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Die neuen Pioniere -er Arbeit

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Der japanische Einmarsch in Mandalay

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tungsgefühl und nicht Zuletzt ihre gegenseitige Hoch­achtung und Freundschaft haben sie immer wieder bewogen, bei grundlegenden Entscheidungen ihre Meinungen auszutauschen und anzugleichen.

Bis 3um Ausbruch des Krieges sind die beiden Staatsmänner viermal zusammengetroffen, zuletzt im September 1939 auf der Münchener Kon« ferenz, wo sie bestrebt waren, die Grundlagen für eine restlose Befriedung Europas nach den Ge« sichtspunkten der Gerechtigkeit, der Ehre und Frei­heit zu schaffen. Es konnte kaum überraschen, daß solche Bestrebungen bei jenen internationalen Macht­cliquen Widerstand, Ablehnung und Hatz auslösten, die ihre Macht gerade durch die Zerrissen-Heit, die Uneinigkeit und Unzufriedenheit der Völker auf­richteten und durch Jahrhunderte hindurch ausbrei­teten. Der mit der englisch-französifche-n Kriegser­klärung vom 3. September 1939 verbxecherisch vom Zaun gebrochene Krieg sollte nach dem Willen und den Vorbereitungen Weser Völkerverderber die Ver­nichtung Deutschlands und Italiens und der von ihnen ausgehenden Neuformungsidee für die euro- päischen Völker bringen. Sie fragten nicht nach einem vertretbaren Kriegsgrund, sondern handelten gemäß ihrem Kriegsziel. .

Daß dieser Krieg eine ganz andere Entwicklung nahm, als die Weisheit ihrer Urheber ihnen prpphe- zeite, beweist einmal die Ueberalterung ihrer poli­tischen Methoden, zum andern aber auch die völlige Verkennung der den autoritären Staaten innewoh­nenden moralischen, politischen und militärischen Kräfte. Die jüdischen Kriegstreiber haben. diesen Krieg vom ersten Tage nach plutokratisch-jüdischen und bolschewistisch-jüdischen Gesichtspunkten geführt. Der Mensch ist ihnen nichts, die Macht des Kapitals alles. Ihre Völker waren ihnen deshalb gleichgültig. Als sie mit diesen Methoden schon in Polen und Norwegen und dann auf dem westlichen Kriegs- schauplatz einen nicht für möglich gehaltenen Zusam- menbruch erlebten, setzten sie als stärkste Waffe die Lüge und Verleumdung ein. Ihr Bestreben war es, die verbündeten und befreundeten Mächte Deutsch-

3« 10 Tagen 209 Britenflugzeuge.

Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.

DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 3.2Uai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Ostfront waren eigene Angriffsunter­nehmungen erfolgreich. Mehrere örtliche Angriffe des Feindes wurden abgewlefen. An der 2H u r - manfront scheiterten Angriffe starker feindlicher Kräfte. In Luftkmnpfen des gestrigen Tages wur­den 35 feindliche Flugzeuge ohne eigene Verluste abgeschossen.

In Rordafrika lebhafte beiderfeitige Auf- klärungs- und Artlllerletätigkeit. vei Angriffen auf britische Kraftfahrzeugansammlungen. Zelt- und Versorgungslager In der Marmarlca erlitt der Feind empfindliche Materialverluste. Die Angriffe auf britische Flugplätze der I n s e l M a l t a wurden bei Tag und Nacht mit guter Wirkung fortgesetzt.

Leichte deutsche Kampfflugzeuge versenkten vor der englischen Ostküste zwei im Geleit fahrende h a n d e l s s ch.i f f e von zusammen 3500 VRT. und beschädigten ein weiteres durch vombenttesfer. Liu

Regierung unter allen Umständen zu unterstützen. Als besonders bemerkenswertes Symptom wird auf die Wahl von Generalleutnant Schi öden hinge­wiesen, der ein entschlossener Gegner jüdischer und freimaurerischer Einflüsse in Japan ist. Er konnte von allen Kandidaten im Lande die höchste Stim­menzahl aus sich vereinigen. Außerdem wurden die prominenten Anhänger der Kaiserbewegung Gene­

ralleutnant Doshinto T a k a g i .Generalleutnant Ei- pro X.ajima, der frühere Befehlshaber der Fe­stung Shirnonoseki sowie Konteradmiral Katsuji M a's a k i und Konteradmiral Masao H a y s a h i gewählt. Bemerkenswert ist ferner, daß die beiden einzigen Kabinettsmitglieder, die kandidierten, ge­wählt wurden, nämlich Wirtschaftsminister Kishr und Agrarminister In o.

Flugplatz mit Bomben und Bordwaffen neun feindliche Flugzeuge und schossen an der englischen Südküste ein Bewachungsschlff in Brand. 3n Lufl- kämpfen über den Küsten der besetzten westgeblete schossen deutsche Jäger am gestrigen Tage 13 Sp'.t- fires ob.

Die Versorgungsschlffahrk Großbritan­niens und der Vereinigten Staaten erlitt i m 7N o - nat April einen Gesamtverlust von über 585 000 VRT. Die Kriegsmarine versenkte 81 Handelsschiffe mit 565 000 VRT.. darunter 76 Schiffe mit 538 000 VRT. durch Unterseeboote, und die Luftwaffe sechs feindliche Handelsschiffe mit 19 305 VHT. sowie ein weiteres unbekannter Ton­nage. Ferner versenkten deutsche Unterseeboote aus dem britischen Rachschubverkehr im Rlittelmeer 13 Transportsegler und vor einem USA.-Hafen einen aus vier Fahrzeugen bestehenden Schleppzug. Außerdem beschädigte die Luftwaffe weitere 14 Han­delsschiffe durch Bombentreffer schwer.

Hauptmann prltler errang gestern im Westen seinen 70. Luftsieg.

Shetlands einen Tanker von 800 VRT.

In der Zeit vom 21.April bis 30.April ver­lor die britische Luftwaffe 20 9 Flug- zeuge, davon 63 im Wittelmeer und in Rord- afrika. während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 45 eigene Flugzeuge ver- loren.

Britische Kampfflugzeuge, die in der Rächt zum 3. wai das norddeutsche Küstengeblet an­zufliegen versuchten, wurden zum Abdrehen gezwungen. Am gestrigen Tage errang an der Ostfront Leutnant koeppen seinen 80. bis 84. Luftsieg, Leutnant Graf leinen 70. bis 76. und Feld­webel S teinbah feinen 44. bis 49.Luftsieg.

Tokio, 3. Mai. (Europapreß.) Das japanische Hauptquartier gab bekannt, daß japanische Trup­pen am 1. Mai Mandalay besetzt haben. Die alte burmesische Hauptstadt Mandalay war das Kernstück des britisch-tschungking-chinesischen Vertei- digungssysterns in Burma. Nach dem Fall von Rangun setzten die Briten qlles daran, wenigstens Mandalay zu halten. Nach wochenlangen Kämpfen gelang es den Japanern, den hartnäckigen Wider­stand der Briten und Chinesen in den Tälern

Oie goldene Kahne in zwei neuen rhein-mainischenBririeben

Oer Wehrmachtbericht vom Freitag.

DRB. AusdemFührerhauptquartier, 1.7Nai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der O st f r o n t führten eigene örtliche An­griffsunternehmen zu weiteren Frontverbefferun- gcn. Von Panzern unterstützte örtliche Angriffe des Feindes waren erfolglos.

In Lappland und an der Murmanfk-Front wiesen deutsche und finnische Truppen mehrere An­griffe unter hohen Verlusten für den Feind ab.

Kampfflugzeuge griffen am Tage und in der Rächt zum 1. 5. militärische Ziele in Sewasto­pol, Roworosijsk und Leningrad mit guter Spreng- und Vrandwlrkung an.

In L u f t k ä m p f e n des gestrigen Tages ver­loren die Sowjets 53 Flugzeuge, drei weitere wurden am Boden zerstört.

In Rordafrika wurden bei der Abwehr nächtlicher britischer Erkundungsvorstöße eine An­zahl Gefangene gemacht. Die Flugplätze der Jnfel 2N a l t a wurden bei Tage und bei Rächt mit guter Wirkung bombardiert.

Kampfstugzeuge griffen in der vergangenen Rächt Hafen- und Werftanlagen an der englischen Ost käste erfolgreich an.

Oberleutnant R u e L und Unteroffizier Q u a n t e einer Fernaufklärungsstaffel haben sich bei der er­folgreichen Durchführung wichtiger Lrkundungsauf- träge gegen Großbritannien durch besondere Kühn­heit ausgezeichnet.

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Der Wehrmachtbericht vom Gamstag.

DRB. AusdemFührerhauptquartier, 2. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Ostfront wurden bei erfolgreichen eige­nen örtlichen Angriffen zahlreiche Gefangene ge­macht und 31 Geschütze erbeutet. Mehrere feindliche Angriffe scheiterten. Am der Murmanfront wurden stärkere Angriffe des Feindes nach harten Kämpfen unter hohen blutigen Verlusten für den Gegner abgewiesen.

In Rordafrika beiderseitige lebhafte Auf- klärungstätigkeit. Die Flugplätze der Insel Malta wurden erfolgreich bombardiert. Kampfflugzeuge griffen in der vorletzten Rächt Hafenanlagen und Versorgungseinrichtungen von Port Said mit starker Spreng- und Brandwirkung an. Lin großes Handelsschiff wurde in Vrand geworfen.

Leichte deutsche Kampfflugzeuge zerstörten bei einem Tagesangriff auf einem südenglischen

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land und Italien zu trennen. Das war ein Versuch am untauglichen Objekt. Sie sind an ihrer eigenen Unfähigkeit und Unglaubwürdigkeit ebenso gefchei- tert wie an ihrer militärischen Ohnmacht.

Um so fester und unzerreißbarer wurde das Band, das sich um Deutschland und Italien spannte und mit der Länge des Krieges eine Reihe europäischer Völker mit einbezog, nachdem die jüdische Pluto- kratie den jüdischen Bolschewismus zum Verbün­deten aufgerufen hatte. Die beiden Staatsmänner der Achsenmächte haben sich durch nichts von ihrem Ziel abbringen lassen. Immer wieder haben sie durch persönliche Aussprache sich von dem Gleich­takt ihrer Auffassungen überzeugt. Man möchte es eine Fügung des Schicksals nennen, daß die Zu­sammenkunft des Führers und des Duce am 29. und 30. April in Salzburg d i e achte während des Krieges fast auf den Tag genau zusammensiel mit jener vonReuter" in Buenos Aires gestarte­ten neuen Lügen- und Vernebelungsaktion, die der Welt wieder einmalinnerpolitische Schwierig­keiten in Italien" und entsprechende Auswirkungen auf die Festigkeit der Achse glaubhaft machen sollte. Reuter" konnte nicht ahnen, daß seine jüdischen Hintermänner diese Lügenmärchen auftragsgemäß verfaßten, als Adolf Hitler und Benito Mussolini bereits in Salzburg zusammensaßen, um, wie es in der amtlich dazu ausgegebenen Auslassung heißt, ihre harte Entschlossenheit zum Ausdruck zu brin­gen, den endgültigen Sieg mit allen ihnen zur Ver­fügung stehenden Machtmitteln sicherzustellen."

Beim Feind erinnert man sich mit einigem Un­behagen der Tatsache, daß solchen Zusammenkünf­ten zwischen Führer und Duce in nicht zu ferner Zeit Auswirkungen auf politischem oder militäri­schem Gebiet zu folgen pflegten, die olle feindlichen Hoffnungen und Pläne vernichteten. Das Wort des Duce vom Jahre 1937 von dem gemeinsamen Ziel der beiden Freunde gewinnt auch für sie aktuelle Bedeutung: Bis zur endgültigen Sicherheit der beiden Reiche! P°-

Der All-Lndische Kongreß sorderivöttige Unabhängigkeit.

Schanghai, 3. Mai. (Europapreß.) Nach Mel- düngen aus Allahabad nahm der All-Indische Kon­greß eine Resolution an, in der die völlige U n abhängigkeit für Indien gefordert wird Die gegenwärtige Krise und Erfahrungen, die sicy aus den Verhandlungen mit Cripps ergeben, machen es für den Kongreß unmöglich, irgendwelche Pläne oder Vorschläge in Betracht zu ziehen, die Groß­britannien auch nur eine teilweise Kontrolle oder Autorität über Indien belassen", heißt es in der Entschließung. Weiter geht aus einem Zusatz zu dieser Resolution hervor, daß der Kongreß eine a k - t i d e Beteiligung 3 n b t e n 0 am Kriege selbst im Falle eines Angriffs auf Indien ablehn e. Der Arbeitsausschuß befürwortete jedoch die Räu­mung indischer Städte, wenn die Lage in Burma militärisch völlig unhaltbar geworden sei.

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Die Entschließung mit der Forderung nach voll- ständiger Trennung Indiens von Großbritannien hat in London größte Ueberraschung heroorgerufen. Man hat in politischen Kreisen den Eindruck, daß die Mission Cripps' der indischen Freiheitsbewegung nur noch einen neuen Auftrieb gegeben habe. Die Zeitungen verfolgen die Entwick­lung in Allahabad mit großer Aufmerksamkeit. Ihre Kommentare lassen deutlich eine wachsende Span­nung erkennen.

Das Ergebnis der japanischen Reichstagswahl.

Tokio, 3. Mai. (DNB.) Domei gibt das Ge­samtergebnis der japanischen Reichstagswahl be­kannt mit Ausnahme der Wahlbezirke Okayamas, wo die Wahlen erst am Montag stattfinden werden. Danach beträgt die Gesamtzahl der Abge- ordneten 464, davon sind 194 neue Mitglie- her des Reichstages. Don den Kandidaten, die die Bewegung z u r U n t e r st ü tz u n g d e s Kaiser- t b r o n e s vorge chlagen hatte, wurden 3M, d. y. 81 v.H. gewählt. Die Wahlbeteiligung von rund 83 v. H. wird in politischen Kreisen als der beste Ausdruck für die Entschlossenheit der breiten Massen des japanischen Volkes gewertet, die auf eine sieg­reiche Beendigung des Krieges gerichtete Politik der

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Walther Funk.

Walther Funk, heute Reichswirtschaftsminister und Reichsbankpräsident, wurde 1890 in Trakehnen in Ostpreußen geboren. Schon früh zog es ihn zur Presse. Sein Studium der Rechtswissenschaften urtö Volkswirtschaft war auch auf dieses Berufsziel aus- gerichtet. Schon mit 22 Jahren trat er dann schrift­stellerisch auf den Gebieten der Wirtschaft und Fi­nanzpolitik hervor. Er war einer der überzeugend­sten Kämpfer gegen die verfehlte Wirtschafts-, So­zial- und Steuerpolitik und einer der ersten, der sich zum Primat der Politik als dem Ausgangspunkt jeder wirtschaftlichen Gesundung bekannte. Sein

ten. Schon äußerlich macht der Betrieb einen sau­beren und ordentlichen Eindruck. Mit Stolz erzählt uns der Betriebsführer, wie er den Betrieb von kleinen Anfängen zu feiner heutigen Größe geführt hat. Sein soziales Verständnis für alle Belange seiner Gefolg chaft und sein Vorbild in Arbeits­leistung und persönlicher Haltung sind der Grund-, daß sich der rüher kleine Betrieb in einem abge' legenen Ort Oberhessens zu einer maßgebenden Baufirma entwickeln konnte, die in ganz Deutsch­land und im Ausland bereits beachtliche Auftrage ausführen konnte. Bemerkenswert ist, daß dieser Betrieb seit Jahren keine nennenswerten Unfälle zu verzeichnen hat. Für die gesundheitliche Betreu­ung der Gefolgschaft sorgt ein Betriebsarzt, auf dessen Veranlassung bereits mehrfach eine Ver­setzung von Gefolgschaftsmitgliedern auf ihrer Ge­sundheit besser zuträgliche Arbeitsplätze erfolgtest. Die Pläne für eine Betriebssiedlung mit Garten­land und Kindergärten sind fertiggestellt und alle Vorbereitungen getroffen, so daß nach dem Sieg mit der Ausführung sofort begonnen werden kann. Ein schöner Aufenthaltsraum und ein vorbildlicher Gemeinschaftsraum sind vorhanden. Mustergültige Ordnung herrscht an allen Arbeitsplätzen. Die tech­nischen Einrichtungen machen den Betrieb äußerst leistungsfähig. Eine Zementwarenfabrikation wurde dem Betrieb angeschlossen, um die Gefolgschaft bet schlechtem Wettter in trockenen und geheizten Räu­men beschäftigen zu können. Für die auswärtigen Baustellen hat der Betrieb Baubuden mit doppelten Wänden und Holzfußböden angefertigt. In ihnen finden mir auch Vorrichtungen zum Trocknen der Arbeitskleider. Dem Betrieb angeschlossen sind ein Basaltsteinbruch und eine Sandgrube. In beiden finden wir stabil gebaute Aufenthaltsräume. Der Betrieb besitzt bereits das Leistungsabzeichen für vorbildliche Förderung vonKraft durch Freude und das Leistungsabzeichen für vorbildliche Sorge um die Volksgesundheit, Gauleiter Sprenger zeich­nete den Betrieb durch Verleihung des Gaudiploms für hervorragende Leistungen aus. Nun hat ihn der Führer zum nationalsozialistischen Musterbettieb erklärt.

Name wurde bekannt als Wirtschaftsschriftleiter der Berliner Börsenzeitung und später als deren Haupt­schriftleiter. Nach der Machtübernahme wurde Funk Pressechef der Reichsregierung und Staatssekretär im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda. Als Reichswirtschaftsminister wurde Funk 1937 mit der einheitlichen Durchführung aller Maßnahmen für die wirtschaftliche Leistungssteige­rung im Rahmen des Vierjahresplanes beauftragt Als Reichsbankpräsident wurde ihm 1939 die Aus­gabe gestellt, den Kapitalmarkt im weitesten Um­fange 'für den privaten Geldbedarf zu erschließen sowie den Umbau der Reichsbank im Sinne natio­nalsozialistischer Grundsätze zu verwirklichen. Die

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d e s Jrawadi und Sittang zu brechen und die wichtigen O e l f e l d e r von A e n a n g i) a u n g in ihren Besitz zu bringen. Durch eine gleichzeitig einsetzende Umfassungsoperation in Ost-Burma mürbe die ostwärtige Flanke der Tschungking- Trup- Sen in erbitterten Kämpfen zerschlagen. Die Ende tärj begonnenen Operationen dehnten sich in we­nigen Wochen über eine Strecke von 800 Kilometer aus. Mit der Einnahme von Mandalay ist die von Tschungking beabsichtigte Verbindung zwi­schen Indien und Tschungking unterbro­chen, die über Mandalay und Kunming führen sollte. Den japanischen Truppen standen außer den englischen Streitkräften Tschung-Truppen gegen­über, deren Stärke auf etwa 60 000 Mann geschätzt wurde. Durch die Eroberung Mandalays ist es un­möglich geworden, in Zukunft über diese Straße Kriegsmaterial nach Tschungking zu liefern. Tschungking ist nun auf sich selbst angewiesen, eine Tatsache, die die Beseitigung des Tschungking- Regimes durch Japan bedeutend beschleunigen wird. Tschcksigking hatte seine besten motorisierten Trup­pen nach Burma gesandt, welche vernichtende Nie­derlagen hinnehmen mußten, weil die Engländer es sich auch in Burma zur Regel machten, die Chinesen

NSG. In der Sitzung der Reichsarbeitskammer wurden die bisherigen Auszeichnunaen der Ratio- nalsozialistifchen Musterbetriebe des Gaues H e f sen - Nassau wieder betätigt. Dazu kamen zwei neue rhein-mainische Betriebe, eine Saufirma in Oberhessen und ein Pa­pierwerk in Rheinhessen.

Nichts halb zu tun ist unsere Art", dieser Wahlspruch in einem der freundlichen Arbeitsräume des jüngsten rheinhessischen NS.-Musterbetriebes ist Ausdruck des Geistes und der Haltung der Bettiebs- führuna und der Gefolgschaft des Betriebes, der nunmehr mit der Goldenen Fahne ausgezeichnet worden ist. 1928 wurde das Werk gegründet. Ein Umbau brachte der Gefolgschaft schöne saubere Ar­beitsräume. 1939 erhielt er das Gaudiplom ür vorbildliche Leistungen und ein Jahr später das Leistungsabzeichen für vorbildliche Förde­rung von .Kraft durch Freude". Die gesundheitliche Ueberwachuna, die großzügige Altersversorgung, die Schulung auf beruflichem und allgemeinem Gebiet und eine vorbildliche Freizeitgestaltung führten zu der Auszeichnung. Auch auf dem Gebiete der Lei­stungsverbesserung haben Betriebsführung und Ge­folgschaft ausgezeichnete Erfolge erzielt. Die nor­malen Arbeitsmaschinen wurden in vollautomatische Maschinen umgearbeitet, wodurch bei Einsparung von Arbeitskräften eine erhebliche Produktions­erhöhung herb ei geführt wurde. Die Männer an die­sen Maschinen werden körperlich geschont und brau­chen sich nicht mehr so anzustrengen wie früher. Ferner wurde der besondere Arbeitsvorgang des Etikettierens durch den Einbau einer automatischen Etikettierung in die Wickelmaschine aufgehoben. Die Umkonstruktion der Hülsenwickelmaschine und der Einbau eines automatischen Transportbandes hat ebenfalls zur Einsparung von Arbeitskräften und gleichzeitig zur Produktionssteigerung "geführt. Wenn seit Kriegsausbruch trotz der Einstellung von Ersatz­kräften die Produktion um ein Drittel gesteigert werden konnte, dann zeigt dies am-besten, daß Be- triebsführung und GesolAchaft ständig bemüht sind, das Werk immer leistungsfähiger zu gestalten.

In einem kleinen Städtchen in Oberhessen hat ein Baubetrieb die höchste Auszeichnung erhal-

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die Hauptlast des Kampfes tragen zu lassen wäh­rend sie selbst die Flucht ergriffen, wenn sich die Lage ungünstig für sie entwickelte.

Mandalay ist eine Stadt von 160 000 Einwoh­nern inmitten einer dürren Ebene und war von 1860 bis 1885 die Hauptstadt Burmas. Von hier wurde 1885 der letzte burmesische König von den Briten in die Gefangenschaft geführt. Mandalay ist der bedeutendste Bahnknotenpunkt Burmas. Von hier aus strahlen die Bahnen nach Rangun, Lashio, nach den Oelfeldern und nach Myitkylna aus. Auch in der FlußlchMahrt Man- dalay eine bedeutende Rolle. In wirtschaftlicher Be­ziehung ist Mandalay nächst Rangun die wichtigste Stadt Burmas. Hier werden Seidenstoffe, kunstvolle Goldschmiedearbeiten und buddhistische Kunstgegen­stände hergestellt.

Vor der Flucht aus Mandalay haben Die britischen und tschungking-chinesifchen Truppen die Stadt in brutalster Weise in e i n e in zi g e s Trümmer­feld verwandelt. Ein Gefangener sagte aus, daß die feindlichen Truppen schon zehn Tage vor dem japanischen Einmarsch alle Strafgefangenen in Mandalay aus den Gefängissen entlassen und ihnen den Befehl gegeben haben, in allen Teilen der Stadt Brände anzulegen. Gleichzeitig hatte das feindliche Kommando die Stadt Mandalay zur Plünderung frei gegeben.

Den Einmarsch der Japaner in Mandalay schildert ein Bericht des Domei-Vertreters. Unter öer bren­nenden Sonne Burmas marschierten die spanischen Vorhuten auf die Heilige Stadt der Buddhisten Hinterindiens. Die meisten der kühn geschwungenen Stahlbrücken waren von den englischen und tschung- king-chinesischen Soldaten gesprengt worden. Aber unaufhaltsam drangen die Japaner vor. Dom Ufer des Jrawadi erblickte man zuerst die drei Pa­go d e n , deren goldglänzende Spitzen m das un­ermeßliche Blau des Himmels hineinragen. Man­dalay war erreicht. Der von alten Stadtmauern um­gebene Kern, das Fort Du ff er in, um den schachbrettartig die große Stadt mit ihren Ver­kehrsanlagen, Seidenwebereien und Bazaren an­gelegt ist, war ein rauchender -l r um m er­laufen. Die malerischen B u d d h a - K l ö st e r mit ihren weltberühmten Schnitzereien waren ein« geäschert. Meilenweit war kein Lebewesen zu erblicken. Man schien in eine Totenstadt einmar­schiert zu fein. Ein halbverbrannter alter Palast und ein Teil der verkohlten goldenen Pagode schie­nen als einzige den Brand überstanden zu haben. Durch die verödeten Straßen Mandalays hallte der Marschtritt der japanischen Kolonnen. Ihnen folg­ten Tausende geflüchteter Burmanen, Mohammedaner, Hindus, Chinesen, Hpoongys und buddhistische Mönche. Manche japanische Soldaten führten Burmanen-Kinder an der Hand- Japanische Hilfsorganisationen versorgten die helmkehrenden Flüchtlinge, die ihre Häuser nur noch als Ruine» wiederjanden».

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