Einzelbild herunterladen

Fohlen-Absatzveranstaltung in Gießen.

Der Landesverband der Pferdezüchter von Hes­sen-Nassau, Sitz Frankfurt a. M., führte am gestri- aen Freitag seine erste zentrale Fohlen-Absatzoer- nnstaltunq in Gießen auf dem Marktgelände der .Dersteigerungsk>alle Rhein-Main durch, die nunmehr laufend hier stattfinden wird.

Dor Beginn des Verkaufs wurden die Fohlen in einzelne Preisklassen eingeteilt. Zum Verkauf aus- getrieben waren 23 Kaltblut-Stutsohlen, 74 Kalt­blut-Hengstfohlen, 6 Warmblut-Stutfohlen und 30 Warmblut^Hengstfohlen. Die Fohlen stammten zum größten Teil aus den Gebieten der Pferdezuchteroer- einigungen in Oberhessen, ferner waren mit ihren Fohlen die Pferdezüchter-Dereinigungen der Tier- zuchtamtsbezirke Biedenkopf, Westerwald. Limburg, Main-Taunus, Rheinhessen und Starkenburg ver­treten Die Tiere waren in der Qualität guter Durchschnitt. Einige Spitzen-Hengstfohlen wurden vor Beginn der allgemeinen Absatzveranstaltung für die Hengst-Aufzuchthöfe angekauft. Sämtliche Foh­

len wurden zu den vom Prsiskommisfar festgesetzten Stopp-Preisen abgegeben.

Der Besuch der Absatzveranstaltung war außer­ordentlich stark, so daß die große Derste.gerungs- halle von Käufern und Verkäufern überfüllt war. Bei dem Massenandrang der Kaufinteressenten war es nicht allen möglich, gestern ein Fohlen zu erwer­ben. Weitere Fohlen-Absatzveranstaltungen werden in Gießen am 30. Juli, 5. und 26. September durch- geführt, so daß dann noch Kaufmogllchketten be­stehen. ' , t M

Bei der gestrigen Veranstaltung hat die Stadt Gießen durch Hergabe des großen Platzes und durch Aufstellung einer einwandfreien Lautsprecheramage, durch die die Ergebnisse beim Verkauf der Tiere überall hin klar verständlich gemacht werden konn­ten, sehr zum guten Gelingen beigetragen. Die erst­malige Durchführung dieser Absatzveranstaltung in Gießen hat sich in vollem Maße als Erfolg und gute Förderung unserer heimischen Pferdezucht erwiesen.

dem § 11 dieses Vertrages warendie Unternehmer verpflichtet, an den äußersten Grenzen der jetzigen Oetdeleuchtung eine Anzahl von vier Oellaternen auf ihre Kosten zu unterhalten und zu beleuchten und zwar 3 vor dem Neustädterthor. 1 vor dem Neuenwegerchor. Jedoch steht es den Unternehmern auch frei, dieselben mit Gas zu beleuchten". Zur Errichtung der Gasfabrik verpflichtete sich die Stadt im § 34 des Vertrages,von ihrem Grund und Boden unmittelbar vor dem Neuenwegerthor auf der linken Seite der nach Grünberg führenden Chaussee (also dem heutigen Standort des Gas­werkes) den Unternehmern das zur Errichtung der Gasfabrik nöthige Gelände entweder zu 2 fl. pr. Klafter käuflich zu überlassen Vher zu 8 fl. pr. 100 Klafter jährlich auf die Dauer des Vertrags zu ver­pachtend Am 14. März 1856 wurde der Grundstein zu der Gasfabrik gelegt, zu deren Errichtung die Stadt den Betrag von 30 000 fl. vorschoß. Die Be­völkerung war am 18. Januar 1856 durch die Bür­germeisterei aufgefordert worden, zu dieser Beihilfe Kapital als Anleihe an die Stadt herzugeben. In einem Bericht imAnzeigeblatt für die Stadt und den Kreis Gießen" Nr. 24 vom 22. März 1856 wird mitgeteilt, daß nach einer Ansprache des ausführen­den Ingenieurs John Tebay der Grundstein von Bürgermeister Ebelauf das feierlichste gelegt worden sei und die Teilnehmer in den Gasthöfen Zum Einhorn" undRappen" denAbend äußerst vergnügt, mit der größten Eintracht und Heiterkeit verbracht" hätten. Zum Schlüsse heißt es in dem Bericht:Unsere Stadt wird ihre Wünsche m Be­ziehung auf eine Gasbeleuchtung bis nächsten Win­ter erfüllt sehen und rechnet mit Zuversicht auf das vollkommene Gelingen derselben, wie solches be­kanntlich in Darmstadt, Würzburg, Coburg. Bam­berg. Pforzheim und anderen Städten durch diesel- den Unternehmer der Fall gewesen ist." Im Sep- tember 1856 wurden die Interessenten von der Gie- ßener Gas-Gesellschaft aufgefordert, sicheine Aus­wahl verschiedenartiger Muster-Lampen zur Gas- Beleuchtung" anzusehen, um dadach die Bestellung vorzunehmen. Unter dem 7. Oktober 1856 enthält dasAnzeigenblatt für die Stadt und den Kreis Gie­ßen" Nr. 81 vom 8. Oktober 1856 eine Bekannt­machung der Gießener Gas-Gesellschaft, in der ge­genfortdauernde Beschädigungen der zur Gasbe­leuchtung gehörenden Straßenlaternen" Stellung genommen und eine Belohnung für diejenigen aus­gesetzt wird, die die Schadenstifter zur Anzeige brin­gen. Demnach scheint also die von Anfang Oktober 1856 ab durchgeführte Gas-Beleuchtung zunächst noch nicht bei allen damaligen Zeitgenossen die rechte verständnisvolle Würdigung gefunden zu ha­ben. Jedoch wurde die Verbesserung je länger je mehr immer angenehmer empfunden, und sie setzte sich in zunehmendem Maße durch, da die Annehm­lichkeiten gegenüber der Petroleumbeleuchtung na­türlich nicht verkannt wurden. Als dann viele Jahre später noch der Gasglühstrumpf seinen Einzug hielt, war der Äeg des Gases auf der ganzen Linie voll- kommen.

Etwas länger als ein halbes Jahrhundert be­herrschte die Gasbeleuchtung das Feld. Dann wurde sie durch den Siegeszug der Elektrizität verdrängt. Im Zusammenhang mit dem Bau der Gießener Straßenbahn wurde im März 1909 vom Städtischen Elektrizitätswerk die Nutzbarmachung der Elektri­zität zur Straßenbeleuchtung angeregt. Dem Vor­schlag folgte bald die Tat. Die ersten Bogenlampen wurden im Frühsommer 1909 in der Marktstraße, auf dem Marktplatz, in der Mäusburg, auf dem Kreuzplatz, Kirchenplatz und Lindenplatz ausgestellt und an das elektrische Stromnetz angeschlossen. Die, Bewohner der Nachbarstraßen blickten nicht ohne gewissen Neid auf die mit der neuen Lichtquelle ausgestatteten Straßen. Eine Reihe von Eingaben an die Stadtverordnetenversammlung brachte die Wünsche der Bewohner der anderen Straßenzüge zum Ausdruck, ebenfalls an die neue Straßenbe­leuchtung angeschlossen zu werden. Die Forderungen sanden verständnisvolles Gehör und bereitwillige Unterstützung. So kam es denn, daß der weitere Ausbau des elektrischen Straßenbeleuchtungsnetzes

flott voranginq und immer mehr Straßen an das Stromnetz angeschlossen wurden. Einige Gaslater- nen in etlichen Nebenstraßen oder am Stadtrande konnten sich noch eine Zeitlang behaupten. Dann war es aber auch mit ihrer Herrlichkeit zu Ende, die elektrischen Bogen- und Hängelampen beherrsch­ten nun uneingeschränkt das Feld. Bereits bis zum ersten Weltkriege waren die Hauptstraßen mit die­ser modernen Beleuchtung versehen. Nach dem Kriege, und insbesondere in den letzten 15 Jahren, ist die Straßenbeleuchtungsanlage durch die An­bringung weiterer Glühlampen noch wesentlich ver­bessert worden. Gegenwärtig sind rund 1000 elek­trische Straßenlampen vorhanden, in den Haupt­verkehrsstraßen mit einer Lichtstärke von 300 bis 500 Watt. Unsere Vorfahren, die vor rund 135 Jah­ren noch Gelder sammelten, um zu dem kärglichen Petroleumlicht in den Straßen zu kommen, würden riesig erstaunt sein, wenn sie natürlich in Frie­denszeiten unser nächtliches Stadtbild der Gegen­wart sehen könnten.

Mancher Kleinstadtzauber ist zwar mit den alten Lichtquellen dahingegangen, aber wir wollen uns doch an den großen Vorteilen und Annehmlichkei­ten erfreuen, die uns in der Gegenwart auch auf dem Gebiete der Straßenbeleuchtung geboten wer­den.

Rechtsanwalt und Notar Or. Spohr 70 Jahre alt.

Am morgigen Sonntag, 5. Juli, vollendet Rechts­anwalt und Notar Dr. iur. Kurt Spohr sein 70. Lebensjahr. Geboren am 5. Juli 1872 in Jülich als Sohn eines Offiziers, des späteren bei den älte­ren Gießenern noch in bester Erinnerung stehenden Obersten a. D. Spohr, verlebte der Jubilar seine Jugend in Mainz, Straßburg und Gießen, machte im März 1890 am hiesigen Gymnasium unter dem damaligen Direktor Schiller das Maturitätsexamen, studierte an den Universitäten Gießen und Leipzig die Rechte, bestand im November 1893 in Gießen die juristische Fakultätsprüfung und im November 1897 die große juristische Staatsprüfung, um sich dann als Rechtsanwalt in Gießen niederzulassen. Hier in seiner zweiten Vaterstadt übernahm er die Anwaltspraxis des in den Staatsdienst übergetre- tenen späteren Senatspräsidenten Eduard Holz­apfel. Am 12. Juli 1920 wurde Dr. Spohr zum No- tar ernannt, und zwar als Nachfolger des als Sol­dat im 1. Weltkrieg gefallenen Notars Römheld.

Dr. Kurt Spohr ist ein hervorragender Kenner des Rechts, ein kluger, erfahrener Anwalt, der sich besonderer Wertschätzung erfreut. Er ist aber auch ein guter Kenner der deutschen Heimat, der alle ihre Gaue als Radfahrer in seiner Jugend durch­fahren oder späterhin durchwandert hat und die er heute noch als vorzüglicher Photograph in künst­

lerisch erfaßten Lichtbildern festhält. So ist er auch seit Dezennien im Deutschen Alpenverem, dessen Zweig Gisßen-Oberhessen er als stellv. Zweigver- einsfuhrer angehört, ein begeisterter Alpinist und unermüdlicher Wanderer, der aber auch die euro­päischen Meere und Gestade auf mancher schönen, lehrreichen Seefahrt kennengelernt hat.

Dr. Spohr ist ein Freund alles Schönen in der Kunst, insbesondere des Theaters und der Musik, deren eifriger Förderer er allezeit mar. So sang er im Akademischen Gesangverein lange Jahre als ak­tiver Sänger mit und erfreute als Solist oft die Hörer mit seiner schönen Baritonstimme. Seine mu­sikalischen Werturteile als Kritiker sind geschätzt. Er ist vermählt mit der Geigenkünstlerin Hedwig Strache.

Mit dem Kreise der Rechtswahrer verbinden sich viele Freunde des Jubilars in Stadt und Land, die ihm bei seinem Eintritt in« ein neues Lebensjahr­zehnt herzliche Glückwünsche darbringen.

Kür Tapferkeit vor öem Kemöe.

Der Unteroffizier Robert Hofmann aus Gießen. Senckenbergstraße 23, wurde für Tapfer­keit vor dem Feinde bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.

Nachentrichtung von Beiträgen zur Angestelltenversicherung.

Nach § 10 des Handwerkerversorgungsgesehes können Handwerker für die Zeit, in der sie selb­ständig gewesen sind, frühestens aber für die Zeit seit dem 1. Januar 1924, Beiträge zur Rentenver­sicherung der Angestellten nachentrichen. Durch diese Vorschrift war es vielen Handwerkern möglich, für sich die Wirksamkeit des Gesetzes um Jahre zurück­zuverlegen. Nach Abs. 2 des § 10 erlischt das Recht, Beiträge nachzuentrichten, wenn der Handwerker berufsunfähig wird, das 60. Lebensjahr vollendet oder stirbt. Ferner war ursprünglich bestimmt, daß es nur bis zum 31. 12. 1941 ausgeübt werden kann. Dieser Termin ist durch die Durchführungsverord­nung zum Gesetz über weitere Maßnahmen in der Reichsversicherung aus Anlaß des Krieges vom 13. 9. 1941 außer Kraft gesetzt worden, und zwar gilt auch für diese Frist die im § 18 des Gesetzes über weitere Maßnahmen in der Reichsversicherung aus Anlaß des Krieges vom 15. 1. 1941 enthaltene Vorschrift, daß die Fristen des § 1442 Abs. 1 und 2 der RVO., innerhalb deren noch Beiträge wirksam nachentrichtet werden können, frühestens mit dem auf das Kriegsende folgende Kalenderjahr ablaufen. Das ursprünglich bis zum 31. 12. 1941 befristete Recht der Nachentrichtung kann damit bis zum Ablauf des auf das Kriegsende folgenden Kalender­jahres ausgeübt werden.

~~ Gießener Dochenmarktpreffe.

* Gießen, 4. Juli. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Molkereibutter, % kg 180, Matte 30, Käse, Stück 8 bis 10, Kartoffeln, alte, 5 kg 47, Wirsing, grün, 17, Weißkraut 17, Gelbe Rüben, Bd. 18, Rote Rüben 15, Römischkohl 14, Erbsen 28 bis 30, Saubohnen 25, Salatgurken, kg 42, Blu­menkohl, Stück 10 bis 55, Salat 5 bis 10, Ober- Kohlrabi 6 bis 9, Rettich 8 bis 10, Radieschen, Bd. 8, Zitronen, Stück 10 Rpf.

* * Das Oberkommando der Kriegs­marine erläßt in unserem heutigen Blatte eine amtliche Bekanntmachung über die neu errichtete Marine-Artillerieofsizier-Laufbahn, auf die beson­ders hingewiesen wi^d.

** Gießener Konzertring. Als Ersatz für das Konzert von Vasa Prihoda, das zuerst wegen anderweitiger Inanspruchnahme des Künstlers im Protektorat auf den Mai verlegt worden war und dann wegen Erkrankung ganz ausfallen mußte, wurde der jugendliche Geiger Roman Schimmer für einen Violinabend am 9. Juli gewonnen. Ge­bürtig aus dem Sudetenland erhielt der Künstler den ersten Unterricht in feiner Heimat und besuchte danach das Dresdener Konservatorium als Schüler von I. Kratina. Von seinem 18. Lebensjahre an konzertierte er erfolgreich und unterbrach dann feine Konzerttätigkeit, um sich durch intensivstes Studium bei den hervorragenden Pädagogen I. Woiken in Berlin zu vervollkommnen. In den letzten Jahren, errang sich Roman Schimmer als Solist in vielen' Konzerten des In- und Auslandes den Ruf, einer der bedeutendsten und besten jungen deutschen Gei­ger zu sein, der mit einer glänzenden Technik Tiefe und Wärme der Interpretation vereinigt.

Landkreis Gießen.

A Lollar, 4. Juli. Am Montag, 6. Juli, feiert der älteste Einwohner von Lollar, Chri­stoph R i n g l e b , Maurer- und Weißbindermei­ster i. R., seinen 8 9. Geburtstag in bester kör­perlicher und geistiger Frische. Der Jubilar geht noch täglich seiner Beschäftigung in Feld und Gar­ten nach und ist für seine Angehörigen noch eine recht große Stütze. Das Zeitgeschehen verfolgt er als alter Soldat mit größtem Interesse. Er ist das älteste Mitglied Und Ehrenmitglied der Kriegerka­meradschaft Lollar, der er nunmehr 50 Jahre an­gehört. Er zeigt noch das größte Interesse für den NS. -Reichskri eg erb und, indem er die Appelle und Zusammenkünfte der Kriegerkameradschaft Lollar besucht. So nahm er noch vor einigen Jahren am Reichskriegertag in Kassel teil. Dem alten Herrn gilt auch unser herzlicher Glückwunsch. Am Sonn- tag, 5.Juli, findet das Wettkampfschießen der Kriegerkameradschaft Lollar seinen Abschluß. Allen Kameraden, denen es bis jetzt noch nicht möglich war teilzunehmen, ist am Sonntag Gelegenheit geboten, ihren Mann zu stellen. Kein Kamerad ist zu "alt, um das Gewehr in die Hand zu nehmen. Schießen ist Dienst am Vaterland.

' Vom Fußball.

Aufstiegspiel zur Gau-Liga.

Am morgigen Sonntag treffen sich in Gießen der Luftwaffen-Sportverein und der FC. Ravolz­hausen zum Aufstiegspiel zur Gau-Klasse. Das Tref. fen beginnt um 14.30 Uhr auf dem Wald-Sport­platz. Es kann ein spannendes Spiel erwartet wer­den.

Rol-Weih" Frankfurt in Leihgestern.

Am morgigen Sonntag empfängt die 1. Jugend­mannschaft der Spielvereinigung 1926 'Leihgestern die gleiche der SportgemeindeRot-Weiß" Frank­furt zum Rückspiel. Wie schon im Vorspiel in Frank­furt wird es auch in Leihgestern zu einem span­nenden Treffen kommen. Dex Ausgang des Spiels ist offen.

Vor diesem Spiel trägt die 2. Jugend ein Freund­schaftsspiel gegen die 1. Jugend von Steinbach aus.

Karisfgrudti

Ze gleichen Preisen in Apotheken. Drogerien end dertb die Brünnenverwaltung Biskireben - Ruf 44 - erhältlich»

Sonntag, 5. Juli 1942 4u/stie^s-fpiel zur 9a u-Xiga LSV.fließen FC.Ravolzhausen

Beginn: 14.80 Uhr

Waldsportplatz

2101 D

Hoffmann

Deutschlands genialer Charak­tertänzer mit seinem Ensemble

Bella Verniet

1. Solotänzerin v. d. Ham­burger Staatsoper und Staatstheater München

Ed. Kozeschnlk Isolde Kauffmann

Hllly Horvath Vera Vlchura Inge Stoffers Hans Fritsch Hans Günter Adersch begleiten an zwei Flügeln

In <jer Szenenfolge:

Getanztes Leben

Karten RM.1.-bls4.-

Vorverkauf : Karten-

Verkaufsstelle der

NSO.KraftdurchFreude I

SelterswegflO,Tel.3961 | £071D

)REU GUTE GRUNDE

| die Astro langsam und mäßig zu rauchen und sorgsam y \ mit ihr umzugehen, damit Aroma und Frische nicht leidem

Neue Offizierlaufbahn der Kriegsmarine.

...Im Rahmen der Verteidigung der euro­päischen Küsten vom Nordkap bis zu den Pyrenäen, an der Aegäis und am Schwarzen Meer obliegt der Kriegsmarine die Besetzung der Küstenartillerie aller Kaliber.

Für die Führung dieser wichtigen Waffe und die Ausbildung der erforderlichen Mann­schaften ist. eine besondere Offizierlaufbahn, die Marine-Artillerie- lM.-A.) Offizier-Lauf­bahn, geschaffen worden.

Anwärter hierfür werden erstmalig 1942, später alljährlich, eingestellt. Die Anforde­rungen entsprechen denen der übrigen Marine- Offtzier-Laufbahnen. Abiturienten, Schüler der 8. und 7. Klassen höherer Lehranstalten können sich ab sofort bei der Annahmestelle für Osfizierbewerber der Kriegsmarine in Stralsund melden.

Auskunft erteilen alle Wehrersatz-Dienst- stellen. [2103D

Oberkommando der Kriegsmarine.

Bekanntmachungen.

Die Heberolle über die Beiträge zur land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenofsenschaft für das Kalenderjahr 1941 liegt vom 6. Juli 1942 an zwei Wochen lang beim Versicherungsamt der Stadt Gießen, Am Nahrungsberg 37, während der Dienst- stunden (Montag, Mittwoch und Freitag 8-12 Uhr) zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen nach Ablauf der Offenlegungs- frist kann der Beitragspflichtige gegen die Berech­nung der Beiträge bei dein Leiter der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darm­stadt Einspruch erbeben ( § § 10211023 der Reichs­oersicherungsordnung). Der Einspruch hebt die vor­läufige Zahlungspflicht nicht auf.

Gießen, den 1. Juli 1942. (2006D

Vcrsicherungsamt der Stadt Gießen.

_______________. I. V.: Keitzer._________________

Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet sind nach den Lieferungsbedingun­gen grundsätzlich bei der Ablesung an den Gr- beber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann tonnen die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne Kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheck­konto Frankfurt/Main 9tr. 27707, oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zah­lungstermins müssen die Beitreibungskosten be­rechnet und entrichtet werden.

Vom 15. Juli 1942 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat Mai 1942 einschließlich Kosten noch nickt entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre geben zu Lasten der Säumigen. I2102A

Gießen, den 1. Juli 1942.

Stadtwerke Gießen»

111111111111111111111111111111

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Damm: Kleinan­zeigen in die Hei- matzeitüng, den BießenerAnzeigei iiiniiiiiiiiiiiHiiiiiiiinii

LICHTSPIEL-THEATER

Gloria-Palast, Seltersweg:

Frauen sind doch bessere Diplomaten

Llchtaplelhani, Bahnhofstraße:

Es flüstert die Liebe 2079C

Tägl. 3,5.15,8, So. 2.30,5,8 Uhr

Als Verlobte grüßen

Else Bernhardt

Heinz Fischer

Wetzlar Gießen

Zwirleinstr. 29 Steinstr. 55

5. Juli 1942.

_________________________03198/

Als Verlobte grüßen

Hildegard Herrlich Kurt Skalnik Feldwebel der Luftwaffe

Gießen Hindenburg O.-S. Friedensstr. 20 z. Z. im Felde __03166/

Ihre Verlobung geben bekannt

Margot Wcberpals

Konni Glock

Gießen z. Z. im Felde

Liebigstr. 76

Gießen, den 5. Juli 1942 _______________________03188/

Statt Karten !

Karl Adam, z. Z. bei der Wehrmacht und Frau Ilse, geb. Funk danken herzlichst, auch im Na­men ihrer Eltern, für die ihnen anläßlich ihrer Vermählung er­wiesenen Aufmerksamkeiten. Gießen u.AIsfeld/Obh., im Juli 1942 03222/

Ihre Verlobung geben bekannt

Hilde Magnus

Willi Schuldt

Großen-Lindeö Gießen Hitler wall 12

den 7. Juli 1942 ____________________________03216Z

Wir zeigen unsere Vermählung an

Heinz Wawrinowski

Frau Ilse, geb. Kunz

Kiel Gießen

z. z. im Felde Steinstr. 19

5. Juli 1942

_________________________03209Z

Sigrid

Die Geburt einer Tochter zei­gen in dankbarer Freude an

Hannelore Hornmann, geb. Meldt Ernst Hornmann, Reg.- Rat

Gießen, den 30. Juni 1942

Heegstrauchweg 20 z. Z. Frauenklinik, Privat ______________________03187/

Für alle Aufmerksamkeiten an­läßlich unserer Silber-Hochzeit danken wir auf diesem Wege recht herzlich.

Meister d.Gend.Hahn und Frau

Meister d.Gend.Klapp und Frau

Lollar und Londorf, im Juli 42 ___________________ ' 03223/