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Oie Reichssportwettkämpse der HL

300000 Teilnehmer in Hessen-Nassau.

von der Gießener Bereitschaft des Deutsch« Kreuzes zum Evangelischen Schwesternhi

»en Roten

>0115

ver-

Die Jagd im Luni

mich Mairegen und bei steigender Sonne das Ge-

tauschen den Wald mit den ungestörten Weiten : erleichtert wird, solche Hunde zu erwerben und noch der Getreideschläge, werden dort immer heimlicher in Besitz von Zuchtprämien zu gelangen, wenn sie

aus dem

Die Jagd im Juni steht ganz im Zeichen des roten Bockes. Mitte Mai wurde das Jagen auf den Rehbock freigegeben, um frühzeitig mit dem Ab­schuß der Artoerderber beginnen zu können. Diese

P.; P-; 5/2

1677 P.; 4. JM.-Schaft 8/4 1660 P.; 6. IM.- Schaft 7/5 1564 P.

Beste Einzelsiegerinnen: 1. Raddatz, JM.-Gr. 5, 325 P.: 2. Duseberg, JM.-Gr. 3, 305 P.; 3. Peter, JM.-Gr. 3, 292 P.: 4. Kopp, 276 P.; 5. Behaghel, 275 P. (beide FA.-Schar); 6. Freymann, IM.-Gr. 4,

ja der Bauer selbst etwas davon, wenn solche Räuber in einen Schafpferch einbrechen und reißen,

ausgezeichnet aus füllte. Auf Veranlassung des Reichsjägermeisters wird die Zucht dieses Hundes

sich sicher noch, daß früher fast auf jedem Bauern­hof als unbestechlicher Wächter, der dos Haus nicht verließ, der Wolfsspitz gehalten wurde, meistBom­mer" gerufen, der als Jagdschädling gar keine Rolle spielte, dagegen seine Aufgabe als Wachhund

manches davon vorweg genommen. Aber noch ge­nug Böcke ziehen ihre Fährte in unseren Wäldern, deren Hinüberkommen in die Mitte Juli einsetzende Brunft nicht im Interesse einer Bestandsverbesse- rung liegen kann. Viel Zeit bleibt allerdings dem Jäger zum Ueberlegen nicht übrig. Denn wenn

iuuuj wiuutyen uiiu vei imgerwer oonne vas y>e= ^eia-vjugermemers roiro oie ^ua)t vieles z^unoes treibe in Halm und Aehren schießt, dann sind viele ' und seine Abgabe an ländliche Besitzer finanziell Böcke bis auf_ weiteres verschwunden. Sie_ ver-I weitgehend gefördert, so daß es Interessenten sehr

bracht.

** Ihren schweren Verletzungen le gen. Die 17 Jahre alte Irmgard Stroh Kinzenbach, die vor etwa acht Wochen auf

957, Jugendschriften 201, Kriegsgeschichte 85, Reise- beschreibungen 44, Lebensbeschreibungen 64, Tech­nik 32, Politik 23 Bände.

** Zusammenstoß zwischen Motor­radler und Radfahrer. Heute früh gegen 7 Uhr ereignete sich auf der Landstraße Steinberg- Gießen in der Nähe der dortigen Bahnüberführung ein Zusammenstoß zwischen einem Radfahrer und einem Motorradler. Dabei erlitt der Radfahrer, ein Mann aus Steinberg, einen Beinbruch, der Motor­radfahrer blieb unverletzt. Der Verunglückte wurde

andere Rassen, vor allem Schäferhunde, die in der Hand gleichgültiger Besitzer zu einer wahren Plage für ein Revier werden können. Ab und zu erlebt

und erschweren das Jagen nicht unwesentlich. Drum wird der Weidmann bemüht sein müssen, die ersten Juniwochen zu benutzen.

Am Wochenende traten in den 27 Bannen des Gebietes Hessen-Nassau (13) rund 300 000 Ange­hörige der Hitler-Jugend und des Bundes Deutscher Mädel zum Reichswettkampf 1942 an. Lauf, Sprung und Wurf waren die Hebungen des Dreikampfes, der dem sportlichen Wettbewerb zugrunde lag. In allen Städten und Dörfern des Gebietes 13 belebten Jungen und Mädel, die ihr Bestes gaben, die Sportstätten. Die hohen Teilnehmerzahlen an­nähernd 50 000 im größten Standort, dem Bann 81, Frankfurt, 26 500 im Bann 115, Darmstadt, und 24 000 im Bann 117, Mainz, sprechen für die in die Breite gehende Sportarbeit. Neben den an der Spitze marschierenden drei Bannen brachten auch die Banne 116 Gießen, 253 Limburg, 98 Hanau, 288 St.-Goarshausen und 304 Lauterbach ein starkes Aufgebot an jungen Wettkämpfern.

Im Vordergrund stand, wie immer, der Mann­schaftskampf der Einheiten, allerdings wurde auch die beste Einzelleistung in allen Altersstufen durch die Verleihung der Siegernade! anerkannt. Daß überall in den Bannen die festgesetzte Mindestzahl von 180 Punkten in vielen Fällen weit überschritten wurde, ist ein erfreuliches Zeichen für den Leistungs­stand unserer Jugend. Innerhalb des Bannes 81 Frankfurt brachten es mehrere Wettkämpfer auf 326 Punkte, im Standort Diez des Bannes 253 kam ein Elfjähriger auf 337 Punkte, und Heribert Schmidt von der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt Ora- nienstein schraubte seine Gesamtleistung auf 373,5 Punkte. Im Standort Wetzlar (Bann 88) war die beste Leistung 325 Punkte, im Bann 769 Alzey 333, 339 und 350 Punkte. Neben diesen Ergebnissen der Hitler-Jugend und des Deutschen Jungvolkes traten auch BDM.- und Jungmädel wiederholt mit bemerkenswerten Leistungen hervor. An der Spitze stehen wohl der Bann 769 mit Jungmädelleistungen, die mit 312 und 324 Punkten bewertet wurden, und der Standort Limburg. In Lauterbach (Bann 304) sprang ein Jungzugführer 6,60 Meter weit, und im Weitwurf wurden im Bann Frankfurt 71 Meter, im Standort Diez (253) 74 Meter, in Hanau (98) 75 Meter und in Limburg (253) sogar 78 Meter er­zielt. In diese erstaunlichen Ergebnisse teilen sich elf- und dreizehnjährige Pimpfe.

3n Gießen.

Ergebnisse der HI.

Beste Kameradschaften: l.Kameradschast 1/Or- chesterzug d. Spielgef. 1923 P.: 2. Kameradschaft 1/SRD. 1921 P.; 3. Kameradschaft 31 Marine- Gef. 1773 P.

Die Einheiten, gewertet nach den zehn Besten: 1. Marine-Gef. 2221 P.; 2. SRD-Gef. 2204 P.; 3. Spiel^Gef. 2184 P.; 4. Flieger-Gef. 1971 P.; 5. Nachrichten-Gef. 1555 P.

Einzelsieger: 1. Kapeller, Mar., 282 P.; 2. Becker, Mar., 277 P.: 3. Pfeifer, Nachr., 275 P.; 4. Frey, Nachr., 265 P.; 5. Halbrotb, SRD., 255 P.; 6. Becker, SRD., 243 P.: 7. Maar, Gef. 1, 242 P.: 8. Weisel, SRD., 222 P.. 9. Hofmann, SRD., 222 P.; ia. Flörke, Mar., 226 P.

Ergebnisse des VDM.

Beste Mädelschaft: 1. M.-Schaft 6/3/116 1082 P.; 2. M.-Schaft 3/3/116 1047 P.; 3. M.-Schaft 8/1/116 1039 P.

waren.

Die Jirngfüchse im Bau sind schon stark heran- gewachsen, spielen in den stillen Tagesstunden vor dem Rohr und können dort, wenn die Zahl der Füchse überhandnimmt, leicht kurz gehalten wer­den. Verboten ist dagegen bis zum 15. Juni der Abschuß führender Fähen.

Dieselbe Rücksicht genießen noch führende Bachen, während sonst das Schwarzwild jederzeit be° jagt werden kann. Es sind dieselben Wlldarte-n, die das gonge Jahr hindurch bejagt werden dürfen, wie Sauen, Kaninchen, Fuchs und Iltis, die neben dem Reh bock Schußzeit haben. Die Ausdehnung dieser Zeit auf den Birkhahn, die erstmalig für 1942 gilt, bis zum 15. Juni hat für .uns keine praktische Bedeutung. Hubertus.

M.-Gr. 3, 210 P.

Ergebnisse der 321L

Beste JM.-Schaft: 1. F2l.-Schaft 1 1924 FA.-Schaft 2 1914 P.; 2. JM.-Schaft 1/3 1703 3. JM.-Schaft 5/1 1678 P.; 4. JM.-Schaft

Bahnhof Kinzenbach von einem Zuge überfahren und schwer verletzt worden war, ist nunmehr in der hiesigen Klinik nach wochenlangem Schmerzenslager an den Folgen ihrer schweren Verletzungen ge­storben. Das bedauernswerte Mädchen war, wie wir seinerzeit berichteten, beim Aussteigen aus dem Spätabendzug, mit dem sie von chrer Arbeitsstätte in Wetzlar heimkehrte, unter die Räder des Zuges gefallen, wobei ihr ein Bein am Körper abgefahren wurde.

Diebstähle in einer Wollwarenfabrik.

Schotten, 1. Juni. In der hiesigen mecha­nischen Strickerei und Wollwarenfabrik von K. Eißfelfer kam man Diebstählen auf die Spur, die sich über das ganze Jahr 1941 und die bisherigen Monate dieses. Jahres erstreckten. Die Diebstähle wurden von der seit Jahren in dem Be­trieb beschäftigten 27 Jahre alten Emmi Luch aus Schotten begangen, die eine große Menge Wollwaren verschieden st er Art ent­wendete und zum Teil an andere Personen ohne Punkte verkaufte oder zu Hause ausstapelte. U. a. wurden von ihr über 150 Paar Strümpfe (Herren­socken und Damenstrümpfe), Strickwesten für Frauen und Männer, Pullover, Kopfschützer, Ohrenschützer, Handschuhe, Unterröcke, Schlüpfer, Schals, Sport­strümpfe, Herrenunterhosen usw. gestohlen, eine Diebesbeute, zu deren Transport bei der Sicher­stellung ein Wagen notwendig war. Die Abwesen­heit des Firmeninhabers, der einberufen ist, nutzte die gewissenlose Diebin, die auf Grund ihrer lang­jährigen Tätigkeit in der Familie und dann in dem Betrieb des Firmeninhabers großes Vertrauen ge­noß, für ihre gemeinen Diebstähle aus. Die Gen­darmerie Schotten deckte durch umfangreiche Er­mittlungen die lange Reihe von Spitzbübereien auf und nahm die Diebin fest. Die Verhaftete wurde auf Grund der Volksschädlingsverordnung unter richterlichen Haftbefehl gestellt und in das Unter­suchungsgefängnis eingeliefert. Neben der Diebin werden die in der Nähe von Nidda und in Württem­berg wohnenden Abnehmer (Verwandte der Diebin) der gestohlenen Waren ein Verfahren wegen Heh­lerei zu erwarten haben.

Landkreis Gießen.

* Langd, 2. Juni. Am heutigen Dienstag, 2. Juni, wird Frau Ww. Lina Döpfer, geb. Gerhardt, 8 5 Jahre alt. Die Jubilarin nimmt an den Ereignissen unserer Zeit noch regen Anteil. Unsere herzlichen Glückwünsche zum Geburtstag.

Derduukelungszeit:

2. Juni von 22.35 bis 4.34 Uhr.

Die Ricke führt wieder ihre Kitze, und der Jäger sieht in dieser Zeit in dem Jagdschutz eine beson­dere Verpflichtung. Es ist ja die Jugend, die nun heranwachsen und die Lücken des Notwinters wieder schließen soll. Daß von fetten schlecht be­aufsichtigter, jagender Hunde die größte Gefahr droht, ist längst bekannt. Aber auch zweibeinige Räuber kommen in Frage.

Was für den Schutz des jungen Rehwildes gilt, kann ebenso für alles andere Wild gesagt werden. Denn Wild und Feld haben sich wieder in eine große Kinderstube verwandelt, und es ist im Grunde gleich, ob es sich um das Alttier mit Kalb, die Häsin mit ihren Junghasen, die Mutterente mit ihrem Schof handelt, oder um das Gelege der Fa- sanenhenne. Wie der Jagdschutz gegenüber Mensch und Tier gehandhabt wird, wirkt er sich auf das Jagdergebnis aus.

In diesem Zusammenhänge sei auf einen Ver­such zur Eindämmung des außergewöhnlich hohen Schadens hingewiesen, den die Jagd durch wil­dernde Hunde erleidet. Es ist dem Kundigen längst klar, daß die Zunahme dieser Schäden dadurch bedingt ist, daß alte, bewährte Wachhundrassen, die zugleich wildrein waren, verdrängt wurden durch

Einzelsiegerinnen: 1. Run?, M.-Gr., 272 P.; 2. Diegel, M.-Gr. 3, 259 P.; 3. Maus, M.-Gr. 1, 238 P.; 4. Lauer, M.-Gr. 3, 230 P.: 5. Ströhlein, M.-Gr. 3, 228 P.; 6. Bornscheuer, M.-Gr. 3, 226 P.; 7. Markart, M.-Gr. 3, 222 P.; 8. Hill, M.-Gr. 2, 219 P.; 9. Eckel, M.-Gr. 3, 217 P.; 10. Gerhard,

mit diesen Hunden die Zucht fortsetzen. Schrellier dieser Zellen traf vor Beginn des Ostfeldzuges m einem deutschen Kolonistendorf im Osten in jedem Hof mindestens einen dieser Spitze an, deren Stammeltern wie man ihm erzählte von den Bauern bewußt aus der Heimat nachgeholt worden

Haupstchriftlelter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange,' für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtjchaft und Sport: Ernst Blumfchein

Druck und Verlag: Brühljche Univerütätsdruckerei R. Lange K. G. Berlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

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265 P.: 7. Vobelt, JM.-Gr. 3, 254 P.; 8. Scheibner, JM.-Gr. 2, 244 P.; fO. Ulrich, JM.Gr.- 3, 244 P.

Ergebnisse des Jungvolks.

Die beste Mannschaftsleistung des Jungstammes Gießen erzielte die Jungenschaft 4/III des Lehrfähn» leins mit 2368 Punkten. Die nachfolgenden Stellen sind besetzt durch die Jungenschaft 4, Fähnlein 5, 1906 Punkte: Jungenschaft 2 FZ., Spielfähnlein, 1854 P.; Jungenschaft 7, Fähnlein 2, 1783 P.; Jungenschaft 1, Fähnlein 19, 1599 P.: Jungen­schaft 2, Fähnlein 1, 1495 P. Die Fähnlein selbst gruppieren sich in der Reihenfolge: 1. Spielfäbnlein 2375 P.: 2. Lehrfähnlein 2368 P.; 3. Fähnlein 5 2056 P.: 4. Fähnlein 2 2021 P.: 5. Fähnlein 19 1995 Punkte.

Einzelleistungen: 1. Schenk (Lehrfähnlein) 259 P.; 2. Lepper (Spielfähnlein) 258 P.: 3. Karl (Fähn­lein 5) 253 P.; 4. Gräf 247 P.: 5. Becker 245 P.; 6. Schnecko 244 P. (alle Spielfähnlein): 7. Wimm­ler (Lehrfähnlein) und Krug (Spielfähnlein) je 243 Punkte: 8. Sonntag 242 P.: 9. Völzing 238 P.; 10. Paulus und Klee je 237 P. (alle Lehrfähnlein); 10. Schömhaber (Spielfähnlein) 237 P.

Auslesetätigkeit fortzusetzen, ist Aufgabe des Weid- _ ... _________ziri.._v _______________.....

mannes im Juni. Zwar hat der Winter ihm schon was vor sie kommt. Jeder ältere Leser erinnert

Karlsfprudel^^

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Neun Monate nach dem Tode unserer lieben einzigen Tochter, starb infolge eines Unfalles meine liebe, herzensgute Frau, die mir 48 Jahre lang in Freud und Leid treu zur Seite gestan­den hat, meine liebe Schwiegermutter, unsere 1b. Großmutter, Schwester, Schwägerin u. Gote

Frau Wilhelmine Schaaf, geb. Frank

im 70. Lebensjahre. Müh und Arbeit war ihr Leben, Gott hat ihr die ewige Ruh gegeben.

In tiefer Trauer: Heinrich Christian Schaaf Wilhelm Henß V.; Mariechen und Ernst Henß und alle Angehörigen.

Großen-Buseck, z.Z. im Felde, den 1. Juni 1942.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 8. Juni, nachmittags 3 Uhr statt.

Für die vielen Beweise der Anteil- nähme an dem schweren Verlust, der uns durch den Fliegertod unseres treuen, un­vergeßlichen Sohnes und Bruders Werner Balser, Obergefreiter der Luftwaffe, so hart betroffen hat, danken wir recht herzlich.

Gießen (Thomastr. 33), im Felde, 2. Juni 1942.

In tiefem Leid:

Otto Balser und Frau; Gerhard Balser.

02609

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlichster Teil­nahme, sowie für die Kranz- und Blumen­spenden bei dem Heimgange meiner lieben Frau sage ich hierdurch meinen herzlichsten Dank. Besonders herzlichen Dank der Schwe­ster, die sich in großer Liebe der Heimge­gangenen angenommen hat.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Wirth.

Gießen (Liebigstr. 94), den 1. Juni 1942.

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