Ausgabe 
3.8.1942
 
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Lollar, Mainzlar, Odenhausen, 2. August 1942.

2376 D

Tieferschüttert erhielten wir die un- faßbare Nachricht, daß mein innigst- iHMT** geliebter Mann, der treusorgende liebe- volle Vater seines einzigen Söhnchens, mein einziger Sohn, mein lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Pate

Ernst Schwarz

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment

am 5. Juli bei den schweren Kämpfen im Osten, im Alt$r von 32 Jahren, sein junges Leben lassen mußte. Nun ruht er fern der Heimat auf einem Heldenfriedhof.

In tiefer Trauer:

Luise Schwarz, geb. Zecher, und Söhnchen Willi Heinrich Schwarz

Wilhelm Römer, z.Z. Im Felde, und Frau Elisa­

beth, geb. Schwarz

Katharine Zecher Wwe.

und alle Verwandten.

Elektromonteure

für das besetzte Gebiet

von deutscher Installations­firma für wichtige Arbeiten sofort gesucht. Gründliche Kenntnisse und praktische Fertigkeiten in Wartung und Unterhaltung, sowie Erweite­rung von elektrischen Anlagen erforderl. Keine französischen Sprachkenntnisse nötig. F. May, Elektrische Anlagen, Halle/ Saale.Eil-Bewerbungen, kurz und bündig, mit Alters­angabe und derzeitiger Be­schäftigung an

F. May, Hauptpostlagernd Aachen

2378 V

Zeitungsträgerin

gesucht 2377 D

Verlag des Giebener Anzeigers

Stadt

mit:

Lil Dagover Fritz Odemar Winnie Markus

Johannes Riemann

x Spielleitung:

Hans A. Zerlett

1

Gießen errang

Luxemburg.

24

5. Goß, Meßen,

Gemeinsame Bekanntmachung der Landrate der iWnknimne4OIIOf,|.| Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Greßen |Wohnungstausch| und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters üinhniinnnhnnnh

WobDungstauscn.

Heueste Wochenschau!

2878V

. Gießen, den 1.August 1942.

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Neueste Wochenschau!

03729

MslkalischeAbendflimde [Vermietungen |

Freund!. mobf.

Groningen.

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1

Zimmer

sofort zu ver-

Der Kreisobmann derDAF. M.Goebel.

1. Theißen, Hildesheim

2. Kraus, Frankfurt

3. Bobzin, Frankfurt

4. Roch, Frankfurt

5. Barch, Mainz

gehen zu Lasten der Säumigen.

Gießen, den 1. August 1942.

Stadtwerke Gießen.

| Mietgesucüe~|

ceeresMMl mit Me

z.mieten gesucht.

Schrift!. Angeb. unter 03727 an den Gieß. Am.

nach Dorf-Güll, Lardenbach und Nieder-Bessingen, um den Einladungen der dortigen Ortsgruppen mit ihren Gliederungen Folge zu leisten. Der Besuch in den Familien und die gemeinschaftlichen Feiern er­freuten alle Beteiligten sehr.

1. Späth, Wiesbaden

2. Scherer, Frankfurt

3. Bassermann, Langen­selbold

4. Eckel, Mühlheim a.M.

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdmgen, Friedberg, Gießen-und Lauterbach, sowie den Ober­bürgermeister der Stadt Gießen.

x Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz.

in der JohanneSkirche Montag, den 3. August, 20 Nbr Sopran:

Frau Gisela Collab-Wcrner Bad-Nauheim. - Orgel:

Prof. Dr. Schmidt-Marlissa

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ritter»

2370C

liiiiiiiiiiiiimiiiiujiiiiii'iniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiul

Danksagung.

Für die überaus große Anteilnahme bei dem Heimgange unserer lieben unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Ur­großmutter, Gote und Tante 2371 D

Fran Margarete Enders

sowie für die Blumen- und Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Frank sagen wir unseren innigsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Familie Hch. Reichmann nebst allen Angehörigen.

Reiskirchen bei Gießen, im August 1942.

In vorderster Linie kämpfend, gab am 4. Juli 1942 sein Leben für Deutsch- land j)jpiom_volksWirt

Dr. rer. pol. Ernst Eckhardt

Schütze in einem Infanterie-Regiment

Lieselotte Eckhardt, geb. Klein, und Uwe-Peter Lina Eckhardt Wwe.; Karl Eckhardt, Soldat Hans Eckhardt, Gefreiter; Familie Ludwig Klein.

Berlin-Sicmensstadt, Goebelstraße 69, Gießen (Löberstraße 10), den 31. Juli 1942.

03732

Gebot.i.Gietzen: 3 Zimmer, Küche, Bad u. Gartenanteil.

Gesuchti. Frank­furt-Süd oder Offenbach:

45-Zimmer mit Bad und Garten, * evtl. Einsam.-Haus Mietpreis bis 130 RM.

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Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr

Sonntags 2.30,5.00,8.00 Uhr

Jugehd hat Zutritt!

4. Marzellus, Luxemburg i

5. Heger, Frankfurt a. M.

6. Schmidt, Köln

7. Kaß, Luxemburg

8. Rüth, Köln '

9. Meyer, Köln

10. Nyfelder, Weil a. Rh.

'Den Wanderpreis der

HI.-Kl affe A.

27 Punkte, 1 Rde. Borspn.

In einer Zeit, in der Deutschlands Soldaten an allen Fronten siegreich kämpfen und in der die Schaffenden in der Heimat in ihrer übergroßen Mehrzahl intensiv und diszipliniert im kriegswichti­gen Arbeitseinsatz stehen, ist scharfes Vorgehen ge­gen die wenigen Außenseiter geboten, die die Kriegs­disziplin in den Betrieben stören könnten. Die von den einzelnen Reichstreuhändern hiergegen bereits erlassenen Bestimmungen werden nunmehr ersetzt durch eine reichseinheitliche Regelung, die der Gene­ralbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz im Inter­esse der Klarstellung und der Vereinheitlichungge- aen Arbeitsvertragsbruch und Abwerbung sowie das Fordern unverhältnismäßig hoher Arbeitsentgelte in der privaten Wirtschaft" erlassen hat.

Danach hat ein Gefolgschaftsmitglied (Angestellter, Arbeiter, Lehrling, Anlernling) eine Arbeit, zu deren Aufnähme es nach den bestehenden Vorschriften ver­pflichtet ist, anzutreten. Ein Gefolgschaftsmitglied darf nicht a) pflichtwidrig eine ihm vom Betriebs­führer oder dessen Beauftragten zugewiesene Arbeit (einschl. Mehr-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit) verweigern oder mit ihr zurückhalten; b) der Arbeit pflichtwidrig fernbleiben, d, h. insbesondere ohne hinreichende Entschuldigung fehlen, wiederholt ohne ausreichenden Grund verspätet zur Arbeit erscheinen oder die Arbeit pflichtwidrig verlassen; und c) durch disziplinwidriges Verhalten, z. B. Tätlichkeiten oder grobe Beschimpfungen, den ordnungsgemäßen Ar­beitsverlauf stören.

Ein Beschäftigungsverhältnis darf von beiden Teilen, nicht unberechtigt vorzeitig beendet werden.

Kriegsdisziplin im Arbeitseinsatz.

Gegen Arbeitsvertragsbruch, Abwerbung und überhöhte Arbeitsentgelts.

** Silberne Hochzeit. Der Reichsbahn-Lo­komotivführer Wilhelm Ude und Ehefrau Babette, geb. Lehmann, Gnauthstraße 32, begehen am mor­gigen Dienstag, 4. August, das Fest der silbernen Hochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glück­wunsch.

**Meister und Schüler". Unter dem Ti­telMeister und Schüler" findet heute abend in der Iohanneskirche ein Orgelkonzert statt, das Werke von Emil Nicolaus Reznicek und. sein-em Schuler Schmidt-Marlissa bringen wird. Reznicek, seit langem als einer der hervorragendsten deutschen Komponisten bekannt, hat nicht viel Orgelwerke ge­schrieben und wird leider nur selten gespielt. Wir werden seine große Orgelfantaste hören. Von Schmidt-Marlissa werden wir eine Reihe von Ge­sängen nach Gedichten von Jan Luyken und eine Variationsreihe zu hören bekommen. Prof. Dr. Schmidt-Marlissa gab mit Gisela Col° latz-Werner. bereits früher hier Konzerte, die durch ihre Vortragsfolgen sowohl als durch die künstlerische Ausführung in bester Erinnerung stehen.

** Lademasse Einhalten! Der Abnahme­beamte der Reichsbahn hat das Lademaß der aufzu­liefernden Wagenladungen zu prüfen. Beanstandete Sendungen müssen auf das richtige Lademaß ge­bracht werden. Das bedeutet für den Absender un­erwünschte Arbeitsbelastung und für die Peichsbahn verzögerte Abfuhr des Wagens. ^Verfrachter, laßt Euch deshalb rechtzeitig beraten, denn Räder müssen rollen für den Sieg!

Bekanntmachung.

Die Strom- und Gasgeldet7 im Stadt- und Ueberlandgebiet sind nach den Lieferungsbedin­gungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht /dies nicht, dann können die Strom- und Gasgelder noch innerhalb der nächsten acht Tage ohne kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstraße 3, auf Post­scheckkonto Frankfurt/Main Nr. 27707, oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zah­lungstermins müssen die Beitreibungskosten be­rechnet und entrichtet werden.

Bom 15. August 1942 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat Juni 1942 einschließlich Kosten noch nicht entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre

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M alle Geschgslsinhaber Her Stabt Gießen.

Die Deutsche Arbeitsfront hat im Einvernehmen mit der Stadtverwaltung und der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel Einkaufsausweise für berufstätige Frauen herausgegeben. Diese Ausweise sollen den Frauen zur bevorzugten Abfertigung beim Einkauf dienen.

Durch den Krieg bedingt werden immer mehr Frauen in den Arbeitsprozeß eingesetzt. Es ist daher unsere Pflicht, dafür Sorge zu tragen, daß diesen Frauen hinsichtlich des Einkaufes in jeder Beziehung über'Schwierrgkeiten hinwckggeholfen wird.

Die günstigste Einkaufszeit für die Frauen wären die Stunden von 1719 Uhr und der Samstag- nachmittag. Wir ersuchen die Hausfrauen, die nicht im Berufsleben stehen, diese Zeiten für ihre Ein­käufe nicht zu benutzen, da ihnen die Möglichkeit gegeben ist, diese an anderen Stunden des Tages zu tätigen.

Die Geschäftsleute werden ersucht, zu den ange­führten Verkaufszeiten nur die berufstätigen Frauen und keine anderen Kundinnen zu bedienen. Mangel­ware ist zurückzulegen, damit sie auch den berufs­tätigen Frauen zur Verfügung steht. Zu diesem Zwecke ist es erforderlich, daß die Geschäftsinhaber eine Liste anlegen, in die sie ihre berufstätigen Kundinnen eintragen, damit sie immer in der Lage sind, die genügende Menge zutückzulegen. Zrveck- mäßigerweise machen die Geschäftsinhaber auf der Rückseite des Ausweises einen Vermerk. Es ist außerdem darauf zu achten, daß der Ausweis auf der Rückseite in der entsprechenden Rubrik vom Betriebsführer oder Betriebsobmann unterschrieben und abgestemvelt ist, da er sonst keine Gültigkeit hat.

Wir hoffen, damit den berufstätigen Frauen in ihrer vielseitigen Belastung eine Erleichterung ge­schaffen zu haben und erwarten, daß die Inhaber der Geschäfte als auch die Hausfrauen, die nicht im Berufsleben stehen, Einsicht haben und an der reibungslosen Abfertigung mithelfen. [2357D

der Stadt Gießen.

Betr: Futtermittelscheine für Pferde.

Mit sofortiger Wirkung wird für die Monate September/Oktober 1942 der Abschnitt 2 der Futtermittelscheirre aufgerufen. Zur Ausgabe ge­langen dieselben Pferdemischfuttermengen wie seither»

Gleichzeitig werden die Futtermittelverteiler aufgefordert, die in ihrem Besitz befindlichen Ab­schnitte 1 der neuen Futtermittelfcheine bis zum 10. 8. 1942 dem Ernährungsamt Abt. A zum Um­tausch in Bezugscheine vorzulegen. Die Abschnitte sind nach Gruppen und Stückzahl (Ser und 1er Abschnitte getrennt) geordnet mit einer Zusammen^ stellung einzureichen. Die Richtigkeit der Zusam­menstellung ist unterschriftlich zu bescheinigen und gleichzeitig zu versichern, daß sämtliche Abschnitte voll beliefert worden sind. Die nicht voll belieferten Abschnitte sind besonders nach Stückzahl und An­gabe der gelieferten Teilmengen aufzuführen.

bereits in der Nacht zum 26. Juli. Als Täter kommt der Ehemann, August Lang, am 11.11.1912 zu Frankfurt a. M. geboten, in Frage, der feit der Tat flüchtig ist. Lang kam vor drei Wochen auf Urlaub. Am 25. Juli war er mit seiner Frau und anderen Angehörigen ausgegangen. Nach Rückkehr in die Wohnung kam es zwischen ihm und seiner Frau zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf Lang feine Frau tötete. Alsbald nach der Tat hat Lang die Wohnung verlassen und auch seine Schußwaffe mit­genommen. Personen, die Lang kennen und ihn noch nach dem 25. Juli gesehen haben, werden ge­beten, der Mordkommission im Polizeipräsidium, Zimmer 399405, Telephon 20015, Nebenstelle 8270, Mitteilung zu machen. Auch jede andere Polizei­dienststelle nimmt Mitteilungen entgegen, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden.

Hingerichtet.

x Lpd. Fr a nkfurt a. M., 1.August. Die Iustiz- pressestelle in Frankfurt teilt mit: Am 1. August 1942 ist der am 22. Juni 1922'in SzoZdy, Kreis Zamosc, geborene Eduard Sarzch n ski. hingerichtet worden, den das Sondergericht in Frankfurt am Main auf Grund der Polenstrafrechtsveror dnung zum Tode verurteilt, hat. Sarzynsti, ein im Reich be­schäftigter polnischer Arbeiter, hat sich an ejnem dreijährigen deutschen Kind, dessen Vater im Felde steht, vergangen.

iiiiiiiiiiiiiiiimimniihiiiimiiiiiiiiiiiiihiiiiiiiii

Heute Montag!

Mädehenräuber

Pat und Patachon als Mädchenräuber und Autoischlachthofbesitzer übertrifft alles, was wir von Pat und Patachon bisher ge­sehen haben. Eine ununter­brochene Kette humorvollster Erlebnisse.

Nach langem, schwerem Leiden verschied am Sonntagvormittag mein lieber Mann, unser guter Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Otto Arnold

im Alter von 48 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Anna Arnold, geb. Schmidt

Emmi, Gretel u. Irmgard Arnold.

Gießen, den 3. August 1942.

Marktlaubenstr. 6

Die Trauerfeier findet Mittwoch, 5. August, nachmittags 2% Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes statt.

mieten. Anzu- sehen nach 6 Uhr abends 03788

Balmhofstr^snbH

Aon der Börse.

Keine Belebung der Aktienmärkte.

Frankfurt a. M., 31. Juli. An der Verfassung der Aktienmärkte hat sich in der Berichts­woche wenig geändert. Nach wie vor wird der Aktienverkehr durch starke Marktenge gekennzeich­net. Bei kleinsten Umsätzen blieben im allgemeinen die Wertschwankungen unbedeutend. Aus der ge­ringen Geschäftstätigkeit im Aktienoerkehr und den ruhigen Umsätzen am Rentenmarkt kann jedoch keineswegs auf ein Nachlassen des Anlagebedürf- nisses geschlossen werden. Das Anlage suchende Ka- patal wird in weitestgehendem Maße durch Aus­gabe von 3V2proz. Reichsschatzanweisungen von 1942 Folge III befriedigt. Da nennenswerte Ab­gaben nicht erfolgten, wodurch eine Auflockerung des Verkehrs unmöglich wurde, so war doch anderseits bei der Bankenkundschaft eine beachtliche Kauf­disziplin festzustellen. Einzelne Papiere wie Farben, Siemens usw. mußten allerdings während der gan­zen Berichtswoche gestrichen werden. Daimler zogen um 3 v. H., Dt. Gold-mnd Silber wurden zuletzt mit 197 notiert. Andererseits waren Aschaffenburger Zellstoff und Zell. Waldhof um 1 ? H. niedriger. Am Bankenmackt kam es zu leichten Kursrück­schlägen.

Am Rentenmarkt waren Reichsanleihen im allgemeinen gut behauptet. Die Reichsaltbesitzan-

Unserer Almut wurde heute ihr fünftes Brüderchen, Arnd, geschenkt.

In dankbarer Freude:

Annellse Schirmer, geb. Cramer Hermann F. Schirmer und 5 Geschwister.

Gießen, Carl-Vogt-Straße 15

Sonntag, den 2. August 1942.

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Student sucht ab 1. September möbliertes

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Gießen, Johannesstr. 7. | Verschiedenes|

Die Frau, die am Sams­tagabend gegen 6 Uhr in der Eis­diele, Mäusburg d. Portemonaie aus mein. Hand­tasche an sich nahm, ist erkannt und wird ersucht, dasselbe in der Eisdiele wieder abzugeben, an- dernfaflsAnzeig. erfolgt. 03731

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Sind in den einzelnen maßgebenden Vorschriften verschieden lange Fristen für die Lösung des Be- schästigungsverhältnisses vorgesehen, so ist Die für den lösenden Vertragsteil jeweils längste Frist maß­gebend. Der Unternehmer in der Hauswirtschaft der Haushaltungsvorstand oder sein Beauftragter dürfen ein Gefolgschaftsmitglied nicht einstellen, von dem sie.wissen oder annehmen müssen, daß es an­derweitig zur Arbeit verpflichtet ist. Das gilt für eine zusätzliche Tätigkeit insoweit nicht, wie die zur Einstellung erforderliche Zustimmung des Ar­beitsamts oorliegt oder, falls eine solche Zustim­mung nicht erforderlich ist, die Haup tbe sch ä f ti gun g nicht beeinträchtigt wird. Eine Bee in tr ä cht i gu n g 1 st nicht anzunehmen, wenn dem Gesolgschaftsmitglled von seinem Betrieb die Aufnahme der zmatzilchen Tätigkeit gestattet ist. , , .

Untersagt ist jede Handlung, die darauf abzielt, ein in ungekündigtem Beschäftigungsoerhältnis stehendes Gefolgschaftsmitglied durch Anbieten eines höheren Arbeitsentgelts oder sonstiger günstigerer Arbeitsbedingungen von seinem- Arbeitsplatz abzu- werben. Das Gefolgschaftsmitglied darf kein Ar- beitsentgell (Erziehungsbeihilfe) fordern, von dem es weiß oder annehmen muh, daß es die im Be­triebe oder Gewerbe üblichen Sätze übersteigt. Beim Vergleich sind auch Leistung, Alter und Geschlecht zu berücksichtigen.

Die Anordnung gilt für den Bereich der privaten Wirtschaft und der Hauswirtschaft. Vorsätzliche, fahr­lässige Zuwiderhandlungen oder Umgehungen wer­den mit Freiheits- und Geldstrafen bedroht.

HI.-Klasse B.

' Punkte, 1 Rde. Vorpn

sieche wurde mlk 167,25 gegen 167 bewertet. Än> dusttieobligationen hatten durchweg stilles Geschäft.

G. A-Sport.

^Großer GtraHenpreis von Gießen.^

Das Rad-Rundstreckenrennen um denGroßen Sttaßenpreis von Gießen" gestaltete sich zu einem neuen Erfolg für den deutschen Altmeister Kar! Kittsteiner (LSV. Mainz), der nach einer Fahr« zeit von 3:06 Stunden vor dem Moselländer Meyers; und dem für den Frankfurter RV. 83 startenden Flamen Beeks siegreich blieb. Kittsteiner und Beeks überrundeten zuerst das insgesamt 24 Mann starke Feld, später stieß auch noch Rüdiger Meyers zu den Führenden und sicherte sich zum Schluß noch den zweiten Platz. Bester Jugendfahrer der Klaffe A mar der Wiesbadener Späth vor dem Frankfurter Scherer, während in der B-Klasse ber Hildesheimer Rudi Theißen siegreich blieb.

Die Ergebnisse.

Das gestrige Radrennen um denGroßen Stra- ßenpreis von Gießen" brachte folgende Ergebnisse:

Aktive:

Aus der engeren Heimat.

Schwememarkt in Hungen.

* Hungen, 3. August. Auf" dem heutigen Schweinemarkt waren 289 Ferkel aufgetrie­ben. Es kosteten bis zu 6 Wochen alte Tiere 18 RM., 6 bis 9 Wochen alte 19 bis 26 RM., 12 bis 13 Wochen alte bis zu 32 RM. Der Handel war schlep­pend, es verblieb Ueberstand.

Schweinemarkt in Alsfeld.

* Alsfeld, 3. August. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 118 Ferkel aufgetrie­ben. Es kosteten 6 bis 9 Wochen alte Tiere 15 bis 24 RM. Der Handel verlief schleppend, es verblieb großer Ueberstand.

Mord an der Ehefrau.

LpD. Frankfurt a. M., l.Aug. Am Freitag- nachmittaq wurde die Ehefrau Anna Lang, Schnurgaffe 71, in ihrer Wohnung töt im Bette liegend aufgefunden. Die Frau war schon seit Tagen nicht mehr gesehen worden, was Veranlassung gab, der Polizei Mitteilung zu machen, die die Wohnung öffnen ließ. Die am Tatort erschienene Mordkom­mission stellte fest, daß die Frau ermordet wor­den ist. Nach den Feststellungen erfolgte die Tat

Kurze Sporinoiize«.

Das deutsche Meisterschaftsrudernj ii) Berlin-Grün au ergab folgende Meister: Einer- Berliner Rv. 76 (Edler); Zweier 0. St.: Mannheä« mer Rv. Amicitia; Doppelzweier: Viktoria Berlin; Vierer m. St.: Straßburg; Vierer 0. St.: Ber? liner RE.; Achter: RG. Allianz Berlin; Leicht« geiwichts-Einer: RG. Roßlau(Starke); Leichtgewichts* Vierer: RG. Roßlau/Deffauer Rv.; Frauen-CinerZ Hannoverscher FrRC. (Müller); Doppelvierer (Frau­en): Germania Berlin-Tegel; Doppelzweier (Fraui en): Reichspost Stettin.______________________________

Hauptschriftfetter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und .Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für dar Feuilleton: Dr. Hans Thyrtotj für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. V. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann: Bnzeigenleiter: HanL Beck.

Anzeigenpreisltste Nr. 6.

1. Kittsteiner, Nürnberg, 47 Punkte, 1 Rde. Vorspr.

2. Meyers, Luxemburg 39

3. Beeks, Belgien 34

Klaus Dieter

Die glückliche Geburt eines Stammhalters Zeigen in dankbarer Freude an

Elisabeth Rauch,geb. König

Willi Rauch

t. Z. Obergefreiter der Luftwaffe im Osten

Gießen, den 31. Juli 1942

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Schrift!. Angeb. unter 03724 an den Gieß. Anz.

Heute Montag

Erstaufführung)

Täglich 3.00, 5.15, 8.00 Uhr

Sonntags 2.30, 5.00,800 Uhr

Jugendliche

über 14 Jahre haben Zutritt!

Die Voratellung heute abend 8 Uhr fällt aus!

(K.d.F.-Veranstaltungi.)