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bei L. Keil und Georg Müller 63
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2 „ (4 „ ) Schwarzbrod 2. Sorte 42
3 „ (6 „ ) Sckwarzbrod 2. Sorte 63
ießen, den 29. November 1884.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Fresenius.
Betr.: Die Verpachtung des Kellers unter dem alten Nathhaus. Der vorbemerkte Keller soll Mittwoch den 3. Decemder d. I., Vormittags 11 Uhr, im Saale des alten Rathhauses auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.
Gießen, den 28. November 1884. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
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Brendel, Lehrer.
Langjähriger Husten.
Ihr „Huste-Nicht" hat sehr wohl» thuend auf meinen langjährigen Husten gewirkt; ich ersuche daher mir eine ganze Flasche und vier Beutel Cara« mellen umgehend senden zu wollen. Kupferhammer, Bezirk Brack- vcde bei Bielefeld- Gustav Oster- mann, Modellschreiuer. 7891
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Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung.
Betreffend: Die Stimmsähigkeit bei der Wahl der Stadtverordneten.
Nach Vorschrift des Art. 13 der Städte-Ordnung wird die nachstehende Bestimmung bezüglich der Stimmsähigkeit bei der Wahi der Stadtverordneten hiermit bekannt gemacht:
Stimmfähig sind:
1) alle in der Gemeinde gründ-, gewerb- oder einkommensteuerpflichtige Ortsbürger derselben.
2) alle männlichen Einwohner, welche die deutsche Neichsangehörigkeit besitzen und welche seit zwei Jahren ihren UnterstützungsWohnsitz in der Gemeinde erworben haben,
jedoch unter der Voraussetzung, daß sie zur Zeit der Wahl 25 Jahre alt sind und vom 1. Januar des dem Jahre, in welchem die Wahi stattfindet, vorhergehenden Jahres an zur Einkommensteuer zugezogen worden sind.
Die Stimmberechtigung jedes der unter 2 bezeichneten Stimmfähigen ist davon abhängig, daß derselbe spätestens vor dem Schluß des Jahres, welches dem Jahr, in welchem die Wahl stattsindet, vorhergegangen ist, bei dem Bürgermeister in dessen Amtslocal die mündliche Erklärung abgegeben hat, daß er sein Stimmrecht in Anspruch nehme, wobei er gleichzeitig auch Jahr und Tag seiner Geburt, den Tag, seit welchem er in der Gemeinde wohnt und den Zeitpunkt, seit welchem er Einkommensteuer bezahlt, anzugeben und auf Erfordern nachzuweisen hat.
Stimmfähige der oben bezeichneten Art, welche die Abgabe dieser Erklärung bis zuni 31. December dieses Jahres unterlassen, können bei einer im Laufe des Jahres 1885 etwa nothwendig werdenden Wahl zur Stadtverord- neten-Versammlung oder bei einer solchen Wahl, für welche die Stimmberechtigung durch die Stimmberechtigung zur Stadtverordnetenwahl bedingt ist, kein Stimmrecht in Anspruch nehmen.
Gießen, den 26. November 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
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