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31.3.1943
 
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Giehener Anzeiger

(95. Zahl gang Nr. 76

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IÄS fVranlf9^. vrühlscheUniversttStrdruckerei B. Lange General-Anzeiger für Oberhessen Sieben,^Schulftr-tze 7-9

Tüchtiges schaffen, das hält auf die Dauer

Peter Rosegger.

kein Gegner aus!

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Der Abwehrerfolg von Etaraja Rußja

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In harten Nahkämpfen Sowjetmassen südlich des Ladogasees abgeschlagen.

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bruch zu erzielen. Die Luftwaffe unlerstühke in un­ermüdlichem Einsatz den Abwehrkampf der deutsch- italienischen Truppen.

Deutsche Kampfflugzeuge griffen bei Tage und bei Rächt einen feindlichen Geleitzug an der notd- afrikanischen Küste an und erzielten nach bis­her- vorliegenden Meldungen Treffer auf drei Han­delsschiffen.

3n der vergangenen Rächt griffen britische Flug­zeuge Orte in Westdeutschland und die Reichshaupt­stadt an. Sie warfen Spreng- und Brandbomben, vor allem auf Bochum und auf einige Stadtteile und Vororte von Berlin. Ls wurden hauptsächlich Wohnviertel getroffen. 21 der angreifenden Bom­ber wurden abgeschossen.

Lin Tagesangriff schneller deutscher Kampfflug­zeuge gegen eine Stadt an der englischen Südküste verlief erfolgreich.

Deutsche und kroatischeTruppen haben in Zusammenarbeit mit Teilen der italienischen Wehrmacht in wochenlangen Kämpfen eine von Sowjetruhland angezettelte kommuni st ische Aufstandsbewegung in Südkroatien zerschlagen.

Bei schwierigen wetterverhällnissen und trotz der Unwegsamkeit des bergigen Kampfgeländes und der hinterhältigen Kampfweife der Aufständischen wurde der organisierte widerstand gebrochen, Waffen- und Verpflegungslager erbeutet. Rur schwachen Resten der kommunistischen Banden gelang es, ins Hoch­gebirge zu entkommen.

eines Zeitraumes von fünf Wochen schwerste Ver­luste beigebracht haben. Der Feind büßte nicht nur mehr als 60 000 Tote und mehr als 3000 Gefangene ein, sondern er verlor auch fast 300 Panzer, über 800 Maschinengewehre, über 100 Granatwerfer und sonstiges Material. Man mutz hinzurechnen, datz die Bolschewisten bei diesen wochenlangen Unternehmen im Raume von Staraja Rußja, wo sie auf den ent­schlossenen Widerstand eines deutschen Armeekorps stießen, auch hohe Verluste an Verwundeten gehabt haben. Wenn auch für die jetzigen Kämvse im Osten die frühere Faustregel über das Verhältnis von Toten zu Verwundeten (nach alten Erfahrungssät­zen etwa 1:4) nicht mehr gelten dürste, so mutz doch angenommen werden, datz der Feind über die 64 000 Mann, die er total eingebüßt hat, noch ganz erheb­liche Ausfälle an solchen Soldaten erlitten hat, die mindestens für längere Zeit für eine Kriegsoerwen­dung nicht mehr in Frage kommen.

Wenn man diese Größenverhältnisse richtig wür­digen will, dann mutz man sich klarmachen, daß der Bestand eines deutschen Armeekorps an Front- und

treuer Kamerad. Aber auch im Namen des ganzen deutschen Volkes rufe ich dir unseren Abschiedsgruß zu. Dank für dein Leben, Dank für dein Werk. Wir werden dich nie vergessen.

Während die Fahnen und Standarten sich senken und das Lied vom guten Kameraden ertönt, legt Dr. Goebbels den Kranz des Führers nieder und verweilt im stillen Gedenken an der Bahre. Als dann die Lieder der Nation verklungen find, tre­ten Männer der SA.-StandarteFeldherrnhalle" an den Sarg heran und tragen ihn aus dem Saal. Im Ehrenhof präsentiert die aus je einer Kompanie des Heeres, der SA.-StandarteFeldherrnhalle" und der Waffen-^ bestehende Trauerparade. Der

Oer Webrmachtberichi.

DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 30. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Rordfront des Kuban-Vrücken- kopfes und im Raum südwestlich Wjasma scheiterten neue feindliche "Angriffe unter hohen blutigen Verlusten. 2 7 Panzer wurden allein im Kampfraum südwestlich Wjasma abge- fchossen.

In der Abwehrschlacht südlich des Ladoga­sees bewährte sich gestern erneut unsere hervor­ragend kämpfende Infanterie. Sie schlug in harten Rahkämpfen den Ansturm, der sowjetischen Massen ab und behauptete überall ihre Stellungen.

Im Raum von Staraja Ruhja haben die Truppen eines deutschen Armeekorps in wochen­langen, schweren Kämpfen alle feindlichen Durch­bruchsversuche abgeschlagen und damit einen vollen Abwehrerfolg errungen. Die Sowjets verloren seil dem 23. Februar in diesem Abschnitt 61 460 Tote, 2978 Gefangene, 293 Panzer, 26 Geschütze, 806 Ma­schinengewehre, 114 Granatwerfer, 206 Panzer­büchsen und 1036 Maschinenpistolen.

Bei den Abwehrkämpfen im Kuban-V rücke u- k o p f zeichneten sich rumänische Infanteriever­bände erneut aus.

Der Feind führte auch gestern an zahlreichen Stellen der tunesischen Front heftige An­griffe gegen die deutsch-italienifchen Stellunoen, ohne datz es ihm gelang, den beabsichtigten Durch-

Unfer Bild zeigt Reichsminister Dr. Goebbels bei der Gedenkrede im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Abschied von dem ersten Reichssportsührer.

Reichsminister Or. Goebbels würdigt Leben und Werk des Oahingegangenen

Auch die Kämpfe im Raume südlich des Ladoga­sees bei Star a ja Rußja und bei Wjasma sind ein Ruhmesblatt der deutschen Abwehr. Stalin wirft dort nach wie vor seine Panzer und seine Masse Mensch gegen die deutschen Stellungen und versucht vergeblich, das weichende Glück beim Schopf zu fassen." Staraja Rußja liegt an der Bahnstrecke nach Pscöw und Riga, Wjasma auf dem Wege nach Smolensk, wo Napoleon 1812 seine letzte grohe Schlacht vor Moskau gewann. Beide Ziele schweben dem Bolschewisten als erstrebenswert vor, für ihre Erringung hat er an diesen Punkten seine besten Reserven eingesetzt. Die Konzentrierung seiner^Kraste auf das Gebiet südlich des Ilmensees bei «taraia Rußja ünd bei Wjasma zeigt, daß Stalin nichts so sehr nirchtet als ein Versickern seiner mit so großen Hoffnungen begonnenen und so kläglich zerronne­nen Winterostensive. * ± _

OKW.-Bericht vom Dienstag wird mitgeteilt, datz b i'e Truppen eines deutschen Ar­meekorps im erfolgreichen Abwehrkampf b e i Staraja Rußja den Bolschewisten innerhalb

Im Namen des Führers nehme ich nun Absckned von dir, lieber Parteigenosse Hans von Tscbamme And Osten. Er grüßt dick zum letztenmal durch meinen Mund. Mit ihm grutzen dich deine Partei und deine SA., in denen du aufaewa^en bist Lenen du nur Ruhm und Ehre embrachtesL und idie dich deshalb mit Stolz zu den Fron zahlen.

Grabenkämpfern nur einen Bruchteil der hier ge­nannten Zahlen beträgt. Eine verhältnismäßig ge­ringe deutsche Minderzahl hat also in fünfwöchigen harten Kämpfen unter ungünstigen Wetteroerhält- nissen und zweifellos auch unter schwierigen Nach­schubbedingungen nicht mir die befohlene Stellung bei Staraja Rußja, deren strategische Bedeutung schon wiederholt gewürdigt worden ist, restlos ge­halten, sondern dem Feinde, der fünf Wochen lang vergeblich gegen diese Bastion anrannte, unverhält­nismäßig hohe bllltige Verluste beigebracht. Man übertreibt nicht, wenn man feststellt, daß allein m diesem Kampfabschnitt eine ganze bolschewistische Ar­mee schwer angeschlagen worden ist.

So vollzieht sich dank dem Einsatz unserer Sol­daten an der Ostfront systematisch der Prozeß der Zerschlagung der sowjetischen Millionenmassen, die von den bolschewistischen Machthabern immer wie­der in das Feuer der deutschen Abwehr hinein- getrieben werden. Nach dem Rückschlag von Stalin­grad hat sich die deutsche Ostfront in ihrer ganzen Ausdehnung konsolidiert. UeberaU, wo der Feind anstürmt, erleidet er Verluste in ähnlich hohem Aus­maße. Man könnte fragen, wielange die Bolsche­wisten noch in der Lage sind, dieses Spiel fortzu­setzen. Es wird verstanden werden, wenn wir uns jeder Prophezeiung in dieser Beziehung enthalten. Aber soviel ist sicher, daß eines Tages der Augen­blick gekommen ist, der auf der Gegenseite ein Nach­lassen der Kampfkraft bemerkbar werden läßt. Auch die Menschenreserven der Bolschewisten sind nicht unerschöpflich. Der Aderlaß, den ihr Kriegspoten­tial bisher schon erlitten hat, war ernst genug,, um Stalin in diesem Winter zu bewegen, alles auf die Karte eines Durchbruches durch die deutsche Front zu setzen. Diese Karte hat nicht gestöchen, und das Ergebnis waren schwerste Verluste auf allen Front­teilen, von deren Höhe die OKW.-Meldung über die Erfolge bei Staraja Rußja einen Eindruck vermit­telt.

y Schwere

britische Lustniederlaae.

Berlin, 30. März. (DNB.) Die deutsche Ab­wehr fügte in der Nacht zum 30. März den britischen Bomberverbänden, die über West- deutschland und gegen das Gebiet der Reichs- Hauptstadt vordrangen, eine schwere Nieder­lage zu. Der Feind selbst mutzte den Verl u ft von 33 Flugzeugen zugeben. Waren es in Westdeutschland neben viermotorigen Flugzeugen auch ältere zweimotorige Maschinen vom Muster Wellington", die brennend zu Boden gingen, so wurden im Raum von Berlin und Norddeutschland ausschließlich viermotorige Bombenflug­zeuge der MusterLancaster",Halifax" und , Stirling" von Flakartillerie und Nachtjägern ab» geschossen. Leutnant Geiger schoß nacheinander fünf feindliche Bomber ab und errang damit fei­nen 15. bis 19. Nachtjagdsieg. Die in der Heimat eingesetzten Luftverteidigungskräfte konnten in der Nacht zum 30. März ihren 2000. Ab« s chu tz seit dem 1. April 1941 melden.

Der schwere Schlag von 33 verlorenen Bomben­flugzeugen bedeutet für den Feind nicht allein einen Ausfall wertvoller Flugzeuge, sondern auch den Verlust von über 2 00Mann fliegenden Personals, die eine monatelange Spezialaus­bildung hinter sich hatten. Es ist sicher, daß noch eine Anzahl schwer getroffener Maschinen beim Rück­flug abstürzte, der wahre Umfang der Niederlage deshalb noch weit größer ist.

Oie Säuberungsaktion in Bosnien.

Berlin, 30. März. (DNB.) Die deutschen Sol- baten haben die umfassende Säuberungsaktion gegen die kommunistischen Aufstandsbanden in Bos­nien durchgeführt. Die Reste des zerschlagenen Fein­des flüchten in das Gebirge der adriatischen Küste. Während der stellenweise harten und zähen Kämpfe verloren die Banden über 13 000 Tote. Im Kampf gegen den geländekundigen Feind vollbrachten die deutschen Kampfgruppen, unterstützt von Truppen Kroatiens, im bosnischen Berggelände hervorragende Leistungen. Die lleberminbung der Höhenunter- schiede bis zu 2000 Meter während des harten Bal-

Tüchtiger und stärker.

Nicht die Begeisterung der hohen Stunden, nicht die Hochstimmung und der Erfolg des- flüchtigen Augenblicks erringen den großen Sieg, sondern er muß durch unendliche Bewährung, durch unerschüt­terliche Haltung und durch die größere soldatische, menschliche und arbeitsmäßige Tüchtigkeit wahrhaft verdient werden! Tapferer kämpfen, mehr arbeiten, tüchtiger sein auf allen Gebieten das bringt die gerechte Entscheidung im totalen Kriege mit seiner totalen Anspannung aller Kräfte und feiner totalen Erprobung der Nation!

Der Appell zur Tüchtigkeit meint vor allem die Heimat. Und dies verlangt der Appell von uns: unerfchüterlich zu fein in unserem Glauben und unermüdlich in unserer Pflicht und unserer Arbeit für den Sieg, immer mehr noch zu tun, mehr Waffen noch und bessere Waffen zu schaffen für die kämpfende Front sie zu entlasten, ihr neue Kräfte zuzuführen durch den ganzen Einsatz all unserer Tüchtigkeit?

Der deutsche Soldat ist der beste der- Welt, das hat er abermals in diesem Kriege bewiesen, und nicht nur in seinen einzigartigen Siegeszügen, son­dern mehr noch in der harten und unerbittlichen Winterschlacht des Ostens. Der deutsche Soldat ist über alle bisherigen Maße der soldatischen Tat und der soldatischen Tüchtigkeit im großen Heldenliede dieses Krieges hinausgewachsen. So gilt insbeson­dere uns in der Heimat der Ruf zur Tüchtigkeit, mit der wir auf entscheidende Weise dazu beitragen müssen, alle Gegner niederzuzwingen dadurch also, daß wir1 tüchtiger und also stärker sind als alle unsere Gegner!

Berlin, 30.Mär^. (DNB.) Im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei sand am Dienstagmittag der Staatsakt für den am 25. d. M. verstorbenen Reichs­sportführer SA.-Obergruppenführer und Oberge­bietsführer der Hitler-Jugend Hans vonTscham - m er und Osten statt. Reichsminister, Reichsleiter, Vertreter dör Partei und ihrer Gliederungen, des Staates und der Wehrmächt, die führenden Mün­der des Sportes sowie auch Vertreter der verbün­deten und befreundeten Nationen erwiesen dem To­ten die letzte Ehre.

Der Mosaiksaal hatte eine dem Ernst der Stunde entsprechende Ausschmückung erhalten. Auf erhöhtem Podest ruhte der mit der Hakenkreuzfahne überdeckte Sarg, darauf lagen SA.-Mütze undEhrendolch. Angehörige der Partei, der SA.-Standarte Feld- herrnhalle, der, Hitler-Jugend und des NS.-Reichs- bundes für Leibesübungen hielten die Ehrenwache. Gedämpftes Licht fiel auf die Kränze, die den Ka­tafalk wie ein Teppich umgaben, silberne Reichsad­ler leuchteten von der Höhe umflorter Pylonen. Fah­nen und Standarten bildeten den Hintergrund, von der Stirnwand grüßte ein goldgefaßtes Hakenkreuz.

Die Angehörigen des Dahingeschiedenen leitete Reichsminister Dr. Goebbels auf ihre Plätze. Nach­dem der zweite Satz aus der Fünften Sinfonie von Beethoven verklungen war, ergriff als Vertreter des Führers Reichsminister Dr. Goebbels das Wort, zeichnete den Lebensweg des Verstorbenen und um­riß das große Werk des getreuen Kämpfers, das als unvergängliches Vermächtnis im deutschen Volk für alle Zeiten weiterleben werde.

Hans von Tfchammer und Osten, so sagte der Mi­nister in seiner Trauerrede, hat denz deutschen Sport wieder Weltgeltung verschafft. Er hat ihn aus den Niederungen des Parteigezänkes zu feiner hohen Aufgabe, zum Dienst am Volke und feiner körper­lichen und seelischen Ertüchtigung zurückgeführt. Das ist sein unbestrittenes, weit über die Zeit hinaus wirkendes geschichtliches Verdienst. Die Fülle feiner Arbeitskraft schien unerschöpflich. Die wenigen Worte eines kurzen Nachrufes genügen nicht, die fast zwan­zigjährige rastlose Tätigkeit eines im öffentlichen politischen Dieirst stehenden Kämpferlebens zu um- reißen. Voll Bewunderung schaut die ganze Welt auf diese einmalige sportliche Erziehung eines Vol- , tes, die ihren Ausdruck in unvergleichlichen Lei­stungen auf allen Sportgebieten findet. So wird von Tschammer und Osten in der ganzen Kultur­welt Künder deutscherKraftund Diszi­plin. UeberaU wo er mit seinen Sportlern aus­tritt, spürt man den Geist des neuen nationalsozia­listischen Deutschland, der schnell Bande unvergeß­licher Kameradschaft und zumeist Freundschaft zu knüpfen versteht. Mit Fug und Recht können wir heute an feiner Bahre von ihm sagen, daß er der erste und erfolgreichste Botschaf­ter des deutschen Sports in aller

Sarg wird auf die Lafette gehoben, und dann setzt sich der Trauerkondukt in Bewegung, gefolgt von den Angehörigen und einer großen Zahl von Trauergästen. Vorbei an Tausenden von Männern und Frauen, die in dichten Reihen die Straßen säumen, bewegt sich der Zug über die Wilhelm- straße. Unter den Linden und die Ost-West-Achse bis zum Kleinen Stern. Nach einmal präsentiert die Truppe das Gewehr. Dann übernimmt ein moto­risiertes Fahrzeug den Sarg, und weiter bewegt sich der Kondukt über die Ost-West-Achse zum Kre­matorium Wilmersdorf, wo die Trauerfeier im en­geren Familienkreis stattfindet.

Welt war. . .

In feinem Wirken zeichnet sich das Bild einer Persönlichkeit, die weit über den Tag urtb bie Stunde hinaus von Bestand bleiben wird. Begabt mit den Fähigkeiten eines großen Volkserziehers, reich beschenkt mit einem ritterlichen und edlen Her­zen, erfüllt er sein Werk als treuer Gefolgsmann des Führers. Sein Name und der Zauber ferner ' Persönlichkeit werden weiterleben in uns und m kommenden Generationen. Mit feinen alten SA.- Kameraden, der deutschen Jugend und allen deut­schen-Sportlern gedenkt in dieser Stunde das ganze | deutsche Volk in Dankbarkeit des ersten Reichssvort- '< fübrers; wir haben ihn alle verlorem Ich bm über- | zsuat. daß. wenn man dereinst die Geschichte unse- I rer Tage schreibt, dann auch des Mannes ehrend gedacht werden wird, an dessen Dahre wir beute I stehen, des ersten nationalsozialistischen Reichssport- !* fübrers Hans von ^cham^-r und ^fen

Ein kämpferisches Leben ist mit ihm zu " Ende gegangen. Viel zu früh für uns alle ist Hans I von Tschammer und Osten von uns ^schieden. Als I Offizier begann er feine Aufgabe, als SA -Mann trat er in die Politik ein, als Svortsmann beaann I er fein geschichtliches Werk, und als politischer Sol­dat des Führers betätigte er sich auf allen G-b'eten, in die fein Auftrag und fein Lebensmark chn be- riefen. Der Führer erweist ihm die höchste Ehre dadurch, daß er die Verbringung der Urne mit feiner Asche in die L a n ge m a r ck - H a l le des Neichssportfeldes verfugt bat Die sterb­lichen Ueberrefte Hans von Tfchammers sollen ihre bleibende Stätte inmitten des Reichssportfelde« fm- 3 den, auf dem er im Leben Triumphe ferner Arbeit feierte. Bis in fernste Zeiten sollen sie hier zeugen 1 von der fortwirkenden Kraft einer Idee und em er großen Persönlichkeit des nationalsozialistlfchen

gebotet:

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wie uia) uespiuy niu , .,

.AX grüßen dich deine alten Freunde, die dick mit

;$üCh Schmerz und Wehmut aus ihren Re'ben entlassen,

mm dich niemals zu vergessen, «rußen dich M - lionen deutscher Sportler, denen du Geliebter rer und vergöttertes Vorbild warst, grüßt bub aber «uch das ganze deutsche Volk, dem dein K leben galt und in dessen Dienst du dich,verzehrt^ Sch habe den schmerzlichen Auftrag, dir unser letztes Lebewohl zuzurufen. Im Namen des Ehrers leae ich feinen Blumengruß vor deiner Bcch ßr soll Ausdruck der tiefen Dankbarkeit und Ver fcunhenbeit fein, die er dir rur dem r /b6, . erfülltes Leben im Dienst an ihm und an seinem Werk entgegenbringt. Für ihn und für bleibst du was du uns immer ^wesen chst. der Besten einer in unteren RiimpfermW uni» deiner Freunde und Mitstreiter stets ein guter,