Lollar, Mainzlar, Odenhausen, 2. August 1942.
2376 D
Tieferschüttert erhielten wir die un- faßbare Nachricht, daß mein innigst- iHMT** geliebter Mann, der treusorgende liebe- volle Vater seines einzigen Söhnchens, mein einziger Sohn, mein lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Pate
Ernst Schwarz
Gefreiter in einem Infanterie-Regiment
am 5. Juli bei den schweren Kämpfen im Osten, im Alt$r von 32 Jahren, sein junges Leben lassen mußte. Nun ruht er fern der Heimat auf einem Heldenfriedhof.
In tiefer Trauer:
Luise Schwarz, geb. Zecher, und Söhnchen Willi Heinrich Schwarz
Wilhelm Römer, z.Z. Im Felde, und Frau Elisa
beth, geb. Schwarz
Katharine Zecher Wwe.
und alle Verwandten.
Elektromonteure
für das besetzte Gebiet
von deutscher Installationsfirma für wichtige Arbeiten sofort gesucht. Gründliche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in Wartung und Unterhaltung, sowie Erweiterung von elektrischen Anlagen erforderl. Keine französischen Sprachkenntnisse nötig. F. May, Elektrische Anlagen, Halle/ Saale.Eil-Bewerbungen, kurz und bündig, mit Altersangabe und derzeitiger Beschäftigung an
F. May, Hauptpostlagernd Aachen
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Johannes Riemann
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5. Goß, Meßen,
Gemeinsame Bekanntmachung der Landrate der iWnknimne4OIIOf,|.| Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Greßen |Wohnungstausch| und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters üinhniinnnhnnnh
WobDungstauscn.
Heueste Wochenschau!
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. Gießen, den 1.August 1942.
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Neueste Wochenschau!
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Der Kreisobmann derDAF. M.Goebel.
1. Theißen, Hildesheim
2. Kraus, Frankfurt
3. Bobzin, Frankfurt
4. Roch, Frankfurt
5. Barch, Mainz
gehen zu Lasten der Säumigen.
Gießen, den 1. August 1942.
Stadtwerke Gießen.
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nach Dorf-Güll, Lardenbach und Nieder-Bessingen, um den Einladungen der dortigen Ortsgruppen mit ihren Gliederungen Folge zu leisten. Der Besuch in den Familien und die gemeinschaftlichen Feiern erfreuten alle Beteiligten sehr.
1. Späth, Wiesbaden
2. Scherer, Frankfurt
3. Bassermann, Langenselbold
4. Eckel, Mühlheim a.M.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdmgen, Friedberg, Gießen-und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
x Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz.
in der JohanneSkirche Montag, den 3. August, 20 Nbr Sopran:
Frau Gisela Collab-Wcrner Bad-Nauheim. - Orgel:
Prof. Dr. Schmidt-Marlissa
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ritter»
2370C
liiiiiiiiiiiiimiiiiujiiiiii'iniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiul
Danksagung.
Für die überaus große Anteilnahme bei dem Heimgange unserer lieben unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Gote und Tante 2371 D
Fran Margarete Enders
sowie für die Blumen- und Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Frank sagen wir unseren innigsten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Familie Hch. Reichmann nebst allen Angehörigen.
Reiskirchen bei Gießen, im August 1942.
In vorderster Linie kämpfend, gab am 4. Juli 1942 sein Leben für Deutsch- land j)jpiom_volksWirt
Dr. rer. pol. Ernst Eckhardt
Schütze in einem Infanterie-Regiment
Lieselotte Eckhardt, geb. Klein, und Uwe-Peter Lina Eckhardt Wwe.; Karl Eckhardt, Soldat Hans Eckhardt, Gefreiter; Familie Ludwig Klein.
Berlin-Sicmensstadt, Goebelstraße 69, Gießen (Löberstraße 10), den 31. Juli 1942.
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6. Schmidt, Köln
7. Kaß, Luxemburg
8. Rüth, Köln '
9. Meyer, Köln
10. Nyfelder, Weil a. Rh.
'Den Wanderpreis der
HI.-Kl affe A.
27 Punkte, 1 Rde. Borspn.
In einer Zeit, in der Deutschlands Soldaten an allen Fronten siegreich kämpfen und in der die Schaffenden in der Heimat in ihrer übergroßen Mehrzahl intensiv und diszipliniert im kriegswichtigen Arbeitseinsatz stehen, ist scharfes Vorgehen gegen die wenigen Außenseiter geboten, die die Kriegsdisziplin in den Betrieben stören könnten. Die von den einzelnen Reichstreuhändern hiergegen bereits erlassenen Bestimmungen werden nunmehr ersetzt durch eine reichseinheitliche Regelung, die der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz im Interesse der Klarstellung und der Vereinheitlichung „ge- aen Arbeitsvertragsbruch und Abwerbung sowie das Fordern unverhältnismäßig hoher Arbeitsentgelte in der privaten Wirtschaft" erlassen hat.
Danach hat ein Gefolgschaftsmitglied (Angestellter, Arbeiter, Lehrling, Anlernling) eine Arbeit, zu deren Aufnähme es nach den bestehenden Vorschriften verpflichtet ist, anzutreten. Ein Gefolgschaftsmitglied darf nicht a) pflichtwidrig eine ihm vom Betriebsführer oder dessen Beauftragten zugewiesene Arbeit (einschl. Mehr-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit) verweigern oder mit ihr zurückhalten; b) der Arbeit pflichtwidrig fernbleiben, d, h. insbesondere ohne hinreichende Entschuldigung fehlen, wiederholt ohne ausreichenden Grund verspätet zur Arbeit erscheinen oder die Arbeit pflichtwidrig verlassen; und c) durch disziplinwidriges Verhalten, z. B. Tätlichkeiten oder grobe Beschimpfungen, den ordnungsgemäßen Arbeitsverlauf stören.
Ein Beschäftigungsverhältnis darf von beiden Teilen, nicht unberechtigt vorzeitig beendet werden.
Kriegsdisziplin im Arbeitseinsatz.
Gegen Arbeitsvertragsbruch, Abwerbung und überhöhte Arbeitsentgelts.
** Silberne Hochzeit. Der Reichsbahn-Lokomotivführer Wilhelm Ude und Ehefrau Babette, geb. Lehmann, Gnauthstraße 32, begehen am morgigen Dienstag, 4. August, das Fest der silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.
** „Meister und Schüler". Unter dem Titel „Meister und Schüler" findet heute abend in der Iohanneskirche ein Orgelkonzert statt, das Werke von Emil Nicolaus Reznicek und. sein-em Schuler Schmidt-Marlissa bringen wird. Reznicek, seit langem als einer der hervorragendsten deutschen Komponisten bekannt, hat nicht viel Orgelwerke geschrieben und wird leider nur selten gespielt. Wir werden seine große Orgelfantaste hören. Von Schmidt-Marlissa werden wir eine Reihe von Gesängen nach Gedichten von Jan Luyken und eine Variationsreihe zu hören bekommen. Prof. Dr. Schmidt-Marlissa gab mit Gisela Col° latz-Werner. bereits früher hier Konzerte, die durch ihre Vortragsfolgen sowohl als durch die künstlerische Ausführung in bester Erinnerung stehen.
** Lademasse Einhalten! Der Abnahmebeamte der Reichsbahn hat das Lademaß der aufzuliefernden Wagenladungen zu prüfen. Beanstandete Sendungen müssen auf das richtige Lademaß gebracht werden. Das bedeutet für den Absender unerwünschte Arbeitsbelastung und für die Peichsbahn verzögerte Abfuhr des Wagens. ^Verfrachter, laßt Euch deshalb rechtzeitig beraten, denn Räder müssen rollen für den Sieg!
Bekanntmachung.
Die Strom- und Gasgeldet7 im Stadt- und Ueberlandgebiet sind nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht /dies nicht, dann können die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Postscheckkonto Frankfurt/Main Nr. 27707, oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins müssen die Beitreibungskosten berechnet und entrichtet werden.
Bom 15. August 1942 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat Juni 1942 einschließlich Kosten noch nicht entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre
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M alle Geschgslsinhaber Her Stabt Gießen.
Die Deutsche Arbeitsfront hat im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel Einkaufsausweise für berufstätige Frauen herausgegeben. Diese Ausweise sollen den Frauen zur bevorzugten Abfertigung beim Einkauf dienen.
Durch den Krieg bedingt werden immer mehr Frauen in den Arbeitsprozeß eingesetzt. Es ist daher unsere Pflicht, dafür Sorge zu tragen, daß diesen Frauen hinsichtlich des Einkaufes in jeder Beziehung über'Schwierrgkeiten hinwckggeholfen wird.
Die günstigste Einkaufszeit für die Frauen wären die Stunden von 17—19 Uhr und der Samstag- nachmittag. Wir ersuchen die Hausfrauen, die nicht im Berufsleben stehen, diese Zeiten für ihre Einkäufe nicht zu benutzen, da ihnen die Möglichkeit gegeben ist, diese an anderen Stunden des Tages zu tätigen.
Die Geschäftsleute werden ersucht, zu den angeführten Verkaufszeiten nur die berufstätigen Frauen und keine anderen Kundinnen zu bedienen. Mangelware ist zurückzulegen, damit sie auch den berufstätigen Frauen zur Verfügung steht. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, daß die Geschäftsinhaber eine Liste anlegen, in die sie ihre berufstätigen Kundinnen eintragen, damit sie immer in der Lage sind, die genügende Menge zutückzulegen. Zrveck- mäßigerweise machen die Geschäftsinhaber auf der Rückseite des Ausweises einen Vermerk. Es ist außerdem darauf zu achten, daß der Ausweis auf der Rückseite in der entsprechenden Rubrik vom Betriebsführer oder Betriebsobmann unterschrieben und abgestemvelt ist, da er sonst keine Gültigkeit hat.
Wir hoffen, damit den berufstätigen Frauen in ihrer vielseitigen Belastung eine Erleichterung geschaffen zu haben und erwarten, daß die Inhaber der Geschäfte als auch die Hausfrauen, die nicht im Berufsleben stehen, Einsicht haben und an der reibungslosen Abfertigung mithelfen. [2357D
der Stadt Gießen.
Betr: Futtermittelscheine für Pferde.
Mit sofortiger Wirkung wird für die Monate September/Oktober 1942 der Abschnitt 2 der Futtermittelscheirre aufgerufen. Zur Ausgabe gelangen dieselben Pferdemischfuttermengen wie seither»
Gleichzeitig werden die Futtermittelverteiler aufgefordert, die in ihrem Besitz befindlichen Abschnitte 1 der neuen Futtermittelfcheine bis zum 10. 8. 1942 dem Ernährungsamt Abt. A zum Umtausch in Bezugscheine vorzulegen. Die Abschnitte sind nach Gruppen und Stückzahl (Ser und 1er Abschnitte getrennt) geordnet mit einer Zusammen^ stellung einzureichen. Die Richtigkeit der Zusammenstellung ist unterschriftlich zu bescheinigen und gleichzeitig zu versichern, daß sämtliche Abschnitte voll beliefert worden sind. Die nicht voll belieferten Abschnitte sind besonders nach Stückzahl und Angabe der gelieferten Teilmengen aufzuführen.
bereits in der Nacht zum 26. Juli. Als Täter kommt der Ehemann, August Lang, am 11.11.1912 zu Frankfurt a. M. geboten, in Frage, der feit der Tat flüchtig ist. Lang kam vor drei Wochen auf Urlaub. Am 25. Juli war er mit seiner Frau und anderen Angehörigen ausgegangen. Nach Rückkehr in die Wohnung kam es zwischen ihm und seiner Frau zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf Lang feine Frau tötete. Alsbald nach der Tat hat Lang die Wohnung verlassen und auch seine Schußwaffe mitgenommen. Personen, die Lang kennen und ihn noch nach dem 25. Juli gesehen haben, werden gebeten, der Mordkommission im Polizeipräsidium, Zimmer 399—405, Telephon 20015, Nebenstelle 8270, Mitteilung zu machen. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt Mitteilungen entgegen, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden.
Hingerichtet.
x Lpd. Fr a nkfurt a. M., 1.August. Die Iustiz- pressestelle in Frankfurt teilt mit: Am 1. August 1942 ist der am 22. Juni 1922'in SzoZdy, Kreis Zamosc, geborene Eduard Sarzch n ski. hingerichtet worden, den das Sondergericht in Frankfurt am Main auf Grund der Polenstrafrechtsveror dnung zum Tode verurteilt, hat. Sarzynsti, ein im Reich beschäftigter polnischer Arbeiter, hat sich an ejnem dreijährigen deutschen Kind, dessen Vater im Felde steht, vergangen.
iiiiiiiiiiiiiiiimimniihiiiimiiiiiiiiiiiiihiiiiiiiii
Heute Montag!
Mädehenräuber
Pat und Patachon als Mädchenräuber und Autoischlachthofbesitzer übertrifft alles, was wir von Pat und Patachon bisher gesehen haben. Eine ununterbrochene Kette humorvollster Erlebnisse.
Nach langem, schwerem Leiden verschied am Sonntagvormittag mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel
Otto Arnold
im Alter von 48 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Anna Arnold, geb. Schmidt
Emmi, Gretel u. Irmgard Arnold.
Gießen, den 3. August 1942.
Marktlaubenstr. 6
Die Trauerfeier findet Mittwoch, 5. August, nachmittags 2% Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.
mieten. Anzu- sehen nach 6 Uhr abends 03788
Balmhofstr^snbH
Aon der Börse.
Keine Belebung der Aktienmärkte.
Frankfurt a. M., 31. Juli. An der Verfassung der Aktienmärkte hat sich in der Berichtswoche wenig geändert. Nach wie vor wird der Aktienverkehr durch starke Marktenge gekennzeichnet. Bei kleinsten Umsätzen blieben im allgemeinen die Wertschwankungen unbedeutend. Aus der geringen Geschäftstätigkeit im Aktienoerkehr und den ruhigen Umsätzen am Rentenmarkt kann jedoch keineswegs auf ein Nachlassen des Anlagebedürf- nisses geschlossen werden. Das Anlage suchende Ka- patal wird in weitestgehendem Maße durch Ausgabe von 3V2proz. Reichsschatzanweisungen von 1942 Folge III befriedigt. Da nennenswerte Abgaben nicht erfolgten, wodurch eine Auflockerung des Verkehrs unmöglich wurde, so war doch anderseits bei der Bankenkundschaft eine beachtliche Kaufdisziplin festzustellen. Einzelne Papiere wie Farben, Siemens usw. mußten allerdings während der ganzen Berichtswoche gestrichen werden. Daimler zogen um 3 v. H., Dt. Gold-mnd Silber wurden zuletzt mit 197 notiert. Andererseits waren Aschaffenburger Zellstoff und Zell. Waldhof um 1 ? H. niedriger. Am Bankenmackt kam es zu leichten Kursrückschlägen.
Am Rentenmarkt waren Reichsanleihen im allgemeinen gut behauptet. Die Reichsaltbesitzan-
Unserer Almut wurde heute ihr fünftes Brüderchen, Arnd, geschenkt.
• In dankbarer Freude:
Annellse Schirmer, geb. Cramer Hermann F. Schirmer und 5 Geschwister.
Gießen, Carl-Vogt-Straße 15
Sonntag, den 2. August 1942.
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Student sucht ab 1. September möbliertes
Zimmer wenn rnögl. mit Zentralheiz. u. Wechselstrom,als Dauermieter.
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Gießen, Johannesstr. 7. | Verschiedenes|
Die Frau, die am Samstagabend gegen 6 Uhr in der Eisdiele, Mäusburg d. Portemonaie aus mein. Handtasche an sich nahm, ist erkannt und wird ersucht, dasselbe in der Eisdiele wieder abzugeben, an- dernfaflsAnzeig. erfolgt. 03731
SÄi I
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Basch . nid durchsch !achhuten, 1 ikteidigen ' kindliche Kr siguna von ^schlossen in deutsche limpf. Auß Rumänen ei , änden war i nd Sal nc . Wonne, die
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Sind in den einzelnen maßgebenden Vorschriften verschieden lange Fristen für die Lösung des Be- schästigungsverhältnisses vorgesehen, so ist Die für den lösenden Vertragsteil jeweils längste Frist maßgebend. Der Unternehmer — in der Hauswirtschaft der Haushaltungsvorstand — oder sein Beauftragter dürfen ein Gefolgschaftsmitglied nicht einstellen, von dem sie.wissen oder annehmen müssen, daß es anderweitig zur Arbeit verpflichtet ist. Das gilt für eine zusätzliche Tätigkeit insoweit nicht, wie die zur Einstellung erforderliche Zustimmung des Arbeitsamts oorliegt oder, falls eine solche Zustimmung nicht erforderlich ist, die Haup tbe sch ä f ti gun g nicht beeinträchtigt wird. Eine Bee in tr ä cht i gu n g 1 st nicht anzunehmen, wenn dem Gesolgschaftsmitglled von seinem Betrieb die Aufnahme der zmatzilchen Tätigkeit gestattet ist. , , .
Untersagt ist jede Handlung, die darauf abzielt, ein in ungekündigtem Beschäftigungsoerhältnis stehendes Gefolgschaftsmitglied durch Anbieten eines höheren Arbeitsentgelts oder sonstiger günstigerer Arbeitsbedingungen von seinem- Arbeitsplatz abzu- werben. Das Gefolgschaftsmitglied darf kein Ar- beitsentgell (Erziehungsbeihilfe) fordern, von dem es weiß oder annehmen muh, daß es die im Betriebe oder Gewerbe üblichen Sätze übersteigt. Beim Vergleich sind auch Leistung, Alter und Geschlecht zu berücksichtigen.
Die Anordnung gilt für den Bereich der privaten Wirtschaft und der Hauswirtschaft. Vorsätzliche, fahrlässige Zuwiderhandlungen oder Umgehungen werden mit Freiheits- und Geldstrafen bedroht.
HI.-Klasse B.
' ‘ ““ Punkte, 1 Rde. Vorpn
sieche wurde mlk 167,25 gegen 167 bewertet. Än> dusttieobligationen hatten durchweg stilles Geschäft.
G. A-Sport.
^Großer GtraHenpreis von Gießen.^
Das Rad-Rundstreckenrennen um den „Großen Sttaßenpreis von Gießen" gestaltete sich zu einem neuen Erfolg für den deutschen Altmeister Kar! Kittsteiner (LSV. Mainz), der nach einer Fahr« zeit von 3:06 Stunden vor dem Moselländer Meyers; und dem für den Frankfurter RV. 83 startenden Flamen Beeks siegreich blieb. Kittsteiner und Beeks überrundeten zuerst das insgesamt 24 Mann starke Feld, später stieß auch noch Rüdiger Meyers zu den Führenden und sicherte sich zum Schluß noch den zweiten Platz. Bester Jugendfahrer der Klaffe A mar der Wiesbadener Späth vor dem Frankfurter Scherer, während in der B-Klasse ber Hildesheimer Rudi Theißen siegreich blieb.
Die Ergebnisse.
Das gestrige Radrennen um den „Großen Stra- ßenpreis von Gießen" brachte folgende Ergebnisse:
Aktive:
Aus der engeren Heimat.
Schwememarkt in Hungen.
* Hungen, 3. August. Auf" dem heutigen Schweinemarkt waren 289 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere 18 RM., 6 bis 9 Wochen alte 19 bis 26 RM., 12 bis 13 Wochen alte bis zu 32 RM. Der Handel war schleppend, es verblieb Ueberstand.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 3. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 118 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 9 Wochen alte Tiere 15 bis 24 RM. Der Handel verlief schleppend, es verblieb großer Ueberstand.
Mord an der Ehefrau.
LpD. Frankfurt a. M., l.Aug. Am Freitag- nachmittaq wurde die Ehefrau Anna Lang, Schnurgaffe 71, in ihrer Wohnung töt im Bette liegend aufgefunden. Die Frau war schon seit Tagen nicht mehr gesehen worden, was Veranlassung gab, der Polizei Mitteilung zu machen, die die Wohnung öffnen ließ. Die am Tatort erschienene Mordkommission stellte fest, daß die Frau ermordet worden ist. Nach den Feststellungen erfolgte die Tat
Kurze Sporinoiize«.
Das deutsche Meisterschaftsrudernj ii) Berlin-Grün au ergab folgende Meister: Einer- Berliner Rv. 76 (Edler); Zweier 0. St.: Mannheä« mer Rv. Amicitia; Doppelzweier: Viktoria Berlin; Vierer m. St.: Straßburg; Vierer 0. St.: Ber? liner RE.; Achter: RG. Allianz Berlin; Leicht« geiwichts-Einer: RG. Roßlau(Starke); Leichtgewichts* Vierer: RG. Roßlau/Deffauer Rv.; Frauen-CinerZ Hannoverscher FrRC. (Müller); Doppelvierer (Frauen): Germania Berlin-Tegel; Doppelzweier (Fraui en): Reichspost Stettin.______________________________
Hauptschriftfetter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und .Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für dar Feuilleton: Dr. Hans Thyrtotj für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. V. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Bnzeigenleiter: HanL Beck.
Anzeigenpreisltste Nr. 6.
1. Kittsteiner, Nürnberg, 47 Punkte, 1 Rde. Vorspr.
2. Meyers, Luxemburg 39
3. Beeks, Belgien 34
Klaus Dieter
Die glückliche Geburt eines Stammhalters Zeigen in dankbarer Freude an
Elisabeth Rauch,geb. König
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Gießen, den 31. Juli 1942
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(K.d.F.-Veranstaltungi.)


