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Das Eichenlaub für Oberwachtmeister primozic.

5 e r H n, 29.3an. (DAV.) Der Führer verlieh )<v Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreu- ;ef dem Oberwachtmeister Hugo primozic in der Mr Sturmabteilung als 185. Soldaten der deul-

bit cix'i Wehrmacht.

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1 Raum von Rschew vernichtete Primozic Ivllite September allein 17 Sowjetpanzer, bcimif inhchte er seine Abschußzahl auf 32 feindliche t ttimpfnxigen, wofür der Führer ihn mit dem Rit- lerfreuj auszeichrlete. Anfang Dezember 1942 schoß n einen 50. und bereits kurze Zeit später seinen

1 jti.Sowjetpanzer ab. Seine vorblldliche Tapferkeit jo8) nunmehr ihre Anerkennung durch die 93er« eijuna des Eichenlaubs, das er als er ft er U n » lietosf izier des Heeres erhalten hat. Hugo Ivvnozic wurde 1914 als Sohn eines Gerbers in Itzpnanq (Württbg.) geboren. Sein Pater fand im ijttfim Weltkrieg den Heldentod. Nachdem Primozic W Volksschule besucht und seine Lehrzeit als Schlos- «iec beendet hatte, trat er 1934 bei dem Art.-Regt. 5 mii um aktiver Soldat zu werden. Als Unteroffizier dm er am Westfeldzua teil. Dann wurde er auf Men Wunsch in eine Sturmgeschützabteilung ver- Ijefy und steht seitdem an der Ostfront.

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Generalleutnant Eibl seiner Verwundung erlegen.

herlin, 29.Jan. (DNB.) Am 19.12.1942 oer- i Iles der Führer als 21. Soldaten der deutschen Dl)rmacht dem damaligen Generalmajor Karl Eibl ) 15 Eichenlaub mit Schw erlern zum jüterkreuz des Eisernen Kreuzes. Damit hatten die Ienste eines aus der ehemaligen österreichischen e heroorgegangenen Offiziers ihre Anerkenn gesunden, der sich im Westfeldzug als Kom- eur eines Grenadier-Bataillons und im Krieg die Sowjetunion zunächst als Oberst und nandeur eines Grenadier-Regiments, später dmmandeur einer Infanterie-Division in ^ahl- schweren Kämpfen immer wieder durch seine lossene Führung und durch seine Tapferkeit tag höchste ausgezeichnet hat. Für die Erstür- [ von Chuignolles in Frankreich hatte er be- am 15. 8.1940 das Ritterkreuz erhalten. Seine kaspfentscheidenden Erfolge, vor allem bei dem Ringen um den Brückenkopf von Zwiahel, wurden am $1.12.1941 durch die Verleihung des Eichenlaubs Würdigt. Unvergänglichen Ruhm erwarb sich so- )au im November und Dezepiber 1942 seine !Di- )ifbn im Versaufe der schweren Abwehrkämpfe am Dor. Gleichzeitig mit der Verleihung des Eichen- «Llps mit;wertern wurde Generalmajor Eibl iur Generalleutnant befördert. Als Führer eines tzrrzerkorps bewährte er sich auch während des ;aren Ringens am mittleren Dotz. Mitten unter ijjeirn Soldaten, in vorderster Linie, traf ihn das 1«ringende Geschoß. Nach wenigen Stunden be- eii. erlag er der schweren Verwundung, ein rit- .Prlcher, jede Gefahr mißachtender Offizier, seinen SoDaten noch im Tode das Vorbild besten Man­ier und Führertums.

1$er neue Chef der Sicherheitspolizei und des SO.

I Berlin, 29. Jan. (DNB.) Der Führer hat Mf Vorschlag des Reichsführers ff und Chefs der duschen Polizei als Nachfolger des am 4. Juni ||I6<2 verstorbenen SA.-Obergruppenführers und Bcrerals der Polizei, Reinhard H e y d r i ch, den ^Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei, Dr. Ernst Kalten brunner, zum Chef der Siherheitspolizei und des SD. ernannt. ^-Grup- -U'ührer Dr. Ernst Kaltenbrunner tat bisher

Die Heimat bekundet unbeugsame Entschlossenheit

©er Gauleiter sprach am Vorabend des 30. Januar.

NSG. Der Vorabend des 10. Jahrestages der Machtübernahme stand im Zeichen einer von der Partei durchgeführten Kundgebungsaktion, auf welcher die Bevölkerung des Gaues ihk Be­kenntnis zum Nationalsozialismus und damit zur Freiheit unseres Volkes ablegte. In sämtlichen Ortsgruppen hatten sich die Volksgenossen um die Redner der Partei versammelt, um sich von ihnen die Bedeutung des. 30. Januar 1933 für den gegenwärtigen opfervollen Kampf der Nation um ihre Existenz aufzeigen zu lassen. Allenthalben be­wies die ernste Entschlossenheit, alle Kräfte für die kämpfende Front einzusetzen, ebenso wie die be­geisterte Zustimmung, die die Redner begleitete, wenn sie auf die seelischen und physischen Vorteile, die sich unser Volk mit dem Nationalsozialismus eroberte, zu sprechen kamen, die durch nichts zu beugende Siegeszuversicht der Heimat.

Besonders eindrucksvoll gestaltete sich eine Kund­gebung in der Gauhauptstadt Frankfurt a. M., wo Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger unter Hinweis auf die Grundlagen des 30. Januar 1933 einen leidenschaftlichen Appell an die Bevölke­rung richtete, die sieggarantierenden Kräfte der Opserfreudigkeit, der Tapferkeit und der Treue in der gegenwärtigen entscheidenden Stunde voll zum Einsatz zu bringen. Der Gauleiter kennzeichnete die Bedeutung des Tages der Macht­übernahme dahingehend, daß dieses Ereignis und die ihm folgende Aufbauzeit Europa vordem Untergang bewahrt habe. Keine der bürger­lichen Parteien wären je in der Lage gewesen, dem Ansturm aus dem Osten eine aussichtsvolle Verteidi­gungsfront entgegenzusetzen. Allein der National­sozialismus, der durch den tatkräftigen Aufbau unseres völkischen unb sozialen Lebens und durch die Wiederaufrichtunq einer starken deutschen Wehr­macht und Rüstung Dem Deutschen Reich ein festes Gefüge gab, ist es zu verdanken, wenn dem Kriegs­potential des Bolschewismus eine ihm überlegene Macht entgegengestellt werden konnte.

Mit dem Hinweis auf die Mord- und Terror­methoden des Bolschewismus in den von ihm be- setzten Gebieten kennzeichnete der Gauleiter die töd­liche Gefahr, die dem Leben unseres Volkes drohe, wenn es dem Bolschewismus je gelingen sollte, seine Weltrevolutionspläne in die Tat umzusetzen. Diese Erkenlnis müsse bei jedem Einzelnen ein Höchstmaß der Kraftentfaltung auslösen, um damit der kämp­fenden Front den'notwendigen Rückhalt für ihren cpfer- und entbehrungsreichen Einsatz zu geben. Eindeutig und klar zeigte der Gauleiter noch einmal die Verantwortlichen an diesem Dölkerringen auf. Der hassende Jude in der Gestalt der besitzgierigen Plutokraten und des völkermordenden Bolschewis-

Das Programm des Rundfunks am 30. Januar.

Um 16 Uhr spricht Reichsminister Dr. G o e b b e l s auf einer öffentlichen Kundgebung. Am Schluffe feiner Rede verlieft Dr. Goebbels eine Prokla­mation des Führers.

MUS kannte und kennt nur das eine Ziel: die Ver­nichtung jenes Volkes, das ihn zuerst m feiner gan­zen Gefährlichkeit erkannt hatte. Das deutsche Volk weiß das und wird dieses Wissen in einem uner­schütterlichen Willen und entschlossener Tat bis zum siegreichen Ende des uns aufgezwungenen Kampfes umsetzen. Es folge damit dem Rufe des Führers, der es in schwerster Stunde dem Untergang entriß und feit jenem Tage zum Leben geführt habe.

Der Beifall der Versammelten, unter denen sich vor allem auch Angehörige der Alten Garde der Partei befanden, bezeugte, daß der Appell des Gau­leiters verstanden worden war. Die Forderung nach unbeugsamer Entschlossenheit, die in allen Kundge- düngen der Partei aufgestellt wurde, wird im Ein­satz des Alltags ihre Erfüllung finden.

Dienst als Führer des ^-Oberabfchnittes Donau und als Höherer ff» und Polizeiführer bei den Reichsstatthaltern in Wien, Niederdonau und Ober­donau.

Eine faschistische Ehrenabordnung in Berlin.

Berlin, 29. Jan. (DNB.) Aus Anlaß des 10. Jahrestages der nationalsozialistischen Machtergrei- hing traf eine 18köpfige Abordnung der faschistischen Partei unter Führung des Nationalrates Tara- b i n i in Berlin ein.

Zu Ehren der faschistischen Abordnung gab Reichs- organisationsleiter Dr. Ley einen Empfang, zu dem neben dem Leiter der Partei kanzle i, Reichs­leiter Bormann, die Reichsminister Dr. Lammers unb Funk, Staatssekretär von Weizsäcker, Staats­sekretär Klopfer, Stabschef ber SA. Lutze sowie der italienische Botschafter Alfieri erschienen waren. Dr. Ley gao seiner Freude Ausdruck, baß er als derjenige, der im Auftrage des Führers seinerzeit zum 20. Jahrestag ber faschistischen Machtüber­nahme bie deutsche Delegation nach Rom führen durfte, jetzt die faschistische Abordnung in der Reichshauptstadt begrüßen könne. Gerade dieser Be­such lasse wieder die enge Schicksalsverbundenheit unserer beiden Nationen deutlich werden, die sich vor allem in diesen letzten Monaten wieder aufs sinnfälligste bewährt habe. Dann begab sich Dr. Ley mit seinen Gästen zu einem großen Rüstungs >

werk bei Berlin, um ihnen einen Eindruck davon zu verschaffen, welcher Arbeitsrhythmus Tag und Nacht in den deutschen Rüstungsbetrieben herrscht.

Auch Italien mobilisiert seine Volkskrast

Rom, 29. Jan. (DNB.) In Anbetracht des Man­gels an männlichen Arbeitskräften in wichtigen Zwei­gen der Rüstungsindustrie werden durch Derord- nung des Korporationsministeriums in einer Reihe von Gewerbezweigen, so im Verkehrs- und Trans­portwesen, im Vergnügungsgewerbe, sowie in der Betleidungs-, / Mode- und Lebensmittelindustrie die männlichen Arbeitskräfte durch weibliche Arbeitskräfte ersetzt. Binnen kurzem wer­den weitere Maßnahmen getroffen werden, um zahlreiche Gruppen von Spezialarbeitern i m H a n d- wert zum größeren Nutzen für die italienische Kriegswirtschaft einzusetzen. Die Maßnahmen be­deuten einen entschlossenen Schritt, so stelltTri­buna" fest, die arbeitskräftigen Männer für den­jenigen Einsatz vorzubehalten, in dem sie am mei - sten zu leisten vermögen. Wer nicht das Ge­wehr führe, ber solle wenigstens seine Arbeitskraft in solchen Arbeiten einsetzen, die vorwiegend Män­nern vorbehalten seien.

Roosevelt in Brasilien.

Buenos Aires, 29. Jan. (Europapretz.) Nach einer amtlichen brasilianischen Mitteilung hatten Präsident Roosevelt und der brasilianische

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Staatspräsident DargäS in Natal, Oft ber kutzn» sten Ostecke Brasiliens eine Unterredung. Als Haupt* gegenständ ber Besprechungen wird die U-Boot- Gefahr bezeichnet.Roosevelt und Vargas", so heißt es in dem Komuniqu^,erörterten die noch immer - bestehende U-Boot-Gefahr vom Karibischen Meer bis zum Südatlantik." Roosevelt machte auf der Rückreise von Casablanca ferner einen tunen Besuch in Liberia, wo er Negerverbänbe der dort stehenden USA.-Besatzungstruppen besichtigte. Die Unabhängigkeit Burmas.

Tokio, 29. Jan. (Europapreh.) In seiner Reichs­tagsrebe hatte Ministerpräsident Tojo bie Errichtung eines unabhängigen Burma angekündigt unb in Aussicht gestellt, baß auch bie Filipinos bei aufrichtiger Zusammenarbeit mit Japan in abseh­barer Zeit mit ihrer Unabhängigkeit rechnen kön­nen. Der Sprecher des Jnformationsamtes, Hon, betonte, Japans Versprechungen würben tatsächlich in bie Wirklichkeit umgesetzt. Die USA. hätten vier Jahrzehnte lang bie Philippinen mit dem Versprechen der Unabhängigkeit hingehalten, während England dem indischen Volke noch nicht einmal für die Nachkriegszeit bie Freiheit zu sichern walle.

Unter Leitung ber japanischen Militärverwaltung fanb in Manila eine Besprechung statt. Eine hier­bei von der Militärverwaltung abgegebene Verlaut­barung verlangt, daß die gesamte philippinische Be­völkerung bei ber Befreiung bes Landes unb ber Beseitigung aller feindlichen Elemente mit den japanischen Streitkräften zusammen­arbeitet. Die Filipinos müßten weiterhin bie Initiative zum wirtschaftlichen Auf­bau mit Hilfe Japans ergreifen. Schließlich sei eine grundlegende Neuausrichtung ber philippinischen fiebenseinfteUung, vor allem eine Abkehr v o n dem norbamerikanischen Einfluß, nö­tig. Dies wären bie Vorbebinungen zur Errichtung eines unabhängigen philippinischen Staates.

furchtbare Rache der Bolschewisten.

B u f a r e ft, 29. Januar. (DNB.) Die Zeitung Viatza" berichtet über entsetzliche Racheakte ber Sowjets in bcn geräumten Teilen bes Ostkaukasus. Der wilde Mord der Bolschewisten richte sich besonders gegen die mohammedanische Ge- birgsbevölkerung, die sich noch zur Zeit der bolsche­wistischen Herrschaft wiederholt gegen bas Sowjet­regime erhoben hatte. Die Mitglieder des Aeltepen- rates in den balkarischen unb kabarbinischen [Dör­fern, darunter viele Mekkapilger, seien auf einem Platz dufammengetrieben und erschos- s e n worden. Kadis unb Mullahs (mohammebanifche Geistliche) feien vor bcn Moscheen unb Gebets- Häusern gehenkt worden. Die Exekutionen würden in aller Öffentlichkeit vorgenommen und die Se* volkerung gezwungen, ihnen beizuwohnen. Dabei habe es sich mehrfach ereignet, baß biefe Zwangs­zuschauer im Augenblick der Hinrichtung gleichzeitig von hinten mit Maschinengewehren beschossen wor­den sind. Die ganze Bevölkerung sei entsetzlichen Folterungen unterworfen unb flüchte, von Spezial­formationen der GPU. bis in die Berge und Wälder verfolgt. Häuser unb Wirtschaftsgebäude seien nach ihrer Ausplünderung in Brand gesteckt worden. Die systematische Vernichtung der mohammedanischen Türkenstämme bestätige die Aussagen der gefluchte­ten Kabardiner und Balkaren, daß Moskau bie Aus­rottung ber unbequemen Kaukafusstämme bis in die kleinsten Einzelheiten organisiert habe.

Verdunkelungszelt:

30. Januar von 18.02 bis, 7.37 Uhr.

31. Januar von 18:04 bis 7.36 Uhr.

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