IÄmON
Mh Sdwelde Nr. 1 vorrasieren and mN Sd»nelde Nr. 2 sauber nach-
Bavaria-Film
Danksagung.
Allen denen, die beim Heimgang unseres Heben Entschlafenen
Heb. Kasp. Müller
städt. Gartenmeister i. R.
ihre aufrichtige Teilnahme bekundeten, sage ich im Namen der trauernden Hinterbliebenen auf diesem Wege herzlichen Dank.
Hch. Müller-Bellof.
Gießen (Steinstr. 66), den 23. Februar 1943.
01226
Ein Waggon frische Seemuscheln trifft eim Vorbestellungen von Großverbrauchern erbeten. Fischhaus Cuxhaven Marktstraße 23 665d Telefon 2417
Ein
mit:
Brigitte Horney, Willy Fritsch
Hedwig Warigel, Elisabeth Markus Else von Möllendorff, Mady Rahl Margarete Haagen
Spielleitung: Emil Burrl Die Ehe ist der wichtigste Prüfstein der Liebe - dieser Film gibt kluge Antworten auf eine Frage, die jedem Menschenleben gestellt wird.
Wochenschau - Kulturfilm
Heute Erstaufführung!
Lichtspielhaus TägHch 2.80, 4.45, 7.80 Uhr sonntags 2.00, 4.30, 7.80 Uhr Jugend ab 14 Jahren hat Zutritt!
zwei
an
14 Uhr, statt.
MUL
668 0
01235
Ein Brief vom
Frontsoldaten!
DEUTSCHE IT REICHSPOST
trauen und Ttlädel l Uleldel Euch beim nächsten Postamt.
VSeiblidre JCräfie helfen der Deutschen Tleidispost bei der sdineUen Zustellung der Sendungen. Dienstkleidung wird gestellt !
Hiesiges Werk sucht für seine Buchhaltung Herr oder Dame zur Einarbeitung. Vorkennt- nissc erwünscht. Die Einstell, erfolgt über das Arbeitsamt.* Schriftliche Bewerbungen mit • Lebenslauf unter 643D an den Gießener Anzeiger erbeten.
Ihre Kriegstrauung zeigen
Hans Ziegler Margot Ziegler geb. Ude
Lieferung von Glühbirnen und elektrischen Blitzlichtlampen ab sofort bis zum 31. August 1943, u. a. auch für alle Haushaltungen, verboten ist. Die Verordnung gilt gleichfalls für Unternehmen des Groß, und Einzelhandels, für Behörden, Dienststellen, Banken und Versicherungsgesellschaften und Vereine öffentlichen und privaten Rechts. Angenommen von dem Verbot sind u. a. nur jene Anstalten und Einrichtungen, dir der Gesundheitspflege dienen, Fliegergeschädigte, die Wehrmacht, Polizei, Reichsbahn und Reichspost. Zuwiderhandlungen werden bestraft.
Diese Maßnahme ist auf Grund der kriegsbedingten Energieersparnis ergangen. Es empfiehlt sich, für alle von der Anordnung betroffenen privaten Haushaltungen und andere Stellen, im eigenen Interesse einen Teil der im Gebrauch befindlichen Glühlampen zu löschen, um eine gewisse Reserve für Notfälle zu haben. Es ist selbstverständlich, daß die Lebensdauer der Glühbirnen in keiner Weise durch die Lagerung leidet. Gleichzeitig dient jeder damit am zweckmäßigsten der Einsparung von Energie, die vom Reichsminister für Bewaffnung und Munition angeordnet wurde.
Ueber alle Verfügungen hinaus ist es für jeden ein Gebot det Einsicht, alles daran zu setzen^ den überflüssigen und entbehrlichen Energieverbrauch während des Krieges auf ein Minimum herabzudrücken.
außer Kraft.
Wiesbaden, den 23.2.1943.
Verdunkelungszeit:
26. Februar von 18.53 bis 6.46 Uhr.
Heute nachmittag entschlief sanft nach langem Leiden mein lieber Mann, Rinser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel
Philipp Henk, Viehkastrierer nach einem arbeitsreichen Leben im fast vollendeten 77. Lebensjahre.
In tiefer Trauer:
Marie Henß, geb. Fiedler; Karl Henß und Familie Heinrich Döring, z. Z. im Felde, und Familie Fritz HenH, z. Z. im Felde, und Familie.
Großen-Buseck, den 24. Februar 1948.
Die Beerdigung findet am Samstag, 27. Febr.,
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Einstellungsgenehmigung vom Arbeitsamt liegt vor.
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* * Ausgabe von Zwiebeln. Auf den Abschnitt 32 der Nährmittel karte 46 werden Zwiebeln ausgegeben. Es kommen 150 Gramm je Person zur Verteilung.
* * Sie Ablieferungsstelle für Eier im Stadtgebiet Gießen befindet sich jetzt im Liebig- bau (Alte Klinik), Liebigstraße 16. Die abzuliefernden Eier müssen künftig dort abgegeben werden.
* * Eine Absatzveranstaltung von Höhenfleckvieh und Zuchtebern findet am nächsten Freitag, 5. März, in der Zuchtviehhalle Rhein-Main zu Gießen statt. Ueber den Auftrieb und die Verkaufsbedingungen ist Näheres aus der heutigen Anzeige ersichtlich.
Aus der engeren Heimat.
Bürgermeistertagung in Alsfeld.
A Alsfeld, 24. Febr. Unter dem Vorsitz des stellv. Landrats, Regierungsrat Dr. Fuhr, fand hier eine Versammlung der Bürgermeister des Kreises Alsfeld statt. Zu Beginn der Tagung gedachte der Vorsitzende der gefallen He Den im Osten, deren Gedenken die Bürgermeister ehrten. Sodann wurden wichtige Fragen des Luftschutzes besprochen. Regierungsrat Dr. Fuhr erläuterte die Hauptgebiete und Aufgaben des Luftschutzes. Die Bürgermeister wurden aufgefordert, alles zu tun, was auf diesem Gebiete erforderlich ist. Gegenstand eingehender Erörterungen war auch die Löschhilfe bei Bränden. Reg.-Baürat Ohaus sprach dann über Angelegenheiten des Holzabfuhrwesens Inspektor
Für unsere Buchhaltung
suchen wir
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Herr od.Dame, zum sofortigen Eintritt. - Die Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. Schriftliche Bewerbungen mit . Lebenslauf unter 644D an den Gießener Anzeiger erbeten.
Gießen, Weserstraße 8
27. Februar 1943
01256,
aller Art ist verböten.
Die vorstehende Anordnung tritt am 15.4.1943
* ‘ [658D
Nach Gottes heiligem Willen verschied heute morgen plötzlich und unerwartet meine liebe Frau, unsere gute Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Anna Spaar, geb. Schäfer
im 38. Lebensjahre.
Im Namen aller Trauernden:
Ludwig Spaar IV.
Mainzlar, Lollar, den 24. Februar 1943.
Die Beerdigung findet am Samstag, 27. Februar, 14.30 Uhr, statt.
___655D
Danksagung.
Für die stille Teilnahme und die lieben tröstenden Worte beim Heldentod un- seres lieben Hans Kunz, Gefreiter in einem Grcn.-Regiment, danken wir herzlich.
Oskar Kunz und Frau Meta, geb Uhlmann Anneliese Hlckler, geb. Stelnenböhmer Elfriede Stelnenböhmer, geb. Wlndgätter.
Gießen, im Februar 1943.
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Mich ■ihn; I t".;i!nr, 1: timb [hin l "Mi ' Mm
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Feldpostsendungen im Zuchthaus. Das schreckte die Tochter nicht ab, sich ebenfalls an Feldpostpäct- ch e n zu v e r g r e l fe n. Im Sommer 1942 besuchte sie eine befreundete Frau, die gerade vier Feldpostpäckchen für ihren Sohn packte. Beim Weggehen er. bot sich die Rausch, die Päckchen mit zur Post zu nehmen. Sie erhielt sie auch ausgehändigt, trug sie aber in ihre Wohnung und verbrauchte den Inhalt, Rauchwaren und LebensmittJl, für sich. Diese niederträchtige Tat brachte das Mädchen vor das Sondergericht Frankfurt a. M., das Me Angeklagte, die auch noch zwei anderen Frauen einen Pullover, eine Armbanduhr und ein Paar Schuhe gestohlen hatte, als Volksschädling zu einer Gesamtstrafe von * Jahren Zuchthaus verurteilte.
Zwiebelverteilnng in Gietzen-Stadt.
Jeder Verbraucher erhält gegen Vorlage der rosa und blauen Nährmittelkarte 46 150 (tframm Speisezwiebeln gegen Abgabe des Abschnittes 32. Die Abgabe ist nicht von einem Eintrag in eurer Kundenliste abhängig. [eesD
Gießen, 25. Februar 1943.
Ernährnngsamt der Stadt Gießen.
<9. A-Sport.
Der Sport am Sonntag.
Entgegen der früheren Absicht des Gauchsachwar- I tes für Fußball, am 28. Februar die Tschammev Pokalspiele fortzusetzen, sind nun doch Meisterschaftsspiele angesetzt worden. Der Tabellenführer, Luftwaffensportoerein Gießen, hat alle Pflichtspiele I beendet, dagegen haben die übrigen Teilnehmer noch einige Spiele auszutragen. Für den kommen- I den Sonntag sind vorgesehen: Büdingen gegen Mol- fersheim, VfB.-Reichsoahn Friedberg gegen VfB.-R.
Gießen. „ L
In der Begegnung Büdingen — Wölfersheims treffen zwei gleichstarke Mannschaften aufeinanbetj Büdingen hat seine Reihen gut verbessert, und auM Wölfersheim hat im Laufe der Pflichtspiele reiche« Erfahrungen gesammelt, so daß es zu einer harten« Auseinandersetzung kommen wird.
Das Spiel von ausschlaggebender Bedeutung führt» die beiden Reichsbahnvereine Friedberg und Gießen! zusammen. Der VfB.-Reichsbahn Gießen muß diel Fahrt nach Friedberg antreten und dürste vor dem schwersten Spiel der Serie stehen. Friedberg hatte bet Beginn der Spielserie einige schwache Spiele 1 und kam erst nach Beginn der Rückspiele zu schönen I Erfolgen. Besonders gute Spiclleistungen erzielte die Mannschaft in den letzten Spielen. Der Tabellenführer mußte zweimal hintereinander vor dieser kampfstarken Mannschaft die Waffen strecken. Nun wird es sich am kommenden Sonntag zeigen, ob Friedberg in der Lage ist, auch den VfB ^Reichsbahn Gießen zu schlagen. Ärn Vorspiel behielt Gießen die Oberhand. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeit, sich zu verstärken. Doch sind die Ergebnisse in den letzten Spielen kein Wertmesser dafür, welches nun die bessere Mannschaft ist. Es ist deshalb auch nicht möglich, die eine oder die andere Mannschaft als voraussichtlichen Gewinner anzukündigen.
Die angesetzte Begegnung LSV. Gießen — Nidda kommt nicht zum Austrag, da der Luftwaffensporl- verein am Sonntag in Marburg ein Freundschaftsspiel gegen VfL 1860 aus trä gt. H.
Aukvuk!
Der freiwillige Einsatz aller der Arbeitskräfte • in der Sttistungsindustrie, die nicht unter die Meldepflicht fallen, ist nationale Pflicht. Wir brauchen zur Erhöhung der kriegswichtigen Fertigungen sofort Männer und Frauen jeden Alters.
Der Einsatz erfolgt möglichst nach Eignung und persönlichen Wünschen, auch halbtägig. Das Rüstungskommando Gießen hält Beratungsstunden heute, Freitag, 26.2.1943, von 15 bis 18 Uhr, und am Sonnabend, 27.2.1943, von 8 bis 12 Uhr, in der Zeughauskaserne ab und erwartet zahlreiche Meldungen.
Der Rüstungskommandeur Gießen des Reichsministers f. Bewaffnung u. Munition
Schreiber, Oberstleutnant.
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Geboten wird schöne 3-Ziminerwohnung Gesucht ebensolche 4-Zimm.-Wobn. Sehr. Ang. unt. Y1255a. d.G.A.
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Maß ist bi llwr, i 8". nen, Ikert h tu B Ihn ge jhitimei Ihn B urch o 11?« jll |r 6er f Mb, l | fr nicht n die ge s'nicht z 13,19. : f W ihr I allem i । A ist
Anweisung nie sparsamen Gebrauch beider Schneiden:
Bekanntmachung.
Nach der Polizeiverordnung vom 4.11.1882 haben die Garten- und Geldbesitzer die Hecken, die ihre Grundstücke umfriedigen, an öffentlichen Fabr- oder Fußwegen, bis zum 15. März jeden Jahres auf eine Höhe von 1,25 Nieter und eine Breite von 0,50 Meter zu beschneiden. In der Zeit vom 15. Rttftz bis zum 30. September dürfen nach § 14 der Naturschutzverordnung vom 18. März 1936 Hecken nickt geichuitten werden. Zmviderhand^ hingen werden bestraft. [wC
Gießen, den 17. Februar 1943.
Der lOberbürgermeister.
_____________I. V.: Nicolaus.
Bekanntmachung.
Die Städt. Sandgrube an der Nödgener Straße ist ab 1. III. 1943 jeden Montag geöffnet.
Gießen, den 25.Februar 1943.
Der Oberbürgermeister — Stadtbauamt.
Der Negieruugsvräsideut. Landeswirtschaftsamt 9t b ein-M ain. I. A.: gez. Dr. Will.
Langstroff be richtete über Fragen des Ernäh- rungs- und Wirtschaflsamtes auf verschiedenen Gebieten und teilte dabei mit, daß zum 1. März 1943 eine Bezirksbezugscheinstelle für Kleinhändler bei dem Wirtschaftsamt des Landkreises Alsfeld errichtet wird. Inspektor K n ei se l besprach Wehrmachtangelegenheiten, Inspektor Stickel behandelte Fragen des Familienunterhalts, während Oberinspektor Dippel! über Angelegenheiten des Gemeinderechnungswesens und des Haushaltsplanes Anweisungen gab. Am Schlüsse der Tagesordnung gab Reg.- Rat Dr. Fuhr einen Ueber-blick über die Maßnahmen im Kreise zur Erfassung der Arbeitskräfte und über die Stillegung von Betrieben. Dann machte Bürgermeister Dr. Völsing als Kreisoomann der Kreisabteilung Alsfeld des Deutschen Gemeindetugs verschiedene Mitteilungen über einzelne Gemechde- oerwaltungsgebiete. \
Landvolk-Bersammlung in Merlau.
(D Mücke, 24. Febr. Unter Leitung des Bezirktz- bauernführers G eorg fand in dem benachbarten Merlau eine Versammlung von Bauern und Landwirten aus dem westlichen Teil des Kreises Alsfeld der Kreisbauernsckaft Oberhessen-Ost statt, in der es sich um die Aufklärung unserer Bauern und Landwirte über die dringenden Aufgaben der neuen Erzeugungsschlacht handelte. Als Vertreter der Landesbauernschaft sprach Landwirtschaftsrat Dr. Dienst (Grünberg) über die wichtigsten Tages- und Zeitfragen des landwirtschaftlichen Anbaues und Betriebes. Als zweiter Redner gab Landwirt Koch wertvolle Aufklärungen über Den Flachsanbau und alle damit zusammenhängenden Fragen. Die Vorträge der beiden Redtter wurden mit großem Interesse ausgenommen. Unsere Bauern und Landwirte konnten daraus wertvolle neue Gesichtspunkte für ihre praktische Arbeit in der Erzeugungsschlacht 1943 mit nach Hause nehmen. Be- zirksbauernführer Georg appellierte zum Schluß noch einmal an das schon oft bewährte Pflichtbewußtsein unserer Bauern und Landwirte, von denen auch in diesem Jahre der Einsatz aller Kräfte für die großen Aufgaben unserer Ernährungswirl- schäft erwartet wird.
Landkreis Gießen.
* Bollnbach, 26. Febr. Am heutigen Freitag begeht Frau Elisabetha Wagner, geb. Schmidt, in geistiger und körperlicher Frische ihren 8 7. Geburtstag. Die Jubilarin nimmt an den Ereignissen unserer großen Zeit regen Anteil. Der Hoch- betagten gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.
Neuer kommissarischer Landrat.
Lpd. Weilburg, 25. Febr. Reichsamtsleiter Woweries aus München, zur Zeit im Wehrdienst, wurde mit der kommissarischen Verwaltung des hiesigen Landratsamtes beauftragt.
An Feldpostpäckchen vergriffen.
Lpd. Frankfurt a. M., 25. Febr. Die 21jährige Hildegard Rausch führt feit Jahren einen liederlichen Lebenswandel und mußte schon wiederholt wegen Diebstahls und Arbeitsvertragsbruchs bestraft werden. Ihre Mutter sitzt wegen Beraubung von
Vereinfachung im Eierhandel.
Die Hauptoereinigung der deutschen Eierwirtschaft hat im Zuge der Verwaltungsvereinfachung und der Freimachung von Kräften für den Kriegseinsatz eine Anordnung über „Deutsche Originaleier" erlassen, die eine wesentliche Vereinfachung und Arbeitsersparnis bringt. Die Eierwirtschaftsoer- bände können anordnen, daß alle von den Er- fassungsstelleä aufgekausten Hühnereier nur als Deutsche Originaleier in den Derkebr gebracht werden dürfen. Eine Sortierung nach Gewichtsgruppen durch die Kennzeichnungsstellen findet nicht statt. Der Erzeuger kann infolgedessen auch Kinder oder sonstige Aushilfskräfte mit der Eierablieferung beauftragen. Der Eiersammler spart erheblich an Zeit, weil das Wiegen wegfällt und das gesamte Abrechnungsverfahren vereinfacht wird. Die gleiche Er- leichterung tritt für die Kennzeichnungsstelle ein.
Deutsche Originaleier entsprechen in der Qualität den bisherigen Handelsklasseneiern. Sie müssen von der Kennzeichnungsstelle durchleuchtet werden, wobei mindere Qualitäten auszuscheiden sind. Das Mindestgewicht des einzelnen Eies soll 45 Gramm betragen. Für den Verbraucher ergibt sich aus der Neuregelung in keiner Weise eine Verschlechterung, da er jetzt die verschiedenen Größen zu einem einheitlichen Preis kauft. Der Stückpreis für Deutsche Originaleier beträgt nach der gleichzeitig ergangenen Anordnung des Reichskommistars für die Preisbildung in der Zeit vom 1. Februar bis 15. November 12 und in der Zeit vom 16. November , bis 31. Ja- nuar 14 Rpf. Aussortierte Eier kosten 10,5 bzw. 12,5 Rpf. Kühlhaus- und konservierte Eier 11 Rfg.
Taschenlampen sind kein Spielzeug.
V. A. „Messer, Gabel, Schere, Licht, ist für kleine Kinder nicht." So hieß es in einem Vers, der mir in frühester Jugend eingeprägt wurde, um mich vor Schaden zu bewahren. Heute, im Zeitalter der Technik, könnte man zu den erwähnten Gegenständen auch noch die Taschenlampe hinzufügen. Nicht etroa' weil das Kind durch sie zu Schaden kommen würde, sondern weil sie, ein kostbares Volksgut, in Kinderhand unnütz vergeudet wird. So verlockend es für ♦ein Kind ist, einmal und noch einmal ,Knips" zu machen, und so gern ihm die Eltern dieses an sich unschuldige Vergnügen gewiß gönnen, sollten sie es doch vermeiden — jedenfalls in heutiger Zeit —, die Taschenlampe als Spielzeug herzugeben. Jeder weiß, daß die Batterien nur in beschränktem Umfang zur Verfügung stehen und in erster Linie den Berufstätigen, die während der Verdunkelung vorn Nachtdienst heimkehren, oder Aerzten und Hebammen, die nachts ihrer Pflicht nachgehen, zugute kommen müssen. Desgleichen sind sie für die Luftschutzwarte bei Luftangriffen für die Kontrollgänge über die Böden unerläßlich. Darum, liebe Eltern, tragt dazu bei, die Kinder nicht zu Verschwendern von Mangelware zu machen. Die Taschenlampe gehört in Kriegs- zstten nicht in Kinderhand, sondern sie muß wichtigeren Zwecken Vorbehalten bleiben.
Bis 31. August keine Glühbirnen.'
Der Reichsanzeiger veröffentlicht eine Anordnung der Wirtschaftsgruppe Elektroindustrie, nach der die
Psnsionäre, Rentner, Rentenempfänger sowie sonstige für Wachdienst in den besetzten Westgebieten geeignete Männer dauernd gesucht. Ruhegehalt und Renten werden nicht angerechnet. Auskunft u. Einstellungs-Bedingungen [5Mv
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Meine Anzeigen im Siebener «nzetfler werden von lautenden beachtet und «elete».
Haupffchriftlclter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei dauptschriftleiiero: Ernst «lumschem. verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Ar. W. Lange; für daö Aeutlleton: Dr. Hans Thyriol; iür Stadt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumjchetn. I
Druä und Verlag: Brühljche Universitätödruckerei R. Lange S. S. Verlagsleiter: Dr..Jng. Erich Hamann: An-.eigenleiter: Hans Sech
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Für alle Hübnerhalter des Stadtgebietes Gießen befindet sich die Ablieferungsstelle für Eier ab sofort im Liebigbau bei Hausmeister Koch, Liebigstr. 16.
Ablieferungszeiten montags und freitags von 15—17 Ubr. ,
Anfallende Berechtigungsscheine sind am Ende eittes jeden Monats von den Hühnerhaltern dort- selbst abzunebmen. [esoD
Merverwertung Gießen.__________
Anordnung.
Auf Grund der Verordnung zur Freimachung von Arbeitskräften für kriegswichtigen Einsatz vom 29.1,1943 in Verbindung mit § 12 der Verordnung zur Ergänzung und Aenderung von Vorschriften auf dem Gebiete der Verchrauchsregelung vom 25.11. 1941 (RGBl. I, S.731) ordne ich mit sofortiger Wirkung folgendes au:
Haushaltswaren aus Glas, Porzellan, Steingut, Keramik und Holz,
Haushaltswaren aus Ersen und Stahl und Nichteisenmetallen,
Papier- und Schreibwaren,
Drogen und Chemikalien und Spielwaren dürfen m Verkaufsstellen an Verbraucher täglich insgesamt nur in der Höhe ihres DurchschnittstageS- umsatzes vom Januar 1943 abgegeben werden.
Der Verkauf von Teppichen und Pelzwaren
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