahrt durch die deutschen Gaue unternimmt.
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Sechs italienische Wirtschaftsführer — Betriebsführer und Ausbildungsleiter der bekannten Schwerindustriefirmen Ansaldo in Genua und Dalmine in Bergamo — weilten auf Einladung des Reichsar- beits- und Reichswirtschaftsministeriums unter Führung von Professor Dallauri, Genua, im Rhein- Main-Gebiet zum Besuch der Deutschen Arbeitsfront, deten Berufserziehungseinrichtungen sie besichtigten.
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Das italienische Volk feierte am 30. April den Jahrestag des Sieges Garibaldis im Jahre 1849 über die Rom belagernden französischen Truppen. Die Presse erinnerte an die Bedeutung der Befrei- ungstat Garibaldis, der mit seinem kühnen Angriff auf die französische Armee des Generals Oudinot den Kampf um die nationale Befreiung Italiens einleitete.
Italienische Luftwaffenoerbände griffen an der Cyrenaikafront Zeltlager und Kraftwagenkolonnen an, wobei dem Feind beträchtliche Verluste zugefügt wurden. In den rückwärtigen feindlichen Stellungen entstanden ausgedehnte Brände. An anderen Abschnitten der Cyrenaikafront wurden feindliche Abteilungen beim Versuch, sich den italienischen Stellungen zu nähern, durch Artilleriefeuer zersprengt.
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Im Mittelmeer scheiterten englische Luftangriffe gegen einen italienischen Geleitzug, er erlitt keinerlei Schäden und ist an seinem Bestimmungsort ein- getroffen.
'sichrer mindestens Dr die Neberg-angszM dngemef- jene Abschlagszahlungen leistet, wenn solche Wünsche von her Gefolgschaft geäußert werden.
Eteuervereinfachungen.
Der Ministerrat für die Reichsverteidigung hat die Schlachtsteuer beseitigt mit Rücksicht auf die Entwicklung der Diehpreise. Ihr Wegfall bedeutet zugleich eine Verwaltungsvereinfachung. — Auf dem Gebiet der Leuchtmittelsteuer wird die Steuerbemes. sungsarundlage (der Steuerwert) vereinheitlicht. Die Handhabung der Leuchtmittelsteueroorschriften wird dadurch erheblich vereinfacht. Das ist bei dem kriegsbedingten Personalmangel in Verwaltuna uwb Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung. — Die Fristen in den Verbrauchssteuervorschriften für die (Ent- richtung der Steuern werden den Aenderungen im Zahlungsverkehr der Wirtschaft angepaßt werden.
Mit Zustimmung des Reichsministers des Innern wurde die Stadt Watenstedt-Salzgitter gegründet. Die Entwicklung des Aufbaugebietes verlangte eine Verwaltungsvereinfachung, und die Gründung der Stadt Watenstedt-Salzgitter stellt nunmehr alle wichtigen Teile des Aufbaugebietes unter eine einheitliche kommunale Verwaltung.
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Der stellvertretende Reichsprotektor ^-Obergruppenführer Heydrich hat es durch eine Spende ermöglicht,- 3000 deutschen und tschechischen erholungsbedürftigen Rüstungsarbeitern und --arbeiterinnen einen kostenlosen Erholungsurlaub in Erholungsheimen Böhmens und Mährens zu gewähren.
Der Reichsführer des NS.-Lehrerbundes, Gauleiter Wächtler, traf in Barcelona ein, von wo er als Gast der spanischen Lehreroereinigung Madrid und andere spanische Städte besuchen wird.
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Ein neues Kontingent flämischer Freiwilliger ist zur Ostfront abgereist. Die Legionäre wurden von Vertretern der -Ergänzungsstelle Flandern und der „Schwarzen Brigade" von dem Generalkommandanten Joris van Steenland verabschiedet.
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Aus Anlaß des Nationalen Feiertags der Arbeit in Frankreich hielt der Staatschef Marschall Petain in Thiers vor den Arbeitern der dort heimischen Stahlindustrie eine Rede, die über sämtliche französischen Sender übertragen wurde. Seine Ausführungen schlossen mit der Feststellung, daß Frankreich nur durch die Arbeit seine physische und moralische Gesundung wiedererlangen könne.
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Säuberungsaktionen auf der südchinesischen Insel Hainan gegen Uederbleibsel der Tschungking-Trup- pen stehen kurz vor dem Abschluß.
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Ministerpräsident Wangtschingwei hat Nanking zu einem mehrtägigen Besuch der Hauptstadt Mandschukuos verlassen. In der Begleitung des Ministerpräsidenten befinden sich der Außenminister, der Jndustrieminister, der Propagandaminister und der Generalstabschef.
Wie der Londoner Nachrichtendienst bekanntgibt, hat der neue britische Staatsminister für den Mittleren Osten, Richard Casey, sein Amt in Kairo angetreten. Casey war bisher australischer Gesandter in Washington.
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Die argentinische Oeffentlichkeit gedachte an seinem 50. Todestage des berühmten Naturforschers Her-*
Deutschlands Geburtenlage 1941.
Klagenfurt, 4. Mai. (DNB.) Auf einer Versammlung der Aerzte und Angehörigen aller übrigen Heilberufe des Gaues Kärnten stellte Reichsgesund- heitsfuhrer Dr. Conti fest, die Geburtenzahl in Jahre 1941 liege mit 1528 OQ0 lebendgeborenen Kindern nur verhältnismäßig wenig unter der Zahl des Jahres 1940, dem Jahre der Höchstkinderzahl. Trotz der schweren Krieasaufgaben habe die Entwicklung angehalten; ihre Bedeutung sei nur bei einem Vergleich der Zahlen der Jahre 1932 und 1933 voll zu ermessen. Damals lagen die Geburten erheblich unter einer Million. Dieses Ergebnis sei geboren aus dem grundlegenden Wandel im Empfindungsleben des einzelnen deutschen Menschen, der wisse, daß er sich in seinen Kindern im Lebensstrom seines Volkes ein ewiges Leben schafft. Der Dank des Volkes richte sich an Deutschlands Mütter. Die nationalsozialistische Volks- und Staatsführung sorge dafür, daß die dem Volke im Kriege geschenkten Kinder vor Schädigungen bewahrt bleiben. Die Sorge um ihr Wohl und um das Wohl der deutschen Mütter sei Sache des ganzen Volkes.
Oie Wehrertüchtigung der Hitlerjugend
Von der Hitlerjugend werden in Zusammenarbeit mit Wehrmacht und Waffen-^ Lager eingerichtet, in denen die 17- bis 18jährigen in kurzfristigen Lehrgängen ihre Vorbereitung für den Dienst mit der Waffe erhalten. Die Ausbilder der Wehrmacht und der Waffen-^ erhielten einen Sonderlehrgang. Reichsjugendführer 21 j mann sprach auf dem Stegskopf im Westerwald zu über 500 dieser Ausbilder, die durchweg sich vor dem Feinde bewährt haben. Die meisten sind aus der nationalsozialistischen Jugendbewegung hervorgegangen. Dem Lehrgang der Ausbilder wohnten die Verbindungsoffiziere der Wehrmacht zur Hitler-Jugend aus allen Wehrkreisen bei. Nach Beendigung der Lehrgänge wird die Wehrertüchtigung der HI. in allen Gauen ihren systematischen Fortgang nehmen.
76 NS. Musterbetriebe und 19 Kriegsmusterbetriebe.
Am Nationalen Feiertag des deutschen Volkes wurden 76 Betriebe zu nationalsozialistischen Musterbetrieben und 19 zu Kriegsmusterbetrieben ernannt. 416 Betriebe dürfen die Goldene Fahne weiterführen. 1066 Betrieben wurden Leistungsabzeichen verliehen, davon 162 für vorbildliche Berufserziehung, 287 für vorbildliche Sorge um die Volksgesundheit, 196 für vorbildliche Forderung von „Kraft durch Freude" und 68 für vorbildliche Heimstätten und Wohnungen. 353 Betriebe wurden zu vorbild- ilchen Kleinbetrieben ernannt. 1400 Betriebe konnten mit dem Gaudiplom für hervorragende Leistung neu ausgezeichnet werden, 6400 Betriebe, die das Diplom bereits besitzen, erhielten eine Bestätigung.
Monatliche Lohnabrechnung.
Die Anordnung des Reichsarbeitsministers über die Verlängerung der Lohnabrechnung s z e i t r äu m e gibt den Betriebsführern die Möglichkeit, ihre bisherigen Lohnabrechnungszeiträume bis zur Dauer eines Monats zu verlängern. Gegenwärtig werden die Löhne in den Betrieben häufig noch für eine Woche, für 10 oder 14 Tage abgerechnet. In Zukunft soll eine m o n a t-
ermartet, daß ine Betriebsführer, um in den Lohn- i hat jetzt zu Ehren der damaligen Freikorpskämpfer büros Arbeitskräfte einzusparen, von diesen Mög- ein Denkmal enthüllt, das auf dem Giesinger Berg lichkeiten der Vereinfachung des Abrechnungsver- errichtet worden ist.
fahrens Gebrauch machen. Schwierigkeiten für Gefolgschaftsmitglieder können durch angemessene Abschlagszahlungen für die Übergangszeit ausgeglichen werden. Hierbei wird man zweckmäßigerweise- so verfahren, daß am Anfang des Uebergangs vom kurzen zum längeren Lohnabrechnungszeitraum häufigere Abschlagszahlungen und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit nur noch eine Abschlagszahlung die Regel ist. Der Betriebsführer ist zu mindestens einer angemessenen Abschlagszahlung verpflichtet, wenn der gewählte Lohnabrechnungszeitraum über 14 Tage hinausgeht. Das gilt aber nicht, wo schon bisher ein 14tägiger oder längerer Lohnabrechnungszeitraum ohne Abschlagszahlung üblich war. Auch in Fällen eines kürzeren Lohnabrechnungszeitraumes bis zu 14 Tagen wird erwartet, daß der Betriebs-
nvtt nit V*i! r m esst e r, dessen ßebensmerf von De» Deutung für die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Argentinien war. Presse und Rundfunk würdigten die Verdienste des Forschers, dem als einzigen Deutschen in Argentinien ein Staatsbegräbnis zuteil wurde. Im Hörsaal des alten Naturhistorischen Museums, der Arbeitsstätte Burmeisters, fand eine Feier statt.
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Bei den Präsidentenwahlen in Kolumbien wurde der Liberale Alfonso Lopez gewählt. Er steht im 58. Lebensjahr und war 1931 Gesandter in London. 1934 wurde er zum ersten Male Präsident der Republik. Die Amtszeit des bisherigen Präsidenten Dr. Eduardo Santos läuft im August ab.
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Schwere Wirbelstürme verheerten sechs Tage lang weite Gebiete in den nordamerikanischen Staaten Texas, Kansas, Missouri, Colorado, Minnesota, OÜddakota und Illinois. 114 Menschen kamen um, Werte im Betrag von vier Millionen Dollar wurden vernichtet.
Oer dänische Staatsminister Stauning gestorben.
Kopenhagen, 3. Mai. (Europapreß.) Der dänische Staatsminister Stauning ist im 69. Lebensjahr gestorben. Thorvald Stauning war in Kopenhagen als Sohn eines Wagners geboren worden. Er war ursprünglich Zigarrenarbeiter, wurde dann Vorsitzender seines Fachverbandes und kam über die Sozialdemokratische Partei zum Folkething und in den Gemeinderat von Kopenhagen, 1916 wurde er zum erstenmal Minister, 1924 bildete er sein erstes Kabinett, das nach den Wahlen von 1926 einer Agrarregierung Platz machen mußte, bis Stauning 1929 erneut mit der Regierungsbildung beauftragt wurde. Seitdem leitete er das Kabinett. Auf das deutsche Memorandum am 9. April 1940 forderte die Regierung Stauning und König Christian in Erkenntnis der staatspolitischen Notwendigkeiten das dänische Volk auf, Ruhe zu bewahren und sich unter den Schutz der deutschen Soldaten zu stellen. Am 19. 7. 1940 trat Dänemark aus der Genfer Liga aus. Zum Nachfolger des Verstorbenen wurde Finanzminister Wilhelm Buhl ernannt.
Nach der Ernennung des neuen Staatsministers hat die dänische Regierung betont, die vom Ministerium Stauning geführte Politik fortsetzen zu wollen. Dänemarks nationale Werte zu wahren, könne nur durch ein gutes nachbarlich-freundschaftliches Verhältnis zur deutschen Nation erreicht werden. Die Zusammenarbeit zu fördern und zu entwickeln werde sich die dänische Regierung weiter angelegen sein lassen. Wenn Dänemark auch nicht als Teilnehmer in der gegenwärtigen großen Waffenauseinandersetzung steht, so könne es sich ihr gegenüber jedoch nicht gleichgültig verhalten, denn bei dem Kampf gegen den Kommunismus gehe es um ein gemeinsames europäisches Interesse.
Kunst und Wissenschaft.
Ein Graupner-TNusikfest in Darmstadt.
Zu Ehren des 1760 in Darmstadt verstorbenen Komponisten Christoph G r a u p n e r, der ein Zeitgenosse Joh. Seb. Bachs gewesen ist, veranstaltet die Stadt Darmstadt im Mai ein Musikfest, das unter der Leitung von Generalmüsikdirektor Mechlen - bürg sinfonische, chorische und konzertante Werke Graupners der Oeffentlichkeit oorstellen wird.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertteter bei Houptjchriftleiters: Ernst Blumschetn. Berantworllich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Tr. Hans Tküriot; für Stadt Gteften, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange 51. (S). Berlagsleiter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.
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