Ausgabe 
26.5.1943
 
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Schmidt und Lucie Römer eine frohe Unterhaltung

würde.

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Akkordronfprel brachte Otti Ottmar frohe Stimmung. Die drei Friescos musizierten am Tylophon. Wall<- traud und Willy Brethon brachten Akrobatik. Die Ansage gab Franz Jochim, der als Humorist und Kunstpfeifer für viel Frohsinn sorgte. Martha Keß­ler begleitete die Künstler am Flügel und sorgte für die musikalische Umrahmung. Den Künstlern wurde mit herzlichem Beifall gedankt.

In zwei Lazaretten zeigte Lehrer Appelmann im Aufttage der Kreisbildstelle Filme über Zucker­gewinnung und Bierbrauereien. Einige lustige Filme trugen zur Erheiterung bei. Zu den Vor­stellungen hatte das Theater der Universitätsstadt Gießen im Laufe der Woche Verwundete eingeladen. Ebenso hatte der HJ.-Bann 116 zu der Vorstellung Anke von Skoepen" Kameraden zu Gast. Die BDM.-Gruppe Wieseck besuchte die Verwundeten in einem Teillazarett. In abwechslungsreicher Folge wurde unter Leitung der Führerinnen Inge

Sprechstunde des Kreisleiters.

Die Sprechstunde des Kreisleiters findet Donnerstag, 27. Mai 1943, nachmittags von 15 17 Uhr in Gießen, Alicenstraße 10, statt.

Nas Kriegsverdienstkreuz.

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freute. Eine große Zahl Verwundeter hatte die Kreisamtsleitung der NSV. am Freitag zum Be­such des Zirkus Belli eingeladen. Zu der Ver­anstaltung des Vortragsringes in der AulaWan­derung mit Adalbert Stifter" hatte KdF. Verwun­dete eingeladen.

Am Abschluß eines Dersehrtenkursus fand eine kleine Abschiedsfeier statt. Die Jugendgruppe der NS.-Frauenschaft unter Führung von Frl. Goebel bot ein Unterhaltungsprogramm, zu dessen Erwei­terung die Kameraden selbst beitrugen. Kuchen der Ortsfrauenschaft Großen-Linden und Liebesgaben der Kreisamtsleitung der NSV. halfen den Abend verschönern. Eine Musikabteilung der Wehrmacht bereicherte das Programm.

Der gemischte Chor aus Watzenborn-Steinberg unter Leitung seines Dirigenten Habermehl veran­staltete in einem Lazarett ein Konzert. Chöre und Lieder ' von Mücke, Schubert, Beethoven, Kreutzer und Hermann wurden zu Gehör ge­bracht. In einem anderen Lazarett sang der VereinHeitertet" aus Gießen Chöre und Lieder unter der Stabführung von Chormeister Schüttler. In einer weiteren Lazarettabtellung brachte der GesangvereinLiederkranz" in Heuchel­heim unter seinem Chorleiter Bernhard Chöre und

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(Eber) 1,31 RM. Marktoerlauf: alles zugeteilt, verdunkelungszeik:

26. Mai von 22.26 bis 4.41 Uhr.

*

** Von der Universität. Der außerplan-

27 bis 45, Kälber 35 bis 57, Hämmel 15 bis 45 Rpf. je Vz kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,45 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (100 bis 119,5 kg) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, e bis k (unter 80 kg) 1,25, gl (fette Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41, g2 (andere Sauen) 1,31,

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter 6e8 Hauptschriftletters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und BUder: Dr. Ft. W. Lange,- für das Feullleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche UniversitätSdruckeret R. Lange K.S. BerlagSleiter: Dr^-Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

Anzeigenletter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6.

arzt Urlaub, und es gab ein großes Halloh mit meinen Kameraden, als wir uns in Betzdorf wohin ich ihnen entgegengegangen war * so un­erwartet wiedersahen. Abends wurde ich von meinem Batteriechef S ch l a g e t e r mit einigen Kameraden in ein Lokal in Kirchen eingeladen, und in angeregter Unterhaltung tauschten wir un­sere Erinnerungen aus und dachten an so manche harte Tage und Stunden.

Schlageter war über den Ausgang des Krieges sehr verbittert, und als ich davon sprach, wie ver­lottert, ohne Gewehr und Munition so viele Ein­heiten durchzögen, wie e^akt dagegen unsere Bat­terie in Kirchen einmarfchiert sei, sagte er hart: Als Soldaten sind wir ausgerückt -unb als Sol­daten marschieren wir auch wieder in die Heimat ein. Von meiner Batterie wird weder ein Geschütz noch ein einziger Schuß Munition abgegeben, das steht fest!"

Und in diesem Geist zog die Batterie Schlageter weiter, stramm, soldatisch,' wie sie es immer ge­wesen! Ich schaute ihr mit seltsamen Gedanken und Linem vielleicht etwas wehmütigen Gefühl nach, dachte an meinen schneidigen, 'draufgängerischen Zugführer und Batteriechef und ahnte nicht, welch überragendes Heldentum sich auf ewige Zeiten mit diesem Mann und seinem Namen noch verbinden

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die ausländischen Zivilarbetter erhalten die Sonder» Zuteilung. Entsprechende örtliche Bekanntmachung bleibt abzuwarten.

Neue Reise- und Gaststättenmarken.

Die geltenden Reise- und Gaftstättenmarken sowie die entsprechenden Lebensmittelmarken für Sonder« Zuteilungen treten gemäß ihrem Ausdruck mit dem 30. September außer Kraft. Nur bis zu diesem Tage können die Verbraucher Ware auf diese Marken beziehen. Wie der Reichsernährungsminister in einem Erlaß mitteilt, werden mit Beginn der 54. Zuteilungsperiode neue Reise- und Gaststätten­marken sowie neue Lebensmittelmarken für Brot, Fleisch, Butter usw. ausgegeben, die ab 20. Septem­ber zum Einkauf berechtigen und deren Gültigkeit bis zum 6. Februar 1944 befristet ist.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gesttigen Gießener Schlachtviehmarkt

Der Gefreite Otto Artz aus Gießen, Asterweg 86, der seit Beginn des Krieges gegen die Sowjets als Kradmelder im Osten steht, wurde mit dem Kriegs- verdiensttreuz II. Klasse mit Schwertern ausge­zeichnet.

!?ür unsere Verwundeten.

Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Auf­trage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem Sonderr^ratTruppen­betreuung" im Reichsministeium Volksaufklä­rung und Propaganda folgende Veranstaltungen durch:

In einem Lazarett erfreute die Vorttagsfolge Beschwingte Frühlingsklänge", durch Frankfurter. Künstler geboten, die Verwundeten. Erna Stoll (Alt), Erich Meyer-Stephan (Bariton), Alex Mol­zahn (Cello) und Else Willy-Altendorf (Klavier) gestalteten ein Konzert, das in abwechslungsreicher Folge Kompositionen unserer Meister der Musik zu Gehör brachte. Zu einem frohen Nachmittag hatten sich Verwundete aus allen Lazaretten zu­sammengefunden, um sich an der Vorttagsfolge Lustig und bunt" zu erfreuen. Roma Fostell und Jres del Ray zeigten eine Tanzschau verschiedenster Art. Mit Chansons am Flügel und ausgezeichnetem

naten neben mir sagen:Einer wttd's schon länger aushalten, die oder wir!" Und wieder war es der in der Abteilung schon bekannt gewordene 1. Zug, der den längeren Atem hatte und die feind­liche Artillerie zum Schweigen brachte.

Oder ich denke an den 21. März 1918. Wir hatten morgens durch einen englischen Feuerüberfall schon große Verluste gehabt und sollten nun mit den Maikäfern" über eine Höhe vor Berttix bei Ba- paume vorrücken. Mer es ging und ging picht vor­wärts. Die Engländer hatten sich in fester Stellung eingegraben und unsere Infanterie lag davor fest, als plötzlich Schlageter aus eigenem Entschluß mit seinen Geschützen durch das wildeste Feuer in die vordersten Linien preschte und in direktem Beschuß die feindlichen Stellungen beharkte, daß es eine Freude war und die Infanterie nun mitHurra" in die englischen Gräben einbrechen konnte.

Derartige Ereignisse mit Leutnant Schlageter im Rahmen des großen Ringens konnten wir so oft erleben, daß sie uns damals schon kaum mehr als Besonderheiten auffielen, so sehr hatten wir uns das draufgängerische, kurz entschlossene Vorgehen unseres nunmehrigen Batteriechefs zu eigen ge­macht, der von feinen Kanonieren das Aeußerfte verlangte und heraushoLte, weil er es bei sich selbst nicht anders konnte.

So wußte er auch beim Rückzug 1918, als er ruhiger und verbissener denn je seiner Batterie voranritt, diese immer so einzusetzen, daß dem Feind noch manches Mal klar wurde, daß er gegen Soldaten zu kämpfen hatte, die sich keines­wegs besiegt fühtten.

Am 27. September 1918 drei Tage vor meiner Verwundung marschierten wir hinter dem Gros, als Nachhut eingesetzt, auf einer Straße, von der wir deutlich die marschierenden Einheiten der Fran­zosen und hauptsächlich der Engländer erkennen konyten. Im Nachbarabschnitt war der Feind be­reits tief eingebrochen, und es bestand die Möglich­keit, daß wir abgeschnitten wurden. Immer mehr bekamen wir nun auch im Rücken den Druck des Gegners zu spüren, und unter seinem heftigen Beschuß glaubten wir alle, bald die Geschütze zu­rücklassen zu müssen, als Schlageter plötzlich seinen alten ^1. Zug in Gegenrichtung angaloppieren ließ, den Engländern dicht vor der Nase in Stellung ging und sie unter direktem Beschuß so mit Feuer belegte, daß sie in wilden Haufen zurückfluteten. So wurden die Geschütze frei, und bald hatten auch wir wieder den Anschluß an die Truppe gefunden.

Drei Tage später am 30. September wurde ich verwundet und kam über verschiedene andere Stellen in das Lazarett Kirchen an der Sieg. Hier erlebte ich den Zusammenbruch de?" Front mit seinem schmählichen Waffenstillstand, und meine Gedanken waren die gleichen, die jeden anständigen Soldaten in jener Zeit beschäftigten. Wie groß war * verständlicherweise die Freude, als ich lange Zeit später schon fast wieder genesen durch Quar- tierrüacher erfuhr, daß meine Batterie in Kirchen Quartier beziehen würde. Ich erhielt vom Lazarett-

im Freien geboten, die die Verwundeten sichtlich er- (Schlachtviehverteilungsmarkt) in ter SBte^-Derfteige« - - ~ -- * ..... rungshall-e Rhem-Mam kosteten: Ochsen 37 bis 42

I Rpf., Bullen 40 bis 50, Kühe 16 bis 47, Färsen

Volkslieder zum Vorttag. Den Sängern und ihren Chormeistern, wurde mit lebhaftem Beifall herzlich gedankt.

125 Gramm Käse-Sonderzuteilung.

Nach einem Erlaß des Reichsernährungstninisters ist für die in der nächsten Woche beginnende 50. Zu­teilungsperiode eine Käse-'Sonderzuteilung von 125 Gramm vorgesehen. Die günstige Versorgungslage hat es ermöglicht, daß über die ursprüngliche An- künüiung einer Sonderzuteilung von mindestens 62,5 Gramm hinausgegangen werden konnte. Die Sonderzuteilung erfolgt auf die b-Abschnitte der Reichsfettkarte aller Altersstufen mit Ausnahme der . Selbstversorger in Schlachtfetten und Butter. Auch

mäßige Professor Dr. Werner Meyer-Bark­haufen ist beauftragt worden, in der philosophi­schen Fakultät der Universität Gießen die kunstge- fchichtlichen Hilfswissenschaften in Vorlesungen und Hebungen zu vertreten. Prof. Meyer, 1889 in Biele­feld geboren, studierte in Marburg und Leipzig und promovierte 1914 in Marburg. 1931 habilitierte er sich in Gießen für mittlere und neuere Kunstge­schichte. 1938 wurde er hier zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Von seinen Werken nennen mir: Die Elisabethkirche in Marburg".

** Liederabend Druschel. Am morgigen Donnerstag wird der vor kurzem angekündigte, dann aber wegen einer Spielplanänderung des Theaters verlegte Liederabend von Ludwig D r u f ch e l in der Aula' der Universität stattfinden.

** Die Anmeldung zum Bezug von. Süßwaren muß in der Zeit vom 27. Mai bis 5. Juni erfolgen, wie das Ernährungsamt der Stadt Gießen heute bekannt gibt.

Ihre Verlobung geben bekannt

Emma Flett

Willi Zeug

26. Mai 1943

03423/

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Heuchelheim bei Gießen

Unsere vollzogene Verlobung beehren wir uns anzuzeigen

Schwester Lina Müller

Feldwebel Hans Sattler

Gießen

Seltersweg 58

Lollar Bad-Nauheim

Für die anläßlich unserer Ver­lobung erwiesenen Aufmerk­samkeiten danken wir auf die­sem Wege herzlichst

Marie Größer / Erwin Weller

Gießen-Klein-Linden im Mai 1943

Bachstraße 29 Rest. Sportzentrale im Mai 1943

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unsrer goldenen Hoch zeit danken wir herzlichst

Gg. Biedenkapp und Frau

Gießen, Rodheimer Str. 102

im Mai 1943

Ihre Kriegstrauung geben bekannt

Adolf Steinmüller

Unterscharführer in der Waffen-//

Minna Steinmüller

geb. Gerlach

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loria-Palait, Seltersweg ltteC

Nacht ohne Abschied

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Abenteuer im Grand-Hotel

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Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zur Ge­burt unseres Stammhalters danken wir herzlichst

Herbert van Straaten u. Frau Gertrud, geb. Schudt Neumühle üb. Lieh (Obe^hess.)

z. Z. bei der Wehrmacht

K 1619 D /

Rodheim a. d. Bieber im Mai 1943

____________________03459/

Gießen, den 24. Mai 1943.

1624V

03445

Gieße.n, den 24. Mai 1943.

1625V

Ruf 4459.,

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steller im Bezirk des LEA. Rhein-Main oder von 200 Kilogramm und darüber bei einem solchen außerhalb des Bezirks des LEA. Rhein-Main bezogen werden sollen. Kleinverteiler, die diese Menge nicht erreichen, auch wenn sie ftüher beim Hersteller bezogen haben, haben ihre Bezug­scheine bis 16. 6.1943 an einen Großhändler weiterzugeben.

Wegen des Aufrufs der, Süßwaren und der Bestimmung der Ab­schnitte, auf die sie abgegeben werden, ergeht noch besondere Verfügung.

Im festen Glauben an den Sieg fiel an der Ostfront für sein Vaterland im Alter von 26 Jahren unser lieber Sohn

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Bekanntmachung.

Betr.: Anmeldung zum Bezug v. Süßwaren.

In der Zeit vom 27. Mai bis 5. Juul 1943 haben sich die Bersor- gungsberechtigten bei dem Lebensmitteleinzelhandel, den Konditoreien und Bäckereien sowie sonsttgen Vertaufsstellen, die berechtigt sind, Süß­waren abzugeben, jum Bezug von Süßwaren auf Grund des Abschnittes N 35 der blauen und rosa Nährmtttellarte 49 mit dem AufdruckGießen- Stadt" anzumelden. Die Anmeldung in Süßwarenspezialgeschäften ist nicht gestattet. Den Süßwarenspezialgeschäften ist die Annahme von Vor­bestellungen untersagt. Der abgestempelte Stammabschnitt der Nähr» mittelkarte 49 ist von den Verbrauchern gut aufzubewahren und bei jedesmaligem Aufruf von Süßwaren dem Kleinverteller vorzulegen. Bei Verlust des Stammabschnitts wird lein Ersatz geleistet.

Ausländische Zivilarbeiter, die im Besitz von Wochenkarten sind, können die Anmeldung auf Grund des Abschnitts W16 der IV. Woche der A.Z.-Karte 49 vornehmen. Der Abschnitt ist sorgfättig aufzubewahren.

Kranken- und sonsttge Anstalten sowie Heime, für das an der An­staltsverpflegung teilnehmende ärzlliche, Pflege- und sonstige Personal sowie Dauerinsassen, die nicht im Besitz von Lebensmittelkarten sind, ferner Geineinschastslagcr sind zum Bezug von Süßwaren berechtigt. Anträge sind durch die zuständigen Verwaltungen, Lagerleitungen usw. rechtzeitig bei dem Ernährungsamt Gießen-Stadt, Zimmer 4, einzureichen.

Die Kleinverteller haben folgendes zu beachten:

I. Der Aushang von Plakaten über die Entgegennahme von An>nel- dungen zum Bezug von Süßwaren hat zu unterbleiben.

II. Die Abschnitte N 35 der Nährmittelkarte 49 sind abzuttennen. Dio Rückseite der Stammabschnitte ist mit dem Firmenstempel unter Hinzufügung eines großgeschriebenenS" zu versehen.

III. Die abgettcnnten Abschnitte der Nährmittelkarte und sonstige Bedarfsnachweise sind in der Zeit vom 7. bis 12 Juni 1943 in einen Bezugschein A umzutauschen. Die Abschnitte von Personen bis 18 Jahren und von Personen über 18 Jahre sind auf gesonderten Bogen zu je 1OO Stück auszukleben. Außer einem Bezugschein erhält der Kleinver­teiler eine Bescheinigung über die vorgelegten Anmeldungen, die auf­zubewahren ist.

IV. Kleinverteiler, die seither ihre Süßwaren ganz oder vorwiegend beim Großhandel bezogen haben, haben die ihnen ausgestellten Bezug­scheine bis zum 16.6.1943 an ihren Großhändler weiterzugeben. Der Großhandel (Sortimentsgroßhandel, Fachgroßhandel und Genossenschaf­ten) gibt die bei ihm eingegangenen Bezugscheine gesammelt unter Bei­fügung einet Aufstellung unverzüglich an die Wirtschaftsgruppe Groß- und Außenhandel, Bezirksgruppe Rhein-Main, in Frankfurt a. M.

Diejenigen Kleinvertciler, die seither ihre Süßwaren ganz oder vor­wiegend durch den Hersteller bezogen haben, geben, sofern iie weiterhin vom Hersteller beziehen wollen, ihre Bezugscheine bis zum 16. 6.1943 an die Wirtschastsgrnppe Einzelhandel, Bezirksfachgruppe Nahrungs- und Geuußmittel, in Frankfurt a. M. Hierbei ist anzugeben, durch welche Hersteller seither die Süßwaren bezogen wurden.

Voraussetzung für den Bezug beim Hersteller ist jedoch, daß Süß­waren in einer Menge von 60 Kilogramm und darüber bet einem Her-

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Gießen.

Dr. Lotz.

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Am 24. Mai mittags verschied nach kurzem, schwerem Leiden meine herzensgute Frau, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwie­germutter, Großmutter, Schwester, Schwä­gerin, Tante und Gote

Frau Margarete Döring

geb. Bindeburg

nach einem arbeitsreichem Leben, im Alter von nahezu 79 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Friedrich Döring; Nikolaus Schneider, z. Z. bei der Wehrmacht, und Fr u Marie, geb. Döring; Karl Mootz und Frau Margarete, geb. Döring und 3 Enkelkinder.

Annerod, Großen-Buseck, den 24. Mai 1943.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 27. Mai, 14 Uhr, in Annerod statt.

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Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Ernährungsamt Abt. 8. Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürger­meisters der Stadt Gießen.

Betr.: Sonderzuteilung von Käse in der 5O.Zuteilungsperiode.

I» der 50. Zuteilungsperiode erhalten alle Inhaber von Reichsfett­karten mit Ausnahme der Inhaber^ der Reichsfettkarten für Selbstver­sorger mit Schlachtfetten und der Reichsfettkarten für Selbswersorger aller SllterSstufen mit Butter und Schlachtfetten (SV 2, SV 4, SV 6 und SV 7) eine Sonderzuteilung von 125 Gramm Labkäse. Die Abgäbe der Sonderzuteilung erfolgt auf den b-Abschnitt der Reichsfettkarten 50 für alle Altersstufen einschließlich der Reichsfettkarten SV 1, SV 3 und SV 5 sowie auf den Abschnitt W1 der Wochenkarten für ausländische Zivilarbetter der ersten Woche,' die Abschnitte berechtigen bis zum 27. Juni 1943 (Ablauf der 50. Zuteilungsperiode) zum Käsebezug.

Die Sonderzutellung von Käse erfolgt auch an Personen, die, ohne im Besitz von Fettkarten zu sein, sich in Gemeinschaftsverpflegung be­finden. In gleicher Weise erhalten auch vorübergehend anwesende Per­sonen, wie Urlauber, wenn sie mindestens 7 Tage Urlaub haben, der in die 50. Zuteilungsperiode fällt, die Sonderzuteilung. In diesen Fällen haben die Kartenausgabestellen entsprechende Berechttgungsscheine aus­zustellen. Die Einzelhändler liefern die abgetrennten und aufgeklebten Mschnitte-in der 1. Woche der 51. Zuteilungsperiode, getrennt von den übrigen Marken, bei den Bezugscheinstellen der-Ernährungsämter bzw. wo solche Bezugscheinstellen noch nicht bestehen, bei ihren Kartenaus­gabestellen ab und erhalten von diesen Stellen entsprechendeBezugscheine.

Die mit dem AufdruckJ" oberJude" versehenen Reichsfettkarten berechtigen nicht zum Bezug der KäsesonderzuteUung.

Auf den Käseabschnitt 1 der Reichsfettkarten wird auch in der 50. Zu­teilungsperiode Sauermilchkäse abgegeben. Für die ausländischen Zivil­arbeiter werden auch hier in der 50. Zuteilungsperiode die Käseabschnitte der 1. und 3. Woche nur mit SErmllchkäse beliefert.

und Bruder

Lukas Temesväry

Leutnant in einem Gebirgsjäger-Regiment

Inh. des E. K. 1 u. 2 u. and. Auszeichnungen

In tiefer Trauer: Prof. Dr. Stefan Temesväry

Maria Temesväry, geb. Fanck

Dr. Stefan Temesväry jun., Uffz. In ein. Flak-Regt.

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