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Telegraphische Depesche».

Wolff'S teLegr. Eorrespon-em-Vurea«.

Berlin, 27. Februar. Heute Nachmittag 1 Uhr empfing der Kaiser, umgeben non dem Kronprinzen, den Prinzen bes Königlichen HaufiS, welche den G-orgSorden besitzen, dem Generalseldmarschall Grafen Moltke, sowie allen Generaladjutanten und Flügeladjutanten, den Großfürsten Michael mit sSmmtltchen Mitgliedern der russischen Deputation. Der Großfürst richtete eine Ansprache an den Kaiser, in welcher er auf dte Bedeutung de8 heutigen TageS htnwieS und die Glückwünsche deö Kaisers Alexander darbrachte. Gleichzeitig überreichte er ein eigenhändiges Schreiben deS Kaisers Alexander und den Feldmarschallstab in Brillanten. Der Oberst und Kommandeur deS Regiments Kaluga überreichte Namens deS letzteren eine Denkmünze in Form «ineß GeorgordenS zur Erinnerung an die siebenztgste Wiederkehr deS TageS, an welchem der Kaiser den GeorgSorden erhielt. Der Kaiser erwiderte mit herzlichen DankeSworten. Dte russische Deputation wurde hierauf auch von der Kaiserin empfangen.

DaS Abgeordnetenhaus nahm heute den Antrag deS Abgeordneten ThileniuS, betreffend dte Errichtung des hydrographischen Instituts und die Reorganifatton deS meteorologischen Instituts an. Der Regierungscommtsiar erklärte, daß dte StaatS- regierung sich bereits mit dieser Angelegenheit beschäftige und hoffe, in dem nächsten Etat dte Mittel zu der qu. Umgestaltung fordern zu können; dte von dem Antrag­steller gegebenen Fingerzeige würden beachtet werden. Dte Petition deS Rhetn- fischeretpächterS ElSberger um Erlaß des Pachtgeldes, weil dte Fischerei durch dte von ^en Holländern betriebene Raubfischeret beeinträchtigt würde, wurde auch in Bezug auf dte Frage, wte der Raubfischerei der Holländer abzuhelfen sei, fast einstimmig der Regierung zur Berücksichtigung überwiesen. Bet der Petition um weitere Ge­stattung der dänischen Sprache für dte Verhandlungen deS Kreistags zu Sonderburg wurde der Uebcrgang zur Tagesordnung beschlossen.

Für morgen steht der NachtragSetat auf der Tagesordnung.

Die Nachricht, daß der Capitän zur See Zembsch, bisher Generalkonsul in Samoa, an Stelle Brandts zum Gesandten in Peking ernannt sei, erweist sich al8 unrichtig. Capitän zur See Zembsch, welcher konsularische Verwendung tn Oftasien stnden soll, wird während der Beurlaubung deS Gesandten von Brandt diesen tn Peking vertaten.

Stuttgart, 27. Februar. Bei der Beerdigung des ermordeten Pfand­leihers Reinhardt ist der frühere Kutjcherknecht Doettling als der Ermordung Reinhardt's dringend verdächtig verhaftet worden.

Christiania, 27. Febr. Das Urtheil über den Staatsminister Selmer ist heute Mittag um 12 Uhr in Gegenwart des Angeklagten publicirt worden. Selmer wird in allen drei Anklagepunkten schuldig befunden. Das Urtheil lautet: Der Staatsminister Selmer soll sein Amt als Staatsminister und Mit­glied des königlichen Rathes verwirkt haben. An Proceßkosten hat derselbe 18,225 Vr Kronen zu zahlen, wovon 15,000 Kronen für die drei Ankläger be­stimmt sind.

Paris, 27. Februar. In dem ganzen Kohlenrevier des Nord-Depar­tements herrscht Ruhe. Eine Depesche an ben Marineminister aus Hanoi vom 23. d. Mts. meldet, daß die Concentriruug der Truppen beendet und man mit der Concentrirung des Materials noch beschäftigt sei. Der Ministerrath hat gewisse, den Vertrag von Huö mildernde Modificationen desselben genehmigt.

London, 27. Febr. Unterhaus. Auf eine Anfrage Talbot's erwie- derte der Staatsfecretär Harcourt, es sei unzweifelhaft festgestellt, daß die Ex­plosion aus dem Victoria-Bahnhof durch eine Mischung von Nitroglycerin her- deigeführt worden sei.

Petersburg, 27. Februar. Zum heutigen Jahrestage der Schlacht von Bar-sur-Äude und im Hinblick auf die alSdonn zwischen Rußland und Deutschland geschloffene Waffenbrüderschaft bringt diePetersburger Russische Zeitung" einen Artikel, in welchem hervorgehoben wird, daß da« biS jetzt bewahrt gebliebene Bewußt­sein dirser Brüderschaft die BastS für die gegenseitigen Beziehungen der beiden Nach­barstaaten bilde. Der heutige Tag, an welchem der deutsche Kaffer die Glückwunsch- Deputation der russischen Armee empfange, sei dazu angethan, als ein neuer Beweis für die nickt nur zwischen dem russischen und dem deutschen Heere, sondern auch zwischen Rußland und Deutschland bestehenden engen Freundschaftsbande zu dienen. Am Schluffe des Artikels heißt eS, das Geschick zweier der größten Reiche stehe in GotteS Hand, am Steuerruder der Reiche könnten die Personen wechseln und mit ihnen die politischen Ansichten, aber an dem Einen sei festzuhalten, daß daS Bestreben, den Völkern Europas den Frieden zu bewahren, auf immer daS Bindeglied zwischen Deutsch­land und Rußland bleiben werde, bereu Freundschaft in dem Kampfe um die Befreiung deS geknechteten Europa die Feuertaufe erhalten habe.

Der Gesandte der Vereinigten Staaten, W. H. Hunt, ist heute früh 7Va Uhr gestorben.

New - Nork, 27. Februar. Bei Sandybook ist gestern Aben'o ein National-Dampfer (C. Messingssche Linie) aus den Grund gestoßen, es ist noch nicht bekannt, ob derHelvetia" oder derCanada" der Unfall zuge­stoßen ist.

Washington, 27. Februar. Der Bericht, welchen die mit der Un­tersuchung der amerikanischen Fleischwaaren-Jndustrie beauftragte Commission erstattet hat, ist dem Präsidenten Arthur vorgelegt worden. Der Bericht tritt, wie vorauszusehen war, den Anschauungen der auswärtigen Regierungen gegen­über für die Interessen der amerikanischen Production ein. In den Einrich­tungen der amerikanischen Fleisch-Industrie sei nichts, was geeignet sein könnte, das Fleisch ungesund zu machen, der Speck sei so gut, vielleicht sogar besser, wie der französische oder deutsche, Trichinen kämen nur in unerheblichen AuS- nahmssällen vor, das Verbot der amerikanischen Speckeinfuhr erscheine daher nicht gerechtfertigt. Die Commission glaube, daß die mikroskopische Untersuchung des zur Ausfuhr bestimmten Fleisches, wenn eine solche gewünscht werden sollte, rn den Verpackungs-Etablissements ganz vollkommen werde vorgenommen werden können.

Lokales.

Gießen, 28. Februar. DaS Großh. Polizeiamt erläßt nachstehendes Aus- Ichreiben: Ein der Verübung der tn den letzten Monaten dahier begangenen schweren Diebstähle bezw. DiebftahlSversuche dringend Verdächtiger wurde in der Nacht vom 25. zum 26. l. MtS. von einem Schutzrnanne angehalten, entsprang aber, nachdem er Zwei Revolverschüsse auf den Schutzmann abgegeben hatte, im Dunkel der Nacht, ohne daß es bis jetzt gelungen wäre, desselben habhaft zu werden. Der betr. Schutzmann schoß ebenfalls auf den Unbekannten und glaubt, ihn verwundet zu haben.

Der Unbekannte wird beschrieben als ein mehr großer als mittelgroßer Mensch mit Schnurrbart, bekleidet mit hellgrauer Hose, dunklem Winierüberzieher, weißer, vielleicht Papier-Wäsche und breitrandigem, weichem Filzhut. Nach dm angestelltm Ermittelungen hat derselbe Mensch TagS zuvor einer Prostitutrten in deren Ebnung unter Vorzeigung des Revolvers mit Schießen gedroht. Diese Prostituirte beschreibt in glaubhafter Weise die Person deS Unbekannten noch weiter wie 30 bis 32 Jahre, circa 1,70 Meter groß, Haare: dunkelblond, in der Mitte gescheitelt und hinter die Ohren zurückgekämmt, Augen dunkel, Augmbrannm dunkelblond. In dessen Gesellschaft befand sich ein anderer Unbekannter, etwa 26 biS 2d Jahre alt, 1,601,64 Meter groß, hellblondes Haar, auf der Seite gescheitelt, von den Ohren nach vorn gestrichen, blaue Augen, hellblonde Augmbraunen, gewöhnliche Nase, kleiner Mund, kleines und spitzes Kinn, röthlicher Schnurrbart mit Mücke, Fchmächttge Statur, bekleidet mit dunklem Jaquet und Hose, seidener Mütze, einen dunklen schwarzen Stock mit Hirschgewethgriff (anscheinend Stockdegen) tragend. Die Wwstituirte hält dieselben nach ihrem Gebühren für LouiS von Freudenmädchen.

Mit Rücksicht auf die Gemeingesährlichkeit der beiden beschriebenen Personen bittet Großh. Polizeiamt um schleunigste energische Fahndung nach oenselben, ihre vor­läufige Festnahme ober Ausmittlung ber Personen und sofort gefällige Nachricht hier­her. ES bürfte sich empfehlen, bte Herren Aerzte auf ba« etwaige Vorkommen einer Verwundiln- aufmerksam zu machen mit bem Bemerken, baß, wenn der erst, genannte Unbekannte verwundet worden ist, er die Verwundung im Rücken erhalten haben muß.

Auch in Marburg wurde heute Nacht ein schwerer EMbruchS-Diebstah (gestohlen find Gold- und Silbersachen tm Werthe von mehreren Tausend Mark) ver Übt. Der Etnbrecher isi man noch nicht habhaft.

Wermischte».

Mainz. Ein Berliner Geschäftshaus hatte gegen eine hiesige Firma Klag erhoben, weil ein Brief, ber von hier an den Kläger nach Berlin gesandt war, an­geblich statt 10,000 JL nur 9000 Jk enthalten haben soll. In ber gestrigen Sitzun der Eivilkammer wurde dieser Proceß zu Gunsten ber Mainzer Firma entschieden Der Brief war nämlich auf Veranlassung des Klägers nicht beclarirt worden, sondern ber Brief sammt dem Inhalt wurde nur als eingeschrieben abgesandt und kam äußerlich unverletzt tn bte Hände deS Adressaten in Berlin. Nun Haden aber vor Gericht sämmtliche Angestellte her Mainzer Firma, welche mit dem Bries zu thun gehabt hatten, beschworen, daß sie die 10,000 JL richtig in den Bries gelegt hätten. Unter diesen Umständen sah sich das Gericht veranlaßt, die Klage abzuweisen und wurde ber Kläger auch noch in sämmtliche Kosten verurtheilt.

Mainz, 25. Februar. Wohl an 40,000 Fremde trafen in de« Vormittags­stunden mit endlosen Zügen aus den Nachbarstädten Frankfurt, Darmstadt, Worms Bingen, Alzey hier ein, um den großen CarnevalSzug, welcher in diesem Jahre außer- gewöhnlich groß und glänzend zu werden versprach, sowie daS lustige FaschingSleben ber fibelen Mainzer zu schauen. Gegen 12 Uhr setzte sich ber gewaltige, mit großem Geschmack unb Glanz eingerichtete Zug, vom herrlichsten Wetter begünstigt, in Be­wegung. Der Umzug bureb die Straßen der Stadt dauerte bis gegen 3 Uhr. Morgen findet große Kappenfahrt statt, womit ber diesjährige Carneval fein würdiges Ende erreicht.

Weilburg, 24. Februar. Bei einer Seiltänzer-Gesellschaft, welche zuletzt in Tiefenbach unb Stockhausen Vorstellungen gegeben, bemerkte gestern ber Stations­vorsteher zu Stockhausen, baß sich im Wagen derselben zwei Kinder befanden, welche den Verhältnissen nach zu schließen, nicht zu der Gesellschaft gehörten, sondern irgendwo entführt sein müßten. Nach geschehener Anzeige durch denselben wurde die Gesellschast welche inzwischen nach Niedershausen gekommen war, durch die Gendarmen Jansen von Braunfels und Rath von Weilburg verhaftet und heute Morgen hierher gebracht Vor Gericht wieS ber Vertreter ber Gesellschaft Noldt auS Wetzlar burch Ver­träge nach, baß bie beiben Kinder, ein Knabe von 4 unb ein Mädchen von 6 Jahren ihm seit bem Jahre 1880 zur Erlernung deS Akroboten-Gewerbes auf 6 Jahre Über­geben worden seien. Bis zur Beendigung ber Recherchen finb bie Künstler in Ge­wahrsam genommen. (ß. A)

Stuttgart, 25. Februar. Einem Berichte besSchwäb. SDterf." Über ben am SamStag Abenb hier verübten gräßlichen Raubmorb entnehmen wir noch folgende Mittheilvngen: »Samstag Nachts »wischen 9 und 91/« Uhr war Reinhardt noch tm Laden beschäftigt. Da trat ein Mensch ein, ber ein Paar Hosen zu kaufen verlangte Diese Hosen hingen an dem Rechen tn der Nähe des Ladentisches, aber im offenen Raume. Arglos trat Reinhardt vor, um bte gewünschten Hosen herauszusuchen. Wäbrenb biesetz Suchens mußte er bem eingetretenen Fremben ben Rücken kehren. Diesen Moment benutzte ber Frernbe, um mit einem verborgen gehaltenen Beile oder einem ähnlichen stumpfen Instrumente bem Reinharbt einen Schlag auf ben Kopf zu versetzen. Der Schlag wurde so wuchtig geführt, baß Reinhardt sofort niederstürzte in dem Bluterguß fanden sich Knochensplitter des SchädelS; ber Schlag war absolu töbtlich. Reinharbt war rücklHgS ntedergestürzt, noch bedeckt mit einem Paar ber herausgezogenen Hosen. Sofort zog ber Frembc ein Messer, um seinem Opfer die Kehle zu burchschneiden. Er wollte sicher fein, baß ber Ermorbete keinen Laut mehr von sich geben könne. Nun mußte ber Mörber über fein Opfer hinübersteigen, um zur Labenkasse zu gelangen. WaS er geraubt in einem lebernen Beutel unb an offenem Gelbe, mag zusammen 120140 Jt betragen. In Zett von wenigen Secunden konnte sich ber Mord abgespielt haben. Dann drehte ber Mörder bas Gas au6 unb ver­schwand. Der Mord mußte kaum vollbracht sein, so erschien ein anderer Kunde , er läutete an. Die Frau Reinhard rief bie Treppe hinab, ihr Mann sei ja unten. Di Antwort lautete: Da unten steht alles offen unb es ist dunkel. Nun schickte die Frau ihren 10jährigen Knaben mit Licht hinab; auf einen Schrei des Entsetzens, ben biefer ausstteß, eilte Frau Neinharb selbst hinab unb fand bte Sachlage, wie oben geschilder worben." Die Polizei ist natürlich in fieberhafter Aufregung; nach allen HimmelSo richtungen wirb hinauStelegraphirt nnb zahlreiche Verhaftungen finb schon oorgenommeu worden Reinharbt hinterläßt 6 Kinbsr, bie Frau, bte das siebente erwartet, war nicht von ber Lerche sortzubrtngen. Man verrnuthet, daß die That von einem übel- berüchtigten Menschen Namens Stoll auS Oberbayern begangen würbe. Derselbe soll im Laufe beS gestrigen TageS tn hiesigen Wtrthschaften Aeußerungen gethan haben, di wohl auf feine Täterschaft Hinweisen können. Heute Nachmittag sind übrigens mehrere Verhaftungen vorgenommen worben, ob ber Thäter darunter, ist noch unbe­kannt. Aus bem Umftanbe, baß eine Hausbewohnerin einen Menschen, ber in der einen Hand ein Messer, in ber anberen einen ledernen Geldbeutel hielt, wie ihn Kellner unter den Frackschößen zu tragen pflegen, aus der HauSthüre eilen sah, darf man vielleicht annehmen, daß man es hier nicht, wie bet ähnlichen Verbrechen, bie in der letzten Zett begangen würben, mit mehreren THStern zu thun hat, sondern nur mi einem einzelnen. Daß bas Verbrechen in Folge eines Streites, ber ja zwischen Pfanblethern unb ihren Kunbeu nicht gerabe ungewöhnlich sein mag, erfolgt, ist insofern unwahrscheinlich, ba ber Ermorbete ein gutmüthtger und friedfertiger Mann gewesen sein soll.

[Entbeckung des Pariser Falschspielers. Man schreibt berW. Pr." ans Paris:Der Skandal im Club be la Rue Royal hat tn aller Stille feinen Abschluß aefunben, sodaß nicht einmal bie Pariser Blätter bis jetzt bavon erfahren zu haben scheinen. Mit Hilfe be8 früheren Prüsibenten, Prinz be Sagan, welcher feinem Nach­folger, bem Marquis be Biron, burch feine genaue Kenntniß ber Mitglieder bet der heimlich geführten Untersuchung an die Hand gehen konnte, hat man einen französischen Offizier als ben Schulbigen erkannt. Letzterer ist al3 gemeiner Soldat nach dem chinesischen Kriegsschauplatz abgeschoben worben. AIS hauptsächlich Geschäbigter wird ber MarquiS be St. Sauoeur genannt."

[93on ber Marine. ] Aus Danzig wirb uns geschrieben: Auf ber Rhede vvn Zoppot wird sich am 30. Juni 1884 ein so großes unb stolzes Geschwaber vereinigen wte es Deutschland niemals auf einem Punkte verbunden sah. Dort werden sich am besagten Tage zumStelldichein" versammeln: Die Panzercorvetten ^Baden",Bayern" ^Sachsen",Württemberg" und ber AvisoBlitz", bie PanzerkanonenbooteHummel" Crocodill",Biene",Camäleon" unb ber AvisoGrille", bie TorpedobooteJäger" Sicher",Tapfer",Kühn",Schars" undVorwärts", sowie voraussichtlich noch zwei weitere Torpedoboote. Außerdem haben sich alle derzeit tn der Ostsee befindlichen Schulschiffe auf ber Rhede von Zoppot einzufinden unb zwar: baS Torpeboschulschiff CorvetteBlücher", bie Maschinenschulsckiffe PanzercorvetteHansa" unb gebeckte CorvetteVtneta", bie Seecadettenschulschiffe CorvetteElisabeth" unb FregatteNiobe" bte Schiffsjungenschulschiffe CorvetteNymphe" und BriggsRover" undUndine" das KanonenbootHay" als Tender und das TorpcbofahrzeugUlan" im Ganzen 28 Krtegsfahrzeuge, welch eine stolze Zahl! In den Monaten Juli unb August werben in ber Danziger Bucht Uebungsschleßen im Geschwaberoerbanbe abgehalten, eint ober mehrere ßanbungööbungen sind ebendaselbst oorzunehmen und darauf (Ende August begibt sich das Geschwader nach ber Nordsee.

[Der sprechende Hund.j In einem Seebadorte besuchte ein berühmter Bauch- rebner nebst feinem Hunbe ein Hotel; er setzt sich zu Tisch, seinen Hund auf den Stuh neben sich. Ein mehr stein- als geistreicher Englänber setzt sich gegenüber. Dm Bauchrebner gelüstet's, mit seiner Kunst einen Witz zu reißen.Kellner, ein Beefsteak r ruft er. Der Hunb spricht:Ich will auch ein Beefsteak!" -Sie haben Hund was speaken kann? Was kostet Hunb? Den kauf ick!" Der Hunb:Ich will aber nicht verkauft werden!" Der Engländer legt eine Hundertpfundnot auf ben Tisch.Dafür lasse ich allerdings ben Hunb, nehmen Sie ben Köter Der Hunb:Godbam, von heute ab spreche ich in meinem ganzen Leben ke Wort mehr!"

[Toilettenluxus auf ber Bühne. Sarah Bernharbt trat kürzlich in Park Mieder als Camelien-Dame auf. Vielleicht dürfte manchen unserer Leser interesstren

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