Bötel Bellevue (Wendel’» Garten).
Sonntag den 23. Uovember 1884:
Großes Abend-Concert (Ureichmuflk)
ausgeführt von der Kapelle des Grossherzoglich Hessischen H. Infanterie-Regiments Nr. 116, unter Leitung des Kapellmeisters Herrn C. Krausse.
Anfang ‘^8 Uhr.
Podium im Saale. "HBC
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Theodor Haubach, Bahnhofstraße 40.
Bekanntmachung.
Betr.: Beschwerden gegen das Verfahren russischer Zollämter.
Personen, welche sich von Seiten russischer Zollämter durch die ihren Waaren zu Theil gewordene zollamtliche Behandlung benachtheiligt glauben und hieraus Veranlassung nehmen, sich im Beschwerdeweg an das Kaiserliche Zolldepartement in St. Petersburg als die vorgesetzte Behörde zu wenden, haben dabei das nachstehende Verfahren zu beobachten:
Eine die tatsächlichen Verhältnisse und den Grund der Beschwerde dar- . legende Eingabe ist an das Kaiserl. Zolldepartement in St. Petersburg in russischer Sprache zu richten, jedoch nicht unmittelbar, sondern durch Vermittelung desjenigen Zollamtes, durch dessen Verfügung die Beschwerde veranlaßt worden ist. Zu diesem, Zweck ist das fragliche Zollamt in einem gleichfalls russisch abzusassenden Beschreiben zu ersuchen, die beigeschlossene Eingabe an das Kaiserliche Zolldepll?. H^it in St. Petersburg mit Bericht weiter besördern zu wollen.
Zwei russische Stempelmarken ä 60 liefen sind dem an das Zollamt gerichteten Schreiben beizufügen und zwar bircine festgeklebt, die andere für die Rückantwort bestimmte, lose.
Personen, welche nicht in der Lage sein sollten, die nöthigen russischen Schreiben entweder selbst abzufaffen oder am Orte ihres Wohnsitzes oder aber auch am Orte des Zollamtes selbst durch Vermittelung dort wohnender Personen abfaffen zu lassen, mögen die fraglichen Schreiben in deutscher Fassung an das Kaiserl. Konsulat in St. Petersburg einsenden, welches alsdann deren Uebersetzung und Weiterbeförderung veranlassen wird. Selbstverständlich ist hiermit Zeitverlust verbunden.
Dem Schreiben an das Konsulat sind 25 JL als Kostenvorschuß beizulegen ; derselbe kann in deutschen Postmarken erfolgen.
Unmittelbar an das Kaiserliche Zolldepartement gerichtete Beschwerden pflegen unbeantwortet zu bleiben.
Gießen, den 18. November 1884.
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Zur Sonntagsseier der Mädchen.
Die Vereinigung der Mädchen in der Kleiukinderschule findet an jedem Sonntag von Nachmittags 2 Uhr an bis zum Abend statt, auch ohne daß dies jedesmal besonders bekannt gemacht wird. 7704
Gießen, den 21. November 1884.
Dr. Raumann, Pfarrer
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Stenographie-Unterricht.
Der Gabelsberger Stenographenverein Gießen läßt in diesem Semester durch seinen II. Vorstand, Herrn Lehrer Müller, in dem Universitätsgebäude, Auditorium Nr. 1, einen Unterrichtskursus in der Gabelsberger Stenographie abhalten.
Der Unterricht findet statt Dienstags und Freitags von 8—9 Uhr Abends und wird Freitag den 28. d. M. eröffnet.
Das Honorar für den ganzen Kursus beträgt 5 Mark pränumerando.
Außerdem wird bei genügender Betheiligung ein Fortbildungskursus einmal wöchentlich und zwar Montags Abends 8 Uhr abgehalten werden. Derselbe beginnt am 1. Dezember und ist der Zutritt für Jedermann unentgeltlich.
Listen zur Einzeichnung liegen aus beiden Herren Buchhändler Ferber und Hausverwalter Storck. 7706
Der Uorstand des Gabelsderger Htenographen-Uereins.
Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht von dem heute Morgen erfolgten Ableben unseres lieben Töchterchens
iflinu
Um stille Theilnahme bitten
G-eorg Lang und Familie.
Gießen, den 21. November 1884. 7710
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Todes-Anzeige
Statt besonderer Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater
Herr Ludwig KohLermamr!• heute Abend 7% Uhr nach langem Leiden im 75. Lebensjahre sanft verschieden ist.
Gießen, den 20. November 1834.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Die Beerdigung findet Sgmstag den 22. November, Nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus (Marktplatz 6) aus statt. 7702
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^edaction: Ä. Sckevda. — Druck und Äerlag der «dtüM’fdw. Druckerei G?r £jjr. Stitedfm) in üHe&en
Die heutige Nummer enthält 1 Blatt und 1 Beilage.
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DarwstÄ M Mm und WjLreiben d. d. von Wrnial'Forn
Nr. 22 ent möer, betreffend
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