Ausgabe 
30.11.1884 Erstes Blatt
 
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wonach eine Revision derselben, mit Ausnahme des Artikels in Betreff der Thronfrage, während der Regentschaft gestattet ist.

Paris, 28. November. Gatineau, Anwalt der Frau Hugues, bean­tragte die vorläufige Haftentlassung der Angeschuldigten. Der Richter lehnte dieselbe ab. Morin ist nicht tobt, aber sein Zustand sehr bedenklich.

Die Duputirtenkammer hat den ersten Theil der von Carnot vorge­schlagenen, vom Ministerpräsidenten Ferry acceptirten Tagesordnung, welche be­sagt, die Kammer beharre bei dem Beschlüsse, die Bestimmungen des Vertrags von Tientsin zur Ausführung bringen zu lassen, mit 379 gegen 35 Stimmen angenommen.

Der zweite Theil der Carnot'schen Tagesordnung, worin es heißt, die Kammer nehme Act von der Erklärung der Negierung und rechne aus deren Energie, um den Rechten Frankreichs Achtung zu verschaffen, wurde mit 282 gegen 187 Stimmen angenommen, die ganze von Carnot vorgeschlagene Tages­ordnung wurde hierauf mit 302 gegen 185 Stimmen genehmigt.

London, 28. November. Vormittags stießen nahe der Insel Wight der Schrauben-DampferDurango" und die BarkeLuke Bruce" von Liver­pool zusammen. DerDurango" ist gesunken. Die Schiffsmannschaft und 20 Personen sind umgekommen.

Berlin, 28. November. Der König von Sachsen ist Mittags hier eingetroffen und von Sr. Majestät dem Kaiser und Sr. K. K. Hoheit dem Kronprinzen empfangen worden. Außerdem waren beim Empfange der sächsische Gesandte, der Gouverneur, der-Kommandant und der Polizeipräsident von äkrlüwunt mehVkre sächsische Dfficiere anweseM. Nach er­folgter Begrüßung geleitete Se. Majestät der Kaiser den erlauchten Gast vom Bahnhofe ins Schloß, wohin Se. K. K. Hoheit nachfolgte. Um 4*/2 Uhr sand bei dem Könige von Sachsen ein kleines Diner statt, woran auch Se. Majestät der Kaffer und Se. K. K. Hoheit der Kronprinz theilnahmen.

Der Kaiser ist mit dem König von Sachsen, dem Kronprinzen, dem Prinzen Wilhelm und Prinz August von Württemberg und dem Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg 6»/4 Uhr nach Hubertusstock zur Jagd abgereist. In der heutigen Comnnssions- fftzung der Congo-Conferenz faßte die Commission Beschluß über den Theil der ihr gestern zur Berathung überwiesenen Detailfrägen, betreffend den Congo. Der andere Theil der Detailfragen konnte nicht erledigt werben, weil einzelne Vertreter noch Instruktionen er­warteten. Lambremont legte den Bericht über die von der Commission zum Deklarations- Projekt gestellten Anträge vor. Dieselben wurden sämmtlich durchberathen und festgestellt. Morgen findet eine Commissionssitzung, Montag wahrscheinlich eine Sitzung der Conferenz statt.

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Gießen, 29. November, s Sitzung des Oberhessischen Vereins für Localgeschtchte am 27. November.) Der Vorsitzende eröffnete um Va7 Uhr die Versammlung und erstattete Bericht über die Thätigkeit des Vereins fett der letzten Sitzung.

Zunächst erwähnte er die AuSbesseruncien an der Burgruine Badenburg, daß, da das Ministerium ein Gesuch des Herrn Duill abgeschlagen und erklärt habe, für Privatangelegenheiten nichts zu bewilligen, der historische Verein die Sache in die Hand genommen habe. Dann erwähnte er, daß dem nächsten Heft über die Thäiigkeit deS Vereins ein Befesttgungsplan der Stadt Gießen beigelegt werden solle. Alsdann erwähnt er seine 7 Ausgrabungen im Wieseckthale. Sodann spricht er über die Aus- grabuugen in der Nähe von Ltch. Dort fand man näml ch aus der Höhe eines AckerS (18 Fundament eines, allem Anschein nach, germanischen Hauses.

Herr Prof. Buckner erstattet zunächst Bericht über die Ausgrabungen in Langgöns und LangSdorf. In Langgöns hat man bekanntlich Lanzenspttzcn aus Knochen gefunden, welche ganz ähnlich denen sind, die in den Schweizer Pfahlbauten gefunden wurden, nur daß die in LanggönS gefundenen weiß find, die anderen aber durch ihr Liegen tm Mooc schwarz geworden sind. In Langsdorf sand man ein Kastell, welches in der Richtung des Pfahlgrabens liegt. Alsdann kam er auf die Unterführungen in Dorlar zu sprechen. Dort ist es ein altes Kloster, welches in mancher Einsicht In­teresse gewährt.

Herr Dr. Klewitz erwähnte, daß der Verein einen Münzschrank von der Uni- versilät erstanden habe.

Hierauf ergriff Herr Prof. Buchner das Wort und erörterte in längerem Vortrag daS Stromer- und Vagabundenwesen in früherer Zeit.

Er sagt, es sei in unfeter Zeit, trotz der vielen Klagen, mit diesem Unwesen viel besser bestellt alS in früherer Zeit. Auch gehöre keine Kühnheit dazu zu behaupten, daß die Bettelet früher viel gefährlicher gewesen sei, da damals mit dem Betteln eng verbunden Diebstahl und Mord gewesen fei. Als Grund hierfür gibt er die Klein­staaterei an, da diese es den Stiomern erleichtert habe, sich vor Verfolgungen zu sichern, denn jedem Staat fei es darum zu thun gewesen, feinem Nachbar zu schaden. Es fei auch oft vorgekommen, daß ein Staat sttne Stromer, um sie loö zu werden, einfach in den Nachbarstaat getrieben habe.

Erne Förderung des StromerwefenS bot der 30jährig; Krieg. Durch ihn wurden Pfarrer, Ledder und Beamte zu Bettlern und durchzogen daS Land. Wer ihnen nicht willig gab, konnte gefaßt fein, daß ihm der rothe Hahn auf das Dach flog. Wie jcht so zogen auch früher die Stromer nicht einzeln, sondern in Banden durch das Land. Das Rothwelsch, die bekannte Sprache der Stromer, kommt schon im 15. Jahrhundert vor. Als Beweis führt Redner ein Buch des Sebastian Brant,Das Narrenschiff" an. Dieses Werk enthält nämlich über 20 solcher Ausdrücke inRothwelsch", also ein Beweis, daß damals dieses Jargon unter dem Volke bekannt war. Ferner führt rr dasLiber vagatorum an, das über das ©tromer» und Vagabundenwffen handelt, wie ja der Titel schon sagt.

Dann führt Redner an, auf welche Weife man daS Mitleid zu erregen suche. An den Kirchenthüren lagen die Gestalten, Lahme und Blinde, welche man kurz daraus gesund weggehen sah, wenn sie eine Gabe erhalten hatten. Interessant ist eine Ver­ordnung deS Landgrafen Ludwig vom 9. September 1777, welche Redner anführte. In dieser werden Mittel gegeben, dem Stromerwesen Einbalt zu thun. Ebenso etne Verordnung von 1763, worin gesagt wird, daß du« Militär öfter« die Wirihshäuser vtsitiren und verdächtiges Gesindel festnehmen solle. Die Wirthe sollten inkgehrun auch melden, welche Gäste bei ihnen eingekehrt seien. Dock daS Unheil dauerte fort. 1765 wurde tm November die Post angefallen. An einem Theil der Ueb^lthätcr wurde auch Rache genommen: einer aber entfloh mit Geld und wurde steckbrieflich verfolgt. Offenbar gefürchteter und gefährlicher waren die Z geuner, da diese tu den seltensten Fallen beim Betteln biteben. Der Landgraf von Hessen erließ daher tm Jahre 1724 etne Verordnung, in welcher er die Zigeuner für vogelfrei erklärte und für jeden ge­fangenen Zigeuner etne Prämie auSsetzte. Trotzdem wurden aber die Zigeuner nicht todtgeschossen, da sich die Bürger vor ihnen fürchteten und daS mit Recht. Denn jeher getödiete Zigeuner wäre blutig gerächt worden. Daher wurde von den verschtedenen kleinen Staaten, darunter Hessen und Fulda, ein Krieg gegen die Zigeuner beschlossen. Wirklich gelang eS auch, einige Zigeuner zu fangen, welche dann in Gießen, Darmstadt und Fulda hingerichtet wurden und zwar in Gießen am 14. und 15. November 1726 und in Darmstadt am 16. August 1727.

Die Zigeuner, welche in Gießen hingerichtet wurdm, waren wahrscheinlich tm sogenannten Heidenthurm gefangen gehalten worden. Der hinkende Bote, damals genanntDer hinkende, stolpernde und doch eilfertige Bote" brachte auch 1728 Ab­bildungen der gefangenen Zigeuner, welche aber wenig zigeunerhaftes Aussehen besitzen. Nachdem Gericht über sie gehalten worden war, wurden sie zum Tode verurtheilt und am 14. November 14 auf dem Galgenberg an der Marburger Chaussee hingericktet, theils gerädert, theils enthauptet. Am 15. November wurden die Übrigen 10 hin- gerichtet.

Am 27. März 1727 wurden Zigeuner in Fulda hingertchtet und zwar 71 Personen.

Zum Schluß erzählte Herr Prof. Buchner noch, daß bei dem Transport der Zigeuner einer sich, nach dem hinkenden Boten 1728, in Darmstadt und Frankfurt durch seine Stärke ausgezeichnet habe, da er alle seine Fesseln zersprengt habe. Mittels einer neuen Erfindung und 7 Ketten habe man ihn endlich fest behalten können.

An den interessanten Vortrag schloß sich ein geselliges Beisammensein.

Vermischte-.

t Alten-Vuseck, 28. November. Gestern Abend brannte dahier eine Scheuer und ein Wohnhaus nieder. Die Scheuer, welche in allen ihren Theilcn mit Heu, Grummet und Stroh angefüllt, deren Tenne sogar bis an das Scheuerthor damit belegt war, wurde sehr rasch ein Naub der Flammen. Das unmittelbar daranstoßende Wohnhaus des Eigen- thümers blieb verschont, weil der Wind die Flammen nach der entgegengesetzten Richtung trieb. Dagegen mußte das Strohdach des Nachbarhauses alsbald entfernt werden, um eine Weiterverbreitung des Feuers zu verhindern. Trotzdem wurde dasselbe von den Flammen erfaßt und deßhalb niedergelegt. Eine größere Ausdehnung des Brandes war wegen des mäßigen Windes nicht zu befürchten, ist auch, Gott fei es gedankt, nicht einge­treten. Ueber die Entstehung des Feuers läßt sich mit Bestimmtheit nichts sagen. Da kein Grund vorliegt, Brandstiftung oder Unvorsichtigkeit des Scheuereigenthümers anzu- nehmen, so dürfte vielleicht durch das Wegwerfen eines brennenden Streichholzes von einem Vorübergehenden in der sehr engen Straße nach der ganz in der Nähe derselben gelegenen Scheuer der Brand verursacht worden sein. Der Besitzer der Scheuer, ein Maurer, hatte leider feine Vorrüthe, die einen ungefähren Werth von 500 Mk. hatten nicht versichert. Der Schaden ist für ihn um so empfindlicher, als er nur geringes Vermögen besitzt und die ihm zu gewährende Entschädigung aus der Brandkaffe nicht ausreichend ist zum Ausbau einer neuen Scheuer, selbst wenn er noch so bescheiden bauen wollte. In ähnlicher Lage ist der beschädigte Hausbesitzer, ein Cigarrenarbeiter, der zwar seine Hausgeräthe rc. retten konnte, der aber, weil ohne Vermögen, mit der niedrigen Versicherungssumme an Stelle feines zweistöckigen kaum ein einstöckiges Haus, welches gewiß für eine aus 10 Personen bestehende Familie nicht genügenden Raum bietet, kann aufführen lassen.

Theater. Für den Sonntag wird uns ein hochinteressantes Ensemble-Gastspiel angekündigt: Herr Strohecker, der bekannte und beliebte Lokalkomiker vom Frankfurter Stadttheater wird unterstützt von Frl. Müller-Rentz uud Frau Meyer er, welche gleichfalls Mitglieder der Frankfurter Bühnen sind zwei Stucke hier zur Aufführung bringen, die, in hessischer Mundart geschrieben, überall geradezu überwältigend komisch wirken. Da sind vor Allen Herr Schneckeuberger aus Frankfurt a. M. und in dem zweiten Stück der Atzemer sen., ein biederer Sachsenhäuser, der durch Herrn Str oh eck er die lebenswahrste und wirkungsvollste Verkörperung erhalten. Außerdem beherrscht Herr Strohecker den Dialeet wie Keiner und versteht es in seinem Dialog so launige Witze und Dialectscherze einzustreuen, daß oft donnernder Applaus bi? Darsteller zu minutenlangem Schweigen nöthigt und der Vorhang fällt nie ohne unter stürmischem Bravorufen wiederholt aufgezogen zu werden. Ist Herr Strohecker nun auch die Hauptperson, so wird er doch nicht wenig unterstützt durch Frl. Müller-Rentz, die ihre jugendlich hübsche Er­scheinung nicht wenig empfiehlt: durch Frau Meyerer, die gleichfalls in Dialect und Spiel ausgezeichnetes leistet und Herrn Meyerer, der als jugendlicher Liebhaber sich dem ganzen Ensemble würdig anschließt.

Alles in Allem genommen, wir haben hier jedenfalls einen sehr interessanten Theater­abend vor uns und verdient es große Anerkennung, daß unsere Theaterdirection trotz der geringen Unterstützung, die sie neulich beim Ballet-Gastspiel leider fand, auf's Neue die Unkosten nicht scheut, um unserem Publikum wiederum etwas vorzuführen, was hier noch nicht gesehen wurde und noch größere Anerkennung verdient es, daß diese Vorstellung bei den gewöhnlichen kleinen Preisen und im Abonnement stattfindet. Diesmal wird das HauS doch ausverlaust sein?

Handel nnd Vermehr.

G i e h e n, den 29. November. Auf dem heutigen Markt Miete Butter per Pfund Mk 1.10000, Hühnereier pr. Stück 78 H, Käse St. 48 Käsematte 23 H, Erbsen pr. Liter 20 H, Linsen 26 Tauben per Paar 0,500,60 H, Hühner per Stück tAL 1.001.40, Hahnen pr. Stück' 1.001.60, Enten per Stück 1.401.80, Gänse per Pfund 4054 H, Welsche JL 0.000.00, Ochsenfleisch per Pfund 6870 H, Kuh- und Rindfleisch 5660 Schweinefleisch 5460 Hammelfleisch 6070 3x, Kalbfleisch 5660 H, Kartoffeln per 100 Kilo JL 3.003.50, Milch per Liter 1216 H, Zwiebeln per Ctr. 4.005.00, Weißkraut pr. Stück 36

Auszug aus deu Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

Aufgebote.

November. 27. Handschuhmacher Gustav Julius Enke mit Marie Wilhelms Krell, geb« Bach, Wtttwe des Handschuhmachers Karl Ehrgott Krell zu Gießen.

Eheschließungen.

November. 23. Handelsmann Hermann Roßmann, Wittwer, zu Berstadt, mit Ida Löb, Tochter des Fruchthändlers Emanuel Löb zu Friedberg. 25. Schuhmacher Heinrich Hermann Seibert mit Elisabeth Ruppel, Tochter des Maurers Johann Georg Ruppel II. zu Gießen.

Geborene.

November. 17. Dem Schuhmacher Philipp Bender eine Tochter. 18. Dem Bezirksbauaufseher Johann Peter Senßfelder ein Sohn, Carl Eduard. 21. Dem Schuhmachermeister Ludwig Bärrn eine Tochter, Louise Franziska Maraarethr. 22. Dem Arbeiter Wilhelm Hahn ein Sohn, Wilhelm. 22. Dem Fuhrmann Ludwig Decker ein Sohn, Georg Ludwig. 23. Dem Hautto ft im 2. Großh. Hess. Infanterie- Regiment (Großherzog) Nr. 116 Reinhard Siückrath ein Sohn, Conrad Ferdinand Heinrich Carl.

Gestorbene.

November. 21. Bergmann Friedrich K fiel, 22 I. alt, von Laubuseschbach, Amt Runkel. 23. Karottne Junker, geb. Möhl, 52 I. alt, Ehefrau des Schuhmacher, metsters Emck Junker. 23. Karl Heinrich, 4 Monate alt, Sohn deS Maschinenmeisters Georg Gustav Adolf Ruff 23. Taglöhner Conrad Hilberg, 49 I, alt, von Albach. 25. Oberförster Theodor Bok. 44 I. alt, von Schellnhausen, Kreis Alsfeld. 26. Christine Euler, geb. Hof, 74 I. alt Wittwe des SchneidrnÜllers Balthasar Euler. 28 Louise Klemmrath, geb. Wilhelm, 50 I. alt, Ehefrau de« Bäckermeisters Heinrich Klemmrath

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gietzen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Den 25. November. Heinrich Hermann Seibert, Schuhmacher dahicr, und Elisabeth Ruppel, deS Maurers Johann Georg Ruppel II. in Bettenhausen ledige Tochter.

Getaufte.

Den 23. November. Dem Destillateur Philipp Wilhelm ein Sohn, Friedrich, geboren den 19. October.

Denselben. Dem Schuhmachermeister Friedrich MagnuS eine Tochter, Anna Lina, geboren den 9. October.

Denselben. Dem Fuhrmann Johanne« Schüßler eine Tochter, Minna Elssabctt Katharine, geboren den 24. September.

Denselben. Dem Graveur Heinrich Schneider eine Tochter, Mathilde Karo!'»! Katharine, geboren den 13. October.

Denselben. Dem Uhrmacher Martin Vogt ein Sohn, Marlin Ludwig, geborei den 1. November.

Den 26 November. Dem HauSvater der Herberge zur Heimaih, Friedrich Kahle, eine Tochter, Martha Bertha Luise, geboren den 14 October.

Beerdigte.

Den 22. November. Ludwig Kohlermann, Rentner dahier, alt 74 Jahre, ge« storben den 20. November.

Den 25. November. Karoline Junker, geb. Möhl, Ehefrau des Gastrolrtht Emil Junker dahter, alt 52 Jahre, gestorben den 23. Noo-mber.

Den 27. November. Theodor Bok, Oberförster in Schellnhausen, alt 44 Jahn, gestorben den 25. November.

Den 28. November. Christine Euler, geb. Hof, Wittwe des Schneidmüllert Balthasar Euler dahter, alt 74 Jahre, gestorben den 26. November