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über die Revisionsfrage.

Temps" meldet

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Die Minister des Innern, der öffentlichen Arbeiten in Marseille; die Conferenz der Commission des wurde vertagt. Der Ministerrath beräth morgen

Aus zuverlässiger Quelle erfahren wir, daß fast alle, besonders in den französischen und englischen Zeitungen gebrachten Mittheilungen über Aeußerun- gen Koch'S in Bezug auf die Cholera in den französischen Häfen entweder un­richtig oder entstellt wiedergegeben sind, so daß es durchaus nicht rathfam ist, diesen Mitthellungen Glauben beizumeffen oder gar sie als maßgabend bei aus- brechender Cholera anzusehen und sich event. darnach richten zu wollen.

Schon seit 3 titln gedeckt, väl her Ltll-o-ner in der daß nicht hierdurch Mle Anregungen zr

Am Mittwoch tannene Prügeldecke unter großem Mens Glück trug eS keine fein, endlich einmal Material, wie schon

Würde ba8 i den Schaden traget

Leipzig, 17. Juli. Gutem Vernehmen nach wird auch die Königin von Sachsen mit der Herzogin von Genua am nächsten Sonntag hier eintreffen, um dem Festzuge der Theilnehmer an dem Bundcsschießen beizuwohnen.

Haag, 17. Juli. Die feierliche Beisetzung des Prinzen von Oranien hat heute Vormittag stattgefunden. Dem Leichenzuge, welcher um 9 Uhr das Palais des Verstorbenen verließ, folgten zu Wagen der König, der Großherzog von Sachsen-Weimar, der Prinz Albrecht von Preußen, der Fürst zu Wied, der Graf von Flandern, sowie die osficiellen Vertreter Frankreichs, Englands, Ruß- lands, Schwedens, der Türkei, Rumäniens, Italiens, Württembergs, Waldecks und des Herzogs von Raffau.

Bern, 17. Juli. Der diesseitige Gesandte in Rom, Barier, ist heute nach Rom zurückgereist. Derselbe überbringt eine Rote des Bundesraths an die italienische Regierung, betr. die von letzterer angeordneten Quarantäne-Maßregeln an der italienischen Grenze.

Paris, 17. Juli, und des Handels sind noch Senates für die Revision

Telegraphische Depeschen.

Lvolff'A telegr. Torrespondem-Burea«.

Berlin, 17. Juli. DerReichs-Anz." publicirt einen Erlaß des Mini­sters v. Goßler an sämmtliche Regierungs-Präsidenten über die Maßnahmen zur Verhütung der Einschleppung und Verbreitung der Cholera, sowie eine In­struction zur Vornahme der Desinfection. Besonders empfohlen wird die unverzügliche Bildung von Sanitäts-Commissionen, auch in Städten unter 5000 Einwohner und ländlichen Bezirken, soweit es die Verhältnisse nur irgend gestatten.

DiePolit. Rachr." melden: Hiesige politische Kreise betrachten den Zwischenfall in Paris in Folge der Erklärungen des hiesigen französischen Bot­schafters für erledigt.

Danzig, 17. Juli. Das aus den Panzer-CorvettenBaden",Bayern", Württemberg",Sachsen", aus 4 Panzer-Kanonenbooten und aus den Avisos Blitz" undGrille" bestehende Panzer-Geschwader hat heute früh die hiesige Rhede verlassen, um nach Kiel zu gehen.

Bromberg, 17. Juli. Der Divisions-Commandeur Generallieutenant v. Radecke ist heute früh, als er den Hebungen des Militärs im Schießen nach der Scheibe beiwohnte, durch eine Gewehrkugel am linken Oberschenkel verletzt worden.

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aus London: Ein englisches Schiff stieß auf der Fahrt nach Amoy nahe Foutchou auf ein französisches Geschwader, welches die Richtung nach dem Eingänge zum Hafrn von Foutchou eingeschlagen hatte.

Paris, 17. Juli. Von gestern Abend bis heute Vormittag 10 Uhr starben in Marseille 21 Personen und in Toulon 14 Personen an der Cholera Unter den in Toulon Gestorbenen befinden sich der Cassirer der Banane de France und dessen Frau.

, . 17. Juli. Unterhaus. Glabstone erklärt, die Finanzkommission bade

«MR und hofft auf eine baldige Conferenzsitzung. Er glaubt

baß die Berathungen der Conferenz bedeutende Zeit beanspruchen und weiß nicht

0tc2rrbet Ebren Regierungen vor dem endgültigen Abkommen Zn- einholen müssen. Er glaubt ferner nicht, daß eine derartige Nothwendigkeit entstehen werde. Hartington fordert, daß ein Bataillon Infanterie von Malta nach ber9^RnirtCnnnert9ihüfrM4nttOnbCI.c6 tn gehalten werde. Fitzmaurice glaubt.

orwabrfd^tnIcd) Kassala nach Abzug der Egypter be- setzen, auch habe er die Absicht, Amedib zu besetzen. Berbern sei von britischen Be« nicht annektirt. Holland habe in Englands Vorschläge bezüglich der Be, freiung der Mannschaften deSNisero" gewilligt. Wenn Radschn Tennm hte ßrafunatoVeHen.8"1' roetbe 6olIanb unb England gemeinschaftlich zu dessen B--

Lokale«.

gelangende Programm für das ©tubieniabr 1884 85 mh-h h£a 3ur Ausgabe

offen zu halten - nlfit im K der beiden Schulen

anderen Wagen gebracht, der Mann überwacht und nach Ankunft des Zuges ins Hospital überführt.

Löhnberg, 15. Juli. Gestern zwischen 4 und 5 Uhr Nachmittags entluden sich über die hiesige Gemarkung zwei dort zusammentreffende Gewitter mit großer Heftig­keit. Fuhrmann Löhr, welcher für die Löhnberger Hütte vom hiesigen Bahnhof mehrere Eisenbahn-Waggons mit Holz auSzufahren hatte, befand sich eben mit mehreren Wagen, mit Sohn, Tochter und Knecht auf dem Rückweg von der Hütte zum Bahnhof, um dort eine neue Ladung zu holen. Die Tochter saß im Kasten des vordersten Wagens, unmittelbar hinter dem Pferd und hielt die Leine tn den Händen, während sich der Knecht weiter hinten auf demselben Wagen befand und ein zweites Pferd nachführte. Vater und Sohn kamen mit einem andern Fuhrwerk hinterdrein. Da traf ein Blitz« sirahl daS Mädchen Im Nacken wie sich aus einem dort sichtbaren schwarzen Flecken schließen läßt tödtrte eS und entzündete Haar und Halstuch an dieser Stelle. Der Knecht wurde mehrere Schritte weit au8 dem Wagenkasten in einen am Wege befind­lichen Kornacker geschleudert, wo er erst nach einigen Minuten wieder zur Besinnung kam und glücklicherweise ohne Beschädigung geblieben war. Die Theilnahme mit dem hart betroffenen Vater ist eine allgemeine.

Coblenz, 14. Juli. Ein Soldat der hiesigen Garnison hat die vereinsamten Bewohner der näheren und weiteren Umgegend durch sein unglaublich freches und gefahrdrohendes Auftreten auf die Dauer von einer Woche in Schrecken und Furcht erhalten. Derselbe deserttrte unter Mitnahme seines Mtlttärgewehrs und einer großen Anzahl durch Einbruch erbeuteter Patronen. Er übte nicht nur allüberall auf seinen Slreifzügen daS unbegrenzte Jagdrecht aus, sondern verschaffte sich durch Bedrohung mit Erschießen alle ihm wünschenswerthen NahrungS- und Genußmtttel. Nachdem die verschiedensten Versuche, des RäuberS habhaft zu werden, bisher gescheitert waren, gelang es endlich vorgestern Nacht, vermittelst einer großen militärischen Razzia den Verbrecher zu fassen. Der Gebändigte war übrigens schon vor seiner Einstellung mehr­fach wegen Landstreicherei bestraft.

Kettwig, 14 Juli. Eine Wette wurde hier zum Austrage gebracht, welche von ganz ungewöhnlicher Kraft und Ausdauer Zeugniß ablegte. Der Kaufmann Herr W. Landreint hatte nämlich unternommen, 2 volle Stunden im Wasser, und zwar in der offenen, ziemlich stark strömenden Ruhr, schwimmend zuzubringen, ohne nur ein» mal auszuruhen. Dabei durfte er nicht stille auf dem Wasser liegen, sondern mußte unausgesetzt arbeiten. Die Gegenpartei verfolgte mit der Uhr in der Hand von einem Nachen aus stets alle Bewegungen des Schwimmenden. Als die zwei Stunden sich ihrem Ende zuneigten wurde nach beiderseittgem U-bereinkomm-n die Weile auf noch weitere 20 Minuten ausgedehnt, wofür der Preis der Wette verdoppelt wurde. Nach­dem die sestaestzt- Z-tt von 20 Minuten verstrichen war, zeigte Herr Landreint keine Spur von Müdigkeit. Als er nämlich in der Badeanstalt eine kleine Ersrifchung zu sich gcnommm hatte, stürzte er sich von Neuem In die Wellen der Ruhr und schwamm flink und kräftig eine lange Strecke den Fluh aufwärts. w

.. - Ueber ^"Blitzschlag in Barmen, welcher von den Zuschauern des Krembser-

sch-n Wettrennens 20 niedergestreckt und davon i sofort getädtet hat, werden solgende h, ^n,nCh.e.n®6»?,eIben nrarm?V» U6r, als ein entsetzlich schmetternd-r und d ahnender Schlag alle noch Anwesenden erzittern machte; der Bl» war tn einen zur ßlnten von der Tribüne außerhalb der Ctrkusumzäunung stehenden Menschenknäuel K 6alte M P-rsonen zu Boden gestreckt, welche sämmtlich theilS leichter

theilS sehr schwer verletzt wurden. Einige der Beschädigten wurden von Freunden und Bekannten gleich in die naheliegenden Gebäude »der nach Hause fort,eschafft, eine Frau, ein Mann und ein Knabe In einer Droschke weggebracht. Zwölf Personen Ionen baflegen leblos auf dem Boden. Sie wurden sofort unter die Tribüne gelegt und

Utb£i°>.n ^n:nJT8eno]Sen- ®8 gelang denn auch, acht der Betäubten ""d Gelähmien wieder inS Leben zurückzurufen, dagegen waren vier tobt. Den Tobten ">aten eversengt; an den Füßen hatten sie offene Branbwunden' bewegen ' Einem Trompeter beS MustkcorpS, welches von der

bk W platt Xnn,"" ft8nb' mUtlt bUrt6 be" °^"gn.b°°llen Straßburg» ÄttentZ:''Ti?Luff7rb«u7?zum^aL Raubmm'd g.na =on Nummer 1 des Rebell aus, welche 1883 In München erschien Stellmacher Ämeb 993 bcn 21 Dctober nach Basel, wohin noch ein dritter Unbekannter

faa1, Arn 22. in Straßburg angelangt, rieth Stellmacher, den Apotheker zu berauben um nebst dem Geld sich auch Medicamente und Gift zu verschaffen. Zur Verwischung der Spuren wurde eine Droschke nächst dem Bahnhofe um 11 Uhr Nachts gemiethet und außerhalb der Stadt gefahren. Die auf dem Wege verfuckte NarkniiUrnnu baHr ronrbe ^ci&QU§ genommen. Bei der Festung hielt der Soldat welcher erschlagm wurde, sie an. Um Mitternacht wurde der Apotheker Lienbarbt

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h?°e" tingettotfenen Bremerhavener Schiffs .Margaretha'^ diel» SVSMM wie man sich verabredet^ hÄe, th» über Bo d m tt.6,abe d-utlich gehört,

Behauptung leicht zu liefern ick fntie nur nn? ffnWer cn*» 3ubtm fei der Beweis seiner schon h-rauSstellen/wtt vttle Lte'n^«n roütb=«

bann die Leute Herkommen Der ßnnftxn' a ^d/rholtes Drangen ließ ich peflen ihn habe E? h7re Tu 3fte?PmnrrJnÖn^nc "nd fragte, ob Jemand etwas Darauf ließ er die Leute gehen d7e ^mmUick"^^ber Bord werfen^ sprechen, darauf ging er zu Bett. Um 8 Übr aina"ick"»>^ knu 5raßkcn verneint hatten. Bald durch einen Schrei und eine Schuß «eLeckt ?bef tu\? nad) 9

den fliehenden Jungen Wertaen welck^r pViihrt» s bc^- Ä,°le fpringend, erblickte ich und dann auf ihn be ^abe «n rufen lassen

Thür öffnete, hielt der Capstän^mir e?nen^Ännl!I-r^^^? ^°lüte Als ich jedoch die werde jeden Eindringenden niedersckießen- maAteethh^m t ber ©emeifung, er gleich wieder behutsam und sah mbrodicnea ? e au' öffnete sie ledoch

Capstän war in feiner Kammer,'ln be? ch -dkuer?» ^ Gc,IÜU umherliegen. Der dichter Rauch quoll- Rasch lief ich zurück o-emer^c und auö deren Thür

Glasscherben Schuhe an und nahm ^in der Ette zw^i 300 wegen der

gegen den Revolver zu aebranAen ans e Kokosmatten, um sie als Schutz schon voll Rauch und be°r Captt-n kam - kn aus^n.?'^"^" ,am- wac Flammen aus einer Sophabank schlugen SiVÄJ tn der die Hellen

auf die Cajütslampe unb schlug mit dem Revolver"i.^»k", -u bemerken, ging btrect waren rasch zertrümmert unb er hätte auck hen nTÄfPr?r»?,Um8'r ®9linber unb Kuppel wenn ich ihn nicht daran verhindett hätt-^ bBe?'bem n,^"l°.^"?°^lter zerschlagen, ich ben Capiiän in seine Kammer unb auf sein Bett folgenhen Gingen brävgte non seiner Waffe Gebrauch zu machen er hielt mi/'h. c!. bfram " i'doch Gelegenheit, "Ich gebückt, als der Schuß loSgtna ?iefeItie. ins Gesicht unb kaum hatte

mich v-rsolg-nben Capttän einen Stuhl ins Gesicht »Ä *? <?le Ga>aic- «"» dem £ 3(6 I,ef 'n die zweite Cajüte wo mir h??\fL fRr-,.U «l-'ch-r Zeit schoß

Bettbecke begegnete. Er war tnbeß kaum bi« zweite Steuermann mit seiner

der Capiiän auf ihn schoß. Jnzwlfcken^- ?^ß<Lber "sten Cajüte gelangt, als von einem Matrosen, wieder nach'dem ^e Matte ergriffen unb ging, gefolgt gefejen unb ( b-m 2^uflenb^tfe^^au» i>er ®enfR®ap,Lan*?abe » "W lieber ganje Slufmerrfamfeit in Anspruch nabtn 0^ba(^t'das Feuer meine

den Mann am Ruder erschießen rooranTia f<?Lrte 9ea!S?b' ber Capttän wolle

mir h er, der Capltän Jabe fefn®n^ «atrofe ergWtte

versagt, woraus Meiwitz fortgelaufen f»?L<6n abgedrückt, derselbe habe aber war ber Capttän nicht weiter ,ns«hm ' Äl ^Nulter zurück, bo»

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