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Erfolgreiche Kämpfe an der mittleren Ostfront

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Kritik an Churchill

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gerade da sind, obwohl er spnst Qualität den Vorzug gegeben hätt^

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manns Abreise nach Deutschland erlitten hat, und ich örücfe die Gefühle aller englischen Männer der Wissenschaft aus, wenn ich sage, daß, hätten wir ihn in unserer Mitte behalten, die große Entwick«

nur rege beiderseitige Aufklärungstätigkeit.

3m östtichen Alittelmeer versenkte deutsches Unterseeboot einen Transportsegler britischen Nachschubverkehrs.

Eigentlich sollte A. W. von Hofmann Bau­meister werden. Als Sohn eines Architekten am 8. April 1818 in Gießen geboren, setzte er nur mit Mühe durch, Jurisprudenz studieren zu dürfen. Sein Hunger nach einemuniversalen Wissen" ver­anlaßte ihn auch natur-wissenschaftliche Fächer zu belegen und sogar einen analytychen Kursus der Chemie bei Liebig mitzumachen. Die Begegnung mit der starken Persönlichkeit Justus von Liebigs wurde für Hofmanns Leben entscheidend. Er ver­schrieb sich völlig der Chemie und arbeitete auch nach seiner Promotion in Liebigs Laboratorium weiter.

Es war ein Zufall, daß A. W. von Hofmann gleich am Anfang seiner wissenschaftlichen Tätigkeit mit dem Steinkohlenteer bzw. dem Anilin in Berührung kam. Liebig erhielt aus Offenbach am Main, 'wo die erste Anlage für die Teerdestilla­tion errichtet worden war, eine Flasche Teeröl mit der Bitte, es zu untersuchen und beauftragte Hof­mann damit.

Mit der sein ganzes Lieben auszeichnenden Ar­beitsbesessenheit widmete sich Hofmann nun dem ihm überlassenen Steinkohlenteeröl. Er verschaffte sich in Offenbach selbst die für damalige Verhält­nisse gewaltige Menge von 2 kg des hn schweren I Steinkohlenteeröl enthaltenen Dasengemischcs. Er I entwickelte neue Methoden aur Isolierung der im

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Flugplätze der Insel 2H a l f a wurden bei Tag und Nacht mit guter Wirkung bombardiert.

Unterseeboote versenkten an der O st k ü st e von Nordamerika sechs feindliche Handels­schiffe mit zusammen 33 000 BRT. und beschädigten ein weiteres größeres Schiff durch Torpedotreffer.

Die Vergettungsangriffe der deutschen Luftwaffe gegen Großbritannien wurden fortgesetzt. In der Nacht zum 30. April griffen Kampfflieger­verbände bei guten Sichtverhältnisfen die englische

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Oer Wehrmachtberichi.

DNB. Ausdem Führerhauvtquartler, 30. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

3m mittleren und nördlichen Abschnitt der Ostfront wurden eigene Angriffs- und Sloh- truppunternehmungeu mit Erfolg durchgeführt. Ver­einzelte schwächere Angriffe des Feindes wurden ab­geschlagen. Durch Angriffe der Luftwaffe auf Bahn­anlagen und rückwärtige Verbindungen erlitten die Sowjets empfindliche. Verluste an rollendem 211a- lerial.

An der Front in Lappland und an der Mur­mansk-Front scheiterten erneute seindliche Angriffe unter hohen blutigen Vertusten für den Gegner.

3n Nordafrika infolge starker Sandstürme

gert worden wäre.

Es gibt in der Tat k r i e g s b ed i n gte Preis­erhöhungen, die sich durch verlängerte Transport­wege ergeben, ferner durch geänderte Rohstoff- und Materialzuteilung oder Heranziehung ungeübter Ar­beitskräfte. Aber auch Verschiebungen im Verbrauch wirken sich oft für den Verbraucher kostenerhöhend aus, wenn einer z. B. genötigt ist, am Markt die­jenigen Fleisch- oder 'Gemüsesorten zu beziehen, die gerade da sind, obwohl er spnst einer billigeren

Diese Ausgabenerhöhungen werden nach dem Kriege von selbst wieder in Wegfall kommen, wenn die Transportverhältnisse wieder normal sind und die Waren zur freien Auswahl zur Verfügung stehen. Solche Verteuerungen also können dem Ver­braucher zugemutet werden als Beitrag zu den Opfern, die der Krieg von ihm verlangt. Sie haben sich bisher in erträglichen Grenzen gehalten, und es wird dafür Vorsorge getroffen, daß sie keine weitere Ausdehnung erfahren.

Im übrigen aber ist die Pflicht des Verkäufers, alle f o n ft bei ihm vielleicht bestehenden Preiser­höhungswünsche zurückzustellen und nicht zu ver­suchen, in Form von Preiserhöhungen für sich einen besonderen Lohn für seine Arbeit zu erzielen, den

pinsel genannt und von der Presse scharf angegrif­fen, obwohl er weit weniger törichte Dinge gesagt hatte. Unser Verteidigungsplan war einfach kindisch. Wer auch immer das britische Kabinett in diesen Dingen beraten hat, war ungeeignet für den Posten, auf dem er stand. Wenn unser Regierungssystem Minister, Beamte und Offiziere hervorbringt, die zu derartigen Dummheiten fähig sind, dann ist irgend etwas von Grund auf faul im Staate."

Der Kriegsminister Sir I. G r i g g hatte angeregt, den Ausschuß der drei Chefs der einzelnen Wehr­machtteile, der jetzt die oberste strategische Planung innebat, durch einen einzigen persönlich verant­wortlichen Ueberchef zu ersetzen. Dazu erklärt im Daily Herold Major Sheppard: Haben wir denn überhaupt einen Mann für diesen Posten? Es ist sehr unwahrscheinlich, denn die Nelsons und Napo­leons, nach denen wir jetzt rufen, pflegen sich ihren Weg an die Spitze zu erzwingen oder werden nach oben gespült. Angesichts des Fehlens einer wirk­lichen Führernatur müssen wir uns damit begnü­gen, die Kriegsmaschine nicht durch ein Genie, son­dern durch bloße Talente führen zu lassen. Ich glaube nicht, daß wir unsere Kriegführung verbes-

fern werden, wenn wir sie nach den Ersordernissen eines Uebermenschen aufbauen, um nachher festzu­stellen, daß mir diesen Uebermenschen gar nicht ha­ben. Das könnte nur zu neuen Enttäuschungen pnd vielleicht zu nock) schlimmeren Dingen führen."

Bezeichnende Wahlen in England.

Stockholm, 30. April. (Europapreß.) In dem Verlust von zwei Mandaten der Regie­rung bei einer kürzlich stattgefundenen N a ch - wähl in England ist ein neuer Beweis für die ständig wachsende Unzufriedenheit mit der Regie­rung Churchill zu erblicken. In dem Bezirk von Wallasey blieb der unabhängige Kandidat mit einer Mehrheit von über 600 Stimmen Sieger über den bisherigen konservativen Parteikandidaten. Bei der gleichen Wahl unterlag auch der Bruder des Lord­siegelbewahrers Stafford Cripps, Leonard Cripps, der als Unabhängiger kandidierte. In Rugby konnte der unabhängige Kandidat W. G. Brown, ein Anhänger radikaler sozialistischer Anschauungen, 9834 Stimmen gewinnen, während der Kandidat der Regierung, Hold rock, nur 9142 Stimmen bekam und damit unterlag. Es ist dies der d r i 11 e Sieg der Opposition über die Regierung seit

Der Ruhm Justus von Liebigs drang bis nach England. Einige Engländer erkannten, daß die Chemiedie Wissenschaft der Zukunst" sei und ent­schlossen sich, ein Lehrinstitut für wissenschaftliche Chemie in London zu erreichten, das ganz nach der Art des Gießener Laboratoriums auf­gezogen werden sollte. Man wandte sich an Liebig mit der Bitte, einen deutschen Wissenschaftler für die Leitung des neugegründeten Instituts vorzu- schlagen. Liebig nannte u. a. Hofmann. Bereits mit 27 Jahren ein eigenes Institut leiten zu können, refzte Hofmann. Er nahm den Ruf an.

Sehr bald zeigte es sich, daß die Berufung des jungen Deutschen für England von außerordent­lichem Nutzen mar. Hofmann hielt nicht nur vor einer ständig anwachsenden Schülerzahl Vorlesun­gen, sondern er führte selbst eine ungewöhnliche

Zahl grundlegender wissenschaftlicher Untersuchungen durch. Im Jahre 1856 gelang W. Perkin, einem seiner Schüler und Assistenten, die technische Her-

Steinkohlenteer enthaltenen Basen und Säuren. Und während dem deutschen Chemiker Runge im wesentlichen nur die Entdeckung von sechs verschiede­nen Körpern im Steinkohlenteer gelang, glückte es Hofmann bei seinen Untersuchungen des Kyanols und des Leukols, die Formel des von Runge auf« gefundenen Kyanols endgültig festzulegem Er er­kannte, daß Kyanol das gleiche ist wie das aus Benzol gewinnbare Anilin, und daß es als De­stillationsprodukt der verschiedensten Körper gewon­nen werden kann. Bei diesen Arbeiten entdeckt^ Hofmann schließlich, daß das Benzolden Haupt­bestandteil der leicht siedenden Anteile des Stein­kohlenteers bildete". Damit hatte er ein" reich fließende Quelle für die Darstellung des Anilins gefunden, jenes Stoffes, der für die chemische In­dustrie von gewaltiger Bedeutung werden sollte. Hofmann selbst beschäftigte sich von nun ab be­sonders aufmerksam mit dem Anilin. Noch aber ahnte er nicht, daß er dadurch zum Vater einer gangen Industrie, nämlich, der Teerfarben­erzeugung, werden sollte.

Am 5. Mai d. I. jährt sich zum 50. Male der Todestag des hervorragenden Chemikers August Wilhelm von Hofmann, des Vaters der Teerfarbenchemie". Wir haben hier besonderen Anlaß, dieses Tages zu ge­denken, denn Hofmann war nicht nur ge­bürtiger Gießener, worauf die Gedenktafel mit feinem Porträt am Hause Hettler auf­merk am macht, sondern auch sonst mit Gie­ßen und der berühmten Gießener chemischen Schule bedeutungsvoll verbunden. Darüber hat Dr. K. H. W i s s e r in einem bebilderten Aufsatz unsererHeimat im Bild" (Nr. 9 vom 1. März 1934) ausführlich und anziehend ge­handelt. Es fei heute nur daran erinnert, daß Hofmann, als letztes Kind eines Provinzial­baumeisters am 8. April 1818 geboren, in seiner Vaterstadt das Gymnasium besuchte und mit 18 Jahren bereits die Gießener Universität bezog, anfangs noch schwankend

mierminifter und Verteidigungsminister in einer Rede, er habe den felsenfesten Glauben, daß Singa­pur gehalten werden könne. Es ist einfach erstaun­lich, wie maßlos schlecht informiert dieser Mann war, der verantwortlich ist für die ge­samte Strategie dieses Krieges. Der arme Broke- Popham wurde in aller Öffentlichkeit ein Einfalts-

Der Chemiker August Wilhelm von Hofmann

Zum 50. Todestage des berühmten Gießener Gelehrten am 5. Mai.

Von Erwin Barth von Wehrenalp.

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Wieder 33000 W. vor der LlSA -Küste versenkt

er vor dem Kriege nicht erhalten hat. Feste Löhne und feste Preise gehören zusammen. Auf dieser Grundlage ruht die Sicherheit der Währung und die Ordnung der Wirtschaft.

eine hervorragende Stellung unter den charakteristi­schen Fortschritten einer Zeit anzuweisen, die ihre Ausgabe darin findet und ihre Triumphe darin sucht, die Grundlagen von Wohlstand und Wohl­befinden, frü'h>er das Vorrecht der Wenigen, den Vielen zugänglich zu machen." Diese propheti­schen Worte schrieb A. W. von H o sm a n n im Jahre 1862, als die sozial umwälzende Bedeutung der Chemie noch kaum zu erkennen war.

Stabt Norwich an. 3n der Stadtmitte und in Industrieanlagen wurden umfangreiche Brände und starke Explosionen beobachtet.

Bei einem feindlichen Luftangriff auf die Vor­städte von Paris entstanden größere Gebäude- schäden und Verluste unter der Zivilbevölkerung. Einzelne britische Flugzeuge führten Störflüge an der nordddeutschen fuifte durch. Zwei britische Flug­zeuge wurden abgeschosfen.

pariser S immen zum neuen britischen Ueberfall.

Paris, 1. Mai. (DNB. Funkspruch.) Zu dem neuen britischen Bombenüberfall auf Pariser B o r o r t e bringen die Zeitungen zahlreiche Bilder aus den heimgesuchten Gebieten. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Wohn- und Kranken­häuser. In ihren Kommentaren führen die Blät­ter aus, daß der englische Luftangriff ausschließ­lich gegen die Zivilbevölkerung gerichtet gewesen sei. Unter den Opfern befänden sich Frauen, Greise, Kinder und Kranke. Churchill möge sich nicht etwa der Hoffnung hingeben, daß die Franzosen das verbrecherische Werk Englands, die Ruinen und die Gräber jemals vergessen würden.

Die britischen Terrorangriffe aufRostock forderten 163 Tote.

Rostock, 1. Mai. (DNB. Funkspruch.) Die bri- tischen Terrorangriffe auf die Stadt Rostock haben nach den bisherigen Feststellungen bis zum 29. 4. 1942 163 Tote, davon 29 französische Kriegsge­fangene gefordert.

dieses Farbstoffes zu widmen. Hofmann, der dis Bedeutung der industriellen Herstellung von Teer- farben durchaus erkannte, arbeitete hingegen wissen­schaftlich weiter. Und es ist bezeichnend, daß Hof« mann bei seiner rein wissenschaftlichen Arbeitsweise die Herstellung mehrerer Anilinfarbstoffe schneller gelang als demIndustriellen" Perkin.

Sehr bald wurden nun die Teerfarbstoffe Hof­manns die Sensation aller Weltausstellungen. Bis dahin konnten Farben nur aus tierischen und pflanz­lichen Stossen gewonnen werden. Ihre technische Herstellung aus dem Steinkohlenteer bedeutete eine Revolution und war ein Wendepunkt für die Ent­wicklung der chemischen Industrie.

Obwohl die Engländer mit allen Mitteln ver« suchten, Hofmann in'London zu halten, folgte er doch dem ersten Ruf des Vaterlandes, einen Lehr­stuhl in Deutschland zu übernehmen. Seine Arbeits­kraft schien unerschöpflich. Er setzte den Bau neuer Chemielabovatorien an den Hochschulen in Bonn und Berlin durch und leitete die Bau arbeiten selbst. Er begründete 1867 dieDeutsche Che­mische Gesellschaft", jene Gemeinschaft che­mischer Wissenschaftler, die zur Anregerin und Tra- gerin des Fortschritts der Chemie in Deutschland werden sollte. Seine Forschungsarbeiten führte er mit einer Gründlichkeit fort, die uns heute noch in Erstaunen setzt und größte Hochachtung abnötigt.

3m vollen Besitz feiner geistigen und körperlichen Kräfte starb AW. vonHofmann ganz plötzlich am 5. Mai 1892. Was sein Leben für Deutschland und die Entwicklung der chemischen Wissenschaft und der chemischen Industrie bedeutet hat, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der englische Wis- scyschasller Sir W. Ramsay mußte folgendes Eingeständnis über die Folgen, die der Fortgang Hofmanns für England gehabt hat, machen:Wir alle kennen den Verlust, den England durch Hof-

Im mittleren Frontabschnitt griff der Feind deut- sche Stellungen mehrmals mit starken Kräften an, nachdem er die Vorstöße durch schwerstes Arllllerie- feuer vorbereitet hatte. Aber die Angriffe scheiterten am zähen deutschen Widerstand. Ein deutscher An­griff verlief dagegen erfolgreich, obwohl ungünftige Geländeverhältnisse den Vorstoß erschwerten. Meh­rere Geschütze wurden dabei im Sturm genommen und einige befestigte Ortschaften dem Feinde ent­rissen. An den Brennpunkten einzelner Kampfab­schnitte brachen Sturzkampfflugzeuge zähen feind­lichen Widerstand.

Trotz der Verschlammung des Kampfgeländes hatte der Feind vom 22. bis 25. April viermal mit starken Verbänden in umfassendem Angriff und unterstützt durch Artillerie und schwere Infanterie­waffen eine befestigte Ortschaft zu nehmen versucht, die von einer bayerischen Pionierkom-

geworfen. ' . . , . . .

Am 28. April versuchten die Bolschewisten gegen Kalibers an und zerstörten vier Panzer, einen seit mehreren Tagen umkämpften Ort nord- -------

ostwärts Drei vorzustoßen. Nachdem der erste Angriff vom deutschen Abwehrfeuer zerschlagen war, wurden gegen Abend stärkere feindliche Pan­zerkräfte auf das gleiche Ziel angesetzt, doch auch diese Vorstöße wurden unter Vernichtung mehrerer Panzer und unter schweren Verlusten der sie be­gleitenden Infanterie abgewehrt. Zu heftigen Kämpfen kam es am Rande einer größeren Ort­schaft, wo dem Gegner am Tag zuvor ein Ein­bruch in die am Ortsrand gelegenen Stellungen ge­lungen war. Durch Gegenangriff wurde der Feind aus der von ihm zäh verteidigten Häusergruppe ge­worfen. Das gleiche Schicksal wurde einem stär­keren Panzervorstoß zuteil, wobei die deutschen Truppen im Verein mit deutschen Sturzkampfflug­zeugen den Gegner zwangen, auch das Vorfeld in feiner ganzen Tiefe wieder zu räumen. Der Gegner verlor 17 Panzer und 2000 Gefallene. Im Donez - Gebiet stießen deutsche Stoßtrupps erfolgreich gegen die feindlichen Stellungen vor und zerstörten Stützpun-kte des Gegners. Sturzkampfflugzeuge

weitschauenden politischen Führung, -die alle Ersehest nungen und Entwicklungen politischen, wirtschaft­lichen, sozialen und kulturellen Lebens in chrer Ge­samtheit durchforschte und auswertete. Hierbei stand der Gemeinschaftsgedanke als der Endzweck.wahrer Menschenführung im Mittelpunkt der Entscheidungen.

Adolf Hitler durfte am 1. Mai 1937 mit berechtig­tem Stolz feststellen:Unserer Zeit rft es Vorbehal­ten geblieben, durch die V o l k w e r d u n g der deut­schen Nation die S t a a t s b i l ö u n g des Deutschen Reiches zu bekrönen." Niemand ahnte damals, daß bis zu diesem Zeitpunkt bereits die ethischen und politischen Voraussetzungen für die Schaffung des Großdeutschen Reiches erfüllt waren.

All diese Überlegungen wären unvollkommen, wollte man nicht den von Adolf Hiller geschaffenen neuen 21 r b e i t s'begriff von der Ehre und dem Erfolg der Arbeit als tragendes Element des neuen Deutschland immer wieder hervorheben. Her­mann Goring hat den deutschen Arbeiter einmal alsSoldatdes Friedens, den deutschen Sol­daten den Arbeiter des Krieges genannt. Verschieden ist das Technische, gleich ist die Gesin­nung, die Verantwortung, das Ziel!" Es war ein prophetisches Wort. Arbeiter, Bauern, Soldaten das schaffende und das kämpfende Deutschland sind d i e Träger des deutschen Frei­heitskampfes, find die Garanten des deutschen Sieges. Der neue Arbeitsbegriff von der Ehre der Arbeit, von dem Recht auf und von der Pflicht zur Arbeit hat das deutsche Volk zu der großen stählernen Gemeinschaft zusammengeschweißt.

Was unsere Soldaten in diesem Kriege bisher ge­leistet haben, das konnte kein Besserer so hm- reißend und überzeugend darstellen als der Führer selbst in seiner Rede vor wenigen Tagen. Er weiß aber auch, daß der deutsche Soldat sich deshalb so tapfer und erfolgreich schlagen konnte, weil ihm der deutsche Arbeiter die besten Waffen der Welt liefert: Gleich rft die Gesinnung, die Verantwortung, bas Ziel!" Deshalb muß aber auch jeder wissen, ,Haß es heute nur Pflichten gibt", Pflichten des Soldaten, Pflichten des Arbeiters, Bauern, des Handwerkers, Angestellten, Beamten, Pflichten für jeden einzelnen des deutschen Volkes.

Aus dem Pflichtbewußtsein der gesamten natio­nalen Front und Heimat erwächst der deutsche Sieg. Wir wissen nicht, wann er vollendet fein wird, wir wissen aber, daß er uns sicher ist, wenn alle, Sol­dat und Arbeiter, Mann und Frau, die Alten und die Jungen, ihre Pflicht tun. In der Gemeinschaft liegt unsere Kraft, unsere Zukunft, unser Glück und unser Sieg. Deshalb wollen wir mit Hermann Göring am Nationalen Feiertag des deutschen Vol­kes gemeinsam geloben: Niemals soll die Zukunft Deutschland wieder schwach finden, auf ewig wol­len die Deutschen einig bleiben!

preisdisziplin.

In einer Rundfunkansprache führte der Reichs- komnrissar für die Preisbildung Minister a. D. Staats­sekretär Dr. Fischböck aus:

Ich weiß, daß die Entwicklung der Preise nicht allen Wünschen gerecht wurde. Erzeuger und Händ­ler wünschten oft höhere Preise und begründeten diese Forderung mit Argumenten, die manchmal viel für sich haben. Die Verbraucher ihrerseits beklagen sich darüber, daß schon jetzt auf manchen Gebieten z. T. sehr empfindliche Preiserhöhungen eingetre- ten seien, ohne daß ihr Einkommen deshalb gestei-

zwischen philologischen und juristischen Nei­gungen, bis die Begegnung mit Liebig sei­ner Arbeit und seiner ganzen späteren Lauf­bahn die entscheidende Wendung gab. Nach bestandener Doktorprüfung wurde Hofmann Liebigs Assistent in Gießen, ging 1845 an die Universität Bonn und von hier, auf Liebigs Empfehlung, nach London. Nach Deutschland zurückgekehrt, wirkte Hofmann als Professor an der Universität Berlin, gleichermaßen ausgezeichnet als Forscher und Lehrer. 1867 begründete er dieDeutsche Chemische Ge- x sellschaft" und übernahm nach Liebigs Tode

(1873) auch die Redaktion derAnnalen der Chemie". 21m 5. Mai 1892 ist A. W. von Hof­mann in Berlin gestorben.

Wir sind berechtigt, der Erzeugung von Färb-1 stoffen aus Steinkohlenteer eine Stellung, und zwar 1

panie verteidigt wurde. In heldenmütigem Kampf wehrte die 150 Mann starke Besatzung die Angriffe ab. Wenn es dem Gegner gelang, in die Ortschaft .. .. -

einzudringen, wurde er jedesmal wieder hinaus- griffen südostwärts des Ilmensees be-

Oie unsichtbare Fronte

Bon unserer Berliner Schriftleitung.

DurchReuter" wurden aus Buenos Airesaus diplomatischen Kreisen" Nachrichten über angebliche italienische Bemühungen, einen Separatfrieden ab­zuschließen, verbreitet. Die britische Nachrichtenagen- tur gab sich die größte Mühe, dieseSenfations* Meldung" in der ganzen Welt zu verbreiten. End schieden zur Rede gestellt, gab der ehrenwerteReu- ter"-Korrespondent in Buenos Aires schließlich $u daß es sich bei feinerNachricht" um die Wieder­gabe eines Artikels des bekannten Hetzjournalisten Ortiz Echague der jüdischen ZeitungLa Na­tion" handelt. Man hätte dieseReuter"-Meldung auch ohne diese Aufklärung nicht allzu ernst genom­men, nachdem sie erst den Umweg über Buenos 2lires gefunden hatte. Trotzdem ist es gut, daß diese Propagandaente schnell erschlag-en werden konnte. Wenn aberReuter" bereits zu solchen verzweifel­ten Lügen Meldungen greifen muß, kann man auch daraus schließen, wie verzweifelt Churchill feine Lage jetzt selbst bettachtet. Von der italienischen AgenturStefani" wird, um ähnlichen Legenden­bildungen von vornherein entgegenzutteten, festge-- stellt: Italien ist in freiem Willensent- schluß in den Krieg eingetreten und heute mehr denn je entschlossen, den Krieg bis z u m voli­st ä n d i g e n Sieg über die Koalition der Demo» krallen mit dem Judentum und dem Bolschewismus durchzuführen."

In diesem Zusammenhang ist ein Artikel des Hauptschriftleiters für den Auslandsdienst derDaily Mail", Froom Tyler, von Interesse, der sich unter der UeberschriftDie unsichtbare Front" mit der britischen Auslandspropaganda befaßt. Der Verfasser verlangt, daß die englische Propaganda nach ganz bestimmten Gesichtspunkten, besonders im neutralen Ausland, arbeitet, und zwar unter dem britischen Presseattache oder einer noch höher gestellten Persönlichkeit. Erste Voraussetzung sei die Verstärkung einer england- freundlichen Stimmung. Durch geeignete Nachrichten, die nicht unbedingt der Wahrheit zu entsprechen brauchen, müßten die Einwohner des betreffenden Landes davon überzeugt werden, daß Deutschland diesen Krieg verlieren müßte. Die Be- völkerungnnüsse daran gehindert werden, in Deutsch­land Arbeit zu suchen. Deshalb müsse die Heber« zeugung vermittelt werden, daß die Arbeitsbedin­gungen in Deutschland außerordentlich schlecht seien, daß Facharbeiter aus dem Ausland von den Deut­schen als Geiseln oder Verhandlungsobjekte benutzt würden. Der Bevölkerung müsse gesagt werden, daß ihr Land, sofern es sich englandfreundlich zeige, nach dem Siege der Alliierten ungehindert feine eigenen inneren Angelegenheiten selbst regeln könne (siehe Indien!). Die deutschfreundlichen Mitglieder der Re­gierung des betreffenden Landes seien zu verdäch­tigen, um dadurch das Vertrauen, das sie im Volke haben, zu erschüttern. Die Bevölkerung müsse davon überzeugt werden, daß ihre wirtschaftlichen Geschicke logisch an das Geschick Großbritanniens geknüpft seien. Der jüdische Schreiberling Ortiz Echague hat offensichtlich schon nach diesem Rezept gearbeitet und durch seinen Schwindelartikel über angebliche sensationelle innenpolitische Veränderungen in Ita­lien der Bevölkerung Aroentiniens eine falsche Lage über das Verhältnis der Achsenmächte zu suggerieren versucht.

Stockholm, 1. Mai. (DNB. Funkspruch.) britische Oberhausmitglied Lord S t r a b o g l i schreibt in einem BuchSingapur und nachher": Der alberne Optimismus der verant­wortlichen Stellen in London war fast unglaublich. Als die Japaner sich bereits drei Wochen lang ihren Weg über die malaische Halb­insel bahnten, ohne daß der Vormarsch aufgehalten werden konnte, erklärte Mr. Churchill als Pre-

stellung eines violetten Änilinfarbstoffes. Perckin gab nicht unterblieben, so doch aufgehalten worden entgegen dem Rat Hofmanns feine wissenschaftliche . wäre, und daß England die Vormachtstellung e» Arbeit auf, um sich der mdutzrielltzn Hexjtellurig 1 lWt MH, die jetzt Deutschland befi^t/'