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Die neue Wochenschau

Oie Wanderung am Sonntag

SSW

Gießen, den 1. Oktober 1942.

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von

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251-300

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Der Verbrauch an Ißackpuluer

KleineAmeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausend« beachtet und gelesen.

9-10 301-350 10-11 351-400 Stadt Scblachthof

an diegenauen Vorschriften halten und^urbicherheit mehr nehmen, pas ist falsch !j)r Oetker Backpuloer,, Bockmistgenau

Mehr Freude an der Natur durch Äermühler.Bücher!

Mädchen oder Frau wöchentlich dreimal 2 Stunden, evtl, nachmittags gesucht.

Frl.Schreiber, Asterweg 40II

Gießen, den 2. Oktober 1942

Bruchstr afie 9

Netertowka.

In tiefem Schmerz: Paul Ganz u. Frau Dr. Artur Haeberlin und Frau Dr. Phil. Helfert und Frau.

Gießen (Alicenstraße 32), Zürich, Wetzlar, im September 1942.

Arbeiter(innen) für leichte mech. Arbeiten ges. A. Dölling, Wetzlar,

Pariser Gasse 2 Telefon 2795 _____________________________2938 D

diesem Schiff transportierten Eisenbahnwagen und ihre Lokomotive werden durch eine Reihe neuester technischer Anlagep in wenigen Stunden einsatzbe­reit gemacht, so daß wir mit dem Auge der Kamera die erste Fahrt eines deutschen Güterzuges nach dem Osten auf afrikanischem Festlande erleben können. Eindrucksvoll sind die Aufnahmen von einem nächt­lichen Angriff auf die Britenfestung Alexandria, die, wahrend die deutschen Flugzeuge über ihr kreisen, von über hundert Brandherden übersät ist.

Von den Kämpfen um Stalingrad bringt die Wochenschau in der Hauptsache Panzergefechte. Dom kaukasischen Kriegsschauplatz werden die Leistungen der Gebirgsjäger deutlich gemacht, die um nur ein Beispiel zu nennen ein Geschütz in viertausend Meter Höhe in Stellung bringen. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß sich der Bild­berichter Zeit gelassen hat, neben dem sachlichen Bericht auch einen Eindruck zu geben von der Schönheit dieser Bergwelt, die mit ihren Gipfeln weit über die Höhe der Alpen hinausragt. H. H. G.

Allen denen, die uns zum Heldentode unsres lieben Sohnes Wolfgang Schone- bohm, Leutnant und Zugführer in einem In­fanterie-Regiment, ihr Mitgefühl und ihre An­teilnahme zum Ausdruck brachten, sagen wir herzlichen Dank.

Für die Angehörigen:

Studienrat Walther Schonebohm und Frau Elisabeth, geb. Lehmann.

bergen lichtbare toirb guti .Vor ei »05 Win chaft.

Wald prächtiger Blick auf die Burgruine. Nach Be­sichtigung der Burg und Erholung aussichtsreicher Abstieg nach Edingen, von wo wir heimfahren. Dauer der Wanderung höchstens 4 Stunden.

Gießen Annerod Albach Münster Laubach.

Diese nur für rüstige Wanderer empfehlenswerte Wanderftrecke beginnt am Alten Friedhof (gelber Strich), geht ein Stück die Licher Straße, hieraus die Wannschneise entlang über die Hohe Warte durch Annerod, verfolgt hinter dem Ort einen Feld­weg zum Fernewald, wo wir die blaue Punkt­markierung kreuzen. Auf schönen Waldwegen er­reichen wir alsbald Albach, wo wir rasten. Bald hinter dem Orte gelangen wir in stattlichen Buchen­hochwald, die sog. Meilbach, einen einsamen Wald­distrikt, durch hübsche Schneisen und verborgene Fußpfädchen, an murmelnden Waldbächen vorüber. Beim Austritt aus dem Wald bietet sich eine über­raschende Rundsicht aus die Höhen des Vogelsberges dar, denen sich links das hochliegende Grünberg wirkungsvoll anschließt. Durch Münster und Wetter­feld erreichen wir nach etwa sechsstündigem Marsche ustser Endziel, das freundliche Städtchen Laubach, das mit seinem alterhrwürdigen Schloß mit Park­anlage eine Besichtigung lohnt. Heimfahrt je nach Anschluß über Hungen oder Mücke.

Wissenschaftliche Werke

Sondergebiet der

Brühl'schen Druckerei

Wandervorschlag des DHL.» Iweig Gießen.

Abmarsch: Bibliochek. Blauer Punkt (Markierung des VHC.) DurchsNizza" zur Sttaße GießenStein­bach, überschreiten die Straße oberhalb des Forft- haules Hochwart, weiter durch den Fernewald zur Ganseburg über den Oehleberg zum Endziel Gro- Hen-Buseck. Gesamtwanderzeit 3% Stunden.

kahenfurk Illmbachkal Beilsiein Greifenstein Edingen.

Wir benutzen den Frühzug nach Katzenfurt, gehen durch Greifental, vorbei an dem anmutig am Wald­rande gelegenen Forsthaus Langengrund nach dem lieblichen Ulmbachtal, das bei Holzhausen erreicht wird. Aeußerst lohnend ist die Wanderung an dem Bächlein aufwärts mit reizvollen Ausblicken in die Seitentäler, auf romantische Felspartien und die nahen Wefterwälder Berge. In Beilstein, das um­geben von bewaldeten Höhen mit seiner auf mächti­gem Basaltfelsen liegenden Burgruine einen hüb­schen Anblick gewährt, ist eine Ruhepause am Platze. Dicht bei der Ruine gute Gastwirtschaft. Der Weit^rmarsch mit schönem Rück- und Ausblick füfjrt über die Beilsteiner Ley, einem im Walde gelegenen Basaltsteinbruch, dem leider durch Ab­tragung der Untergang droht, durch hübsche Wal­dungen nach Greifenstein. Beim Austritt aus benf

der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 2. Oktober 19 bis 21.30 Uhr

4. Freitagmiete u. Halbmiete B

Liebesbriefe.^

Freibank

Am 3.10. 1942:

Statt Karten!

Wir wurden ferngetraut

Dr. med. August Budoli Schwing

Oberarzt, z. Z. im Felde

Margot Schwing, geb. Kähler

Putzfrau

Mittwoch und Samstag nach­mittag für zwei Stunden gesucht.

Dr. (Sortier, Seltersweg 75.

Suchet. 6-8 Tage Aufenthalt in

N- oder Wochenend-Haus Schr. Ang. unt. 04866 a.d.G.A.

leesfflid MtmdiÄie

rtir jede Haut, die Seife schlecht vertragt.

Aber nie zu trocken anwenden?

Unser lieber, braver, um uns stets treubesorgter, einziger, unvergeßlicher Sohn und Neffe

Paul Ganz

Obergefreiter beim Stabe ein. Kradsch.-Batls.

Inhaber mehrerer Auszeichnungen kehrt nie wieder zu uns heim. Er gab sein

Tieferschüttert erhielten wir die un­faßbare Nachricht, daß mein über alles geliebter Mann, Waldemars treusor­gender Vati, unser lieber, stets hilfsbereiter, einziger, lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel

Erwin Volk

Obergefreiter in einer Gebirgsjäger-Division am 5. September im blühenden Alter von 30 Jah ren bei den schweren Kämpfen im Osten seinem gefallenen Bruder in treuer Pflicht­erfüllung für unser liebes Vaterland folgte. In tiefer Trauer: Frau Anna Volk, gab. Theis, und Sohn Waldemar Erwin; Familie Friedrich Volk; Familie Julius Theis und alle Angehörigen.

Gießen (Frankfurter Straße 134). Heuchel­heim und im Felde, im Oktober 1942.

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[Stellenangebote Kellner ob. Serviererin zur Aushilfe sof. gesucht. [04876 Hotel Schütz, Gießen.

willig, als daß Sperrstunden eingelegt werden, die uns dann in rigoroser Weise in unserem Verbrauch beschränken. Wir müssen sparen, um der Rüstungs­industrie den notwendigen Strom zur Verfügung stellen zu können-, deshalb sollten wir sparen.

Deutsche Sparwoche 1942.

Der Deutsche Spartag wird in diesem Jahre als Deutsche Sparwocho in der Zeit vom 26. bis 31. Ok­tober durchgeführt. Der Reichserzieyungsminister hat die -Unterrichtsverwaltungen aufgefordert, auch in diesem Jahre in den Schulen aitf die Bedeutung der Veranstaltung Hinweisen zu lassen. Mit Zu­stimmung des Ministers werden bestimmte Krodit- unternehmungen in den Schulen für das Sparen werben.

Statt Karten. Danksagung. -

Samstag,3.Okt., 20.30 Ubr, Aamerad- schaftsabend imHessischen

Hof". [2945D Artilleristert- kameradschaft.

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Es wärmt kräftig und bewirkt gestei- ferte Durchblutung der erkrankten teile. Die Stoffe, die den Schmerz ver­ursachen, werden fortgeschwemmt. Schon bald treten Linderung und Be­freiung ein. Saubere Anwendung. Keine Störung während der Arbeit. Beutel tu RM 1.31 in Apotheken erhältlich.

junges Leben im blühenden Alter von 21 Jahren bei den schweren Abwehrkämpfen bei Rschew für sein geliebtes Vaterland, nachdem er schon im Juni 1940 im Feldzug gegen Frankreich eine schwere Verwundung davongetrager hatte. Er ruht auf dem Heldenfriedhof vo

Giehener Vortragsring

Goethe-Bund / Kulturelle Vereinigung / Volksbildungsstätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude

Montag, den 5. Oktober 1942, abends 7 Uhr Neue Aula der Universität

JCans Watzlift

liest aus eigenen Werken

Die Mitglieder des Goethe-Bundes, der Kulturellen Ver­einigung u. der Volksbildungsstätte Gießen haben gegen Mitgliedsausweis freien Eintritt (G.B.-Kontr.-Abscnn. Nr. 1, K.V.Kontr.-Abschn. Nr. 1). Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontr.-Abschn. Nr. 1 ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.50, die Mitglieder der NS.-Franen- schaft, des Landschaftsbnndes Volkstum u. Heimat zum Preise von RM. 0.75 auf Sammelbestellung, Nichtmit­glieder zum Preise von RM. 1.25 bei Challier, Neuen­weg. Die Angehörigen des Veranstaltnngsringes der HJ. erhalten Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.30, Studenten und Militär zu RM. 0.40. [2918°

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Bekanntmachung.

Betr.: Reichssportabzeichen; hier: Leicht­athletik, Radfahren u. Schwimmen.

Am Sonntag, dem 4. Oktober 1942, um 10 Uhr, können die vorgeschriebenen Hebungen m, Leicht­athletik auf dem MTV.-Platz am Schttfenberger Weg abgelegt werden.

Am Montag, dem 5. Oktober 1942, kann bte Prüfung im Radfahren abgelegt werden. Start und Ziel: Gasthaus Feldschlötzchen an der Straße nach Heuchelheim. Abfahrt 18 Uhr. ,

Prüfung im Schwimmen im Volksbad nach Ver­abredung mit den Prüfern. [2934D

Gießen, den 30. September 1942.

Der Landrat des Landkreises Gießen, zugleich f. d. Oberbürgermeister der Stadt Gieße«.

Dr. Lotz.

* N

Als die Nachricht von dem großen strategischen Ereignis kam, daß japanische U-Boote mit der deutschen Kriegsmarine im Atlanük Fühlung ausgenommen hätten, erlebte das deutsche Volk die Verbundenheit mit Japan besonders stark. Jetzt bringt uns die Wochenschau Bilder bom Aufenthalt der japanischen U-Boot-Mannschast an einem deut­schen Stützpunkt an der Atlantikküste. Plötzlich spüren wir, daß diese deutsch-japanische Zusammen­arbeit nicht nur eine strategische Tatsache ist, sondern daß die Matrosen aus Nippon Männer sind, die nach der Begrüßung durch Großadmiral R a e d e r, Admiral Dönitz und den japanischen Marine­attache auf ihrem Unterwasserkreuzer mit ihren deutschen Kameraden in Stunden der Ruhe, sich beim Kampfspiel messend, miteinander anfreunden.

Die Aufnahmen aus Afrika bilden einen ge­schlossenen Komplex. Vom italienischen Hafen aus begleiten wir ein Nachschubschiff bei seiner Ueber- fahrt im Geleit, von der spannende Bilder der Abwehr englischer Bomber zu sehen sind. Die mit

Vormittagsarbeiten ein Vorrat da ist. Das gleiche gilt für elektrische Kühlschränke. Auch hier kann ohne Schaden der Strom in den besagten Stunden ausgeschaltet werden, ja, der Kühlschrank kann in den Wintermonaten überhaupt leergemacht und außer Betrieb gesetzt werden, es sei denn, daß die Wohnung keine Speisekammer besitzt, in der die Speisen und Vorräte kühl abgestellt werden können. Es ist auch nicht notwendig, ausgerechnet ftüh- morgens zu bügeln.

Man sieht also, daß es eine ganze Reihe Mög­lichkeiten für die Hausfrau gibt, in den Vormittags­stunden Strom einzusparen, wenn nur mit einiger Ueberlegung an die Arbeit gegangen wird und sich jeder Angehörige des Haushalts die notwendige Mühe dazu gibt. Es ist besser, wir tun dies frei-

Wir geben unsere Vermählung bekannt

Dr. med. Wilh. Wolf

Hannele Wolf geb. Reuter Gießen, den 3. Oktober 1942 Seltersweg 61

(Keine Karten)

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18. Dezember: Vortrag des Konteradmirals Lützow Zur Seekriegslage"; 11. Januar: Volksliederabend mit Oskar Besemfelder (Lieder zur Laute)Deutsche Volkslieder aus sieben Jahrhunderten"; 22.Januar: Dichterlesung Hermann Eris Busse; 26. Februar: Dichterlesung Walter von Molo; 4. März: Lichtbil­dervortrag von Kurt HielscherBei den Deutschen in Rumänien"; 15. März: Lichtbildervortrag von Robert HenselingVon Sonnen und Atomen"; Ter­min wird noch festgelegt: Vortrag von Giselher Wir­singAmerika, der maßlose Kontinent"; Termin wird noch festgelegt: Dichterlesung John Knittel, Schweiz; Termin wird noch festgelegt: Vortragsabend des Staatsschauspielers Erich Ponto (Sonderveran­staltung). Den Abschluß der Veranstaltungsfolge bil­det im Frühjahr 1943 die Woche für Kunst und Literatur 1943 der Universitätsstadt GießenNeues Europa".

Hindenburg-GtistungderGtadtSießen

Wie erinnerlich, hat der Stadtrat der Stadt Gießen durch Beschluß vom 30. September 1927 aus Anlaß des 80. Geburtstages des Herrn Reichspräsi­denten von Hindenburg eine Stiftung von jährlich 500 RM. errichtet. Die Vergebung dieser Stiftung für das Jahr 1942 ist jetzt wieder an die durch den Beirat für" Kriegerfürsorge vorgeschlagenen Per­sonen erfolgt. Es wurden 10 Kriegsbeschädigte und Kriegerhinterbliebene mit je einer Gabe von 50 RM. beacht.

Don T 6fe 10 Ähr vormittags.

Die Spitzenbelastung unserer Elektrizitätswerke liegt in den Vormittagsstunden zwischen 7 und 10 Uhr, und nicht, wie der Laie meint, in den Abend­stunden. Die Hausfrau beginnt frühmorgens mit dem Tagewerk, wenn der Mann zur Arbeit ge­gangen ist, frühmorgens laufen auch sämtliche Werk­stätten an, neben den Mehrschichtbetrieben auch alle, die nur eine Schicht arbeiten. In den Morgenstunden haben auch die Straßenbahnen und die landwirt­schaftlichen Betriebe den größten Stromverbrauch.

Deshalb kommt es gerade darauf an, in den Stunden von 7 bis 10' Uhr vormittags im Haus­halt die größte Sparsamkeit hinsichtlich des Strom- und Gasverbrauches walten zu lassen. Daß dies möglich ist, ist nicht zu bestreiten, es gehört nur ein klein wenig Ueberlegung und eme gewisse Planung dazu. In erster Linie kommt es darauf an, die Gedankenlosigkeit zu bekämpfen und den Strom dort einzusparen, wo er wirklich über­flüssig ist und nur deshalb eingeschaltet bleibt, weil man dies eben bisher so gewohnt war und weil es nicht darauf ankam". Da ist in erster Linie zu er­innern an die F l u r b e l e u ch t u n g e n, die m den meisten Haushaltungen finnloserweise viele Stunden des Tages brennen, das gleiche gilt für die Beleuch­tung im Badezimmer. Badezimmerfenster find vielfach unbequem zu erreichen, insbesondere, wenn das Badezimmer nur Oberbeleuchtung hat. Man hat deshalb in solchen Fällen meist eine feste Verdunke­lung, die man nicht hochziehen kann, so daß bet jedem Betreten des Raumes die Einschaltung des Lichtes notwendig ist. Hier muß man sich eben daran gewöhnen, das Licht auszuschalten, wenn man das Badezimmer verläßt.

In den kommenden Monaten wird es auch nicht angängig fein, frühmorgens mit dem S t a u b f a u - g e n zu beginnen. Das muß nach 10 Uhr geschehen. Wer einen Heißwasserspeicher besitzt, der soll ihn morgens, wenn er aufsteht, ausschalten und erst gegen Mittag wieder einschalten, lieber Nacht ist ja das Wasser heiß geworden, so daß für die

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* B erufsjubiläum. Am gestrigen l.Okto- der konnte der Ofensetzermeister Philipp Hof, Gro­ßer Steinweg 14 wohnhaft, fein 40jähriges Juki, läum als Ofensetzer begehen.

** Reichssportabzeiche«. Eme Bekannt­machung des Landratsamtes betrifft Reibungen und Prüfungen für das Reichssportabzeichen am kom­menden Sonntag uK Montag.

Apotheker Scriba, Schotten, 60 Jahre alt.

Schotten, 1. Okt. Der weithin bekannte Apotheker Theodor S c r i b a in Schotten konnte am 1. Oktober in körperlicher und geistiger Frische seinen 6 0. Geburtstag begehen. Der alten Sippe Scriba entstammend, die dem deutschen Volke schon viele bedeutende und verdienstvolle Männer in allen Berufen geschentt hat, ist der Altersjubilar neben feinem beruflichen Wirken als Inhaber der hiesigen Apotheke auf vielen Gebieten für die All^ gemeinheit tätig, vor allem als tatkräftiger Leiter des Zweiges Schotten des Vogelsberger Höhen- clubs, als ausgezeichneter Wanderführer, als stell- oertretenber Vorsitzer des Gesamt-VHC. und früher auch lange Jahre bei der altenHassia" als Vor­sitzender des Bezirks Schotten. Ausgestattet mit reichen naturwissenschaftlichen Kenntnissen ist er ein vorzüglicher Kenner der Vogelsberger Pflanzen­welt. Tief verwurzelt im Heimatboden und erfüllt mit großer Liebe zu seiner Vaterstadt Schotten ist er auch Forscher auf dem reichen Gebiet der Hei­matgeschichte und hat schon viele und beachtens­werte Vorträge über Schottens und Oberhessens Geschichte gehalten. Möge es ihm vergönnt sein, noch lange am Werke zu stehen und der Heimat zu dienen.

Feuer in Alsfeld.

<£ Alsfeld, 2. Oktober. Heute morgen gegen %4 Uhr wurde in unserer Stadt Feueralarm gegeben. Es brannte in der Holzwarenfabrik C. Krause & Sohn. Die Freiwillige Feuerwehr Alsfeld ging sofort mit allen verfügbaren Lösch­geräten an die Bekämpfung des Brandes. Dabei arbeiteten die zur Hilfe herbeigeeilten motorisierten Feuerwehren von Gießen, Lich und Grünberg tat­kräftig mit, während die gleichfalls an den Brandort geeilte Motorspritze von Lollar nicht mehr in Tätig­keit zu treten brauchte. Nach 2)4stündiger ange­strengter Arbeit gelang es, die Flammen auf ihren Herd zu beschränken. Da es gelungen ist, das Ma­schinen- und Kesselhaus zu retten, kann der Betrieb fortgeführt werden. Die Brandurfache ist bis jetzt noch unbekannt, die Ermittlungen wurden heute früh sofort aufgenommen.

Landkreis Gießen.

* Harbach, 2. Okt. Der Polizeidiener i. R. Joh. Hartmann kann am morgigen öamstag, 3.Okt., in körperlicher und geistiger Rüstigkeit feinen 7 4. Geburtstag begehen. Der alte Herr hilft immer noch fleißig bei der Feldarbeit mit. Dem Jubilar gelten unsere herzlichen Wünsche zum Ge­burtstage und für eine» weiteren schönen Lebens­abend.

Verdunkelungszeit:

2. Oktober von 19.59 bis 6.55 Uhr.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» Hauptjchriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Emst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühljche Univerjüätsvruckeret R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck«

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

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MkNMiile am 16. 9. 1942 in Gießen [04359 vevlorerr.

Der Finder wird gebeten, dieselbe auf d. Fundbüro abzugeben.

LICHTSPIEL-THEATER

Gloria-Palast, Seltersweg:

Die heimliche Gräfin 2616^

Lichtspielhaus, Bahnholstraße:

Straßenmusik

Till. 2.30,4.45,7.30; So. 2.00,4.30.7.30 UM

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