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Interessant ist das Eingeständnis Roosevelts, daß er an seinen Zahlenbluff selbst nicht glaubt. Denn was von seinen Phantasieziffern in Wirklichkeit zu halten ist, das hat er am 25. September 1942 in einem Brief dem Leiter der Schiffahrtsbeharde, Admiral Land, nach Donald Nelsons Erklärung, daß die amerikanische Industrie nicht die angestreb­ten Spitzenleistungen erreicht habe, selbst mitgeteilt, als er ihm schrieb:Als ich die Anweisung gab, daß zunächst 12 Millionen BRT.. sodann 18 Millionen BRT. und schließlich 22 Millionen BRT. Handels­chiffsraum von den amerikanischen Wersten in den Jahren 1942 und 1943 gebaut werden sollten, habe ich damit die Schiffbauindustrie und die Schiffahrts- behörde herausgefordert."

Zu der Tatsache, daß nach den eigenen'Angaben unserer Gegner bisher nicht mehr als 30 v. H. der totalen Versenkungen seit Kriegsausbruch durch Neu­bauten ersetzt werden konnten, kommen die Verluste hinzu, die durch Minen, durch normale Verschleiße der Schiffe, die wegen Ueberalterung nicht mehr ge­fahren werden können, und die Ausfälle, die durch Havarie und höhere Gewalt verursacht wurden. Diese Verluste von Schiffen, die, wenn nicht ganz, so doch für kurze oder längere Zeit für den Verkehr ausfallen, sind nur in rohen Umrissen zu schätzen. So erfuhr man kürzlich beispielsweise aus London,

in bet Nacht zum 31. kanarischen 3 1

i Schlepper durch wurde beschädigt. Tag und Nacht

3m Kampfabschnitt oje gelang der Einbruch in mehrere feirfungen. Gegen- jeschlagen. Vor

vier größere für die Versorgung von Leningrad bestimmte Schiffe durch Bombenwurf versenkt und drei Lastkähne beschädigt. Bombenangriffe auf Le­ningrad riefen Brände hervor. Die Luftangriffe auf Murmansk wurden bei Tag und Nacht fort- gefeht. Die Sowjets v e r l o r en am 29. und 30. Oktober 13 4 Flugzeuge. An den Abfchuß- erfolgen waren rumänische und ungarische 3agd- flieger beteiligt. Acht eigene Flugzeuge kehrten nicht zurück.

3n Aegypten setzte der Feind am gestrigen Tage seine Großangriffe nicht fort. Ein örtlicher britischer Angriff scheiterte. Die deutsche und ita­lienische Luftwaffe bekämpfte motorisierte Kräfte und Nachschubkolonnen des Feindes. Acht britische Flugzeuge wurden abgeschossen.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, griff eine Gruppe deutscher Unterseeboote im Nordatlantik unter schwersten Wetterverhält­nissen einen nach England fahrenden voll beladenen Geleitzug an und versenkte ungeachtet der starken Abwehr in hartnäckigen, wiederholten Tag- und Nachtangriffen neun Schiffe mit zusammen 68 500 BRT. Weitere Schiffe wurden durch drei Torpedo­treffer beschädigt. Ferner versenkten unsere Boote auf den Zufuhrwegen nach England und Amerika sechs Schiffe mit *32 425 BRT. Damit verlor die feindliche Versorgungsschiffahrt wiederum 15 Schiffe mit 100 925 BRT. Weitere Geleitzugoperattonen

I sind im Gange.

stellungen aufrechtzuerhalten, doch biteben auch diese Kämpfe ohne Ergebnis. , ,

Unter den rund 350 bisher abgeschossenen bri­tischen Panzern befinden sichüber50amer i ka­nt scherBauart. Diese an dem erterartigen Aus- bau des Kommandoturmes und dem seitlich her­ausragenden Geschütz kenntlichen Kampfwagen mür­ben trotz ihrer starken Panzerung von den Ge­schossen unserer Abwehr glatt durchschlagen. Em Geschütz vernichtete von 12 angreisenden Ponzern dieser Bauart innerhalhb weniger Minuten allem sieben. Weitere erhebliche Ausfälle an Panzern hatte der Feind durch unsere Sturzkampfflugzeuge.

Das Eichenlaub.

Berlin, 31.Oft (DNV.) Der Führer verlieh dem Oberstleutnant Seitz, Kommandeur eines Panzergrenadierregiments als 140. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes. Der Führer verlieh fer­ner dem Oberfeldwebel 2Ha$ Stotz, Flugzeug­führer in einem 3agdgefchwader, anläßlich feines 100. Lufffieges als 137. Soldaten, dem Hauptmann Heinrich S ch w e i ck h a r d, Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader, als 138. Soldaten, dem Hauptmann Wolfgang Schenck, Flugzeugführer in einem Zerstörergeschwader, als 139. Soldaten und dem Oberfeldwebel Iosef Z wem em an n, Flug­zeugführer in einem 3agdgeschwader, anläßlich seines 101. Lufffieges als 141. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub des Eisernen Kreuzes,

(92. Jahrgang Nr.

Ertctieim täglich, auh Sonntags und Feiertag

Beilagen:

Gießener Familienblätt Heimat imBild-DieScholl

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VRT. und beschädigte ein großes Handelsschiff und ein Schwimmdock. Die englische Kriegsflotte verlor im gleichen Zeitraum einen Zerstörer, zwei Be­wacher, sieben Schnellboote und durch Luftangriffe zwölf Landungsboote.

Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.

DNB.Aus dem Führerhauptquartier, 31. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Bei Naltschik vernichteten deutsche und ru­mänische Truppen zersprengten Feind und er­zwangen einen wichtigen Flußübergang. 3n Sta­lingrad wurde durch Sloßtruppunternehmungen weiteres Gelände gewonnen. 3nfolge feiner hohen Verluste hat der Feind feinen Angriff füdlich der Stadt eingestellt. Kampffliegerverbände griffen er­neut die Bahnlinien nördlich Astrachan an. 3fa- lienifche und ungarische Truppen wiesen am Don llebersehversuche des Feindes ab.

An der übrigen Off front ist die Lage unverändert. Eigene Stoßtrupps zerstörten eine größere Anzahl Bunker und Kampfstände der Sow­jets und brachten Gefangene ein. Die Lustwaffe bekämpfte im QueUgebiet der Wolga Be­reitstellungen, Transportbewegungen, Nachschub­lager sowie 3nbuffrieantagen weit im Hinterland des Feindes. Auf dem Ladoga-See wurden

Feind ein Frachtschiff » Bombentreffer. Ein Sc ' Murmansk wurde 1

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer biS 8'/, Uhr desVormittagS

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für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite:

7Rvf. für Familienan-

-eigen und private Gelegenheitsanzeigen

14Skvt. f. Werbeanzeigen und geschäftliche

Gelegenheitsanzeigen Platzvorschritt (vorherige Vereinbarung) 25°/o mebt

von einzelnen Nummerr infolge höherer Gervais Sernsvrechansckluß wv Druck mtd vertag:

zahlenmäßige Ueberlegenhe-it der britischen Luft- waffe änderte nichts an diesem Ergebnis. Schon an den ersten vier Kampftagen verlor sie sechzig Maschinen, am 30.10. acht. Die Deutschen allein erzielten 44 Abschüsse bei 19 eigenen Verlusten.

Am 28.10. verlegten die Briten den Schwerpunkt ihrer Vorstöße noch stärker als an den Vortagen auf den n ö r d l i ch e n A b s ch n i t t. Zur Vorberei­tung seiner Angriffe zog der Feind starke Kräfte vom südlichen Frontabschnitt ab und warf sie an die Nordfront. Unsere Sturzkampfflugzeuge griffen die marschierenden Panzerkolonnen mehrfach mit starker Wirkung an. In der Nacht zum 29.10. be­gannen die Briten ihren erneuten Angriff. Die ersten Wellen der auf engem Raum vorstoßenden indischen Kolonialtruppen brachen im Feuer zu­sammen. Mit Panzern durchsetzte Sturmkolonnen wurden unter schweren Verlusten an der ganzen Angriffsfront abgewiesen. Dem Feind gelang ledig­lich'ein geringfügiger Einbruch ins Gebiet der Eisen­bahnlinie AlexandriaMarsa Matruk. Bei der Man­nigfaltigkeit und Tiefe des deutsch-italienischen Siel- lungssystems blieb jedoch dieser Anfangserfolg prak­tisch bedeutungslos. Um dieses teuer erkaufte Stück- chen Wüstensand zu vergrößern, setzte der Feind massierte Fliegerkräfte ein. Dreimal in­nerhalb 15 Minuten schlugen die britischen Bomben rings um die im Schwerpunkt des Kampfes liegen­den deutschen Stellungen. Als aber die feindliche In­fanterie unter starkem Panzerschutz durch die Qualm­und Sandwolken weiter vordringen wollte, traf sie auf den erbitterten Widerstand deutscher Grenadiere. Im harten Nahkampf wurden 13 britische Panzer vernichtet. Italienische Panzerverbände brachten durch energische Flankenstöße den britischen Angriff in Verwirrung. Den ganzen Tag über hielten die schweren Kämpfe an, ohne daß sie den hartnäckig angreifenden Briten Erfolge brachten. Am 30.10. versuchten die Briten nur noch in wesentlich schwä­cheren örtlichen Vorstößen den Druck auf die Nord-

Oer Wehr^erichi vom G4-

DNV. AusdemFüst>lquarti'er, l.Nov. Das Oberkommapehrmachf gibt bekannt:

spitze Gestalt des Felsens, der die 139 Meter höhe Südspitze Afrikas auf einer vorspringenden Land­spitze bildet.

Daß die deuffchen U-Boote in so entlegenen und von ihren Stützpunkten weit entfernten Seegebie­ten wochenlange Feindfahrten durchführen können, zeugt für die Güte des Materials und die hervor­ragende seemännische Schulung der Kommandanten und Besatzungen. Engländer und Amerikaner er­zählen Wunderdinge von dem Erfindungsgeist, mit dem deutsche Techniker U-Boote trotz ihrer ver­hältnismäßigen Kleinheit für weite Reisen aus­gerüstet haben. Sicher ist, daß das durchschnittliche deutsche U-Boot in der Wasserverdrängung weit kleiner ist.als die viel beredeten U-Boot-,Kreuzer . Leider können mir die Fülle der englisch-amerika­nischen Schilderungen nicht vor dem Leser aus­breiten: Sie sind phantastisch, und eben das legt den Verdacht nahe, daß Engländer und Ameri­kaner mit diesen Veröffentlichungen das Doppelziel verfolgen, einmal das eigene Versagen in der U- Bootbekämpsung zu entschuldigen und zweitens irgendwelche deutsche Antworten herauszulocken.

Sehen mir die ozeanische Kriegführung unserer U-Boote im großen Zusammenhang, so stellt sie einmal eine Fortsetzung der Landfron- t e n auf die hohe Seemit anderen Mitteln", dar; und dann sind die U-Boote im großen strategischen Sinn die überaus wirkungsvollenStürmer", die den Feind auf deräußeren Linie" schwer treffen, auf die ihn fein Hinauswurf aus Europa gezwungen hat. Die hervorragenden Leistungen deutscher U-Boote im Nordatlantik, im südafrika­nischen Seegebiet und in den Gewässern des. In­dischen Ozeans sind ein neuer Beweis, daß die U-Boote der Achsenmächte taffächlich alle übersee­ischen Nachschubstraßen des Feindes konttollieren und nachhaltig bedrohen.

Im Oktober ist die L u f t w a f fe im ozeanischen Kampf nicht zum Großeinsatz gekommen wie im September, wo sie an der Radikalen Vernichtung eines Großgeleitzugs hervorragend beteiligt war, der auf der Fahrt nach Archangelsk von Flugzeu­gen und U-Booten geschnappt wurde. Darum ist im Monat Oktober der Anteil der U-Boote mit 698 575 BRT. an dem Gesamtergebnis (720 575 BRT.) sehr hoch. Das Oktoberergebnis ist etwas niedriger als die weit überdurchschnittliche Der- senkungsziffer vom September 1942, aber mehr als dreimal so hoch als das Versenkungsergebnis im Oktober 1941. Unsere U-Boote haben seit dem Kriegseintritt der Vereinigten Staatenfreie Jagd"", wie es in der Fliegersprache heißt. Das zweite charakteristische Merkmal ist die sehr er­hebliche Ausweitung des Aktionsbe­reichs unserer U-Boote, wobei ihre Jagdgründe auch teilweise gewechselt haben. Jetzt sind deuffche U-Boote nicht nur vor Kapstadt, sonderen auch jen­seits von Kapstadt in den südlichen Randgewäs­sern des Indischen Ozeans aufgetaucht und haben dort reiche Beute gemacht. Das ist das Ge­genstück zu dem Erscheinen japanischer U- Boote in den atlantischen Stützpunkten der deut­schen U-Bvotwaffe. Die Sondermeldung, die das Eindringen deutscher U-Dovte in den Indischen Ozean meldet, nennt KapAgulhasdie südlichste Spitze Afrikas. Sett unseren Schulzeiten halten wir gemeinhin das Kap der Guten Hoffnung für den südlichsten Punkt Afrikas so genannt, weil hier die portugiesischen Entdecker des Seewegs nach Ostindien ihre Schiffe gegen Osten wenden konn­ten, also das südliche Ende Afrikas erreicht hatten. Das haben sie auch getan. Ader das Kap der Guten Hoffnung liegt fast 200 Kilometer weiter nord­westlich vom Kap Agulhas. Kap Agulhas heißt Nadelkap". Der Name ist zurückzuführen auf die

Oie Tonnageschlacht.

Von Reichspressechef Dr. Dietrich.

Amerika ist ein Mythus, die Ueberlegenheit seines Kriegspotentials ist Legende und dasArsenal der Demokratie" ein Kinderschreck für ängstliche Euro­päer. Die Kontinentalfestung Europa in uneinnehm­bar, aber der Schiffsraum ist die Stelle, an der dieseebeherrschenden Mächte" sterblich sind. Die Tonnageschlacht ist für sie nicht für uns der Kampf um ihr Leben. Seit Beginn des Krieges bis einschließlich September d.J. wurden von der den USA. und England zur Verfügung stehenden Ge- amthandelstonnage von 42 Millionen BRT. ins­gesamt 24,2 Millionen BRT. von ihren Gegnern auf den Grund des Meeres befördert, davon von Deutschland allein 21,3 Millionen BRT. Im ganzen gleichen Zeitraum gelang es England und USA. nach ihren eigenen Berichten, nur 7,1 Millionen BRT. durch Neubauten zu ersetzen. Das ist bis zum heutigen Tage ein Ersatz von nicht mehr als 30 v. H. der erfolgten Totalversenkungen! Unter Berücksichti­gung der weiteren Ausfälle durch Beschädigungen, Minen und normalen Verschleiß wird der Prozent- atz noch geringer.

In den bisher abgeschlossenen neun Monaten dieses Jahres haben die Alliierten allein durch To­talversenkungen Deuffchlands, Italiens und Japans 8,9 Millionen BRT. verloren. Nach den amtlichen Angaben, die der Leiter der amerikanischen Schiff-, fahrtsbehörde, Land, machte, beläuft sich dem­gegenüber der Tonnageneubau Amerikas m den ersten neun Monaten des laufenden Jahres auf maximal 5,5 Millionen Gewichtstonnen, das sind 3,4 Millionen BRT. Dazu kommt eine Million BRT. an Schiffsneubauten, die in diesem Jahre bisher aus England und Kanada gemeldet werden. Das sind nach ihren eigenen Meldungen, die sicherlich die oberste Grenze des Möglichen darstellen, insgesamt 4 4 Millionen BRT., also noch nicht 50 v. H. ihrer im gleichen Zeitraum durch Versenkungen er­littenen Totalverluste, wobei ebenfalls die Verluste durch Minen, Beschädigungen usw. nicht eingerechnet

mit insgesamt 720, -

erster Linie dem ui chen Einsatz der Unter­seeboote zu verdank^ weitere Schiffe wurden durch Torpedotreffesdigt. Die Luftwasff ver-

Berlin, l.Nov. (DNB.) Der Großangriff der Briten in Aegypten war der Führung der deutsch- italienischen Truppen nicht überraschend gekom­men. Als am 23.10. abends die Artillerievorberei­tungen und um 23 Uhr der Jnfanterieangriff be­gann, stand die deutsch-italienische Abwehr in voller Bereitschaft. Ihre in 50 bis 60 Kilometer Breite zwischen dem Meer und der für größere Bewegun­gen ungangbaren El-Kattara-Senke eingenommene Stellung konnte nicht umfaßt werden. Die Briten mußten sie daher frontal angreifen und setzten in 14 Kilometer Brette englische Truppen ein, den übrigen, größeren Raum den Kontingen­ten der Dominien und der Hilssoölker überlassend. Schwerpunktbildung anfangs gegen beide Flügel be- zweckte wohl den Versuch, aus Einbrüchen zur Um­fassung zu gelangen. Im weiteren Verlauf des An­griffs faßten die Briten ihre Kraft am Nord­flügel zusammen. Zweimal versuchten sie auch eine Landung im Rücken der Verteidiger bei Marsa Matruk. Beide Male, gleich in der ersten Nacht und bann wieder am 29.10., vereitelte die Auf­merksamkeit der Sicherungstruppen diese Versuche, das erstemal bereits auf See durch das Eingreifen von Kampfflugzeugen. Beim zweiten Versuch, der durch Ansatz auf zwei Stellen wirksamer geplant war, wirkte bei der Abwehr auch Flak mit.

Die Angriffe zu Lande führten die Briten unter Einsatz starker Artillerie und Panzer und 'Heran- holung von immer wieder frischen Reserven hart­näckig fort. An einzelnen Stellen gelangen ihnen örtliche Einbrüche, die die Deuffchen und Italiener aber immer wieder durch Gegenangriffe bereinig­ten. Die Kämpfe wogten um wichtige Gelandeteile hin und her. Nirgends vermochten die Briten die Hauptstellung zu erreichen, geschweige denn zu durchbrechen. Sie verloren bis zum 29.10. 3 4 5 Panzer, und, da es den Verbündeten mehrfach gelang, die vordersten Spitzen der Angreifer ab- zuschneiden, mehrere hundert Gefangene. Auch die

^Ueber diese unwiderleglichen Tatsachen können auch alle Zahlenkniffe, die sie ständig durch die bewußte Verwechslung von Ladetonnen und Bruttoregister- tonnen (1,6 Milliynen Ladetonnen = 1 Million Brut- toregiftertonnen) begehen, nicht Hinwegtäuschen. 30 v. H. der bisherigen Gesamtversenkungen des Jahres 1942 vermochten sie bisher neu zu bauen. Wie sind damit die Behauptungen Churchills und Roosevelts in Einklang zu bringen, daß ihre Neu­bauten die Versenkungen überholt hätten? Wenn sie Zukunftshoffnungen in ihre falschen Rechnungen eingestellt haben, dann müssen sie uns schon er­lauben, auch die unseren in der Rechnung zu präsentieren. Und dann kann ihnen verraten wer­den, daß die Ueberraschungen, die ihnen unsere U-Boote im Jahre 1943 bestimmt bereiten werden, keinesfalls hinter der Größe ihres Programms zu- rückbleiben, nur mit dem Unterschied, daß ihr Marn- mutprogramm auf dem Papier steht, während sie unsere U-Boote auf allen Weltmeeren

Deutsche Ll-Boote im Indischen Ozean

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Angriffe des Feindes _

Tuapse wurde ein Hand' Sowjets von 3000 BRT. durch Bombersenkt. west­lich des Terek überMere Angriffs-

Bomben und Vordwaffe l, nördlich Astra- omben getroffen.

Gegenangriffe des Fein

Einsatzes von Verbände res und der Luft­

darunter in Dover.

Wie durch Sondern ekanntgegeben, setzten deutsche Unter sie ttoh anhaltender schwerer Herbststürme ratianen gegen feind- - lk fort. 3m verlauf

truppen, durch die V-------

unterstützt, die Stellungei'es und warfen

vier Tanker, in Brand jder versenkt.

Südlich Stalings ddr Feind seine Gegenangriffe ohne jedeßv'eder auf. Ein llebersehversuch über dieftdlich der Stadt in Stärke von mehreren^ntaillonen schei­terte völlig. Eine Anzahpoote wurde ver­senkt, die Masse der fe Kräfte vernichtet

des gestrigen Tages

scher Unterseeboote in ft kanarischen 3nsern

An der Don-Fr

Truppen erneut feindlic ^versuche zurück.

seebooke den Feind --- delsschiffsraum gesch rd in den letzter sechs Tagen auf weit >ten Operationsg vielen 41 Schiffe mit über Uertelmillion BI '. der

aus der Luft angegriffe

3n Aegypten tral d erneut m.t star­ken Panzer- und 3nfan" 5um ^n9r*ff otL Er wurde nach schweifen durch Gegen­angriffe zum Stehen Schlacht dauert an. Deutsche und italsturzkampfflvgzeuge und leichte Kampfflug len den Briten in rücksichtslosem Einsatz lüste zu. 3m Mit­telmeer versenkte ein U'l einen Transport-

Ungarische 3agbflieger Degleitschuh für vjelslugzeuge ab.

fegter.

Eine geringe Zahl 1 Flugzeuge fließ im Wolkenschuh bei Tagejesehten Westgebiete, in die Deutsche Bucht nordwestlichen Reichs­grenze vor. Durch 1 *rfe entstanden an einigen Orten Sachschc »en Flugzeuge wur­den abgeschossen. 3m : gen Großbritannien führte die Luftwaffe am Tage und in der vergangenen Nacht i' en Wellen Vergel­tungsangriffe gegen >t Canterbury. Die zum Teil im Tiefs rfenen Bomben ver­ursachten erhebliche Ze» durch Spreng- und Vrandwirkung. 3agbg des Begleitschuhes schossen drei britische meuge ab. Andere Kampfflugzeuge bomtt militärische Siele

an einem von Sübi England gehenden amen. Mil dem Ein­

englisch-amerikanisch lelsslotte vermch t.

3m Kampf ge< englisch-amerttanische Ue die Kr egs-

gesamt 101 000 VRT.

Ferner wurde dur ermeldung bekanntge­geben: Auf der 3ag eindlichen Transport­schiffen stießen deutsct eeboote erstmalig vom ndgewässer des und versenkten weit ostwärts des Kap 2 der südlichsten Land­spitze Afrikas, sowie ?b:ef vor Kapstadt achl Schiffe mit zusamme BRT. Die Reste des -'.auf der hohe der - schwer angeschlagenen Geleitzuges waren < erhin das Angriffsziel unserer Unterseeboo ins dem oöltig ja:- sprengten Verband 1 erc Schiffe mit 30131 BRT. herausschossen sich der Gesarnlerfolg an diesem Geleitzu! auf 18 Schiff' mit 131131 BRT. erhöl t haben Unsere Unter­ere 82 649 VRT Han-

N 9 Montag, 2. November M2

ichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen 7-9

ihn unter Ueberwindungl Fluhläufe weit zurück. Zwei Panzerzüg wrch Heer und Luftwaffe vernichtet. 3m1 Aleer wurden neun größere Transport- ffchfffe, darunter der versenkt.

Feindgeleit Fühlung r brnch der Dunkelheit nfere Boote den stark gesicherten Geleitzug isch an und vernich­teten bis zum Mor;» 14 mit wertvollen Rohstoffen aus Afriene Schiffe mit ins-