Rettungsboot „H. H. Meier." Harte Brise au-3 Nordnordost, starke Brandung. Unter den Geretteten befindet fich eine Frau.
Kopenhagen, 20. November. Im Folkething beantragte heute die Linke, die Regierungs-Vorlage über die Arbetterversicherung als durch die gestrige Tagesordnung erledigt anzusehen, wonach die Verhandlung über alle Regierungs- Vorlagen sistirt werden soll. Conseilpräsident Estrup erklärte, er halte nächst der Vertheidigungs-Vorlage die sociale Resorm für die wichtigste der Regierungs-Vorlagen, die neue Form, die Vorlagen zu begraben, verändere in keiner Weise die Situation, er verlange ein positives Programm.
— Der Präfident des Folkethings vertagte die Sitzungen bis aus Weiteres, da alle vorliegenden Berathungsgegenstände Durch Die gestrige motivirte Tagesordnung erledigt seien und nichts Neues vorliege.
London, 20. November. Ein Artikel der „Times" verfichert, es sei zweifellos, daß die Regierung den Bericht Lord Northbrook's nicht annehmen könne; Northbrook habe eine englische Anleihe für Egypten von 16 Mill. Pfd. Sterling empfohlen und daß die Zinsen aller Anleihen ausrecht erhalten würden zu dem durch das Liquidationsgesetz festgesetzten Betrage. Um möglichst ein finanzielles Gleichgewicht herzuftellen, habe er ferner vorgeschlagen, daß alle Kosten der Occupations-Armee von England getragen und Die Ausgaben für Militär und Polizei herabgeminDert würden; die SuSpenDirung der Amortisi- rung solle erfolgen zu Gunsten der Zinsen Der neuen Anleihe. Northbrook glaube aus diese Bedingungen hin die Zustimmung der Mächte zur MoDlfication des Liquidationsgesetzes und der Abänderung der öconomischen Verhältnisse in der Verwaltung der egyptischen Schuld zu erlangen; er befinde sich hierbei aber in dem verhängnißvollen Jrrthum, daß er nicht nöthig zu haben glaube, sich an die Inhaber der Obligationen zu wenden, welche die nothwendigen Opfer zu bringen haben würden. Das Cabinet könne eine solche Poluik nicht adoptiren. Die „Times" chrerseits befürwortet die Herstellung eines eingestandenen Protektorats oder eine Reduction der Zinsen für die ganze egyptische Schuld und eine Garantie Englands für die Zahlung eines Zinfenmimmums während der Dauer der englischen Occupation.
Die Eröffnung des Reichstags.
Berlin, 20. November.
Der Kaiser eröffnete den deutschen Reichstag mtt lobender Thronrede:
Geehrte Herren! Zch freue mich, oah es mir vergönnt ist, Sre selbst zu begrüßen und heiße Sie im Namen der verbündeten Regierungen wiükommrn. Es gereicht mir zur besonderen Grnugthuung, oaß die Wünsche, welch-ich tn meiner Botschaft vom 17. Novewb-r 1881 an dieser Stelle kundgegeben habe, seitdem auf dem Wege zu ihrer Erfüllung wesentlich Fortschritte gemacht haben. Ich (Mnchme daraus am Abend meines Lebens die Zuversicht, daß der stufenweise Ausbau der begonnenen Reform schließlich gelingen und für den inner«n Frieden im Reiche die Bürgschaften Herstellen werde, welche nach menschlicher Unvollkommenheit erreichbar sind. Unsere nächsten Schritte tn dieser Richtung werden in der Ausdehnung b<r Unfallversicherung auf die Arbeiter der Landwtrthschaft und des Transportwesens und tn der Erweiterung der Spar kaffen-Einrichtungen bestehen, wofür die Vorlagen Ihnen zugehen werden.
Der Entwurf deS ReichshauShaltsetatS für das nächste Rechnungsjahr wird Ihnen unverwetlt vorgelegt werden. Die Fortentwickelung der E nrichtungen deS Reiches bedingt naturgemäß ein Anwachsen feiner Ausgaben. Sie werden hierin mtt mtr eine Mahnung erkennen, neue Einnahmequellen für daS Reich zu erschließen. Der Versuch, der Rübenzuckersteuer im Wege der Reform höhere Reinert-äge abzugewtnnen, wird für jetzt durch die Nothlage der behelligten Industrie und der in Mitleidenschaft stehenden Landwirtbschaft erschwert- Die Herstellung des einheitlichen.-Zoll- und HandelsgebietS tm Reiche ist durch Verstäub gung m t der freien Hansestadt Bremen vorbereitet und wird die Bewilligung eines Beitrags hierzu Ihnen zur Beschlußnahme vorgelegt werden.
Wegen Subvrntiontrung unserer Dampfschifffahrt werden Ihnen Mittheilungen über die unter den Schutz des Reichs gestellten überseeischen Ansiedlungen und die darüber gepflogenen auswärtigen Verhandlungen zugehen. Wenn diese Anfänge coloutaler Bestrebungen nicht alle Erwartungen, die sich daran knüpfen, erfüllen können, so werden sie doch dazu beitragen, durch Entwicklung der Handelsverbindungen und durch Belebung deS Unternehmungsgeistes die Ausfuhr ur.feier Erz-.ugnisse dergestalt zu fördern, daß unsere Industrie zu lohnender Beschäftigung Ihrer Arbeiter befähigt bleibt. — Im Einverftändniß mtt der französischen Regierung habe ich die Vertreter der meisten seefahrenden Nationen hierher etngeladen, um über die Mittel zu berathen, durch welche der Handel mit Afrika gefördert und vor Störungen durch internationale Reibungen gesichert werden kann. Die Bereitwilligkeit der behelligten Regierungen, meiner Einladung zu entsprechen, ist ein Beweis der freundschaftlichen Gesinnung und deS Vertrauens, von welchem alle Staaten M Auslandes dem deutschen Reiche gegenüber erfüllt sind- Diesem Wohlwollen liegt die Anerkennung der Thatsciche zu Grunde, daß die kriegerischen Erfolge, die Gott unS verliehen hat, uns nicht öci letten, das Glück der Völker auf anderem Wege alS durch Pflege deS Friedens und seiner Wohlthaten zu suchm. Ich freue mich dieser Anerkennung und insbesondere darüber, daß die Freundschaft mit den durch die Tradition der Väter, durch die Verwandtschaft der regierenden Häuser und durch die Nachbaischaft der Länder mir besonders nahestehenden Monarchen von Oesterreich und Rußland durch unsere Begegnung in Scterntew ce berart hat besiegelt werden können, daß ich ihre ungestörte Dauer für lange Zeit gesichert halten darf. Ich danke dem allmächtigen Gott für diese Gewißheit und für die darin beruhende starke Bürgschaft deS Friedens.
Universität- - Chronik.
— Am Samstag Abend wurde der langjährige Professor der Würzburger Hochschule Dr. Heinrich Adelmann vom Lungenschlage getroffen und blieb sofort tobt. Professor Adelmann war s. Z ein vtelgesuchter Ophthalmologe und Chtru'g.
— Der ordentliche Prof ssor der Rechte. Dr. Schröder tn Straßburg, hat einen Rus nach Göttingen, der außeroroentliche Profissor an her mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, Dr. Cohen in Straßburg, einen Ruf nach Greifswald erhalten, welchem er zu Ostern Folge leisten wird.
— Um Demonstrationen, wie sie neulich anläßlich der ersten beiden Kollegien deS Herrn Professors Schwenntnger stattfanden, für die Zukunft zu verhindern, erläßt die Berliner CharitL»Direktion am schwarzen Brette folgende energische Warnung: *$)en Besuchern der Polikliniken ist unter keinen Umständen gestattet, tn den Räumen der Charttä ober ass den Höfen umherzugehen. Wer diese zur Aufrechterhaltung der Hausordnung durchaus nöthigeD» schrtft nicht beachtet, hat eS fich selbst zuzuschretben, wenn er vom Besuche der Anstalt ausgeschlossen wird "
— AuS Bukarest wird gemeldet: „Die hier neu errichtete theologische Fakultät ist am Sonntag vom Kultusminister uns von dem Metropoliten feierlich eröffnet worden".
Lokales.
Giehen, 21 November. Unser Concrrtverein beginnt am nächsten Sonntag, den 23. d. M. die Saison 1884/85 mit einem Coucerte, das uns einen seltenen Kunstgenuß in Aussicht stellt. Wir glauben sicher, daß jeder Musikenthusiast lange danach getrachtet bat, daß endlich der Reigen der diesjährigen Wintermusikabende eröffnet werden möge und nun erwartungsvoll dem Sonntage entgegensiebt, der unserer Stadt ein Ereigntß bringen soll, wie ihre musikalischen Kreise eS wohl feiten erlebt haben. Eugen d'Albert, der so plötzlich aufgetauchte und schnell berühmt gewordene Pianist, der gegenwärtig alS einer unserer bedeutendsten Clavterheroen gefeiert wird und der Überall, wo er bisher auftrat, mit fast unglaublichen Ovationen überschüttet wurde, concertirt an obengenanntem Tage im Saale deS GesellschaftSoereins und wir glauben fest, daß er auch bet unS eine Erinnerung hinterläßt, die den Musikfreunden Gießens
wie ein Kranz unverwelklicher Blumen immerdar im Gebächtniß bleiben wird. In jebim ConceUfaal, wo der junge Künstler sich Horen ließ, konnten selbst die grämlichsten Kritiker nur bewundernd zu ihm aufbilden, ein jedes Unheil zerschmolz vor seinem großartigen gewaltigen und zum Herzen brtn;enben Clavierspiel, so daß Fach- rote Localblätter einstimmig tm Lobe seinen Ruhm in die Welt sandten. Wir könnten noch Vieles hier anführen, aber Worte find nicht im Stande, ein wirklich umfassendes Bild von den Leistungen des gottbegnadeten Künstlers zu geben und darum rohen wir jedem Musikinteressenten, den Sonntag Abend nicht zu versäumen, um selbst die beste Ueberzeugung von dem Gesagten einzuholen. y.
Mittel-Afrikas Bedeutung für Handel und Volkswirthschast.
Die augenblicklich in Berlin unter dem Vorsitz deS Fürsten BtSmarck tagende Congo-Confcrenz wird über die Zukunft Mittel-Afrika« die Entscheidung treffen. Die „internationale Association", unter der Aegide deS Königs Leopold II. von Belgien stehend, welche sich um die Erforschung des äquatorialen Afrikas die hervorragendsten Verdienste erworben hat, gehört freilich nicht zu den officiell Geladenen, fhbet sich indessen durch die technischen Beträthe Belgiens und Nordamerikas hinlänglich vertreten. Diese Sachkundigen sind auch am Besten im Stande, über alle Verhältnisse Eentral- Afrikas Aufschluß zu geben, denn besonders die Bestrebungen der „internationalen Association" im Verein mit den übrigen Afrika-Gesellschaften haben der jetzigen Colonial- Politik unseres Reichskanzlers die Wege eröffnet und geebnet. Erst ihre gememfchaft- beben Pläne machten der völligen Zerfahrenheit ein Ende, welche früher bald hier bald dort auf’« Gerathewohl in'S Innere des verschloffenen ErdtheklL einzudringen versuchte. In Brüssel, dem dauernden Mittelpunkte der allgemeinen Afrika-Genossen- schaft, wurden bfe Richtungen der Expeditionen tm großen Ganzen vereinbart, gemein- fam war tm Wesentlichen das Ziel, gemeinsam der Antheil an den zur Erreichung deS, selben ausersehenen Einrichtungen.
Was sind nun diese leitenden Gedanken, die unter dem in Brüssel angenommenen Abzeichen des goldenen Sternes im blauen Banner die Erschließung Afrika« tn Ver, btnbung mtt den gleichen Gesellschaften der anderen Staaten auf neuen Wegen erstreben?
Es ist das Alles mit einem einzigen, schwerwiegenden Satz beantwortet: „Man will systematisch die Kunde von Afrika zusammen mtt Afr.kas Gesittung fördern " Bei keinem anderen Erdthetle ist das Gelingen seiner wissenschaftlichen Erforschung so sehr von der Erziehung der Eingeborenen abhängig, bet keinem andern verflicht sich das praktische Interesse an der vollkommeneren Erschließung desselben so innig mtt dem theoretischen als bet Afrcka. Darum ist eS wahrbch eine arge Verkennung der Sach, läge gewesen, wenn man jenes Doppelstreben verurtheilte wegen seiner Humanitären Jdealogte! Wohl Jeder, der vor einem größeren Hörerkreis die Tendenzen der internationalen Association, die Ausstreuung der auf der Brüsseler September - Konferenz von 1876 zu Tage geforderten Keime auch auf deutschen Boden vertrat, sah sich dem Vorwurf idealer Schwärmerei bet Diesem und Jenem ausgesetzt, und solche, in der Regel ganz wohlm inende Gegner zogen nicht selten die Masse an sich, die ja so gern von beliebten Schlagwörtern wie hier von dem des deutschen Gelehrten-JdcatidmuS sich betbören läßt.
Sehen wir un« einmal Land und Leute Afrikas näher an, um ihre Bedeutung für Handel und Volkswirthschaft richtig würdigen zu lernen.
Nach streng geographischem Gesetz ist tn Afrika die ProductionSkraft des BodenS da am größten, wo die Gefahr für die Gesundheit der Weißen om bedrohlichsten er. scheint: tm mittleren Raum der tropischen Reg'on, also zwischen der großen Wüste seines Nordens und der kleineren dem Copland vorgelagerten südlichen. Eisen, Kupfer und Kohlen scheinen daselbst eine gewinnreiche, bergmännische Ausbeutung ,u verheißen; namentlich Eisen scheint von dem rohen Boden des die afrikanischen Troprn- länver beginnenden Nordgürte!« dis zu dem ausgezeichneten Magneteisen der Kalambo- Kette Natals in unermeßlichen Mengen verbreitet zu sein, wie die Eisenverhüttung seit uralten Zetten von Egypten bis in’S Hottentottenland geübt wurde. Und wenn dereinst die Kupferminen deS tm Congo-Gebtet entdeckten, noch größtentheilS tm Urwald- schatten ruhenden Urua nach den Regeln unserer Technik bearbeitet werden, so wird wohl Nordamerika, Japan, Jü^nan und Südaustralien von dem W tistre»t um den Ruhm deS größten Kupferretchthums abloffm müssen, wie er tn Europas Grenzen Dank dem Mansfeld-'r Segen gegenwärtig Preußen zukommt.
In solcher Zvkunst wird man nicht mehr von Gold« und Diamantenfeldern de« britischen Südafrikas als den wichtigsten Quellen afrikanische Mtneralceichthums reden, gewiß auch nicht mehr den Straußenfedern und dem Elfenbein die Vorrangstellung unter den dem Thier leben zu verdankenden Ausfuhrgegenständen deS schwarzen Continents zue» kennen müssen wie heute, da die unvergleichliche Legionenfülle der Antilopenbeerden, ja. der Dickhäuter und Crocodille neben der bann ungeheuer er, wetterten Zucht von Schafen und Rinder, dem Weltmarkt ganz andere Werthmossen, zumal an Häuten und Vließen, von Afrikas Küsten barbteten werden. Man denke, was die Crocodille betrifft, nur zum Vergleiche an deren amerikanische Verwandten, die Alligatoren, die noch bt8 vor hundert Jahren ungestraft nach Mensch und Thier schnappten, sobald d ese in ihrem flüssigen Tyrannenretche sich sehen l'.eßen, deren Unthaten man indessen nur im hundertsten ©liebe straft, indem man jährlich gegen 20,000 erlegt, um au8 ihrer Haut vortreffliches Stiefelleder zu machen.
Ohne Zweifel wird aber imm^r das Hauptgewicht auf die pflanzlichen Er- r Ugnffse fallen In unseren Tagen spielt in der Hinsicht nur die Odpalme eine wich tgere Rolle, welche ausschließlich in Afrika wächst und zwar biS j tzt auch nur tn den vom guineischen Busen her am mächtigsten m t atmosphärischem Niederschlag ge, segneten atlantischen Sttomgebieten: das der Oelpalmenfrucht rntpreßte köstl-che Oel, an der Gu nea-Küste flüssig eingefüllt in gewaltige Tonnen, sodann irftarteob bet der lieber fahrt durch b<e kühleren Breiten, ist schon ein schwer entbehrlicher Stoff für die europä sche K rzen- und Skifenfabrikat on geworden. — W e unzählbar ist jedoch die Schaar derjenigen Gewächse des tropischen Afrikas, welche in öhvlicher Weis« unserer Industrie kostbaren Rohstoff liefern könnten! Kein anderer Erdraum besitzt eine so große Fülle und Mannigfaltigkeit krautiger, strauch, und binsen- artlger Lieferanten von Kautschuk, ohne wiche wir schon fast gar nicht mehr leben könnten und den doch keine chemische Kunst heimisch ,u erzeugen vermag. An die hundert afrikanische Pflanzenarten geben den trefflichen Indigo, diesen vom Anilin nnverdrängbarkn, metstgifuchten Färbefioff. Und wer vermöchte schon heute die Nutz- bölzer und gewerblich verwerthbaren Bast- und Fasergewächsr in Ihnm zukünftigen WelihandelSwerih zu ocranschlagen, von denen unS vorläufig die R iienden nur sichere Kunde Über ihr feit Jahrtausenden ungenütztes Wuchern im afrikanischen Walde gebracht haben?
Zugleich die sicherste und die größte Zukunft aber bat der Anbau brr vier für unser tägliches BedÜrfniß nächst dem Getreide wichtigsten Pflanzen, welche gle'chwohl in unferm Vaterlande gar nicht ooer nicht zur Genüge gedeihen und von denen nur eine dttich die heimische Zuckerrübe ersetzbar ist: Zuckerrohr, Kaff e, Tabak und Baum« wolle. Baumwolle neben Indigo steht man ganz regelmäß g btt den Negerstävten und Negerdörfern des Flachsudans auf den Feldern, so gut wie das einheimische Lüscheti getrdbe, die Durrah; durch die astatisch-afrikanischen Tropenländrr ist allem Anschein nach die gewinnreichste Faserpflanze der Gegenwart ebenso ursprünglich verbreitet wir durch die amerikanischen; blaugefSrbte hemdartige Baumwollkittel, sogenannte Toben, waren, nach altegyottschen Sprachspuren zu schließen, schon tm hohen Alterthum eint ganz gewöhnliche Gewandung im Jnnerafrlka. Der Ävffeebaum bat erst fett dem 15. Jahrhundert unserer Zeitrechnung seine Wanderung nach Südasien und Amerika angetreten; der Name dcL Landes Kaffa südlich von Habesch bewahrt b'e Erinnerung daran, daß Afrika seine wahre Hetmaih ist, und wo gäbe es auf Erden einen so mächtigen Raum wie ebtn tn Afrika mit Erfüllung der beiden hauptsächlickstm Natur« bedingungen für schwungreichen Betrieb der Koffrepflanzen, betßfeuchtes Trovrnkltma und teraffmarttge, Schatten spendende Höhen? Von Zuckerrohr genügt es. zu erwähnen, daß es allerwegen vorzüglich unter Afrikas Sonne auswächst, wo b'e k. ästigen Regengüsse mtt dem höchsten Sonnenstand zusammenfallen, also bis nach Natal zu, ja, daß die Zuckerinsel Mauritius östlich von MadagaScar mehr Zucker liefert al§ irgend ein anderer gleich großer Flächenraum. Der. Tabak endlich, von dem eine Ait wenigstens Afrika von Anfang an eigen gewesen zu fein scheint, hat in feines von Botaniker auf das duftige virginische Blatt getauften SpecieS durch AnbauoerbreUun- von Ort zu Ort früher daS Hrrz deS Erdthe'.lS erreicht als der Fuß unserer Entdecker.
(Schluß folgt.)
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