Geschäftsordnung des Hauses zu suSpendiren, um sofort in die Berathung der Bill emzutreten. , t
London, 23. Mai. Unterhaus. Der Unterstaatssecretar, Lord Fch- maurice, theilte mit, dem General Gordon sei eine weitere vertrauliche Botschaft gesandt worden, der Mudir von Dongola sei des Glaubens, daß der Bote auch in Khartum angekommen sei, diese Stadt aber nicht wieder verlassen könne. Der Mahdi befinde sich in El Rahat, in der Nähe von Kordofan, und werde von seinen Anhängern gehindert, sich nach dem weißen Nil zu begeben. Der Premier Gladstone bemerkte, die aus Berber und Dongola vorliegenden Nachrichten seien beruhigender Art, enthielten aber nichts Bestimmtes.
London, 23. Mai. Unterhaus. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurde von der Negierung ein Antrag auf Gewährung eines zweimonatlichen Kredits im Betrage von 3Vr Mill. Pfd. Sterl. aus Rechnung des Ausgabe- Budgets eingebracht. Der Deputirte Worms beantragte, diese Forderung um IV2 Millionen zu reduciren und verlangte Aufschluß über die Conferenz. Der Premier Gladstone wies die von Worms geäußerten Besorgnisse, daß die Interessen Englands auf der Conferenz auf's Spiel gesetzt werden könnten, zurück und wiederholte, daß die Regierung an der ursprünglich angekündigten Basis für die Conferenz festhalte. So viel ihm bekannt sei, habe keine Macht einen Versuch gemacht, England von dieser Basis abzuwenden. Die Einladung zur Conserenz sei eine Handlung der englischen Regierung, und sei die Negierung dafür, sowie für jede Handlung aus der Conferenz dem Parlamente verantwortlich. Den Gedanken an eine Wiederherstellung der zweifachen Controle in Egypten wies der Premier zurück und erklärte, es liege kein Grund vor, zu befürchten, daß die Regierung ein Arrangement erneuern werde, das so verhängnisvolle Resultate gehabt habe, wie das erwähnte. Der Deputirte Lowther forderte die Regierung auf, zu erklären, daß die Vertreter Englands aus der Conferenz angewiesen werden würden, sich von der Conferenz zurückzuziehen, sobald andere Mächte die Sphäre derselben zu erweitern versuchen sollten. Der Premier erwie- derte, die Regierung gehe zu der Conferenz ohne irgendwie den Wunsch zu hegen, die Basis derselben zu erweitern. Die von dem Deputirten Lowther verlangte Zusage abzugeben, würde aber anderen Mächten gegenüber Mißtrauen beweisen. Auch würde die Regierung Mangel an Höflichkeit gegen die Mächte zeigen, wenn sie andeuten wollte, die Mächte könnten über die ursprüngliche Basis für die Conferenz hinausgehen. Die von Lowther verlangte Zusicherung könne er daher nicht geben. Der Deputirte Bourke erklärte den Inhalt der Rede des Premiers in dem Sinne zu deuten, daß die Berathungen der Conserenz auf die finanziellen Fragen beschränkt würden. Der Deputirte Worms zog hiernach seinen Antrag aus Reduction des geforderten Kredits zurück.
Petersburg, 23. Mai. An dem gestrigen Diner in dem Anitschkoff- Palais nahmen außer Sr. K. Hoh. dein Prinzen Wilhelm und dessen Gefolge auch die Großfürsten und Großfürstinnen Theil. Der Kaiser und die Groß- sürsten trugen preußische Uniformen, Se. K. Hoh. der Prinz Wilhelm die seines Wyborg'schen Regimentes. Bei der Fahrt des Kaisers mit Sr. K. Hoh. dem Prinzen Wilhelm nach dem Bahnhose wurden dieselben von dem zahlreichen Publikum enthusiastisch begrüßt. Nach der Abfahrt Sr. K. Hoh. des Prinzen Wllhelm kehrte der Kaiser alsbald nach Gatschina zurück.
Lokales.
Gießen, 24. Mai. Gestern Abend brachten die Schüler der oberen Klassen, sowie ehemalige Schüler der Realschule ihrem scheidenden Dtrector Herrn Sold an einen solennen Fackelzug, welchem sich ein gemächliches Zusammensein in Wenzel's Garten anschlotz.
Vermischtes.
Marburg, 20. Mat. Die Uebernahme des städtischen Schlachthauses durch die hiesige Metzgerinnung Hot die überraschende Thatsache an die Oeffentlichkett gebracht, daß die Corporation der Marburger Fleischer bisher 7000 Abgabe an Fleischheller zahlten, nunmehr aber für die selbstständige Verwaltung des neuen Schlachthauses aus freien Stücken nicht weniger als 27.000 erlegt haben. Das Facit aus diesen beiden Zahlen ist nicht schwer zu ziehen und die Thatsache verdient die Beachtung jeder Stadtverwaltung. Die Regierung hat denn auch nicht gestattet, datz die Verpachtung auf länger als ein Jahr sich ausdehne, von dem sehr richtigen Gesichtspunkt ausgehend, daß die Selbfteinnahme der Schlachthaussteuern durch die Stadt noch ein höheres jährliches Einkommen erzielen würden.
Regensburg, 19. Mai. Dem „Corr. v. u. f. D." berichtet man ein entsetzliches Unglück, das sich gestern in nächster Nähe ereignete. Der Haushofmeister der Frau Erbprtnzessin v. Thum und Taxis, Wieland, seine Frau und ein Küchenjunge besuchten bei Maria-Ort, am linken Donauufer gelegen, einen Verwandten des Letzteren. Sie gingen in der Nacht auf dem an der dortigen Eisenbahnbrücke angebrachten Steg, das Ehepaar voraus, der Junge hinterdrein; es war dunkel, ein starkes Gewitter. Plötzlich, beim Anfang der steinernen Fluthbrücke, sieht der Junge das Ehepaar nicht mehr, sie waren in Folge irgend eines Fehltritts oder unglücklichen Zufalls über die an dieser Stelle vielleicht 70—80 Fuß hohe Brücke auf steinernen Boden hinabgestürzt. Heute Morgen wurden sie Arm in Arm todt gefunden; der Tod muß sofort eingetreten sein. Die Verunglückten hinterlassen 4 Kinder, von denen das älteste zehn Jahre alt ist.
— In der Vorderpfalz haben in der Nacht zum 19. Mai starke Unwetter ungemein große Verheerungen angerichtet. In einzelnen Gegenden sind die Hoffnungen auf gute Obst- und Weinernte durch die Vernichtung des Hagels zum großen Theil zu Nichte geworden. In Leistadt, Kallstadt, Wetsenheim und anderen Orten strömte das Waffer meterhoch durch die Straßen, die Felder und Wege zeigen Bilder gräulicher Verwüstung. Die Straßen sind theilweise nicht zu passiren, die gepflanzten Früchte sind weggeschwemmt. Hiernach ist zu bemessen, daß der angerichtete Schaden ein bedeutender ist.
— sFeldmarschall Moltke retirirt.] Als Graf Moltke dieser Tage Unter den Linden in Berlin promenirte, begleitete ihn eine so große Menschenmenge, daß ihn ein berittener Schutzmann auf dem Fahrdamm cotoytrte, um ihm den allzugroßen Andrang abzuwehren. Ern besonders zudringlicher Junge ging dem Feldmarschall stets dicht zur Seite, so daß dieser endlich mit dem Finger drohte und sich mit dem Jungen in ein kurzes Gespräch einließ. Dadurch wurde die Menschenansammlung nur noch größer und Graf Moltke rettrirte vor ihr in einen Laden. Sofort war auch ein Schutzmann zur Stelle und wollte den Jungen arretiren. Dieser erhob jedoch ein solches Lamento, daß Graf Moltke wieder erschien und den Gefangenen befreite. Als Schmerzensgeld drückte er dem Jungen auch noch ein Geldstück in die Hand, mit welchem dieser froh von dannen zog.
— sEin Veteran.s Am 10. ds. Mts. ist in Witkowa der Oberst v. Malczewski im Alter von über 100 Jahren gestorben. Derselbe wurde in der Kriegsschule zu Berlin erzogen, gerieth als preußischer Osficier nach der Schlacht bei Jena im Jahr 1806 in französische Gefangenschaft, trat alsdann in'S französische Heer ein und war mit Napoleon tm Jabr 1814 auf der Insel Elba. Nach dem polnischen November-Aufstande und dem Jnsurrectionskriege tm Jahre 1831 gerieth er in russische Gefangenschaft und wurde nach Sibirien geschickt, wo er 47 Jahre zugebracht hat. Vor zwei Jahren kehrte er aus der Verbannung zurück, wohnte einige Zeit in der Stadt Posen und verlegte im Juli v. I. seinen Wohnsitz nach Witkowa, wo er sein Leben beendet bat. Er ist der letzte polnische Veteran gewesen, der noch unter Napoleon gekämpft hat.
— sFreimaurerisches.s Aus der Zusammenstellung der statistischen Hauptübersichten über den Personalbestand und die Thätigkeit der deutschen Großlogen und freien
Vereinigung der fünf unabhängigen Logen im vergangenen Jahre dürften folgende Angaben tntereffiren: 1) Die Große Natiorial-Mutterloge zu den drei Weltkugclr zählt 119 Bundeslogen mit 13 526 Mitgliedern, von denen durchschnittlich 114 auf etnt Loge kommen. Milde Stiftungen hat sie 39. 2) Die Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland hat 90 Bundeslogen mit 9995 Mitgliedern; Durchschnittszahl für jede 112. Milde Stiftungen besitzt sie 95. 3) Die Großloge Royal York zur Freundschaft zählt in 61 Bundeslogen 6178 Mitglieder, von denen durchschnittlich 101 auf eine Loge kommen. Müde Stiftungen hat sie 67. 4) Die Großloge von Hamburo zählt 35 Bundeslogen und 3367 Mitglieder; die Durchschnittszahl für lebe derselben beträgt 96. An milden Stiftungen besitzt sie 45. 5) Die Große Landetzloge vor Sachsen hat 20 Bundeslogen mit 3657 Mitgliedern. Auf jede Loge kommen iw Durchschnitt 183 Mitglieder. Milde Stiftungen: 71. 6) Die Große Mutterloge bts' Eklektischen Bundes hat 14 Bundeslogen und 2219 Mitglieder. Durchschnittszahl: 159 Milde Stiftungen: 27. 7) Die Großloge zur Sonne vereinigt in 24 BundLsloaen 1970 Mitglieder. Durchschnittlich kommen auf eine Loge 82 Brüder. Milde Stiftungen: 37. 8) Die Großloge zur Emtracht zählt 8 Bundeslogen mit 863 Mitgliedern. Durchschwttszahl für jede Loge: 108. M lde Stfftungen: 26. Die Freie Vereinigung der fünf unabhängigen Logen hat 5 Bundeslogen mit 1364 Mitgliedern. Durchschnittszahl in jeder derselben: 273. Milde Stiftungen: 44. — Nach dieser Statistik arbeiteten also bis Neujahr in 376 Bundeslogen 43139 Brüder.
— [@lne Nemintscenz an den Ringtheaterbrand.^ „Alles gerettet", das Wort, welches bet der Ringtheater-Katastrophe zu so trauriger Berühmtheit gelangt ist, wurde auch beim Brande des Wiener Stadltheaters wieder gesprochen. Die Scene spielte sich, wie dem „B.-C " geschrieben wird, um 6 Uhr in dem kleinen Raume, in welchem die Tageskasse untergebracht war, ab. In diesen Raum mündet eine zur Bühne führende Treppe, die gewöhnlich durch eme Thür abgesperrt ist. An dieser Thür wollten einige Wachleute pochen gehört haben und als sie zu derselben dringen wollten, fanden fU den Eingang zur Tageskasse versperrt. Man bahnte sich daher mit Zuhilfenahme einer Axt den Weg zu der Treppe und in diesem Momente erschien der Polizeipräsident. Er faßte einen Mann, der den Wachleut n geholfen hatte und der sich eben entfernen wollte, am Arme und fragte ihn: „Sind Sie der Cassier?" „Nein, ich bin der Haus- infpector," erwiderte der Gefragte. „Ab, das trifft sich gut; sagen Sie um des Himmels Willen, sind alle Personen in Sicherheit gebracht, befindet sich Niemand mehr im Hause?" „Nein, Herr Präsident, Niemand mehr." Der Polizeipräsident blickt dem Jnspector fest in die Augen und sagte dann mit erhobener Stimme: „Geben Sie mir Ihre Hand, Ihr Ehrenwort, daß Sie die Wahrheit gesprochen." Der Jnspector reicht dem Präsidenten seine Hand mit dm Worten: „Herr Polizeipräsident, Sie können ruhig sein — es ist Alles gerettet!"
- fDas böse Gewissens Wir lesen in einem Newyorker Blatte: Dieser Tage wartete eine junge Dame vor dem Kapitols in Washington auf einen Repräsentanten, den sie, wie sie sehr offen erzählte, mit einer Reitpeitsche durchprügrln wollte. Den Namen des Volksvertreters, dem diese Ueberraschung zugedacht war, nannte die Dame nicht. Dieselbe war so dicht verschleiert, daß man ihr Gesicht nicht erkennen konnte. Nach Schluß der Sitzung hörten die Herren Repräsentanten von der Anwesenheit der ergrimmten Unbekannten und merkwürdiger Weise trug ein Jeder Bedenken — das Kapitol zu verlosten!
— sEtwas vom Nadellssen.] Im Jahre 1882 wurde ein Dienstmädchen von 23 Jahren an acutem Rheumatismus behanoelt. Unterhalb des Knies zeigte sich eine bräunliche Geschwulst; bald tritt eine Nähnadel daraus hervor, eine zweite, dritte folgt. Andere Geschwülste erscheinen an fast allen Körperteilen, es finb Nadelnester. Die reisenden Nadeln treten aus den Armen, aus der Brust, am Rücken hervor. Ende Januar hatte man 110 Nadeln ausgezogen. Mit Fragen bestürmr, gestand die Kranke, daß sie den Inhalt von 5 Nadelpäckchen verschlungen hab?. Im Jahre 1819 zeigte eine Kranke zahlreiche Geschwülste fast am ganzen Körper; endlich Erscheinen von Nadeln; man zieht deren 273 hervor. Im Jahre 1820 hatte die Kranke gelähmte Arme; 1821 Herausztehen von 100 Nadeln. Die Person muß 1822 ins Hospital; neues Herausziehen von 32 Nadeln; im Ganzen innerhalb einiger Jahre 405 Nadeln. Die Nadeln wandeln durch die Gewebe, ohne im Allgemeinen große Unordnung hervorzurufen. Herr Harold Sormann von Upsala konnte die Reise einer Flicknadel während des Jahres 1883 verfolgen. Diese Nadel war beinahe 8 Zentimeter lang; sie kam durch Zufall im Februar in den rechten Schenkel einer Arbeiterin und verschwand dann tm Fleisch. Sechs Monate darauf fühlte die Kranke die Nadel am Magen stechen, dann verursachte sie Schmerzen in der Brust, Husten, Blutspeien; endlich fühlte sie dieselbe noch tn der linken Achselhöhle, von wo die Nadel schließlich wieder herabstieg zum Schenkel und beinahe an ihrem Eingangspunkt wieder anlangte. Diesmal gelang es, sie herauszuziehen.
Eingesandt.
Gießen, 24. Mai.
An verehrliche Redaction!
Mit Freuden habe aus Ihrem localen Theil in Nr. 120 gelesen, daß der hiesige Turnverein einen ganztägigen Turngang unternommen, wovon auf den Dauermarsch ca. 8-9 Stunden entfielen. Leider hört man aber immer noch Stimmen laut werben, welche für derartige Unternehmungen feindliche Stellungen einnehmen oder mindestens das richtige Verständmß hierfür nicht haben. Wieder Andere entziehen sich diesen Strapazen aus Interessen- und Energielosigkeit. Wie das neugeborene Kind weder stehen noch gehen kann, weil es dazu noch zu schwach und zu wenig vorgeübt ist, aber dieses alles lernt, wenn nicht besondere Hinderungsgründe ihm diese elementaren Kunststücke ein für alle Mal verbieten, ebenso kann der Neuling tm Turnen auch Vieles nicht, was er später nach der Uebung und durch sie spielend auszuführen versteht. Auf Grund wohl erwogener Ueberzeugung und in Folge eigener practischer Erfahrung, die Schreiber dieses hinter sich hat, behauptet er, daß unsere turnerischen Dauermärsche zulässige Kraftleistungen für gesunde Leute und Hebungen sind, die nicht Jedem oft genug empfohlen werden können. Denn es ist nicht gleichgültig, ob durch methodisches Heben in leiblichen Künsten der Muth der Jugend angefacht, ibre Kraft und ihr Können gesteigert, ober ob durch unregelmäßiges und willkürliches Verfahren ihr Hebermutz herausgefordert wird, ob sie im Nothsall Gefahren nicht fürchtet, ober ob sie leichtsinnig und gewissenlos Gefahren aufsucht; jenes ist ebenso berechtigt und nothwendi^ wie dieses unberechtigt und — schimpflich.
Unb so wollen wir benn mit Fleiß es lernen, daß wir neben der Lust der Turnfahrt und des Dauermarsches auch die Strapazen desselben in Ehren halten und wollen- uns, wenn wir wie rechte Jünger Jahn's im Schweiße des Angesichts durch Gottes schöne Welt wandern, nicht so gar ängstlich darum kümmern, ob der Weg noch weit- ob die Nacht noch lang ist. Mögen die Trägen, die am Wege stehen, kopfschüttelnd uns nachblicken, wenn unsere gesunde Beine uns hurtig an ihnen vorübertragen, mögen die gruseligen Leute, die vielleicht mehr Noth, als wir selber habet ausstehen, wenn wir uns strapeziren, mögen sie in Gottes Namen sich für bessere Menschen halten, wir wollen uns darum keine grauen Haare wachsen lassen; denn wir leben nur cinmflf und unser Leben gehört nicht uns allein, sondern den Unfertgen und dem Vaterland i Das Gehen — sagte Jahn einst — hat der Deutsche im Alterihum hoch in Ehren ge halten, bis die Schmachzeit der Verfeinerung und Verzierlichung die Schläfer und Schlaffen hervorgebracht, die dann die Wandertasche in einen Reisekoffer verwandel! und den Wanderstab in einen Hangelwagen.
HasrdeL und Verkehr.
Gießen, den 24. Mai. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter per Pfund■ X 1.00—1.15. Hühnereier pr. Stück 4—5 Enteneier pr. Stück 5—0 4, Gänseeier pr. St. 10—00 H, Käse St. 4—9 Käsematte 2—3 H, Erbsen pr. Liter 20 A Linsen 30 Tauben per Paar 0,60—0,90 H, Hühner per Stück X 1-20—1.70, Hahnen pr. Stück <X 1.30—2.00, Enten per Stück Jü 2.20-3.00, Welsche «M 11—12. Ochsenfleisch per Pfund 66—70 H, Kuh- und Rindfleisch 50-60 H, Kalbfleff^ 40—50 4, Schweinefleisch 54—60 Hammelfleisch 64—70 Kartoffeln per 1U Kilo 3.50-4.00, Milch per Liter 13—18 H, Zwiebeln per Clr. JL 18-00, Kirsche« per Pfund 60
Gießen, 23. Mai. Der am 20. und 21. d. Mts dah er abaehalteneVichmm£ war stark befahren. Es waren aufgetrieben: 1549 Stück Rindvieh unb 2197 Schweine. Der Handel war lebhaft und die Preise höher als auf den vorhergehendem Märkten.
Nächster Markt Dienstag den 17. Juni d. I.


