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M wiffen, Wfl« ihre Toiletten zu dieser Rolle kosteten. Mr. Felix entwarf die Zeich- runaen iür dieselben, für die nicht weniger alB 16,000 Francs verbraucht wurden. Einen Anzug von Eold-Tüll mit etngesttckten Kornähren und Opalen auf gelbem ©eibengrunbe, welcher m«t 1500 FrcS. berechnet war, wollte bie Künstlerin gar nicht anfeben, bann kam ein An» aus Gold» unb Stlberbrocat, mit rofenfarbenem Selben» stoffe eingefaßt, ferner em Unterrock mit Cluny Schnüren geputzt, welcher mit 28OO FrcS. bewerthet wurde, und ein anderer aus btmmdblauem ÄengalM für 3000 FrcS. Wenn man hierzu ein Lbee.Kleib für 1500 FrcS, einen Mantel für 1400 FrcS und einige anbere Kleinigkeiten -u 2000 FrcS. rechnet, fo kommt man -u der Gefammtsumme von 16,000 FrcS. , Ä

Köln, 25 Februar. Wie bieK. 3/ mitthetll, hat bort der erste Earneval«, tag ein jung: 8 Menschenleben zum Cofer gefordert. Bald nach 11 Uhr gestern Abend traf ein Füsilier der 5. Eompagnie deS 40. Regiments, der sich in Begleitung eines Befreiten befand, mit vier Personen, drei Mänoern und einem Frauen- mmer, die fLmmtlich maSkirt waren, an der Ecke deS Rothgerber» unb bes We.bendache« -u- famuun. Die beiben Soldaten waren im Begriff, nach der Kaserne zu gehen; sie ge- riethen mit den Matzkuten aneinander, der Gefreite erhielt sofort einen Schlag in den Kacken er taumelte zurück, als er wieder zu sich kam, sah er seinen Kameraden zu Loben sinken, derselbe hatte einen Stich In den Oberschenkel erhalten. Der Gefreite bob seinen Gesäbrten auf und schaffte ihn nach der Kaserne, von dort wurde der Ver* l tzte nach dem Lazareth gebracht. AlS er bort ankam, war er bereits eine Leiche. Der Stich, den er erhalten, hatte eine A.tnie getroffen. Der Erstochene, ein Kölner Kind, war ein durchaus braver Soldat, dem seine Vorgesetzten bas beste Zeugn'tz auöstellen.

Einer her vermummten trug, wie dem genannten Blatte milgelhellt wird, eine MaSke auS dem histoNfchen Festzug (Ian un Griel). Hoffentlich gelingt eS, den THLter ausfindig zu machen, damit er nach der Strenge detz Gesetzes bestraft wird.

Handel und Verkehr.

Limburg, 27. Februar. Rother Weizen JL 16.75, weißer Weizen 00.00 Äorn X 12.20, Gerste X 9.60, Hafer X 7.2s, Erbsen X, Kartoffeln X.

Frankfurt, 27. Februar. Ans dem heutigen Martt kostete der Gentner Heu X 3.00-3.75, Stroh X 3.203.40, Eier bas Hundert 4 807.00, Butter 1. Qualität x 1.00, 2. Qualität X 1.20, Kartoffeln per Gentner X 2.252.5$, Kohlrabi 5-6H per Stück, Erbsen lOOKgr. 1928 X, Rothkraut per St. 1230 Poularden X 00, Huhn1.502.20, 1 Ente X 3.004.00, 1 Taube 50OM, Habn X 1.702.00, Gans X 58.00, Welsche X 7IO

Zur gcst. Beachtung.

Schrlsilick-e Anfragen wegen Auskunstsertheilung über Inserate re. können wir nur bann beantworten, wenn denselben eine Freimarke für die Rückantwort beigelegt ist. lieber Inserate bezüglich deren Offerten einzureicken sind, ist die Expedition zu keinerlei Auskunftsertheiluugen befugt. Offertenbriefe sind soweit keine bestimmten gegentheiligev Abmachungen getroffen wurden in der Expedition abzuholen.

Auszug.

Jm Namen des Kroßherzogs!

$n der VrivatKlagefache der Ehesrau des Georg Stein- müder, Katharina geb. Pfeiffer aus Gießen, vertreten durch Herrn Rechtsanwalt Kraft, Privatklägerin gegen

den Wilhelm St ein müller aus Rödgen, Angeklagten

wegen Beleidigung hat das Grobherzogliche Schöffenge­richt zu Gießen in seiner Sitzung vom 7. Februar 1884 für Recht erkannt:

Der Angeklagte Steinmüller wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 5 X* eventuell zu 2 Tagen Hast und in die Kosten des Verfahrens einschließlich der der Privatklägerin erwachsenen nothwendigen Auslagen verur- theilt. Der Privatklägerin wird die Besugniß zuerkannt, den ent­scheidenden Theil des Urtheils innerhalb 8 Tagen einmal im Gießener Anzeiger" auf Kosten des Angeklagten bekannt machen zu dürfen.

pp.

gez.: Gebhardt.

Für die Richtigkeit des Auszugs. Fr. Kraft,

1390______Rechtsanwalt.___________

Holz -Versteigerung

in der

Fürstlichen Oberförsterei Hohensolms.

Wontay den 3. Wärr er.

pH in denDistrictenBuchenberg", Fuchslöcher" undJunkern- mald" nachstehendes Gehölz verstei- gert werden:

4 Rm. Tannen-Prügelholz,

72 Stockholz,

1600 Wellen Tannen-Reisholz, 2700 Buchen-Forstreiser,

208 Fichten-Stämme von 15 bis 30 Zentimeter Durchmesser und 10 bis 18 Meter Länge mit 74,27 Festmeter,

11 Kiesern-Stämme mit 3,72 Fest­meter,

233 Stück stärke Fichten-Stangen, zu Sparren und Leiterbäumen ge­eignet,

21 Kiefern-Stangen.

Der Anfang der Versteigerung ist Morgens präcis 10 Uhr in dem DistrictBuchenberg" zunächst Menstädten und wird Nachmittags 2 Uhr in dem DistrictFuchs- löcher" undJunkernwald " zu­nächst Oberlemp fortgesetzt.

Hohensolms, am 23. Februar 1884. Fürstliche Obersörsterei Hohensolms.

Dörmer, Revierförster. 1351

Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung.

Zreitag den 29. Itbruar, Nachmittags 2 Uhr, sollen im Saale des alten RathhauseS die an das Großherzogliche Polizeiamt abgelieferten gefundenen, von den Verlierern binnen der gesetzten Frist nicht reklamirten Gegenstände, darunter goldene Ringe, Brochen, Arm­spangen, Perlenketten, Uhrketten, Portenwnnaies, Brillen, Stöcke, Schirme rc. 2c. zu Gunsten der Armenkaffe gegen Baarzahlung versteigert werden.

Gleichzeitig läßt die Armenkaffe versteigern: eine blaue ächt wollene Tischdecke mit Seidenstickerei, eine silberne innen vergoldete Schnupstabaksdose, eine goldene Damenspindeluhr, eine silberne Spindeluhr, eine lange goldene Kette, einen goldenen Armring, einen goldenen Fingerring und eine goldene Broche mit unächter Gemma.

Gießen, den 25. Februar 1884.

Die Armen-Deputation der Stadt Gießen.

A. Bramm.

Hohversteigernng.

Mittwoch den März d. I.,

sollen in hem Stadtwald zu Hungen in dem Distrikt Eichenstücke nach­verzeichnete Holzsortimente versteigert werden:

50 Raummeter Buchen-Scheiter,

113

Eichen-Knüppel,

11

Buchen-Stöcke,

125

Eich^n-Stöcke,

>

60

H

Buchen-Reisig,

680

Eichen-

380 Radel-

Der Ansang der Versteigerung ist Vormittags 10 Uhr in dem Distrikt Eichenstücke.

Hungen, am 26. Februar 1884.

Grobherzogliche Bürgermeisterei Hungen.

Bender. 1391

Jagd-Verpachtung.

Montag den 3. März L I.,

Nachmittags 2 Uhr

soll aus dem hiesigen Nathhaus die der Gemeinde zustehende Jagd noch­mals auf 6 Jahre verpachtet werden. Staufenberg, am 25. Febr. 1884.

1358 Vogel, Bürgermeister.

Holzverftcigcrung in der fürfll. Bbersörstrrki Lich.

Im DistrictHard", V< Stunde von hiesiger Eisenbahnstation, sollen versteigert werden:

Montag den 3. März

Scheith. Prügelh. Stockh Reish.

Nmtr. Rmtr. Nmtr. Wellen

Buchen 93 157 60 1050

Eichen 94 165 3920

Erlen 18 4 340

Dien-tag den 4. März

134 Eichenstämme von 2547 cm Durchmesser und 311 m Länge, mit 67,67 fm,

6 Fichten- und Kiefernstämme mit 5,87 fm,

3 Elsbeerstämme mit 0,74 fm,

185 Fichtenstangen mit 7,28 lrn In­halt und

4 rm Eichen-Werkscheitholz.

Zusammenkunft jedesmal Morgens

10 Uhr auf dem Muschenheimer Weg. Lich, 21. Februar 1884.

1271 Wimwenauer.

Holz-Versteigerung.

Dienstag den 4. März l. I.,

von Vormittags 9 Uhr an, werden in hiesigem Gemeinde-Wald, Distrikt Stockschlag und Rotherde:

31 Eichen-Stämme mit 14,58 Fstm., 1150 Nadelreisstangen 4,28

92 Nm. Buchen- und Eichen-Scheit,

88 Eichen-Knüppel,

112 Stöcke und

8630 Eichen- und Nadel-Wellen versteigert.

Zusammenkunft beim Bergwerk.

Groß-Linden, am 27. Febr. 1884. Großh. Bürgermeisterei Groß-Linden.

Leun. 1393

Für Aerzte.

Durch das Ableben des prakt. Arztes Dr. Bausch ist die Stelle als Ge­meinde arzt in hiesiger Gemeinde wieder zu besetzen. Hieraufreflec- tirende Aerzte wollen ihre deßsallsige Gesuche nebst Zeugnissen und Beding­ungen auf der hiesigen Bürgermeisterei bis längstens den 5. März d. I. ein­reichen.

Niederwöllstadt, den 23. Febr. 1884. Gr. Bürgermeisterei Niederwöllstadt.

Weith. 1352

25 (Eentnrr gute weiße, m allen

M Korbwaarengeeignete

Weiden sind zu billigen Preisen zu haben bei S. Bastian zu Sichertshausen, 1319 bei d- Bahnstat. Fronhaufen.

Holzvrrsteigkrung

im Gießener Stadtwald.:

Montag den 3. März 1884, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwald in dem District Steinertswald nachvcrzeichneteS Holz versteigert werden:

A. Brennholz.

Scheith. Prügelh Stockh. ReiSh.

Rnttr. Nmtr. Rmtr. Wellen

Eichen 4 358*) 56 2653

Nadel 2,2 34 45 2090

Aspen 8 2

*) zum größten Theil Stammknüppel. B. Bau-, Werk- und Nutzholz.

229 Eichen-Stämme mit 33,10 Festm., 208 Fichten- und Kiesern-Stämme mit

71,44 Festm.,

4 Birken-Stämme mit 0,75 Festm., 387 EichewStangen mit 29 Festm., 302 Fichten-Stangen mit 35,47 Festm.

Die Zusammenkunst ist aus dem Müllerweg.

Gießen, am 26. Februar 1884. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 1357 A. Bramm.________

Holz^Versteigerung.

Im Licher Gemeindewald, Distrikt Großhäuserberg, kommt

Donnerstag den 6. März er. folgendes Holz zur Versteigerung:

a. Bauholz.

2 Fichtenstämme, 138 Ctm. Durch­messer, dis 21 Mtr. Länge, 2,76 Festm.,

1 Kiefernstamm, bis 18 Ctm. Durch­messer, bis 11 Mtr. Länge, 0,28 Festm.,

b. Brennholz

8 Rm. Buchenscheiter,

319 Buchenknüppel,

38 Eichenknüppel,

4 Lindenknüppel,

2 Fichtenknüppel,

73 Buchenstöcke,

19 Eichenstöcke,

64 Fichtenstöcke,

4750 Buchen-DurchsorftungSwellen (I.

Qualität),

650 Eichen-Wellen, 1360 Fichten-Wellen.

Die Zusammenkunft ist Morgens 9 Uhr am Nonnenröderweg.

Lich, am 28. Februar 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.

Walz. 1382

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