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übergeben habe.
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feiner Schätze begrüßen.
, Hans Thyriot.
geschichte „Deut Rittertums" herauf-
Handbuchs der Kultur
im ernsten würde.
Front" zu schaffen, sind jämmerlich gescheitert, i Hier wird das Leben der deutschen Soldaten 1 geschildert, die Tag und Nacht auf der Atlan- | tikwacht stehen. ।
PK. Wie ein riesiges Schlachtschiff liegt die Insel • vor der französischen Küste, weit in den Atlantik hinein verankert, vom Lande her anzufchauen, als i hätte es sich zum Schutz vor Stadt und Hafen ge- i legt, den Bug feindeinwärts gerichtet. Die beiden i Schrauben der Fähre, die uns zu den deutschen i Soldaten im Atlantik bringt, zeichnen quirlend zwei i schaumweiße Bänder in die grüne See, die noch ' lange sichtbar bleiben und das Kielwasser wie eine ! breite Heerstraße einfassen.
Flach und grau taucht auf Backbord die Insel auf. Die krausen schwarzen Aeste der Rüstern, die die Inselstraße säumen, sehen wie vom ewigen Wind zerzauste Schöpfe aus. Die grauen, niedrigen Mau» em Wijchea den Feldern, die Häuser der Ostlchaj- daß e N M
ten, das Fort auf dem Inselvorsprung haben alle etwas wetterfest See» und Sturmverwurzeltes in ihrem Ausdruck. So ist die ganze Insel, nichts außer den für die Seefahrt schwarz-weiß getünchten Riesenbaken der Kirchtürme und Ruinengiebel hebt sich auffallend vom Ganzen ab; eine in Natur und Menschenwerk zusammengewachsene Felsenfeste.
— Es ist ein einmaliges Menschenbild und Kulturideal von glücklicher Geschlossenheit, das Prof. Dr. Hans Naumann in dem neuesten Teil des
sche Kultur im Zeitalter des beschwört. (Akadem. Verlagsges. Athenaion in Pots-
Die britischen Versuche, durch die Abenteuer von St. Nazaire und Boulogne eine „zweite
Oer Baumeister Fritz Todt.
Von Albert Speer, Reichsminister für Bewaffnung und Munition.
Still sind die weiten Dünen der Insel; in ein» töniger Ruhe liegt ihr Strand vor der See. Sie sind das Dienstfeld unserer Soldaten. Ein Netz gut getarnter Postenstellungen und MG.-Stände überzieht die ganze Insel; Bunker heben sich nur dem Auge des Kundigen aus nächster Entfernung von Sand und Strandgras ab. Neben einsamen Küstenpfaden laufen Fernsprechleitungen, und zwischen den Hü» geln oder am Rande einsamer Siedlungen liegen die Unterkünfte der Wachen. Die deutschen Infanteristen leben auf dieser Insel in engster Kameradschaft mit der Marine-Artillerie, deren Batterien die wichtigsten Küstenpunkte und Wasserstraßen beherrschen, und den Kansrüeren der fgot die Lier bereits bei .riet
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Büchertisch.
Schlösser an der Loire. Mit
Eine Feier zum Gedächtnis des 26. Todestages des Generalfeldmarschalls vonderGoltz fand in An» Wesenheit einer großen Anzahl türkischer Vertreter aus Heer und Staat sowie der diplomattschen Vertreter der Deutschland befreundeten Mächte in der deutchen Botschaft statt. Botschafter von Papen würdigte die Verdienste des Freiherrn um die deutsch-türkische Waffenbrüderschaft. General Kil- k i s, der Stadtkommandant von Ankara, gedachte in herzlichen Worten des Freiherrn.
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Der flämischen Jugendorganisation, die in kurzer Zeit Tausende von Jungen und Mädeln germa- Nischen Blutes in sich vereint hat, stattete Reichs- jugeudführer Axrnann einen kurzen Besuch ab, wobei er eine Besprechung mit dem Leiter des flämischen nationalen Verbandes, Staf de Clergu, und dem Führer der flämischen Jugend, Lehern- b r e, hotte.
Ab 1. Mai ist für ganz Spanien der Verkehr mit privaten Kraftwagen eingestellt worden. Die Maßnahme ist mit der Notwendigkeit der Einschränkung des Brennstoffverbrauchs ^zu erklären.
Die „deutsche Krankenversicherungsanstalt für die Ukraine" ist ins Leben gerufen worden. Ihre Aufgabe ift1 es, für die gesundheitliche Wiederherstellung aller in der Ukraine tätigen Reichsdeutschen zu sorgen. Es bandelt sich um eine Pfl-ichteinrich- hing, der Reichsdeutsche bis zur Einkommengrenze von 600 )M. monatlich angehören müssen.
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Der Führer hat dem ordentlichen Professor Dr.» Ing. e. h. Emil Mörsch in Stuttgart-Weilimdor aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um die theoretische Entwicklung der Beton- und Eisenbetonweise die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. *
Im Monat Februar 1942 hat sich der Filmtheater, besuch gegenüber dem Vormonat in Berlin um fast zwei Millionen erhöbt. Wien hatte 1940 eine Besucherzahl nnl 45 Millionen, während 1941 47,5 Millionen Menschen ins Kino gingen.
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Der Reichsführer H vnb Ehef der deutschen Po- lizei teilt mit: Am 26. 4.1942 wurde der Gewohnheitsverbrecher Ernst Israel Feig erschosjea.
Ergebnis der Arbeitsleistungen dieser Betriebsge- memschaft ist die Entstörung der Nachrichtengeräte in unseren modernen Kampfwagen der Panzerwaffe, die sich im West- und Ostfeldzug so bedeutungsvoll auswirkte.
Ein dritter Rüstungsbetrieb, der am 1. Mai des Kriegsjahres 1942 die „Goldene Fahne" erringen konnte, stellt hochwertige Präzisions-Werkzeugmaschinen her. Der Betriebsführer schreibt: „Das Berichtsjahr stand im Zeichen besonderer Anstrengungen, die bedingt sind durch den großen Daseinskampf unseres Volkes. Durch die Art des Fabrikationsprogramms ist es der Betriebsgemeinschaft vergönnt, an wichtiger Stelle unser Heer zu unterstützen. Dem reibungslosen und tatkräftigen Zusammenarbeiten gelang es, den Anforderungen gerecht zu werden, die an uns gestellt werden."
Interessant ist auch der Bericht des Betriebsfüh- rers eines neuen landwirtschaftlichen Musterbetriebes. Hier heißt es: „Das Gut hat aus dem Dorf Hilfe, aber auch das Dorf hat viele Hilfe vom Gut: Aushilfe mit Maschinen, Zurverfügungstellung von Futter usw. Was früher nicht möglich gewesen wäre, ist jetzt im nationalsozialistischen Staat ein getreten. Die Bauern und Landwirte der Gemeinde werden vom Gut geführt zur Zufriedenheit beider Teile. Es ist ein allgemeiner landwirtschaftlicher Wettstreit entstanden zum Besten der deutschen Volksernährung und damit des deutschen Vaterlandes."
Gerade dieses Beispiel umreißt das Geheimnis des Erfolges dieser in harter Kriegszeit ausgezeichneten neuen Musterbetriebe. Höchstleistungen, wie sie hier Tag für Tag vollbracht werden, verlangen ge- sunde und lebensfrohe schaffende Menschen. Die Fürsorge für die Gefolgschaft war die Voraussetzung. Daraus aber ergab sich ein unbedingtes Vertrauen zwischen Betriebsführung und Gefolgschaft. Dieses sich gegenseitige Verstehen und Ergänzen ermöglichte es, auch der Schwierigkeiten, die der Krieg nun einmal mit sich bringt, Herr zu werden. Der deutsche Arbeiter, von tüchtigen Männern geführt, reagierte auf die Lasten des Krieges anders, als es sich die Juden erträumt hatten. Die deutschen Musterbetriebe alsSchrittmacherderLeistung haben gezeigt, woraus es ankommt. J. B. R.
Hauvttchriftletter: Tr. Fredrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des HauptichrisUetterS: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Han« Tbvrtott für Stadl Eießen, Provin». Wirtickaft und Svort: Ernst Blumicheta.
Truck und Verlag: Vrühl'che Univerinälsbruckerei St. Lange K. S. Beriagsieiter: Tr.-Jng. Erich Hamarm; Ülnjeiflenleitet; Hans Beck.
UnzelgenpleiEe Nr. 6.
Familiensorge, keine menschliche Frage, die nicht kameradschaftlichen Gespräch erörtert
Schrittmacher der Leistung.
Blick in neue deutsche Musterbetriebe. — Betriebsführer berichten
achtposten zwischenMeerund Kontinent
Von Kriegsberichter Ä. H. Lea.
Photos von Schall, Brassai, Roubier. 62 Seiten. Kart. 2,40 RM. Karl Rauch Verlag, Dessau 1941. — (17) — Mancher wird sich vielleicht des schönen Kulturfilms erinnern, der das gleiche Thema behandelte; mancher wird auch, als Soldat in Frankreich, unverhofft die großartige ritterliche Welt der feudalen Schlösser an der Loire aus eigener Anschauung kennengelernt haben. Denen, die nichts davon wissen, gibt der vorliegende, für den Verlag Karl Rauch in Frankreich gedruckte Band eine Vorstellung davon, was es mit den Schloßdauten von Chambord, Blois, La Guerche, Chaumont, Valen- cai, Amboise, Saumur und Angers — um einige der schönsten und charaktervollsten zu nennen — auf sich hat. Der schmale Band kann nur eine Auswahl aus der reichen Fülle geben; aber diese Auswahl ist ungemein eindrucksvoll: sie zeigt ein Stück edler, altfranzösischer Kultur, das bei uns in Deutschland nicht vielen bekannt oder gar geläufig fein wird. Die Wiedergabe der Aufnahmen auf Kunstdruckpapier ist untadelig. Ein knapper Text zu jeder der abgebildeten Architekturen enthält das Notwendigste über Geschichte und Baugeschichte. Die kultur- und kunsthistorisch allgemeinere Entwicklung, die sich in den Loire-Schlössern abzeichnet, umreißt in wenigen Sätzen das Vorwort des auch äußerlich reizvoll ausgestattetes Bandes. Jeder Kunstfreund wird ihn als eine willkommene Bereicherung
dam, Lieferungen 57/58.) Geschichtlich gesehen handelt es sich überwiegend um die Hohenstaufen-Zeit, die als klassische Zeit des Rittertums durch die Jahrhunderte fortleuchtet. Damals repräsentierte die Kriegerschaft die Nation, und das Weltbild dieser Epoche ist auf Kampf und Kunst eingestellt. Die Darlegung der völkischen Selbständigkeit des deutschen Rittertums, der völlig nationalsprachlich angelegten, durch den Formwillen als höchstes Lebensgesetz bestimmten Kultur läßt das verpflichtende Erbs deutlich werden, das jene Zeit der Nachwelt hinterlassen hat. Auf allen Lebensgebieten hat diese Zeit befruchtend und weiterwirkend die Nation durchsetzt. In der Darstellung aller damaligen Kulturäußerungen weitet Naumann seine Arbeit zu einer imponierenden kulturhistorischen Uebersicht, die in Wort und Bild das Handbuch der Kulturgeschichte im Sinne einer bisher nicht vorbildlichen Geschichte des deutschen Lebens bereichert.
ihrem ersten Einsatz hervorragende Ergebnisse erzielten. Sie stehen nicht nebeneinander, sondern im vollsten Sinne des Wortes miteinander in Kampfbereitschaft, noch über die gemeinsamen taktischen Aufgaben hinaus. Allnächtlich begegnen sich ihre Streifen auf Strand und Dünen. In der Freizeit indet man sich aus den wenigen Punkten zusammen, wo ein herzhaftes, kameradschaftliches Gespräch den rechten Ort findet.
Der Inselsoldaten wie der gesamten Westfront Repräsentant ist der Wachtposten draußen in der Einsamkeit einer großen und harten Natur, in der weiten Landschaft der Küste, die im langen Schlag der Wogen und im Atem der Stürme lebt. Dort steht er tagsüber, der Schütze X ober der Gefreite P, den Karabiner geschultert, das Fernglas auf der Brust, gedeckt gegen Sicht von See her und doch mit scharfem Auge ein kilometerweites Stück Meer, Sand und Dünen beherrschend. Dort gehen nachts die Streifen ihren Weg, auf dem sie auch im Dunkel jeden Schritt kennen. Es sind nicht Kasernen oder Lager, vor denen sie Wache halten, ie stehen nicht vor Truppenguartieren oder Wagenparks. Sie haben Posten bezogen vor der Gesamtheit des Kontinents, den das deutsche Schwert chützt. Sie sind auf sich gestellt und doch zugleich auch auf die einsatzbereite große Kameradschaft.
Ihr Dienst ist hart und manneswürdig, soldatisch und kriegerisch, aber ebenso auch erhebend und mit Stolz erfüllend im Sinne dieser engen kämpferischen Zusammengehörigkeit, die das wertvollste Erlebnis des Soldaten bedeutet. Wenn -ihr Kommandeur die Wachen abfährt, zu den einzelnen Posten hinaus-- kommt und sich um die kleinsten Dinge sorgt, wenn ihr Kompaniechef immer wieder nachschaut, wo es noch besser gemacht werden könnte, oder wenn sie mit ihren Unteroffizieren Tage und Wochen draußen in den Wachtunterkünften leben, bann wissen sie, wie groß bas Wort Kameradschaft überall bort geschrieben steht, wo deutsche Soldaten ihren Dienst tun.
Einsam ist die Insel und so abgeschlossen, daß der Einsatz allein dadurch bereits als ein soldatischer gekennzeichnet werden könnte. Ihre große Zeit liegt weit zurück, in den Jahrhunderten der Kämpfe zwischen Franzosen und Engländern. Noch zeugen Ruinen von diesen Kriegen, und alte Festungsbauten künden von Jahrhunderten, in denen das Inselreich im Norden bereits mehr als einmal nach dem Festland griff. Aber die fleißig betreuten Weingärten mit ihren knotig gekrümmten Rebstöcken und die Austemgärten der Inselbewohner, haben dem Kranz alter Bauten nicht genug Anziehendes hinzufügen können, um die Insel im Frieden mehr als ein Fremdenziel von bescheidener Bedeutung fein zu lassen.
In Stille und Weltferne gewinnen auch dis kleinen Dinge Gewicht. Alles, was ein Erlebnis zwischen Lachen und Ernstsein bedeutet, wiegt schwerer als anderswo. Die Jnselsoldaten wissen ihr Leben auch in diesem Sinne zu gestalten. Wo etwas fehlt, wird es von eigenen Händen hingesetzt, und ei es eine Haarschneidestube mit einem komfortablen selbstgezimmerten Frisierstuhl, wie er bei einer Kompanie in einem abgelegenen Fischernest steht. Die kühnen, geschickten Wandmalereien in der Kantine einet anderen Kompanie gehören ebenso zur humorigen Seite dieses Lebens wie die „Austern' probe" jenes Feldwebels, der seine Wache antreten und jeden Mann den Inhalt eines Schalentieres verdrücken ließ, nach der Parole „Wenn ihr schon mal im Austernparadies lebt ..." („A Wurm tat t eher fressen", hatte freilich manch einer der ruhigen Waldvierteler gemeint, die es hier traf.) Und auf der anderen, der ernsten Seite gibt es wohl keine
Beginn des Krieges. Die Tatsache, daß von den Gegnern der Regierung zu dieser Ersatzwahl überhaupt Kandidaten aufgestellt wurden und diese aus dem Wahlkampf siegreich hervorgingen, ist der beste Beweis dafür, daß weder die Opposition noch die Wählerschaft gewillt ist, sich an den von den Parteien für die Dauer des Krieges erklärten Burgfrieden zu halten.
Oie Neichstagswahl in Japan.
Tokio, 30. April. (Europapreß.) Die Reichs» tagswahlen nahmen in allen Teilen Japans einen normalen Verlauf. Der Andrang der Wähler in den Wahllokalen war entsprechend der Aufforderung der Regierung, daß alle Wähler geschlossen ihrer Wahlpflicht genügen sollen, um dadurch den einmütigen Willen der Nation, den Krieg siegreich zu beenden, Ausdruck zu verleihen, seit den frühen Morgenstunden sehr stark. Von den 466 Abgeordnetensitzen werden die des Wahlkreises Tokio, wo 99 Bewerber auftraten, am heitzesten umstritten jein. Neben zahlreichen früheren Abgeordneten kandidiert auch eine große Anzahl neuer Männer von der Bewegung zur Unterstützung des Kaiserthrones. Fest steht schon jetzt, daß das alte Parteiensystem im neuen Reichstag keine Wiederbelebung erfahren wird-
Iran unter dem Terror der GPU.
Rom, 1. Mai. (Europapreß.) lieber unerhörte Zustände in Iran berichtet die „Tribuna": Der Auf st and der Kurden gewinne an Boden, die Aufständischen griffen vom Gebirge her die bolschewistischen Posten an, machten Gefangene und erbeuteten Waffen. Einige sowjetische Truppenteile hätten sich schon geweigert, gegen die Aufständischen zu marschieren. Sowjetrussen und Engländer übten einen Druck auf die iranijche Regierung aus, damit diese stärkere Kräfte zur Bekämpfung des Aufstan- des einsetze. In dem ganzen von den Bolschewisten besetzten Gebiet herrsche Belagerungszustand. Nach 22. Uhr verkehrten auf den Straßen nur noch d i e Wachtposten der GPU., die zum Teil aus bewaffneten Frauen aebitoet sei. Das Herannahen eines Lastwagens lasse die Einwohner vor Angst erzittern, weil es sich fast immer um einen Gefängniswagen handelt, der Geiseln abtrans« portiert. Der geringste Verdacht allein genüge, um Verhaftungen und Verbannungen zu verfügen. Der Haß gegen die sowjetrussische Unterdrückung sei einmütig, nicht geringer aber die Erregung gegen die Engländer, die dem bolschewistischen Verbündeten in feder Hinsicht freie Hand lassen müßten.
Kleine politische Nachrichten.
Im Auftrag des rumänischen Staatschefs Marschall Antonescu überreichten der rumänische Militärattache und Marineattache dem Chef des Stabes der deutschen Seekriegsleihmg Admiral Fricke das „Großkreuz 1. Klasse des rumänischen Sterns mit Schwertern und Band der militärischen Tugend" in Anerkennung seiner Verdienste um die hervorragende Zusammenarbeit der deutschen und rumänischen Kriegsmarine.
Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag meldet von der Cyrenaikafront lebhafte, durch I den heftigen Ghibli ersch nerte Spähtrupptätigkeit. \ Der nordamerikanische Zerstörer „Sturtevant" wurde in Höhe der Küste von Florida versenkt. Er hatte eine Wasserverdrängung von 1190 Tonnen und eine Geschwindigkeit von 35 Knoten. Die Bestückung bestand aus vier 10,2-om-Geschützen und zwölf Torpedorohren.
Der 7500 BRT. große mexikanische Tanker „Ta- maulipas", der mit einer Oelladung nach einem nordamerikanischen Hafen unterwegs war, wurde an der amerikanischen Küste versenkt.
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Der Befehlshaber des USA.-Fliegerkorps in Australien, General George, ist bei einem Flugzeugunfall getötet worden. Außer ihm kam auch ein nordamerikanischer Berichterstatter ums Leben.
Das argentinische Außenministerium teilte mit, daß die argentinische Regierung die bisher von ihr wahrgenommene Vertretung der englischen und kanadischen Interessen in Japan an die Schweiz
Meinungsverschiedenheiten auszuraumen. Der Ernst dieser Arbeit führte Architekt und Ingenieur zusammen; beide lernten voneinander und wuchsen an der Aufgabe. Des immer tätigen Interesses ihres Chefs konnten sie gewiß sein. Bis in alle Einzelheiten vertiefte sich Dr. Todt in die künstlerischen Probleme.
So sehen mir heute die fertigen Brücken der Autobahnen mit Stolz und Freude. Hier sind keine brutalen und lieblosen Gebiße aus Eisen und Beton zu sehen. Wo es sich eben ermöglichen ließ, wählte Dr. Todt den Werkstein und gab damit seinen Brücken nicht nur eine unbeschränkte Lebensdauer, sondern verband sie auch durch das aus der Landschaft gewachsene Material dem Boden in idealer Form. Aber auch die meitgefpannten Brücken, die notwendig aus Stahl oder Eisenbeton zu erstellen waren und die unsere großen Flüsse und weiten Täler überspannen, beweisen, wie sehr die künstlerische Arbeit auch hier zu Lösungen führte, die die Landschaft nicht stören, sondern ihre Schönheit unterstreichen. Bis zu den • kleinsten lieber» gängen und Durchlässen ging die künstlerische Arbeit Dr. Todts. Nichts blieb vergessen. Auch die Bauten der Rasthöfe, -Häuser und Tankstellen zeigen denselben Geist, dieselbe verantwortungsbewußte Gesinnung. So entstand dieses schöne baumeisterliche Werk der Reichsautobahnen, das in der Welt seines- gleichen sucht.
In der Persönlichkeit seines Schöpfers liegt das Geheimnis der künstlerischen Leistung. Zur Durchführung dieser gewaltigen Arbeit zog Dr. Todt keinen Riesenapparat auf. Er ließ die Entwürfe zu Brücken und Bauten nicht in seinem Amte auf- steilen, um sie nach alter Behördetradition von Fall zu Fall aus der Schublade zu ziehen. Er holte sich vielmehr die bestendeutschen Architekten und betreute sie, die mit dem lebendigen Bauen aufs engste verbunden waren, mit den neuen Aufgaben. In der Wahl seiner künstlerischen Berater hatte er einen seltenen Instinkt. Mit diesen wenigen ersten Kräften erzog er die große Zahl der übrigen Mitarbeiter. Auf der Plassenburg, der von Todt gegründeten großen Erziehunqsstätte, ließ er in immer neuen Lehrgängen das Gedankengut Oes schon Erarbeiteten bis in die letzten Winkel seines großen Gefolgschaftskreises bringen. Wenn wir heute den Streit und das Problem „Architekt —Ingenieur" kaum mehr dem Namen nach kennen, so ist dies das Verdienst des Baumeisters Fritz Todt.
Mit feinen Bauten bleibt jein Andenken für immer. So kurze Zeit er nur aus dem Vollen schaffen durfte, sie genügte, seinen Namen unsterblich zu machen. Ich selbst, der ich in schwerer Stunde sein Erbe antreten mußte, bin dem Führer verpflichtet, das Werk Dr. Todts zu erhalten und alles mir zu Gebote Stehende zu tun, es in seinem Geiste zu vollenden.
Unsere Betriebsgemeinschaften vollbringen in die- em uns von den Todfeinden des deutschen Sozialismus aufgezwungenen Existenzkampf Tag für Tag aufs neue gewaltige Leistungen. Ein starker Ansporn ür die Vertiefung der Betriebsgemeinschaft als der Voraussetzung für die Gemeinschaftsleistung ist der Leistungskampf der deutschen Betriebe, den das starke nationalsozialistische Deutschland auch im Kriege weiterführt. Die Auf- (oben, die unsere Betriebe heute lösen, erfüllen die Forderung des Führers, durch Konzentration aller Kräfte die beste Leistungsgemeinschaft zusammenzuschweißen. Daß uns dies trotz des pluto- kratisch-bolschewistischen Angriffs auf unseren deutschen Sozialismus gelingt, zeigen am besten die Berichte von Betriebsführern der 76 neuen Musterbetriebe, denen der Führer die „Goldene Fahne" im Kriegsjahr 1942 verlieh.
Der Betriebsführer eines bedeutenden Rüstungsbetriebes der deutschen Kraftfahrzeugindustrie berichtet: „Die Gesamtarbeitsleistungen meines Betriebes stiegen bei gleichbleibender Gefolq- schaftsstärke vom Jahre 1938 dis Ende Juni 1941 um über 100 v. H. Das Arbeitstempo ist ganz auf die vordringliche und kriegswichtige Arbeit abgestimmt, die Leistung ist maßgebend für den Lohn. Leistung, Pünktlichkeit und Arbeitsfreude der Ge- olgschaft ift trotz der außerordentlichen Beanspruchung arizuerkennen. Auch öfter Sonntagsarbeit und manchmal nächtliche Beanspruchung durch Werkluftschutzdienst und Fliegeralarm haben die Einsatzfreudigkeit nicht gehemmt. Die Arbeitstechnik wurde durch Einführung der Gruppenarbeit urid der damit verbundenen Spezialisierung auf bestimmte Arbeitsvorgänge verbessert. Ein Höchstmaß an Schonung der Arbeitskräfte auch bei gesteigerter Arbeitsleistung des Betriebes war das Ziel."
Ein weiterer Musterbetrieb des Kriegsjahres 1942, der außerordentlich hohe Leistungen auf dem Gebiet des Kraftfahrzeugbaues und für die Luftfahrt vollbracht hat, berichtet: „Wir haben planmäßig die Bemühungen fortgesetzt, die .Wirt- chaftlichkeit unserer Werke ständig zu verbessern. Der leitende Gedanke ist immer wieder, mit den vorhandenen Arbeitsstunden, Maschinen, Stoffen und Gebäuden ein menge- und gütemäßiges Optimum an Erzeugnissen zu schaffen." Ein besonderes
Mit der Erneuerung unseres ganzen volklichen Lebens steht die Wiedererweckung des staatlichen Bauens am Anfang des nationalsozialistischen Deutschlands. In Paul Ludwig T r o o st hatte der Führer den Künstler gesunden, dem er Planung und Durchführung der ersten großen städtebaulichen Aufgabe in der Hauptstadt der Bewegung übertrug — in Fritz Todt hatte er den Ingenieur gewonnen, der den umfassendsten bautechnischen Auftrag erhielt, der bisher in die Hand eines einzelnen gelegt war, der Bau der Reichsautobahnen. Beider Männer Werk gehört schon heute der Geschickte an; die Zeugen ihrer Arbeit stehen.unzerstörbar in deutscher Stadt und Landschaft. Dem frühen Verlust Paul Ludwigs Troosts hat ein hartes Schicksal nun einen zweiten hinzugefügt: Am 8. Februar verunglückte Fritz Todt bei der Ausübung seiner ihm vom Führer übertragenen militärischen Ausgaben.
Unter den vielen Schöpfungen Dr. Todts steht das Werk der Reichsautobahnen heute als seine größte, allen sichtbare baumeisterliche Leistung da. 4000 Kilometer wurden bereits fertiggestellt, etwa 3000 Kilometer befinden sich im Bau. Die gestellte Aufgabe war mehr als eine technische. Der Führer hatte seinem Baumeister bei der Beauftragung die Richtlinie mitgegeben, daß an den Bau dieser Straßen die höchste künstlerische Anforderung gestellt werde. Mit seltenem Instinkt für das Schöne hat der Ingenieur Fritz Todt diese Aufgabe erfüllt. Von der Linienführung bis an das letzte Detail der Bauten, ja der Bepflanzung, wurde das Gefamt- bauwerk der Straßen künstlerisch studiert und durchgearbeitet. Es war daher schon bei der Trassierung darauf geachtet worden, daß die neuen Straßen nicht nur die Aufgabe der rationellsten Ueberwin- bung großer Entfernungen zu lösen haben. In glei» chem Maße sollte die Schönheit deutscher Landschaft erschlossen werden. Die Bahnen sollten sich dem Ge- lände anschmiegen, es nicht ohne Rücksicht auf Bodenbewegung und Struktur des Landes brutal durchqueren und zerreißen.
Für jeden, der die fertigen Bahnen heute befährt, ist die Schönheit der Linienführung und damit die Entdeckung der deutschen Landschaft ein unvergeßliches Erlebnis. Hier wurde von einem Manne das ganze Werk gesteuert unter bewußter Hinarboit auf das Schone. Ganz besonders galt die Sorge Dr. Todts den Bauten der Autobahnen, in erster Linie den Brücken. Er war es, der dem deutschen Brücken- bauer erstmalig zur entscheidenden Mitarbeit den Architekten gesellte. Die Zusammenarbeit beider, des Ingenieurs und Architekten, erwies sich in kürzester Zeit als viel reibungsloser und ersprießlicher, als man sich dies vorher gedacht hatte. Es ist das persönliche Verdienst Dr. Todts, hier eine ideale Arbeitsgemeinschaft begründet zu haben. Die Große und der Umfang der gestellten Aufgaben, das vorgelegte Tempo der Durchführung taten das Ihre,


