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Feldscheibe.

300 Meter Entfernung.

StandscheLbe. 175 Meter Entfernung.

Auftegescheibe.

100 Meter Entfernung.

Lyon, 2. Juli. Das Gerücht, daß hier ein Cholera-Todesfall vorge­kommen sei, ist unbegründet. Weder unter den Einwohnern noch unter den Fremden ist irgend ein Fall constatirt worden. Der Gesundheitszustand Hier­selbst ist vielmehr ein vorzüglicher.

Marseille, 2. Juli. Heute früh sind zwei im Laufe der Nacht hier vorgekommene Todesfälle an der Cholera registrirt worden.

Rom, 2. Juli. Die Regierung ordnete auch zu Lande gegen Frank­reich eine btägige Quarantäne an, welche in Ventimiglia, Modane bereits sungirt und auch auf andere Alpenpäffe bereits ausgedehnt werden soll. Der Commiffär und die Truppen sind nach der Grenze abgegangen, um die Sperre durchzu­führen. Gleichzeitig wird gegen die Provenienzen der gesammten französischen Küste des Mittelmeeres und Algeriens eine strenge Seequarantäne eingeführt.

Bukarest, 2. Juli. In Kuestendje und Sulina ist eine 8tägige Qua­rantäne angeordnet; der Hasen von Mangalia ist für Provenienzen aus dem mittelländischen Meere gesperrt.

Lokales.

Gießen, 3. Juli. Im Nachstehenden lassen wir daS Gesummt,Resultat des PreisschtetzmS am 29., 30. Juni und 1. Juli folgen:

1. Am 29. Juni: Concurrenzschteßen.

175 Mtter 1. Preis C. Müler, Gießen,

175 , 2. I. Euler,

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Witzler, Butzbach,

Küchel, Butzbach,

» I. Euler, Gtetzen,

w Aschard, Friedrichsdorf, C. Müller, Gtetzen,

W. Jochem, Laubach, sAug. Jochem, Laubach,

" /C. Brück, Gießen. Preis: Vogt, Butzbach,

» Luy, Wetzlar,

* Brodzina, Gießen,

* H. Witzler, Butzbach,

» Pfeiffer, Friedrichsdorf, » Ehr. Petri V., Gietzen, ff Ed. Noll, Gietzen.

» C. Müller, Gtetzen,

» H. Küchel, Butzbach,

» Aschard, Friedrichsdorf, » I- Euler, Gießen,

| C. Brück, Gießen,

* iJ- Anfall, Gießen.

1. Preis: F. Pfeiffer, Friedrichsdorf, L. Kltngelhöffer, Alsfeld, Rüdinger, Wetzlar, Aschard, Friedrichsdorf, C. Burkhard, Gießen, Ohly, Friedrichsdorf, Aug. Jochem, Laubach, Pfeiffer, Laubach, Brodzina, Gießen, Brse, Friedrichsdorf, Grebel, Laubach, t W. Löber, Gießen, tW. Kurz, Gießen.

WttÄÄtiw a[l8°^ftrÄira*rll6f!nJ 1 2,nfleficnt "i d°-

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ct SeJo0t5p6fnf<cre,<lir Wiese In Gießen.

erste b-b-utenbr UnglückSsiill auf der" -l-ctrsichm Babn^-n^^," Mittag hat sich der

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^terungsbezirk Wiesbaden statt. Nachdem E^M^N.^rzogthum Hessen und den liche Mittheilungen gemacht, wurde SertWaldmann einige geschSft- In Frankfurt sind 618 kFÄÄÄ'Bft?1 der Sammlungen erstattet. Oto'rn ^fcbetrQbS x 233 20), °tn Darmiiadt^^M-K T r°HI«,chen Ein- Kr-«s-S Darmstadt x 10,847, in Wt^baden caqRrÄ ? Landgemeinden des »on den übrigen Stadien unb Kr-Isen s-b?-n k,8.® v^.<n^)ffe,nba* c°. 6000 X; G-g-nN°nd der Tagesordnung --ar d r B«IL?de 3)erIr e6*e unb wichtigste

elflneten Gutes. Es sind tm Gan>en ö G-n^ n^ Commission für Ankauf -ine? ge- 618 zu x 300,000. Nach langer DiskuMa?^?.. fm W-rthc non x 70 000 nochmals an di- SommifRon zu die Sach-

Sitzung des Vorstandes d-tailllrt- flofiena'nfdblia« n etner demnächstigln

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derselben beschäftigt ist, kam einem der Rotationdräder zu nahe, wurde von diesem erfaßt und mit kolossaler Wucht derart gegen eine Wand geschleudert, daß er schwer an Kopf und Rücken verletzt, sofort seinen Geist aufgab. Die ganze Nachbarschaft wurde auf dos Schreien der armen Ehefrau desselben in Bewegung gesetzt, welche tm selben Momente ihrem Mann das Abendbrod zu bringen sich anschickte. Er hinterläßt zwei unmündige Kinder.

Aus Rheinhessen, 28. Juni. Die FeldfrüÄte stehen, Dank der ausgezeich­neten Witterung der letzten Tage, recht gut. Die Pilzbildung am Kern ist beinahe ganz zurückgetret<n und der Ausfall in der Kornernte wird voraussichtlich bet Weitem nicht so stark sein, als man Anfangs befürchtete. Die Aehren werden wohl stark lückig, aber wenn die gesunden Körner sich um so besser entwickeln, kann der Ertraa noch immer ziemlich gut werden, zumal das Koru sehr dicht steht. Endlich blühen auch die Trauben. Die Bauernregel sagt, daß in einem guten Jahre die Trauben auf Johanni verblüht sein sollten, aber 8 Tage nach dem 24. sei auch noch Jobannk (nach dem alten Style). Es sind sehr viele Gescheine vorhanden, zudem verläuft die Blüthe gleichmäßig, so daß viel und auch guten Wein geben kann. Die Pilz­bildung am Wetzen ist wie verflogen; die anderen Früchte stehen recht gut. Die Heuernte war außerordentlich ergiebig, auch kam das Heu sehr schön nach Hause .Wenn Gott uns vor Unwettern bewahrt und die günstige Witterung anhält, dann werden nicht nur die Schäden, die die schlechte Witterung gebracht hat, ausgeheilt, sondern wir sehen auch einem guten Jahre entgegen. Aepfel dagegen gibt eS nur wenig, Zwetschen beinahe gar nicht. Auch werden die Obstbäume sehr von Raupen zerfressen, so daß manche Bäume, namentlich in der Wörrftädter Gegend ganz kahl sind. '

Berlin, 28. Juni. (Die verstorbenen Reichstagsmitglieder."! Während der laufenden (5.) Legislaturperiode des RetchStagS sind von den Mitgliedern des Hauses w^ger al« 14 gestorben. Es sind dies: Geh. Oberregierungsrath v. Brauch Usch (8. Marienwerder), 10. März 1882; königlich bäuerischer Oberlandesgerichtsrath Abt (3. Niederbayern) 1. Mai 1882; Prof. Dr Hunter (2. Stralsund), 12 Mai 1882- Bezanson-Metz (14. Elsaß - Lothringen), 27. September 1882; Geh. Regieruugsrath Jacobi (1. Liegnitz), 11. October 1882; Sandtmann, Kaufmann (L Hamburg) 11. April 1883; Dr. Schulze-Delitzsch (2. Wiesbaden), 29. April 1883; Baumeister Stoll (2. Stralsund); Professor Dr. Arnold (5. Kassel), 2. Juli 1883; v. AdUebsen (12. pannouer), 18. October 1883; Geh. Justizrath Marcard (3. Minden), 27 Novem­ber 1883; Dr. LaSker (2. Sachsen-Meiningen), 4. Januar 1884; v. Ludwia 19? A^nl *1884 12' 3anuar 1884' und Freiherr von Schorlemer - Vehr (1. Triers

Ein ergreifender Zwischenfall, der sich am vorigen Samstag in einer Ber­liner Synagoge zutrug, wird folgendermaßen geschildert: Während der Vrediat des Rabbiners Dr. Landsberger machte sich auf einmal eine umuhigc Bewegung in den vorderen, in der Nähe der Kanzel gelegenen Reihen bemerkbar. Der Prediger unter­brach seine Rede, stieg ein paar Stuten hinunter, kehrte dann wiederum aus die Kanzel zurück und sprach:Meine Andächtigen! Ein schmerzlicher Augenblick ist gekommen; unser lieber Mitbruder und Gemetndeältefier K. ist soeben plötzlich ge-

' .Aaungslos, mit gebrochenen Augen, das Haupt zurückgesenkt, lag der vler- undachtzigjährlge Greis da. Tiefe Ergriffenheit bemächtigte sich der Gemeinde; nach einigen Minuten forderte der Prediger auf, für den soeben Verschiedenen das Sterbt gebet zu sprechen und es ertönte in vielbundertstimmigem Rufe. Die Leiche soMe nun aus der Synagoge hinausgetragen werden - da begann der Todtgeglaubte sich plötz- Urh. ru regen, die Augen aufzuschlagen und daß Haupt zu erheben. En Schlaganfall hatte hn getroffen und in einen Zustand des Scheintodes versetzt, welcher mehrere r^e* i?er rbtficn Sterbegebete bereits gesprochen worden, erholte sich, nachdem man ihn mit Wasser besprengt hatte, zusehends und wurde nach seiner «gung^ unterbrochene Festpredigt wurde infolge der allgemeinen Er-

Q.., Dilling en 27. Juni. In Bezug auf die Notiz von der Verhaftung des Lithographen Sattler in Villingen und Schildmaler Adolf Bechtold von Deißftnaen wegen Verdachts der Falschmünzerei, ist noch nachzutragen, daß auch die Frau des letzteren verhaftet wurde. Dieselbe brachte, nach derKarlsr. Ztg", eine größere An­zahl der falschen 50-Mark - Reichs - Kassenscheine in Verkehr stu vermutben au« in °n6»°n B-zirk-n solch- K°ss-nsch-in7p-,silb-r7 wmben ffnb Äntlkfi^ drr Verdacht, daß der wegen betrügerischen Bankerotts in Unteriuchuna

®botf ^chtold in Uedrichßhascn, Ravensburg, Louph-Im, Ulm sich di-Mitkl in £»« Flucht durch V-rausaabung falscher 50-M°rkscheIn- v-rsch°fft h-. Dt-s-lb-n sinb auf vbo ographt^em W-g- h-rg-st-llt unb ftnb sämmlllch mtt b-m Ä ! "C bezeichnet. Dt- Nummern der einzelnen Falschstacke sind verschleden «k.n »Wf »Nr. 00312 ...« Kenntlich sind dt- Falschstück durch baS Pav -r m-leb.« tm Gegensatz ,u den ächten Scheinen leicht brüchig und wenia ober nar ni*, ...S t ift; durch bk weniger scharfe Zeichnung beS Bilde«, inSbesonbere der^tour^

asäs a" siätsw

berg'schen Grafen wieder ausgenommen worden^ tst^ U^# 6 8 W VOn ben Obigen Stol- diesigen^Farbwerks mittest^edruckttt°Blätter8fo^ unb Arbeitern des

Andenken des Herrn Dr. von Brüntna in« Um baS

Gründung etner Stiftung 30 000 al £ ®r- von Brüning zur

jeder in gleicher Absicht 15,000 Die ^-ister und LuciuS gibt

30,000 Jt) soll als Grundstock eines Fonds ftlr ^esammtsumme lalso

Hälfte zur Vermehrung der vor einigen die andere

gründeten und zur Unterstützung und Versora»«^ Farbwerks ge-

Arbetterwittwen und Arbeiterkinder bestimmten mr»?Uder Arbeiter^ bedürftiger wendet werden. oenimmten König-Wtlhelm-Augusta-Stiftung ver-

belustigungen in^ben6 s^gem^Glücksbuden' umw bet sonstigen Volkö-

und ähnlichen Gegenständen (nicht aber um Geld?sal?en "n»und PorzEansachen gerichts, 1. Strafsenats, vom ISprH crni&t2ni??h,n^ ct^m Urt^?J8 Reichs­sondern unter den Begriff der ffAuSspielunaen"^!.«» Begriff vonGlücksspielen", zwischen dem Unternehmer und je einem Soieler r n bicle Spiele sich lediglich sicher GlückSbud-n ist demnach wed?r als gewÄm^'^« ^Ä^^fugte Haften Duldung eines Glücksspiels, noch als das itnR,^.^^6^5^066 Glücksspiel, noch als "b0/" Veranstaltung einer Ausspielung (Lotterie)^obn^obr"in?^s^^8^^"' sondern zu bestrafen. 8 querte) ohne obrigkeitliche Erlaubniß (§ £86)

Gemünden a. M.. 29. ra«»

deutenden Verlust herbeisührt, haben einiae unrechten Platze oft de-

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furchtsame Dame.^well sie^ü^er^den^Lärm ew^er^Kan^ fte^?bcn H"re lachte über eine 2rSnUnfl obgcftuert wurde. Er heiratb^te fnfif^°ffCn.1U^ammen^ra?' die zur Be- 6 Monate nach der Hochzeit die Stiefel im ^»L^dasselbe unbeherzte Wesen und roa nach Hause kam. öttW Hausflur aus, sobald er des Nachts sM

in das Schaufenste/^seine^Verkaufs^wölb/sMann in Wien hat

f 9eW°,be be§ fP!CUlati5Cn K-ufmgnni °^"ü^-rhLgch1t7nLf-Ln'^Z

300 , 1. , Ed. Noll,

300 2. , Luy, Wetzlar.

Allgemeines Schießen. Laufend Wild.

1. Preis: Freiherr v. Di em ar, Gießen,

2. , Gerichtsschretber Schudt, Gießen,

3. , Ernst Lotz, Gießen,

, 4. Goldmann, Laubach.

IL Am 30. Juni: 1. Preis: Freiherr v. Diem ar, Gießen,

2. * Joh. Leib, Offenbach,

3. , E. Lotz, Gießen,

TTT 4. C. Müller, Gießen.

III. Am 1. Juli: 1. Preis: Freiherr v Diemar, Gießen.

2. » Joh. Leib, Offenbach,

3. , Ernst Lotz, Gießen.

1. Preis: Opel, Rüsselsheim, i

Brodzina, Gießen, I

Chr. Petri v., Gießen, j

Joh. Leib, Offenbach, /

Luy, Wetzlar,