Ausgabe 
30.3.1943
 
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in I setzt sich ausschließlich aus Freiwilligen der SA-

«w rcc tiohi im 9iorhrtnh einer motonfrerter

Gieren, den 27. März 1943.

10250

Straße 37, aus statt.

02057

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Verschiedenes]

02000

Hilfsarbei ersinnen)

Tau. 2.30,4.45,7.30: So. 2.00, 4.30.7.30 M

übernommen.

Schr. Ang. unt.

02034 a.d.G.A.

sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sagen Sie es Tllva

| Verkäufe | Oickwurz z. verkauf. [02033 Schützenstraßes.

Die auf dem Lande noch vorhandenen Reserven, ob jung oder alt, Frau oder Mann, sie alle müssen mehr denn je ihre Pflicht tun. Deshalb wird die Göring-Verordnung in diesem Jahre entschiedener durchgeführt als 1942.

NSG. Am 9. August 1942 verlieh der Führer m Anerkennung des-heldenmütigen Einsatzes der SA. an der Front dem Grenadierre-giment, in dem das aus SA.-Freiwilligen bestehende BataillonFeld- herrnhalle" focht, die Bezeichnung Grenadierregi- mentFeldherrnhalle" und die Berechtigung zum Tragen eines Aermelstreifens mit der Aufschrift

für leichte Arbeit gesucht.

Tapetenhaus Heinr.Kreiling

Bahnhofstraße 33. [1027D

Statt Karten.

Heute früh entschlief sänft im festen Glauben an ihren Erlöser, nach kurzer schwerer Krank­heit, im78.Lebensjahre, unsere geliebteMutter, Großmutter, Schwägerin und Tante

Marie v. Lemmers-Danforth

geb. Ahrens-Neu-Schlagsdorf

Inhaberin des Ehrenkreuzes der deutschen Mutter in Silber.

Sie folgte ihrem vor 4Monaten heimgegangenen Lebensgefährten in die Ewigkeit nach,

In tiefer Trauer:

Ilse v. Lemmers-Danforth

Dr. med. Irmgard v. Lemmers-Danforth

Hildegard Haberkorn, geb. v. Lemmers-Danforth und Söhne Gerhard und Axel.

Gießen (Moltkestr. 5), Hinterzarten und Wetz­lar, den 28. März 1943.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 31. März, 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

__02030

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie für den Oberbürgermeister der StadH Gießen Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz.

Rüdiger-Rudolf

27. März 1943

Unser erstes Kind ein kräftiger Stammhalter ist angekommen!

In dankbarer Freude

Frau Irmgard Theiß, geb. Ullrich Dr. med. vet. Otto Theiß

Gießen, Frankfurter Str. 87 \.02046/

Wir suchen einen LeW

laut erteilter Zustimmung des Arbeitsamts Gießen.

Seßr. Jlicolaus

Baudekoration

Gießen, Am Nahrungsberg 2

989 P

1 weiblicher Lehrling für Büro gesucht. Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt.

Heinr. Lieh jnn., Sonnenatr. 31

Sanitäre Einrichtungen

1007 D

Hitler-Jugend und die Mädelgruppenführerin Martha Dörr die Jungen bzw. Mädel verpflich­teten. Die Feier wurde mit Chürender Jugend und gemeinsam gesungenen Liedern bereichert.

Oer Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft.

Alles was arbeiten kann, muh zupacken.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen meinen lieben, herzensguten Mann, meinen lb., treusorgenden Vater, Schwieger­vater, Großvater, Bruder, Schwager u. Onkel Ludwig Velten XII.

ehern. Rechner und Lagerhalter der Bezugs- und Absatz-Genossenschaft

nach langem, schwerem, mit großer. Geduld ertragenem Leiden, im 59. Lebensjahre, in die Ewigkeit abzurufen.

In stiller Trauer: Marie Velten, geb.Hardt Wilhelm Velten, z.Z. im Felde, und Frau Elli, geb. Luh, nebst Söhnchen Dieter. I Großen-Linden, den 29. März 1943.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 31. März, nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause, Frankfurter

Friseur-Gehilfe gesucht

Jetzt oder später.

Es wird ihm Gelegenheit geboten, sich im Wasserwellen u. Ondulieren weiter auszubilden.

Xudivig Jfrausßopf

Herren- und Damenfriseur

Großen-Linden. [02031

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern unser liebes, herzensgutes, einziges Töchter­chen, Enkelchen, Nichtchen und Gotchen

Ursula

nach kurzer Krankheit, im Alter von 1 Jahr, zu sich in sein himmliches Reich zu nehmen.

In tiefem Schmerz:

Ludwig Harnisch, z. Z. Wehrmacht und Frau Karoline, geb. Häuser.

Watzenborn-Steinberg, den 29. März 1943.

Die Beerdigung findet heute Dienstag, um 15Uhr, vom Trauerhause, Bruchstr. 6, aus statt

02040

Kleiner [02047 KlMerMM Gr.1,67z.0,75m, z. kaufen gesucht.

Hünermund, Wolkengasse 17.

Hart und schwer traf uns die unfaß­bare Nachricht, daß unser herzens­guter, hoffnungsvoller Sohn u. Bruder

Heinz Lutz

Gefreiter in einem Panzer-Gren.-Regt.

im Alter von 20 Jahren bei den schweren Kämpfen an der Ostfront den Heldentod starb und nie mehr zurückkehren wird.Mag kommen, was will, uns kann nichts er­schüttern! Das waren die letzten Worte, die er an seinem Todestage an uns schrieb. - In diesem Glauben und in dieser Zuversicht gab er sein junges Leben für Deutschland.

In tiefem Schmerz: '' Heinrich Lutz und Frau Emma, geb. Klaus Werner Lutz, z. Z. bei der Luftwaffe Gisela und Hanfried Lutz.

Gießen (Am Kugelberg 19), im März 1943.

_____________________02035

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfled, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürger­meisters der Stadt Gießen.

Betr.: Futtermittelscheine für Pferde.

Der Wschnitt 6 der Futtermittelscheine für Pferde wird zum 1. 4. 1943 aufgerufen. Dieser Wschnitt dient zur Versorgung der nicht­landwirtschaftlichen Tierhalter mit Futtermitteln in den Monaten Mai und Juni 1943.

Die Futtermittelverteiler werden aufgefordert, die Wschnitte 5 der Futtermittelscheine bis zum 15. 4.1943 dem Ernährungsamt, Wt. A, zum Umtausch in Bezugscheine vorzulegen. Die Wschnitte sind geordnet mit einer Zusammenstellung einzureichen. Die Richtigkeit der Zusammen­stellung ist schriftlich zu bescheinigen und gleichzeitig zu versichern, daß sämtliche Wschnitte beliefert worden sind.

Hierbei werden,bie Verteiler der Grenzgebiete ausdrücklich darauf hingetviesen, daß den Ernährungsämtern LEA. Rhein-Main nur die Ab- schnitte von hssn im eigenen Bezirk ausgegebenen Futtermittelscheine« einzureichen sind, nicht aber die von angrenzenden Bezirken.

Hart ynd schwer traf uns die Nachrieht, daß mein lieber Mann, der glückliche Vater seines einzigen Kindes, mein lieber Sohn, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Karl Wallwaey

Soldat in einem Grenadier-Regiment im Alter von 30 Jahren, im Osten für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist.

In tiefer Trauer:

Else Wallwaey, geb. Schröder, und Kind Wilh. Wallwaey; Familie Wilh. Wallwaey Familie Erich Wallwaey; Farn. Heinr. Mips Farn. Paul Kröck; Farn. Gustav Schröder, nebst allen Angehörigen.

Fleisbach, Kinzenbacher Mühle, Kinzenbach, Mittelseemen, Koblenz, Offenbach, und z. Z. im Felde.

_________________02022

Tieferschüttert und für uns kam faßbar erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, der treusorgende Vater seines Sohnes, unser hoff­nungsvoller Sohn, mein herzensguter Enkel, unser guter Bruder, stets hilfsbereiter Schwie­gersohn, Schwager, Onkel, Pate und Vetter

Heinrich Rühl

Gefreiter in einem Panzer-Gren.-Regt. Inh. des E. K. 2, des Panzersturmabzgichens und der Ostmedaille

im fast vollendeten 23. Lebensjahre, infolge einer schweren Verwundung in einem Feld­lazarett im Osten sein hoffnungsvolles Leben für sein Vaterland hingab.

In tiefem Schmerz:

Erna Rühl, geb. Jung, und Söhnchen Karl-Heinz Karl RUhl und Flau; Marie Rühl Wwe.; Ernst Schneiderund Frau, geb. Rühl; Uffz. Albert Rühl, z. Z. bei der Wehrmacht; Soldat Erich RUhl, z. Z. im Osten; Lina Rühl; Heinrich Jung und Frau; nebst allen Verwandten.

Staufenberg, den 27. März 1943.

Bekanntmachung.

Ab-J. April 1943 werben die Zahlstellen Grün­berg, Hungen, Laubach und Lich der Allg. Orts­krankenkasse für Stadt- und Landkreis (ghefeen, sowie der Landkrankenkasse für den Landkreis Metzen wieder für den Geschäftsverkehr geöffnet. Die Geschäftsstunden sind:

In vorderster Front für Führer und Volk.

Das GrenadierregimentFeldherrnhalle" stellt Freiwillige ein.

Wachmänner

für besetzte Westgebiete gesucht Hannoversches 980 v

Wach- und Schließ - Institut G.m.b.H., Hannover

Hausmannstr. 7. Tel. 21768.

Nach Gottes unerforschlichem Rat- I Schluß entschlief am 27. d. M. nach I kuTzer, schwerer Krankheit in einem I Heimatlazarett mein heißgeliebter, herzens- guter Mann, unser lieber Bruder, Schwieger- I sohn, Schwager und Onkel

Albert Mandler

Gefreiter in einem Grenadier-Regiment im Alter von 29 Jahren, , In unsagbarem Schmerz: Käthe Mandler, geb. D

Scherer; Anna Mandler, und alle Angehörigen. K Hörnsheim, Königsberg, Werdohl u. im Felde, E den 29. März 1943.

Beerdigung: Mittwoch, den 31. März, 14 Uhr. I

1022 D W

MHraBHBBIMMIMH

Das ländliche Arbeitsjahr erreicht in diesen Wochen feinen ersten jahreszeitlichen Höhepunkt. Der Umstand, daß die den ländlichen Arbeitseinsatz auch 1943 bestimmende Göring-Verordnung vom 7. März 1942 einen größeren Kreis einsetzbarer Per­sonen erfaßt, als die neue Meldepflicht für Auf­gaben der Reichsverteidigung, ist kennzeichnend für die Situation. Während für die Arbeit in den Rüstungsfabriken nur solche Personen aufgerufen sind, die noch in Frage kommen, können und müs­sen auf dem Lande alle landarbeitgewohnten Men­schen des Dorfes und der Landstadt an die Arbeit der Sicherung der Kriegsernähruna gehen. Die in den vergangenen Wochen in den Dörfern für die

** Eine Achtzigjährige. Frau Regina Scherer, Ebelstraße 18 wohnhaft, kann am heutigen Dienstag, 30. März, ihren 80. Geburtstag begehen. An den Ereignissen unserer großen Zeit nimmt die Jubilarin noch regen Anteil. Der Jubi« larin bringen auch wir unseren herzlichen Glück­wunsch dar.

** Seinen 7 5. Geburtstag kann am mor. giqen Mittwoch, 31. März, der Schneidermeister Karl B a r n i ck, Walltorstraße 55 wohnhaft, be­gehen. Trotz seines hohen Alters ist der Jubilar noch - unermüdlich in seinem Beruf tätig. Seit 36 Jahren wohnt der alte Herr in dem Hause Walltorstraße 55, ein gutes Zeichen für das schöne Einvernehmen zwischen ihm und dem Vermieter. Dem Jubilar gel­len auch unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstage.

♦♦ Silberne Hochzeit. Das Ehepaar Karl Hammel, Ludwigstraße 21, kann am heutigen Dienstag, 30. März, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Herzlichen Glückwunsch.

** Vom Theater der Äniversitäts- - stadt Gießen wird uns mitgeteilt: Unter der Spielleitung des neuverpflichteten Oberspielleiters Paul O l m ü h l findet am Mittwoch, 31. März, die Erstaufführung der modernen OperetteAbenteuer im Atlantik" von Albrecht Nehring statt. Musikalische Leitung: Egon Bosch, Tanzleitung: Inge Berg, Büh­nenbilder: Karl Löffler. Mitwirkende Gabriele Pos- sinke, Annemarie Schwind, Lia Zimmer, Heinrich Appel, Georg Böhm, Willy Fuhrmann, Hugo Hell- mers-Hallwegh, Erich Siegfried Klein, Paul Olmühl, Franz Payer, Kurt Sauerland, Heinz Schommer, Karl Dolck.

** Sprachen kurse der Dolksbil- dungsstätte. Die NSG. ,Kraft durch Freude", Abteilung Volksbildungswert, eröffnet Anfang April wieder eine Reihe von Sprachenkursen, zu denen noch Anmeldungen entgegengenommen wer­den können.

** Zuweisungsschein als Ausweis f ü r H I. - K l e i d u n g. HJ.-Kleidung wird auf Be- zugsabschnitte der Reichskleiderkarte nur dann ab­gegeben, wenn der Inhaber der Karte gleichzeitig feinen HJ.-Ausweis vorlegt. Die Reichsjugendfüh­rung hat hierzu mitgeteilt, daß. bis zum Al. Juli der im Besitz der in das Deutsche Jungvolk und den Jungmädelbund aufgenommenen Zehnjährigen be­findliche Zuweisungsschein zusammen mit der vier­ten Reichskleiderkarte beim Kauf parteiamtlicher Uniformstücke als gültiger HJ.-Ausuuis vorg»1egt werden kann.

Landkreis Stehen.

* Rödgen, 30. März. Das Ehepaar Ludwig Schneider kann am morgigen Mittwoch, dem 31. März, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glück­wunsch.

Zahlstelle

Grünberg: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8-13 Uhr,

Hungen: Dienstag und Freitag von 8-13 Uhr,

Laubach: Mittwoch und Samstag von 8-13 Uhr, Lich: Montag und Donnerstag von 8-13 Uhr.

Vortragsfolge unterhielt in abwechslungsreicher Weise die Verwundeten aufs beste. Zu den Vor­stellungen im Laufe der Woche hatte die Intendanz des Theaters Verwundete 'einaeladen. Der Bann 116'der Hitler-Jugend hatte zu seiner Veranstaltung anläßlich der Verpflichtung der Jugend ebenfalls Verwundete zu Gast. Im Laufe der Woche kamen in allen Lazaretten Liebesgaben der Kreisamts­leitung Wetterau der NSV., wie..Zigaretten, Ge­bäck und Bonbons, durch die Betreuerinnen der NS.-Frauenschaft und den Lazarettbetreuer der NSKOV. zur Verteilung. Am Sonntag hatte die Ortsgruppe der NSDAP, in Beuern mit ihren Glie­derungen eine große Zahl Verwundete eingeladen. Diese waren Gäste bei den Familien und nahmen nachmittags an einer frohen Unterhaltung teil. Der Zellenleiter der NSDAP. Volk hatte die Veranstal­tung gut vorbereitet.

Aiesten-Klein-Linden.

Feldherrnhalle".

Damit wurde das GrenadierregimentFeldherrn­halle" zum Feldtxuppenteil der SA.-Standarte Feldherrnhalle, in der schon vor dem Kriege Frei­willige aus allen Gauen Großdeutschlands den kämpferischen Idealismus der SA. verkörperten. Bereits 1937 hatte Adolf Hitler den ersten J2l.= Führer, Hermann Göring, zum Chef der SA.-Stan­darte Feldherrnhalle ernannt und damit die beson­dere Bedeutung dieser Einheit gekennzeichnet.

Bei Kriegsausbruch traten die meisten Männer der Standarte freiwillig zu den Fallschirmjäger- und Luftlanderegimentern. Aus dem Rest der Stan­darte wurde das Infanterie-BataillonFeldherrn­halle" gebildet, das im Westen beim Durchbruch durch die Maginotlinie und bei den harten Kämpfen im Osten sich besonders bewährte.

Das Regiment hat somit eine kurze, aber stolze Tradition. Im Bewußtsein der besonderen Verpflich­tung, die sich aus seinem Namen ergibt, wendet es sich deshalb an diejenigen jungen wehrfähigen Deut­schen, die entschlossen sind, in glühendem Idealis­mus vorbehaltlos und unentwegt in vorderster Front für Führer und Volk zu kämpfen. Das Regiment

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Die Leidens- und Liebesgeschichte einer in unglück­licher Ehe lebenden Frau entwickelt sich Szene um Szene folgerichtig, spannend und psychologisch üben zeugend, eingebaut in die dramatisch bewegte Rah­menhandlung des Schwurgerichtes, das über den unaufhaltsam einer Katastrophe zutreibenden, mit Tötung aus Notwehr endenden Konflikt.zu urteilen hat. Im Gegensatz zu jener naturgegebenen Dramatik liegt über den analytisch entschleiernden Szenen der Vorgeschichte eine wortkarge, pausenreiche, oft dü­stere, selten von einer gewissen schwerblütigen und schwermütigen Jdyllik aufgehellte epische Ruhe und Gelassenheit, die an den Ton mancher skandinavi­schen Romane erinnert. Dazu paßt gut die weit­räumige, herbe Landsd)aft, welche die Kamera als ein atmosphärisch lebhaft mitspielendes Stimmungs- element ins Bild bringt, auch eine gelegentliche, vor­sichtig eingeführte Symbolik und ein bei aller Spar­samkeit in Wort und Gebärde recht ausdrucksvoller Darstellungsstil, der sich, zumal bei den Trägern der Hauptrollen, Raisu Leppänen und Aino Kaipainen, auch durch das Medium der Syn­chronisierung hindurch eindringlich behauptet, wäh­rend daneben einige mit heftigen komödiantischen Mitteln agierende Figuren in dieser sehr in sich ge­schlossenen Umgebung fast stilfremd anmuten. Der deutsche Besucher, der zumal im Kriege nicht häufig Gelegenheit hat, die vertraute eigene Leistung mit der anderer Nationen zu vergleichen, was immer lehrreich ist, wird diesem aus befreundeter Hand üargebotenen Beispiel mit besonderer Aufmerksam­keit begegnen.

Im Beiprogramm^ sieht man die hier schon be­sprochene neue Wochenschau und einen Kulturfilm aus dem Leben der Wildenten. Hans Thyriot.

Ein verdienter Turner gestorben.

Vor einigen Tagen ist der in der Gießener Ge­schäftswelt und namentlich in Turnerkreisen weit über Gießen hinaus bekannte frühere Kaufmann Karl Lang gestorben. Seit 1889 gehörte'er der Deutschen Türnerschaft an. Dem Männerturnverein Gießen, dessen Vorstandsmitglied er nahezu 30 Jahre war, hat er über 54 Jahre angehört. In Würdi­gung seiner Verdienste um die deutsche Turnsache hatte ihn der Männerturnverein Gießen vor Jah­ren zum Ehrenmitglied ernannt. Der Turnkreis 9 (Mittelrhein) der früheren Deutschen Turnerschaft und die Deutsche Turnerschaft selbst hotten in durch Verleihung ihres Ehrenbriefes ausgezeichnet. Karl Lang erfreute sich sowohl als alter Gießener wie auch als Turner in weiten Bevölkerungskreisen großer Wertschätzung.

Für unsere Verwundeten.

Die NS.-GerneinschaftKraft durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Auf­trage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem SonderreferatTruppen­betreuung" im Reichsministerium für Volksaufklä­rung und Propaganda in hiesigen Lazaretten fol­gende Veranstaltungen durch:

Lehrer Appelmann zeigte im Auftrage der Kreis­bildstelle in zwei Lazaretten verschiedene Filme über die Holzwirtschaft. In einem Lazarett spielte die Hauskapelle des Cafe Wien frohe Melodien. Die

var Mein lebensfroher, herzlicher Sohn, ItoS» unser jüngster Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Alfred Bormuth

Uffz. in einem Grenadier-Regiment

Inh. des E. K. 2, des Sturmabzeichens in Silber und der Ostmedaille

ist in den Kämpfen um Charkow im Alter von 31 Jahren für Großdeutschland gefallen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Elise Bormuth, geb. Bocher

Oberfeldwebel Georg Bormuth, z. Z. im Osten, und Familie; Oberleutnant Willy Bormuth, z. Z. Genes.-Komp., und Familie.

Gießen (Im Gartfeld 7), im März 1943.

02045

Einzahlung von Beiträgen, Ausstellung von Krankenscheinen, Annahme der An- und Abmel­dungen und sonstige Angelegenheiten werden von den Zahlstellen erledigt. r .

Leistungsansprüche (Auszahlung von Kranken­geld, Wochen- und Stillgeld) sind nicht bet den Zahlstellen, sondern bei den Hauvtkassen in Giehen, Ludwigstratze 12, und Kaiserallee 7, geltend zu machen. [1026p

Allg. Ortskrankenkasse

für Stadt- und Landkreis Gietzen.

Landkrankenkasse für den Landkreis Gietzen.

jammen. Es steht im Verband einer motorisierten Division mit ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten als Kradmelder, Kradschütze, Funker, Fernsprecher, Infanterie-Pionier, JG.-Schütze, Panzerjäger usw. Freiwilligen mit technischen Interessen ist besondere Gelegenheit geboten, ihre Fähigkeiten in einer Jn- fanterieeinheit zu bewähren.

Wer sich zum Eintritt in das RegimentFeld­herrnhalle" freiwillig meldet, wird zuerst kurzfristig in der SA.-StandarteFeldherrnhalle" ausgebildet. Er rückt dann zur - Ersatzeinheit des Regiments 'Feldherrnhalle" ein, wo die Ausbildung vervoll­kommnet und abgeschlossen wird. Freiwillige, die schon längere Zeit in der SA. stehen, können sofort dem GrenadierersatzbataillonFeldherrnhalle" über­wiesen werden. Don dort erfolgt die Zuweisung zum Feldregiment. Freiwillige, die zur SA.-Stan­darteFeldherrnhalle" einberufen werden, können auf ihren Wunsch und bei Tauglichkeit nach kurzer vormilitärischer Ausbildung auch zu einer Fall-

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Die Angehörigen des GrenadierregimentsFeld­herrnhalle" werden später nach ihrer Bewährung einen großen Teil de- Unterführer- urtb Führer­nachwuchses der SA. und der Bewegung Jtellen.

Melde dich sofort bei dem SA.-Sturm oder der SA.-Standarte deines Heimatortes als Freiwilliger zur SA.-StandarteFeldherrnhalle". Dort erfährst du alles Wissenswerte über EinstellungSbedinungen und Einsatzmöglichkeiten.

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Mansch- Schönberg, Wien ________________________02042/

Im Heim der Hitler-Jugend fand am Sonntag­vormittag in Gegenwart der Eltern und der Lehrer .... --ö .

die feierliche Verpflichtung der schulentlassenen Ju- tFront freigemachten Manner muffen erseht werden, gend von Klein-Linden und Allendorf (Lahn) start. *"E |S ° """""

Schulleiter Lehrer Möller verabschiedete die Kin­der aus der Schule, Ortsgruppenleiter Kehl sprach zu ihnen über die Bedeutung des Tages, worauf Kameradschaftsführer Jung als Vertreter der

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