Ausgabe 
15.12.1895 Viertes Blatt
 
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Diese Gesichtspunkte haben dazu geführt, einen Gesetzeotwur über die Errichtung obligatorischer Handwerkerkammecu auf­zustellen, um mit Hilfe dieser Organisation zunächst eine umfassende Vertretung deS Handwerks zu schaffen und au diese Weise die Mitwirkung deS gesammten Handwerk- be den wichtigen Fragen, die zu seiner Förderung noch der Lösung harren, zu sichern. Die Rücksicht auf diesen nächsten Zweck läßt eS einstweilen nicht rathsam erscheinen, bet der Festsetzung der den Handwerkerkammern zu Übertragenden Aufgaben über den Rahmen einer berathenden und begut- achtenden Thätigkeit htnauSzugehen. Insbesondere muß schon Im Hinblick auf die tu den Kreisen deS organifirteu Handwerk- hervorgetreteneu Wünsche auf Einführung von corporativen Organisationen mit weitgehenden ZwangSbefug- ntssen und auf die zur Prüfung dieser Bestrebungen in An­griff genommenen Vorarbeiten davon Abstand genommen werden, den Handwerkerkammern Ausgaben zuzuwetsen, die je nach dem Ausfall der Entschließung über die Wege, die demnächst für eine wettergehende Organisation deS Hand« Werks etwa einzuschlagen sein werden, der letzteren vorgreifen würden.

Deutscher Reich.

Berlin, 13. December. Der Prinz-Regent von Bayern hat bei der am 8. d. M. im Münchener Residenz, schlöffe stattgefundenen milttärischen Festtafel eine bewegte patriotische Ansprache gehalten. Ausgehend von der Erinnerung an die für Bayerns Heer so ruhmvollen Kämpfe an der Loire, feierte der hohe Herr das Andenken der Kaiser Wilhelm I. und Friedrich, sowie der Generäle v. Hartmann und v. d. Tann und sprach die Zuversicht auS, daß seine Bayern gegebenen Falles ihre alte Tapferkeit an der Seite der verbündeten Truppen und unter dem Oberbefehle de» deutschen Kaisers wiederum bewähren würden.

In Altona sieht man für diesen Montag dem Besuche de» Kaiser» entgegen. Der Monarch gedenkt am genannten Tage Vormittag» 11 Uhr, von der Ver­eidigung der Marine Rekruten in Kiel kommend, in Altona einzutreffeo und sich dann zu Wagen nach dem Hafen zu begeben, um von dort au» mittelst Dampfer nach der Werft von Blohm und Voß zu fahren. Nach Besichtigung derselben wird der Kaiser beim Generalobersten Grafen Waldersee da» Frühstück etnnehmen und hierauf die Heimreise nach Berlin antreten.

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Wetze«, den 14. December 1396.

Vorn ReichSwililaretat. Im ReichShaushaltS-Etat für 1896/97 sind u. A. angefordert: Für den Neubau von MagozinSräumen in Darmstadt (266000 Mk.) letzte Rate 130000 Mk., für den Neubau von zwei Rauhfutterscheunen in Mainz, voller Bedarf 94400 Mk. - für den Erweiterung»- und Umbau, sowie die Ausstattung» Ergänzung der Train­kaserne in Darmstadt zur Aufnahme des Stabs eine» Train Bataillons und einer zweiten Train - Compagnie (609900 Mk.) 2. Rate (1. Baurate) 350000 Mk.- für den Neubau und die Ausstattungs-Ergänzung einer Kaserne nebst Zubehör für zwei Bataillone, sowie ein viertes Bataillon Infanterie und den Regimentsstab in W o r m S (2216800 Mk.) 4. Rate 1 Million Mk.- für den Neubau und die AuS- stattungS Ergänzung eines Garnison LazarethS in WormS

Urthcil gesprochen," sagte die schöne Frau. Dann wandte sie sich an die übrigen, ob dieser Scene vollständig conster- nirten Gäste.

»Meine werthen Festgenoffen," begann sie im feierlich ernsten Tone,Sie sehen hrer einen Uebelthäter, welcher sich soeben selbst sein Urtheil verkündigt hat. ES wäre indessen grausam, wenn Angesicht- deS schönsten aller Feste, deS Festes der Liebe und Versöhnung Gottes mit der sündigen Welt dieses Urtheil an dem armen Sünder vollstreckt werden sollte. Lasten wir einstimmig Gnade für Recht ergeben schenken wir ihm sein Leben."

Mit einem paar hastigen Schritten war die junge Frau bei ihrer Freundin, die sich zitternd auf einen Seffel stützte, und führte die halb Ohnmächtige dem Rittmeister zu.

Ein Ruf der Ueberraschung ertönte von den Lippen der Anwesenden.

^Alice, was thnn Sie?" stammelte Herr von Schönau bestürzt.

Ich schenke Ihnen Ihr Leben," sagte die junge Frau, unter Thränen lächelnd, indem sie seine Hand ergriff und in die ihrer Freundin legte.

Konstanze!" jubelte der Rittmeister und zog die Lomteste leidenschaftlich an seine Brust.

Stumm und bewegt blickten alle Anwesenden auf da» glückliche Paar.

Der Major hielt mit dem einen Arm seine weinende Gattin fest umschlungen, mit dem anderen drückte er die blonden Köpfe seiner beiden Knaben, die sich neugierig heran- drängten, innig an sich.

Glückwünsche wurden laut.

Zu Tische, meine verehrten Herrschaften," rief die Majorin, welche trotz ihrer Aufregung die Pflichten der Gast- geberin nicht vergaß.

Der Diener öffnete die Thür zu dem geräumigen Wohn­zimmer, wo heute, da da» Speisezimmer zum Festsaal um- gestaltet worden war, gegessen werden mußte.

Hrll klangen die Gläser mit dem schäumenden Champagner aneinander.

Man trank die Gesundheit de» Brautpaare».

(Schluß folgt.)

Visitkarteu mit Trauerrand

Anfertigung;

In ]c-<Lxeeetex Fzlat

ro mlMigen Preteen In der BrMeihekera SekeUtrnw T.

Der im Juli d. I.

beitragen.

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verflossener Nacht eigenen Sohn nach der geistesschwache

123 Mk., Gerste für 113 bis 170 117 bis 150 Mk.

K. Walleruhaufeu, 12. December. gewählte Bürgermeister, Herr Otto

- Um ältere, feivgeschnttzte Artikel »o* Hol» wieder avfzvpoltrea. m scht man Vi Liier Crtnöi, »/» Liker englische «le, das Weiße eines EieS, 32 Gramm französisch« Speit und 32 Gramm Ammontakspiritu« zusammen und schüttet diese Mischung vor dem Gebrauche wohl durcheinander. Ein wenig davon wird dann auf ein Bündelchen weicher Leinwand getiöpfelt, und eine Minute lang der betreffende Artikel damit über strich« und mit einem Seiden lappen auspolirt. Diese Polt'urflüsstgkeit hält sich lange Zeit, wenn sie gut verkorkt ist. Sie läßt sich nicht blo» an Tischlerarbeiten, sondern auch an Artikeln von Papiermache verwenden.

Thäter brachte sich nach der That in selbstmörderischer Absicht vier Stiche bei, die jedoch nicht lebensgefährlich sind.

Die Volkszählung hat in Berlin die auffällige That- ache ergeben, daß der Reichshauptstadt 80,000 Einwohner abhanden gekommen find, die nach den polizeilich genau ge- ührten Listen da sein müßten. Wo diese 80,000 Menschen nur geblieben sein mögen?

* Rudolstadt, 13. December. Infolge einer zufälligen Entladung eine- Gewehr- in der hiefigen Kaserne wurde ein Soldat getödtet, andere wurden unbedeutend verletzt.

Professor Hyrtl in Wien wohnte einst einer Prüfung >ei, welche Profeffor Langer mit einem Mediciner vornahm. Langer händigte dem Studenten einen kleinen Knochen ein und bemerkte dazu:Herr Candidat, hier ist ein Knochen- ehen Sie sich denselben nicht an, sondern sagen Sie mir vom bloßen Fühlen, waS für eine Art Knochen e» ist, ob er der rechten oder der linken Seite des Körper» angchörte

Dermifdytts,

* Wiesbaden, 13. December. In wurde der Rentier Aschoff von seinem einem vorangegangenen Streit erstochen,

- Weitzer, an allen Metallen haftender «et«. Man löst 40 Giamm Vleizucker und 46 G'amm Alaun in ein wenig Wasser. Andererseits löst man 76 Gramm Gummiarabikum in 2 Liter heißem Waffer und ist dieser gelöst, setzt man 500 ©ramm seiner Weizenmehl hinzu. Man setzt daS aDermal» aufS Feuer, erhitzt e zum Sieden und rührt, während man die Bleizucker- und Alaunlösung zusügt, gut mit einem Holze um, damit sich nicht eine krümelige Ausscheidung bildet. Dieser Leim ist kalt verwendbar, er blättert nicht ab und ist sehr geeignet, um Holz, Stein, Karton rc. mit Metallen zu verbinden. L. Zig.

Technische Fortschritte.

- ««tfernnng der frWtn »on Anilinfarben an» Stoffen. Um Fleck« von AnUinsar « au» Stoffen zu entfernen, benützi man 7 Gramm Natriumnitrit, 15 Gramm verdünnte Schwefelsäure, «/ Liter Master. Man bringt vorstehende» in eine Flasche und läßt e6 mindestens 24 Stunden stehen, ehe man die 'ung zur Benützung nimmt. Die Lösung wird mittelst eint! Schwamme« oder einer Bürste auf die Flecken gebracht und nach Entfernung die Stelle mit sehr viel Master nachgewaschen. Dal Resultat richtet sich nach der Natur deS Farbstoste-. Unter allen Umständen empfiehlt eS sich, vorher einen Versuch anzustellen.

und ob er von einem Manne ober einer Frau ftamuit.* * Der Examinand wurde blutroth vor Verlegenheit und warf einen flehenden Blick auf Hyrtl, der zuerst ruttg in seinem Stuhle fitzen blteb, dann aber auffprang und dem Sandidaten zurief:Sagen Sie mir ferner, Herr Candidat, nachdem Sie die Fragen meine» Herrn Collegen beantwortet haben, wie der Besitzer diese» Knochen hieß und in welcher Stadt und in welcher Straße er wohnte." Diese Bemerkung rettete den Candidaten, aber Profeffor Langer hielt von diesem Tage an nie wieder eine Prüfung in Hyrtl» Gegen- wart ab.

8iie Leihbibliothek für Blinde. Au» Wien berichtet da» Wiener Extrablatt: Seit circa zwei Jahren beschäftigt fich ein Kreis von Damm und Herren auf Anregung bei Direktors be» k k. Bltnden ErziehungS-Jnstitute» in Wien, Herrn Alexander Mell, mit der Zusammenstellung einer Leihbibliothek für Blinde durch Übertragung von Druckwerken aus dem Schwarzdruck in die punctirte Blindenschrift. Bisher verfügt das Institut Über 400 starke Bände, die nach Er- öffnung der Bibliothek gegen ein kleine» Entgelt von den Blinden entlehnt werden können.

* Nizza, 13. December. Hier erschoß sich wegen großer Spielverluste ein Berliner, Namen» Hugo Krause. Der» selbe war zuletzt Hotelbesitzer in Genf.

(283000 Mk.) 2. Rate (1. Baurate) 148500 Mk.- für die Erweiterung des Gauthore» in Mainz 100000 Mk.

Der @etteilemarlt (Berichtswoche vom 6. bi» 13. December.) Auf den amerikanischen Getreidemärkten ist seit zehn Tagen nun schon zweimal eine Ueberraschung ein« getreten, an deren Wahrheit aber in Europa noch nicht recht geglaubt wird. Zweimal verhältnißmäßig kurz hiotereinander wurde nämlich auS New Dort und Chicago gemeldet, daß die Weizenvorräthe abgenommen hätten. ES fehlt noch der rechte Aufklärungsgrund für diese Abnahme der Borräthe in Amerika, deshalb stiegen die Weizenpreise auch nur unbe­deutend und die Kauflust zu den erhöhten Preisen erlahmte bald. Die Roggenpreise stiegen auS dem Grunde auch eine

AlSfeld, 13. December. Die kürzlich stattgehabte Volks- zählung ergab hier die Anwesenheit von 4288 Personen, und zwar 2060 männlichen und 2228 weiblichen. ES be­stehen in-gesammt 1014 Haushaltungen (davon gewöhnliche mit zwei oder mehreren Personen 866, mit einzelnen Per- sonen 146, Anstalten 2). Wohnhäuser find vorhanden 574, hiervon bewohnt 567, unbewohnt 7. AIS abwesend wurden ermittelt 25 Personen, 8 männliche und 17 weibliche.

A AuS dem Kreise Alsfeld, 13. December. Im Vergleich zur sogenannten guten alten Zeit .schlachtet der Landmann für seine Haushaltung viel bester, d. h. viel mehr. In der gegenwärtigen Zeit aber ist dieses gute Schlachten auf dem Lande ganz besonders an der Tagesordnung, weil die Preise für die fetten Schweine auf einer sehr niedrigen Stufe stehen- zahlt man doch gegenwärtig erst 33 Pfennig für daS Pfund Lebendgewicht. Bei solchen Preisen kommt das Pfund Schweinefleisch auf durchschnittlich 40 bi» 42 Pfennig jju stehen. Erwägt man daneben den Vorrath an guten Würsten, der bet dem Schlachten für die Hau-Haltung stets bereitet wird und den billigen Preis dieser Wurst, so kann man e» auch erklärlich finden, daß durch gute» Schlachten für den Haushalt gewonnen und gespart wird. Da- sagt auch schon daS Wort im VolkSmund:Gut geschlachtet spürt man daS ganze Jahr." Das gute Ergebniß der Kartoffel- ernte und der billige Preis be» Getreides unterstützten die Schweinemast ganz besonder», sodaß die zur Schlachtung ver- wendeten Schweine durchschnittlich ein sehr respektables Gewicht aufweisen. Zwei Gentner Gewicht für ein Frühjahrsschwein ist das gewöhnliche Gewicht. Bemerkenswerth ist bei den jetzigen Schlachtungen, bah bie früher mit denselben ver- bunbenenWurstsuppen-, an denen Verwandte und Bekannte Theil nahmen, mit der Zeit ganz ihr früheres Wesen verloren haben. Wohl mag eS noch einzelne Orte geben, in denen dieWurstsuppen" noch nach früherer Weise ihren Verlauf nehmen, aber meist ist daS nicht mehr der Fall und setzen wir hinzu: nicht zum Schaden deS Hausherrn und der Hausfrau.

nn. Darmstadt, 12. December. Bekanntlich wurde in einer der jüngsten Stadtorrordnetensitzungen der einstimmige Beschluß gefaßt, eine Electrische Straßenbahn mit Oberleitung in ähnlicher Weile wie in Offenbach a. M. innerhalb der Stadt zu bauen. Wie man nun erfährt, soll sich Se. Kgl. Hoheit der Großherzog vor seiner Abreise nach Rußland als ein entschiedener Gegner einer solchen Bahn maßgebenden Herren gegenüber ausgesprochen haben. Seine Kgl. Hoheit soll sogar seine Genehmigung zum Bau einer olchen Bahn, so lange seine Regierung dauere, verweigert haben. Damit scheint die ganze Frage wieder ins Stocken gerathen zu sein. Hoffentlich gelingt eS aber den Vertretern unserer Stadt, in dieser wichtigen VerkehrSsrage die Hinder- niffe hinwegzuräumen, welche Se Kgl. Hoheit veranlaßt ; laben, ein solch scharfe- Beto gegen ein dringend noth- I wendiges Verkehrsmittel einzulegen.

Reuing, fand die behördliche Bestätigung nicht, da die Wahl zu fehr angefeuchtet war. Bei der heute angesetzten Wahl siegte derselbe mit 74 Stimmen gegen den Gegencandibat, Herrn Theodor Aßmuß, welcher 50 Stimmen erhielt.

§ Bermuthshain, 11. December. Heute fand in dem nahen Wüftwillenroth Bürgermeisterwahl statt. Der seitherige Bürgermeister Winter hatte infolge hohen Alter» auf eine Wiederwahl verzichtet. Herr Christian Herchenröder, der Stiefsohn des Herrn Winter, wurde einstimmig zum Bürgermeister gewählt. Nach der Wahl fand ein Festmahl für den OttSvorstand, für die anderen OrtSbürger ein Bier- abend statt.

Kleinigkeit. In Berlin und Leipzig wurde gekauft: Weizen per 20^Centner für 138 bis 151 Mk., Roggen für 116 bis Mk. und Hafer für

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ES besteht vielfach bie irribümliche Meinung, baß e» ganz gleichgültig ist, mit welchem Fett die Schuhe geschmiert werden, und ist namenilich Vaseline dasjenige Fett, da» sich in ben letzten Jahren stark eingebürgert hat.

Man bedenkt jedoch nicht, baß Vaseline gerade da» Geaeniheil von dem bewirkt, was man bezwecken w'll, b. h. statt baß Vaieline dem Leder Nahrung bringt und erhaltend auf dasselbe einrohh, zerfrißt eS solches und macht es nach und nach bart und brüchig.

Vaselineoel (aus dem Vaseline febricirt robb) ist b-kanntlich ein Erdoel und kann als solche» naturgemäß keine Nährkraft fürl fieber besitzen.

Zum Schmieren der Schuhe und Stiesel eignet sich unbedingt da» bekannte Krebs-Fett am best n, denn daSielbe bat den Vor- tbeil, daß es einen großen Theil thierische und sonstige Stoffe ent­hält, die dem fieber Nahrung zusühren unb zur Erhaltung der Schuh,

LebenSverffcherong» - »efellfchoft i* Leipzig, auf Gegenseitigkeit gegründet 1830 (alte Leipziger). ESfind vom I. Januar bis Enbe November 1895 5774 Versicherungen über 43748550 Mk. beantragt worden, 2 754 150 Mk. mehr als im gleichen Zeiträume de» Vorjahre». Al» gestorben wurden in derselben Zeit angemeldet 772 Mitglieder, die mit 4 524 760 Mk. versichert waren. Der Ver« stcherungsbestand stellte sich Ende November 1895 auf 64 200 Person« mit 454 Millionen Mark Versicherungssumme, da» Vermög« aus 132 Millionen Mark. Für fällig gewordene VerstcherungS- summen sind di» jetzt auSgezahlt 90 Millionen Mark, al» Divi­dend« an die Versichert« gewährt 45 Millionen Mark; Dioidendm- reserven in Höhe von 22 Millionen Mark liegen zur weiteren Dertheilung an bie Versicherten bereit. Bei ber alten Leipziger Gesell schast, die eine reine Gegenseitigkeitsanstalt ist, fließen alle Ueberschüffe den Versicherten wieder zu. Die Dividmde ber letzter« beträgt für die länger al» fünf Jahre bestehenden Versicherung« im lausenden Jahre 42pCi. der ordentlich« JahreSprämie und bei abgekürzt« Ver­sicherungen außerdem l'/,vEt. ber Summe der gezahlt« Zusatz- p'ämi«, roa» mit Rücklicht auf anderweite SuSlasiungm überdies« Punkt hier ausdrücklich heroorgehoben werden mag. Würde eine Dividmde auf die Zusahprämie nicht gezahlt, so wäre der Dioi« dmd-nsatz auf die ordentliche JahreSprämie noch wesentlich höher all 42 pCt.