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Mittwoch. 28. aprll^S

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LrühlscheUnIverfitBrärucker«!8. r<nig« General-Anzeiger für Oberhefsen Siehen, §chulftratze 7-9

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ruton und Giraud ließen nichts unversucht, den friten und Amerikanern den Weg nach Afrika, und fcmrit, wie sie meinten, auch nach Europa frei zu vachen, ohne zu bedenken, daß sie damit zum Zer- jd des einst so großen und mächtigen französischen

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aus der Niederlage gelernt, . r irden Roosevelts Agenten nach Norbafrika her- rngelassen, wurden Äufmarschpläne der Alliierten e sgearbeitet, und der Botschafter der Bereinigten aaten in Vichy spielte im Schutze seiner diplo- s wischen Mission die Rolle eines Vermittlers, um -te Landung in Nordafrika vorzubereiten. Das i.es ist nachträglich aus amerikanischen Eingeständ- rssen völlig deutlich geworden. Die Darlan, Pey-

arbeiten, gefestigt und sicher innerhalb des euro­päischen Raumes da zu stehen, wo es hingehört.

Die lähmende und trostlose Erscheinung des Atten» tismus der letzten Jahre ist im Schwinden. Die Franzosen wollen nicht mehr zuwarten, auf welche Seite sie sich im letzten Augenblick etwa schlagen könnten, sondern sie Haden sich zu Europa bekannt. Das Erbe Richelieus, eine Vergangenheit von 300 Jahren, ist ohne Ressentiment über Bord geworfen. Nur die ewig Gestrigen, die aus den Erfahrungen nie lernen wollen, können sich damit nicht abfinden. Laval steht auf dem Standpunkt, daß man diesen Leuten nur insofern Beachtung schenken darf, als sie nie wieder zu Einfluß kommen dürfen. Das fran­zösische Volk in seiner breiten Masse gewinnt mehr und mehr Verständnis für Lavals Politik. Das be-

Sie VerfeMng des FlugzeugträgersRanger" im Wellecho.

Südafrika und der USA -Imperialismus.

Stockholm, 28. April. (DNB. Funkspruch.) Die Nachricht, daß der südafrikanische Premiermini­ster Smuts im Oktober nach den Vereinigten Staaten reisen werde, um mit Roosevelt über zukünftigeAusbaupläne" zu sprechen, wird

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erforderlich wurde. Mindestens 1 Million BRT. müssen monatlich allein für diesen Zweck bereitge­stellt und eingesetzt werden.

Die Marineleitung von Großbritannien und USA. wußte wohl, weshalb sie solange mit dem Einsatz von Flugzeugträgern im Atlantik zögerte. Dieser Schiffstyp ist einer der kompliziertesten und verwundbarsten aller Kriegsschiffe. Allein in der ozeanischen Kriegführung waren die Flugzeugträger letztlich für unsere Feinde unersetzlich. Deshalb wur­den sie eingesetzt. Ihrem Schicksal aber vermochten sie, wie Little Hart richtig voraussagte, nicht zu entgehen. 14 von ihnen liegen^ bereits auf dem Meeresgrund.

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rrnte in Frankreichs Geschichte geworden war. $*nn man harte endlich den Weg zu Deutschland ir b damit zu Europa gefunden.

2er 13. Dezember war ein Rückfall. Der Geist enes Clemenceau stand wieder auf und gelangte i neuem Leben.in Darlan und all den Männern, te Frankreich zu einem Objekt der brittsch-arneri-

Paris, April 1943.

Vor einigen Monaten gedachte man in Frankreich ds 300. Todestages von Richelieu. Bis in die jiigste Vergangenheit hinein ist die französische tdifif den Weg gegangen, den ihr der Kardinal ^wiesen hat. Seine Nachfolger hielten an einer fr-abition fest, die in Deutschland nur den Feind und Frankreich im Laufe der letzten Dezennien n Sedan bescherte, ebenso wie es ihm die Be- Iftung des Krieges 1914/18 auflud und endlich 140 das zweite Compiegne einbpachte. Darüber Naus aber hat Frankreich auch einen 13. Dezem- tr erlebt, an dem der Geist von Montoire be- goben zu werden schien. Damals schien die Politik j chelieus wieder aus ihrem Grabe zu steigen, Eohl Montoire einer der wesentlichsten Mo-

Wieder stellte er sich vor das französische Volk, um das Bekenntnis abzulegen:Ich wünsche den deut­schen Sieg, denn sonst wäre Europa dem Bolsche­wismus auMeliefert." Und ein anderes Mal machte er seinen Landsleuten begreiflich, daß ein Sieg der Gegner des Großdeutschen Reiches nichts anderes zu bedeuten hätte als den Uebergang des französischen Imperiums an die britisch-amerikanische Gewalt und den Einbruch der Sowjets in das französische Mut­terland. Besser konnte Laval nicht erhärten, daß er ein Europäer ist. Er hat dies in seiner inneren Ein­stellung und durch seine Taten nunmehr ein volles Jahr hindurch bewiesen.

-Allerdings hat man ihm das nicht leicht gemacht. Er fand genügend Widerstände, und fein Weg, den er beharrlich verfolgt, ist gewiß nicht eben. Allein die Marschroute ist von Laval bestimmt und vorge­zeichnet: Frankreich bekennt sich heute zu Europa. Die Hunderttausende französischer Arbeiter, die heute auf deutschem Boden Waffen gegen den Kommunis­mus schmieden helfen, die französischen Werkleute, die am Bau des Atlantik-Walles schaffen, die fran­zösischen Bauern, die für die Ernährung ihres Lan­des und damit an der Entlastung der europäischen Ernährungsfrage arbeiten, sie alle sind Mithelfer Lavals und werden Frankreich die Möglichkeit er-

Von Richelieu zu Laval

Von unserem v. C.-Korrespondenten.

Das hätte sich Little Hart nicht träumen lassen. E st vor wenigen Tagen sprach er die Befürchtung i 15, daß die deutschen U-Boote jetzt in gleicher 1 Steife die Flugzeugträger der Briten und Nord­amerikaner überfallen würden, wie sie dies mit so pfjen Erfolgen hinsichtlich der Tanker-Flotte der 1 alliierten getan hätten. Noch keine Woche ist seit- bm vergangen und schon wurde durch Kapttänleut- nnt von Bülow der USA.-Flugzeugträger tanger" auf den Grund des Meeres gefchickr. 1t Erfolg des deutschen Kapitänleittnants stellt eine ter glänzendsten Waffentaten unserer U-Boote. dar, bc begreiflicherwei|e sofort ein Weltecho gefunden lhdt.

< Die japanischen Kommentare betonen, daß die putsche und die italienische Kriegsmarine bis fetzt 4 britische Flugzeugträger auf den Grund dts Mu­ftis geschickt hätten, während durch die japanische lönrine im Pazifik sechs amerikanische Flugzeug- [iiiiger versenkt worden sind. Mit der jetzigen Ver- lledung des amerikanischen FlugzeugträgersRan- hcr" durch Kapitänleutnant von Bülow verlor Die ISA. alle Flugzeugträger, die es nach Ausbruch Pb Groß-Ostasien-Krieges besessen hat.

I Die italienische Presse stellt in den Dorüergrurch, Ibifi dieser Flugzeugträger der U-Doot-Jagd im At- llcirtif dienen sollte, doch selber vom Jager zum Ge- ijogten wurde und unterging. Die Madrider Zeitun- |®n veröffentlichen ausnahmslos Bilder des Kriegs- lldiffes. Sie erklären, daß die 23ereinigten Staaten |5b»rbamerifas damit ihren modernsten Flugzeugtra- IgtT verloren haben, den sie überhaupt befaßen. I Pueblo" erinnert daran, daß Nordamerika mit der Lvanger" bisher schon sieben große Flugzeugträger I , ..

I Die gleichen Erinnerungen durchziehen auch die -^-Nttmsche Presse. Nach Gerüchten, die tn Buenos umlaufen, soll die Zahl der Gerieten d--

*0 Seemeilen südwestlich der Azoren durch mer ! rpedos innerhalb von 20 Minuten er Nach ^senkten Flugzeugträgers schr gering sein Aller m - E'irb befindlichen Flugzeuge seien mit der "Nvnger itttergegangen. Im Zusammenhang damit wird viel- icch eines Artikels der LondonerTimes gedacht, T-5 dem eindeutig der große Pessimismus und die Ifitonbig wachsende Besorgnis unserer Feinde über j Um oerschärtten U-Boot-Krieg hervorgeht.

I Es ist längst kein Geheimnis mehr, daß d,e | -cherung der Geleitzüge durch Korvetten, Zer- I it'ier und Leichte Kreuzer sich als unzulangl ch | irwiesen hat. Insbesondere befand sich mitten tm taantit ein600-Steilen- L°ch", d°s weder : Mn englischen noch non amerikanischen Flugzeugen i Mtzend überdeckt werden konnte. Deshalb stich 1 kr in sllngster Zeit Spezialflugzeugtrager emge- |fc.t worden auch Hilfsflugzeug rager, du! in der schnelle Handelsdampfer darstellen, die in aller §k le zu diesem Zwecke umgebaut waren Aber auch || neue Flugzeugträgertaktik vermochte dem ; st ffsgeist unserer U-Boote kem Paroli zu Steten. I dr ihnen zugedachte Rolle der Sicherung der Ge- ! Ikckstrahen im N°?datlantik ist jetzt °uf d°n ff Men Anhieb von Kapitanleutnant von Vuww ! k'schlagen worden. L w

.Die Bedeutung dieser in die

WlMal aus den wachsenden Schwierigkeiten, j-vichrend der letzten Monate die gesamte engMck>e | Brforgung geraten» ist, und dann aus de Mündigen Aufwand, der zur 5prt^rn99<^rirflOnrer »Nkanischm Feldzuges für die Anglo-Amerikan

)enbM 234H 309H 410H 11901-1?' gen.

Der Bezwinger des USA.-Flugzenglrägers.

Der Führer hat Kapttänleutnant Otto v. Bülow, der mit feinem U-Boot in der Mitte des Nord­atlantiks den zur Ueberwachung der atlantischen Geleitwege eingesetzten amerikanischen Flugzeug- trägerRanger" versenkte, als 234. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. (PBZ. fSch.j)

Wieder ein faules Dementi

Stockholm, 27. April. (DNB.) Der Verlust des FlugzeugttäaersRcmger" ist dem USA.- M a r i n e m i n i |t e r i u m so in die Knochen ge­fahren, daß es sich nach dem Muster von Pearl Harbour nur zu der abgeschmackten Methode des Dementis entschließen kann. Es läßt laut Reu­ter rundweg erklären, daß derRanger" nicht versenkt worden sei.

Do die Versenkung des Flugzeugträgers nicht mit papiernen Dementis rückgängig gemacht werden kann, wendet man in Washington wieder die bekannte, den Japanern gegenüber schon mehrfach angewandteMethode an,Kriegsschiffsverluste niemals bekanntzugeben,um dem Feind keine Unterlagen für seine Entschlüsse zu geben". Das ist bisher immer die Taktik des Washingtoner Marinemini- steriums gewesen, die allerdings zu oft ange- roanbt niemandem in der Welt mehr Sand in die Augen zu {treuen vermag.

dir Zeit vor dem Kriege allgemein bekannt. Laval und mehr Verständnis für Lavals Politik. Das be- ner der Mann, der stets und konsequent die Zu-1 wiesen die letzten Massenversammlungen in Paris (iTimenarbeiit mit Deutschland gepredigt hatte und und in der Provinz. Sie zeigten, daß ein Jahr Re- br nun mit Schaudern erkennen mußte, auf welche grerung Lavals die Grundlagen für eine wettere Lrwege sich die französische Polittk verirrt hatte. I positive Entwicklung geschaffen hat.

in unterrichteten Kreisen als ein weiteres Zeichen für den von den USA. immer stärker forcierten Zerfall des britischen Empires betrach­tet. Man weist darauf hin, daß Smuts bisher keine Zett gefunden habe, mit der britischen Regle­rn na in London über solcheWiederaufbaupläne" zu sprechen, obwohl doch London für die- Südafri­kanische Union eigentlich der zuständige Platz wäre. England allein verantwortlich

Ein spanisches Urteil znm Lustkrieg.

Madrid, 28. April. (Europapreß.)Hitlers Vorschlag vom Jcchre 1937, Luf t b o mb ard e- ments im Laufe eines Krieges völlig z u un­terlassen oder wenigstens nur auf mit i t ä - rische Ziele zu beschränken, fiel auf unfrucht­baren Boden", schreibt die Zeitung3nforma= ciones" in einem historischen Rückblick über die Bombardierung kriegsunwichtiger Ziele durch die Achsengegner. Deutschland hat sich aber an seinen Vorschlag gehalten. Trotzdem werde ihm jetzt der Vorwurf gemacht, im Sabre 1940 mit der Bombardierung menschlicher Wohn­siedlungen begonnen zu haben. Sicher sei aber, daß die Achsengegner zuerst zahlreiche deutsche Städte ohne militärische Ziele bombar­diert hätten. Der erste Angriff auf diese Art sei am 10. Mai 1940 durch britische Flieger auf die Stadt Freiburg i. Br. erfolgt. Nach der Beendigung des Frankreichfeldzuges' habe Hitler feinen Wunsch, die Luftbombärdements auf mili­tärische Ziele zu beschränken, erneuert. Aber auch dieser Vorschlag sei ignoriert worden. Erst am 7. September 1940 habe er dann den Befehl zu den MassenangrifseA auf London gegeben, nach­dem vier Monate verstrichen waren, während England ständig Angriffe auf fried­liche deutsche Städte unternommen habe. England allein frage also die Verantwortung. Das fei der Verlauf des bisherigen Luftkrieges objektiv betrachtet. Man könne die Bestätigung dieser Angaben in allen Heeresberichten nachlesen. Die spanische Zeitung schließt dann mit dem Hin­weis, daß kein Mensch auf der anderen Seite be­haupten. könne, daß der Pariser Rennplatz von Longchamps ein militärisches Ziel sei.

Das Eichenlaub verliehen.

Berlin, 27. April. (DNB.) Der Führer hat Major Erich Klawe als 227. und Hauptmann Frantz als 228. Soldaten der deutschen Wehr­macht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen.

Englands letzter Traum.

Das englische Lied von der Wäsche, die man an der Siegsriedlinie aüshängen wollte, dürfte auf der Insel nicht mehr allzu hoch im Kurse stehen. Es war ein kurzer Traum, auf den ein Dünkirchen-Er­wachen folgte, dessen Folgen die Briten heute wohl am besten aus den Kommentaren ablesen können» die in der europäischen Presse über den Atlantik- Wall geschrieben wurden. Aber es müßt^ nicht der alte John Bull fein, wenn er diesem bösen JCraum nicht bald andere folgen ließ, in erster Lime den, trotz aller Atlantik-Not durch die deutschen U-Boote, trotz Casablanca und Giraud, trotz des Schweigens des' Kremls dereinst als Vogel Phönix aus der Reche seines Zusc^nmenbruchs in altem Glanz und neuer Herrlichkeit auferstehen zu können.

Die britische Agitation läuft ja schon feit langem auf Hochtouren. Berufene und unberufene englische Sprecher betonen immer wieder, daß das britische Empire trotz allem tabu sei, daß Indienselbstver­ständlich" niemals derschützenden Hilfe" Groß­britanniens entbehren könne, und daß ebenso selbst­verständlich Japan gründlich zerschmettert werde und die fernöstlichen Besitzungen wieder unter englische Oberhoheit kämen. Auf das europäischeGleichge­wicht" glaubt man mit Rücksicht auf den bolsche­wistischen Bundesgenossen verzichten zu können, während man über das weit über die westliche Hemisphäre hinausgreifende Stützpunktsystem der Pankees ebenso auffällig wie gründlich schweigt.

W>e verhält es sich nun im Realen mit diesem britischen Lieblingstraum, welche machtpolttifchen Faktoren stehen diesem uralten englischen Spiel, trotz allem das Zünglein an der Waage zu bilden, ent­gegen? Die Antwort muß für einen nüchtern den­kenden Briten niederschmetternd sein. Denn einmal hat die Zusammenkunft zwischen Führer und Duce der Welt aufs neue bewiesen, daß die Achse zum Unterschied von ihren Gegnern sehr genau weiß, was sie in diesem Kriege will, daß es über ihre Ziele keinen Zweifel und an ihren Idealen nichts zu verfälschen und zu verdrehen gibt, während an der Seite Englands ein Mächtekonglomerat steht, das diesen Krieg nicht als eine an das britische Weltreich zu zahlende Hypothek ansieht, sondern von seinem eigenen Einsatz Zinsen erwartet, die nach Lage der Dinge einzig und allein das britische Welt­reich und feine politische wie strategische Machtstel­lung aufbringen muß.

Man mag das häufig krankhaft übersteigerte bri- ttsche Selbstbewußtsein bis zu einem gewissen Grade verstehen und die Unfähigkeit der Engländer, an eine Niederlage zu glauben, als einen Faktor in der Beurteilung des gegnerischen Vernichtungswillens ein kalkulieren; es bleibt doch die höchst nüchterne

England verlnschie das Verbrechen von Kalyn.

Ein aufschlußreiches Dokument aus dem Mai 1940.

Berlin, 27.April. (DNB.) Daß die Briten und Bolschewisten eng zusammengearbeitet haben, um die bolschewistischen Morde im Walde von Katyn möglichst-zu vertuschen, ergibt sich aus einem Dokument des französischen Außenmini­steriums, das am 18. 5. 19 40 also etwa vier Wochen nach der Ermordung der polnischen Offi­ziere im Walde von Katyn! datiert ist.

Das Dokument, das vom stellvertretenden Direktor der polittschen Abteilung in Paris unter dem 18.5. 1940 alsAufzeichnung" gegeben wurde, trägt die bezeichnende Ueberfchrist:Russische Grastfamkeiten in Polen." Der Text lautet in der Uebersetzung:

Der englische Botschafter hat der Polittschen Ab­teilung mitgeteilt, daß die polnische Regierung der britischen Regierung die Veröffentlichung einer ge­meinsamen englisch-französisch-polnischen Erklärung vorgeschlagen hat, in der gegen die von den Russen in Polen begangenen Grausamkeiten protestiert werden soll.

Das Foreign Office hält unter den gegen­wärtigen Umständen eine derartige Kundgebung für inopportun, da sie keinerlei praktische Bedeu­tung habe, anderseits aber Unzuträglichkeiten poli­tischer Art bieten kann."

*

Unter den französischen Geheimakten, die bei der Flucht der französischen Regierurlg den Deutschen in die Hände fielen, befand sich auch ein jetzt in Fak­simile veröffentlichtes Protokoll des stellvertreten­den Direktors des Quai d'Orsay, des französischen Ministeriums des Aeußern, über eine Unterredung mit dem britischen Botschafter in Paris, datiert vom 18. Mai 1940. Danach hat der britische Bot­schafter angeregt, man solle doch gegen die Grau­samkeiten der Sowjets in Moskau zusammen vor­stellig werden, aber die Downingsfreet in London, also das Gegenstück zum Quai d'Orsay, lehnte eine solche Demarche in Moskau ab, weil das zu Un­zuträglichketten führen könnte. Man wußte oamals in London sehr wohl, welche finsteren, untermensch­lichen Greuel sich die Mordbestten Mischer Fasson in Sowjefrußland hatten zuschulden kommen lassen. Der britische Botschafter in Paris hatte zusammen mit dem Letter des französischen Außenministeriums diese Greuel sehr wohl gekannt, er hatte Protest vor­geschlagen aber die Leitung der auswärttgen Geschicke Englands hatte trotzdem diesen Protest abgelehnt. Um welche Greuel handelte es sich?

Einfach um die Ermordung von über 12 000 ehe­maligen polnischen Offizieren im Walde von Katyn bei Smolensk. Sie waren damals, im Frühjahr 1940, also vier Wochen vor der Anferttgung des französischen Protokolls und ein ganzes Jahr vor Beginn des deutschen Entscheidungskampfes gegen den Bolschewismus, von den jüdischen Henkern Sta­lins mit dem Genickschuß getötet und m den Grä­bern von Katyn verscharrt worden. Was heute alle Welt weiß, nachdem die Deutschen diese Stätte des Grauens und der bolschewistischen Bestialität geöff­net haben, wußten damals nur dir britischen und französischen Diplomaten und viel­leicht auch'die polnischen Emigrantey, die aber allesamt schwiegen und vielleicht nur unter der Hand Nachforschungen nach dem Schicksal der Ge­

mordeten anstellten. Offiziell schwieg man. Offiziell war Stalin, der Bluthund, derRetter der Demo­kratie", der liebe Bundesgenosse, derMann ohne Tadel",, als den ihn seinen eigenen Erfahrungen zum Trotz der ehemalige U^l.-Botschafter in Mos­kau, Davies, hinzustellen sich erdreistete. Und ofsi- ziell nahm man in London keine Notiz von diesen ungeheuerlichen Schandtaten, da man Stalin als Prellbock gegen Deutschland brairchte. Die Toten aus den Gräbern von Katyn klagen jetzt nicht nur Stalin, sie klagen noch mehr die britische Regierung an, die von den Henkertaten wußte und aus Opportunitätsgründen nicht wagte, ihre Stellung zu revidieren, sondern fortfuhr, w i d er besseres Wissen die Mörder der Polen, für die man angeblich in den Krieg gezogen, die man öerhätschett und denen man die tollsten Verspre­chungen gemacht hatte, statt als Abschaum der Menschheit, als derenRetter" zu bezeichnen.

Was die polnischen Emigranten in London jetzt tun ober nicht tun, ist völlig unwesentlich gegen­über der durch dieses Dokument enthüllten Tatsache, daß man in London sehr wohl um den Masse n m o r b wußte. Welcher Abgrund von britischer Perfidie, von Verbundensein mit den viehischen Mördern, tut sich da auf! Man denke, wie alle britischen Prominenten, von Churchill über Eden und den gotteslästernden Erzbischof von Canterbury, für diese Bolschewisten bete­ten, wie diese Koryphäen der britischen Judäo- Plutokratie mitsamt den Pankees vor Stalin auf dem Bauch rutschten und chn anhimmelten, ob­gleich sie darüber im Bilde waren, daß diese Bestie gewissermaßen der neue Dschingiskhan war, der alle Völker, die nicht seiner Meinung sind, ausrottet, soweit er die Macht dazu hat. Ja, daß London kalt­schnäuzig ganz Europa das Schicksal von Katyn zu- gedacht hatte und sich keinen Deut um die küm­merte, die nachher als betrogene Betrüger in Lon­don vor ihren Zimmern um Sinnesänderung bet­telten! Es gibt heute keinen Menschen in der Welt, der angesichts des von den Deutschen aufgedeckten Massenmordes von Katyn daran zweifelt, daß diese Morde von Stalin angeordnet waren.

Ein Schrei des Entsetzens ist durch die gesamte Kulturmenschheit gegangen, aber vergeblich hat man gewartet, ob die verjudeten Regierungen in Lon­don und Washington nicht gefragt" würden, ob sie nicht darauf verzichten wollten, mit dem Bluthund Stalin ein Verhältnis einzugehen, das nicht nur unsittlich, sondern geradezu verbrecherisch ist. Im Gegenteil, Churchill und Roosevelt und alle ihre Spießgesellen dieser verkommenen Plutokratie fuhren fort, Stalin ihres Vertrauens zu versichern. Sie können von ihrem Verbrechen an der Mensch­heit nicht los, und schaudernd sieht die Kulturwelt, welche Verbrecher in London und Washington seit Jahren am Werk waren, genau so wie Stalin zu handeln. Denn nicht nur ber, der diese Unter­menschlichkeit begeht, ist ein Verbrecher, sondern in eben so starkem Maße ber, ber um bie Verbrechen weiß, aber sttllschweigt und nach besten Entbeckung noch mit bem Verbrecher Gemeinschaft pflegt. Die Weltgeschichte hat über dieses Triumvirat von Gangstern gerichtet! E. S.