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Die Zweite Ra*e
des Veranstaltungsrings war am 4. Januar 1942 bei den Einheiten fällig. Sie ist von diesen bis zum 7. Januar bei der Verwaltungsstelle des Bannes einzuzahlen.
Die Kartenausgabe erfolgt nur, wenn die 2. Rate bei der Verwaltungsstelle eingegangen ist u. sämt- liche Termine erledigt worden sind.
Im Rahmen des Giefcener Konzertrings 1941/42
(NSG. Kraft durch Freude — Theater — Konzertverein)
5. Konzert, Gruppe B Nr. 3
Am Montag, dem 12 Januar 1942, 19.15 Uhr, im »Theater«
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Gastdirigent; Professor Hermann Abendroth Solistin: Thiana Lemnitz, Staatsoper Berlin
Werke von Mozart: Linzer Symphonie - Kantate Exultate Divertimento D-dur — Symphonie Es-dur, Werk 543
Eintritt RM. 3.55, 2.80, 2 05 und 1 55
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Leder gibt feine Skier ab.
Aufruf des Reichssportführers.
Der Führer hak zur Abgabe der Skier aufgerufen! Die Front braucht sie dringend. Zum erffcnx2Hate kann der deutsche Sport unmittelbar den Soldaten helfen. Ls gibt deshalb für niemanden ein lieber- legen. Jeder gibt feine Skier ab! Seine deutsche Frau und kein deutsches 2Uädel, erst recht kein VDRL-Wädel kann mehr Freude am Skilauf haben in dem Bewußtsein, durch solche Ligensucht das Leben auch nur eines einzigen deutschen Soldaten zu gefährden. Dor allem, ihr Frauen und Mütter, die Ihr Eure Männer und Söhne int Osten kämpfen wißt, bringt auch ihr die Skier, die eure Soldaten daheim stehen haben, zu den Sammelstellen. Ihr handelt in ihrem Sinne, ja ihr erweist euren Lieben an der Front damit einen großen Dienst. Ihr Männer aber in der Heimat, die ihr um die Sameradschaftspflicht des Sports wißt, an euch appelliere ich besonders. Ich weiß, ihr werdet eure Kameraden draußen nicht im Stich lassen. Metn Ruf richtet sich an jeden anständigen Deutschen. ob er nun organisiert ist oder nicht, ob er Wettläufer oder Skiwanderer ist. Niemand kann sich unangesprochen fühlen. Es gibt in diesem Winter keine Skiveranstaltungen. und es gibt kein Ski- vergnügen. Die deutschen Skiläufer und Skiläuferinnen haben heute nur einen Ehrgeiz: durch Abgabe ihrer Skier der Front zu helfen!
Wer seine Skier noch nicht den Soldaten gegeben hat, tut das jetzt, und zwar ohne jede Ausnahme und sofort.
von Tschammer und Osten, Reichssportführer.
Gustel Derauer und Christel Cranz rufen zur Gki-^ammlung auf.
Der in vielen internationalen Kämpfen erfolgreiche Weltmeister in der nordischen Kombination und mehrfache deutsche Meister GustelBerauer, der heute als Offizier in einem Gebirgsjäger-Regiment steht, wendet sich im Namen seiner Frontkameraden an die deutschen Skiläufer und -läufe-
Dienstag, den 6. Januar 1942, 20 Uhr
Lichtspielhaus Lieh
HnmorimhessisdieDVolteliiin
VORTRAG
von Oberstudiendirektor W. K. Philipps
Eintritt RM. O.5O, für Wehrmacht und geschlossene Formationen RM. 0,30. - Karten im Vorverkauf durch alle Amtswalter der DAF.
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feiert der Landwirt und frühere Milchhändler Peter Hahnin guter Gesundheit seinen 7 5. © e b urts- t a g. Er ist in Gießen vielen Volksgenossen wohlbekannt, da er jahrzehntelang mit seinen Kindern eine große Milchkundschaft bediente. Dem alten Herrn unsere besten Glückwünsche!
* Linden st ruth, 3. Jan. Dem Gefreiten Otto G e r t h wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde in Rußland das Eiserne Kreuz II. Klasse sowie das Jnfanterie-Sturmabzeichen verliehen.
> Großen-Buseck, 5. Jan. Am heutigen Tage begeht der weit über seine engere Heimat hinaus bekannte prakt. Arzt Dr. Gengnagel in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 7 5. G e b u r t s t a g. Am 1. August 1894 begründete er hier seine Praxis. Sie erstreckte sich außer unserem Orte noch auf 14 weitere Dörfer. 46 Jahre stand er ununterbrochen im Dienste der Nächstenliebe. Während des Weltkrieges wurde ihm die Leitung des im hiesigen Schlosse eingerichteten Lazarettes übertragen. Am 1. Juli 1937 trat er in den wohlverdienten Ruhestand. Auf vielseitigen Wunsch nahm er nach Ausbruch des Krieges 1939 seine Praxis wieder auf und und versieht sie trotz hohen
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Frankri lierteibigu venzentnii
Die Geburt eines gesunden Mädels zeigen in dankbarer Freude an
Marie Kirsdibaum, geb. Becker
Georg Kirsdibaum
Gießen (Schützenstraße 2), den 4. Januar 1942
________________________51 Dy
Danksagung.
Für die Beweise herzlicher Teilnahme und die Kranzspenden, sowie für die erwiesenen Aufmerksamkeiten beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen
Minna Becker, geb. Kahn
sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen (Bahnhofstr. 37), 5. Januar 1942. M1
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rinnen und fordert sie auf, ihr Sportgerät der kämpfenden Truppe zur Verfügung zu stellen.
Die Weltmeisterin und Olympiasiegerin Christel Cranz (Freiburg) fordert in einem Appell die deutschen Skiläufer auf, auch das letzte brauchbare Paar Ski den Soldaten an der Ostfront zur Verfügung zu stellen, wobei darauf hingewiesen wird, daß auch alle Arten von Tourenskiern mit Ausnahme der Spezialskier für Lang- und Sprungläufe geeignet sind.
Gießen-Wetzlar fomb. — Eintracht Frankfurt 0:4 (0:0).
Eine zahlreiche Zuschauermenge hatte sich einge- funden, um Zeuge der Veranstaltung auf dem Universitatssportplatz zu sein. Das zu Null drückt nicht ganz den Verlauf des Spieles aus. Gemessen an der Leistung wäre das eine oder andere Gegentor verdient gewesen. Daß es nicht dazu kam, lag an der teilweise nickt ganz harmonierenden Fünfer- reihe, in der Hauptsache jedoch an dem Gegner, der in der Hintermannschaft und der Läuferreihe jene Mannschaftsteile besaß, die fast jede Angriffsaktion im Keime erstickten.
Der Anfang des Spieles brachte einige lieber« raschunaen, denn nicht die Gäste waren es, die das Spielgeschehen vorschrieben, sondern die Kombinierten. Mit einigen, von Möbs gut angelegten Angriffen kamen die Gastgeber zu verschiedenen aussichtsreichen Chancen, die bei geschickter Ausnutzung das Bild von vornherein grundlegend hätten ändern können. Nachdem die Eintracht aber einmal Tritt gefaßt hatte, ging das Geschehen mehr und mehr von ihr aus. Daß in dieser Zeit keine Erfolge zustande kamen, ist in erster Linie Kraft zu verdanken, der an Stelle des verletzten Kersten das Tor hütete und sich für seine prachtvollen Paraden manchen Sonderbeifall holte. Um so schneller ging es nach der Pause. Kurz nach Wiederbeginn war es ein verhängnisvolles Eigentor, das den Gästen die Führung brachte. Bei einem Schuß von Kraus warf sich Kraft in die richtige Ecke, doch von dem Fuße Diddlapps sprang das Leder in die entgegengesetzte Ecke. Hierdurch etwas deprimiert, lockerte sich die Abwehrkette, und Kraus erzielte auch prompt den zweiten Treffer. Nach einigem Hin und Her war es abermals Kraus, der durch einen dritten Treffer den Sieg sicherstellte. Die Gastgeber
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Die glückliche Geburt ihrer gesunden Tochter geben in dankbarer Freude bekannt
Käte Dörfner, geb. Priemer z. Z. Evangel. Schwesternhaus Fritz Dörfner z. Z. bei der Wehrmacht
Gießen, den 3. Januar 1942
blieben aber nicht müßig. Mehrere ihrer Angrifft besaßen wohl einige Gefährlichkeit, führten aber nicht zum Erfolg. Anders die Gäste, die aus einem harmlosen Angriff durch Wiegand noch zu einem vierten Erfolg kamen und damit zu einem Sieg der nach dem Verlauf wohl verdient, aber zu hoch ausgefallen ist.
Bei den Gästen zeigte Fischer im Tor bei der wenigen Angriffen sicheres Können. Die SerteibiJ gung mit Heilig, Stubb ließ die Außen nur wenig zur Geltung kommen, und die Läuferreihe mit Schädler, Lehmann, Richter beherrschten das Mittelfeld. Im Sturm merkte man das Fehlen von Röll und Adam Schmitt. Dadurch kam die Fünferreihe mit Vogl, Ganzmann, Krauß, Bechtold (nach! der Pause Lindner), Wiegand erst langsam im Fahrt. Bei den Kombinierten war Kraft im Tor einer der Besten. Die Verteidigung Weiß, Goß zeigte teilweise Schwächen, besonders im Stellungsspiel. Die Läuferreihe hatte in Weniger ihren besten Mann. Diddlapp muß in die Aufgabe als Stopper noch hineinwachsen, und Rose muß bei dieser Spielweise mehr für den Aufbau tun. 3m Sturm befriedigte lediglich Möbs. Rohde sand keinen Kontakt mit den Klubkameraden. Peppmeier war nicht der Mittelstürmer, der eine Hintermann- schäft zu verwirren versteht. Sein Austausch mt Haßler brachte wohl auch nicht die gewünschte tef= serung. Meermann dribbelte zu oft und zu lange und brachte sich und damit die anderen um manche Chance. Schlitz ist kein Außenstürmer, in der Verteidigung leistet er bestimmt wertvollere Arbeit.
Schiri Beinlich (Wien, z. Z. bei der Wehrmacht) zeigte eine unauffällige und doch bestimmte Leistung.
frankfurter Handballs,ea.
Kreis Gießen — Frankfurt 5:25 (1:12).
Welchen Stand der Handballsport zur Zett im Kreis Gießen hat, zeigte dieses Werbespiel. In allen Belangen waren die Frankfurter überlegen. Sicheres Fangen, schnelles Abspiel, Spiel auf'den freien Raum und immer schneller am Ball als Gießen waren die besonderen Merkmale. Hinzu kam, daß alle Spieler über einen guten Schuß verfügten. Hier stand eine Einheit, welche auch von einer stärkeren Gießener Mannschaft nicht zu bezwingen gewesen wäre. Eine besonders gute Leistung zeigte der Gästetorhüter. Alle übrigen Spieler füllten ihre Posten voll aus. Die Gießener Einheit tat ihr möglichstes, konnte aber die hohe Niederlage nicht vermeiden. Obwohl man Fey gegen Müller auswechselte, gelang es diesem auch nicht, den Sturm besser einzusetzen. Eine Verbesserung des Resultates märe nur möglich gewesen, hätte der Sturm ein schnelleres Abspiel gepflegt. Die Läuferreihe mußte die Verteidigung entlasten und konnte dadurch den Sturm nicht ins Spiel bringen. Der Tormann war gegen diese Torschüsse machtlos.
w Frankfurt legte sofort ein großes Tempo vor und überrumpelte Gießen vollständig. Tor auf Tor wurde erzielt, während es bei Gießen in keiner Weise klappte. Alle Angriffe waren zu durchsichtig oder wurden eine Beute des Torwartes. Beim Stande von 7:0 gelang durch Sann der erste Gegentreffer. Bis zur Pause beherrschten die Gäste weiterhin das Feld. Eine weitere Umstellung von Gießen war nach dem Wechsel auch nicht von großem Vorteil. Jeder der Stürmer versuchte nun allein zu Erfolgen zu kommen. Dies besorgten aber wieder nur die Frankfurter. Für Gießen waren noch Sann, Müller, Kraft und Wagler gegen Schluß erfolgreich. Schiedsrichter Heil, Hanau, hatte ein leichtes Amt.
Alters bis zum heutigen Tage. Dem größter Wertschätzung sich erfreuenden alten Herrn gelten unsere herzlichsten Glückwünsche.
* Lang-Göns, 3. Januar. Gefreiter Richard Dudenhöfer, Holzheimer Straße, erhielt im Osten in einem Fewlazarett das Eiserne Kreuz II Klasse.
Kreis Bübingen.«
* Schotten, 3.Januar. Obersekretär WUhelm Kniese, der frühere Leiter der hiesigen Ortskrankenkasse, wurde als Verwaltungsinspettor an die Allgemeine Ortskrankenkasse für die Stadt und den Landkreis Offenbach versetzt. Im Zuge dieser Maßnahme erfolgte die Umwandlung der hiesigen Nebenstelle der Ortskrankenkasse Büdin- g e n in eine Melde- und Einzahlungsstelle, die zur Neubesetzung ausgeschrieben wurde.
Kreis Marburg.
* Hassenhausen, 3. Jan. Der Gefreite Hans S ch ne i d er, Sohn des Weichenwärters i. R. Hck. Schneider, wurde wegen Tapferkeit vor dem Feinde im Osten mit dem EisernenKreuz II. Klose ausgezeichnet.
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Danksagung.
Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme an dem schmerzlichen Verlust, den wir durch den Heldentod unseres 1 ieben, unvergeßlichen Sohnes, Bruders und Schwagers Hans Mank, Unteroffizier und Zugführer in einem Infanterie - Regiment, erlitten haben, sagen wir allen recht herzlichen Dank.
Familie Friedrich Mank.
Gießen - Wieseck, den 2. Januar 1942.
42D
Tagung 6er Sängerkreisführer.
Der Sänaergau Hessen-Nassau umfaßt nach der Zusammenlegung der früheren Sängergaue Hessen und Nassau 43 Sängerkreise. Sämtliche Sängcrkreisfüyrer unb -kassenführer sind für Sonntag, 11. Januar, erstmalig zu einer Tagung auf« gerufen worden. Sie findet in der Geschlechterstube des Frankfurter Römers statt. Der Sängerkreis Frankfurt wird die Sängergäste aus dem ganzen Hefsenlande im Bürgersaal des Rathauses durch das Lied willokommen heißen.
Overhessische Märkte im Jahre 4942.
Oberhessens Märkte, von altersher bekannt durch ihre Volkstümlichkeit und ihre stets rege Beschickung mit gutem heimischem Tiermaterial, sind auch für das nunmehr begonnene Jahr im alten Umfange vorgesehen. Allein der Dogelsbergteil Oberhessens weist in 17 Marktorten eine beträchtliche Anzahl von Kram-, Nutz- und Zuchtviehmärkten auf, von denen die meisten im Kreis Lauterbach abgebalten werden. Mit Prämiierungen verbundene Märkte finden statt am 27. Mai in Gedern und am 11. Juni in Lauterbach unb erstrecken sich jeweils auf Kramwaren, Rindvieh, Pferde, Schweine und Ziegen. Der beliebte Grünberger Gal- lusmarkt findet Mitte Oktober, der Orten- berget „Kalte Markt" vom 27. bis 29. Oktober statt.
Vereinfachung
im hessischen Sparkaffenwesen.
Um das öffentliche Sparkassenwesen zu vereinfachen, hat der Reichswirtschaftsminister durch Erlaß vom 27. 11. 1941 auch für die Geschäftsbereiche der öffentlichen Sparkassen im Gebiet des Reichsstatthalters in Hessen weitgehende Vereinigungen von Stadt- und Bezirkssparkassen angeordnet. Im Zuge dieser Entwicklung wird z. B. die Städtische Sparkasse Darmstadt in eine Stadt- und Kreisspartasse umgewandelt und damit der Geschäftskreis des Instituts bedeutend erweitert.
* /
** Das Eiserne Kreuz I. Kl. wurde Ernst Simon, Lehrer an der Goetheschule, Roonstr. 18 wohnhaft, verliehen. Im Weltkrieg zweimal ver- wmidet, wurde er mit dem E. K. II. ausgezeichnet. Bei Ausbruch des Krieges rückte er als Oberleutnant mit aus, lag am Westwall und nahm an den Durchbruchskämpfen teil. Dort erhielt er die Spange zum Eisernen Kreuz. Nach seiner Genesung von einer Verwundung kam er als Hauptmann ausden östlichen Kriegsschauplatz, wo er zum zweiten Male verwundet wurde und das Derwundeten-Abzeichen in Silber erhielt.
** Auszeichnung. Unteroffizier Hans Post, Gießen-Wieseck, wurde an der Ostfront mit dem Eisernen Kreuz II. Kl ässe und dem Jnfanterie-Sturmabzeichen ausgezeichnet.
** E i n Achtzigjähriger. Schuhmacher- meister C. Schmidt, Bahnhofstraße 64, feiert am 6. d. M. seinen 8 0. Geburtstag. Er ist geistig noch sehr rege und nimmt an allen Geschehnissen lebhaften Antell. Sein frischer Humor hat ihm überall, insbesondere bei den Sangesbrüdern des Bauerschen Gesangvereins, dem er über 44 Jahre angehört, viel Freunde erworben. Bis vor dem Krieg beteiligte er sich noch aktiv an den Singstunden. Daß er über 35 Jahre in dem gleichen Hause wohnt, zeugt von gutem Einvernehmen zwischen Hausherr und Mieter. Der Jubilar ist seit über 54 Jahre treuer Leser des Gießener Anzeigers. Wir wünschen ihm einen gesegneten Lebensabend.
Landkreis Gießen.
$ Steinbach, 5. Jan. Heute feiert Frau Katharina Eleonore Haas, geb. Horn, Witwe des 1905 verstorbenen Drechslers Jakob Haas IV., in körperlicher und geistiger Frische ihren 7 0, G e - • burtstag. Wir gratulieren! — Am 6. Januar
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