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Gießen, den 27.März 1943.
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Gießen, den 26. März 1943.
Ter Oberbürgermeister. I. B.: Dr. Hill, Bürgermeister.
Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gjeßen.
Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz.
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Einstellung erfolgt durch das Arbeitsamt Gießen.
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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante
Katharine Stein, geb. Franz
im Alter von 74 Jahren zu sich zu nehmen.
In tiefer Trauer:
Johannes Stein nebst Kindern und Angehörigen.
Großcn-Buseck, den 27. März 1943.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 30. März 1943, 14 Uhr, vom Trauerhause, Zeilstraße 31, aus statt.
1020D
Mit den Angehörigen trauert die Firma Wayf» und Freytag A.-G., Frankfurt a. M., nebst den Arbeita- katneraden.
02013
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gieße«.
Betr.: Verwertung von Waren geschlossener Betriebe.
Auf Anordnung des Regierungspräsidenten — Landesernährungsamt Rhein-Main — weise ich alle Interessenten auf die im Reichsanzeiger- Rr. 25 vom 1. 2. 1943 und im Reichsnährstandsverkündigungsblatt Nr. 10 vom 9. 2. 1943 veröffentlichte gemeinsame Bekanntmachung des Reichswirtschaftsministers, des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft und des Reichsforstmeisters vom 23. Januar 1943 über die Verwertung von Waren geschlossener Betriebe besonders hin. Die Nichtbeachtung dieser Anordnung zieht strenge Bestrafung nach sich.
Nachtragshaushaltssatzung
der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1942.
Auf Grund des § 88 Absatz 1, in Verbindung mit § 86 Absatz 2, der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 (RGBl. I S. 49) wird nach Beratung mit den Ratsherren für das Rj. 1942 folgende Nachtragshaushaltssahung bekanntgemacht:
I.
§ 1. Der Nachtragshaushaltsplan wird im ordentlichen Nachtrags- Haushaltsplan
in den Ausgaben auf..... 11433919,70 RM.
(gegenüber 11113919,70 RM. Ausgaben im ordentlichen Haushaltsplan),
also um 320000,— RM. höher, und im außerordentlichen Nachttagshaushaltsplan
Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben, unvergeßlichen Mannes, Vaters und Sohnes
Karl Häuser 13., Verwaltungsoberlnspektor sprechen wir allen, die uns in so reichem Maße Trost spendeten, ihn auf seinem letzten Gang begleiteten, in ehrenden Worten ünd Liebe seiner gedachten, sowie für die zahlreichen- Kranzspenden unseren innigsten Dank aus. Die trauernd. Hinterbliebenen: Katharine Häuser, geb. Hinterländer; Else Häuser; Elisab. Häuser, geb.Mack Watzenborn-Steinberg, im März 1943. 02018
Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir recht herzlich
W1U1 Kehr uni Frau Elisabeth, geb. Schmidt Aliendorf a. d. Lda.» 29. März 1943. .02016z
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Theater der Universitätsstadt Gießen
Deutsche Gtudentenmusik aus alter Zeit.
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Die von der Arbeitsgemeinschaft „Universität und Theater" ausgerichtete 8. Morgenveranstaltung war alter deutscher Studentenmusik gewidmet. Der Gießener Musikhistoriker Professor Dr. Rudolf Gerber betonte in einem ausgezeichnet orientierenden, knapp, eindringend und allgemeinverständlich aufgebauten Ein führungsvorttage, die Studentenmusik sei aus der deutschen Musikgeschichte nicht wegzudenken. Während Liebe und Wein die ursprünglich bevorzugten Themen waren, kamen mit den Freiheitskriegen auch Lieder vaterländischen Inhalts hinzu, wenn auch freilich im 19. Jahrhundert das ästhetische Niveau der Studentenmusik merklich zu sinken begann. Ihre Blütezeit fällt ins 16. bis 18. Jahrhundert; später wahrten nur die akademischen Sängerschaften und die collegia musica einen bescheidenen Teil der großen Tradition. Das Zeitalter des Humanismus und der Reformation gab der studentischen Musizierfreudigkeit bedeutenden Auftrieb; das akademische Leben war damals förmlich in Musik getaucht. Im Barock hatte die Musik vornehmlich in den collegia musica ihre Pflegestätte. Alle Musi- ziergattungen, alle Themen waren vertreten, und
Gemesterschluß-Appell der Universität.
Schweres Herzeleid brachte uns die unfaßbare Nabhricht, daß nach Gottes Willen mein guter, inipgstgeliebter, unvergeßlicher Mann, der liebe, gute, treusorgende Papa seines lieben Söhnchens, unser lieber Sohn, unser 1b. Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel u. Pate
Gefreiter Ludwig Feuster
Pionier in einem Brückenbau-Bataillon Inhaber des Pionier-Sturmabzeichens
am 17. Februar 1943, im Alter von 30 Jahren, bei den schweren Kämpfen im Osten sein Leben für Führer, Volk und Vaterland ließ. Nun ruht er fern der Heimat, dem Herzen ewig nah.
In tiefem Schmerz: Krau'Erna Feuster, geb. Holzapfel, nebst Söhnchen Wollgang: Karl Feuster und Frau Sophie, geb. Launebach; Familie Ernst Holzapfel; Karl Feuster;Obergefreiter Albert Feuster, z. Z. bei der Wehrmacht; Familie Otto ßraung?rt und Frau Kathrine, geb. Feuster; Familie Otto Frey und Frau Anna, ge b. Feuster; Witwe Emmi Feuster, geb. Lind, nebst Kindern, und allen Anverwandten.
Garbenteich, Fröttstädt (Thür.), den 26. März 1943. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, den 4. April, nachmittags 3 Uhr, in Garbenteich statt.
(gegenüber 852700,— RM. Ausgaben im außerordentlichen Haushaltsplan),
also um 11700,— RM. höher, festgesetzt.
§ 2. Die Bestimmungen der Hau-haltssahung vom 4. August 1942, soweit sie sich auf die Steuersätze, Kassenkredite und Darlehensaufnahmen beziehen, bleiben unverändert.
Gießen, den 25.März 1943.
Ter Oberbürgermeister der Stadt Gießen.
I. B.: Dr. Hill, Bürgermeister.
11.
Die nach § 86 der Deutschen Gemeindeordnung vorgesehene Genehmigung dec Aufsichtsbehörde entfällt, da genehmigungspflichtige
begrüßte der
Prorektor Prof. Dr. Rauch
die Gäste, an deren Spitze Kreisstabsamtsleiter W e der als Vertreter des Hoheitsträgers der Partei, Landrat Dr. Lotz als Vertreter der staatlichen Behörden und Bürgermeister Dr. Hill als Vertreter der Stadt Gießen, ferner die Vertreter der Wehrmacht und die Angehörigen der Universität, insbesondere die kriegsversehrten und die nun wieder scheidenden Kameraden. Er betonte, daß sich unsere Universität in ihrem Einsatz für die Aufgaben unserer Zeit und in ihrer nationalen und sozialen Arbeit von keiner anderen deutschen Hochschule übertreffen lasse. Die Dozenten und Studenten hätten auch in dem verflossenen Semester ihre Pflicht in vollem Umfange getan und bei der Pflege der kameradschaftlichen Beziehungen immer in harmonischer und fruchtbarer Weise zusammengearbeitet. Mit herzlichen Dankesworten an unsere Kämpfer an der Front, die mit ihrem Einsatz auch den ungestörten Fortgang der wissenschaftlichen Arbeit in der Heimat schützen, schloß der Redner seine Ansprache.
Anschließend brachte Oberspielleiter Mund vom Theater der Universitätsstadt Gießen eine Lesung „Der Tod fürs Vaterland" von Friedrich Hölderlin.
Hierauf hörte man einen fesselnden Vortrag des Historikers unserer Universität
Prof Or. Borries
über das Themm „Dom Werden des deut» scheu R a t i o n a l st a a t e s".
Der Name des Deutschen Reiches hat im Laufe der Jahrhunderte eine sehr ungleiche politische Wirklichkeit umschlossen. Aus dem großen Geschehen unserer Zeit ergibt sich für uns die Erkenntnis, daß die Begriffe „Reich" und „Nationalstaat" sich nicht einfach decken. Das Werden des deutschen Nationalstaates stellt nur einen Ausschnitt aus der Geschichte des Reiches dar, allerdings den wichtigsten, da ohne diesen machtpolitischen Kern das Reich nicht zu den großen Entscheidungen und Aufgaben der Gegenwart herangereist wäre. Auch heute ist das Reich mehr als eine in festen Grenzen absteckbare politische Wirklichkeit, es bedeutet darüber hinaus den aus der Idee einer nach der Mitte gravitierenden Ordnung abgeleiteten europäischen Führungsanspruch, der seine tiefste Berechtigung aus der Bereitschaft empfängt, das abendländische Kulturerbe gegen die Barbarei des Ostefis zu schützen.
Schon hieraus ergibt sich, daß die Entstehung des deutschen Nationalstaates eine ganz eigene Note besitzt und mit der Bildung der westeuropäischen Nationalstaaten nicht ohne weiteres in Parallele gesetzt werden kann. Das Werden der deutschen Einheit erfolgte viel später und unter viel größeren Schwierigkeiten. Denn in Deutschland gab es zwei Groß-
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auch die großen Meister wie Orlando di Lasso, Schein, Krieger, Telemann und selbst Bach verschmähten es nicht, mit Studenten zu musizieren. — Die Dortragsfolge legte einen Querschnitt durch die Studentenmustk des Barock, und Prof. Gerber gab zuvor eine kurze Eharakterifierung der dargebotenen Werke und ihrer Meister. Die alte studentische Musik, so schloß der Redner, beanspruche einen Ehrenplatz in der deutschen Musikgeschichte; die hier zu Gehör gebrachte solle für sich zeugen und zugleich dem deutschen Studententum der Gegenwart Anregungen bieten, die ruhmvolle Tradition fortzuführen und mit neuem, eigenem Inhalt zu füllen.
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Don einem namhaften Meister des Barock, I. R o- senmüller, hörten wir zunächst die schwungvolle, figurenreiche und volltönige Suite in C-dur aus der „Studentenmusic" von 1654 für Streichinstrumente und Cembalo. Neben der Instrumentalmusik nahm damals vor allem der begleitete Sologesang einen breiten Raum ein. Von Adam Krieger, dem „Schubert des 17. Jahrhunderts", brachte • das Programm zweimal drei Lieder für Bariton
Gaustudenienführer Sofort würdigte mit anerkennenden Worten die studentische Arbeit im Verlaufe des vorigen Semesters, bei der die Kameraden nicht nur alle Hilfe für ihr Studium gefunden, sondern auch überall gute Kameradschaft kennengelernt, daneben an der politischen Arbeit teu- genommen hätten. So sei die studentische Arbeit in den Kameradschaften erfolgreich verlaufey. Als besondere Anerkennung übermittelte er drei Kameradschaften die ihnen vom Reichsstudentenführer ausgestellten Namensoerlsihunqs-Urkunden, nach denen diese Kameradschaften künftighin folgende Namen führen werden: „Karillon", ,Hustus von Liebig", „Otto Ritter von Rompf". In kurzer Begründung zu jeder Namens Verleihung wurde die Persönlichkeit des Namensgebers und ihr Wirken geschildert. Anschließend an diese Auszeichnung gab der Gaustudenten sichrer bekannt, daß in Zukunft das Studium nur noch unter verschärften Auslese-Bedingungen ermöglicht werde, wobei Haltung und Leistung der Studiernden und ihr praktischer Einsatz für das Dolksganze von entscheidender Bedeutung sein werden. Mit Dankesworten an die Studentenkameraden und mit besten Wünschen für ihre Zukunft schloß der Gaustudentenführer.
Studentenführer ©fein brachte den scheidenden Kameraden die herzlichsten Wünsche der Gießener Studentenschaft zum Ausdruck, dankte ihnen für ihre eifrige Arbeit und sprach den Wunsch aus, daß sie später wieder den Weg zur Universität Gießen zurückfinden möchten.
Mit dem Gruß an den Führer und dem gemeinsamen Gesang der Nationallieder klang die Feierstunde aus.
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Die Dame, die am Donnerstag, dem 25. 3.1943, zwischen 15 und l6Ubr,beiBues, Mrckenvlatz, irrtümlicherweise einen Damenschirm mitye- nomm. hat, wird gebet., denselben wieder dort abzugeben. [02021
Am27. März starb nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, unsere herzensgute, treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gote
Frau Elisabethe Wagner
geb. Schmidt
im Alter von 68 Jahren.
In tiefer Trauer:
Heinrich Balthaser Wagner; Heinrich Wagner, z. Z. im Felde, und Familie; Familie Karl Wagner; Arthur Wagner, z. Z im Felde, und Familie; Familie Ludwig Wagner; Frau Minna Jung Wwe., geb. Wagner und Sohn; Familie Albert Oswald.
Wieseck, 27. März 1943.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 30. März 1943, nachm. 2.30 Uhr, vom Sterbehause, Gießener Straße 109, aus statt.
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An der Aula der Universität salü» am Samstag-1 Mächte, die sich die Palme Äer politischen Fuhru-nz __________ MX No »in streitig machten: Oesterreich und Preußen, und Die» "1 ser deutsche Dualismus wurde noch vertieft durch den Partikularismus und die Religionsspaltung. Der Redner zeichnete ein eindrucksvolles Bild der Entstehung des deutschen Dualismus vom Westfälischen Frieden bis zum Wiener Kongreß, er berührte die Etappen des Deutschen Bundes, der Aera Metternich, der deutschen Revolution von 1848 und schilderte dann mit knappen Strichen die geniale Staatskunst Bismarcks, der es verstand, >esterreich aus Deutschland auszuscheiden und dann doch wieder an sich zu ziehen, um das Bündnis der Mittelmächte von 1879 zum Eckpfeiler seiner europäischen Friedenspolitik zu machen. Seine Nachfolger waren aber ganz unfähig, die Komponenten dieser Politik zu übersehen; unter ihrer schwächlichen Führung glitt das Reich schließlich in die Katastrophe des ersten Weltkrieges, der in der unmöglichen europäischen Ordnung der Pariser Voror^- verträge von 1919 ausmündete.
Die schweren Fehler dieses Systems wurden besonders an dem Beispiel der französischen Einkrei- sungSpolitik gegen Deutschland überzeugend dargelegt: sie vermochte die Schöufung des Großdeutschen Reiches durch Adolf Hitler Nicht zu verhindern. Um den Bestand und die Zukunft dieses Reiches — so schloß der Redner seinen Vortrag — kämpfen wir heute mühevoller als je zuvor, aber mit der unerschütterlichen Gewißheit des endgültigen Sieges, Front und Heimat eng verbunden im Geiste treuer, nie versagender Opferbereitschaft für das Vaterland.
Heute Montag Erstanftührnng
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mit Cembalo und Stteichlnstrumenten: echte Volksmusik, vom Volke gesungene und „zersungene Lieber, die ersten drei von lyrisch-besinnlichem, dabei, übrigens überraschend unakademischem Charakter, die letzten mehr von jugendlicher Trinkfreudigkeit und Lebenslust beflügelt. Das studentische Chorlied war durch den Lredrrzyklus „Studentenfchmauß für fünfstimmigen gemischten Chor von H. Schein, dem genialen Vorgänger des Thomaskantors, ver* treten: diese Gesänge 'wirken auf den heutigen Hörer am ehesten als Studentenlieder; in der Reche der heiter beschwingten Chöre besticht vor, allem de? letzte („Ihr Brüder, lieben Brüder mein") durch seine kunstvolle Satztechnik. Den Beschluß bildete der kraftvoll feierliche Festgruß der Königsberger Studenten- schäft an Martin Opitz, ein echt barocker Panegyri- kus des dem Dichterkreise um Simon Dach nahestehenden H. Albert auf den Erneuerer her Leutchen Sprache, als dieser 1638 nach Königsberg kam.
— Unter der Leitung von Musikdirektor Söllner, der am Cembalo, begleitend und führend, die Dorttagsfolge umsichtig und verständnisvoll betreute, machten sich das Städtische Kammerorchester und der Kammerchor (mit den Damen Bamberger, Boettcher, Keiner, Lange, Possinke, Schärtel und den Herren Burchard, Klein und Mayr) um eine stilgerechte instrumentale und gesangliche Wiedergabe verdient. Die Bariton Partie hatte Herr Drusch el, der mit schöner, kraftvoller Stimme und sehr frischem, lebendigem Vorträge vornehmlich den Liedern von Krieger und Albert zu unmittelbarer Wirkung verhalf. — Die Hörerschaft folgte merklich gefesselt und dankte mit lebhaftem Beifall. Hans Thynot.
Rechtzeitige Abgabe der Steuererklärungen.
Die Erklärungen für die Einkommensteuer, die Gewinnfeststellung, die Körperschaftssteuer und dre Umsatzsteuer 1942 und für die Gewerbesteuer 1943 müssen spätestens am 31. März 1943 abgegeben werden. Es liegt im eigenen Interesse jedes Steuerpflichtigen, daß er seine Steuererklärung rechtzeitig abgibt. Das Finanzamt kann einen Derspätungs- zuschlag bis zu 10 v. H. der Steuer erheben, wenn der Steuerpflichtige seine Steuererklärung verspätet ein gereicht hat.
Vom Fußball.
Wölfersheim — 1900 2:5.
Mit diesem Spie! schlossen die Blau-Weißen die Meisterschvftsrunde 1942/43 ab. Trotz nicht gerade günstiger Bodenverhältnisse gab es einen verdienten Sieg. Maintz schaffte in der 15. Minute durch einen 'Strafstoß den erster; Treffer, der auch den Halbzeitstand ergab. Ebert und Köhlinger erhöhten auf 3:0, ehe die Gastgeber zum ersten Gegentreffer kamen. Durch Elfmeter erhöhte 1900 auf 4:1. Die Platzbesitzer verkürzten nochmals auf 4:2, doch Köh- linger stellte kurz von Schluß dos Resultat auf 5:2.
V Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei hüuptschriftleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für daS Feuiüeton: Dr. Hans Thyriot; füc Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühls che Un-versitätsdruckeret R. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigeüleiter: Hans Beck.
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