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Leuchtfarben für Lustschuhräume erlaubt

SJL-tfpont

** Abgelehnter Ruf. Der Ordinarius für Chirurgie und Direktor der Chirurgischen Unwer- sitäts-Klinik in Gießen Professor Dr. Friedrich Bernhard hat einen ehrenvollen Ruf an die Universität Breslau erholten, ihn jedoch abgelehnt.

** Kriegsberichter Dieter Tiemann. Der in unserer gestrigen Ausgabe veröffentlichte PK.-BerichtLuftkampf bei Noworossijsk" wurde von dem Kriegsberichter Dieter (nicht, wie uns irrtümlich berichtet worden war, Peter) Tiemann geschrieben. Kriegsberichter Dieter Tiemann ist übrigens ein Gießener, dessen Eltern in der Bahn­hofstraße wohnen.

** Die Heizung der Wohnung soll mit Rücksicht auf die milde Witterung ab sofort einge­stellt werden, um die dadurch ersparten Kohlen für den kommenden Winter zur Verfügung zu haben. Man beachte die heutige Bekanntmachung des La>n- deswirtschastsamts Mhein-Main.

** Der letzte Woche nmorkt dieser Woche wird rpegen des Feiertags am Samstag bereits am morgigen Freitag stattfinden.

** Einkaufsnetze punktfrei. Die Reichs- stelle für Kleidung hat mitgeteilt, daß Einkaufsnetze aus Papier und Spinnstoff, Rolloschnur, Filzdich- rungsstreisen, Gardinenfransen und Papiereinkaufs­taschen nicht bezugsbeschränkt sind. Dagegen ist Gardinenborte nach der für Bänder vorgesehenen Bepunktun-g zu bewerten.

Wenn die elektrische Beleuchtung ausfällt

erste Gegner, Viktoria Frankfurt 'a. M.-Eckenheim, konnte mit 3:0 besiegt werden, der weitere Teil­nehmer in dieser Gruppe ist der VfB. Offenbach. Nach dem Spiel gegen Eckenheim war man ge­neigt, dieser Mannschaft geringe Siegesaussichten gegen Offenbach zu geben, da man allgemein in Offenbach die stärkste Mannschaft sah. Der letzte Spielsonntag hat jedoch diese Berechnungen umge­worfen, denn Eckenheim siegte mit 3:1. Damit ist in dieser Gruppe eine ziemlich auffällige Verteilung der Spielstarke eingetreten, und niemand weiß, wer das entscheidende Wort sprechen wird. Der LSV. bestreitet am nächsten Sonntag sein zweites Spiel und fährt nach Offenbach. Gelingt es den Soldaten, auch dieses Spiel zu gewinnen, was nach dem seitherigen Verlauf der Runde und auch nach den Leistungen der LSV.-Mannschaft möglich ist, dann hat der LSV. die besten Aussichten, entschei­dend in den Aufstieg einzugreifeü. Die LSV.-Mann­schaft ist gut und sollte bei restlosem Einsatz das Ziel erreichen.

Leihgestern wieder Bannmeister.

Garbenteich 1.1 g d.Leihgestern 1.1 g d. 0 : 5 (0 : 3).

Nachdem die beiden Gruppenmeister Garbenteich und Leihgestern am 4. April das Endspiel trotz zwei- maliger Verlängerung mit 2:2 beendet hatten, wurde das Wiederholungsspiel am erften Feiertag auf dem neutralen Platz des VfB.-Reichsbahn in Gießen ausgetragen. Zu diesem Spiel traten beide Mann­schaften in der zur Zeit stärksten Aufstellung an.

Sofort nach Anstoß übernimmt Leihgestern das Kommando und bringt das Garbenteicher Tor öf-

Hauptjchriftleiter: Dr. Friedrich WUHslm Lange. Stellvertreter deS tauptschrUUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und ilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K.G. Berlagsleiter: Dr.°Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

ttnzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6.

Handball der HL.

Das Spiel der Bann-Auswahlmannschaften von Dillenburg und Gießen am Karfreitag kam nicht zum Austrag, da Dillenburg auf die Punkte ver­zichtete. An dem Tabellenstand der Bann mann schäf­ten wird sich dadurch nichts ändern; man wird dem Bann Wetzlar den Gruppensieg überlassen müssen. Lang-Göns Mtv. Gießen 16:9 (6:3).

Im Spiel am ersten Ostertag konnte Lang-Göns einen klaren Sieg über die Gießener erringen. Wäh­rend die Platzbesitzer sich mit einigen früheren akti­ven Spielern verstärken konnten, stellten die Gäste ihre HJ.-Mannschaft, in der noch ihr bester Stürmer fehlte. Dadurch gab es ein etwas unterschiedliches Bild. Die körperlich überlegenen Gastgeber beherrsch­ten meistens das Spielgeschehen. Dennoch über­raschte zunächst die Spielweife der Gießener.

Lang-Göns Holzheim13:7 (11:3).

Am zweiten Feiertag stellte sich Holzheim als Gegner. Beide Mannschaften lieferten sich bis zum Schlußpfiff ein spannendes Spiel. Die Gäste muh­ten auf die Verstärkung durch Grüninger Spieler verzichten. Lang-Göns, welches mit geänderter Auf­stellung, dieses Treffen bestritt, merkte man das Vor­tagsspiel nicht an.

Um den Aufstieg zur Gauklaffe.

Die ersten Spiele haben bereits gezeigt, daß von den beteiligten Mannschaften mit aller Kraft um den Aufstieg zur höchsten Spielklasse gekämpft wird. Für den Kreis Wetterau ist natürlich die Gruppe von dauerndem Interesse, in der sich unser Gießener Vertreter, der Luftwaffensportverein, befindet. Der

Die Orientierung in Luftschutzräumen kann für den Fall, daß die elektrische Beleuchtung aus fällt etwa bei Zerstörung von Stromzuleitungen durch Luftangriffe und sofern keine andere geeignete Notbeleuchtung vorhanden ist, durch nachleuchtende Leuchtsarbenanstriche oder Leuchtfolien wesentlich unterstützt werden. Wie der Reichsminister der Luft­fahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe bekannt­gibt, bestehen keine Bedenken gegen die Verwen­dung nachleuchtender Farben, wenn sie mit einem Eignungszeugnis eines staatlichen Materialprü­fungsamtes versehen sind.

Der Umfang der Verwendung nachleuchtender Farben in Luftschutzräumen des Selbstschutzes und in öffentlichen Luftschutzräumen wird durch den Mi­nister folgendermaßen festgelegt: 1. Anbringung eines etwa 30 cm breiten fortlaufenden Streifens in Augenhöhe (im Mittel 1,50 m) in den Luftfchutz- räumen, den zu ihnen führenden Treppenhäusern, Zugangsfluren und Fluchtwegen auf einer Wand-

euer Kind durch einen Unfall verlieren, den dieses selbst durch Leichtsinn verschuldet hat. Denkt stets daran! Auch euer Kind ist in Gefahr!

Keine Mitgliederversammlungen.

Der Reichsminister der Justiz hat angeordnet, daß bei Versicherungsvereinen auf ©egenjeitigteit und Vereinen des Bürgerlichen Rechts Versammlungen der obersten Vertretung und Mitgliederversammlun­gen im Jahre 1943 grundsätzlich nicht mehr ft a 11 f i n b e n. Hierdurch sollen der Geschäftsbetrieb der Unternehmen entlastet und vereinfacht und da­durch Arbeitskräfte für kriegswichtige Aufgaben frei- gemacht, im übrigen auch der Reiseverkehr einge­schränkt werden. Die Aufsichtsbehörden können m begründeten Ausnahmefällen von dem Versamm­lungsverbot befreien. Für Genossenschaften ermöglicht die Verordnung in solchen Fällen, in de­nen Generaloersammlungen für das genossenfchaft- liche Leben und die Zwecke der Kriegswirtschaft nicht von besonderer Bedeutung sind, Mitgliederversamm­lungen und Vertreterversammlungen auf Grund von Anordnungen der Prüfungsverbände, bei Zentral- genossenschaften der Spitzenoerbände, nicht mehr stattfinden zu lassen. GemeinniHige Wohnungsunter­nehmen in der Rechtsform des eingetragenen Ver­eins sind im Hinblick auf die Art ihres Geschäfts­betriebes für die Abhaltung von Versammlungen den Genossenschaften gleichgestellt. Die Verordnung des Reichsjustizminsters enthält Vorschriften über die Feststellung des Jahresbeschlusses, der Gewinnver­teilung sowie der Entlastung und Verlängerung der Amtsdauer der durch die Mitgliederversammlung gewählten Organe. Für Vereine und Genossenschaf­ten mit -örtlich begrenztem Mitgliederkreis gilt das Verbot der Mitgliederversammlung nicht.

feite. Markierung vorspringnder Ecken, vorhandener Lichtschalter und der Treppenstufen. Beiderseitige Umrandung des oberen Teils der Zugangstüren mit einem etwa 10 cm breiten Streifen. 2. Die gesamte Fläche der Brandmauerdurchbrüche einschließlich einer breiten Umrandung.

Die Kosten dieser Maßnahmen werden, soweit es sich um Luftschutzräume des Selbstschutzes, die im Rahmen des Luftschutz-Führerprogramms errichtet werden, oder um öffentliche Luftschutzräume han­delt, vom Reich getragen und sind von den ört­lichen Luftschutzleitern zu verrechnen In den übri­gen Fällen richtet sich die Erstattung der Kosten nach denzweiten Richtlinien über Art und Umfang des Beitragens bei der Ausführung behelfsmäßiger Lustschutzräume und Brandmauerdurchbrüche in be­stehenden Gebäuden" vom 26. Juli 1941. Der Haus­eigentümer hat danach die Möglichkeit, die Erstat­tung der Kosten über das Finanzamt zu bean­tragen.

ters in Gefahr, bis in der 10. Minute der Mittel­stürmer voy Leihgestern zuM 1. Tor einsendet. Leih, gestern drückt dann immer mehr und läßt Garben, teich fast leerlaufen. In der 20. Minute schlägt der linke Verteidiger von Garbenteich im eigenen Straf, raum den Ball mit der Hand zurück. Der fällige 'Elfmeter führt unhaltbar zum 2:0. Garbenteich legt nun eine härtere Note ins Spiel, ohne verhindern zu können, daß Leihgestern auf 3:0 erhöht. Nach Halbzeit das gleiche Bild. Angriff auf Angriff rollt vor das Garbenteicher Tor, aber es kommt vorerst nicht zu Erfolgen, bis bann in der Mitte der zwei­ten Hälfte nach schöner Kombination das 4. Tor fällt. Kurz vor Schuß bleibt es dem Linksaußen vorbehalten, das Endresultat auf 5:0 zu erhöhen und einen in dieser Höhe verdienten Sieg ficherzu- stellen.

Mit diesem Sieg hat die l.Jgd. von Leihgestern, die 1940/41 und 1941/42 Bannmeister war, zum drittenmal hintereinander die Bannmeifterschaft er­rungen.

Teutonia" Watzenborn-Steinberg

1. Jgd. Sportfreunde Frankfurt l^.Ägd. 1:2. 1. Jgd. DfB.-Reichsbahn Gießen 1. Jgd. 3^0.

Die Frankfurter hielten das, was man sich von ihnen versprochen hatte. DieTeutonen" waren sofort im Angriff und belagerten fast während der ganzen ersten Halbzeit das Frankfurter Tor, die starke Frankfurter Hintermannschaft mit ihrem hervorra­genden Torwart Ließ dieTeutonen" vorerst aber zu keinem Erfolg kommen. Erst in der 30. Minute gelang denTeutonen" der Führungstreffer. Bald dHlauf stellten die Frankfurter den Ausgleich her. In der zweiten Halbzeit lag Frankfurt ständig im An­griff. In der 25. Minute gelang Frankfurts. Halb­linken das 2. Tor. DieTeutonen" gingen bann zum Endspurt über und Frankfurts Hintermannschaft hatte alle Hände voll zu tun, um den Ausgleich, ja sogar das Siegestor zu verhindern. Nur ihrem Tor- Hüter war es verdanken, daß sie mit 2:1 als Sieger den Platz verlassen konnten. e

Am zweiten Feiertag weilte die 1. Jgd. des DfB.« Reichsbahn in Steinberg zum Rückspiel. DieTeu­tonen" konnten das Spiel verdient mit 3:0 für sich entscheiden.

Hessen-Nassaus Schwerathleten in Oarmstadt.

Die Schwerathleten des Sportgaues Hessen, Nassau kämpfen am kommenden Sonntag in Darm- stadt um die Gaumeisterschaften. Der NSRL.-Kreis Darmstadt verbindet mit dieser Veranstaltung den Tschammer-Gedenktag und umrahmt die Schwer­athletik-Titelkämpfe mit turnerischen, leichtathleti« scheu und gymnastischen Darbietungen. Die Meister­schaften werden im Ringen, Gewichtheben, Judo, Rasenkraftsport und Rundgewicht im Hochschul- . stahion stattfinden.

Kohlenmengen sparsamst zu verwenden.

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Gießen (Kaplaneigasse 9), den 28.x April 1943. Die Trauerfeier findet Freitag, den 30. April, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 02791

Bekanntmachung.

Betr.: Tie Grundsteuer für das Rj. 1943.

Vom Rechnungssahr 1943 ab wird die Grundsteuer, und zwar sowohl für die land- und forstwirtschafllichen Betriebe als auch für die Grundstücke, in vierteljährlichen Raten erhoben. Die Steuer wird hiernach, sofern der Jahresbetrag der Steuerichule 10, RM. übersteigt, mit je einem Viertel ihres Iahresbetrages am 15. Mai, 15. August, 15. November und 15. Februar fällig.

Sofern der Jahrcsbetrag der Steuer 5, RM. nicht übersteigt, ist die gesamte Steuer am 15. Mai und, sofern der Jahresbetrag 10,RM. nicht übersteigt, zu je einer Hälfte am 15. Mai und 15. November fällig. . lieber die für 1943 und die folgenden Rechnungsjahre zu entrichten- den Grundsteuerbeträge werden demnächst neue Steuerbescheide aus­gegeben. Bis zu deren Zustellung sind auf Grund der bisherigen Steuer­bescheide an den jeweiligen Fälligkeitstagen Vorauszahlungen zu leisten, deren Höhe sich nach den vorstehenden Ausführungen (in der Regel das

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Bekanntmachung.

Der für Samstag, den 1. Mat 1943, vorgesehene Wochenmarkt wird auf Freitag, den 30. April 1943, vorverlegt. 1364C

Gießen, den 28. AprU 1943.

Der Oberbürgermeister. I. B.: Nicolaus.

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Mit Rücksicht auf die milde Witterung ist es dringend geboten, daß jeder Verbraucher die Beheizung seiner Wogung ab sofort einstellt, um aus den jetzt möglichen Ersparnissen für die Sicherstellung des Be­darfes im kommenden Winter zu sorgen. Es ist auch jedem Verbraucher zu empfehlen, selbst bei kühleren Temperaturen nicht erneut mit der Heizung seiner Wohnung zu beginnen. Da im kommenden Winter mit Einsparungen bei den Hausbrandzuteilungen wieder zu rechnen ist, liegt es im Interesse eines jeden Verbrauchers, die ihm zugeteilten

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In tiefer Trauer:

Fritz Seipp und Frau Luise, geb. Schäfer Masch.-Gefr. Wilhelm Seipp, z.Z. Kriegsmarine und alle Angehörigen.

Lieh, Hungen, inj April 1943.

Die Trauerfeier findet am Sonntag, dem 2. Mai, nachmittags 2 Uhr, in der Kirche zu Lieh statt.

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Helene Hofebadi, geb. Loh

im Alter von 30 Jahren von ihrem schweren Herzleiden. T .. , m

In tiefer Trauer:

Wachtm. Otto Hoßbach, z.Z. in Urlaub, und Kinder

Heinrich Loh u. Frau, geb. Gümbel nebst allen Angehörigen.

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Die Beerdigung findet Freitag, den 30. April

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