Ausgabe 
30.1.1943
 
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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen)

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satz auch unter den erschwerten Bedingungen der Kriegszeit geleistet mi^b, schilderte uns der Leiter des Reichsbahn-Kameradschaftswerkes Gießen in

trieb alles getan wird, um ihnen die Arbeit und die familiären Verpflichtungen leichter zu machen.

So wissen z. B. die Mütter ihre Kinder im NSD.- Kindergarten, oder bei größeren Betrieben in dem werkeigenen, unter Leitung von NSV-Kinder- schwestern stehenden Kindergarten den ganzen Tag über wohlgeborgen und gut beköstigt. Die weit­gehenden Betreuungsmaßnahmen durch das Mutter­schutzgesetz, die vielfältigen Hilfeleistungen, die aus der Tätigkeit der Sozialwalterinnen für die schaf­fenden Frauen und Mädchen erwachsen, die Er- holungsmäglichkeiten durch das einzig in der Welt dastehende HilfswerkMutter und Kind" der 916.« Volkswohlfahrt, weitgehende Rücksichtnahme der Be­triebe auf unabweisbare häusliche Verpflichtungen der verheirateten Frauen und eine Menge anderer sozialer Maßnahmen machen es den Frauen und Mädchen, namentlich auch den Müttern, viel leichter als früher, den Weg zur Arbeitsstätte zu gehen. Daraus erwächst die freudige innere Bejahung der

Frauen und Mädchen als Arbeitskameradinnen.

Eine Unterhaltung mit der Sozialwalterin

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Sauersfrau. Zwar leisten Familienangehörige in gtwissem Ausmaß Hilfe, auch fremde Arbeitskräfte arden zur Verfügung gestellt, aber sie alle sind nch nur ein oft recht magerer Behelf. Die Frage i r berufs« und landfremden Arbeitskräfte konnte «der bisher noch nicht in ausreichender Weise ge- ! t werden, und so werden der Bauer bzw. die

tage u. a. auch darum schwerer denn je, weil große Teile des Personals zum Dienst außerhalb des Reiches abgeordnet find. Zum Ausgleich leisten un* fere in der Heimat wirkenden Eisenbahner sechs bis acht Wochen lang an jedem Werktag und Sonntag Dienst, bis ihnen einmal ein Sonntag zur Ausspan« nung freigegeben werden kann. Dennoch sind alle Männer mit dieser Inanspruchnahme zufrieden, weil sie wissen, daß dieser starke Einsatz dringend notwendig ist und ihre Kameraden draußen in fremden Ländern immer noch mehr zu leisten und außerdem ihre Familien nicht um sich haben. Diese opferfreudige Bereitschaft ist aber auch daraus zu­rückzuführen, daß in unseren Eisenbahnern als gute Frucht des Nationalsozialismus vorbildliche Karne- radschast und harmonisches Zusammenarbeiten aller Männer an den Aufgaben ihres gemeinsamen Wer­kes herrschen. Hinzu kommen die weitgehenden so-> zialen Betreuungsmaßnahmen, die im Geiste des Nationalsozialismus frühere Einrichtungen immer mehr ausgebaut haben oder neue soziale Werke er­stehen ließen, die bisher auch schon reiche Früchte trugen.

Allen voran steht hier neben der Reichsbahn» beamten-Krankenversorgung und der Betriebs« krankenkasse das Reichsbahn-Kameradschaftswerk, das nicht nur den Beamten und Arbeitern der Reichsbahn, sondern auch deren Familienangehöri« gen zugute kommt und ein Stück Sozialfürsorge dar- stellt, das alle Anerkennung verdient. Daneben stehen jetzt im Kriege die Sozialmaßnahmen zur Betreuung der Familienangehörigen der zur Dienst­leistung außerhalb des Reiches abgeordneten Eisen­bahner, die ohne Anrechnung auf den Üblichen Urlaub kostenlos erschlossenen Möglichkeiten zur Erholung ruhebedürftiger Eisenbahner, die vom Reichsbahn- Kameradschaftswerk Gießen für unseren Bezirk in Bad Brückenau, für die weiblichen Bediensteten in Carlshafen geschaffen wurden, die Berufsbera­tung für die Jugend der Eisenbabnerfamilien, die Tätigkeit der Jugendwalterinnen usw., die allesamt . darauf ausHerichtet sind, für die Männer der Reichs­bahn und ihre Familienangehörigen kameradschaft­liche Hilfeleistungen zu entfalten, die von dem Ge­danken des besten sozialen Dienstes erfüllt sind.

In diesem Geiste der Gemeinschaft stehen unsere Eisenbahner mit ihnen aber auch die Beamten und Angestellten aller übrigen staatlichen und kom­munalen Behörden und öffentlichen Dienststellen allezeit tatfreudig und einsatzbereit auf dem Posten, um an ihrer Stelle in Treue und hingebendem Dienst dem Führer bei seinem Werk und für' uiu seren Sieg zu helfen« &

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Die Heimat im Dienste der Front.

Männer und Frauen aller Berufe arbeiten mit für unseren Sieg

letzten Mann des Betriebes bis zur leitenden Stelle, Tag und Nacht, Woche um Woche, bei Wind und Wetter alle Kräfte aufbieten, um den Erfordernissen

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gerneinschaft beschwingt, aber auch von dem Bewußt- fein gestärkt, daß von der Staatsführung, der ,

Partei und ihren Dienststellen, sowie von dem Be- schlichten Worten« Daß unsere Eisenbahner, vom

ihres jetzt besonders schweren Dienstes zu genüge das stellte er uns als die selbstverständlichste zli gelegenbeit aller Reichsbahner klar vor Augen.

Der Eisenbahnerdienst in der Heimat ist heutzu-

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Der heutige zehnte Jahrestag der Macht­ergreifung ist ein besonderer Meilenstein in der Geschichte des deutschen Volkes. Er ist auch ein Tag, an dem unsere Volksgemein­schaft erneut und freudig ihren Willen be­kundet, zu jeder Zeit und vor allem jetzt in­mitten des Krieges in treuer Verbundenheit zum Führer und feinem Werk zu stehen. Als Beispiel dieses entschlossenen Willens be­richten wir hier über einige Unterredungen, die wir in den letzten Tagen hatten.

Das Landvolk int seine pflicht.

Das Landvolk wird auch im vierten Kriegsjahre «ine Pflicht erfüllen. Diese schlichte und für uns alle g bedeutsame Feststellung war der Kernpunkt einer rcterre&ung, die wir mit zwei durch ihre Berufs- ?Uung und ihre Leistungen über die engere Hei- at hinaus bekannten Bauern von Lang-Göns 1 itten. Die beiden Männer machten kein Hehl dar- j5, daß die landwirtschaftliche Arbeit unter den igenwärtigen Verhältnissen mit außerordentlichen chwierigkeiten verbunden ist, aber sie ließen auch ir den starken Willen erkennen, diese Schwierig- iten unter allen Umständen zu meistern und die Forderung des Führers an das Landvolk, unsere i-nährungswirtschaft auch im vierten Kriegsjahre i sichern, nach jeder Richtung hin zu erfüllen und »rüber hinaus den großen Aufgaben der Zukunft Me Wege bereiten zu helfen.

Unsere Bauern und Landwirte haben bisher fton alle Kräfte drangesetzt, um die vom Reichs­nährstand gestellten umfangreichen Kriegsaufgäben erfüllen. Reben dem Bauern hat in allen Bettie- tn die Bäuerin die Hauptlast der schweren Arbeit

Aus der Stadi Gießen.

Freiheit des Dienstes und des Opfers.

Ein Volk zu fein, ist unser starker Glaube. Das Brausen und Surren und Hämmern der Millionen Maschinen in Stadt und Land, das tägliche Schaffen rastloser Hände und Hirne wölbt sich empor zum gewaltigen Dome der Arbeit. Niemand darf spre« d>en von seinem Leben im Volke, steht er nur äu­ßerlich in ihm und denkt in kühler Berechnung nur an persönlichen Nutzen und daran, wie er die Ar­beit der anderen zu seinem Vorteil verwende. Erst dann darfst du sagen, daß du um den hohen Sinn des NamensVolk" weißt, wenn du nicht von außen mit dem Verstände, sondern tief innen mit deinem Herzblut dem Ganzen verbunden bist.

Wo einer erkennt, daß er mit allem, was er wirkt und schafft, denen verpflichtet ist, die vor ihm wirk« tcn, die neben ihm jdjaffen, da wächst jene tiefe Idee von der Freiheit des Dienstes und des Op­fers auf, in der als höchste sittliche Steigerung das Leben des Einzelnen und das des Ganzen feine letzte Vollendung erfährt. Denn Freiheit und Die­nen find hier verschmolzen zur Einheit der Bruder­schaft und Kameradschaft, da beides wiederum in diesem einen Namen gipfelt: Volk. Dem Volk sind wir verfallen vom ersten Atemzuge an, und wir bleiben ihm verpflichtet bis zu unserem letzten. Wir dienen alle. Denn der Dienst des einzelnen schafft erst des Ganzen Freiheit. Des Ganzen Freiheit aber ist ein Teil von uns. Und so sind Dienst urü) Freiheit, Pflicht und Recht die tiefen Kräfte, mit denen wir die Schätze unseres Ledens heben.

Freiheit! Wo findest du sie? Sieh um dich her auf die Millionen, die Schulter an Schulter mit dir stehen. Sieh sie dir an, die Kameraden und Gefähr­ten deines Ledens, das du nid)t leben kannst ohne sie, und du weißt: Ich finde meine Freiheit nur bei ihnen, denn sie tragen sie mit sich als ein Pfand meiner Treue. Meine Freiheit ist die Liebe zu mei­nem Volke. Das ist die Liebe, die alles zu opfern vermag. Und diese Freiheit, von der jeder weiß, daß, sie sein eigen ist, die als kostbarster aller Schätze vom ganzen Volk behütet wird, ist sie nicht das Schönste, Teuerste, was es auf Erden gibt? Ich bin nur frei, solange ich meinem Volke diene. Ich bin nur frei als Kamerad unter Kameraden, ich bin rei, solange es die anderen sind, solange mein gan­zes Volk in Freiheit lebt.

Meine Freiheit ist die Freiheit meines Volkes, und wo Millionen dies in ihrem Herzen tragen, da ist's ein Herzschlag, der sie alle treibt, da sind die vielen eine Macht und eine Kraft. Sie alle sind ein Volk, ein Volk in Freiheit! Weil keiner mehr sich selber sieht und nur den Kameraden, weil keinerIch" spricht, sondern alleWir". Da wird das Volk zum Volk, wird Deutschland zu dem Na­men, in dem es groß zusammenklingt von Glau­bensmacht und Treue, von Opfersinn und Pflicht­erfüllung, von Kameradschaft, Liebe und Heldentum. Was ruft das Volk zu Tapferkeit und Trotz und Zuversicht? Der Enkel ist es tief in deinem Blut, das Volk, das in Jahrhunderten durch uns einst leben will! Dieser Ruf ist es, der so gewaltig aus den Trümmern von Stalingrad aufsteigt ugh dessen Widerhall mir alle so mächtig im Herzen verneh­men! Dieser Ruf ist es, der jene Männer kämpfen und opfern hieß und sie zu einer Schar von Hel» den erhöhte. W. J.

Italienischer Besuch in Gießen.

Auf Einladung unserer Stadtverwaltung besuchte am gestrigen Freitag der Königlich Italienische Vize­konsul in Frankfurt a. M., Teruzzi, unsere Stadt. Der Gast "traf nachmittags kurz nach 15, Uhr auf dem Bahnhof ein, wo er von dem Hoheitsträger Kreisleiter Backhaus und Bürgermeister Dr.Hill

Arbeit, die sich z. B. häufig dadurch kundtut, daß Frauen oder Mädchen, die einmal wegen Erkran­kung aussetzen müssen, bestrebt sind, so schnell als möglich wieder zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen, weil sie der Meinung sind, daß durch ihr Fehlen die Kameradinnen mehr Arbeit als gewöhnlich auf sich nehmen müßten.

Der Stolz auf die eigene vollwertige Arbeits­leistung, der Gedanke der Betriebskameradschaft, die innere Verbundenheit mit den unter den Waffen stehenden Kameraden und die Anerkennung, die den schaffenden Frauen sowohl im Betriebe als auch überall in der Volksgemeinschaft für ihren natio­nalen Einsatz mit Recht zuteil wird, sind für sie starke Faktoren des seelischen Auftriebs. Sehr er­freulich ist ferner die Tatsache, daß sich durch die Urlaubsvertretungen von Studentinnen, die er­holungsbedürftige Frauen und Mädchen vorüber­gehend am Arbeitsplatz in den Betrieben ersetzen, ein schönes Band der kameradschaftlichen Verbunden­heit zwischen den schaffenden Frauen der körper­lichen und der geistigen Arbeit über den Betrieb hinaus ergeben hat.

Die deutsche Frau inmitten der Arbeit steht gerade jetzt auf besonders wichtigem Posten, den sie mit vorbildlichem Eifer ausfüllt in dem Bestreben, sich immer als gute Kameradin der draußen kämpfenden und der daheim mitschafsenden Männer zu erweisen. In dieser Gemeinschaft sich künftighin gleichfalls für unseren Sieg einzusetzen, wird für die nunmehr auf breitester Grundlage zur Mitarbeit aufgerufenen Frauen und Mädchen ebenso eine Ehre fein, wie sie bisher schon den schaffenden Kameradinnen der Ar­beit zuerkannt wurde.

Stärkster Einsatz unserer Eisenbahner.

Die Männer der Reichsbahn haben schon in Frie­denszeiten, noch mehr aber jetzt im Kriege gewal­tige Aufgaben zu erfüllen, die den Einsatz aller Kräfte erfordern. Wie stark und freudig dieser Ein-

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Wir sitzen in einem Gießener Betrieb einem Nonne gegenüber, der unmittelbar von seinem Terkplatz gekommen ist. Sein blauer 2Irbeitsan3ug urb seine von harter Arbeit kündenden Hande sind Zeugen großer körperlicher Anstrengungen Wir unterhalten uns mit ihm über den Arbeitseinsatz in feinem Betriebe. In schlichten Worten Gilbert er uns den üblichen Tagesablauf an feiner Arbeite ftette. Viele Kameraden müssen schon zu sehr früher 5unbe heraus, da sie in der Umgegend von Gie- fctn wohnen und entweder mit der Bahn, mit Dem Omnibus, mit dem Fahrrad oder zu rZuß Oier?« i pigern müssen und trotz Dunkelheit, Winb und Vetter stets pünklich zur Arbeit erscheinen. Es sind unter den Arbeitskameraden neben Den jungen Kräften auch viele ältere, ja sogar hochbetagte Beteranen der Arbeit, die Tag für Tag ununter- Sachen am Werkplatz schaffen. Die Arbeit beginnt irüh am Tage, sie endet erst am späten Nachmittag. Dann müssen viele Männer noch den langen H^m- törg über Land zurücklegen, so daß der Abend schon langst gekommen ist, wenn sie wieder zu Haufe

«ß am Ablauf dieses Wirtschaftsjahres das ganze wiederum mit Genugtuung wird feststellen finnen: unsere Bauern und Landwirte haben auch in vierten Kriegsjahre, wie schon immer bisher, di' Ernährung des deutschen Volkes sichergestellt! .Die günstige Witterung des vorigen Herbstes er­möglichte die rechtzeitige Durchführung der Be« fall arbeiten für alle Winterfrüchte. Bei dem bis­herigen günstigen Verlauf dieses Winters sind jetzt mreulicherweise keine Auswinterungsschäden zu verzeichnen. So geht unser Landvolk mit guten Hoffnungen dem Frühjahr entgegen; die Saaten z« gen einen befriedigenden Stands und die für die nxitere Aussaat bestimmten Vorräte stehen bereit. Kicksprechend den Weisungen des Reichsnährstandes ist der Anbau von Oelfrüchten weiterhin verstärkt tiorben, um dadurcy zur vermehrten Fetterzeugung leizutragen. Der Anbau von Brotgetreide, von Kartoffeln und Zuckerrüben wird, den Erfordernis­fen unserer Volksernährung entsprechend, minde- fkns auf der Grundlage des Vorjahres gehalten, m den meisten Fällen aber noch weiter gesteigert l| Mrden, um immer größere Vorräte unserer wich- tieften Lebensmittel bereitzustellen. Die Milcherzeu- ging wird ebenfalls noch mit aller Tatkraft aus- ij fljbaut, damit im neuen Wirtschaftsjahre möglichst ncch größere Mengen zur Milch-, Butter- und ftiseversorgung -zur Verfügung stehen. Den Man- gi[ an Kraftfuttermitteln für die Milchkühe konnten nufere Bauern und Landwirte nach der vorjährigen

| »ten Rübenernte bisher weitgehend ausgleichen mb dadurch die Milchablieferung steigern, für das

i itue Wirtschaftsjahr hoffen sie in der gleichen Weise je weiteren Steigerungen der Milchablieferung zu gttangen. Auch die Frage der Versorgung der Ucker mit Düngemitteln werden unsere Bauern und Landwirte mit aller Bereitwilligkeit zum pro-

! Aktiven Schaffen in befriedigender Weise lösen. Hl5 eine der wichtigsten Gegenwarts-, aber auch bedeutungsvollsten Zukunftsaufgaben sehen sie fer­ner den umfassenden weiteren Ausbau der Schweme- stcht an, für deren gedeihlichste Lösung sie alle Mit- iel und ihr ganzes Können einsetzen werden.

Für alle diese großen Aufgaben erblicken unsere Bauern und Landwirte den besten Ansporn in der Ltsache, daß ihrer Arbeit immer wieder vom Kchrer selbst und von anderen maßgebenden Man- wm des Staates und der Partei, aber auch von nuferer Volksgemeinschaft insgesamt die berechtigte und wohlverdiente Anerkennung zuteil geworden ist Gestärkt durch diese Wertschätzung wird unser Lcndoolk sich weiterhin für den deutschen Sieg ein­igen und sich auf seinem Arbeitsfeld als das be- vöhren, was sein schönster Ehrentitel ist: der lKhrstand des ganzen deutschen Volkes zu fern!

Oie Männer am Deckplatz.

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Alle sind mit großem Eifer bei ihrem Schassen.

Van den jungen bis zu den ältesten Jahrgängen legen sie ihre ganzen Kräfte und ihr volles Können M für das gute Gelingen des Werkstücks. Peinlich

Betrieb eine Werkküche dafür, daß den Männern an jedem Tage zur Mittagszeit eine kräftige und wohlschmeckende warme Mahlzeit geboten wird. Einrichtungen zur schönen Freizeitgestaltung sind ebenfalls vorhanden und werden in den Arbeits­pausen gerne benutzt. Daß diese sozialen Maßnah­men fördernd auf die Arbeit einwirken, versteht sich von selbst.

Aber noch stärker ist für die Männer an den Ar­beitsplätzen die Auftriebskraft des Gedankens, daß sie mit ihrem eifrigen Schäften eine Kameraden­pflicht gegenüber der Front erfüllen und an ihrem Teile dazu beitragen, unser Reich und seine dem Wohle der ganzen Volksgemeinschaft dienenden sozialen Einrichtungen, wie das Leben unseres Vol­kes überhaupt gegen die Zerstörungs- und Unter­drückungspläne des Bolschewismus und der west- lid)en Plutokrcttien zu sichern. In dieser klaren Er­kenntnis leisten die Arbeiter der Stirn und der Faust in diesem Betrieb wie auch diejenigen ah allen anderen Stätten deuftcher Arbeit gern und unermüdlich ihren Beitrag zur Erringung des Sieges.

ragen müssen, in solchen Betrieben, deren Besitzer en a Wehrmacht einberufen wurde, liegt die Arbeits- nahezu ganz allein auf den Schultern der

achten sie darauf, daß unter ihren Händen Prä­zisionsarbeit im besten Sinne des Wortes entsteht, )enn sie wissen, daß nur mit untadeliger Arbeit die Verpflichtung der Heimat gegenüber unseren Kämp­ern an der Front erfüllt ist. Dieser vorbildliche Einsatz der Männer erfolgt in dem Bewußtsein der kameradschaftlichen Verbundenheit mit denen, die zum Schutz der Nation an den Fronten stehen; er wird aber auch gestärkt durch das Wissen, daß im nationalsozialistischen Deuftchland die Menschen der Arbeit in gebührender Weise geachtet und geehrt und alle sozialen Maßnahmen zu ihrer Betreuung und zur Verbesserung ihrer Lage angewandt werden.

Diese Betreuung beginnt schon an der Arbeits­tätte durch die Schaffung aller betriebsmöglichen Erleichterungen, Verbesserungen am Werkplatz, Ein­richtung von Werkküchen und schönen Speiseräumen owie mancher anderer Dinge, die zum Wohlbefin­den der schaffenden und von ihrer Arbeit ermüde­ten Menschen dienen. So sorgt z. B. auch in diesem

Die Heimat schmiedet die Waffen.

Groß ist der Verbrauch an Kriegsmaterial aller Art in dem gewaltigen Ringen um Sein oder Nichtsein unseres Volkes. RasUos schafft die Heimat, um der Front die Waffen für den Kamps zu liefern. (Scherl-Bild erdienst-M.)

-x ^uerin sich auch im neuen Wirtschaftsjahr in der E Luptsache nur auf die eigene Arbeitskraft gestellt feien. Ader sie gehen mit ungebrochenem Mut und jtprfer Kraft an ihre Aufgaben, und sie sind gewiß,

einem Gießener Betrieb zeigt uns aüfs neue, wie schaffensfreudig und unermüdlich Frauen und Mäd­chen an den Stätten der Arbeit tätig sind, um zur Erfüllung der Aufgaben der Heimatfront beizutra­gen. Alle diese Frauen und Mädchen aus der Stadt und vom Lande, junge und ältere, unverheiratete und verheiratete, wissen, daß es mehr denn je auch auf ihre emsig schaffende Mitarbeit ankommt; sie alle haben das Bestreben, an den Arbeitsstätten die Lücken zu schließen, die durch den Fortgang der Männer zu den Waffen entstanden sind. Wer Ge­legenheit hat, diese Frauen und Mädchen bei Der Arbeit zu beobachten, der muß sagen, daß sie mit ganzer Hingabe an ihrem Arbeitsplatz wirken. Da­bei werden sie von dem Gedanken der Schicksals-

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