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Donnerstag, 2. MM2

Gießener Anzeiger

142. Jahrgang Nr. 152

auch die Wirkung der von macht, um den Würgegriff dieser ständig steigenden zeugen über den Eingängen I Versenkungen zu lockern, haben sich als ergebnislos

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Sewastopol in Geschichte und Gegenwart

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Wachsende Unruhe in Kairo

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DRB. Aus dem Fährerhauptquarlier, L 3uli. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

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Krim-Armee, Generalobersten v. 7N a n st e in , zum Generalfeldmarschall befördert und folgen­des Telegramm an ihn gerichtet:In dankbarer Würdigung Ihrer besonderen Verdienste um die siegreich durchgeführten Kämpfe auf der Krim, die mit der Vernichtungsschlacht vonKertsch gnd der Bezwingung der durch Ralur und Bauten mächtigen Festung Sewastopol ihre Krönung

fanden, befördere ich Sie zum Generalfeldmarschall. Mit Ihrer Beförderung und durch die Stiftung eines E r i n n e r u n g s s ch i ld e s für alle

Ltägigem erbitterten Ringen heute mittag d i e bisher stärkste Land- und Seefestung der Welt bezwungen. Starke Forts, in Fels gehauene Befestigungswerke, unterirdische Kampf­onlagen, Beton- und Erdbunker, sowie unzählige Feldbefestigungen wurden in vorbildlichem Zusam­menwirken aller Waffen genommen. Gesangenen- tmb Veutezahlen lassen sich noch nicht übersehen. Beste der geschlagenen Sewastopol-Armee haben sich auf die Halbinsel Chersones geflüchtet. Auf engsten Raum zusammengedrängt, gehen sie iffrer

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Stadt und Hafen wehen die deutschen und rumä­nischen Kriegsflaggen! Unter Führung des General­obersten v. Man st ein haben deutsche und rumä­nische Truppen, hervorragend unterstützt von den bewährten Rahkampf-Fliegerkorps des General­obersten Freiherrn von Richthofen, nach

Der Fall Sewastopols.

Oer Eroberer der Festung zum Generalfeldmarschall befördert.

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Verwirrung m London.

Stockholm, 1. Juli. (Europapreß.) In der englischen Hauptstadt herrscht über die Lage m Aegypten völlige Verwirrung. In amtlichen Kreisen erklärt man zwar, daß die ganze Lage nochim Fluß" sei, und einige Blätter klammern sich ver­zweifelt an die Hoffnung, daß General A u ch i n - leck mit frischen Truppen den Vormarsch der deutsch-italienischen Streitkräfte noch aufbalten könne. Der allgemeinen Stimmung aber gibt der militärische Mitarbeiter derTimes" am treffend­sten Ausdruck, wenn er schreibt, n i e m a n d wi s s e, was geschehen werde, wenn es nicht ge­länge, die deutsch-italienischen Truppen .innerhalb !der nächsten Tage aufzuhalten. DieDaily Mau ! schreibt, das englische Publikum sei erstaunt und alarmiert über den Ausgang der Ereignisse in Li­byen, und es sei gedemütigt über die Wirkungen dieser Tatsache auf die Freunde und Alliierten Englands. Es fordere eine Untersuchung dieser > Katastrophe und keine unsinnigen ^^^örungen darüber. Das Versagen der führenden Persönlich­keiten müsse demaskiert werden. Während zweier langer Jahre seien die britischen Operationen zu Lande mit Ausnahme der frühen,, afrikanischen Fortschritte, eme einzige l a n g e G e sch i ch t e von Niederlagen und Rückschlägern g e- wesen. Das Blatt meint, die Rückschläge von 194fr

Vernichtung entgegen.

Der Führer hat den Oberbefehlshaber der

von Sewastopol sind aus berufener Feder der Kriegsberichter geschildert worden, die ihre Eindrücke an Ort und Stelle und während der Kampfhand, hingen empfingen. Unsere Aufgabe aber ist, dem deutschen Volk zu sagen, was dieses Sewastopol be« deutet. Sewastopol ist 340 Kilometer vor der Donau» Mündung und von der kleinasiatischen Küste ent­fernt. Wer von dem Donaudelta zur kleinasiatischen Küste quer durch das Schwarze Meer eine Linie zieht, sieht auf der Landkarte Sewastopol als den Scheitelpunkt zu dieser Grundlinie eines Dreiecks. Die Dvsiau, der Nibelungenstrom, wird auch der Zukunftsstrom des deutschen Volkes fein. Die großen Stromengen, die in früheren Jahren den Verkehr sperrten, sind für die heutige Technik keine unüberwindlichen Hindernisse mehr. Darum muß die Donaumündung frei von fremder Willkür sein. Sewastopol liegf von der Donaumündung nicht viel weiter als Helgoland von Hamburg. Die Ein­nahme von Sewastopol heißt: Freiheit der Donau« Mündung!

Die Sowjets haben Sewastopol mit letzter Erbit­terung verteidigt. Sewastopol ist 'für alle Bewohner des ehemaligen Zarenreichs ein 'fester Begriff. Eng­länder, Franzosen und Piemönteserr haben die Festung im Krimkrieg der Jahre 1854/55 belagert und erst nach 'fast zwölf Monaten schwerster Kämpfe zu Fall gebracht. Die Sowjets wollten in der Der- tetdigung Sewastopols nicht hinter dem Zarenreich zurückstehen. Die Verteidigungskraft Sewastopols

Die rumänischen Truppen, die während des gan­zen Krimfcldzuges dieses Frühjahres vom Wehr- machtbericht rühmend genannt wurden, haben im schnellen Vorstoß Stadt und Hafen von Bala­klawa erobert, das etwas über 14 Kilometer ent­fernt im Südosten von Sewastopol, am Steilabsturz des Jaltagebirges gegen das Schwarze Meer, gele­gen ist. Balaklawa ist eine kleine Hafenstadt, aber ein sehr besuchter klimatischer Kurort, der anmutig

hat. Die Stadt selbst liegt an der Südwestspitze der Halbinsel Krim, am hohen Ufer einer sieben Kilo­meter langen, 11 bis 18 Meter tiefen sturm- und eisfreien Bucht des Schwarzen Meeres und war Stützpunkt der Schwarzmeerflotte der Sowjet­union. Die Eisenbahn von Simferopol zieht sich durch das enge Felsental des Belbek-Flusies, wendet sich dann südlich, durchbricht in vier Tunnels das hohe Jaila-Gedirge und erreicht bei Inkerman das schon flache Tal der Tschornaja, von wo sie, m einigem Abstand von der Küste, das Sudufer der Bucht von Sewastopol umzieht, hier gingen die Kämpfe um jede Schlucht, jede Kuppe, jeden Bun­ker und jedes größere Festungswerk mit ebenso viel Erbitterung wie Zähigkeit. Die Bucht von Sewasto­pol erstreckt sich 9 Kilometer vom Westen nach Osten in das Land hinein. An ihrem innersten Winkel mündet die Tschornaja bei Inkerman. Se­wastopol selbst liegt an derSüdbucht", die von der eigentlichen Hauptbucht nach Süden abzweigt Die Steilküste ist ganz eng umrahmt von dem Jaila- ©ebirge. Flache höhenkuppen stürzen plötzlich iah ob Die Abhänge sind von unzähligen Schluchten durchrissen, die die Wildwasser in der Regenzeit gebildet haben. Der dichte Buschwald laßt die Struk­tur des Bergaufbaus gar nicht erkennen.

Vier Kilometer südlich von Sewastopol befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Chersones, die man dasrussische Pompeji" nennt. Es ist anzu­nehmen, daß diese Stadt bei einem schweren Erd-, 6eben vernichtet wurde. In der Nähe befindet sich das mittelalterliche Georgskloster am Kap friolent, nach altgeschichtlicher Anschauung der Schauplatz der Jphigeniensoge. Im ganzen Raum von Sewastopol zeigen sich Merkmale der über Jahrtausende sich er­streckenden Kolonisationsversuche aller angrenzenden Völker. Im Altertum waren es namentlich die Grie­chen, die ihre Herrschaft nach dem Nordraum des Schwarzen Meeres auszudehnen versuchten. Viels Ruinen von Bauten aus der damaligen Zen, viel­fach nur noch ganz primitive Bruchstücke, erinnern an sie. Aber auch die türkischen und tartanschen Be­wohner vor der russischen Zeit haben manche Cha­rakteristiken hinterlassen, wie sie z. B. die heute noch deutlich erkennbare Befestigungsanlagen im Gelände, die Tartarengräben, darstellen.

Sewastopol hat eine sehr wechselvolle Vergangen­heit Ursprünglich war sie eine altgriechische Kolonie "mit dem Namen Chersonesos herakleia. Als die Krim 1783 an Rußland kam, wurde durch Potemkln der Kriegshafen Sewastopol geschaffen, den Niko- to I. erweiterte. WiÄerholt hat Sewastopol im

Auchinlecks letzte Hoffnung.

G e n f, 2. Juli. (DNB. Funkspruch.) Der Sonder, korrespondent derDaily Mail" hat versucht, von Kairo aus bis zu den kämpfenden englischen Trup­pen vorzustoßen, er ist jedoch überall durch zurück- flutende Truppen, Tankreparaturabteilungen und Wagenkolonnen aufgehalten worden. Im schweiße ihres Angesichts seien englische Mechaniker überall am Wegrand damit beschäftigt gewesen, zerschossene und 'unbrauchbar gewordene Tanks in Eile zu re­parieren. Auchinleck würde sehr gerne dem Gegner eine offene Schlacht liefern, doch seien seine Streit­kräfte so stark aufgerieben worden, daß er in breiter Front überhaupt nicht mehr Widerstand leisten könne. Nun setze man alle Hoffnung auf. die Gen Weg nach Alexandrien verengenden Kattara- Sümpfe. Rommel verfolge die Taktik, den Geg­ner abzuwürgen und die 8. Armee völlig zu ver­nichten. Die Kämpfe fänden größtenteils in Wüsten­gegenden statt, die noch nie zuvor kriegerische Hand­lungen gesehen hätten. Die mächtigen deutschen Pan- zer erzwängen sich überall den Durchbruch. Ganz ausgezeichnet operiere der Feind mit seinen Panzer- Abwehrgeschützen, die sich immer dann in vorderster Linie zeigten, sobald britische Tanks auftauchten. Gegen sie könnten die englischen Tanks nicht an« kämpfen.

Tobruk sollte gehalten werden.

Stockholm, 2. Juli. (Europapreß.) Auch das Oberhaus befaßte sich mit der Niederlage der Briten in Nordafrika. Lord Cranborne erklärte,wir hatten die Absicht, Tobruk zu halten. Es gab auch keine Meinungsänderung in letzter Minute. Der Fall Tobruks kam vollkommen unerwartet für den Oberkommandierenden und für die Regierung. Bevor der Angriff begann, glaubte der Oberkom­mandierende, er habe dort eine Garnison, die stark genug sei, die Festung zu halten bis er seine Streitkräfte reorganisiert und seine Macht hinter Der ägyptischen Grenze neu aufgebaut habe, um einen Gegenangriff zu starten und das Gesetz des handelns wieder an sich zu reißen. Die Regierung und ihre Militärberater stimmten Auchinlecks Entscheidung, Tobruk zu halten, zu, aber d i e F e st u n g fiel. Die Folge davon war, daß die Truppen von der ägyptischen Grenze zurückgezogen werden und neue Stellungen in der Gegend von Marsa Matruk be­ziehen mußten. Man hoffte, dieser Rückzug werde den Truppen eine Atempause zur Vorbereitung eines neuen Angriffs geben. Die Achse nutzte je- doch ihren Erfolg mit bemerkenswerter Geschwindig­keit aus."

Die Stadt Sewastopol, die in der tartarischen Sprache den Namen Achia, d. h.die Erhabene" führt, war der bedeutendste Handels- und Kriegs­hafen der Sowjetunion auf der Krim. Im Jahre 1926 betrug die Einwohnerzahl von Sewastopol 68 000. Bei der Geheimhaltungsmethode der Sow­jets und der starken Industrialisierung aller Städte während der vergangenen Periode bolschewistischer Herrschaft ist es wahrscheinlich, daß sich die Bevölke­rungszahl non Sewastopol noch erheblich erhöht

Oie stärkste Festung bezwungen

Sewastopol, die ftärffte Festung der Welt, ist in deutscher Hand. Sie^wurde das erstemal als un­mittelbarer Gegenstand von Landoperationen im Wehrmachtbericht vom 11. November 1941 genannt, nachdem die deutschen Truppen in der Zeit vom 18. bis 28. Oktober durch die Kämpfe , bei Perekop den Zugang zur Halbinsel Krim erkämpft hatten. Die jetzige Belagerung von Sewastopol, als aktive Kampfhandlung, begann am 7. Juni. Die stärkste Festung der Welt ist in 25 Tagen bezwun­gen worden. Die deutsche Heimat ist von diesem Gang der Dinge tief befriedigt, aber nicht über­rascht. Die Feldpostbriefe aus dem Kampfgebiet haben in den letzten Tagen eine rasche Reise ge­macht. Schon dieser äußere Umstand zeigte der Heimat den günstigen Stand der Kämpfe an. Die Wehrmachtberichte ließen bei aller Zurückhaltung keinen Zweifel Daran, daß der sowjetische Wider­stand zu Ende ging. Die fast beispiellose Schwierig­keit des Geländes und der'künstlichen Befestigungen

und 1941 seien noch zu verstehen gewesen. Groß­britannien sei damals nicht genügend vorbereitet gewesen.Was für eine Entschuldigung kann. da­gegen jetzt vorgebracht werden?", fragt das'Blatt. Gerade in Libyen hatten wir die b e ft ausge­rüstete Armee, die wir feit 1939 ins Feld ge­teilt haben." Außerdem sei doch seit langem immer )ie Luftüberlegenheit der Alliierten in Nordafrika verkündet worden.Und trotzdem sind jetzt wieder wir besiegt worden", klagt die Zeitung und fragt: Wer könnte nach all dem noch daran zweifeln, daß irgend etwas in unserer Kriegführung rabi- kal falsch ist?"

Krotmidi Simferopol

Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bisS'/rUhrdesVormittagS Anzeigen-Preise für die Millimeter-Zelle von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienan« zeigen und vrivate Gelegenheitsanzeigen 14Rpf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen

Vlatzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/omehr

von Bergen und Weingärten umgeben ift Die Bucht schneidet tief ins Land ein und bietet einen sicheren Hafen. Westlich von Balaklawa lag bis zur bolsche­wistischen Revolution das St.Meorg-Kloster am Ab­hang des hohen Steilufers mit eiyer berühmten Aussicht auf das weite Meer, hier soll die Stelle sein, wo einst der Tempel der taurischen Diana stand, in welchem Iphigenie das Amt der Priesterin das Land der Griechen mit der Seele suchend" verwaltete. Sicher sind Balaklawa und Sewasto-

vrÜhlfcheUmverfitArdruckerei 8. Lauge Seuera! -Anzeiger für Oberhessen «irtztn^Schulftratz« 7-4

Krim-Kämpfer ehre ich vor dem ganzen Deut- .

chen Volk die heldenhaften Leistungen der unter pol sehr alte Siedlungen. Ihrem Befehl fechlcnden Truppen. Adolf Hiller." Würgegriff btt UiSOOtC.

Vernichtende Wirkung Die ständig wachsenden Versenkungszahlen der deutschen Uboote sind zu einem Würgegriff für die der Stukas. I Feinde geworden, der ihnen die Luft zum Leben

I jebfen Tag mehr beschneidet. Wenn jetzt die feind- Bei dem Vernichtungskampf gegen die Bolsche- lichen Tonnageverluste im Monat Juni, die beinahe wisten, die sich zwischen den höhen westlich Der 900 000 BRT. betragen, bekanntgegeben werden, Inkerman-Schlucht unD Der Stadtgrenze zu letztem so weiß das deutsche Volk und mit. ihm die Welt, verzweifelten WiDerstand festgesetzt hatten, zerschlu- Daß Damit ein weiterer großer Treffer m Der At- aen Sturzkampfflugzeuge mit vernichten- lantikschlacht gewonnen worDen qt. Unlängst hat Das Den Bombentreffern Den feindlichen Widerstand. Blatt der portugiesischen Regierung das Wort ge- Sturzkampfflugzeuge bahnten der vordringenden prägt, daß in dem Kampf zwischen Werft und Tor- Infanterie mit schweren Bomben den Weg durch pedo dieser augenblicklich im Vorteil sei und nicht die Stellungen in und um Nikolajewska. Die aus vorausfehen lasse, daß die Situation sich in Balde niedriger höhe abgehobenen Bomben rissen gewal- verändere. Je weiter die Schlacht im Atlantik fort- tiqe Blöcke aus den Felswänden, Die mit ihren schreitet, desto mehr erhärtet sich die Wahrheit die- Trummern große Teile der feindlichen Kamps- (es Wortes Pom vorne liegenden Torpedo, alle An­gräben mit ihren Besatzungen und Waffen ver- jtrengungen, die man in Washington und London schütteten. Aehnlich war auch die Wirkung Der von macht, um den Würgegriff dieser ständig steigenden deutschen Sturzkampfflugzeugen über den Eingängen Versenkungen zu lockern, haben sich als ergebnislos zu Felsentunneln abgeworfenen Bomben. Felsblöcke herausgestellt. Wir wissen, daß die Schiffs Verluste in der Größe eines fünfstöckigen Hauses verschütte- bereits im ersten Weltkrieg beinahe die Entschei- ten die' Eingänge zu den unterirdischen Felsen- Dung herbeigeführt haben. Wir haben es uns ge- fteUungen und setzten damit viele gut getarnte und merkt, daß der damalige Erste Seelord der eng- für Die Deutsche Artillerie schwer zu treffende feind- lischen Marine zum amerikanische Admiral Sims, liche Batterien außer Gefecht. Auch im inneren dem Befehlshaber der in Den europäischen Gewas- Stadtaebiet riefen die deutschen Kampfflugzeuge fern operierenden amerikanischen Seestreitkräfte, bei große Zerstörungen hervor. seinem ersten Empfang in London das schrvenme-

äDI I gende Wort .gesprochen hat:Es fft unmöglich für

, uns, Den Krieg weiterzuführen, wenn Verluste von ! diesem Ausmaß anhalten." Auch heutq ist Die Si-

L tuation nicht anders. Das ist' schon daraus' zu er- . sehen, daß gerade die Tonnagenot auf der Konferenz TOiHofniinH ouMMortor 6-nmnfe aestanden Am be- in Washington einen Der Hauptpunkte gebildet hat. SSWZSMMS baltischer Herkunft, konnte sich Sewastopol fast em aber em schlechter Trost.

Jahr lang halten, bis Die Erstürmung des Die ---------------------------

Schifservorstadt beherrschenDen Werkes Malakow Schicksal Der Stadt entschied. WährenD des Welt­krieges bildete Sewastopol die Operationsbasis der russischen Schwarzmeerflotte. Am 29. Oktober 1914 wurde Sewastopol von Den deutschen Kreuzern > Rom, 2. Juli. (Europapreß.) Der ung'eftüme Göben" undBreslau" deschofsen, am 27,. 3uli ^ormarftf) her deutsch-italienischen Streitkräfte hat 1916 von dem deutschen Luftschiss8TX bombar- I ine mani£ ausgetöft: Ganz Aegypten wurde be- Diert und am 1. Mai 1918 von Der sch en Heeres- Dienstagmorgen zum Operationsgebiet er-

gruppe Eichhorn besetzt Bis zum Ende des^Bur- . bie bischen Behörden in Alexandrien ver-

gerfrieges m Rußland (Dezember 1920) war Sewa- ihre Dienststellen eiligst in das Innere des stopol der Stützpunkt des weitzen Generals Wrangel. I^g^s. Die Ereignisse an Der Front haben ihren Sewastopol wird von Der warmen ^trrnoIPyar.c | ^ieDerfcftlaq auch an Der Börse von Kairo gesun- behetrscht, diß ihren Einfluß aus subtropischen Brei- k n m0 bje Aktien, besonders ausländischer Gesell­ten über das Schwarze Meer nordwärts ausdehnt, i^fen, stark zurückgehen, während die rein ägyp- Außerdem ist die Stadt nach Norden zu durch'Verg- kf^en Werte weniger betroffen wurden. In poli- fctten vom Festland abgeriegelt, so daß kalte Winde, Kreisen Kairos herrschte am Mittwoch eine Die aus Dem Innern des Kontinents herausbrechen, U(mafte Aktivität. Der ägyptische Ministerpräsident nur in besonders strengen Wintern den Kustenraum Rahas Pascha empfing den britischen Botschafter von Sewastopol erreichen. Wie an_ Dielen anderen ßamp 0U/ den Befehlshaber der bri-

Stellen de^ Krim können auch m Sewastopol tischen Truppen in Aegypten, Generäl S t o n e, und men gedeihen. In Der zaristischen Zeit befanden sich britischen Botschaftskanzler ^Sir Walter in der Nahe Der Stadt und namentlich an Den nach kmars Er wurde dem ägyptischen Ministerpräsi- Süden gerichteten hangen viele Sanatorien als Verbindungsmannbeige-

kleine Luxuskurorte, die m der bolschewistischen Pe- h n"e Das wurde mit der Notwendigkeit be- rioDe in befestigte Stützpunkte umgebaut murDen. st^n Den britischen Stellen in Aegyp-

Die von Sewastopol, dargestellt von Rumen unt) bcr ägyptischen Regierungengen Kontakt" aus klassischer Zelt, Die liebliche Pracht Der Land- kalten. Die Beiordnung bedeutet jedoch nichts chast sind verschwunden. anderes als Die ständige Ueberwachung aller Be-

Entsprechend ferner Lage mar Sewastopol na- ,(ü ägyptischen Regierung durch Die Bri-

mentlich Darum der Brennpunkt Der Kampfe in :Den ' ' " g Pascha hatte Besprechungen mit Dem verschieDensten ZeltperioDen, weil mit dem^Besitz k tiM^n VerteiDigungsminister unD Dem Gou-

von Sewastopol Die Herrschaft über den Schwarz- ^neur von AlexcmDrien. Später fand unter Dem meerraum gleichbeDeutend war. Das zaristische wie öß5 MinisterpräsiDenten eine Kabinettssitzung das bolschewistische Rußland sahen m der Krim^das ' 9^ hie PräsiDenten des Senats und

Werkzeug ihrer imperialistischen Ziele namentlich in ' ^^nhauses teilnahmen. Beide Häuser Richtung des Bosporus gegenüber Der Gurker. Das I ^laments wurden für den Abend zu einer Zarentum wollte sich einen Ausgang zum Mittel- k ^ einberufen. Durch Zwangmaßnahmen wol- meer erzwingen, die Sowjets hatten, wie sich st" kn die Engländer Die in Aegypten lebenDenUnter- Verlaufe dieses Krieges dokumentarisch erwies, ine tQnen öer9 Londoner Scheinregierungen zum Hee­gleiche Absicht. resdienst pressen, stoße» Dabei jedoch auf erheblichen

n»Widerstand. So haben sich griechische Emigran- <jUlQllulVU» ten Der Zwangsrekrutierung wiDersetzt, so Daß es

. zu Zusammenstößen mit Der britischen Militärpolizei

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1 dez: auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Ferusvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: ,Änzetg^ Postscheck 11686 Franki./M.

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