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30.1.1943
 
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Samstag, 30 /Sonntag, 3t.IanuarM5

Gietzener Anzeiger

Alles für unser nationalsozialistisches Reich!

Oas Gelöbnis des deutschen Volkes am zehnten Lahrestage -er nationalen Erhebung im Gchicksalskampf der Nation

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Der Sieg will verdient sein!

.Das Schicksal ober die Vorsehung werben benen

ben Sieg geben, ble ihn am meisten verbienen. Wir

was uns Vatlonalsozlalisten, bie wir aus bem ersten

lagen, DcuuytH uiugu tu) |uy uuc um ju niuji *'*«*3 «««*

*buu» |-bie befaitistischen Erscheinungen einer zerfallenen, große Reich einer in Leib unb Freud verbundenen raus- bürgerlich-marxistischen welk, sonbern bie Millionen1 engen Volksgemeinschaft. Denn eine große, lichte

Seite zeigt dieser Krieg ja boch: nämlich bie große

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,3tur aus blesem vielleicht schwersten Kampfe unserer Geschichte wirb am Ende bas hervorgehen,

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Das ist heute bas Wunberbare, baß wir nicht mehr vereinsamt als Prediger in ber Düste stehen, wie es mir einst gegangen ist, sonbern bah jebes Dort, bas wir in bas. Volk hineinrufen, heute einen tausenbfältigen Wiberhall finbet. Unb wenn ber Gegner glaubt, uns burch irgend etwas mürbe zu

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fochten werden, gleichmütig hinzunehmen, ebenso- i wenig wie ihn Rückschläge gleichgültig lasten können. ra «am (am«« «o ««»4« xi l . ..l..

tapferer Männer, bie bas Aeußerske getan hatten, und bie einfach strauchelten, weil bie Heimat in der kritischen Stunbe ihrer nicht mehr würbig war unb versagte. Ich.war damals ber Ueberzeugung, botz, wenn es gelingen würbe, erst einmal bas beutfche Volk im Innern zu orbnen unb feinen besten Kern zu erfassen, bann ein Jahr 1918 sich nicht mehr würbe wieberholen können."

Kamerabschaft. Das unsere Partei im Erleben immer anstrebte, bie Volksgemeinschaft zu bitben aus bem Ergebnis des ersten Deltkrieges heraas, bas wirb nun gefestigt. Alle beutfchen Stämme tragen ihren Anteil, Die Grünbung bes Großbeutfchen Reiches wäre sonst nur ein staatsrechtlicher Akt gewesen. So ist es eine mit bem Vlute aller gekennzeichnete ewige Urkunbe, eine Urkunbe, bie niemals mehr aus­löschen kann, gegenüber ber alles Gerede unb Ge­schwätz von ben Gegnern vollständig wirkungslos fein wird: vor allem aber auch eine Urkunde, die diesem Staat nicht nur die machtmäßige Form, son­dern den inneren Gehalt gibt."

Der Führer am 30. September 1942.

aenben, der Opferfreudigkeit, der Tap­ferkeit und Treue durchkämpfen. Der 30.Ja- nuar 1933 wurde von ihnen erobert. Unsere Auf­bauerfolge waren das Ergebnis ihres Einsatzes. Auch die Freiheit unseres Volkes, der Sieg über den völkermordenden Bolschewismus und seine Hel­fershelfer werden nur dann errungen fein, wenn wir nach ihren Gesetzen kämpfen und arbeiten. Dieses sei uns mahnende Verpflichtung und ernstes Gelöbnis zugleich.

machen, bann irrt er sich. Er kann mich nicht be­wegen, von meinem Ziel abzugehen. Ls kommt bie Stunbe, ba schlage ich zurück, unb bann mit Zins unb Zinseszins."

Der Führer am 8. November 1942.

Marschall der ruhmbedeckten unbesiegten Armee des Weltkrieges ihre Huldigungen darzubringen, da hatte der fanatische Wille eines einzi-

Oer Wille zum Sieg.

Als vor einem Jahrzehnt, in den Abendstunden des 30. Januar 1933, die braunen Bataillone Adolf Hitlers durch das Brandenburger Tor die traditio­nelle Triumphstraße der Reichshauptstadt entlang zur Reichskanzlei marschierten, um dem Führer eines neuen Deutschlands und dem greisen Feld«

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ner und Neider unseres Volkes nur dann siegreich yaue o e r fanatische 215 1 Ile eines einji« bestehen lünnen, wenn wir ihn unter rücksichts- g e n M a n n e s gesiegt, der fünfzehn Jahre zuvor.

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Dch dein Fortsein von zu Hause in der Schule , Ganz und gar ober kann er Leute nicht begreifen, -rückbleibt und später BiLungslücken aufweisen' die etwa Rückschläge mit dem Lächeln dessen quit=

Annahme uun iiucien für bie Mittagsnummer biS 8*/, Uhr desBormittagS ÄJtriiirnrVrrifr

für bie Ühlhmeter-Heile von 22 Millimeter Weite: 71Höt. tür #Vamihenan- zeigen unb vrivate <Seiegenbciteaiuetnen

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193. Jahrgang Nr. 25

Errn-eini.ttj anbei Sonntags unb tt-erertagS

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Heren, ber damit seine eigene Rückständigkeit be­friedigt findet, die niemals an das große Wollen der politischen Leidenschaft glauben konnte.

Ein ausländischer europäischer Betrachter sagte in diesen Monaten:Der geistige Zustarck» der Welt macht unter dem Druck der ungeheuren Umfor­mungen, die vor sich gehen, eine Wandlnug durch. Der Gedanke, der prophetisch ist, greift gleichzeitig in die Vergangenheit zurück, um dort die Wurzeln seiner Kraft zu finden. Kants Glaube an die Frei­heit des Menschen und der kategorische Charakter des moralischen Gesetzes sind verwandt mit dem Streben des Nationalsozialismus nach einer Härte, die nur auf einem absoluten Glauben basieren kann." hier hat ein Angehöriger eines Nachbar­volkes formuliert, was als lebendiger Gehalt un­sere Tage erfüllt: dos Einbezogenwerden in ein ungeheures Schicksal, in eine Verpflichtung, die ab» solut, vollständig, umfassend ist. Es gibt kein Aus­weichen vor diesem Schicksal. Es ist größer unb mächtiger als der persönliche Wille des Einzelnen, der glaubt, auf Grund -irgendwelcher gewohnter Vorstellungen sich außerhalb der großen Bewegung der Geschichte stellen zu können. Die Ablösung eines Zeitalters ourch ein anderes, einer Wett durch eine andere bringt Opfer mit sich, die der Einzelne er­tragen muß. Die Rettung unseres Lebens als Volk und die Bewahrung der europäischen Kultur vor Bolschewismus unb Plutokratie erzwingen eine Zu­sammenfassung aller Kräfte unseres Volkes und der uns befreundeten oder anvertrauten Völker unseres , Erdteils. Dieser Akt der Gemeinbürgschaft, der am schönsten durch die freiwilligen Kämpfer aus allen beteiligten Nationen an der Front ousgedrückt wird, schafft die europäische Solidarität und damit schon die neue Lebensform unseres Erdteils. Sie ist zweifellos nicht mehr bürgerlich-liberal, das Pri­vatinteresse voranstellend, sondern sie trägt den so­zialistischen Charakter eines Lebens der Volksge­meinschaft, ohne den eine Zukunft der beteiligten Völker nicht zu denken ist. hier wirken sich imma­nente Kräfte und Ideen aus, die zu einem bestimm­ten Zeitpunkt der Geschichte ins Leben treten müs­sen. um ein Fortleben und Fruchtbarbleiben der Völker zu ermöglichen. Fruchtbar bleiben bedeutet schöpferisch bleiben. Und allein dem Schöpferischen gehört die Zukunft. Sie gehört weder einer libera- listischen Willkür, einem bloßen Selbstgenuß des Individuums, noch dem seelenlosen Mechanismus.

Den Weg Europas hat der Mann gewiesen, der am 30. Januar 1933 an die Macht tarn: Adolf Hitler. Mit ihm siegt die Idee der organischen Ordnung des Lebens der Völker, die jetzt durch eine Fieberkrije gesunden.

Organische Ordnung gegen das Chaos

Von Curt Hotzel.

Des 30. Januar 1933 gedenken, heißt heute nach zehn Jahren sich bekennen zu dem Gesetz, nach dem wir angetreten. Nach diesem Gesetz, der Eroberung des Staates durch die Idee des Nationalsozialismus vollzieht sich mit eherner Folgerichtigkett nunmehr der Sieg der neuen Idee <m Kampfe um ein freies Europa. So wie sich der Kampf der Partei um die Macht im Reich folgerichtig am 30. Januar 1933 erfüllte, so muß unb wird sich dieser gigantische Kampf um eine neue Ordnung erfüllen. Die Zeit ist dafür genau so im Reifen, wie sie es um die Jahreswende 1932/33 für den innerpolitischen Sieg der neuen Staatsidee war. Es geht heute nicht mehr um willkürliche Improvisationen machthung­riger Gruppen so wenig wie damals im Innern des Reiches dafür mehr Raum war. Es geht um die Erfüllung der Schicksalsaufgabe. Dr. Goebbels sprach von demGeburtsakt einer neuen Epoche", den mir schmerzlich miterleben, und er kennzeich­nete gleichzeitig jene hauchdünne Schicht des poli­tischen Spießertums, die keine Vorstellung von den säkularen Aufgaben" hätte, die die nationalsoziali­stische Führung sich gestellt hat. Diese Aufgaben können nur mit politischer Leidenschaft gelöst wer­den, ja sie können sogar nur von Menschen mit politischer Leidenschaft erblickt und angefaßt wer­den! Der 30. Januar 1933 aber war der Sieg der schöpferischen politischen Leidenschaft!

Daß politische Leidenschaft nicht mit blindem

wird oder nicht. Bildungslücken und andere unver­meidliche Nachteile einer kriegsbedingten Lebens­führung sind wieder zu schließen und zu beheben, geschändete, gequäUe und zuletzt zu Tode gemar­terte Körper aber vermag niemand mehr zum Le­ben zu erwecken. So unbarmherzig hart wie diese Frage ist, so unbarmherzig hart aber werden wir alles, was uns auf dem Wege zu unserer Freiheit und damit zu unserem Leben entgegentritt, auch in unseren privaten und persönlichen Bezirken aus­rotten. Der Maßstab, mit dem wir hier messen, heißt allein: Dient unsere Tätigkeit wahrhaftig der kämpfenden Front oder nicht? Wer vor dieser Frage nicht be­steht, hat selbst die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, oder aber er wird sich zu dieser Konsequenz durch entsprechende Maßnahmen zwingen lassen müssen. Das Schicksal, das allein in unsere Hände

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reue waren sie dem Führer auf dem Wege zum Januar gefolgt. Dabei sei daran erinnert, daß :r größte Teil dieses Weges keineswegs in der aeifternben Stimmung von Heilrufen und Wahl- * folgen zurückgelegt wurde, sondern daß er zum frntaus überwiegenden Teil ständig den äußer- ße n Einsatz des Einzelnen für die Idee strderte. Der Kampf im Älltag, am Arbeitsplatz, an dr Stempelstelle, auf der Straße waren fein wesent- lcher Inhalt, nicht die kurzen erhebenden Stunden

das Leben jedes Einzelnen von geht. Wir sehen dieser Gefahr eiskalt ins W und geben uns keinen Illusionen hin. Heute J-cn wir vor der Alternative: Leben ober Jfb. Wir wissen das unb handeln danach. Alle : senken, die wir aus den Gewohnheiten des Frie- ; *ns heraus heute noch gegen eine weitere Ein- kisung unserer persönlichen Bequemlichkeit ins i'-'d führen wollen, sind hinfällig. Es geht heute 3-$ nicht darum, deutsche Mutter, ob dein Kind Mch deinen notwendigen Arbeitseinsatz und damit

N unferem Derteidigungskampf gegen den zweiten dlojetischen Ansturm aus dem Osten ejnzusetzen Ifl'ien.

Zeder Volksgenosse weiß heute, daß allein hr Nationalsoziali smus in der Lage ist, fr Machtkampf gegen den Bolschewismus sieghaft ft bestehen. Denn er allein war es, der den Men- tt-n, bie in 48 Parteien und damit Meinungen ittfvlittert ohne jede Zielrichtung und Hoffnung kiinbämmerfen, einen einheitlichen Wil» Insimpuls verlieh und sie damit in mora- °IÖer wie physischer Hinsicht gegen die Gewalten organisierten Untermenschentums wappnete.

3r wissen aber darüber hinaus, daß der 30. Ja- juar 1933, an welchem dieser Wendepunkt in der ätschen Geschichte ein tret, nicht nur ein Wende- FJift der Geschichte unseres Volkes, sondern der 6 schichte des europäischen Konti- Unts schlechthin ist. Es gibt niemanden ther uns, der dem Moloch Bolschewismus hätte 8 berftanb leisten können. Europa wäre binnen Aizester Zeit zu einem weiteren Aktivposten der bcwfets auf ihrem Wege zur Weltrevolution ge­ltet worden. In welcher Form diese Revolutio- titrung aber vorgenommen worden wäre, darüber en wir in den letzten Jahren einen hinreichenden «N'chauungsunterricht erhalten. Ob in Spanien pfr in den baltischen Ländern, allenthalben, wo «r Bolschewismus in der Lage war, in Europa H?e Methoden in die Praxis umzusetzen, hinter- M er Mord und Grauen, Verwüstung und Ver- tifrfung aller menschlichen und kulturellen Werte.

So wissen auch wir heute, daß es buchstäblich

losem Einsatz der alten nationalsozialistischen Tu-1 £ den düsteren Novembertagen des unheilvollen - Jahres 1918, ein schlichter Soldat, fast erblindet,

durch feindliches Gas, im Lazarett eines pommer« schen Landstädtchens unter dem Eindruck des inne«

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Jeder einzelne Volksgenosse weiß, daß der Na­tionalsozialismus bereits in den wenigen Friedens­jahren, die ihm für die Aufbauarbeit zur Verfü­gung standen, einen Soziolstaat schuf, wie er in der Welt seinesaleichen nicht hat. Er weiß, daß . bie erreichten Erfolge erst einen Beginn der großen Planungen des Führers rohren und kann daran ; ermessen, welche Zukunft unserem Volke beschieden ist, wenn diese Pläne ihrer Reife entgegengeführt werden können. Jeder Einzelne weiß aber darüber ' hinaus, daß mir im Kampfe gegen die alten ©eg»

ren unb äußeren Zusammenbruchs seines Volkes den ungeahnt folgenjcbmer n Entschluß geatzt hatte, Politiker zu werden". Nun war die Macht im Staate auf legalem Wege ihm und seiner Bewe­gung zugefallen. Nach den Spielregeln der Demo­kratie hatte er die Demokratie geschlagen und sie mit parlamentarischen Mitteln gezwungen, ihm die Bahn freizugeben zur Führung von Volk und Reich. Damit hatte eine politische Entwicklung ihren Höhe­punkt erreicht, die schon alle Ingredienzien der rm wahrsten Sinne des Wortes weltbewegenden Ereig­nisse des folgenden Jahrzehnts enthiett, und das gibt uns oas Recht, heuie m tten im erbitfArten Ringen um Sein oder Nichfein der Nation dieses Tages zu gedenken, von dem alles das seinen Aus­gang nahm, für dessen Behauptung wir das Schwert gezogen hoben und von dem wir wissen, daß es dafür zu kämpfen und zu sterben lohnt, auf daß einmal unsere Kinder in einem starken einigen Reich, einem Hort hoher Kultur und sozialer Wohl­fahrt, ihrer friedlichen Arbeit nachgehen können.

Der RufDeutschland erwache!", den Adolf Hit­ler von München aus in ein niedergebrochenes,, müde gewordenes Volk geschleudert hatte, war zum Weckruf der Nation geworden. Er hatte die Her­zen der Wenigen entflammt, die nicht glauben wollten, daß nun alles zu Ende fein solle, was ihnen teuer gewesen war, daß es nach dem furcht­baren Zusammenbruch für ihr Volk, dessen Armee eben erst in vierjährigem Ringen gegen einen über­mächtigen Feind auf allen Schlachtfeldern unver« welklichen Lorbeer cm ihre Fahnen geheftet hatte, nun keine andere Zukunft geben solle, als in Schmach und Schande, in Ohnmacht und Selbstver« zicht nach dem Diktat übermütiger, erbarmungs­loser Sieger ein Helotendasein zu führen, beglückt zwar mit den zweifelhaften Segnungen demokrati­scher Scheinfreiheit, erlöst zwar, wie törichte Nach­beter des falschen Propheten im Weißen Hause zu Washington meinten, vom Fluche des preußischen Militarismus, aber ausgestrichen aus der Reihe der großen Mächte, blühender Provinzen beraubt, den stolzen Schicksalsstrom deutscher Geschichte un­ter der Gewalt fremder Bajonette, zu ewiger Fron­arbeit verurteilt, ohne hoffen zu dürfen, von den Ketten der Reparationen wieder freizukommen.

Man muß sich dieses furchtbaren Aspekts, ber vor einem Dierteljahrhundert den Besten unseres Vol­kes als niederschmetternde Gewißheit vor Augen stand, wieder einmal eindringlich bewußt zu werden versuchen, um ganz ermessen zu können, was es da­mals bedeutete, daß der unbändige Glaube eines einzigen Mannes an das Edle und Gute in der Seele seines Volkes und an feine eigene Mission, dies Edle und Gute zu wecken, aus mü­der Resignation, Verzweiflung unb Selbstaufgabe brennende Anklage und unüberhörbare Forderung machte. Daß damals im deutschen Volke in all sei­ner Verzweiflung, feiner seelischen Not unb wirt­schaftlichen Bedrängnis sich noch aufrechte, mutige, gläubige unb selbstlose Männer und Frauen fanben, die mit Adolf Hitler den Weg aus dem Dunkel wagten, das zeugt ebenso für bie innere Bereit­schaft biefes Volkes, einem echten Führer zu folgen, wie es die Kraft ber Persönlichkeit Adolf Hitlers unb bie Gewalt der nationalsozialistischen Idee be­weist. Und wenn bie ersten nationalsozialistischen Kämpfer ohne weithin sichtbaren Erfolg, ja trotz bitterer Rückschläge Jahr für Jahr im unbeirrbaren Glauben an die Sendung Adolf Hillers unb bie Richtigkeit seiner Idee ihr Leben für ihre lieber« zeugung in die Schanze geschlagen haben in ber bloßen Hoffnung auf eine endliche Wende deutschen Schicksals, aber ohne die Gewißheit, den Tag noch selber schauen zu dürfen, so soll uns das heute An­sporn unb Mahnung sein, im gleichen Geist gläu­bigen Vertrauens und williger Hingabe an das große Ganze ein jeder an dem Platz, auf den er gestellt worden ist, das Aeußerste beizutragen zu einer Kraftentfaltung unseres Volkes, wie sie ber Schwere ber Aufgabe, bie uns gestellt ist, aber auch der Größe ber Entscheidung, um die wir ringen, einzig angemessen ist.

Denn wir wissen, worum es geht. Mit Recht sehen wir in bem 30. Januar 1933 den Tag unserer inneren Wie^raeburt. an bem hie Macht ber nationalsozialistischen Idee einen an sei­nem inneren Zwiespalt Fronten demokratisch-par­lamentarischen S^aat zerbrach, ber aus sich heraus ftiemals die Kraft aufgebracht hätte, die sittlichen und machtpolitischen Voraussetzungen für eine Wre- hcrerhebung des deuschen Volkes aus erniedrigender Knechtschaft zu schaffen, denn mit der an diesem Tage mit einer ungeheuren Energie unb Zielstrebig­keit eingeleiteten, wahrhaft totalen Umwälzung auf allen Gebieten des politischen und sozialen Lebens, bie einen echten V"lksstaat begründete, rourb» das Fundament gelegt für den Neubau eines aroheren unb schöneren Hauses für das deutsche D"lk das, gestützt auf das neugeschmiebete deutsche Schwert, stark genug war, zunächst bie Saar, bas Mew-l« land und bie Ostmark wi-der w ba« Reich zin-ntL- zuholen und darüber hinaus die Revision der widerr

Kämpfen und arbeiten!

Lon Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger

NSG. Als ber Führer heute vor 10 Jahren die l Deutschen Reiche übernahm, ba befanben

;i <tf diesem Wege Rückschläge hingenommen werden, lad) immer wieder wurde ungebrochenen Mutes

i ffigetreten und über Hohn, Verfolgung unb die | Araber ber gefallenen Kameraden jener Tag er- rüd)t, ber nach dem Wallen ber Besten ber Nation «m Fundament einer Zeit mürbe, die die Ernte

i iftes Jahrtausends einbringen soll. Daran sei heute, d mir den 10. Jahrestag in der härtesten Ver- ö v ,

: ibigung ber mit ihm errungenen seelischen und hallen ihn bereits im Jahre 1918 haben können. Das interieUen Wiedergesundung unseres Volkes be- deutsche Volk hat ihn damals nicht verdient. Ls ist

1r1' oe onr geoachr. ! an sich selbst irre und ist sich selbst untreu geworden.

! P1 ernster Stunbe, bie gegenmarttg jeten Einzel- Das war ja auch der Grund, warum ich als unbe- ttn, ob Mann ober Frau, ob Greis ober Kinb,

\ »t Erhaltung unserer Freiheit auf den Posten ruft, I J?" ** irb bie damit notwendigerweise das Ueberqewicht emcs völligen Zerfalles und Zusammenbruchs roie- ifre3 Denkens und Handelns auf Gegenwart unb der aufzubauen, und den Glauben halle, daß es, Jifunft zu legen hat, muß man es sich versagen,! doch gelingen müsse. Denn ich sah vor mir ja nichl Weltkrieg gekommen find, imnier vorfchwedle: das ftien Erfolgen eine breitere Erinnerung eii

I rjumen, die sich heute als wefenllichste Doi_ __ ^3ung unseres Freiheitskampfes erweisen. Es ge- niqt, sie zu wissen, um aus dieser Erkenntnis so- «Lieh die Dynamik der Kampf- unb Ausbaujahre i Ms Nationalsozialismus in der gegenwärtigen Si­tuation voll zum Einsatz zu bringen. So verloh­ne :b es märe, die vielfältigsten Aufbauerfolge im* faes Gaues on diesem Tage allen Volksgenossen eher um ins Gedächtnis zu rufen, muß ich mich tkinoch darauf beschränken, allein das erkämpfte pilitische Fundament für das Gelingen jeder von Ws angepackten Arbeit als den wesentlichsten ©e» vim von Vergangenheit, Gegenwart unb Zukunft | hfrauszustellen. Hier sei daran erinnert, daß jebes i Lanen von vornherein zum Scheitern verurteilt | P tforben märe, menn hinter ihm nicht der national- i ij stüalistische Erfolg ber Bildung der deutschen, sA)lksgemeinschaft gestanden hätte. Es sei 1 Utter daran erinnert, daß auch diese Dolksgemein- 1 «oft nicht zum Leben fähig gemefen märe, wenn fr ihrerseits nicht mit ganzer Kraftanstrengung tb einheitlichem Willen bas politische unb wehrhafte Reich ber Deutschen aufge- kut hätte. Die ebenso tiefen wie umfassenden Maß- Mbmen, die zur Erreichung biefes Zieles vom ^tionalsozialismus auf politischen, militärischen, fr aalen unb kulturellen Gebieten getroffen mürben, frb bekannt unb haben bis in das letzte Familien- ff.cksal jebes einzelnen Deutschen hinein ihre le» kisoerbeffernbe Auswirkung erfahren. Diese Er» Ifrntnis eine Binsenwahrheit, die keiner pro» Mandistischen bretteren Begleitung bebarf ist shenmärtig. das nutzbringendste Aktivum, das wir

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; gelegt ist, ist nicht nur mit ber opfervollen unb i lobesverachtenden Tapferkeit unserer Solbaten, son­bern vor allem auch durch den totalen Ein- !r Reichsvaneitaae Mehr als' einmalmTih'fen . Ibeheimat S" gestatten. Dafür zu sorgen, d diesem Weae Rücksckläa-, hinoennmmen Sn ! un^re^echett u^. mcht unsere Vernichtung

Berserkerturn zu verwechseln ist, dürfte nach bem Gesagten klar sein. Sie muß sich paaren mit einem klaren Kopf. Aber bie allzuklaren Köpfe ohne lei», denschaftttche Herzen taugen nicht zur politischen Führung. Das hat sich nun hinlänglich erwiesen, und zwar genau in einem bürgerlichen Jahrhundert. Politische Leidenschaft ist, bas muß klar ausgespro­chen werden,exklusiv": sie schließt andere Mächte neben sich aus unb erkennt nur ihre Lösung als bie mögliche unb wichtige. Auch ber Liebende duldet nur seine Liebe Zur Geliebten. Unb bie politische Leidenschaft ist ein Liebesvorgang, nämlich der lei­denschaftlichen Liebe zu Heimat, Volk unb Führer. Wer diese Liebe unb bie ausschließliche Jbee, die ihr entspricht, in sich trägt, ist ein wirklich politischer Mensch. Er mirb niemals bulben, baß etwas auf» kommt, was dem geliebten, leidenschaftlich gewoll­ten Ziel, der Freihett und Größe des Vaterlandes, Abbruch tut. Er mirb nur eine wirkliche Freude kennen: bie Größe bes Vaterlanbes. Ihm wirb es unmöglich fein, Siege, die für das Vaterland er»

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ch m seiner kämpferischen Gefolgschaft beretts seit lehr als 10 Jahren Männer und Frauen es Gaues H e s fe n - N a s s a u. Mit nie er­müdender Opferfreudigkeit, mit steter Beharrlichkeit, nem unverrückbaren Glauben unb unwandelbarer