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'*"äS; W-i »Dsr atn Ä 0an’ °* 0tn leer war, wollte w ^öm*t den ihm mit hr ^Mibstirlne sieben Sa^ :ln Polizist einen ®efert«r MS- Der Beamte A öffentlichen Feste da > den RM vieler FaE n Psandleihanstalt von Ni ven M Gesammtwerthe lii t nschreckend.
ü noch immer nicht einhMj ’i verschiedene und ui* ter durch die Deputation ffc ler an höheren Lehranstolln intritt, daß die Ausnahme Ii d in die Gymnastalsexta r e der UnteertchtSministek fij stegeluns, deS Beginne? 6n urch Ges h, sei es aus bit Regelung würde um so meji bereits tm Jahre 1880 sM! eren W schritten, fokentd n Schlosse bt6 SchuW!, oollendkt haben unb Entlassung eint» W, ia8 14.MrotzMvM *dctS stMnden.M zweite SLulentlaflung >> , 1877 herkömmlich beßM ,r Fortbestehen von zustW Mutig zu OstenidtzA' mdnjahtt8das14LibM erfolgen, wenn au8ttiHfi.
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San«, -stg-sn-I- dl- SaaSfrau, .wie sollt-d!-»mögl<» fein?1 - .Nu», ->-n» dl- ®ob<l auS Packsong wäre . . . .N - .Sie Ist aber au« Silber, rote unser ganzes «ßzeug!- - Stnd Ste dessen ganz sicher, Madame?- - .Gewiß! Beruh'ge Tech nur, mein Kind.- - .Ich athme roteber auf, Madame!" - Am nächsten Tage roac das .verlöte' Stubenmädchen tn Begleitung deS gesammten Silberzeugs auf Nimmerwiedersehen au9 dem Hause verschwunden.
Newyork 21. August. Unweit Shamokm, Penvsylvanien, war heute eine Anzahl Arbeiter damit beschäfttgt, e n Loch von einer Kohlengrube nach einer anderen die m Brand gerathrn war, zu bohren, als plötzlich auS der brennenden Grube das GaS hineinströmte wodu ch sieben Arbeiter den Erstickungstod fanden. - Mehrere mittellose Passagiere, die neuerdings mit verschiedenen Dampfern hier angekommen sind, sollen zurückgesandt werden- D'e ElnwanberungS.Commffsäre beabsichtigen, von nun an sSmmtliche Emw.ndcrer an Bord der Schisse zu Infp'circD.
— Der Rhonegletscher wird seit zwei Wochen von einem Unternehmer E Grote aU8 Basel für den EiShandel auSgebeutet- Laut dem .Urner Wochenblatt- findet die E sgew'nnung mittelst Dynamit statt. Die großen abgesprengten Blöcke werden mtt feinen Sägen in kleinere Stücke zerschnitten und auf die Wagen verladen, welche den einen Tag zum Gl tfchex fahren uno den folgenden Tag mit E's beladen nach Göfchenen zurückkchren. Don Göschenen auö geht alle zwei Tage eine Wagenladung EiS nach L^osel ^'^^^sche Strafe der Nahrungsmitteloerfälschung.^ In des RathschreiberS Balthasar Müllncr Annalen der Reichsstadt Nürnberg, welche als archivalisches Dkanuicript tm dortigen Rathhause verwahrt werden, finden sich unter vielen anderen für die deutsche RechlSrflcge deS Mittelalters hochinteressanten Auszeichnungen einige Notizen über die Btstrasung von NahrungSmstt-l-Verfälschern, deren drakonische Kraufamkeit die Härte der blutigen peinlichen HalSgerichisoidnung Kaiser KarlS V. weit übersteigt- Die gedachten Annalen verzeichnrn: .1456. HanS Kölbel, Bürger zu Nürnberg und Lienhard Frey v- Thalmessing wegen Fälsch-rei deS SaffranS und anderen Gewürzes, mit sammt ihrer gefälschten Waare Freitags nach Misericordta letvnblg verbrannt und die Pfragnerin, die dazu geholfen, lebendig vergraben, MontagS nach Bonifacii. 1459. Ulrich Hlydenheimer, Bürger zu Nürnberg, der den Wein (ungegypsten?), so er zu Kauf hielt, mit Wasser versäufet, aus besunderen Gnaden selbe Ohren adgesLnitten. 1464. Margareth Weßnerin, Pfragnerin zu Nürnberg, die falsche Gewichte geführet, lebendig neben dem Galgen begraben.- _
— Die Tenoristen scheinen ja alle von ber Gunst der Glücksgöttin getragen zu fein. E'n besonderer Glücksvogel ist ober der Tenorist Götze in Köln. Die Wiener Hofover hat vor einigen Monaten dem Sänger einen außerordentlich glänjenben Antrag gemacht. S e bot ihm eine JahreSgage von 20 000 Gulden und zweieinhalb Monate Urlaub. Er lehnte ab uno motivirte, rote dem .Berl. Courier auS Wien geschrieben wird, sein RefüS damit, daß ihn ein Kölner Millionär unter-bet•Sebingung zu seinem Universalerben eingesetzt habe, daß er seine künstlerische Thattgkert ausschließlich in Köln ausübe.
— Eine amüsante EntweichungSgeschichte wird auS Lille (Nordftankreich) ««meldet. Der dortige Gesängnlßduector sitzt ruhig und behaglich in feinem> Cablntt, werden ihm zwei DetectiveS der städtischen Polizei gemeldet- ?Herr Director , lautet die Ansprache deS Einen, .wir haben die Ehre, Ihnen mltzutheilen, daß binnen einer Viertelstunde und zwar unter Ihren Augen, zwei Ihrer Pensionäre entweichen werden.- Der Director glaubte zuerst an einen Spaß, aber die Angaben der Polizisten lauten so bestimmt, daß kein Zweifel mehr erlaubt ist. Es handelt sich um zwei gefährliche englische Einbrecher, welche einer weitverzweigten Bande angehören. EM Mitglied derselben wurde auf den Kontinent geschickt, um die beiden ©enoffen au« ben Händen der Justiz zu befreien, aber seine Herüber kunft wurde von der Pol'zet signalisirt uiib man ließ daher den Verbrecher nicht au« dem Auge. Der Director wollte die bilden Fluchtlustigen sofort In den Karzer stecken lassen unb so die Entweichung ver- h ndern. Aber die Polizisten sannen auf andere Wege und man ließ dem auSgeheckten Plane freien Lauf. Gegen Mittag wurden im Hofe de« AcresthauseS eine Anzahl Wagen geladen, welche in ungeheueren Körben die im Gefängnitz angefertigten Schuh- unb Flechtwaaren herauSsördern sollten. In einem dieser Körbe hatten die zwei @ fangenen, off.nbar tm Einverständnisse mit dem bestochenen Aufseher, Platz ge- n-rnmen. Für Anzüge, Perrücken und Geld hatte ein au8 England gekommener Befreier gesorgt. Anstandslos rollten die Frachtfuhrwerke zum Thore hinaus unb bte beiden Gesellen mochten sich schon deS Gelingens erfreuen, als eini.e hundert Schritte w-eiter der Wagen auf Befehl eines von sechs Agenten begleiteten CommlssarS an- grbalten, der ominöse Korb geöffnet, bte beiden Sträfl nge herauSgebolt. gebunben und tue Kefängniß zurückgebracht wurden, wo ihrer eine DiSciplmarfstafe harrte. Damit tu ar jedoch daS Aber.teuer nicht abgeschlossen. An Stelle der Sträflinge huschten zwei Polizisten In den Korb, denn sie wußten, daß der englische Spießgeselle an einer verabredeten Stelle seine Freunde erwartete, um sie bis zum Bahnhof zu geleiten. An ber vereinbarten Stelle machte der Fuhrmann Halt unb der Engländer schickte sich von selbst an, die Schnüre, welche ben Korb festhielten, aufzutrennen. Plötzlich sprangen, wie die Popanze au8 einer Nürnberger Schachtel, bte beiden .Geheimen* heraus, übermannten ihn unb brachten ihn zur Polizei, wo er als gefährlicher Verbrecher etfannt unb tn Gewahrsam behalten wurde. Der Kerkermeister wurde ebenfalls verhaftet. $ Girr Berliner Blatt bringt aus dem zoologischen Gatten
folgende« Bild: An einem Tische, an welchem etliche junge Männer gemeinsam mit einer Familie Platz genommen haben, zu ber ein paar hetratbSsähige Töchter gehören, entwickelt sich ein lebhafte« Gespräch über die heutigen Eheschließungen. „Die Frage des „Wie viel?" spielt jetzt eine gar zu große Nolle,* sagte der Eine. — „Nur wenige Leute besitzen genug Muth, nm schlankweg das Mädchen heimzusübren, daS sie lieben.
— »Ich hetralhe nur ohne Geld/ entgegnete ein Dritter. Allgemeines Erstaunen. ,DaS heißt, Ich heirathe nur, wenn ich kein Geld mehr habe/ Die Damen hätten am liebsten einen der vorbeitrampelnden Elephanten auf diesen Idealisten gehetzt.
— sEndlich entdeckt.) In Dalston, einem Vororte im Norden Londons, wurde am 1. December 1882 ein Pol'zeikonstabler Namens Cole von einem Manne erschossen, als er denselben rorgen versuchten Einbruchs verhaften wollte. Der Mörder entkam und alle Anstrengungen der Polizei, desselben habhaft zu werden, blieben vergeblich. Jetzt ist der Thäter in der Person eineS jungen ManneS, NamenS TbomaS Henry Orrock, ber gegenroä*tlg eine zwölfmongtliche Strafhaft ro-gm eineS Einbruchdieb- stahlS verbüßt, ermittelt worden. Die Entdeckung deS Mörders erleichterte ein von demselben nach vollbrachter That weggeworfenes Stemmeisen, cuf welchem der Name „Orrocf* elngraotrt war. Im Verlaufe des ersten pollzeil'chen DerhörS wurden zwei Spießgesellen Orrock'« vernommen, welche wußten, daß Orrock den Polizisten erschossen, aber trotz ber auf dessen Ergreifung auSgesetztcn Belohnung von 200 Lstr. ihn nicht oerrathen wollten, da sie gegenseitig geschworen, daß einer den andern tödten solle, wenn er den Verräther spiele.
— Eine heitere SchöffengerlchtSscene wird auS dem Heimathland ber ,Gemüths lichkeif berichtet. Als jüngst in einem sächsischen Städtchen die Sitzung deS Schöffen- gir'chts bfginnrn sollte, fehlte einer der Schöffen. Der Vorsitzende, ein Amtsgerichts- rath, beauftragt ben GerlchtSdiener, auf ben Corriboren beS GerichtSgebäubeS ben Namen be« fehlenben Schöffen, Kossälhen Müller, laut aufzurufen. Endlich meldet sich Müller, betritt den GenchtSsaal und wird vereidigt, worauf die Sitzung Ihren Anfang nimmt. In kurzer Zeit hat der Gerichtshof fünf Strafsachen erledigt; al8 der Vorsitzende dem Gerichtsdiener den Auftrag ertbetlf, die sechste Sache gegen den Arbeiter Müller wegen Diebstahls aufzurufen, da erhebt sich der b 9 jetzt als Schöffe amttrenbe Müller und wendet sich zu dem Vorsitzenden mit den Wo ten: .Nun muß ich wohl runtertreten?" Der Vorsitzende sucht dem Schöffen begreiflich zu machen, daß die Schöffen nur m t der AburlheiUmg der Strafiach.-n zu tbun haben und daß sie auf ihrem Platz am Richtertisch bleiben müssen. Inzwischen k h t der Gerichtsdiener mit der Meldung nach dem Saale zurück, daß der Angeklagte Müller nicht erschienen sei; die Zeugen aber behaupteten, Müller wäre schon längst im Grrichtssaale anwesend. Nun erst gehl dem Vorsitzenden ein Licht auf. Der aI8 Dieb angeklagte Arbeiter Müller hatte als Kossäth Müller und vrreidigte Schöffe In fünf Strafsachen Recht sprechen müssen. Da der als Schöffe einberufene Kossäih Müller nicht erschienen war, so mußten bte ferneren Strafsachen aufgehoben werden. Die Erkenntnisse tn ben fünf Strafsachen, in welchen ber falsche Schöffe zu Gericht gesessen, müfftn vom Ober- landeSgerlcht aufgehoben und zur nochmaligen Verhandlung an da« Schöffengericht zurückoerwiesen werden.
— [Uebertragung von Krankheiten durch Briefmarken.^ Wiederholt ist neuer- b'ngS In ber Presse von verschiedenen Selten gemeldet worden, daß (verursacht durch das Anlecken ber Brief- und Wechselmarken) räthsrlbafte Erkrankungen an DiphtherttiS rc. vorkamen. Wie oft erhält nun der Kaufmann Marken als Zahlungsmittel, die von fremden, vielleicht kranken Absendern an einer Ecke angeleckt wurden, ganz abgesehen von verdorbenem Gummi! ES liegt auf ber Hand, daß, wenn auch der Empfänger wiederum feine Zunge zum Anfeuchten benutzt, er leicht auf scheinbar unerklärliche Weise an Schnupfen, Husten, Masern, DiphtherttiS, Schwindsucht rc. erkranken kann, denn gerade die Schleimhaut deS MundeS ist nur zu empfänglich für AnfteckungSstoffe dieser Art. — G- Weigel'« Exc.-Kaulschuk-Stempel-Fabrik Leiozig sendet unS einen hübschen, unzerbrechlichen Apparat, ber das gefährliche unb unappetitliche Befeuchten von Marken, Stegelmarken, Packetverschlüssen, Etiketten, Couverts rc. mit der Zunge unnöthig macht, schneller arbeitet unb ber auf keinem Pulte fehlen sollte. Auch für Kassirer zum Feuchten ber Finger beim Geldzählen praktisch. Es roirb gegen nur 85 Pfg. in Marken franco geliefert, ist gesetzlich geschützt unb können wir ihn, ba rotr seine Brauchbarkeit selbst erprobten, er auch weit zweckmäßiger als die Schwammdosen, angelegentlichst empfehlen.________________________________
Handel und Verkehr.
Limburg, 27. August. Rother Weizen JL 14 80, weißer Weizen JL 00 00, Korn JL 00.00, Gerste JL 8.50, Hafer JL 5.70, Erbsen —, Kartoffeln J4 —
Frankfurt, 27. August. Aus dem heutigen Markt kostete ber Gentner Heu 2.60—3.00, Stroh -X 1.80—2.10, Eier bas Hunbert JL. 5 00—6.00, Butter 1. Qualität JL 1.15, 2. Qualität X 130, Kartoffeln (neue) per Centner X 2.25—3.50, Kohlrabi 3-5 H pr. St., Erbsen 100 Ka. 24.00—32.00 X, Rothkraut pr. St. 20—30 Poularben X 0—0, Huhn 1.50—2.20, 1 Ente X 3.00—4.00, 1 Taube 60—00 Hahn X 1.70—2.00, Gans X 4—0.00, Welsche X 7-12.— _______________
731) üeber die H3he der Kosten, welche die EinrÜGNeng einet Anicclgo fn ein* oder mehre Zeitungen vernrs&cht, wird man sich niemal« »ehon. wenn rner,
voe der Annoncen - Expedition von RUAAWE’i«fe "'L O1 <K8^ i* Frankfurt a. M. (Karlsruhe, Stuttgart oder Mün<'hen) zuvor Auskunft ei «fordert, dte auch hinMichta der für den jeweiligen Zweck geeigneten Blätter auf Grund reiche» Rrf ah rangen und gründlicher Beobachtungen zov^läaaigen Rath erthellt
Temperatur am 28. August (Mittags zwischen 11 und 12 Uhr).
Wasserwärme der Lahn 13^° R. — Lustwärme 13° R. im Schatten.
Rüdsamev.
Krummelgras- Versteigcrung.
Mittwoch den 3. September wird aus dem Rathhause in W a tz e n - dorn, um 9 Uhr beginnend, das Grummetgras von den cameral- ssskalischen Wielen der Oberför» sterei Schiffenberg versteigert roerden.
(ließen, 27. August 1884.
56U9 I. V.: Walther.
Jeifgeöotenes.
5612 LÄöneS Kornstrost verkauft Karl Euler, Hammstraße 5.
Aechter
Emmenthaler Schweizerkäse vollsaftig
wieder srisch im Anschnitt. 5544
Carl Petri.
Allgemeiner Anzeiger.
Landwirthschafts Schule Worms.
23. Jahrgang. Das Wintersemester beginnt am 1. November. —
Programme und Auskunst zu erhalten durch die 5054 Direction Dr. Schneider.
(Mein Ausverkauf wegen 8
Umzugs wahrt nur noch kurze g
Zeit. 5585 X
x A. Docter. B
agooggoeooooooooaooooooo
Wormser Gewerbehalle-Ioose
— Ziehung am 25. September — ä Mk. 1.— empfiehlt die Expedition des „Gießener Anzeiger".
5607 Ein junges Mädchen des Tags I _ 5573 Ein angehender Kellner aus so- über zu einem Kinde gesucht von I fort gesucht.
August Pöschel, Bierbrauer. I Wo? sagt die Erpedition bs. Bl.
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