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Mittwoch,N.ZanuarMr
GiehenerAnzeiger
um
Die Helden von Stalingrad
material
Berlin, 26. Jan. (DRV.) Der Führer verlieh
EuropäischeLeistungsreserven
birgsjäger-Division, als 182. und 183. Soldaten der
ir alle arbeiten für den Sieg
(sam- Ver- stebr sichern
Dir wollen für Volk und Vaterland keinen Gedanken zu hoch halten, keine Arbeit zu langsam und mühevoll, keine Unternehmung zu kleinlich, keine Tat zu gewagt und kein Opfer zu groß.
Friedrich Ludwig Jahn (1814).
_.ja ganz (Europas. Beweisen wir. ein jeder an dem Platz, an den er gestellt ist, daß die Tat uns über alles
21 Panzerkampfwagen, 70 Geschütze, 200 Kraftfahrzeuge, über 100 Maschinengewehre und zahlreiches anderes Kriegs-
lichen Kräfte und überwand durch feine Entschlossenheit und Tatkraft eine vorübergehend entstandene Krise.
Generalleutnant Kreysing hat an der Spitze seiner Gebirgsjäger dem am mittleren Don mit star-
flammen.
Jn Nordafrika Spahlrupptatigkeil. .
Jn Tunesien scheiterten versuche des Fein- jh, in den Vorlagen verlorene Stellungen zurück- Erobern. Seine Verluste in der Zeil vom 18. bis HJanuar 1943 betrugen: 4000 (Befangene,
Vetikije Luki scheiterten. Auch südlich des L a- lv gase es brachen erneute mit Panzern vor- Ktragene feindliche Angriffe nach erbittertem Kampf
nheits- ner W.He^ öleli».
shwersten Linsahbedingungen nach Kräften unter-
3rn Kuban-und Manytfchgeblet wurden feindliche Angriffe in harten Kämpfen abgewiesen. He Bewegungen zu den befohlenen Frontverkürzun- Kl verlaufen im übrigen planmäßig. Panzertrnp- fti und motorisierte Verbände setzten zwischen Mantsch und Don ihren Angriff mit Erfolg fort. Ikr Feind wurde weiter nach Vordoslen zurückge- vvrfen. Am Don und Donezgebiet dauern
Oer Webrmachtbericht.
VVB. Ans dem Führerhauptquartier. 26. Jan. Das Oberkommando der Dehrmacht gibt Wannl:
Der Ansturm der Sowjets gegen weite Teile der
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0527/
Heldenhafter Kampf m den Ruinen von Stalingrad
Llnfere Pflicht.
Als Preußen durch das am 24. Februar 1812 in unterzeichnete Bündnis mit Napoleon schick- Tage durchmachte, gab Karl von a us e w itz, der Verfasser des berühmten Wer- Kriege" unter dem Titel „Drei Bekennt- eine Denkschrift heraus, die nicht nur seinen, der Seelenzustand aller wahrhaft national Männer der damaligen Zeit spiegelte Er in dieser Denkschrift: „Ich glaube und be- daß em Volk nichts höher zu achten hat Würde und Freiheit seines Daseins-, daß mit dem letzten Blutstropfen verteidigen es keine heiligere Pflicht zu erfüllen, Gesetze zu gehorchen hat; daß der einer feigen Unterwerfung nie zu ver- ist; daß dieser Gifttropfen im Blute eines in die Nachkommenschaft übergeht und die späterer Geschlechter lähmen und untergraben ; daß man die Ehre nur einmal verlieren fcnn; daß die El)re des Königs und der Regierung eins ist mit der Ehre des Volkes und das einzige Palladium seines Wohles; daß ein Volk unter den »elften Verhältnissen unüberwindlich ist im Kamp um seine Freiheit!"
Eherne Worte, zu einer Zeit gesprochen, da es ljcht allein um Worte ging, sondern um d i e ae r p f l i ch t e n d e Tat, die ihnen Leben gibt. Die Generation um Clausewitz, die Scharnhorst, Etlicher xnb Gneisenau, die Stein, Fichte, Körner
Oie letzte Arbeitskraft heran für den Sieg
Oer Gauleiter sprach auf einem Betriebsappell.
ifrbei ü unb • iorioi; iriu.
S.L Li »'M
195. Jahrgang Nr. 22 tiT'ttieim ing.ich anher ©onntnab und feiertags Beilagen: (Siebener ♦Vamilienblätter Heimat imBttd-DieScholle BemaSvreiS: Monatlich . ..RM.I.80 SmtellflefiiitT,.. .. -.26 auch be- Nichterscheinen einzelnen Nummern höherer Gewalt
Änuavme von Viiurmre für die Ntittaar<nummer MH'tUbr deeVornuitaa-
iBmeiaHtrVrrilr
für die DhlhmeieT-Metle von 22 Millimeter Bre ie:
7 Wvt. für »(amilienan* leinen und vrwme weleflenbeitiHmieinen
14 9hfh t. Werbeankeiaen und arichästliche (Meienen beiff anieineit Plavvor'tvnfi < vorherige Vereinbarung) 2ß*/. ment
Zum Schluß seiner Ausführungen richtete der
.... ------ aus, ist nun Gauleiter nochmals einen eindringlichen Appell an
in feiner ganzen Totalität in Erschei- die Belegschaft, ihre gan^, Kraft einzusetzen. Die
ijeute stehen wir als Nation und Volk vor einer ähnlichen, allerdings ungleich größeren Frage Weg und Schicksal unseres Volkes, ja ganz E
BrtW» UMlwrWrtradttti«. teey General-Anzeiger für Gberhessen
gehl, daß wir wissen, was unsere Pflicht ist; wie die Front es täglich und stündlich in übermenschlichem Heldentum beweist. Sie bedarf der Worte nicht, der Soldat tut schweigend, aber unerschüttert und unbeugsam sein großes Werk, das über Generationen entscheiden wird. Eifern wir ihnen nach, arbeiten wir mit dem gleichen stählernen Willen, lassen auch wir in der Heimat das Wort in uns zur Tat werden. Das allein i ft unfere Pflicht. Die Front leistet Ucbermenschliches, wir alle wollen geloben, mindestens das Menschenmögliche zu tun. Werner Bekrnann.
Wir müssen nachziehen!
Von unserer Berliner Schristleitung.
In voriger Woche fand eine mehrtägige Geheim- sitzung des Unterhauses statt, die sich mit dem Ar- | beitseinsatz in England beschäftigte. Dort sind d i e Frauen in sehr weitgehendem Umfang mobili- , fiert. Darauf wies auch der Reichswirtschaftsminister Funk hin. Er verlangte den Ersatz der kriegsdienstfähigen Männer aus Verkehr, Wirtschaft, Verwaltung und dem Kulturleben durch einen mehrfachen Ablösungsprozeß und fuhr fort: „Ich erwähne schließlich die deutsche Frauenarbeit, die bisher, im Gegensatz z. B. zu England, bei uns noch weitgehend geschont werden konnte. Wir beschäftigen zur Zeit weniger deutsche weibliche Arbeitskräfte als zu Beginn dieses Krieges, während sich im letzten Weltkrieg die Zahl weiblicher Arbeitskräfte fast verdoppelt hattet Es bleibt für uns also ein großer Spielraum zum Aufholen.
Der britische Produktionsminister Lyttelton gab am Schluß der Geheimtagung des Unterhauses eine kurze öffentliche Erklärung ab, die die Feststellung unterstreicht, daß England, wie schon gejagt, seinen Arbeitseinsatz sehr viel rücksichtsloser organisiert
Hart sein — härter werden.
Bon Helmut Sündermann, Stabsleiter des Reichspreftecheft.
Die läge des zweiten winterlichen Sowjetan» frurms wird das deutsche Volk ebensowenig vergessen können, wie jenen ersten Winter, den der deutsche Soldat im Osten zu bestehen hatte. Die Wochen härtester Bewährung der Kampfe an der Front versetzen auch die Heimat in tiefe Bewegung und rufen sie zu ernster Besinnung.
Wie in den Augenblicken großer Siege und Erfolge ein großes Band gemeinsamer Empfindungen alle Deutschen umsästießt und die gleichen Regungen des Dankes und der Freude alle ersaßt, so soll und muß auch die ernste Kunde von schweren Schicksals« ftumben ein gemeinsames Echo bei allen finden. Das nämlich ist es, was wir als Nationalsozialisten gelernt haben und was alle Starken in unserer Nation als sichere Gewißheit in der Brust tragen: daß die Deutschen auch in härte ft er Erprobung unüberwindlich find, wenn fte von einem Geiste beseelt, von einem Willen angetrieben werden.
Daß eine solche geschlossene Willensbildung gerade des deutschen Volkes nur aus soldatischem Denken erwachsen und an der Front und In der Heimat nur zu soldatischen Entschlüssen führen kann, das ist unsere feste Ueberzeugung, unb deshalb ist die Frage nach dem Echo und der Forderung, die sich — wie schon einmal vor Jahresfrist — angesichts ernster Nachricht in unserem Volk erhebt, auch nur soldatisch zu beantworten. Die Antwort des Soldaten aoer ist auf jede solche Kunde — und mag sie die schwerste fein — immer noch d i e Tat gewesen.
Wer so eindeutig im Kampf um Sein oder Nichtsein steht, wie wir Deutsche in diesem Krieg, wer weiß, daß nur der Sieg das weitere Leben sichert, ein Schwachwerden aber die endgültige Vernichtung des ganzen Volkes unerbittlich zur Folge hätte — der wird auch in den Stunden der ernstesten Anspannung nicht von Unruhe, wohl aber von einer unbändigen Entschlossenheit erfüllt, die ihn antreibt, das Schicksal um so fanatischer anzupacken, je mehr es versucht hat, sich feinem Diktat zu entwinden.
Der Soldat, vor allem der Infanterist, kennt solche Augenblicke aus nahezu jedem ernsten Zusammenstoß mit dem Feind — die Augenblicke, in denen Sieg ober Tod allein von dem Entschluß abhängt, etwas zu tun, und in denen der triumphiert, der hart genug ist, um in keiner Sekunde unb unter feinem äußeren Eindruck diese tanfere Entschlossenheit zu verloren.
Der Charakter eines großen Völkettrieges bringt es mit sich, daß solche Proben, solche Bewährung nicht nur vom Soldaten, sondern auch von den Menschen zu Hause, non den Frauen wie von ben Männern, von den Kindern wie von den (Brei,en
hat, als es bisher in Deutschland der Fall ■»_-. Lyttelton hob zunächst die Notwendigkeit hervor, daß in den nächsten Monaten noch mehr Leute zum Militärdienst einberufen werden müssen. Daraus folge, daß eine weitere Anzahl von Männern unb Frauen auch für die englischen Kriegsindustrien einberufen werden müßten. Alle irgendwie nickst gebrauchten Beamten werden eingezogen, unb die Frauen, auch die verheirateten Frauen, dienstverpflichtet. Einberu>n würden auch die älteren Männer einschließlich der hohen Fünfziger und der Sechzigjährigen. Der englische Nachrichtendienst sagte zu oiefen Ankündigungen: „Es ist ziemlich leicht, das alles zu enaten, denn es sind keine anderen Quellen zur Beschaffung der Arbeitskräfte mehr vorhanden. Alle anderen Elemente der arbeitenden Bevölkerung sind schon einberufen. Wir werben diesmal viele von denen einberufen, die es früher zustande gebracht haben, durchzuschlüpfen. Diesmal jeboch werben die Maschen viel kleiner ausfallen."
Es wird in Deutschland interessieren, daß es ... unsere U-Boote sind, di« die Engländer so scharf an die schärfste Arbeit zwingen. Der englische Pro- duktionsminister Lyttelton schloß feine Rede mit folgenden Worten: ,^d) glaube, daß die allgemeine Einstellung meiner Landsleute die ist, daß sie alle diese Störungen ohne Widerspruch hmnehmen roer« den." Für Deutschland gilt mindestens das gleiche, darauf darf man sich in London verlassen. Dr. Ho,
und Schenkendorff, 2fmbt und Porck, sie alle bewiesen durch tätiges Handeln, durch höchste Pflichterfüllung und freudige Opferbereitschaft für die Sache der Nation, daß sie aus einem Holz geschnitzt waren, das sich als härter und widerstandsfähiger denn feindlicher Will« erwies.
Feind bei einem miUlärisch wirkungslosen Tages-
angrlff vier Bombenflugzeuge. Schnette deutsche, nung getreten. Unser Soldaten an der Ostfrott! Heimat müsse jederzeit vor der Front bestehen kön- kampfflugzeuge griffen am Tage eine Ortschaft an stehen in härtestem Kampf gegen eine Flut von nen. Das-ganze deutsche Volk muß von einem fana-
' . 2 L- 7- - T - '. 2 ~ 'M mit gutem Erfolg an. Menschen und Material, die der Bolschewismus tischen Siegeswillen erfaßt fein. Wir weiden e»
i.tm UtHorfrniti ! jahrzehntelang in systematischer und rücksichtsloser schaffen, weil wir es wollen und weil Adolf Hitler
Ö04 KS meniaub ftUtn JfnterrreiH. j Weise für die Weltrevolution vorbereitet halte, uns führt.
Wenn auch dieser gewallige Einsatz unseren Geg-1 -
fer Ucbermacht angreifenden Feind unerschütterlichen Widerstand entgegengesetzt und zwei, zeitweise sogar drei bolschewistische Korps auf sich gezogen. Dadurch wurde der gesamte Armeeabschnitt entlastet unb wertvolle Zeit für den Aufbau einer neuen Verteibigungsfront acroonnen. Vom Feind umfaßt, durchbrach er dessen Einschließungsring nach Zerstörung sämtlicher kriegswichtiger Anlagen und entsetzte einen anderen ebenfalls non allen Seiten angegriffenen Stützpunkt. Er fügte dem >lachdrängenden Feind empfindliche Verluste au und kämpfte sich unter ständiger Abwehr der Bolschewisten, die mit ihren schnellen Verbänden eine überholende Verfolgung versuchten, nach dem befohlenen Abschnitt durch. General 5trci)Bng wurde 1S90 als Sohn eines Offiziers in Göttingen geboren. 1909 trat er in das Jägerbataillon 10 ein. Im ersten Weltkrieg erhielt er das Ritterkreuz des Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern. Seit 1933 Bataillonskommandeur, wurde er 1936 Kommandeur des Infanterie-Regiments 16, 1940 Generalmajor und zwei Jahre späte'. Generalleutnant.
3m Banne von Stalingrad.
Madrid, 26.Jan. (Europapreß.) „Die deutsche Wehrmacht hat zwar einiges Terrain verloren, ihre Kampfkraft aber erhalten, was hinsichtlich der Fort- setzung des Krieges von entscheidender Bedeutung ist", schreibt der Militärkritiker des spanischen Blattes „ABE." Seit 20. November stürzen sich die Bolschewisten ununterbrochen in einen verzweifelten Angriff. Sie haben eine unvorstellbare Menge an Truppen und Kriegsmaterial in den Kampf geworfen, um nach einjähriger Vorbereitung die Position ihrer Gegner zu desorganisieren. Doneztal, Rostow und oorkaukasische Gegend waren ihre Hauptziele. Nach neun Wochen ununterbrochener Offensive haben sie lediglich über Berge von Leichen hinweg, die sich vor den deutschen Linken auftürmen, einige Ergebnisse erzielt, die jedoch strategisch kaum von irgendeiner Bedeutung sind. Man muh einmal die zurückeroberten kleinen Gebiete mit jenen gewaltigen Räumen vergleichen, die nach wie vor imantastbar in der Hand Deutschlands und feiner Verbündeten sind."
Die Kritik schließt mit dem Hinweis darauf, auch nach dieser sowjetischen Winteroffensioe wird wieder der Augenblick kommen, den die deutsche militärische Führung als den geeigneten ansieht, um zu den entsprechenden Gegenschlägen auszuholen. Ihre jetzigen Defensivoperationen hat sie jedenfalls in der militärisch ökonomischsten Weise durchzuführen vermocht, um für den gegebenen Augenblick wieder ihre ganze Kampfkraft entfalten zu können. „Es geht ums Ganze, Wohlstand oder Elend, Herrschaft oder Sklaventum, der Sieg muß total unb endgültig sein, er muß jede Möglichkeit weiterer Katastrophen ausschließen", schreibt das Blatt.
Berlin, 26.Jan. (DNB.) In Stalingrad haben bie wochenlangen Entbehrungen, das ununter- b achene Ringen gegen frische feindliche Truppen, tzcs Uebergewicht der Bolschewisten an Flugzeugen, fdimeren Waffen und das schutzlose Ausharren im offenen Gelände bei Schneesturm und schneidender Silte den Widerstandswillen unserer Soldaten und ifrer rumänischen und kroatischen Kameraden auch jn 25. Januar nicht brechen können. Der eherne jdöe zum Widerstand gab den erschöpften Offizieren iib Mannschaften die Kraft, sich selbst vor ihre ^-schütze zu spannen und sie Kilometer um Kilo- i"ter durch die tief verschneite Steppe zu schleppen, jas höchste Wissen um ihre Pflicht stellte General Md Grenadier Schulter an Schulter in den Nah- hmpf mit der blanken Waffe, und nicht besser er- fjat sich der Sinn echter Kameradschaft als da- bird), daß übermüdete Grenadiere, kaum dem llampfgewühl entronnen, sofort und ohne Befehl Weder angreifen, als es gilt, die Besatzung eines Iht Hintes der feindlichen Linie notgelandeten ugzeuges wieder herauszuhauen.
All das aschieht unter den paulenlos nieder k-ichenden Bomben der feindlichen Flugzeuge, die 2 q und Nocht fast ungehindert über dem Kraterfeld Krisen, weil die Flakgeschütze die feindlichen Panzer vicnichten müssen. Die Kanoniere eines einzigen Din allen Seiten angegriffenen Geschützes zerlassen im rasenden Feuer von 28 angreifenden Amzern allein 15. Doch bald folgten neue und noch Üwerere Angriffe, bei denen die bolschewistischen P-mzerkampfwagen ihre eigenen Schützen vor sich getrieben, um sie zum Stürmen zu zwingen. Wieder rtUte die Feuerwalze in die schwachen Deckungen, wb langsam gewann die feindliche Uebermacht an tiben. Doch wieder vermochte sie nicht den Wider- 6; nb zu brechen. Unsere Soldaten boten in den rümmern des westlichen Stadtrandes ban Bolsche- frften von neuem die Stirn. Jeder Mauerrest, jede
Branbruine wurde zur hart umkämpften F e st u n g. Die deutschen, rumänischen unb kroatischen Helden haben sich um ihre Führer geschart und halten tobesmutig ftanb. Alle Unterschiede nach Rang und Waffengattung sind gefallen, übrig geblieben ist allein der eiserne Wille zum äußersten Widerstand, der zum verpflichtenden Vorbild für alle Deutschen geworden ist.
Auch an den übrigen Fronten des südlichen Abschnitts standen unsere Truppen am 25. Januar in erbittertem Kampf gegen den überlegenen Feind. Im Kuban- unb Manytschgebiet hat eine neue Kältewelle das verschlammte Gelänbe wieder gefestigt, so daß bie Bolschewisten ihre Vorstöße wieder aufnahmen, ohne jedoch ihre Kamofziele gegen die deutschen unb slowaktzchen Verbände erreichen zu können. Zwischen Manytsch unb Don setzten dagegen unsere Panzertruppen unb motorisierten Einheiten ben am 21. Januar begonnenen Gegenangriff erfolgreich fort. Die Bolschewisten konnten bem Stoß nicht widerstehen und mußten ben energisch nach Norbosten vordringenben deutschen Verbänden einige Ortschaften preisgcbtn. Die zum Gegenstoß angesehen Panzerformationen muhten das Gefecht abbrechen unb in ihre Ausgangsstellungen zurückrollen.
Nörblich b e s Donez traf ein schwerer Angriffsschlag unserer Luftwaffe sowjetische Panzer- kräfte, bie sich im Vorgelänbe ber beutschen Stellungen bereitftellten, und zahlreiche Nachschubkolonnen so überraschend, daß nur vereinzelte Flugzeuge zur Abwehr auffteigen konnten, von denen zwei im Feuer unserer Jäger abstürzten. Mit diesen wirksamen Schlägen erleichterte die Luftwaffe den Heeresverbänden ihren anhaltend schweren Abwehr- kämpf, ber besonbers sübwestlich Woronesch mit äußerster Härte geführt werben muhte, um bie feinblichen Angriffe abzuschlagen.
erbitterten Abwehrkampfe an. ..... -............rio—rr.
Südwestlich Woronesch griff der Femb nid)tete allein in zwei Tagen 22 Panzerkampfwa- vik neu hercmaeführlen Kräften in breiter Front ber Bolschewisten. Als es dem Feind am fol- ktteut an Lr wurde im wesentlichen blutig abge-|genben Tage gelang örtlich in die Stellungen eines tefen D^e Kämpfe sind noch im Gange. Oertliche Panzerkorps etnjubringen, trat Hauptmann von k! «c k a o m nnb lüdwesttich Gazen zu kühnem Gegenangriff an, vernichtete nach
^griffe der Sowicts bei R f 4 e ro un f I ä) hartem Ringen bie eingebundenen starken feind- ni at 1 2 a t z - a .. o : C A« iMt-lfin ’f I fti ilinl 1 hi Orn LU' < • • < r rr — 11 j. ( _ r
deutschen Wehrmacht.
In kühnem Angrifssschwuna stieß Oberleutnant v. Gazen bei den A n g r i f f s k ä m p f e n auf Rostow im Juli 1942 an ber Spitze seiner Pon- zer-Grenadiere in entschlossenem Zupacken burch die Stellungen der Bc-'!chewisten und erreichte ben Rordteil der Stabt. Dort nahm er einen wichtigen Flußübergang in Besitz und ermöglichte so den nachfolgenden Kräften den Zugang zur Stabt Seit- bem hat sich der inzwischen zum Hauptmann be- förberte, erst 25jährige Offizier im Kaukasus erneut ausgezeichnet. Seine Kampfgruppe ver-
Ori front nahm gestern an Heftigkeit wieder zu.
3ii schweren Abwehrkämpsen gegen vielfach über-, ... __ -
Irenen Feind behaupteten sich die deutschen Armeen derSüdküsteLnglands SC en alle Durchbruchs- und Umfasfungsversuche.
Jn Stalingrad haben sich die Verteidiger, bei
sich neben rumänisch^ Divifionen auch - Ritterkreuz des Eisernen kreu-
Dk einer k r o a t i f ch e r v e r b a nb befindet im, Hauptmann Waldemar von Gazen.
110114)cn und mittleren Teil |gca Gaza, Vataillonskommandeur in einem
jinen auf einen engen Raum zu^mmenschlo en. Ponzer Grenadier Regimenl, und dem Generalleut- Sie leisten dort unter Führung ihrer Genera^ w - nQnf ^an9 kreysing, Kommandeur einer Geir heroischen Widerstand, von der Luftwaffe unter bira5:äaer.7)il>jrlon als 182. und 183. Soldaten der
NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spreit- nenn gewisse Erfolge gebracht hat, so sind wir doch g e r sprach am Divnstagnachmittag im Rahmen vo l l e r Zuversicht. Die Konsequenz, die bas eines Betriebsappells zu ber Belegschaft eines Wer- beutfche Volk aus dem verstärkten Ansturm des kes im Kreis Groß-Gerau über die gegen- Ostens zieht, ist allein die ber vermehrten wattige politische und militärische Lage und über Kraftentfaltung. Jetzt gelte es kompromiß- die Aufgaben der Heimat. | los alle zur Verfügung stehenden
Nach der Begrüßung durch den Betriebsführer Kräfte einzusetzen. Jeder Einzelne hat heute die behandelte ber 0-nitriter zu Beginn seiner Rebe heilige Verpflichtung, sich in ben Produktionspro- bie Erfolge bes Nationalsozialismus, die in den'zeß einzuschalten und so mit für ben Endsieg bei- zehn Jahren seit der Machtübernahme das deutsche! zu tragen. Mit ber gleichen Härte wie unsere Sob Volk zu einer verschworenen Gemein- baten im Kampfe stehen, hat jeder Deutsche jetzt schäft zusammengeschmiedet haben. Ge-, einem Arbeitsplatz auszufüllen. Die Geschichte hat nou so wie ber Nationalsozialismus vor der Macht- , gezeigt, baß ein Steg nicht ohne Verluste urrb Rück- Übernahme aegen die Kräfte des Chaos ringen schlüge errungen werden kann. Nur ber wird Sie« mußte und habet auch erst nach härtestem ger sein, ber bis zuletzt bas Kampffeld behauptet. Einsatz den Sieg bauonqetragen habe, so Niemand in ber Heimat zweifelt daran, daß dies kämpfe heute das ganze deutsche Volk in eiserner ber deutsche Soldat sein wird


