Ausgabe 
26.3.1943
 
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195. Jahrgang Nr. 72

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v Mehr sein als scheinen!

Der Krieg, verschärft nicht nur die Leistungs­ansprüche an jeden einzelnen Volksgenossen, er stellt auch unsere ganze Begriffswelt unter neue und präzisere Maßstäbe. Viele Tätigkeiten, die ehe­mals in einer friedlichen Umwelt ihre Berechtigung hatten, sind für den. Krieg als entbehrlich erkannt worden und haben entsprechende Abstriche er­fahren; andere, die früher als untergeordnet und Zweitrangig erschienen, kleine Handlangerdienste manchmal innerhalb eines größeren Schaffens- ablouses, sind im Hinblick auf das große Ganze für jedermann als kriegswichtig erkennbar gewor­den und stehen heute im Vordergründe des allge­meinen Leistungsstrebens. Wer inmitten einer sol­chen Arbeit steht, der kommt im allgemeinen nicht viel dazu, darüber zu sinnieren. Er wird froh sein, wenn Zeit und Kräfte ihm zur Erfüllung seiner Aufgaben ausreichen und wird auch persönlich glücklich sein, wenn er am Ende jedes Tagesablaufs das Bewußtsein haben kann, das Bestmögliche ge­schafft zu haben.

Daneben aber hat es Menschen gegeben, die mit ihrer sachlichen Leistung allein nicht zufrieden waren, sondern die es als Bedürfnis empfanden, auch Aufsehen damit zu erregen. Wir alle wissen, daß für solche Auswirkungen des Gettungsdranges in einer auf höchste Leistungen konzenttierten Ge­meinschaft kein Raum ist. Heute gitt es, im Dienste der größten Kraftbewährung unseres Volkes alle ' Spannungsmomente auszuschalten. Was jeder von uns in diesem Kriegseinsatz der Nation bedeutet, das wird uns gerade in dieser Zeit bewußt, wo Tausende von Frauen ihre Kräfte mit denen der Männer verbünden, um den Sieg sicherzustellen.

Wenn wir die Menschen beobachten, die mit Eifer ihrer Arbeit für das Gesamtwohl nachgehen, dann wissen wir: hier kann niemand entbehrt werden; einer ist so wichtig wie der andere,' damit der Organismus als Ganzes funktioniert. Die größten Leistungsmenschen waren- und blieben in ihrem Wesen seit jeher schlicht und einfach. Darum gilt es gerade für unsere Zeit, in der jeder eine Verpflich­tung zur Höchstleistung einzulösen hot, daß wir den äußeren Schein der eigenen Person auf ein gesundes Maß zurückschrauben und alle Energie auf unser schaffendes und womöglich schöpferisches Sein richten.

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Sollte ich totgefchosfen werden, so müssen die Geschäfte ohne die geringste Stockung und Ver­änderung weitergehen und ohne daß man merkt, daß sie in anderen Händen liegen. Wenn mir das Verhängnis zufttehe, in Feindeshand zu fallen, so verbiete ich, die geringste Rücksicht auf meine Person zu nehmen und sich im geringsten an das zu kehren, was ich aus meiner haft schreiben könnte. Sollte mir ein derartiges Unglück zustoßen, so will ich mich für den Staat opfern, und man soll meinem Bruder gehorchen, der ebenso wie alle meine Minister und Generale mir mit feinem Kopfe dafür haftet, daß keine Provinz, kein Lösegeld für mich geboten, sondern daß der Krieg unter Ausnutzung aller Vorteile fortgesetzt werde, ganz als ob ich nie gelebt hätte.

Friedrichs des Großen geheime Instruktion für den Kabinettsminister Grafen Finkensiein vom 10. Ianuar 1757.

Erschloss Sowjetangriffe südlich des Ladogasees

Oer Wehrmachtbericht.

DRV. Aus dem Führerhaupdquartler, 25. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Südlich des Ladogasees führte der Feind in­folge der schweren Verluste schwächere Angriffe als an den Vortagen, denen wiederum jeder Erfolg ver­sagt blieb. Bei der.Vernichtung einer abgeschnitte­nen feindlichen Gruppe machten unsere Truppen mehrere hundert Gefangene. Ueber tausend Tote wurden gezahlt.

Oertliche Kämpfe ick den übrigen Frontabschnitten, besonders am oberen Donez, verliefen erfolg­reich. Bunker und Feldstellungen wurden genom­men, Gefangene und Beute eingebracht.

Einzelne feindliche Flugzeuge überflogen am gestrigen Tage nordwestdeutsches Gebiet. Durch ver- einzelte Sprengbomben entstand unbedeutender Schaden.

Die Luftwaffe griff mit schnellen Kampffiug- zeugen am Tage den Verkehrsknotenpunkt Ash­ford in Südengland an. Vosttreffer im Bahnhof und in Versorgungsanlagen der Stadt wurden be­obachtet.

In der vergangenen Rächt bombardierten schwere deutsche Kampfflugzeuge kriegswichtige Ziele am Firth of Forth und an der englischen R o r d o st k ü st e.

Unter Einsatz neuartiger Kampfmltlel haben Unterseebootjäger der deutschen Kriegsmarine im Mittelmeer wahrend weniger Tage fünf britische Unterseeboo te versenkt.

Schweizer Feldzug gegen die Gerüchtemacherei.

Von unserem Dr. S.»Berichterstatter.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Zürich, März 1943.

Die Rationierung.der lebenswichtigen Be­darfsgüter ist in der Schweiz nur schrittweise i-m Laufe der drei ersten Kriegsjahre durchgeführt wor­den. Bevor irgendein Nahrungsmittel dem freien Markt entzogen wurde, oder die Bevölkerung auch nur vermutete, daß eine Ware knapp oder der öf­fentlichen Bewirtschaftung unterworfen werde, zeig­ten sich die üblen Zeiterscheinungen der Hamsterei und des Ansturms auf die Einzelhandelsgeschäfte. Gerüchte genügten, um die Nachfrage plötzlich anschwellen zu lassen und damit die Güteroerteilung empfindlich zu stören. Wegen der wirtschaftlichen und sozialen Gefahren, die durch unwahre Behaup­tungen über neue Rationierungsmaßnahmen, Wa­renmangel und bevorstehende Preiserhöhungen ent­stehen können, sieht die im Vorjahre gegründete AktionNationale Disziplin" chre wich­tigste Aufgabe darin, derartige Gerüchte energisch 'zu bekämpfen. Diese Aktion, die von namhaften Persönlichkeiten und großen Organisationen unter­stützt wird, wendet sich in ihrem Programm gegen denEgoismus, wie er vor allem durch die wirt­schaftlichen Folgen des Krieges in bedenklichen Er­scheinungen zutage tritt". Einer der Gründer dieser Bewegung schrieb:Abgesehen von der warenver- feuernoen Tendenz als Folge einer verrückten Nach­frage, tritt hier eine allgemeine Unsicherheit auf, die den Gerüchten und damit der Arbeit gewisser inter­essierter Kreise Vorschub leistet. Deshalb auch zu­erst der Kampf gegen die Ladengerüchte! Es han­delt sich^darum, die Läden als Gerüchteherde, spe­ziell der Frauen, so gut wie möglich zu immuni­sieren." Die Hausfrauen werden vom Bund Schwei­zerischer Frauenvereine zur Mitarbeit aufgerufen.

Schon die Tatsache, daß ein organisierter Feld­zug geg'en die Gerüchtemacherei geführt werden muß, laßt den Umfang und die gefährlichen Aus­wirkungen einer vielfach von interessierter Seite inszenierten Stimmungsmache erkennen. Die Er­fahrung lehrt aber auch, daß Leute, die- sich aus eigennützigen Gründen in den kleinen Dingen des Alltags als Gerüchteträger betätigen, auch sehr an­fällig sind gegenüber unwahren Behauptungen, die sich auf die K r i e g s e r e i g n i s s e, die 3nnen= und Außenpolitik beziehen. So finden die Agen­ten Moskaus, die das Gerücht systematisch als Waffe des politischen Kampfes benutzen, immer wie­der ihr leichtgläubiges Publikum. An der Ent­stehung und Weiterverbreitung von Schwindelnach- richten sind auch das Judentum und die ihm nahestehenden Kreise stark beteiligt. Man braucht

nur auf die übertriebenen oder sachlich überhaupt nicht begründeten Behauptungen über das Perhal- ten des Grenzschutzpersonals hinzuweisen, das in den letzten Monaten pflichtgemäß jüdische Eindring­linge an der Westgrenze abwies. Die tollsten Ge­rüchte sickern durch dieverschiedensten Kanäle der englisch-nordamerikanischen Agitation ein, die die Urteilsfähigkeit der Eidgenossen offenbar sehr ge­ring einschätzt.

Selbstverständlich sind die Behörden bemüht, der Flut unwahrer Behauptungen entgegenzutreten. Dabei beschränkt sich die Regierung nicht allein auf den Appell zur Disziplin und zur größtmöglichen Vorsicht bei der Beurteilung des Zeitgeschehens, wie er immer wieder in den Reden der Bundesratsmit­glieder zum Ausdruck kommt. Bereits durch Bun­desratsbeschluß vom 28. Mai 1940. der das Militär­strafgesetz ergänzt, wird die Beteiligung an der Ge­rüchtemacherei mit Gefängnis bedroht. Ein Korpo­ral, der vor einigen Wochen ein die Beziehungen der Schweiz zu einem Nachbarland berührendes Gerücht verbreitete, wurde von einem Divifions- gericht zur Degradation und sechs Monaten Ge­fängnis verurteilt. Der Bundesratsbeschluß vom IO. August 1942 zum Schutz der Landesverteidigung und der Sicherheit der Eidgenossenschaft enthält in Artikel 2 die Bestimmung:Wer vorsätzlich oder fahrlässig Gerüchte oder unwahre Behauptungen ausstellt oder verbreitet, die geeignet sind, die Be­völkerung in Unruhe zu versetzen, wird mit Ge­fängnis bestraft. In leichten Fällen erfolgt diszipli­narische Bestrafung."

Wenn gerade in diesen Wochen wieder mehr denn je Gerüchte und alarmierende Behauptungen herum­geboten werden, so äußert sich hier die Nervosität und Unsicherheit weiter Kreise, die die Antwort auf die Frage, was die Zukünft bringen wird, vorweg­nehmen wollen. Im Herbst d. I. soll die N e u w a h l des Parlaments stattfinden, so daß bann auch die Entscheidung über die Zusammensetzung des Bundesrats für die nächsten vier Jahre fällt. Wer­den die Neuwahle terminmäßig durchgeführt, und lassen sich dann die scharfen Auseinandersetzungen früherer Wahlkämpfe vermeiden? Bleiben die Re­gierungsmitglieder im Amt, und wie ist die Haltung der stärksten^'Oppositionspartei, der Sozial­demokratie, gegenüber den innerpolitischen Problemen, die mit der Neuwahl des Parlaments und der Regierung Zusammenhängen? Die breite Öffentlichkeit beschäftigt sich um so mehr mit diesen Fragen, als Anzeichen dafür vorhanden sind, daß sich die'Sozialdemokraten endgültig über den bis­herigen Burgfrieden mit den bürgerlichen Parteien

Zum Heldentod Major Münchebergs

(PK.-Kriegsberichter Fischer. sSch.s)

Roosevelt geeist nach Französisch-Guayana

Blicken, weil ihnen ja auch ein Stück Guayana ge-

füllung gefunden.

Zunächst herrscht in Französisch-Guayana also

Auch die beste Abwehrwasse im ü-Voot-Keieg

oerneur.

In schweren Kämpfen wurden Angriffe überlege­ner feindlicher Kräfte an verschiedenen Froukab- schnllien des tunesischen Kampfraumes abgewiesen. Deutsche Jäger schossen 11 Flugzeuge ab.

Major Müncheberg, ausgezeichnet mit dem Eichenlaub und Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, fand nach seinem 135. Luftsieg den Heldentod. .

Die Heldentaten solcher Männer werden dem deutschen Volk stets ein leuchtendes Vorbild fein. So­lange das H^dentum der Soldaten im Herzen der Nation einen Widerhall findet, werden deutsche Jun­gen mit heißen Wangen die Bücher lesen, in denen die Taten ihrer Väter aufgezeichnet stehen. Denn gerade am persönlichen Einsatz hängt das Herz des Volkes. Deshalb sind die Flieger, die U-Boot-Kom- manbanten, die Panzermänner so volkstümlich, weil sich mit ihrem Kriegseinsatz immer die Vorstellung des persönlichen Kampfes, des Herausgehobenseins aus der Masse verbindet. Gewiß weiß die Oeffent- lichkeit heute auch genau, daß jede Waffe in ihrem Einsatz von ihren Angehörigen die stärksten Persön­lichkeitswerte verlangt, und daß dieses besonders auch für die Infanterie gilt. Aber es ist nun einmal so, daß die Phantasie durch die Taten der Flieger und U-Boot^Kommanbanten wohl mit am stärksten beflügelt wirb.

Beim Luftkampf geht es immer um die harte Exi­stenzfrage: Du ober ich. Hier müssen sich alle die Eigenschaften bewähren, die den Soldaten von heute charakterisieren. Er muß Mut und höchstes techni­sches Können miteinander vereinigen, er muß Drauf­gänger und vorsichtig wagender Taktiker zugleich sein. Er muß den Feind aufmerksam beobachten und seine Schwächen erkennen können, und er muß vor allem im letzten Augenblick, wenn es an die Entscheidung geht, die Nerven behalten. Diese Kämp­fer repräsentieren in stärkster Zusammenballung alle die Eigenschaften, die die ganze Nation heute braucht, um ihren Existenzkampf zu bestehen. Deshalb ist es selbstverständlich, daß ihre Haltung und ihr Wirken namentlich der Jugend als Vorbild bienen. Wie ost haben in diesem Kriege bewährte Flieger und U- Boot-Kommanbanten, ebenso wie Angehörige anbe- rer Waffengattungen, zu der deutschen Jugend ge­sprochen, und ihr den Sinn für das Heldische ver­mittelt. Ihr Heldentum aber macht Joachim Manche-

Anschein noch nur aus Versehen zum Gouverneur Französisch-Guayanas ernannt worden, und Giraud hat inzwischen auch schon einen ihm unbedingt ergebenen Anhänger namens Rapenne für diesen Posten bestimmt. Daraufhin haben die USA.- Behörden General Collat, der sich im Augenblick in den Vereinigten Staaten aufhält, das Ausreise­visum verweigert, so daß er seinen Gouverneur­posten überhaupt nicht hat an treten können. Die Engländer betrachten dieses Manöver mit scheelen

einzigem Fortschritt bei der U-Boot-Jagd begnügen mußten, hat die t ~

Gegner wiederum überrascht. Deutsch­land besitzt nun, wie der Korrespondent betont, auf dem Gebiet des U-Boot-Krieges nicht nur die beste Angriffs- sondern auch, wie die jüngsten Erfolge beweisen, die beste Abwehrwaffe.

A-Jäger und Bordflak.

B e r I i n, 25. März. (DNB.) Der im Bericht des Obekommandos der Wehrmacht gemeldete neue

Durch Hungerblockade versuchen die USA.- Machthaber, die französische Kolonie Marti-

l q ue in Westindien zu zwingen, sich den Erobe- ungsabsichten Washingtons zu unterwerfen. In einem Kommentar zu den Ereignissen, die sich dort abspielen, erklärte Roosevelts Marineminister Knox, man sei außerordentlich ungehalten über die Hartnäckigkeit des französischen Oberkommissars Admiral Roberts. Aus diesen Worten spricht

Erfolg deutscher U n t e r s e e b o ot j Ü g e r steht im Zeichen der gemeinsamen deutsch-italienischen See­kriegführung, wie sie durch die Besprechungen des Großadmirals Dönitz mit Flottenadmiral Ric­cardi erneut bekräftigt wurde. Vor wenigen Tagen teilte der italienische Wehrmachtbericht die Erfolge mit, die von der U-Boot-Abwehr erzielt worden sind. In dieser Zeit haben die Italiener 21 feindliche U-Boote versenkt und mindestens 15 weitere mehr oder weniger schwer beschädigt. v.

Die U-Boot-Abwehrmethoden sind von den Achsenmächten ständig verbessert worden, und in steigendem Maße haben nun auch deutsche Unters eebootjäger im Mittelmeer operiert. Neuartige Kampfmittel kamen hierbei zur Anwendung, und so gelang in wenigen Tagen die Versenkung von fünf britischen Untersee­booten. Unsere Unterseebootjäger tauchen über­raschend an verschiedenen Stellen im Mittelmeer auf, ihre Erfolge tragen zur Entlastung der Trans- portern eingeschifft ist, die feindlichen Streit­bootjäger bekämpft die B o r b f I a t der deutschen Kriegsmarine, die im Mittelmeer auf Trans­portern eingeschifft ist ,die feindlichen Streit­kräfte, die zur Störung unseres Nachschubs ein­gesetzt sind. Dor einigen Tagen schoß die Bordflak eines für Tunis bestimmten Geleites drei anarei- fenbe Torpeboflugzeuge ab. Der Abschuß flncs Torpeboflugzeuges, ber häufig erst in letzter Mi­nute gelingt, bedeutet jedesmal die Rettung eines

Schiffes und feiner Ladung, auf deren Eintreffen die kämpfende Truppe wartet.

Erfahrungen

mit einem Geteitzug.

Lissabon, 25. März. (Europapreß.) Mehr Ge­leitzugschiffe und noch stärkere Äbwehrmaßnahmen gegen die deutschen Unterseeboote verlangt der Ma- rinesachoerstänbige des LondonerDaily Tele­graph" Mc Wynie, der soeben von einer Reise mit einem nach Gibraltar fahrenden Geleitzug nach London zurückgekehrt .ist.Die Seeschlacht der U-Boote ist mit einem Frühlingsblitz wieder auf­genommen worden", schreibt Mc Wynie. Es sei einer der langsamsten Geleitzüge gewesen, der je auf die Reise geschickt wurde. Die Sicherungsfahr« zeuge waren an Zahl doppelt so stark wie 1941. ,Hn den Monaten Dezember und Januar erklärt Mc Mynie, als die Dersenkungsziffern zurückgingen, haben die Deutschen eine neue Taktick des Angriffes ausgearbeitet. Diese haben sie ausgerechnet bei dem Geleitzug, auf dem ich fuhr, angewendet." Diese Taktik sei ein fombi- werter Luft- und U-Boot-Angriff. Die Luftangriffs seien nur dazu dagewesen, den U-Booten das An­pirschen an den Geleitzug zu erleichtern. ,Ln den nächsten Monaten", so schließt ber Korrespondent, müssen wir uns auf eine noch viel gern af­figere Konzentration ber U-Boote auf den Was« f.ermegen nach Afrika gefaßt machen."

hat. Bei ber Zahl seiner Abschüsse muß man berück­sichtigen, daß er von seinen 135 Lustsiegen 80 tm Kampfe gegen Engländer am Kanal und über dem Mittelmeer erzielt hat. Nach seinem 40. Abschuß, der über Kreta erfolgte, erhielt Müncheberg bereits bas Eichenlaub zum 'Ritterkreuz bes Eisernen Kreuzes. Er ist der erste ausländische Soldat gewesen, ber vom Duce persönlich mit ber höchsten italieni­schen Tapferkeitsauszeichnung, der Goldenen Tapfer- keitsmedaille, belohnt worden ist. Nach seinem 1&>. Abschuß erhielt er, bann vom Führer bie Schwerter 3um Eichenlaub des Ritterkreuzes. Müncheberg war einst ber jüngste Staffel ko mmandant der deutschen Luftwaffe. Mit 24V2 Jahren war er einer der jüng­sten Majore der deutschen Wehrmacht überhaupt.

Mailand, 26. Marz. <DNB Funkspruch) Die Versenkung van fünf britischen Unterseebpoten im Mittelmeer durch neuartige deutsche Kampf­mittel ist für die italienische Presse das Ereignis des Tages. Sie unterstreicht .^sen Erfolg Oer neuartigen geheimen und tödlichen Waffe durch besondere Aufmachung. Während es den Gnglajv bern und Amerikanern mit all ihren Konferenzen und technischen Kommissionen nicht |o ve-

tontPopolo d'Jtalia", ein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Unterseebooten zu finden und st sich mit dem verstärkten Einsatz der Lnstwafse al-

Wieder hat einer unserer erfolgreichsten Jagd­flieger ferne Einsatzbereitschaft mit dem Tode be­siegelt. Major Joachim Müncheberg hat den Fliegertod gefunden. Das deutsche Volk gedenkt in stolzer Trauer dieses vortrefflichen Mannes, der als Jagdflieger eine unerhört hohe Leistung vollbracht

die grenzenlose Ueberheblichkeit bes Dollarimpe- rialismus. Man istungehalten", wenn sich jemand- n-

nicht sofort fügen und abschlachten lassen will, hört und sie sicher nicht ohne Grund befürchten. Während bas schänbliche Spiel um Martinique baß Roosevelt sie nicht nur in Französisch-Guayana noch im Gange ist, hat Roosevelt, um nicht auf. ihres Einflusses berauben, sondern ganz aus Süd- dem wichtigsten Gebiet seiner Außenpolitik, ber amerita hinausbrängen will.

Jagd nach Stützpunkten, untätig zu bleiben, Zunächst herrscht in Französisch-Guayana also Französisch-Guayana an der Nordostküste ein heilloses Wirrwarr. Das einzig Klare an der Südamerikas in bie Tasche gesteckt. Wie aus Rio neuen Situation ist, daß Roosevelt jetzt einen Anlaß de Janeiro gemeldet wird, hat dieses Land sich, gefunden hat, auch hier Stützpunkte zu errichten. ,cl UCL Giraud, also dem Strohmann Roosevelts, zur Ver-!In den Vereinigten Staaten beeitt man sich zu ver­

deutsche Technik den fügung gestellt. Der bisherige Gouverneur habe sichern, daß nach Guayana unverzüglich Luft- r ' - 'Vichy gehorcht und feinen Posten daher aufgeben .ftreitfräfte entsandt werden, um dort Opera-

müssen. Sein früherer Stellvertreter fei jetzt Gou- tionsbafen anzulegen. Um diesem neuen Seiten- fprung des USA.-Jmperialismus einen besonderen Soweit die Meldung aus Rio de Janeiro. Bei Vorwand anzudichten, hat Roosevett aus der Mot- ber Wahl seines Vertrauensmannes scheint Roose- tenkiste seiner agitatorischen Requisiten das alte velt sich in Französisch-Guayana nicht genügend i Märchen hervorgeholt, daß bie Achsenmächte vorgesehen zu haben. Der bisherige Generalsekretär ausgerechnet in Guayana! Stützpunkte errichten des Gouverneurs, General Collat, ist nämlich, wollten. Gleichzeitig erklärt man in Washington, wie man aus Vichy berichtet, Anhänger de daß dasvorbildlich^" Verhalten Französisch-Gua« G a u l l e s und nicht Girauds. Er ist daher allem yanas auch Martinique zu denken geben sollte.

Iten Majvre ber teutWeri anbmn, We ihm im lobe ooran-

«Em reiches, ein kämpferisches Leben hat lerne ur 6je ganje Nation unsterblich.