Vorbildliches Schulsparen
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»ei den Republikanern auf heftigen Widerstand.
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gleicher Einkommens- und Dermogensverhaltniffe sowie gleichen Familienstandes entstehen und seine steuerliche Leistungsfäbigkeit wesentlich übersteigen. Zwangsläufig ist die Belastung, wenn der Steuerpflichtige sich ihr aus tatsächlichen, rechtlichen oder
schwieg sie.
„Hat denn Ihr Herr Duderstädt das Gespenst auch mit gesehen?" fragte Axel schnell.
„Nein, der saß. während wir im Keller waren, oben in der Bibliothek bei der Arbeit."
„Ich ging dann zu ihm hinauf", ergänzte Jutta, „um ihm unser Erlebnis zu berichten; aber er wurde sehr grob und brummte, er wünsche nicht, bei der Arbeit gestört zu werden! Und im übrigen solle ich ihn mit diesem Unsinn in Ruhe lassen."
„Stimmt!" brummte Güstrow. „Frank hat vollkommen recht. Ich selbst würde mir auch nichts aus dem Gespenst machen. Ich finde es sogar ganz drollig und unterhaltsam, dieses Gespenst ohne Kopf. Hahaha ... Aber wenn es noch weiter spukt, befürchte ich. daß meine ganze Gefolgschaft mich verläßt, und dann stehe ich allein da!"
„.Gefolgschaft' ist gut!" lächelte Axel. „Sie haben doch keinen Betrieb, Herr Güstrow."
Güstrow brach wieder in ein dröhnendes Lachen ent*. j
Hast du's gehört, Jutta! »Kein Betrieb' — hat er gesagt. Na, wenn das kein Betrieb ist, dieser Klopfgeist ...! Ein toller Betrieb, Derehrtester! So toll, sage ich Ihnen, daß Ihnen dabei die Haare zu Berge stehn!"
Nachdem sich das allgemeine Gelachter wieder gelegt hatte, fragte Axel sachlich: „Wieviel Personen befinden sich denn zur Zeit auf Schloß Möncke- berg?* •
Dtt ägyptische Gesundheitsminister teilte mit,
*** ~ und Suez einige
„Das ist ja gerade das Merkwürdige, daß wir es im Dunkeln sehen konnten!" trumpfte Jutta auf. „Es war ein richtiges Skelett, dessen Knochen ein schwaches Leuchten von sich gaben. Aber denken Sie nur: der Toteükopf darauf fehlte ...! Wie schaurig und romantisch: ein Skelett ohne Kopf — und doch konnte es sich bewegen! Es lief lautlos ganz dicht an uns vorbei und war plötzlich verschprunden!"
,^Ist doch toll — was?" meinte Güstrow.
Sigrid, die kopfschüttelnd zugehört hatte, machte eine wegwerfende Handbewegung; sie wollte etwas sagen, aber auf einen warnenden Blick Axels hin
gen Fro hter« uftaten.
Verdunkelungszelt:
28. Januar von 17.59 bis 7.40 Uhr.
Im Bereich der Bezirkssparkasse Lauda ch bestehen 12 Schulsparkassen, in denen im Jahre 1942 von den Schulkindern insgesamt 16193,30 Reichsmark gegen 11415 Reichsmark im Jahre 1941 eingezahlt wurden. Hier stehen die Schulsparkassen der Volksschulen Laubach und Freienseen an der Spitze.
Zum Arbeitsbereich der Bezirksfparkasse Grünberg gehören 20 Schulsparkassen, in denen die Kinder im Jahre 1942 insgesamt 24 244 RM. sparten gegen 13 326 RM. im Jahre 1941.
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Kunst und Wissenschaft
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Neue Pestalozzischule Gießen Schillerschule Gießen Mittelschule Gießen Goetheschule Gießen Schule Burkhardsfelden Schule Lich
nannt!"
„Ach richtig: Josef Lertzeck ist ja auch noch da! Also sind wir sogar neun Leute."
„Herrn Lertzeck erwähnte ich vorhin schon; er ist Franks Freund", erklärte Jutta. „Die beiden haben zusammen in Leipzig studiert. Frank hat ihn nach Mönckeberg eingeladen, denn Herr Lertzeck bereitet sich ebenfalls auf sein Examen vor. Uebrigens ein angenehmer junger Mann."
„Ein toller Kerl!" bestätigte Gusttow. „Steckt voller Schnurren und Einfälle. Ein paar Witze hat er mir gestern erzählt, die — oh — na ja!" Er besann sich rechtzeitig darauf, daß diese Wiße für Damenobren weniger geeignet waren. „Aber der Lertzeck ist wirklich 'n netter Bengel. Wenn wir ihn nicht hätten, wär's doch 'n bißchen einsam auf Mönckeberg, nicht wahr,Lutta?"
„Er ist ein Gesellschafter, wie man sich ihn nur wünschen kann", lobte Jutta begeistert. „Er spielt ausgezeichnet Bridge und Schach, und im Tennis ist er sogar ganz große Klasse!^
Sigrid entsann sich jetzt dunkel, daß Frank ihr schon einmal früher von seinem Freund Lertzeck erzählt hatte; aber an nähere Einzelheiten vermochte sie sich nicht mehr zu erinnern.
„Herr Lertzeck ist wohl schon längere Zett auf Schloß Mönckeberg zu Gast?" fragte Axel.
„Seit etwa drei Wochen", erklärte Güstrow. „Das heißt, er war schon vor zwei Monaten einmal vierzehn Tage lang bei uns. Das war damals^ als Frank seinen Unglücksfall auf dem See hatte. Ohne Lertzeck wäre die Geschichte gewiß bös abgelaufen!"
«Ach jq, jetzt entsinne ich mich!" siel Sigrid lebhaft
zirkssparkasse Gießen ihre' Sammelstelle haben, beläuft sich im Jahre 1942 auf insgesamt 81 400 RM. gegen 43 500 RM. im Jahre 1941. An der Spitze der Schulsparkassen stehen mtt ihren gesteigerten Einlagen folgende:
Au den Einkommensteuerermäßigungen.
Außergewöhnliche Belastung des Steuerpflichtigen, die ihm grundsätzlich Anspruch auf Gewährung einer Steuerermäßigung bei der Einkommensteuer gibt, ihm zwangsläufig größere Aufwen- r Möhrzahl der Steuerpflichtigen.
Au« ter State Gießen.
Oie Uhr.
Es gibt, vom Uhrenstandpunkt, dreierlei Men- chen: solche, die prinzipiell nie eine Uhr tragen und solche, die ohne ein solches Instrument ständigen Wachseins und dringlicher Zeitmahnung, nicht eine Sekunde leben möchten. Das sind die Pünktlichen, die pünktlich Genauen, die Zeitgebundenen, die haushalten mit ihrem Dasein. Jene anderen aber sind die Liederlichen, die nichts wissen vom Gesetz der Horen, für die „ein Augenblick, gelebt im Paradies der Illusion" mehr bedeutet als ein Leben fachlicher Pünktlichkeit. Dazwischen steht die überzählige Mtttelklasse derer, denen es ganz gleich ist, ob sie selbst eine Uhr besitzen, weil sich doch immer irgendwo ein Zifferblatt am Horizont .findet, am Kirchturm oder am Straßeneck, oder ein Nachbar, der die richtige Zelt in der Tasche trägt.
Vor jenen Peinlichen und Genauen packt mich immer ein leiser Frost, wie wenn ich einen Rechenkünstler mit seinem unheimlichen Billionenwissen herumhexen sehe. Schon m der Schule empfand ich ein ähnliches Gefühl gegenüber den alten Aegyp- tern, die bekanntlich die Sonnenuhr erfunden haben.
Aber seicher hat sich der Mittelpunkt der Weltordnung verschoben. Ich habe nämlich beobachtet, daß es heute in südlichen Ländern nicht nur viel weniger Uhren gibt als im'Norden; sie gehen dort auch weniger genau. In einem solchen Südland erlebte ich einmal eine amtliche Stadtuhr, die eine ganz frei erfundene Zeit zeigte und eine noch viel unmöglichere Stunde schlug. Aber der ehrbare Bür- ger, den ich daraus aufmerksam machte, beruhigte mich: „Unsere Uhr geht ^änz pünktlich. Wenn das Zifferblatt zehn Uhr zeigt, schlägt die Glocke halb, und dann ist es genau dreiviertel zwölf. Das tut sie zeit Jahren haargenau. Es gibt keine zuverlässigere Uhr. Man muß sie nur verstehen. Wenn wir sie reparieren ließen, würde sie wahrscheinlich streiken ..." Jede Uhr hat eben ihre Launen. Was tufs? Ist doch jeder Zeitbegrrft ein der Ewigkeit ab gehandeltes „Nichts". 5
Manchmal geschieht es, daß meinen Morgenweg ein Schuljunge kreuzt, der mich nach der genauen Zeit fragt Wenn ich sie ihm zufällig sagen kann, und er darauf ins Laufen kommt, daß das Schul- ränzlein auf seinem Rücken Trab reitet, dann weiß ich, der möchte , ein Ordentlicher werden, ein „alter Aegypter" ... Vielleicht bringt er es auch nur zum „Mittelding". Wenn es aber schon 8 Uhr geschlagen hat, ohne daß er sich aufregt und seinen Schritt beschleunigt, wenn er womöglich noch stehen bleibt, um ein Eichhörnchen oder zwei Spatzen zu füttern, dann schwillt mir heimlich das Herz von Hoffnung auf einen werdenden deutschen Dichter. Obgleich aus tausend Lausbuben, die täglich zu.spät kommen, noch lange nicht ein einziger Schiller wird!
Es gibt Leute, die keine Uhr besitzen und trotzdem den ganzen Tag und die halbe Nacht nicht aus der Arbeit kommen, und es gibt andere, die ihren genauen Chronometer tragen, nicht um rechtzeitig ihr lästiges Tagwerk anzufangen, sondern um ja pünktlich damit aufzuhören. Es gibt zeitlose Ar- beitsfanattker und pedantische Faulpelze. Für diese ist fn der Arbeitsgemeinschaft eine genaue Zeitbestimmung unerläßlich.
Doch zwischen Pedanterie und Chaos beglückt die Ahnung des über Uhr und Zeit erhabenen Geistes.
R.P.
Appell an die landwillige Jugend.
NSG. Zur Zett finden in mehreren Kreisstädten unseres Gaues Iugendversammlungen statt, in denen die Hoheitsttäger zur Jugend, die vor der Schulentlassung steht, sprechen werden. Noch einmal werden' die Äggen der Jugend und ihrer Eltern vor der Berufswahl auf die zukunftsreichen Landberufe gelenkt. Wenn die Partei im Wettstreit der Berufsgruppen um ihren Nachwuchs ihre berufensten Vertreter einsetzt, um eine Lanze für die Landwirtschaft zu brechen, so zeigt dies deutlich, daß die Frage der bäuerlichen Nachwuchsgewinnung nicht als berufs- ständische Angelegenheit schlechthin betrachtet wird. Geht es doch um die Erhaltung der völkischen Substanz des Bauerntums und damit um eine Aufgabe von größter Tragweite. Jeder sollte in diesen Tagen des Entscheidungskampfes für das ewige Leben unseres Volkes auch den Maßstab bei der Berufswahl nach dem Grundsatz „Was ist für unser Volk wichtig?" anlegen. Jungen und Mädeln, die noch das Bauemblut ihrer Almen in sich spüren, soll weder von Eltern noch Erziehern der Weg zum Land versperrt werden. Ohne Bauerntum keine Zukunft!
Steuermndschau für Februar 1943
Von Dr. jur. et rer. pol. K. Wuth, Steuerberater, Berlin.
ROMAN VON OLAF BO UTE RWE CK
-■6. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Sie beugte sich etwas vor und sah mit einem
1 schwärmerischen Augenaufschlag zu Arel auf:
„Hach — und ich hatte mich schon so darüber ge- freyt, daß wir ein Schloßgespenst haben! Run ist «s ja wohl damit nichts! — Schade ...! Finden Sie Gespenster auch so romantisch, Herr Holm.
Axel, der plötzlich sehr aufmerksam geworden war, riirfte. „ ,,
„Gewiß, gewiß! Aber, bitte, meine Herrschaften, ■ irzahlen Sie den Vorfall doch einmal Etwas aus- iührlicher!" Und mit einem bedeutsamen Buck zu Sigrid fügte er hinzu: „Gerade feit^einigen Tagen labe ich ganz besonders viel für — -schloßgespenster
1 „Na ja, das bringt ja wohl Ihr 'Beruf fo mit j derehrtester", rief Güstrow mit einem dröhnenden I; Lachen. „Aber zu erzählen gibt's da nicht viel. Schon rox zwei Wochen behaupteten Justus und der Gart
| ier Alex, abends und nachts tm Keller öfter Klopf- ceräusche gehört zu haben; und vor acht Tagen vollen sie sogar einmal ein skelettartiges Gesp^t im Keller gesehen Haden. Ich h'elt es zunächst für - 'nen albernen Scherz und dachte bald nicht meh^ ictran. Aber gestern abend — kurz nach jepn Upr
| tarn Justus ganz aufgeregt zu uns und meldete. ; laß im Keller schon wieder jemand beim Klopfen '"„Sa, und da liefen Pa und ich eilig nach unten!' fei Jutta aufgeregt ein. „Schon auf der -reppe lonnten wir deutlich das Klopfen Horen. -ll>er -us hir den Keller betraten - w.r »attai qMWfag !?ift Licht gemacht! — da horte es auf Und gleich iarauf sahen wir tatsächlich bas .
„Ich denke, es war dunkel-" jagte Axel fpott^
Mit 13 gegen 10 Stimmen hat der Außenausschuß hes USA7-Senots die Ernennung von Eduard Aynn zum Gesandten in Australien gebilligt. Flynn ist der frühere Vorsitzende des demokrattschen Na- «Maikomitees. Seine Ernennung stieß besonders
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ein. „Frank erzählte mir damals, daß sie beim Segeln gekentert seien, und daß Lertzeck ihm das Leben gerettet habe!" . , _
„Davon weiß ich ja noch gar nichts!? rief Jutta erstaunt. „Pa, davon hast du mir bisher nie em Wort erzählt!"
„Nun, du bist ja auch erst seit em paar Tagen wieder daheim, Jutta! — Meine Tochter war nämlich bis vor zierzehn Tagen in einem Töchterheim, um sich im Haushalt zu vervollkommnen , fugte er erklärend hinzu. .
„War Herr Lertzeck gestern abend auch dabei, als das Gespenst erschien?" fragte Axel jetzt.
„Nein", antwortete Jutta. „Herr Lertzeck hat sich leider schon vor acht Tagen beim Tennisspielen den Fuß verstaucht. Und Frank, der ihn behandelt, hat ihm da sehr viel Ruhe verordnet. Lertzeck geht deshalb immer schon spätestens um acht Uhr in sein Zimmer und legt sich hin." .
Gusttow nickte: „Ja, aber das Klopsen im Keller hat er gestern abend auch gehört, wie er mir heute früh erzählte. Wir haben ihm nämlich einstweilen ein Zimmer im Erdgeschoß eingeräumt, weil er doch mit seinem kranken Fuß keine Treppen steigen kann, und da befindet er sich unmittelbar über dem Kelleraewölbe. Sie sehen also, verehrter Herr Holm: Zeugen sind genug vorhanden, die das Dasein des Gespenstes bestätigen können!"
„Dieses Gespenst ohne Kopf möchte ich mir gern einmal genauer ansehen", sagte Axel nachdenklich.
Güstrow sprang temperamentvoll auf und legte Axel die Hand auf die Schulter.
„Fckbelhaft, Verehrtester! Ein guter Gedanke! Bitte, begleiten Sie uns doch nach Mönckeberg und seien Sie einige Zeit unser Gast! Einverstanden?"
„Wundervoll, Pa!" rief auch Jutta begeistert. Und als sie Arels Zögern bemerkte, erariff sie feine Hand und warf ihm einen feurigen Blick zu. „Bitte, bitte, lieber Herr Holm, sagen Sie ja! — Pa und ich freuen uns sehr, wenn recht viele liebe Gäste da sind, denn an Platz ist da in dem großen Schloß ja wirklich kein Mangel." (Fortsetzung folgt)
grundsätzlich nicht auswirken. Die Hauszinssteuer, soweit sie bei den Ermäßigungen zu berücksichtigen ist, wird in der bisherigen Höhe, in der sie für 1942 erhoben wurde, in Ansatz gebracht. Die Abgeltungs- oder sonstigen zur Ablösung der Hauszinssteuer aufgenommenen Darlehen bleiben regelmäßig äußer Betracht.
Vom 1.4.1943 ab wird die Hälfte der veranlagten Grundsteuer auf unbebaute Grundstücke mit Rücksicht auf die kriegsbedingten Bauerschwernisse ohne besondere Prüfung und ohne Antrag des Grundeigentümers durch Bescheid doi> Amts wegen erlassen werden. Ob darüber hinaus Steuerermäßigung gewährt werden kann, richtet sich nach den bisherigen Billigkeits-Richtlinien, insbesondere den wirtschaftlichen Verhältnissen, wobei die Art der Nutzung des Grundstücks (Gartenland, Landwirtschaft oder dergleichen) von Bedeutung ist.
Die Abschreibungsfrage im Kriege.
Zahlreiche Gegenstände des gewerblichen Anlage- vermögens, die, wie Geräte, Maschinen usw., dem Betrieb dienen, werden unter den Kriegsverhältnissen stärker abgenutzt als unter normalen Dei> hältnissen. Der erhöhten Abnutzung kann dadurch Rechnung getragen werden, daß entweder eine höhere Absetzung für ^außergewöhnliche Abnutzung vorgenommen oder die regelmäßigen jährlichen Ab- setzungen für Abnutzung unter Zugrundelegung einer kürzeren Nutzungsdauer des Gegenstandes erhöht werden. Statt dessen ist es auch zulässig, den niedrigeren sog. Teilwert anzusetzen, d. h. den Wert, den der Gegenstand vom Standpunkt eines Erwerbers des Gesamtbetriebes hat. Auf stillgelegte Anlagegüter sind je nach Pflege und Instandhaltung nur Abschreibungen in Höhe von 25 bis 50 v. H. des vorher üblichen Abschreibungssatzes zulässig. Dies gilt auch, wenn Ersatzanlagen dafür beschafft sind. Nicht zulässig ist es, eine Ersatzanlaae sofort ganz abzuschreiben. Vielmehr sind jährlich Absetzungen für Abnutzung entsprechend der voraus- sichtlichen (wirtschaftlichen) Verwendungsdauer im Betriebe vorzunehmen. Erwähnt fei noch, daß die Anschaffungskosten für Anlagegegenstände mit einem Preis bis zu je 200 RM. (in neuem oder gebrauchtem Zustande) im Anschaffungsjahr sofort als Be- ttiebsausgbaen abgesetzt werden können.
iein Amt vertretungsweise weiterzuführen. Vogt ourte 1874 in Biedenkopf geboren. Er stu- iterte in Marburg und habilitierte sich 1906 ebenda für innere Meoizin. 1909 siedelte er nach Dves- au über, 1910 wurde er als Oberarzt der Universitäts-Kinderklinik nach Straßburg 'berufen. 1913 !am er als Direktor an das Städtische Kinder-
Die Spareinlagen bei den Schulsparkassen im Kreise Gießen haben, wie die nunmehr vorliegenden Abschlußzahlen erweisen, auch im Jahre 1942 gegenüber dem Vorjahr 1941 eine außerordentliche Steigerung erfahren. Das Gesamtergebnis der Einzahlungen in den 17 Schulsparkassen, die bei der Be-
Die Abgabe der Steuererklärungen für 1942.
Für die Abgabe der neuen Einkommen- und Gewerbesteuererklärungen sowie die Durchführung der Veranlagungen sind besondere Anordnungen des Reichsfinanzminlsters zu erwarten. Die Frist für die Einreichung der Steuererklärungen ist bis zum 31. März 19 43 verlängert worden.. Dies gilt auch für die Umsatzsteuererklärung, für die neue Vordrucke hergestellt sind. Wie bereits vor einiger Zeit bekanntgegeben, hat der Unternehmer in der Umsatzsteuererklärung die Iahressteuer 1942 selbst zu errechnen. Er muß außerdem die 1942 getesteten Vorauszahlungen an geb en. Ist die sich für das ganze Jahr ergebende Umsatzsteuer höher, so ist der Restbetrag sofort zu enttichten. Gleichzeitig ist, da die Umsatzsteuer insoweit verspätet entrichtet ist, ein Säumniszuschlag von 2 v. H. des Umsatzsteuerrest' bettgges mit diesem einzuzahlen, sofern er 100 RM. oder mehr beträgt. Für die Berechnung des Säumniszuschlages ist der Restbettag auf volle 10 RM. nach unten abzurunden. In dem Regelfälle, daß das Finanzamt mit der angegebenen Iahressteuer einverstanden ist, ergeht ein Steuerbescheid nicht und können auch Rechtsmittel nicht eingelegt werden.
Letzte Vermögenssteuerrate 1942 am 10.2.
Am 10. Februar 1943 ist die letzte Vierteljahresrate auf die Vermögensteuer für das Rechnungsjahr 1942/43 fällig. Für die Lermögensteuer, die für das Rechnungsjahr 1943/44 vom 1.4. ab zu enttichten ist, können Anträge auf Herabsetzung der Dermögensteuer beim Finanzamt eingereicht werden, wenn geltend gemacht werden kann, daß sich das Vermögen am 1.1.1943 gegenüber dem zuletzt Der- anlagten Vermögen um mehr als ein Fünftel oder um mehr als 100 000 RM. vermindert hat. Die Einheitswerte der Betriebe und Grundstücke werden dabei in der bisherigen Höhe zugrundegelegt, falls nicht auch hierfür eine Neufestsetzung (Wertfortschreibung) auf den 1.1.1943 beantragt wird. Die Wertabweichuna muß hierfür bei der Einheitsbe- Wertung des Betriebsvermögens mehr als ein Fünftel, mindestens 1000 RM., bei der Bewertung eines Grundstücks mehr als ein Zwanzigstel, mindestens 100 RM. betragen. Das Finanzamt kann einen höheren Einheitswert des Betriebes seinerseits nur festsetzen, wenn die Wertabweichung mehr als ein Fünftel, mindestens 10 000 RM. ausmacht. Der Steuerpflichtige ist von sich aus nicht verpflichtet, von einer Erhöhung des Vermögens dem Finanzamt Mitteilung zu machen. Die nächste all gemeine Hauptveranlagung zur Dermögensteuer findet erst auf den 1.1.1945 statt.
Zum Fortfall der Hausziassteuer.
Der Fortfall der Hauszinsfteuer feit dem 1.1.1943 soll sich nach den neuen ministeriellen Anordnungen vom 28.12. v. I. auf die Grundsteuerermähigungen
Der neue deutsche Botschafter in Spanien, von Röttke, stattete dem spanischen Königsschloß El Escorial einen Besuch ab, um am Grabe des Fa- kmgegründers Jos6 Antonio einen Lorbeerkranz üederzulegen.
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Rationalchinas Armee und Flotte.
Tokio, 27.Jan. (DND.) Die Nationalregierung n Nanking hat m den drei Jahren ihres De- tehens eine moderne Armee aufgebaut sowie eine Flotte von mehr als 16 Kriegsschiffen, 36 Kanonenbooten und 6 Vermessungsschiffen. Sie verfügt etzt über 42 Divisionen, vier unabhängige Brigaden und 13 unabhängige Armeekorps, während in Nordchina 12 Armeekorps und acht unabhängige Armee- korps stehen. Alle sind mtt modernen Watten ausgerüstet. Diese Truppen unterstützen die japanischen Streitkräfte bei ihren Strafaktionen gegen die Ban- den und bei der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ruhe und Ordnung. Die übergetretenen Tschungking- Lerbände bestehen aus 20 Divisionen, sechs unabhängigen Brigaden und drei unabhängigen Armeekorps mit insgesamt mehr als 200 000 Mann.
Neben diesen Schulen an der Spitze der Tabelle weisen auch die Sä;ulsparkassen in Len übrigen Orten des Bezirks ansehnliche Steigerungen der Einzahlungen auf. Im ganzen kann man dieses erfreuliche weitere Anwachsen des Sparens bei den Schulsparkassen als vorbildlich bezeichnen, da hierbei neben den gesteigerten Einzahlungen vor allem auch der sittlich und erzieherisch außerordentlich wertvolle Gedanke des Sparens bei den Kindern immer mehr gefestigt und vertieft wird. Die Lehrer, die sich bei der Arbeit für die Schulsparkassen in eifriger Weise einsehen, verdienen auch für diese ehrenamtliche Tätigkeit alle Anerkennung.
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Elchsj» i lussh • in ög.
'ttankenhaus in Magdeburg und folgte 1924 dem Ruf als 0. Professor nach Münster. Seine Haupt- irbeitsgebiete sind Ernährungsstörungen im Kindes- dter sowie Lungenkrankheiten. — Professor Dr. Dolfgang Finkelnburg ist an der Universität Straßburg zum a.o. Professor für Experimental- ohystk ernannt worden. Finkelnburg wurde 1905 n Bonn geboren. Er habilitierte sich 1932 in Karlsruhe und wurde 1938 in Darmstadt n. b. a. 0. Prozessor. — Der Dozent an der Universität München, Dr.med.habil. Eduard Rentz, ist zum a.o. Prozessor für Pharmakologie an der Universität Posen «mannt worden. Rentz wurde 1898 in Riga geboren. Er studierte in Dorpat, Riga und München und promovierte 1930 in Riga, wo er sich 1932 kiabili- nerte. 1941 wurde er an der Universität München Dozent und anschließend mtt dem Aufbau des vharmakologischen Instituts der Reichsuniversitat Vosen beauftragt. ___________________
wrch feine Tapferkeit. Georg Michael wurde 1917 in Hamburg, wo er heute noch wohnt, als Sohn eines Korvettenkapttäns geboren. Nach der Reife- Mfung an der Natianalpolitifch-n Erziehungsan. 'alt Wn erwählte er sich den Saufmannsfrcruf. 1936 trat er IN das Kavallerie-Regiment 13 «in
?>urde er Leutnant und 1941 Oberleutnant d.R. Er ist fünfmal verwundet.
Kleine politische Nachrichten.
Unter dem Vorsitz des Reichskommisiars für das Dftlanb, Gauleiter Lohse, wurde eine zweitägige Arbeitstagung der Generalkommissare und Gebiets- kommissare über Kriegswirtschaftsfragen abgeschlos- en. Es kam dabei zum Ausdruck, daß die landwirt- chaflliche ProdiLktionskavazität weit über den De- larf der Front hinausgeht.
Der a. o. Professor für Mineralogie an der Uni» sversität Halle, Dr. H. Seifert, ist beauftragt worden, an der Universität Münster die Vertretung !>es durch das Ausscheiden des Prof. Dr. Ernst freigewordenen Lehrstuhles für Mineralogie und Petro- Agraphie zu übernehmen. Seifert wurde 1893 in Al- ona geboren, promovierte 1923 in Berlin und ha- nlitierte sich ebenda 1928. 1932 wurde er Kustos am Mineralogisch - Petrographischen Institut der Universität Berlin, 1941 wurde er beauftragt, die Vertretung der Professur für Mineralogie an der lniversttät Halle wahrzunehmen. — Der o. Pro- essor für Kinderheilkunde an der Universität Winter, Dr. Hans Vogt, ist von den amtlichen Verrichtungen entbunden worden, jedoch beauftragt,
i „Na, da sind zunächst mal meine Tochter und ich , , sagte Güstrow, indem er an den Fingern feiner . linken Hand zu zählen begann. „Ferner mein Neffe : Frank Duderstädt. Viertens: der Diener Justus; । fünftens: Alex, der Gärtner; sechstens: die Köchin , Rosa; siebentens und achtens: die beiden Haus- t mädchen Anni und Josepha ... Hab' ich noch je- manb vergessen, Jutta?"
„Natürlich, Pa. Herrn Lertzeck hast du nicht ge-
1942
1941
Schulerzahl am 5.10.1942
21000 RM.
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