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Kriegsalltag in der"

M

ockenschau.

sitat Wurzburg, von dort kam er ab 1. Mai 1933 als Leiter der inneren Abteilung an das Henriettenstift in Hannover. Anschließend übernahm er sein Amt in Gießen, das er in den nächsten Tagen verlassen wird, um nach Kiel zu gehen.

Dem Ordinarius für Agrikulturchemie an der Uni- versität Gießen und Direktor des Agrikulturchemi­schen Instituts Profeffor Dr. Scharrer wurde an Stelle des bisherigen persönlichen Ordinariats mit Wirkung vom 1. November 1941 ab ein planmäßi­ges Ordinariat übertragen. Professor Dr. Scharrer, im Jahre 1892 in Linz an der Donau geboren, hat in Brünn und Wien studiert und war anschließend Assistent an der Technischen Hochschule in München, wo er sich im Jahre 1931 habilitierte. Im Jahre 1935 wurde er zum Professor ernannt. Im Sommer­semester 1936 war er ao. Professor in Jena. Im Jahre 1937 wurde er als Ordinarius auf den Lehr­stuhl für Agrikulturchemie an der Universität Gießen berufen. Im Sommer 1941 erhielt er einen Ruf an die Deutsche Technische Hochschule in Brünn auf den dortigen Lehrstuhl für Agrikulturchemie, den er jedoch ablehnte.

Bon seinen Verpflichtungen entbunden wurde der ao. Professor in der Philosophischen Fakultät der Universität Gießen Dr. Weidenbach. Professor Dr. Weidenbach promovierte im Jahre 1900 in Jena, habilitierte sich 1907 in Gießen und wurde hier im Jahre 1922 zum ao. Professor ernannt

Die deutsche Wochenschau braucht, um spannend zu sein und eine innere Aktualität zu besitzen, nicht immer Aufnahmen von Weltereignissen, um damit den Millionen deutscher Volksgenossen, die sie sehen, das Bewußtsein mitzugeben, daß auf allen Gebieten des deutschen Lebens, in der Heimat wie an den Fronten, mit gleichbleibender Präzision und Folge­richtigkeit für den Endsieg gearbeitet wird.

Der Aufbau dieses Wochenschaustreifens ist äußer­lich sehr einfach. Ausgehend von der Berichterstat­tung von den rein räumlich näherliegenden Vorgän­gen im Innern des Reiches, stellt sie die Tatsachen dar, die sich im letzten Zeitabschnitt an der Ost­front und in Afrika der Kamera boten. Dieses scheinbar nüchterne Aneinanderreihen nach einer sehr einfachen Systematik bewirkt aber im Beschauer den Eindruck einer besonders tiefgehenden Span­nung. Es stellt sich auf diese Weise eine so große Fülle von Schaffens- und Kampfgebieten dem Auge dar, daß dieser kleine Ausschnitt von einigen Ar­beitsvorgängen und Fronterlebnissen die Atmosphäre des Lebens der Deutschen in der Gegenwart schlecht, hin enthält. Nahezu alles Wesentliche ist erfaßt: Aus der Welt der Kriegführung und großen Politik bekommen wir einen Eindruck vom Besuch des

bulgarischenKönigs beimFührer, beim Reichsaußenminister und beim Reichsmarschall, der volle Einsatz der Frau ergibt sich aus Auf­nahmen vom Leben aus den deutschen. K r i e g s ° l a z a r e t t e n, der Vorspannfilm zeigt das deutsche Landvolk und den Kleingärtner im Kampf um die Ernährungsschlacht, und Ausschnitte von Hebun­gen unserer Pioniere in der Heimat leiten über zu dem Geschehen bei den Winterkämpfenim Osten und dem Einsatz der Luftwaffe in Afrika.

Die Schönheit des BiDes stellt sich wie von selbst ein. Mitten in der flachen Schneelandschaft wird eine Eisenbahnbrücke gebaut. Ihre Holzpfeiler streben starr und eckig in die Lust. Durch die Sprengung der Eisdecke entwickelt sich eine große breite Wolke. Sie zieht langsam durch das Gestade des Brücken- aufbaues: Das Bild befriedigt das Auge in hohem Maße. Und so finden sich auch bei den anderen auf- genommenen Szenerien Blickwinkel, die sachliche Feststellungen mit harmonischer Linienführung fest­halten. Unsere Kameraleute suchen die Schönheit nicht, aber sie bietet sich ihnen auch in der scheinbar nüchternsten Umgebung an. H. H. G.

stellt. Er ergibt sich nach der Vorwegnahme aller Sondereinnahmen zu Abschreibungs- und Rück­stellungszwecken und nach wieder vorsorglichen Ab­setzungen von den laufenden Ertragskonten bei Ge­samterträgen von 123,42 (117,81) und Gesamtauf- Wendungen von 114,42 (108,81) Mill. RM. Dar­über hinaus wurden aus dem Erträgnis wieder 3 Mill. RM. (i. V. 2,7 durch Auflösung des Ge- winnoortrages aus 1939), aus stillen versteuerten

verdunkelungszeik:

2. April von 20.57 bis 6.24 Uhr.

3. April von 20.59 bis 6 21 Uhr.

Sofortige Vorbestellung von Speiseöl erforderlich.

Um irrtümlichen Auffassungen entgegenzutreten, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Ver­braucher, deren Reichsfettkarten den mit dem Auf­druck versehenen AbschnittVorbestellung von Speiseöl für die 37. bis 39. Zuteilungsperiode" ent­halten, diesen Abschnitt bis spätestens 4. April bei ihren Kleinverteilern abgeben müssen. Unterbleibt dies, so kann in der 37. bis 39. Zuteilungsperiode an Stelle der für jede dieser Zuteilungsperioden vorgesehenen 50 Gramm Speiseöl auch kein anderes Fett, auch keine Margarine, bezogen werden. Die Verbraucher haben kein Wahlrecht zwischen Mar­garine und Speiseöl, sondern können auf den ent» sprechenden Abschnitt der Reichsfettkarte in der 37. vis 39. Zuteilungsperiode an Stelle von 62,5 Gramm Margarine nur 50 Gramm Speiseöl be­ziehen. Damit die Verteiler in die Lage versetzt werden, sich hierfür die erforderlichen Vorräte an Speiseöl zu beschaffen, ist die sofortige Vorbestellung von Speiseöl erforderlich.

*

** Ch or konzert der Hitler-Jugend. Das erste Chorkonzert der Hitler-Jugend findet am Ostersonntag, 5. April, 16.30 Uhr, in der Neuen Aula der Universität statt. Ausführende sind Chor und Orchester der Hitler-Jugend Bann Gießen (116). Die Vortragsfolge bringt Lieder und Musiken alter und neuer Meister, Knaben-, Mädel- und gemeinsame Chöre sowie Orchesterwerke, u. a. von Gluck und Haydn. Die Veranstaltung sei dem regen Besuche der musikliebenden Bevölkerung empfohlen.

**Japanischer Abend" im Theater der UniversitätsstadtGießen. Vom Dra-

maturgischen Büro wirb uns geschrieben: Am Kar­freitag, 3. April, werden unter dem TitelJapa­nischer Abend" zwei Schauspiele aus dem Japa­nischen aufgeführt. Die TragödieTevakoya" wurde schon anläßlich des Heldengedenktages mit großem Erfolg in einer Morgenoeranstaltung gegeben, so daß von vielen Seiten der Wunsch laut wurde, das Werk mit einem anderen japanischen Schauspiel auch in den Abendspielplan zu übernehmen. Die Intendanz kommt mit demJapanischen Abend", der im Augenblick von großer Aktualität ist, zahl­reichen Wünschen nach. Die Inszenierung hat Ober­spielleiter Wilhelm Michael Mund. In den Haupt­rollen: die Damen Freihen, Kneip, Prasser, Rau, Thomae; die Herren Bosny, Funke, Köchling, Lud­wig, Schmidt, Seitz, Volck, Zeppenfeld.

Schwere Bluttat im Odenwald.

Altes Ehepaar von einem Einbrecher niedergeschlagen.

Lpd. Darmstadt, 1. April. Durch eine schwere Bluttat wurde am Montagabend das Odenwald- Dörfchen Unter-Gersprenz in große Erre­gung versetzt. Bei dem 74jährigen Land- und Gast­wirt Balthasar Pfeifer drang gegen 9 Uhr abends, da die Gasthaustür verschlossen war, von der Rück­seite aus ein Unbekannter in das Wohnhaus ein und schlug ohne jeglichen Wortwechsel Pfeifer und dessen zu Hilfe eilende Ehe'frau mit einem harten Gegenstand nieder, so daß beide mit schweren, le­bensgefährlichen Kopfverletzungen banieberliegen. Die Tat ist um so verwerflicher, als der Sohn an der Front steht und die oeiden alten Leute ganz allein im Hause sind. Der Täter ist nach feinem Verbrechen mit einem Fahrrad geflohen.

Wirtschaft.

Dresdner Bank.

Die Umsätze der Dresdner Bank sind im Ge- schäftsjahr 1941 weiter gewachsen und lagen um 14,5 v. H. (12) über denen des Vorjahres. Der Kundenkreis erweiterte sich auf 850000 (725 000), in etwa gleichem Verhältnis erhöhte sich die Zahl der geführten Konten. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 4,92 (4,12) Mrd. RM. Im Februar des laufenden Jahres wurde die 5-Mrd.-Grenze über­schritten. Die Liquidität erhöhte sich auf 67 (66,5 vom Hundert). Die Ausweitung des Bllanzvolumens trug dazu bei, die Minderung der Erträge aus der im Vorjahre eingeleiteten, jedoch tm Berichtsjahr voll zur Auswirkung gekommenen Senkung der Zinssätze mehr als auszugleichen. Bemerkenswert unter den Passiven ist eine starke Erhöhung der

Spareinlagen; sie erhöhten sich um 255,73 Mill.' RM., während die Gesamtsumme der Gläubiger um 534,39 Mill. RM. stieg. Auf der anderen Seite drückt sich die starke Heranziehung des Einlagen­zuwachses zur Finanzierung des Reichs in einer beträchtlichen Verstärkung des Bestandes an Schatz­wechseln und unverzinslichen Schatzanweisungen des Reiches und der Länder um 547,91 Mill. RM. aus. Die Intensivierung des europäischen Geschäftsver­kehrs zeigt sich, in einer verstärkten Inanspruch­nahme in Avalen und Wirtschaftsverbindlichkeiten, die um 53,96 Mill. RM. zunahmen. Die Summe der neuen Kredite erhöhte sich auf 1,24 (1,085) Mrd. RM.

Der Reingewinn von 9,0 Mill. RM. ist wieder auf das Dividendenerfordernis von 6 v. H. abge-

Rücklagen früherer Jahre 7,0 (7,3) Mill. RM. der Freien Rücklage zugeführt. Die offenen Rücklagen stellen sich damit auf 50,0 (40,0), das Grundkapital auf 150 (unv.) Mill. RM. Aus dem nur gering­fügig veränderten Bild der Ertragsrechnung fällt lediglich die starke Erhöhung des Steueraufwandes heraus, die im wesentlichen auf den Kriegszuschlag zur Körperschaftssteuer zurückzuführen ist.

Der Einlagezugang hat nach einem gewissen vor­übergehenden Stillstand im letzten Quartal des Be­richtsjahres zu Beginn des neuen Jahres wieder fein übliches Tempo erreicht, wie überhaupt die Ge- schäftsentwicklung im neuen Jahre parallel der des Berichtsjahres zu verlaufen scheint.

G. A.-Gpori.

Hallenhandball in Mainz.

Bann 116 Gießen und Luftwaffe Gießen Teilnehmer.

Zum ersten Male führt das Gebiet Hessen-Nassau der HI. eine Meisterschaft im Hallenhandball durch. In der Mainzer Stadthalle stehen sich am Kar­freitagmorgen die Bann-Auswahlmannschaften im Kampfe dieser Sportart gegenüber, lieber die Spiel­stärke der einzelnen Banne ist nichts näheres be­kannt. Die Vertretung des Bannes 116 hat in letzter Zeit wohl einige Uebungsspiele ausgetragen, was jedoch keine Vorschußlorbeeren bedeuten soll. Da die Spiele wahrscheinlich nach dem k.-o.»Sqftem durchgeführt werden, ist eine Vorhersage schwer möglich. Folgende Spieler werden den Bann ver­treten: Becker, Pfann, Bentheim (Mtv. Gießen), Bender (Grüninaen), Müller (Holzheim), Menges (Heuchelheim), Rühl (Lang-Göns); Ersatz: Ohly (Lang-Göns), Mehl (Holzheim), Kirstein, Becker (Mtv. Gießen).

Turnier der Gauklafsen-Vereine.

Am Nachmittag des Karfreitag folgt das Turnier der Gauklassenoereine. Die Gießener Luftwaffe wird hier einen schweren Stand haben. Es bestand keine Möglichkeit, einige Trainingsspiele auszutragen, so daß eine genaue Ausstellung sehr schwer ist. Die anderen Teilnehmer haben in dieser Hinsicht einen Vorteil. Bei den Frankfurter Turnieren konnten schon Erfahrungen gesammelt werden. Allgemein erwartet man die Frankfurter Vereine in der End­runde. Eine gute Placierung der Soldaten wäre schon ein Erfolg.

Statt Karten!

Danksagung.

Gießen -Wieseck,. im April 1942.

1106 D

01484

1102V

günstigen Dingungen

Näheres

1038 V

1120 300

insgesamt RM 232 500 000

Adelheidstr. 23

01481

1576 Mill. RM

6573 Mill. RM

Gießen, Hitlerwall 38.

Die Trauerfeier fand am Montag in aller Stille statt.

Grundkapital . . . Gesetzliche Reserven Freie Sonderreserve

Kontenzahl (ohne Eiserne Sparkonten).

Im Geschäftsjahr neu in Anspruch genommene oder von uns zugesagte Kredite

Bilanzsumme...... .......

Aus unserem

Geschäftsbericht für das Jahr 1941

Be- zu

Niedereisenhausen, Hassenhausen, im April 1942.

Allen denen, die uns bei dem schweren, schmerzlichen Verlust meines lieben Mannes, des gutenVaters seiner beiden Kinder, unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Ludwig Hildebrand, Obergefreiter in einem Infanterie - Regiment, mündlich und schriftlich ihre herzliche Teilnahme erwiesen, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrich­tigsten Dank.

In tiefer Trauer: Lina Bildebrand, geb. Vogel und Kinder Diargot n. Dieter Familie Karl Hildebrand n. alle Angehörigen.

Familien-Drucksachen Verlobungeanzelgen

Vermählungeanzelge»

bei Brühl,Schulstraße 7 eeburtsanzeigen

Garten zirka 70 <jm groß nn Südmertel zu

RM 160 000 000

42 500 000

30 OOO 000

Am 26. März entschlief sanft unsere liebe, treusorgende Frau und Mutter

Frau Emma Emilie Werner

geborene Nickel

im 52. Lebensjahr.

In tiefer Trauer r Karl Werner > Ilse Werner.

Berufstätige Witwe

sucht zur vollkommen selbständigen Betreuung ihres Haushaltes

(4-Zimmer-Wohnung, 3 Kinder, zwisch. 4 u. 7 Jahren) zuverlässige, nette Hausgenossin Anged. mit Gehaltsangaben erbet. Fran HeleneDiebitfck,Darmstadt Soderstratze 111. lio»«v

Tärf Tieferschüttert erhielten wir die unfaß- f bare, schmerzliche Nachricht, daß mein

geliebter Mann, Vater seines lieben Kindes, Unser lieber, hoffnungsvoller Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Neffe und Cousin

Oberfeldmeister im R. A. D.

Heinrich Schneider

als Pionier nach kurzem Einsatz im blühenden Alter von 28 Jahren im Osten gefallen ist. Wiedersehen war seine und Unsere Hoffnung.

In tiefem Schmerz:

Hilde Schneider, geb. Köhl und Söhnchen Bernd

Heinrich Schneider,Weichenwärter a. D. und Frau Elisabeth, geb. Kaietsch.

Otto und Hans Schneider, z. Z. Im Felde Gustav Köhl und Frau und alle Verwandte.

Unerwartet erhielten wir die schmerz­liche Nachricht, daß mein über alles geliebter, herzensguter, unvergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seines einzigen Söhnchens, unser lieber Sohn und Bruder, mein immer hilfsbereiter Schwieger­sohn, Schwager und Onkel

Emil Weber

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment

am 2. März im fernen Osten, zwei Tage nach seinem 30. Geburtstage, den Heldentod ge­storben ist. Wiedersehen war stets.seine und unsere Hoffnung.

In tiefem Schmerz:

Fr. Johannettd Weber, geb. Steinmllller, u. Kind Ludwig Weber und Frau (Eltern)

Otto Nürnberger, z. Z. im Felde, und Frau

Frieda Staffel, Wwe, und Sohn

Heinrich Steinmüller Wwe. (Schwiegermutter) Emilie Steinmüller

Willy Kirch, z. Z. Im Felde, und Frau

Robert Stelnmüller, z.Z. Im Felde, und Frau und alle Verwandten.

Vetzberg, Krofdorf u. i. Felde, 81. März 1942. ________ ______________________________________1101 v

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief sanft am Dieustagnachmittag unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Ur­großvater, Schwager und Onkel

Herr Karl Krebast -

in einem gesegneten Alter von 85 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie August Sauer, Gießen

Familie Karl Krebast Wwe., Kinzenbach

Familie Karl Rohrbach Wwe., Dutenhofen Familie Fritz Rohrbach, Lollar und alle Angehörigen.

Lollar, den 2. April 1942.

Die Beerdigung findet am Karfreitag, dem 3. April, nachmittags 15% Uhr, in Lollar statt.

1110 D

Hart und schwer traf uns die schmerz-, liehe und unfaßbare Nachricht, daß unser innigstgeliebter, herzensguter braver Sohn, Brüder und Enkel

Gefreiter Karl Walther

M.-G.-Schütze in einem I.-R., Inh. des E. K. II nachdem er den Feldzug im Westen glücklich überstanden hatte, bei den schweren Abwehr­kämpfen im Osten in soldatischer Pflicht­erfüllung im Alter von 22 Jahren den Helden- . tod fand. Wiedersehen war seine und unsere

größte Hoffnung.

In tiefer Trauer:

Heinr. Walther und Frau Johannette. geb. Volz Heinr. Walther, Netti Walther

Wilhelm Walther, z. Z. im Felde Erich Walther, Kurt Walther z Großeltern und alle Verwandten.

Daubringen, Alten-Buseck, den 2. April 1942.

Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 19. April, nachm. 13.30 Uhr in Kirchberg statt.

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Wir erhielten die schmerzliche Nach­richt, daß mein innigstgeliebter Mann und guter Lebenskamerad, der treu­sorgende Vater seiner beiden Kinder, mein lieber Sohn, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Hans Weife

Oberltn. und Kompanieführer in einem I.-R. Inhaber des Eisernen Kreuzes I. u.e II. Klasse sowie d. Kriegsverdienstkreuzes m. Schwertern

am 25. Februar d. J. im Alter von 40 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod erlitten hat.

In tiefer Trauer:

Luise Weiß, geb. Mecke, und Kinder Carl-Hans und Ilse

Margarethe Weiß, geb. Jockei

Carl Mecke u. Frau Lina, geb.Schöbe.

Diez a. d. L.,Wiebelsbach i. Odenwald, Gießen.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme, die uns schriftlich und münd­lich bei dem schweren Verlust unseres lieben, unvergeßlichen Sohnes Hans Schmidt, Gefreiter in einer Fallschirmjäger- Abteilung, erwiesen wurden, sagen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. Gleichzeitig danken wir der Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Schunk & Ebe.

In tiefer Trauer:

Familie Wilhelm Schmidt nebst allen Angehörigen.

Gießen (Kirchenplatz 15), im März 1942. __01466

fSCHI BANK

HAUPTSITZ BERLIN W8 489 NIEDERLASSUNGEN

Bekanntmachung.

Vetr.: Verordnung üker die Durchführung des Fleischbefchaugesehes.

Auf Grund des Fleischbeschaugesetzes und der hier­zu ergangenen Durchführungsverordnung habe ich nach Anhörung des Kreisveterinäramtes Gießen Herrn Ludwig Lenz XV., wohnhaft in Gießen-Klrin- Linden, Frankfurter Straße 45, als Fleischbeschauer für die eingemeindeten Gebiete Klein-Linden, Wie­seck, Schiffenberg mit Wirkung vom 1. April 1942 als Fleischbeschauer bestellt und eidlich verpflichtet. Mit gleichem Tage ist der für Wieseck vertretungs­weise tätig gewesene Fleischbeschauer Vlnz aus Ullen­dorf (Lahn) von seiner Beschautätiakeit für Wieseck entpflichtet worden. Die Beschautättgkeit des Herrn Lenz XV. erstreckt sich nur auf Hausschlachtunaen, nicht aber auf gewerbliche Schlachtungen. 1107D I. V.: Hellwege Emden.

Kirchliche Anzeigen.

Lick, 3. Avril, Karfreitag.

9.45, Beichte; 10, Kahn. Kollekte. Chorschule. Kirchenchor. Abendm. Nieder-Beinngen. 14, Kahn. Koll. CD. Ltadtmiinon, Löberstratze 14 Karfreitag, 3. Avril. 9, Andacht- 17, Passionsandachtu. Abendmahl.

.Hotel Prinz Carl ----- verloren gegang. verpachten, oue? Abzug, geg. Bel. Näheres Blockstraße V, N. Liebigstr. 45.

Hart traf uns die unfaßbare Nachricht, daß bei den schweren Abwehrkämpfen M im Osten mein lieber, herzensguter, un­vergeßlicher Mann, der treusorgende Vater seines Söhnchens, mein braver Sohn, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Gefreiter Willi Staffel

im Alter von 80 Jahren sein Leben lassen mußte. Wiedersehn war stets seine und unsere größte Hoffnung.

In tiefer Trauer:

Frida Staffel, geb. Weber, und Sohn Edwin Familie Karl Staffel Witwer

Familie Ludwig Weber

Familie Karl Staffel jun.

Familie Karl Öremer

Ernst Staffel, z. Z. im Felde

Emma Staffel

Otto Nürnberger, z. Z. im Felde, u. Familie Johannete Weber Witwe und Sohn

und alle Angehörigen.

Vetzberg, den 31. März 1942.

Verschiedenes

verloren!

Bergana. Woche goW. Wring von Plockstr. bis