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fr 4J W q Freitag, (. /Zamstag, 2. Mai (942

GlehenerAnzelger

Sieg -er Gemeinschafi

Von Curt Hübner.

Vor

Sturzkampfflugzeug Dornier Do 217

Diesen Krieg wird das fleißigste und das tapferste

Schaffenden in entscheidender Stunde nur ein Ziel: Höchstleistung!

sie, wie es der Führer am Tage der Machtüber­nahme gefordert hat, Waffen und Munition, so­viel die Front unserer Soldaten braucht. Die Er­kenntnis, was die Arbeit bedeutet und eine wie starke Waffe im Ringen der Völker sie ist, läßt den deutschen Menschen in dem im Kriegseinsatz stehen­den Betrieben das Höch st e und Letzte geben. Es sind ja dieselben deutschen Menschen wie die im feldgrauen Rock vor dem Feind, und sie wollen sich nicht von diesen beschämen lassen. Der deutsche Arbeiter weiß, daß es in seiner Hand liegt, die Entscheidung und den Sieg unserer Soldaten zu beschleunigen. Darum gibt es in der Front der

Höchstleistungen der Schaffenden für den Sieg der deutschen Waffen

Auf Grund der Erfahrungen der deutschen Sturz­kampfwaffe entwickelten die Dornier-Flugzeugwerke mit der Do 217 ein neues zweimotoriges Sturz­kampfflugzeug. Die beiden starken Doppelstern­motoren der BDM.-Flugmotorenwerke verleihen dem Bomber eine so hohe Geschwindigkeit, die fast an die der gegnerischen Jäger herankommt. Durch die Anordnung der neuen Sturzflugbremse, die sich am Rumpfende schirmartig öffnet und schließt, erhält das Flugzeug eine hervorragende Stabilität während des Sturzes. Bombenschächte großer Ausmaße ermöglichen die Unterbringung von schwer st en Bomben sowie Torpedos und

Im Gemeinschaftshaus der DAF. in Berlin be­gann eine Kriegsarbeitstagung der Gauobmänner und Amtsleiter der Deutschen Arbeitsfront, an der auch die Reichsfrauenführerin Frau Scholtz-Klink und die Reichstreuhänder der Arbeit teilnehmen. In Anwesenheit des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley und seines Stabsleiters Simon eröffnete der Geschäftsführer der DAF., Oberbefehlsleiter Marrenbach, die Tagung. Es sprachen der Preiskommissar für die Preisbildung, Staatssekre­tär Fischböck, der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz Gauleiter Saude! und der Reichsminister für die besetzten Ostgebiete, Reichs­leiter Alfred Rosenberg. Am Freitag werden Reichsminister Speer und Reichswirtschasts- minister Funk sprechen. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley wird abschließend das Ergebnis der Kriegsarbeitstagung zusammenfassen.

Minen im Rumpfinnern. Mit der Geschwindigkeit wurde auch die Zuladung dieses Sturzkampfflug­zeuges im Vergleich zu den bisherigen Mustern er­heblich vergrößert. Die starke, aus Kanonen und MG.s bestehende Bewaffnung nach vorn findet eine Ergänzung in einer hinter dem Führerstand an­gebrachten Panzerkuppel, aus der mit schwe­ren Massen nach allen Seiten geschossen werden kann. Das Flugzeug hat sich sowohl im Mittel­meerraum, beim Kampf gegen die britische Schiff­fahrt wie stn Englandeinsatz und Ostfeldzug glänzend bewährt. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Rur in der Volksgemeinschaft sind Fragen zu lösen, an denen der einzelne verzaaen, ver­zweifeln, scheitern muß. Diese organisatorische Gemeinschaft ist die Voraussetzung für die Lösung der großen Gemeinschaftsaufgaben."

Adolf Hitler am 1. Mai 1936.

neun Jahren prägte der Führer auf dem

1. Nationalen Feiertag des deutschen Volkes auf dem Tempelhofer Feld das Wort Ehret die Arbeit und achtet den Arbeiter". An diesem Tage stand Deutschland zum ersten Male in einer gemeinsamen Front der Arbeit unter einem neuen Arbeitsbegriff. Es'mag damals noch Millio­nen Deutsche gegeben haben, die weder die neue Zeit verstanden, noch der Ueberzeugung zu sein ver­mochten, daß die Kluft, die durch die Reihen des arbeitenden Deutschland ging, je würde überbrückt werden können. Kapital und Arbeit waren nach der damals noch weitgehend verbreiteten Auf­fassung zwei Gegenpole, die sich immer abstoßen mußten.

Heute, neun Jahre später, liegt der Klassenkampf der liberalistischen Zeit, der dem deutschen Volk schwere nationale und soziale Wunden geschlagen hat, in unserer Erinnerung so weit zurück, daß er uns eigentlich nur noch als böser Traum erscheint. Heute sind alle diese Klassen-, Standes-, Stammes­und Glaubensgegensätze in der einen großen Volksgemeinschaft aufgegangen, die unter der Parole steht: Ein Volk, ein Reich, ein Führer! Die Schaffung dieser einigen deutschen Volksgemeinschaft war das Grundziel des Kampfes Adolf Hitlers. Dennnur in der Volksgemeinschaft sind Fragen zu lösen, an denen der einzelne verzagen, verzweifeln, scheitern muß".

Groß war die Zahl der Fragen, die zu lösen war, als der Nationalsozialismus berufen wurde, die Führung von Volk und Staat zu übernehmen. Im Vordergrund standen zwei Hauptaufgaben zur vor­dringlichen Lösung:1. Rettung des deutschen Bauern durch Sicherstellung des Bauernhofes, und 2. Rettung des deutschen Arbeiters durch Sicherung des Arbeitsplatzes." Heute, am Nationa­len Feiertag des deutschen Volkes, erscheint es an­gebracht, sich zum Vergleich mit dem Einst und dem Heute wieder einmal klar darüber zu werden, welche Aufgaben der Führer stellte, um sie restlos zu verwirklichen.

Sicherung des Bauernhofes und Sicherung des Arbeitsplatzes! Niemand hat vor neun oder gar vor zehn Jahren zu glauben oder zu hoffen gewagt, daß solche oder ähnliche grundlegende Probleme jemals ihre Lösung finden könnten. Heute sind bei­des keine Probleme mehr, sondern vollzogene Tat­sachen. Ihre Lösung erfolgte ohne wirtschaftliche, politische oder soziale Erschütterungen wie selbstver­ständlich. Was aber heute selbstverständlich erscheint, ist in Wahrheit das Ergebnis einer überragenden.

NSG. Eine der ersten Maßnahmen des Führers nach der Machtübernahme war es, Ordnung im deutschen Arbeitsleben zu schaffen. Be­reits unmittelbar im Anschluß an den Tag der Nationalen Arbeit, dem l.Mai 1933, übernahm die Nationalsozialistische Betriebszel­lenorganisation die Gewerkschaften, und noch im gleichen Jahre entstand die größte Organisation der Welt, die Deutsche A r b e i t s f r o n t, die als schlagkräftiges Instrument der Partei den Auftrag erhielt, das Arbeitsleben in Deutschland neu zu gestalten.

In breiter Front setzte damals eine Arbeit ein, deren Bedeutung kaum einer voll erkannte, deren ungeheure Auswirkungen uns aber schnell durch die Bewährungsprobe dieses Krieges deutlich vor Augen oeführt wurden.Jedem Deutschen einen rl r b e i t s p l a tz", lautete zunächst die Parole, die in gemeinschaftlicher Arbeit mit den Arbeitseinsatz­behörden des Staates verwirklicht wurde. So wurde schnell der ungeheure Leerlauf abgestellt, 6et unsere Leistungsfähigkeit und unsere Wehrkraft laufend unterhöhlte. Als diese Maßnahme im vollen Laufen war, und die Stempelstellen mehr und mehr leer wurden, folgte der Ruf:Jedem Deutschen seinen Arbeitsplatz!" Es wurde im Arbeitsleben da­für gesorgt, daß jeder an den Platz kam, an dem er nach seiner Vorbildung und seinen Fähigkeiten die größtmögliche Leistung erreichen kann. Aus dieser großen Zielsetzung ergaben sich die ersten Maßnahmen der Deutschen Arbeitsfront, besonders auf dem Gebiet der Berufserziehung, wo es war, Lücken in der Ausbildung auszufüllen, die in verantwortungsloser Weise versäumte Berufs­erziehung der Jugend nachzuholen, und die Men­schen, die nicht den Erfordernissen unserer Volks­wirtschaft entsprechend ausgebildet waren, umzu­schulen.

In überraschend kurzer Zeit zogen ein neuer Geist und neues Leben in den deutschen Betrieb ein. Innerlich und äußerlich wurde Ordnung geschaffen. Aus Arbeitgebern unib Arbeitnehmern wurden B e - trieb sführer und Gefolgschaft, wurden Arbeitsbeauftragte des deutschen Volkes, wurde die Betriebsgemeinschaft.Schönheit der Ar­beit" hielt in den Werkstätten, Fabrikhallen und Kontoren Einzug, Schmutz und Gerümpel wurden beseitigt, und Licht, Luft und Sonne erhielten Zu­tritt zum Arbeitsplatz. Ein Ende hatte das Dahin­leben des Arbeitslosen, das traurige und freudlose Dasein von Millionen deutscher Menschen, die keine Aufgabe mehr hatten. Die Kräfte spannten sich wie­der, die Menschen erstrebten ein Ziel, das jedem einzelnen in dem großen Aufbau gesteckt war, und nach den Stunden und Wochen ehrlicher Arbeit bot die NS. -GemeinschaftKraft durch Freude" in Veranstaltungen und Urlaubsfahrten Entspannung und Erholung.

Volk gewinnen.

Ein Aufruf Or.Leys zum H.Mai an alle Werktätigen in Stadt und Land.

Gar mancher hat damals an der Richtigkeit dieser weit gesteckten Planung gezweifelt, zumal lange Zeit die einheitliche Linie der Vielzahl einzelner Maßnahmen nicht leicht erkennbar war. Aber unbe- irrbar ging die Bewegung auch auf diesem Gebiet den eingeschlagenen Wea und gestaltete das gesamte soziale Gefüge im deutschen Arbeitsleben um. Da­bei richtete sie immer wieder den Appell zur frei­willigen Mitarbeit an den einzelnen, an die Be­triebsgemeinschaft.

Wie Überall, wo die Partei anfing, waren es erst wenige, die sich mit ganzem Eifer für das neue Ziel einsetzten. Aber bald wurden es immer mehr, und heute ist kaum noch ein Betrieb vorhanden, der nicht im Leistungskampf steht und um die vom Füh­rer geschafienen Auszeichnungen als National­sozialistischer Mu st erbe trieb kämpft. All- Mrlich wird den Betrieben in diesem Leistungs­kampf eine neue Aufgabe gestellt, die sich aus den bisher erreichten Voraussetzungen und den Erfor- bermssen der Stunde ergibt. Standen in der ersten Zeit die Sorge um die Eingliederung und richtige Eingliederung der Menschen in das Arbeitsleben, iie Bemühungen um eine saubere Gestaltung der Betriebe und die kulturelle Hebung der Lebensan­sprüche im Vordergrund, waren es während der Zeit der steigenden außenpolitischen Bedrohungen bie Anstrengungen um die Sicherung unserer Eigen­wirtschaft (Autarkie), so sind es heute die eisernen Notwendigkeiten des Krieges und der Sicherung des höheren Lebensrechtes des deutschen Menschen ge­genüber Untermenschen und Verbrechern, die uns in Fesseln schlagen wollten und auf unsere Vernich­tung sinnen.

Diese planmäßige Arbeit, die immer der Durch­führung und Verwirklichung unserer nationalsozia­listischen Forderungen und damit dem deutschen Menschen und dem deutschen Volke dient, hat be­reits wundervolle Früchte getragen. Sie war das tragende Fundament im zweiten Vierjahresplan, in dem unser Volk von dem Würgegriff der Abhängig­keit von überseeischen Zufuhren frei wurde. Sie stellte ein Heer arbeitswilliger Menschen bereit, auf das der große Baumeister, unser zu früh gestorbe­ner Reichsminister Dr. Todt zurückgreisen konnte, als er in kürzester Zeit das gewallige Werk des Westwalles begann. Sie bot eine wesentliche Vor­aussetzung für die Erzielung des Vorsprunges un­serer Aufrüstung und bat das Vertrauen des schaf­fenden deutschen Menschen gewonnen, der heute den höchsten Einsatz leistet, weil er weiß, daß der Na­tionalsozialismus ihn nicht enttäuschen und ihm seinen Anteil an dem geben wird, was per gemein* ome Einsatz unseres Volkes für uns bringt.

So blicken wir in diesem Jahr voll ^tolz auf neun Jahre deutscher Arbeit zurück, die planmäßig gelenkt und zum Nutzen unseres Volkes eingesetzt wurde. Zu jeder Zeit bat die tfront der Arbeit das gegeben, was für die Erfüllung der ge­stellten Aufgaben notwendig war. Heute erzeugt

Berlin, 2. Mai. (DNB.-Funkspruch.) Zum Na­tionalen Feiertag des deutschen Volkes erließ Reichs- organifationsleiter Dr. Ley folgenden Aufruf an alle Werktätigen:

Arbeiter und Arbeiterinnen! Betriebsführung und Gefolgschaft!

Endlich ist nun doch der Frühling gekom­men. Vielleicht ist noch nie im Leben unseres Vol­kes dieser 1. Mai so ersehnt worden wie dieses Mal. Nicht nur für die Heimat brachte dieser Winter große Härten mit sich, sondern noch viel schwerere an der Front. Wen gibt es im deutschen Volke, der nicht irgendeinen Lieben, sei es im Nordeck oder im Osten, hat? Was für diese aber der Frühling be­deutet, kann die Heimat kaum ahnen.

Seit mehr als hundert Jahren war eine Kälte von minus 50 Grad Celsius auch in Rußland nicht bekannt. Der Winter 1812 auf 13 zeigte als tiefste Temperatur 26 Grad Celsius unter Null. Und dar­an sind einst ,bie Armeen Napoleons zerbrochen. Der deutsche Soldat und die mit ihm verbündeten Nationen haben unter dem Schrecken von Schnee und Eis auch schwer gelitten, aber sie haben trotz alledem selbst diesen russischen Winter überwunden. Durch ihre Widerstandskraft ist die Hoffnung unserer bestialischen Gegner zerschla­gen worden.

Arbeitende Männer und Frauen in Stadt und Land! Wir können uns nicht genug hineindenken mit unserer Vorstellungskraft in die Leiden der hin­ter uns liegenden Monate, die unsere Solda­ten ertragen mußten. Unsere Soldaten, denn es sind unsere Volksgenossen, Brüder, Väter, Männer und Söhne, die so übermenschliches Opfer gebracht und damit eine grausame Natur bezwungen haben.

3m Kamps gegen die vom Bolschewismus ver­tierten IHaffen sind sie monatelang von Sieg zu Sieg geschritten. Um wieviel härter aber war ihr Kampf gegen Schnee, Eis, Kälte und den ewigen Wind und Sturm. Wir können so stolz fein auf diese Männer und haben in der Heimat nur eine einzige Pflicht zu er­füllen: ihrer wenigstens annähernd würdig zu fein.

Ihr alle, deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen, habt es gefühlt, daß dieser Winter nicht über irgendeinen x-beliebigen Krieg entschieden hat, son­dern über das Schicksal Deutschlands, und zwar über das Leben unseres gesamten Volkes. Wir alle waren Zeugen einer weltgeschichtlichen Auseinander­setzung in den weiten Eiswüsten Rußlands* die

von Europa eine entsetzliche Katastrophe ferngehal­ten hat.

Der höhere Wert unserer und der mit uns ver­bündeten Soldaten hat unseren Erdteil vor einem zweiten Hunnen st urm bewahrt. In un­seren dichtbesiedelten Gebieten Mittel-, West- und Südeuropas aber hätte ein Einbruch der bolschewisti­schen Bestie das Ende von hunderten Millio­nen Menschen bedeutet.

Daß das vermieden wurde, verdanken wir dem Heroismus vieler namenloser unbekannter Volks­genossen aus allen Schichten und Berufen, die, um der Heimat das Leben zu erhalten, ihr eigenes Leben eingesetzt hatten und dauernd weiter einsetzen müssen. Denn wenn selbst die mechanischen Waffen bei diesen unvorstellbaren Kältegraden versagten, bann mußte um so mehr der Mensch, der deutsche Soldat, mit seinem Blut- und Lebenseinsatz dieser schwersten Prüfung begegnen.

Wenn aber die Soldaten eines Volkes von einem solchen Schicksal nicht bezwungen werden konnten, dann wird erst recht in der Zukunft ihr Einsatz kein vergeblicher fein, unter einer Voraussetzung: daß die Heimat alles, aber auch alles tut, was geeignet ist, den Män­nern an der Front zu helfen, uni damit diese und sich selbst zu schützen.

Wir feiern heute den 1. Mai. Der Führer selbst hat befohlen, daß an diesem Tag soweit es irgend möglich ist die Arbeit ruhen soll. Daß wir überhaupt in der Lage sind, ein solches Fest zu begehen, verdanken wir alle nur den Männern, die an den endlosen Fronten auch an diesem Tage in Treue Wache halten. Es kann daher für uns, für dich, deutscher Arbeiter und deutsche Arbeiterin, für jeden einzelnen Menschen in Stadt und Land nur eine Verpflichtung geben, nämlich: mit der letzten denkbaren Anstrengung mitzuhelfen, unseren Män­nern, d. h. den Männern, Brüdern und Vätern unseres Volkes an der Front ihren Kampf zu er­leichtern und ihr Blut zu schonen.

Dann werden in diesem Kriege nicht das Ka­pital, nicht der Dollar und nicht das Pfund sie­gen, sondern siegen wird das fleißig st e und das lapferfte Volk. Wenn ich euch daher auch an diesem Tage wieder zurufe - helft und tut alles, damit wir die Produktion unserer Waffen, Geräte und unserer Munition auf allen Gebieten noch mehr steigern, dann tue ich es nur im Namen eurer eigenen Männer, die an der Front stehen, eurer eigenen Väter, eurer eigenen Brüder, eurer eigenen Söhne, die dort föijipjeu,

Was ihr, meine deutschen Arbeiter und Arbeite­rinnen, vor dem Kriege und in diesem Kriege ge­leistet habt, ist einmalig. Mit diesen Waffen hat die deutsche Wehrmacht Wunder vollbracht. Ihr wißt aber auch, daß neue bessere Waffen, neue und bessere Munition in Produktion sind oder in kurzer Zeit in Produktion gehen werden. Die Hoffnungen unserer Gegner, uns auf diesem Gebiet jemals schlagen zu können, müßt ihr, deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen, vernichten.

Ich will diesen Tag nicht vorübergehen lassen, ohne euch allen dafür zu danken, daß ihr jede Last und Beschränkung, alle denkbaren Opfer auf euch genommen habt. Ich danke vor allem der deutschen Frau, die als Arbeiterin in Stadt und Land die höchste Anerkennung für ihren un­ermüdlichen Einsatz verdient. Hoffentlich sehen es alle Männer ein, wie sehr sie verpflichtet sind, ge­rade den schaffenden deutschen Frauen in ihrer barten Arbeit, mit denen sie ganz gleich, ob als Vorgesetzte ober Kameraden in Berührung kom­men, mit Ritterlichkeit und Anstand entgegenzutreten, um ihnen baburch ben wohlver­dienten Dank der Nation zum Ausdruck zu bringen.

Wir können heuer keine fröhlichen KdF.-Fahrten machen, aber gerade weil wir uns in fo vielen Dingen einzuschränken gezwungen sind, wollen mir erst recht ben unerschütterlichen Entschluß fassen, wo es irgend möglich ist, noch mehr zu l e i st e n als früher, denn

was da auch kommen mag, und wie lange bet Krieg dauert: entschieden wird er durch d i e besten Soldaten und die besten Waffen! Daß der deutsche Soldat der beste ist. das wissen wir alle. Daß er die besten Waf­fen und die beste Munition in überreicher Menge zur Verfügung haben soll, das ist unsere Ausgabe, das ist unsere heilige Verpflich­tung und eine Ehrenfache von uns allen.

Eine Weit ist im Zusammenbruch begriffen, eine neue steigt empor. Sie soll zum Frühling werden für bas junge Europa. Sie wirb nur erkämpft vom deutschen Volk in Waffen und vom deutschen Ar­beiter in ben Fabriken, vom beutschen Bauern auf dem Lande.

Deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen!

Opfert für die Front nicht weniger als die Front für uns alle opfert, nämlich: den letzten Einsatz von Blut und Leben auf der einen Seite und Mühe und Schweiß auf der anderen.

Führer befiehl, wir folgen!

gez. Dr. Robert Ley.