Ausgabe 
30.4.1943
 
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Statt Karten!

Die Verlobung ihrer Tochter Ilse mit Herrn cand. med. Horst Nilles geben bekannt

Bankdirektor

Wilhelm Mattern z. Z. Major bei der Wehrmacht und Frau Elisabeth Heb. Krausmüller.

Meine Verlobung mit Fräulein Ilse Mattern, Tochter des Herrn Bankdirektor Wilhelm Mattem und seiner Frau Ge­mahlin Elisabeth, geb. Kraus­müller, beehre ich mich an­zuzeigen

cand. med. Horst Nilles Feldwebel und K. O. A. in einer Schülerkompanfe der Luftwaffe

Gießen Büren (Westf.)

Gutenbergstr. 4 Wilhelmstr. 22

1. Mai 1943

______________02771 /

/---X

Statt Karten! Für die anläßlich unserer Kriegstrauung erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksam­keiten danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich

Wilhelm Türk

San.-Feldwebel, cand. med.

und Frau Erna, geb. Götz

Gießen, Gau-Odernheim, April 1943 \_____________________02767 >

Ihre Kriegstrauung geben bekannt

Dipl.-Landw Otto Erb z. Z. Leutnant und Adjutant in einer Nachr. Abt.

Dr. rer. nat.

Irmgard Erb, geb. Lanz

Bleidenrod Gießen

t. Z. ün Osten Wilhelmstra6e 47

2. Mai 1943

v 02814/

Statt Karten!

Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen

August Krüger

Minni Krüger, geb. Schön

Gießen, den 1. Mai 1943

Schulstr. 10 Brandgasse 8 __02811 /

Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten anläßlich unserer Hochzeit danken wir auf die­sem Wege allen recht herzlich

Felix Wittig und Frau Elisabeth, geb. Mandler

Gießen, im April 1943

02588/

er-

Erfolgreicher Gegenangriff in Tunesien 3n die deutschen Stellungen eingebrochener Panzerverband nach harten Kämpfen zurückgeschlagen.

Heues vom Film.

Auf der Zugspitze wurden die Außenaufnahmen Des Bavaria-FilmsMan r ede m i r n i ch t v o n Liebe" beendet. Der Spielleiter Erich Engel hat bamit diesen Film aus dem Münchener Künstler- Miljeu, dessen Hauptrollen Heidemarie Hatheyer 'Und Mathias Wieman spielen, in den Aufnahmen fertiggestellt. Der Film befindet sich im Schnitt. Eugen Klöpfer hat in dem neuen Berlin-Film ''Die Zaubergeig e", der unter- der Regie von Herbert Maisch gedreht wird, die Rolle des Prof. Lichtermark übernommen, der durch seine Güte und [ein Verständnis einem jungen Geigenvirtuosen den Weg zum Ruhm ebnet. Am 16. April ge- langt in den Münchener Kammer-Lichtspielen her Meite Prag-FilmHimmel, wir erben ein Schloß" zur Uraufführung. Der Film entstand nach dem Roman von Han^ FalladaKleiner Mann, großer Mann alles vertauscht", für den gtlm bearbeitet. Die Hauptdarsteller sind Anny Ondra, Karla Rust, Hans Brausewetter, Max Gül- ftorff, Herbert Hübner, Oskar Sima, Heinz Salfner u. a. Die Spielleitung hatte P. P. Brauer.

H<n-ptschrtfrietter: Dr.FrievrichWllhelmLange. LtellvertteterDee HailpljchnfilejlerS: Ernst Blumschein. Berantwortlich für Politik und Silber; Srftr. 88. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot: fuc Stabt Gießen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Berlag: Brühlsche Universilätsdruckeret R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.-Ina. Erich Halnann, z. fl. Wehrmacht Anzeigenleiter: Hans Beck Anzeigenvrersliste Nr. «.

lungen einzubrechen, von deutschen Reserven zum üampf gestellt, geschlagen und im Gegenangrif unter schweren feindlichen Verlusten über seine Aus­gangsstellungen zurückgeworfen. An der übrigen Front wurden örtliche Angriffe zum Teil im Gegenangriff abgewiesen.

verbände der Luftwaffe unterstützten in allen Abschnitten der tunesischen Front die Truppen des Heeres. Jäger schossen vor Kap von ein feind, liches Schnellboot in Brand.

3n der Rächt zum 28. April kam es im Kanal zwischen den Sicherungsstreitkräften eines deutschen Geleits und einem britischen Zer- störerverband, der von Schnellbooten berei­fet war, zu einem Gefecht, in dessen Verlauf zwei feindliche Artillerie-Schnellboote versenkt, zwei weitere und ein Zerstörer schwer beschädigt wurden. Jm Verlauf des kurzen aber harten Gefechts, in das später noch ein feindlicher Bomberverband eingriff, gingen zwei eigene Fahr­zeuge verloren: drei Bomber wurden abgeschossen.

3n der vergangenen Rächt drangen feindliche Flugzeuge zum nordwe st deutschen fiüffen- gebiet sowie in den O st seeraum und nach O st preußen vor. Durch planlose Bombenwürfe entstanden unerhebliche Schäden. Bei diesen An­griffen wurden 18 feindliche Bomber, vier weitere über den besetzten Deslgebieten abgeschossen.

Deutsche Kampfflugzeuge warfen in der ^achl zum 29. April Bomben schweren Kalibers auf einige Orte Südenglands.

Schwere Verluste der Sowjet-Lustwaffe.

'Berlin, 29. April. (DNB.) Nachdem bereits am 28.4. ohne eigene Verluste 44 Sowjetflugzeuge Zum Absturz gebracht wurden, gelang es deutschen Jägern am 29.4. im Raum des Kuban-Brücken- kopfes und des östlichen Afowfchen Meeres 53 feindliche Flugzeuge abzuschießen. An anderen Ab­schnitten her Ostfront wurden am 29.4. weitere sechs Flugzeuge abg^schossen.

Die Mutter des Fliegerhelden Marseille beim Duce.

Rom, 30. April. (Europapreß.) Der Duce hat Frau Reuter-Marseille, die Mutter des deutschen Fliegerhauptmanns Joachim Marseille, empfangen, der nach dem Abschuß von 150 femd- ichen Flugzeugen im Luftraum der Cyrenaika ge- aUen ist. Hauptmann Marseille trug neben dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Schwertern uni) Brillanten auch als einer der beiden Soldaten her deutschen Wehrmacht die goldene Tapferkeits­medaille, die höchste italienische Kriegsauszeichnung. .

Nie Juden sollen vorsichtiger sein.

Wachsende antisemitische Bewegung unter dem britischen Militär.

Stockholm, 30. April. (DNB. Funkspruch.) Die antisemitische Bewegung in England hat jetzt auch aufdas britische Militär überge­griffen. Wie die Londoner JudenzeitungJewish Ehronicle" berichtet, erklärte der jüdische Stadtrat Moß in Manchester, die in der britischen Armee dienenden jüdischen Soldaten hätten mit Bestürzung und Verwirrung feststellen müssen, auf welch st a r k e Ablehnung ste gestoßen seien. Moß führte^ das Wachsen der antisemitischen Bewegung auf den Mangel einer genügendenAufklärung" über das Judentum zurück. Der Antisemitismus sei ferner verstärkt worden durch die Empörung über gewisse Vorkommnisse auf dem schwarzen Markt. Moß forderte das englische Judentum auf, sich an­gesichts des wachsenden Antisemitismus vorsich - tigeralsbisherzurückzuhaltenundvor allem nichtin aufdringlicher Weife Reichtum zur Schau dir tragen". Das Judentum in England sieht

gen Urheber solcher von Washington her rühr end en Befehle legen sich jedoch, so schließt das Blatt, nicht Rechenschaft darüber ab, daß ihre Methode des Massenmordes an Unschuldigen ihrer Sache jede Er­folgsmöglichkeit nimmt und gegen ihren Namen, ihr Land und ihre Rasse einen tiefen, unauslösch­lichen Haß auslöst, der den Widerstandswillen der Zivilbevölkerung nährt und künftig die Gefühle der italienischen und europäischen Generationen füllen wird.

an, tue auf bmiBerlaJefra^of Kasel,k ausgefon- dort Md »Machst über die Station Babylmo nach bem Ämegsgefangentager in Pawliszew Born, etwa raten Monat spater in das Lager Srafomice, 500 Krwmeter nördlich Moskau, verfrachtet wurden In dl-sem Lagerwirkten" e t w a 60 Sp s tz e l oor- »te ge nl> i udische Aerzte.Bon Zeit zu Zeit Eden »ir.fo beruhtet Glaeser.von Spezialisten °erh°rt hinsichtlich unserer Tätigkeit in der Heimat. Insbesondere lag es den NKWD..Kommiarra dar. an, festzustellen, ob der Untersuchte Arbeitgeber ober Arbeitnehmer war. Dermogensverhältn-isse, über, baupt dUes, »as seine soziale Stellung anbetraf, interessierte sie. * 1

In den weiteren Aufzeichnungen Glaesers taucht bann noch ein Name auf: Stury-Biels?, jenes zweite große Gefangenlager, das etwa 5000 Offyiere umfaßte. Auch von diesen Männern ist nach eigener Angabe von Angehörigen der jetzt in «molensk gewesenen verschiedenen polnischen Dele­gationen nie wieder etwas gehört worden. Sie wurden wie ihre Kameraden aus Koselsk und anderen uns bisher noch nicht bekannt gewordenen Sagern ebenfalls ein Opfer der jüdischen Henker im Blutwald von Katyn. Glaeser berichtet über diese $ r Ä«?1 ßQ9cr von Koselsk erzählten die polnischen Offiziere unter einander, daß im Monat Februar und März 1940 das große Kriegsgefan- genloger m Stury-Bielsk in der Nähe von Charkow m kleine Transporte aufgelöst worden sein und in Lagern der Umgebung von Smolensk Unterkunft ge- funben ^abeii soll. Im Lager von Kolsk befanden sich 180 polnische Aerzte, die später auch in die Lager von Smolensk verteilt worden sind/

©omeit bie Niederschrift des ehemaligen pol­nischen Maiors Archur Glaeser. Er ist einer der wenigen lebenden Zeugen des Leidensweges der in Sowjethand gefallenen polnischen Offiziere. Der Schutz eines starken Staates bewahrte ihn davor, gefesselt und beraubt unter den Kugeln der NKWD.-Mörder im Walde von Katyn seinen Lebenswea zu beenden. Ihm und einigen wenigen Volksdeutschen gelang es, Verbindung mit der deutschen Botschaft in Moskau aufzunehmen, die auf Grund einer Intervention die Auslieferung durchsetzte. Nachdem er jetzt erfahren hat, wie die Männer, deren Uniform auch er einmal trug, endeten, tritt er in die Reihe derer, die aufrichtig gewillt sind, durch restlose Aufklärung des Massen­mordes von Katyn der Welt das wahre Gesicht des Bolschewismus zu zeigen: die Fratze des ewigen Juden!

Die polnischen Emigranten kriechen zu Kreuze.

Berlin, 29. April. (DNB.) Der jüdisch-bolsche­wistische Mord von Katyn füllt noch immer täglich die europäische Presse. Besonders beschäftigt man sich mit dem Abbruch der Beziehungen zwischen Moskau und dem polnischen Emigrantenklüngel in London. Unter bem Druck der judenhörigen eng­lischen Regierung, der der Zwischenfall äußerst peinlich ist, bittet der Emigrantenhäuptling S i - forffi den Kreml um gutes Wetter. Er weist darauf hin, daß er sich schon jahrelang bis zur Selbstentäußerung im Schlepptau der jüdisch-bolsche­wistischen Clique befindet und sein Ziel einzig und allein die Vernichtung der bösen Nazis sei. Für diesenguten" Zweck bringe das polnische Volk außerordentliche Opfer. Sikorski ist, um seinen eng­lisch-jüdischen Freunden zu Willen zu sein, sogar bereit, die 12 000 von den Sowjetjuden ermorde­ten Offiziere noch einmal zu opfern, wenn nur Freund Stalin wenigstens noch den kleinen Rest der noch vorhandenen Polen, die die Kommissare des Kreml verschleppt hüben, jetzt in Freiheit ent­läßt. Cr bittet noch um Fortsetzung (!) der Unter­stützungsmaßnahmen (!) für die Polen, die noch in der UdSSR, weilen.

Meint der Emigrantenhäuptling mit dieserFort­setzung der Unterstützungsmaßnahmen" vielleicht ein neues Massengrab? Die Antwort auf die Ver­legenheitserklärung der polnischen Emigranten hat die MoskauerIswe st i j a" bereits gegeben, noch bevor sie in Moskau eintraf. Das Sowietblatt ver- . öffentlicht nämlich den Artikel von Wanda Wazi- lewska, der Vorsitzenden desPolnischen Patrioten­verbandes", wie sich die Moskauer polnische Emi­grantenvereinigung nennt. Die Wazilewska bestreitet darin den Emigranten hinter Sikorski jedes Recht, das polnische Volk und dessenHeimatfront" zu vertreten. Das, was Sikorski täte, sei nichts als Selbstmordpolitik. Die Wazilewska regt gleichzeitig die Errichtung einer polnischen Armee n der Sowjetunion an. Der Moskauer Nach­richtendienst erklärt ebenfalls, man werde den Polen in der Sowjetunion, soweit sie noch nicht in den , Massengräbern modern, Gelegenheit geben, in die \ bolschewistische Armee einzutreten.

Auch in 3ran jüdisch-sowjetische Massenmorde.

Sofia, 29. April. (Europapreß.) In iranischen 1 Freisen von Istanbul wind darauf hingewiesen, daß 1

sich also angesichts der wachsenden Empörung der öffentlichen Meinung gezwungen, Tarnungsmittel AU ergreifen, um sein wahres Wesen zu verwischen.

Algerien unter dem Judenstern

Lissabon, 29. April. (Europapreß.) Die Wie­dereinschaltung der Juden in das öffentliche Leben Algeriens unter der anglo-amerikanischen Herr 'Haft ist in einer Reihe von Erlassen angekündigt worden. Sie regeln im einzelnen die Reaktivierung jüdischer Beamten, die Rückerstattung blockierter siidsicher Guthaben und die Wiederzulassung der . 1 Juden zu den Handelskammern.

Kleine politische Nachrichten.

Wie der italienische Wehrmachtbericht meldet, verursachten Angriffe feindlicher Bomber in Neapel, Tteffina, Syrakus und Lampedusa Opfer und Schäden. Sieben viermotorige Flugzeuge wurden im Luftkampf abgeschossen. Es gab in Neapel 41 lote und 88 Verletzte.

*

Der Tenno begab sich an seinem 42. Geburtstage bereits in den frühen Morgenstunden im traditto- neüen alten Goldgewande in den Schinto-Tempel ues Kaiserpalastes, wo er den Ahnengöttern seine Ehrung darbrachte. Mittags wohnte er in der Uniform eines Feldrnarschalls auf feinem Schimmel Hathuyki einer Parade bei, an der vor allem moto- rifierte Einheiten, darunter 500 Panzerwagen, sowie* bte Luftwaffe mit 800 Maschinen teilnahmen.

In Logrono ist eine neue starke Expedition von freiwilligen spanischen Ostfrontkämpfern zusammen­gestellt worden.

Kunst und Wissenschaft.

Neuerwerbungen der wilhelm-Busch-Gesellschaft.

Der Freundeskreis um Wilhelm Busch ist ständig im Wachsen begriffen. Die Wilhelm-Busch-Gesell- chast konnte vom Juni 1940 bis Dezember 1942 chren Mitgliederbestand von 1690 auf 2976 erhöhen. 2)ie Sammlungen des Busch-Archivs in Hannover konnten beträchtlich vermehrt werden. Neben 17 ^ichnungen, 41 Oelgemälden und drei Bilderge- chichten, unter denen eine Sammlung auf dem Daikon erworben werden konnte, erhielt die Ge- eUfdjnft reichhaltiges Archivmaterial zu dem Werke Huschs, eine Reihe Originalzeichnungen sowie Bü­cher Zeitschriften, Zeitungsaufsätze und andere Zu- wenduLgemGErfreulich ist, daß Wilhelm Busch nun au ch i n H e l d p o st <m s g a b e n erscheinen wird. Die Insel-Bücherei hat bereits das Bändchen Schein und Sein" herausgebracht. Der Bertels- mcmn-Verlag wird in derKleinen Feldpostreihe" sulchen" herausgeben und weitere humoristische Werke folgen lassen. Auch eine Gesamtausgabe der Werke Buschs wird jetzt durch den Verlag Braun und Schneider in München vorbereitet.

Deutsche Bücher in fremden Sprachen.

Wie schr das Interesse am deutschen Schrifttum im-neuen Europa zunimmt, zeigt eine Mitteilung des Verlages Stalling in Oldenburg. Nicht nur ist Oer Verkauf deutscher Bücher außerhalb der deut­schen Grenzen größer geworden, es werden auch immer mehr deutsche Bücher in fremde Sprachen übersetzt. Wenn im Jahre 1933 nur ein auslän­discher Verlag das Uebersetzungsrecht eines Werkes des Stalling-Verlages erwarb, wurden im Jahre 1940 sieben, 1941 dreizehn und 1942 fünfundvierzig Uebersetzungsverträge abgeschlossen. So kommen Werke Werner Beumelburqs in italienischer, ungarischer, französischer, holländischer und nor­wegischer Sprache heraus. Das Buch von Alfred OesterholdWirtfchastsraum Europa" soll gleichfalls in italienischer, holländischer und französischer Über­setzung erscheinen.

_ B e,r iin, 29. April. (DNB.) In den erbitterten Abwehrkampfen zwischen dem 20. und 26. 4. an der tunesischen Front, die zu einem eindrucksvollen erfolg der deutsch-italienischen Verbände führten, lag der Schwerpunkt d»er feindlichen Angriffe im Westabschnitt dicht öP li ch Medjez el Bab und südlich davon. Nachdem am zähen Widerstand der Achsentrupven und durch energische Gegen­aktionen die Offensive der Briten und Nordameri­kaner zusammengebrochen war und der Feind an faft allen Kampfabschnitten infolge seiner schweren Verluste die anfänglichen Bodengewinne wieder aufgegeben hatte, flauten die Angriffe bis auf ört­liche Gefechte ab.

Nur nordöstlich Medjez el Bab, an der Straße nach Tebourda, hatten die Briten am 24. 4. einige Hugelkuppen gewinnen können und führten an Dtefcr Stelle immer wieder frische Kräfte ins Ge- fedjt, um ihr Ziel, die Aufspaltung der westlichen Verteidigungsfront, zu erzwingen. Durch ihre lleberlegenheit an Panzern und schweren Waffen gelang es den Briten schließlich, mit etwa 60 bis 70 Panzern in die Stellungen der Achsentruppen einzubrechen. Entscheidend war jedoch, daß die tfront rechts und links der Einbruchsstelle hielt und ber Feind deshalb nur in einer schmalen Zone vor­zustoßen vermochte.

Panzerverband gewann zunächst in nordöstlicher Richtung rasch an Boden, doch konnte er^semen Erfolg nicht ausnutzen, da ihn am 28. 4., Acht an der Einbruchsstelle von Südosten her, d e r Gegenstoß in Tunesien bereits vielfach bewähr­ter deutscher Panzerkräfte traf. Dieser riß die tiefe Flanke der vorgepreschten gegnerischen Kräfte auf uud z»ang sie zur Umkehr. Dadurch kam es nordöstlich Medjez el Bab mit dem zurück geh enden feindlichen Panzerverband zu sehr harten Kämp­fen, die zur Vernichtung der eingebro­ch e n e n Briten führten. Nur Trilkräfte des Fein­des konnten sich durch die schmale Fronttücke in Si- i^erbeit bringen. Die deutschen Truppen stießen den weichenden Briten weiter nach> Im scharfen Nach­drangen gelang es ihnen, den Feind über feine Ausgangsstellungen hinaus zurückzuwerfen und sich ber bei Beginn des Angriffs verlorenen Bergkuppen von neuem zu bemächtigen.

Oer Webrniachtbericht.

D31B. Aus dem Führer Hauptquartier, 29. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am Kuban-Brückenkopf und südöstlich Leningrad blieben feindliche Angriffe erfolglos. 3n den übrigen Abschnitten der Ostfront verlief der Tag ruhig. Die Luftwaffe vernichtete ohne eigene Verluste 52 Sowjetflugzeuge.

3n Tunesien wurde nordöstlich Med- jez el Bab ein überlegener feindlicher Panzer- verband, dem es gelungen war, in unsere Stel-

auch der Iran zwei Fälle nach dem Vorbild von Katyn verzeichnet, und zwar einmal die Aufdeckung sowjetischer Massenmorde an Iranern in Karawan­sereien von Täbris im November 1942. Diese Ver­brechen wurden nach Abzug der Sowjetrussen von ber Iraner Gendarmerie enthüllt. Es handelt sich um 100 Leichen. Der zweite Fall ereignete sich beim Abtransport von tausenden iranischer Arbeiter nach der Sowjetunion im Jahre 1943. Viele Arbeiter weigerten sich und wurden deshalb erschossen. Durch diese Vorgänge gewarnt, lehnen es die Iraner heute ab, für die Sowjetbehörden außerhalb des iranischen Gebietes Arbeit anzunehmen.

Die Hand Judas.

Italienische Empörung über die Mordtaten der anglo-amerikanischen Flieger.

. Mailand, 29.April. (DNB.)Popolo d'Jta- lia" schreibt zu einer Meldung, wonach sich die Zahl der durch den feigen anglo-amerikanischen Luftüber­fall auf Grosfeto ums Leben Gekommenen auf 145 und die der Verwundeten auf 268 beläuft in der Hauptsache Frauen und Kinder, folgendes: Die Menschen, die sich an Bord der amerikanischen Flugzeuge befinden, sind keine Soldaten oder Kämp­fer, sondern einfach Verbrecher. Nach dem Mord von Grosseto kann man nicht anders als an die von der japa nifchen Regierung getroffene Entscheid düng denken, die Urheber solcher frevlerischen Un­ternehmungen als gemeine Verbrecher vor G e - richt zu stellen. Mit solchen Menschen und solchen Methoden führt und gewinnt man keinen Krieg. Bei dem vorbedachten Mord an Frauen und Kin­dern bemerkt man auf den ersten Blick d ie Hand der Juden. Die verbrecherischen und wahnsinni-

Berlin W 15 Kur fürsten dämm

Königsberg Kreis Wetzlar

Gießen

StelnstraSe 65

Lieh (O.-H.)

Kirchgasse

IhrcVermählung geben bekannt

Ernst Ringwald

Anni Ringwald

geb. Fischer

Für die mir zu meinem 50jährigen Geschäftsjubiläum dargebrachten Glückwünsche spreche ich hiermit meinen herzlichsten Dank aus

Friedrich Groß

Sattlermeister

Gießen, bJcuenweg 32

Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir herzlichst

Unteroff. ErAxln Schmidt und Frau Else, geb. Pfaff Kinzenbach, im April 1943

'____________________02184/

Wir danken herzlich für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche zu unserer Silberhochzeit

Elisabeth und Paul Sasse

Gießen, im April 1943

_________________02822/

Statt Karten! Für die vielen Glück­wünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer silbernen Hochzeit sagen wir unseren herzlichsten Dank-

Wilhelm Jung V. und Frau Marie, geb. Langsdorf

Leihgestern, im April 1943

\_________________________02794/

IhrcVermählung geben bekannt

Karl Nachtigall

Feldwebel, z. Z. im Felde

Ilse Nachtigall

geb. Leidich

Für die überaus zahlreichen Glückwünsche und Geschenke anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich

Friedrich Reinhardt u. Frau

Margarete, geb. Sehrt

Lollar, im April 1943

s 1 367 D/

Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten, die uns zu unserer Vermählung zuteil wurden, danken wir allen, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich

Heinrich Krieger, Unteroffizier u. Frau Martha Krieger, geb. Rabenau

Langsdorf, im April 1943

s 1378 D/

Wissenschaftliche Werke

Sondergebiet der

BrOhPschen Druckerei

Ueber Naturschutz und Naturkunde U'Ä'L allgemeinv«ftLndIichen Büchern Des Hugo Dermühler Verlages, Derltn« 2ie nach heute von Ihrem Gießener Buchhändler dar airrfSYrnche bebilderte Werbeblatt »Hrermde der Natur find Freunde guter Bücher'

Statt Karten! Für die vielen Glück­wünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich

Waldemar Steinei

und Frau Frieda, geb. Römer

Heuchelheim Vetzberg

im April 1943

\______ 02810/

Statt Karten! Für die unsanläßlich un­serer Vermählung erwiesenen zahl­reichen Aufmerksamkeiten u. Glück­wünsche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, aufs herzlichste

Walter Häuser

Feldwebel in einem Gren.-Regt. und Frau Erna, geb. Bender

Watzenborn-Steinberg,!. April 194$ \02793/

Statt Karten!

Die Geburt ihres 3. Kindes, eines gesunden Jungen zeigen in dankbarer Freude an

Grete! Berf, geb, Jaoger

Dr. mefl. vat. Friedrich Bert z. Z. bn Felde

Gießen (Am Nahrungsberg 70), den 27. April 1943

z. Z. Universitäts-Frauenklinik k 0 2806 /

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu der Geburt unseres Sohnes Klaus- Eberhard sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank

Emmy und Ludwig Druschei

Gießen, im April 1943

S_____________ ....________92616/1

im April 1943 _________________02809/

1. Mai 1943 _______________02795/