Ausgabe 
30.1.1943
 
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sinnigsten und unerträglichsten Grenzverletzungen des Versailler Diktats zu fordern. Der Führer hat, wie er innenpolitisch den legalen Weg gegangen war, auch in der Außenpolitik Deutschlands Rehabi- litierung in einem, gemessen an dem Unrecht von Versailles außerordentlich bescheidenen Umfang durch gütliche Vereinbarungen mit den beiden Welt­mächten wie mit Deutschlands Nachbarn im Osten, Polen und der Tschecho-Slowakei, zu erreichen und überdies die Welt durch ein Abrüstungsabkommen, das diesen Namen verdient hätte, von der schweren wirtschaftlichen Last eines ständig sich gegeneinander steigernden Wettrüstens und damit von dem über den Völkern hängenden Damoklesschwert eines neuen Weltkrieges zu befreien versucht. Weder in Paris noch in London haben die maßgebenden Männer die auch für ihre Länder sich bietenden großen Chancen einer Verständigung mit dem neuen nationalsozialistischen Deutschland richtig ein­zuschätzen gewußt. Unter dem Druck des von Juden gegängelten Präsidenten der Vereinigten Staaten blieb München eine Episode und eine gütliche Aus­einandersetzung mit Polen und der Tschechoslowakei über Danzig und den Korridor wie über das Schick­sal des Sudetendeutschtums wurde hintertrieben. Es kam zum Kriege, in dessen ersten Phasen die deutschen Waffen unserem Volke- die Lebensräume gewannen, die der Spruch der Geschichte, wirtschaft­liche Vernunft und geopolitische Gegebenheiten ihm als dem Kernvolk Mitteleuropas Angewiesen haben.

Aber es geht um weit mehr, als um deren Be­hauptung. Seit sich unter jüdischer Aegide die bei­den großen Plutokratien der alten und der neuen Welt mit dem Bolschewismus gegen uns zusam­mengefunden haben, wissen wir, daß wir um die nackte Existenz unseres Volkes zu kämpfen haben. Gegen eine korrupte, innerlich morsche und dem Untergang verfallene alte Welt, die aus dem- difch-plutokratischen Ungeist,in dem sie wurzelt, keinen großen, dölkerbewegenden, zukunftsträchti­gen Gedanken zu entwickeln vermag, aber um so sturer hinter einer demokratischen Kulisse auf ihrer völkerentnervenden Ausbeutungspolitik beharrt und neue uferlose Weltbeherrschungspläne verfolgt, und gegen den zur Vollendung der Weltrevolution gi­gantisch gerüsteten Bolschewismus, dessen giftige Früchte nur gedeihen können auf dem blutigen To- tenacker europäischer Kultur in der Dunstatmo- Iphäre der Zersetzung aller gesunden nationalen Instinkte, gegen diese beiden Prinzipien der Ver­neinung allen menschlichen Fortschritts und aller organischen Weiterentwicklung der Völker zu einer höheren Gemeinschaft verteidigen wir mit unseren Verbündeten, den von gleich starken nationalen und sozialen Impulsen getriebenen und um neue Le­bensformen ringenden jungen Völkern auf dem ganzen Erdball, die Grundlagen einer besseren, weil gerechten und ausgewogenen Weltordnung, die den tragenden Gedanken der am 30. Januar 1933 zum Stege geführten nationalsozialistischen Weltanschau­ung, den Gedanken der Volksgemeinschaft und des sozialen Volksstaates auf weltpolitischer Ebene aus­weitet zu einer Arbeitsgemeinschaft der Völker, die in den ihnen von Natur und Geschichte zugewiese- nen Lebensräumen die Aufgaben übernehmen, die nach ihrer besonderen Anlage und ihren Fähigkei­ten, ihrem Fleiß und ihrer Arbeitskraft ihnen zu- kommen. Aus dieser Perspektive ergibt sich, daß wir uns nicht in einer bloßen machtpolitischen Ausein­andersetzung befinden, wie sie fast jedes Blatt im Buch der Weltgeschichte füllt, sondern in einem Kampf der Weltanschauungen, der die Jahrhunderte zu scheiden bestimmt sein wird. Der weltweiten Ausdehnung dieses Kampfes über alle Kontinente und Meere der Erdkugel hinweg entspricht durch­aus die bis tief an die Wurzeln der Lebensauf­fassungen greifende Divergenz zwischen uns und dem plutokratisch-bolschewistischen Moloch. Und aus dem Charakter dieses Feindes erhellt, daß dieser Kampf der Weltanschauungen gleichzeitig für uns ein erbittertes Ringen um Sein oder Nichtsein der Nation, ein Kampf auf Leben und Tod bedeutet, der durchgestanden und gewonnen werden muß, weil nur der Sieg Deutschlands und seiner Verbündeten uns vor der Vernichtung retten kann, die uns Plutokraten und Bolschewisten aus dem tödlichen Haß heraus, der sie allein Zu­sammenhalt, geschworen haben.

Wir setzen ihm aus der Kraft der Idee des Na­tionalsozialismus, die uns groß und stark gemacht hat, den gleichen Geist des gläubigen Vertrauens, der Unbedingtheit und des zähen Kampfwillens, der äußersten Hingabe und Opferbereitschaft entgegen, die jene erste kleine Schar nationalsozialistischer Kämpfer beseelte, als sie dem Ruf des Führers folgte auf einen Weg, der nur Hohn und Spott, Verfemung und Verfolgung zu bieten schien. Und dieser Geist, der der gleichen Wurzel entspringt wie die hehrsten Tugenden preußisch-deutschen Sol­datentums, erfüllt unsere Wehrmacht, für deren un­sterbliche Taten in der zweiten Winterschlacht an der Ostfront das Heldentum der Männer von Stalingrad steht, die Wochen hindurch ganz auf sich selbst gestellt unter unvorstellbar harten Kampfbedingungen und bittersten Entbehrungen am Lebensnotwendigsten den von allen Seiten pau­senlos heranbrandenden Wellen der sowjetischen Uebermacht standhalten, trotzig und treu bis zum letzten Schuß, bis zum letzten Atemzug, von der gleichen Idee williger Aufopferung für die Sache des Ganzen erfüllt, wie einst die kleine Schar des Spartänerkünigs Leonidas, die sich im Paß von Thermopylae mit ihren Leibern dem Ansturm des Perserheeres entgegenstemmte undwie das Ge­setz es befahl" mit ihrem Heldentod halfen, das Abend­land vor der Barbarenflut .zu retten. Von einer keineswegs geringeren weltgeschichtlichen Tragweite ist die Entscheidung, um die wir heute ringen, denn Europa ist das Ziel, das sich der Bolschewismus ge­steckt hat. Der deutsche Soldat, der in den furcht­baren Abwehrschlachten des östlichen Winters gegen die vielfache Ueberzahl der bolschewistischen Heere und gegen den Masseneinsah ihres Kriegsmaterials zäh und verbissen seinen ehernen Schild vor die deutsche Heimat hält, hat mehr als unseren Dank verdient. Er hat ein Recht darauf, zu fordern, daß die Heimat, die er schirmt, in gleicher Haltung nicht nur selbstverständliche Einschränkungen und Bela­stungen auf sich nimmt, sondern in äußerster Kraft- entfaltunq und letzter Hingabe für die vordringli­chen Aufgaben des Krieges neben die kämpfende Front tritt, wetteifernd tn Opfersinn und Pflicht­treue. Alles, was wir an Kraft, Härte und Ent- fchlossenheit in uns tragen, wollen wir Tag für Tag, Stunde für Stunde bedingungslos und ganz einsetzen für den Sieg unserer Waffen in einem Ringen, an dessen Ende es nur Größe oder Unter­gang geben kann, zur Verteidigung unseres natio­nalsozialistischen Reiches und alles dessen, was es für jeden Einzelnen von uns an unwägbaren Wer­ten tn sich schließt. Das sei unser Gelöbnis am zehnten Jahrestage der nationalen Erhebung unse­res Volkes, für dessen Zukunst wir alle die Ver­antwortung tragen vor unseren Kindern.

Sozialisten erkämpfen ihr Reich.

Von Reichsleiter Dr. Robert Leh.

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Erringen um eine weltgeschichtliche Entscheidung

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Von Regierungsrat Heltmut Sommer.

und die wett in den Sudosten hinein« süddeutscher Wurzel herauswachsends Ostmark mit den Stammlanden der

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Schutzmacht des Abendlandes erwiesen Das Reich ist der geschichtliche Schnittpunkt all«

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öo dient unsere Parole der Leistungssteigerung zwar in erster Linie den Kriegsersordernissen, d. b. ber Sicherung der von der Front verlangten Was- fen, Munition und Geräte. Die Leistungsertuchti- gung dient aber zugleich und nicht minder der Entfaltung des Könnens der gesam­ten Nation, sowohl zur siegreichen Führung unseres Freiheitskampfes als damit letzten Endes auch zur Schaffung der Grundlage für einen gro-

Jnteressen und Traditionen Europas geworden. In der vierten Phase rückt ganz Europa irt neue weltpolitische Zusammenhänge. Die deutsch« Revolution, die mitteleuropäische Revolution, die,ge< samteuropäische Revolution münden in eine welt»

und wirklich unsere ganz« Kraft aufbieten, wird auch uns allen der Segen einer glückli­cheren Zukunft zugute kommen. Vorerst ab« wird der Helm immer noch fester gebunden wer» den, Hammer und Pflug immer noch härter in die Fäuste genommen. Wir schaffen und kämpsenl Wir Sozialisten Adolf Hitlers und das sind wir alle lassen nicht nach, bis kein äußer« Gegner mehr unser Großdeutsches Reich bedrohen kann.

Wenn der Führer vor dem Reichstag erklärte, daß er aus diesem Kriege als noch fanatischeres Nationalsozialist zurückkehren werde, so liegt darin die Ankündigung eines sozialistischen Aufbauwerke, das alle früheren Wünsche noch weit in den Schot« ten stellen wird. Vor ihm aber steht der hatte Kampf, dem jeder Atemzug gilt.

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Unser Kampf seit 1914, nun bald seit z Jahren, hat uns hart und unerbittlich gemacht, gesamte deutsche Volk ist entschlossen, diesmal eine halbe Stunde zu früh in seinem Ringen i zulassen. Wir wollen und werden die letzten Bc tone auf dem Schlachtfeld haben und dann Sieger unser Volk in eine noch glücklichere Zukunft führen. Hierzu trägt jeder Hammerschlag T v Heimat bei, für den der betbunbernsroerte, gera\ in diesen Wintertagen wiederum den letzten Einsatz unserer Soldaten verlangende Kampf an den Fron« ten der Ansporn ist. Die schaffenden deutschen Men. scheu haben in den wenigen Aufbaujahren vor die« fern Kriege an sich selbst und am Aufstieg ihrer Na­tion erlebt, zu welcher von uns heute nur zu ahnen­den Höhe der Führer unser Volk führen wird.

Wenn wir im Kampf weiter zusammenstehen

eherner Koloß auf tönernen Füßen, sondern ein. geschmeidiges Instrument der produktiven Planung, und Gestaltung. In Adolf Hitler hat es einen Mei­ster gefunden, Der es mit allen Gaben überragend' Größe ergriffen und als Werkzeug eines geschichd lichen Auftrages beherrscht hat.

Ein vierfaches Wachstum war in diesem Auftrag der Geschichte eingeschlossen. Die erste Phase war der politische Abschluß der im vorigen Jahrhundert steckengebliebenen Entwicklung der deutschen Einheit. Im Großdeutschen Reich sind die un sprunglich in den nordöstlichen Kolonisationszonen des alten Reiches ausgebildeten Lebensformen des Preußentums und die weit in den Südosten hineir wirkende, aus " 4

Es ist der 30. Januar 1933, der Tag der Machtergreifung des Ratio nalsozia- lismus. Es ist derselbe Termin, mit dem das Zeitalter, dessen Anbruch durch die Kanonade von Valmy signalisiert wurde, endgültig abgelaufen ist. Allerdings die Zäsur des Jahres 1933 schneidet tiefer in die Geschichte als die des Jahres 1792. Auch die Französische Revolution war ein Welt­ereignis ersten Ranges. Sie hat Vergängliches zer­stört, Vergängliches neu hervorgebracht und Blei- bendes hinterlassen. Sie hat wesentliche Grund- lagen der politischen, gesellschaftlichen und wirt- schastlichen Lebensformen des bürgerlichen Zeit­alters freigelegt und ausgebildet. Am Ende aber war diese Revolution vor dem Hintergrund der Wandlungen in der politischen Struktur Europas betrachtet, doch nur die letzte Phase einer Entwick- hing, die schon mit dem Zerfall des Ersten Reiches der Deutschen, der Auflösung der politischen Ein­heit des Abendlandes und der Ausbildung des europäischen Partikularismus begonnen hatte. Eben diese Entwicklung, die nicht nur das Zeitalter der Französischen Revolution, sondern au.' '' hergehenden Jahrhunderte seit dem L.a.......

neuen Zeit umfaßt, wird mit dem 30. Januar 1933 abgeschlossen.

seitdem hat ein .neues Zeitalter begon­nen. Die Verknüpfung und innere Verbindung ber Ereignisse ist schon heute für jeden Zeitgenossen deutlich zu sehen. Dor zehn Jahren stand die Um- wälzug in Deutschland selbst im Vordergrund: die Umformung einer parlamentarischen Demokratie in einen Führerstaat, die Umschmelzung eines zer­brochenen Volkes in eine geschlossene Einheit und die Konzentration aller Energien auf die Bekamp- fung der Arbeitslosigkeit. Das war schon damals mehr als ein noch so kühnes Regierungsproaramm. Denn alsbald stellte sich heraus, daß die Serbin* düng von Nationalismus und Sozialismus die stärksten Kräfte der Zeit angerufen und eine einzig­artige geschichtliche Revolution eingeleitet hat. Sie hat nicht nur alle überlieferten Formen des öffent­lichen Lebens zerbrochen, sondern auch schöpferisch

Sendung der Ostmark mit den Stammlanden des alten Reiches zusammengefügt und im neuen Still Zu einer mächtigen Einheit vereint worden. Aus dem fo vereinigten und in den historischen Gegen» sätzen überwundenen Erbe Friedrichs des Großeit und Maria Theresias hat sich die zweite Phase ent« wickelt. Dem endlich geschlossenen deutschen Natio­nalstaat ist schon in der Stunde seiner Vollendung die historische Verantwortung der Idee bei Reiches zugewachsen, zunächst die Verantwort tung für die Ordnung und Führung der im Osteil breit vorgelagerten nationalen Mischzonl Mischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer.

In der dritten Phase, die durch den Krieg be­schleunigt worden ist, hat das Reich der national sozialistischen Revolution in feiner engen Verbin­dung mit den imperialen Ansprüchen der faschisti« lcken Revolution eine noch viel weiter 'reichende Aufgabe und Verantwortung übernommen. Es haf sich als die geschichtliche Ordnungsmacht bei europäischen Kontinents und im Kampf

Als die Französische Revolution es sind jetzt 150 Jahre her dem alten Europa in aller Form den Krieg erklärt hatte, war sie zunächst nur auf eine schwach und zögernd geführte Vorhut der alten Mächte gestoßen. Doch bau) fiel nach Longwy Ver­dun und dann kam der Tag der Kanonade von Valmy! Das alte Europa wagte keine Entscheidung und zog sich vor dem Heere der Revolution zurück.

Das war am 20. September des Jahres 1792. Es war ein weltgeschichtlicher Termin. ,Von diesem Tage an sind Europa und die Welt gezwungen worden, sich mit der Französischen Revolution aus­einanderzusetzen. Rur wenige Zeitgenossen mögen das damals deutlich empfunden haben. Die Ge­schichte will ihr Antlitz nur zagend enthüllen. So mögen es auch nicht viele gewesen, sein, die sich an jenem Tage vor zehn Jahren der heute wie­derkehrt volle 'Rechenschaft darüber geben konn­ten, daß wiederum eine weltgeschichtliche Stunde geschlagen hatte. In den zehn Jahren freilich, die seitdem vergangen sind, haben sich so tiefgreifende Umwälzungen vollzogen, daß selbst ein stumpfes und träges Gemüt von dem heißen und drängen­den Atem der Ereignisse bewegt und erregt wer­den muß. Heute braucht sich niemand in müßige Spekulationen zu verlieren, um zu begreifen, daß in den Erschütterungen der Gegenwart ein ganzes Zeitalter versinkt und ein neues aufsteigt. Selbst der Zeitpunkt des Umbruchs ist mit aller Genauig- kett zu fixieren. Das Datum kann auf dem Kalen­der abgelesen werden.

den Bedürfnissek des 20. Jahrhunderts nachgebildid waren und dem deutschen Volke eine seit Jahr­hunderten verlorene geschichtliche Operationsbasis. zurückgegeben haben. Das äußere Ergebnis war öie- Zusammenballung eines überlegenen, einheitlich, durchgebildeten, unter starker Führung nach innen und außen aktionsfähig gemachten Machtkerns ht! ber Mitte Europas. Dieser Machtketn aber war teiiu

irbening rnährunl i sichern, Ber h> -Dege!

Als ich 1938 in London war, sagte mir ein eng­lischer Lord:Horen Sie endlich auf mitKraft durch Freude", mit Ihren Schiffsfahrten usw. Un­sere englischen Arbeiter wünschen das jetzt auch schon. Bisher genügte es, ihnen einen Schnaps zu geben." So war es, die Plutokraten machten den Arbeiter besoffen. Das nannten sie dann sozial. Wir lehnen dies ab. Wir wollen unseren Arbeitern Kul­tur bringen, sie an allem teilhaben lassen, was Deutschland besitzt und was wir jetzt erkämpfen. Bei uns wird es niemals Arbeitslose geben. Der Versorgungsplan des englischen Plutokraten Be- veridge tischt erst jetzt soziale Versicherungsabsichten auf. Die bei uns schon vor 50 Jahren verwirklicht wurden. Dabei setzt Beveridge eine dauernde Ar­beitslosigkeit in England von mindestens 1,6 Mil­lionen Arbeitern (dies entspräche bei uns im Ver­hältnis zur arbeitenden Bevölkerung mehr als 3 Millionen Dauerarbeitslosen) voraus.

Allein in dieser einen Tatsache zeigt sich die gaüze Unwahrheit des Pseudosozialismus der Geg­ner. Wir wollen ganz davon absehen, daß von 21 Millionen Erwerbstätigen in England 10,8 Mil­lionen ein Einkommen im Jahre von unter 1250, RM. haben. Dieser Armut der englischen Massen steht gegenüber, daß 10 000 englische Plutokraten je wett über 100 0M, RM. verdienen und daß von 33 konservativen Unterhausmitgliedern, die zwischen 1931 und 1938 starben, jedes im Durch­schnitt 2,5 Millionen RM. Vermögen hinterließ. Die englischen Lords schöpften den Reichtum der Welt ab, ließen diese Schätze aber nicht ihrem ge­samten Volke zukommen. Don dem Narr im Wei­ßen Hous. Roosevelt, ganz abgesehen, der sein Land zum Mittelpunkt des Weltjudentums machte, der die USA. an die Spitze der Verbrechen, Schiebun­gen, Bestechlichkeit, Kulturlosigkeit brachte.

Diele Millionen Menschen in Amerika haben feit langen Jahren nicht einmal das Minimum zum Leben und verkommen in unvorstellbarer Weise, ohne die Aussicht, daß das traurige Los ihrer Fa­milien jemals besser werden könnte. Allein in Neu- york leben mehr Juden als in ganz Palästina zu­sammen. Im ersten und im zweiten Weltkrieg be­reichern sich die USA -Millionäre uno USA.-Juden unvorstellbar, während das breite amerikanische Volk die Rechnung bezahlen muß.

Roostvelt selbst hat anläßlich seiner zweiten Wahl im Kongreß erklärt:Ich sehe in unserem Volk einige zehn Millionen Bürger, denen noch heute der größte Teil dessen vorenthalten ist, was nach den bescheidensten Maßstäben als lebensnot­wendig empfunden wirb. Ich sehe Millionen Fa­milien, die sich abmühen, von den Einkommen zu leben, die so mager sind, daß das Gespenst einer Familienkatastrophe täglich vor ihnen steht. Ich sehe Millionen, denen die Mittel fehlen, um die Er-

Wenn in diesen Tagen das deutsche Volk einen Augenblick zurückblickt und überschaut, welchen Ge­winn ihm die vergangenen zehn Jahre brachten, so wird an erster Stelle die sittliche Befreiung der von ihrer Arbeit lebenden Volksgenossen stehen. Bevor Adolf Hiller die Macht übernahm, galt der arbeitende Mensch als Ausbeutungsobjekt. Marxi­sten und Juden mißbrauchten ihn für ihre politi­schen Geschäfte und mußten ihn unzufrieden halten, damit der Arbeiter ihr Anhänger blieb. Kapitalisten und Feudale beuteten die Arbeitskraft und die Fähigkeiten der auf Lohneinkommen Angewiesenen zugunsten ihrer eigenen Bereicherung aus. Der arbeitende Volksgenosse war für die einen nur eine Wählermasse, die man am Gängelbande halten mußte, damit sie ihre Stimme den marxistisch-jü­dischen Parteien gaben. Die Bonzen dieser Parteien führten dann bis zur nächsten Wahl ein glänzendes Leben, bereicherten sich und ließen den Arbeiter weiter verkommen. Der Unternehmer sah in) Ar­beiter und im Lohn lediglich einen Unkostenfaktor, den nym nicht anders behandelte als jeden weite­ren Unkostenfaktor auch.

Mit allen diesen Dingen räumte der National­sozialismus auf. Für ihn gibt es keineindustrielle Reservearmee" von Millionen Arbeitsloser. Er ge­nießt das Vertrauen des Volkes auf Grund feiner politischen, sozialen und kulturellen Taten. Das Recht auf Arbeit, das der Führer verkündete, beseitigte mit einem Schlage die politische und wirt­schaftliche Entrechtung der schaffenden Menschen. Das Recht auf Arbeit sichert jedem Volksgenossen ständig einen Arbeitsplatz, den er dank seiner ras­sischen Eigenschaften, feiner Leistungen und charak­terlichen Haltung beanspruchen kann. Wenn es im Kriege notwendig wurde, bestimmte Arbeitsplätze durch Dienstverpflichtung zu vesetzen, so liegt hier ein Notstand vor, den wir im Kampf um die deut­sche Freiheit auf uns nehmen müssen.

Die nächsten Etappen sind zu bekannt, als daß ich sie hier im einzelnen aufzählen müßte. Dieser ethischen und moralischen Emporhebung des schaf­fenden Menschen lag die Ueberzeugnug des Na­tionalsozialismus zugrunde, daß der Arbeiter und Bauer kraft ihrer rassischen Stärke, ihrer fachlichen Kenntnisse, ihres Fleißes und des Wertes ihrer Familien für die Volksgemeinschaft zu den wert­vollsten Bestandteilen ber Nation ge­hören. Der tüchtige arbeitende Mensch kann in Deutschland alles werden, auch seinen Kindern sind alle Tore bis hinauf zum Betriebsführer und Offi­zier geöffnet

Es war selbstverständlich, daß unter Adolf Hitlers Führung alles nur Mögliche geschah, die schaffenden deutschen Menschen an den Freuden dieses Lebens teilnehmen zu lassen und sie auf der anderen Seite beruflich und gesundheitlich weitestgehend zu för­dern.Kraft durch Freude" war aber noch mehr. Indem dieses Werk die Menschen reisen ließ, sie in andere Teile ihres Vaterlandes und sogar ins Aus­land führte, wurde ihr Blick geweitet. Wir holten die Menschen aus dem kleinen Alltag, dem kleinen Dorf, aus dem Milieu ihrer Dachstube hinaus und erweiterten ihren Horizont. Wir führten sie an die Kultur, an das Theater, über den Urlaub an deut­sche Landschaften heran und gewöhnten sie an einen größeren Raum. Das ist notwendig, wenn wir die vor uns liegenden Aufgaben in Europa, insbeson­dere im Osten, auf lange Sicht meistern wollen. Hierzu trat unser Leistungsertüchtigungs- werk, das den Menschen ernwglichte, ihr Können zu vermehren und damit selbst an ihrem sozialen Aufstieg zu arbeiten. Die betriebsärztlichen und übrigen Maßnahmen zur gesundheitlichen Vorsorge, die außer der Deutschen Arbeitsfront insbesondere die NSV. durchführte, kräftigen unseren Volks­körper überaus wertvoll.

So traten wir in diesen uns aufgezwungenen Krieg als ein politisch einiges, sozial auffteigenbes und in ber Willensbildung auf den unbedingten Entschluß zur äußeren Befreiung ausgerichtetes Volk ein. Die Kriegserfordernisse ließen nun unsere soziale Entwicklung nicht stillstehen, sondern brach­ten uns einen erheblichen Schritt weiter. Der Krieg offenbarte uns allen, daß Sozialsein doch viel mehr bedeutet, daß Sozialismus sich nicht in der Er­füllung von Forderungen erschöpft, und mögen sie noch so berechtigt sein. Sozialismus besteht nicht in Geschenken. Der Arbeiter empfindet dies zuallererst. Wir erkannten immer mehr: die Leistung ist das Höhere. Die Leistungsgemeinschaft steht noch über Der Betriebsgemeinschaft. So stellten wir den Satz auf: Nicht der ist ein sozialer Betriebsführer, der nun alle Forderungen bewilligt, sondern der Betrieb ist sozial im höchsten Sinne, ber die mo­dernsten Anlagen hat, die modernsten Maschinen hineinstellt, die beste Arbeitsmethode entwickelt, die vernünftigste Arbeitsordnung besitzt, kurzum, der dem Menschen den bestmöglichen Arbeitsplatz gibt, auf dem erdas Höchste zu leisten vermag

Der Arbeiter verlangt nicht Geschenke, sondern er erwartet moderne Maschinen, bestmögliche Ar­beitsplätze, die Chance zum Einsatz höch­sten Könnens von seinem Vorgesetzten. Dann wird er sein Teil schon dazu tun. Er will, was er fordert, verdienen, er will es nicht geschenkt haben, er will leisten können. Von ber Gemeinschaft ver­langt er und kann er erwarten, daß sie die Tore zum beruflichen Aufstieg weit öffnet.

In diese Auffassung von Sozialismus sind wir durch den Krieg so recht hineingewachsen. Die Lei­stung ist unsere Ehre. Wer nichts leistet, hat in unserer Gemeinschaft keinen ehrenvollen Platz. Un­ser Sozialismus ist kein Geschenk des Himmels. Wir verzichten auf Almosen, wir wollen uns per­sönlich ein setzen. Dieser persönliche Einsatz begrün­det unser soziales Wollen. Eigenschaften, die wir brauchen, sind Fleiß, Können, Kühnheit und Mut.

Sozialismus ist keine Phrase. Alle Programme von Karl Marx, Lenin, Stalin, L6on Blum und wie sie alle heißen mögen, nutzen nichts. Davon wird man nicht satt, davon geht es niemandem besser. Wenn man will, daß es einem besser gehe, dann muß man s e l b st dafür Stein auf Stein schichten, muß man arbeiten, bauen, tägliche Ar­beit zusammenfügen. Wer in seinem Betriebe schafft und etwas leistet, kann eine entsprechende Bezah­lung verlangen und ist nicht mehr auf Geschenke angewiesen.

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umfassende Umwälzung einzigartigen StilH Mitten in dieser Phase, die alle Großmächte bei Erdballs in Bewegung gesetzt hat und einer ver­sinkenden Welt das groß entworfene Bild einer neuen Welt entgegenstellt, ist heute der Endkamp! zu bestehen. Für den Endsieg aber bürgt nicht nut der Erfolg der Waffen, sondern auch die innere Logik der Geschichte. Sie verbindet alle vier Phasen der bisherigen Entwicklung zu einer unlösbaren Einheit. Keine ist von der anderen zu trennen, alle zusammen aber sind ohne das fundamentale Ereig« nis vom 30. Januar 1933 nicht vorzustellen. Deut« ttcher als je wird heute klar, baß an diesen; Tag» Weltgeschichte gemacht worden ist.

Diese allumfassende Schau auf den etanbort bei Weltpolitik dieses Jahrhunderts war nötig, um dtt außenpolitischen Erfolge des Reiches Adolf Hitlers Jahrzehnt im einzelnen anzusprechem Durch den Zusammenbruch von 1918 war Deutschi land aus der Liste ber europäischen Großmächts rmd zum Prügelknaben der schrankeni, losen Willkür derSieger" von Versailles gewo

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Zeugnisse unserer Fabriken und Farmen zu faufen, und die durch ihre Armut viele andere Millionen um Arbeit und Schaffensfreude bringen.

Wenn Roosevelt das Resultat feiner eigenen I Aufbauarbeit" als Präsident so trefflich kennzeich, I net, dann können wir uns ausmalen, wie unvor1 stellbar das Elend in USA. wirklich ist.

Wir können schon sagen, baß wir Nationalsozia­listen trotz der Armut unserer Nation an Raum und Bodenschätzen die Probleme anpackten und mu­tig an ihre Lösung gingen. Wir stellten unsere po. sitioe, lebensbejahende und aufbauende Welt ge­gen die negative, zerstörende, vernichtende Weltau- ichauung Judas.

Wie wir die inneren Fragen entschlossen anpack­ten, setzten wir den gleichen Fanatismus ein, als Deutschland zum zweiten Male vor dem gegneri­schen Ueberfall von außen her geschützt werden mußte. Es ist uns nichts geschenkt worden. AuL in Zukunft müssen wir alles, was wir besitzen wol­len, s el b st schaffen, erkämpfen, erobern und