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Aeitag, 26. Februar 1945

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Buenos Aires, im Februar 1943.

... Europas aufgerufen, aktiv und aufrichtig linem Kampf teilzunehmen, von dem ihr Schick- iiirA das Schicksal der ganzen Kulturwett über-

Ls find viele Laster schändlich zu nennen, doch das schändlichste von allen ist ein knechtischer Sinn. Golt wohnt nur in den stolzen Herzen, und für den niedrigen Sinn ist der Himmel zu hoch.

Ernst Moritz Arndt.

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Charkow und Kursk brachen erneute, mit Pan- zerunterstühung geführte Angriffe des Feindes zu­sammen.

Die erbitterten Abwehrkämpfe südlich Oret und nördlich der Stadt gingen mit unverminderter Heftigkeit weiter. Bei den ohne jeden Erfolg geführ­ten Maffenangriffen erlitten die Sowjets wiederum schwerste Verluste und verloren zahlreiche Panzer.

Auch östlich G s ch a t s k griff der Feind in mehr­fachen Dellen hintereinander an, ohne Erfolge er­zielen zu können.

Sturzkampfgefchwader und Kampffliegerkräfte grif­fen in die Abwehrschlacht im mittleren Ab­schnitt der Q st front ein. Jagdverbände fingen sowjetische Fliegerverbände ab und errangen in diesem Abschnitt ohne eigene Verluste 47 Luflsiege.

Südöstlich des Ilmensees sehle der Feind seine starken Angriffe fort. Er wurde in harten Kämpfen unter hohen Menschen- und Panzerver­lusten zurückgeschlagen. 3m Abschnitt zwischen Wol­chow und Ladogasee sowie vor Leningrad war die Kampftätigkeit gestern geringer. Mehrere örtliche Angriffe der Sowjets scheiterten.

Am gestrigen Tage verlor der Feind in den Kämpfen an der Ostfront insgesamt 104 Pan­zerkampfwagen.

Finnische Jagdflugzeuge brachten im hohen Norden sieben Flugzeuge der Sowjets zum Absturz.

An der Nordafrika front nur Kämpfe von örtlicher Bedeutung. Schnelle deutsche Kampfflug­zeuge fügten motorisierten Abteilungen des Feindes durch Ueberraschungsangrifse erhebliche Verluste zu und griffen Eisenbahnziele im rückwärtigen feind­lichen Gebiet mit gutem Erfolg an. Sechs feindliche Flugzeuge wurden in Luftkämpfen abgeschossen. Ein eigenes Kampfflugzeug kehrte nicht zurück.

3n der vergangenen Nacht warfen britische Flug­zeuge planlos Spreng- und Brandbomben auf einige Orte in Nordwest- und Westdeutschland, u.a. auf Wilhelmshaven. Die Bevölkerung hatte Verluste. Einzelne Stürflugzeuge überflogen süddeutsches Gebiet»

' . Die Vernichtung des VH sowjetischen Garde-Kavalleriekorps

Den Bolschewismus bezwingen, heißt Europa retten.

hl. Jahrgang Nr. 48 scheint täglich, außer hinntags und Feiertags Beilagen:

m>nener Familienblätter IßmatinMild DieScholle

Bezugspreis:

^natlich -...RM.1L0 ^'tell gebühr... ,, -.25 lufi bei Nichterscheinen io- einzelnen Nummern Mge höherer Gewalt

Haupt erst das neue Deutschland erkämpften, oder so wie die Freiwilligen, die sich draußen an den Fronten immer wieder zu schwierigsten und geführ* lichsten Unternehmungen melden, und die mehr als ihre soldatische Pflicht erfüllen!

Wir alle in der Heimat, die eine Front des Kampfes und der Arbeit für den Sieg geworden ist, müssen diese Beispiele als für uns persönlich ver­pflichtend erachten und uns prüfen, wann und wo immer wir ein übriges freiwillig tun tonnten! Dann werden wir auch oft die Gelegenheit wissen und die freudige Kraft haben, noch mehr zu tun, als die Pflicht befiehlt! K. M.

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Die totale Mobilisierung Europas

Starkes Echo der Proklamation des Führers.

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Merlin, 25. Febr. (DNB.) Das im Donez- |dtet vernichtete VII. Garde-Kaoalleriekorps fiel ir: erlogenen bolschewistischen Agitation zum Opfer «.dem es durch Konzentrierung seiner Kräfte auf Italern Raum und getarnt von den heftigen weegeftöbern am 12. Februar an einer unüber- m chen Stelle den zugefrorenen mittleren Donez du Nordwesten her überschritten hatte, versuchten Hon einigen Panzern, Geschützen und rnotori- tert n Einheiten begleiteten Kavallerieregimenter Ihn Rücken der deutschen Stellungen am Mius schlangen. 23an feindlichen Falschmeldungen über Übliche Erfolge anderer bolschewistischer Stoß- Mien im Mündungsgebiet des Mius und am Bern Donez vorgetrieben, lieh sich der Komman- Irmbe General des Garde-Kavalleriekorps, Gene- Wutnant B o r r i s s o w , trotz wachsenden Wider- Mi!es zu weiteren Vorstößen in Rich |:ii g auf d i e Bahnlinie Stalino M a - Bio o I verleiten und lief damit in sein Verderben. Ms ün QueUgebiet des Mius stehenden Truppen ulen in elastischer Kampsführung vor dem mas- Hm Angriff des Feindes schleusenartig em kleines 5i ? der Front, das sie nach Passieren der 5)aupt= \w des sowjetischen Korps im Gegen sto tz » cd e r a b s ch l o s s e N. Gleichzeitig fingen Unsere M erverbönde am 13. Februar den Feind etwa Jini hinter der Hauptkampflinie auf und stellten le ^um Kampf. In erbitterten Gefechten ver- ftten sie zunächst, den Abschnürungsrmg und «achen dann in den Kessel ein. Die Sow- W Helen dadurch in einige, aber immer noch kamp- Wi Teilverbände auseinander, die sich in größeren Masten und Fabriken sowie zwischen den Ab- Whalden des Donezreviers zäh verteidigten, feer wieder setzten sie sich zu neuem 'JBiberftanö ft V\s unsere Truppen d i e schweren Waffen

Feindes vernichtet hatten, und die Mhewisten aus Mangel an Treibstoff und durch Machten der Pferde unbeweglich geworden Mtn.

MN 19. Februar standen schließlich die Reste des W'tischen Korps auf engstem Raum Sv'vmmen- M ngt vor ihrer Vernichtung. Von neuem schlugen iftete Panzermänner und Grenadiere zu und rie­ft n achttägigem Kampf die Masse der Bolfd) * Mn auf, was die Moskauer Agitatoren aber mchi Wirte, noch am 23. Februar vom fortschrettenden lEff in Richtung auf die Bahn Stalino Mariu- H u sprechen. Nur noch schwache ©ruppen Der- ftngter Verbände verbergen sich unzugänglichen Wachten und schwer zugänglichen Schlupfwinkeln.

abgeschnittenen Trupps sind unsere ^ago- Mr andos auf den'Fersen.

Mcnz ähnliche Entwicklungen bahnten sich 3® Men Donez und Dnjepr an Auch hier smd Mckewistische Verbände durch irreführende Mos- Wn Meldungen und durch die erfolgreiche Wetter- Wvcklung unserer Angriffsoperationen m Mw e^ M 3agen gekommen. Unsere vordringenden^ -P- M ^wannen am 24. Februar weiter an Booen, fejPrengten die Masse einer sowfe- en Panzerarmee und warfen den Feind

Infanterie und Panzerverbände stießen dann ' is- -reichenden Bolschewisten nach und nahmen eine

Südamerikanische Perspektiven

Von unserem AN.-Berichterstatter.

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gegenüber Gedanken zu hegen, die wohl kaum etwas mitguter Nachbarschaft" zu tun haben. Es ist aber gleichzeitig dem Dollar-Imperialismus ausgelufert, der durch solche tropfenweise gegebenen Anleihen stets die Zügel in der Hand behält. Da Uruguay, genau wie Chile und andere südamerikanischen Staaten von den «USA. kein Del erhält, ist auch hier das Verkehrswesen völlig chaotisch geworden. Diele Industrien liegen lahm, was vermehrte Arbeits­losigkeit zur Folge hatte. Der Hauptausfuhrartikel Uruguays, die Wolle, stapelt sich in riesigen Men-- gen in den Lagerhäusern, da trotz des zwischen Uru­guay und den USA. abgeschlossenen Wolloertrages keine Schiffe kommen, um die Wolle abzuholen. Zu allen diesen Sorgen tritt in diesem Jahr ngch die katastrophale Dürreperiode, die den Viehbestand des Landes besorgniserregend dezimierte.

Ein Blick nach Brasilien zeigt die gleichen Symptome des wirtschaftlichen Verfalls. Auch hier Transportkrise und Absatzschwierigkeiten, auch hier das vergebliche Warten auf die USA.-Lieferunaen, in erster Linie also Del. Gerade in den riesigen 6ra< silianischen Gebieten macht sich die Lahmlegung des Verkehrs infolge der Schrumpfung der Küstenschiff­fahrt so nachteilig bemerkbar, daß sich in den Städten Lebensmittelkrisen bemerkbar machen. Da Brasilien der Achse den Krieg erklärte, erhöhen sich die Schwierigkeiten noch durch die Mobilisierung und den steigenden Bedarf des Heeres und in den südbrasilianischen Staaten durch die dort ebenfalls herrschende Trockenheit. Was von den Küstenländern gilt, trifft erst recht natürlich auf die Binnenländer, also Paraguay und B o l i vi e n, zu. Hier ist es infolge der zunehmenden Teuerung aller Waren yi sozialen Auseinandersetzungen gekommen, die in Bolivien die Verhängung des Ausnahmezustandes notwendig machten.

In Argentinien werden alle Sorgen durch die im September stattfindende Präsidenten­wahl zurückgedrängt. Argentinien ist trotz aller Versuche, sozialistische ober kommunistische Tendern zen zur Geltung zu bringen das Land des Zwei­parteiensystems. Argentinien ist entweder radikal ober konservativ. Die Konservativen halten streng zur Neutralitätspolitik C a st i 11 o s, bei den Ra- dikalen dagegen gibt es Gegner und Anhänger der Neutralität, was allerdings in erster Linie für die Kongrehabgeordneten zutrifft. Die breite Maste des argentinischen Volkes ist zweifellos für die Neu tralität, deren Vorteile angesichts der Ereignisse in den übrigen südamerikanischen Ländern immer stär­ker in die Augen springen. Die Wirtschaftslage Ar­gentiniens ist heute bei weitem günstiger als die irgendeines anderen südamerikanischen Landes, wenngleich auch hier her Druck Washingtons nicht nachläßt und die USA.-Agenten stets neue Ansatz­punkte für ihre Zersetzungsarbeit suchen. Aber bis­her hat sich für Argentinien das Wort Castillos be­stätigt, daß eine amerikanische Solidarität nur mög­lich sei auf der Grundlage der völligen Achtung dec Souveränität jedes einzelnen amerikanischen Landes. Castillo ist übrigens zu klug, um psychologische Feh­ler zu begehen. So hofften feine Gegner, daß er feine Amtszeit automatisch verlängern lassen würde, wozu er moralisch zweifellos das Recht besäße, denn tpeber die Radikalen noch die Sozialisten können mit einer Führerpersönlichkeit aufwarten, die auch nur annähernd wie Castillo den Schwierigkeiten ge­wachsen wäre. Das Land weiß auch, was es der klugen und weitsichtigen Politik Castillos verdankt.

Es ist jetzt ein Jahr feit jener Äonfern3 von R i 0 d^Janeiro vergangen, auf der die Ver­einigten Staaten nach jahrelangen Wühlarbeiten endlich fo weit waren, um all« südamerikanischen Staaten mit Ausnahme von Chile und Argen­tinien zu bestimmen, die diplomatischen Beziehungen zur Achse abzubrechen. Man wird in ganz Süd­amerika dieses Datum sicherlich sehr bedeutsam für die Geschicke dieses vom nordamerikanischen Kon­tinent so verschiedenen Erdteils ansehen, mit Aus­nahme Argentiniens, als des einzigen neutralen Landes Südamerikas, war da- vergangene Jahr sowohl wirtschaftlich wie politisch ein Verlustgeschäft.

Das gilt vor allem für Chile, das oor.einiger Zeit ebenfalls dem Druck des Dollars weichen und feitie Beziehungen zur Achse abbrechen mußte. Es hat nur einiger Wochen bedurft, um dem Lands zu beweisen, daß dadurch nichts gewonnen, wohl aber viel verloren wurde. Wenn man beispielsweise in Santiago wähnte, daß durch die bedingungslose Unterwerfung wenigstens die Streichung der Schwarzen Liste, auf der rund 1000 Firmen stehen, erreicht werden könnte, so sah man sich grob ge­täuscht. Die Yankees denken gar nicht daran, die boykottierten Firmen zu rehabilitieren, sie denken ebensowenig daran, Chile das notwendige Benzin zu liefern, um die Verkehrsschwierigkeiten in dem ausgedehnten Lande zu beheben. Der einzigeGe* winn", den man in Chile verbuchen konnte, ist die Tatsache, daß britische Konzessionen immer mehr in die Hande nordamerikanischer Gesellschaften über­gehen. Chile wird also immer tiefer und (joffnungs- loser in di« Netze des Wallstreet-Kapitalismus Der-

Mehr als die Pflicht.

bet totale Krieg auch den letzten Volks- wüfen in seine Pflicht nimmt, das wissen wir alle, P jeder von uns ist zu feinem Teile in diese Mcht eingefpannt. Wir alle stehen unter dem feen Befehl der Pflicht, denn es geht um die M Entscheidung dieses Krieges, und im allgemein W Schicksal geht es zugleich unwiderruflich auch 6 das Schicksal jedes einzelnen. Jeder einzelne M, weil er foieje Entscheidung und ihre Notwen- M>iten klar und nüchtern erkennt, seine Pflicht W erfüllt sie. Das ist selbstverständlich, und darüber Uücht mehr zu reden und zu rechten.

Wer es ist doch so, daß mancher an seinem Wze, wo immer er auch steht, m e h r noch tun Ifete als die ihm übertragene Pflicht, so wie Bekenner und alten Marschierer des Führers oillig mehr taten als die Pflicht, die sie als Deut­erfüllen zu müssen vermeinten und damit über-

Was von Chile gilt, trifft in verschärftem Maße noch von anderen sudamerikanischen Staaten zu. Mit welchen Mitteln Roosevelt den südamerikani- schen Kontinent überwältigt, wurde in diesen Da- £oor allem am Beispiel Uruguay augenfällig.

1 weiß, wie stark fett Jahren der Druck Wa­shingtons auf die La-Plata-Stauten ist. Wie Bra­silien Natal, Pernambuco, Bahia und Rio Grande do Sul als Stützpunkte für die nordamevi- kanische Marine hergeben mußte, wie dort unzählige strategische Flugplatz« angelegt wurden lange te­uer Roosevelts imperialistische Absichten auf afri­kanisches Territorium so klar tn Erscheinung tra­ten wie feit dem Ueberfall auf Französisch-Nord- afrito. so wollte Washington di« Unterwerfung Uruguays aus den gleichen Gründen, vor allem aber auch, um gegenüber Argentinien den Druck verschärfen zu können. Die Mittel sind im­mer die gleichen. Uruguays Außenminister Quant mußte vor kurzem mit Washington einen neuen Ärebitoertrag über 20 Millionen Dollar zu Bedin­gungen ab schließen, die für das klein« Land keines­wegs günftig genannt werden können. Das Gelb wird in vier Jahresraten zu je 5 Millionen Dollar ausgezahlt und an Stelle Des früheren dreiprozen­tiges Zinssatzes muß Uruguay 4 Prozent zahlen, wobei die Amorttsierung bereits 1945 zu beginnen hat. Außerdem ist der Betrag, der etwa 38 Millio­nen uruguayischen Pesos entspricht, nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn Guani hatte 100 Millio­nen Pesos erwartet. Allein der Bau des strategischen Flugplatzes Carasco kostet acht Millionen Pesos, verschlingt also eine Jahresrate.

Uruguay hat also allen Grund, Washington

Reihe von Drtschaften. Sie erkämpften sich wichtigeFlußübergänge unb büdeten Brül­len köpfe, aus denen Vorausabteilungen unter Ab­schuß zahlreicher Panzer weiter vorbrangen. Bei den Gefechten, mit denen unsere Truppen die Basis für ihre erfolgreichen Angrisssunternehmungen schu­fen, kameszuheftigenKämpfenumeinen Eisenbahnknotenpunkt. Abgedrängte feind­liche Panzer versuchten sich in den Besitz dieses Or­tes zu setzen, wurden aber von leichten Flak-Ab- teiüingen ter Luftwaffe, die sofort nach ihrer Aus- la-bung ins Gefecht eingriffen, schwer geschlagen. Sie vernichteten dabei acht Sowjetpanzer und schos­sen die Masse der beglettenten feindlichen Infanterie zusammen. Kampf- und Stur Kampfflugzeuge un- terstätzten die Angriffe unserer Truppen. Staffeln, di« besonders zur Bekämpfung der feindlichen Ar- rillerie eingesetzt waren, vernichteten dabei durch Volltreffer drei vollständig« Batterien und elf ein­zelne -Geschütze. Weitere durch Bombensplitter be­schädigte schwere Waffen, darunter sieben Panzer­spähwagen unb Panzer, mußte der sich absetzende Feind im Gelände liegen lassen. Bei Tiefangriffen gegen Nachschubkolonnen wurden 100 Fahrzeuge zertrümmert. ,, ,,

Auch im Raum westlich Charkow und Kursk gingen unsere Truppen nach Abwehr feind­licher Vorstoße, bei denen die Bolschewisten sieben Panzer verloren, an einigen Stellen zum Gegen­angriff über. Bei den schweren Abwehrkämpfen f übHcf), 00 n Drei setzte der Feind 20003000 Mann in mehreren Wellen an, die jedoch blutig abgeschlagen wurden. Nördlich von Drei unterstützten die Bolschewisten ihre Infanterie mit beträchtlicher Artillerie, zahlreichen Panzern unb starken Schlachtfliegergeschwadem. Neben einer rheinischen Infanteriedivision, die dem Feind bereits an den Vortagen schwere Verluste beigebracht hatte, standen nun schlesische Grenadiere im Brennpunkt des harten Ringens. Ihren Gefechtsstreifen griffen die Bolschewisten nach schwerem Feuer von mehr als 20 Batterien mit starken Kräften an unb brachen mit. zahlreichen, von Bombern unterstützten Pan- zern die der Feind im Schneesturm auf Knüppel­dämmen über ein vereistes Flußbett herangebracht hatte in di« deutschen Stellungen em. Nach Ab­riegelung der Einbruchstelle drangen Reserven vor und warfen in erbitterten Nahkämpfen unter Ab­schuß von 17 Sowjetpanzern di« bis auf Reste zu­sammengeschmolzene feindliche Uebermacht zurück.

Vom Feindflug nicht zurückgekehrt.

B e r l i n, 25. Febr. lDNB.) Don einem Feindflug im Mittelmeerraum kchrte Hauptmann Schweick- Hardt, Oruppentommanbeur in einem Sturz­kampfgeschwader und Inhaber des Eichen- l a u b e s z u m R i 11 e r k r e u z des Eisernen Kreu-

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zes, nicht zurück. 1914 als Sohn eines Landwirts in Heidelberg geboren, gehörte Hauptmann Schweick- hardt seit 1935 der Luftwaffe an. Als Sturzkampf­flieger zeichnete er sich im Kampf gegen Polen unb Frankreich, gegen England unb die Sowjetunion aus unb erhielt alsältester und hervorragendster Staffelkapitän" feiner Gruppe hn Februar 1942 das Ritterkreuz. Als Gruppenkommandeur erhielt er nn Dftober 1942 das Eichenlaub.

Oer Wehrmachiberichi.

DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 25. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Während die eigenen Angriffsoperationen im Süden der 0 ft front erfolgreich fortschreiten, versuchte der Feind an einigen Stellen des mitt­leren und nördlichen Frontabschnitts durch vielfach hintereinander geführte Blaffen- Angriffe gegen unsere Verteidigungsstellungen zu Erfolgen zu kommen.

An der Mius-Stellung scheiterten erneute feindliche Angriffe. Das hinter der Front einge- kefselt? sowjetische VII. Gardekavalleriekorps wurde mit der Wasse aufgerieben und der kommandierende General, General Borrissow, mit Teilen seines Stabes gefangengenommen, kämpfe mit einzelnen Resttruppen dieses Korps sind noch im Gange.

Truppen des Heeres und der Waffen-^ befinden sich zwischen Donez und Dnjepr in weiterem erfolgreichen Angriff. Eine sowjetische Vanzerarmee wurde in harten Kämpfen zerschlagen. Eine der eingesetzten feindlichen Kampfgruppen fand dabei ihre völlige Vernichtung. Starke Verbände der Luft- roaffe griffen auch gestern Marschkolonnen, Fahr­zeuge, Anstauungen und Nachschubverbindungen der Sowjets erfolgreich an. 3m Raum westlich

^msvrechanschluß 2251 * Druck und Verlag:

erlin, 25. Febr. (DNB.) Die Proklamation Führers aus Anlaß der Parteigründungsfeier in der Presse des Auslandes ein starkes Echo ge- en. Besonderen Eindruck hat die Ankündigung Führers gemacht, daß im ganz Europa ,mehr alle Kräfte mobilisiert wer- wie aas auf dem europäischen Kontinent noch geschehen ist. Das sei die absolute Gewähr für Endsieg, sagtP 0 p 010 d i Rom a". Deutsch- roerbe im unlöslichen Bündnis mit seinen pfgenoffen die vollständige Mobilisierung der igen und materiellen Kräfte Europas durchsüh- Die feste Entschlossenheit, auch diejenigen Völ- die für den Ausbruch des Krieges mitverant- Mich sind, zur Leistung ihres Beitrages an dem pf aufzurufen, findet starke Hervorhebung.

5 rumänische PlattPorunca Vremi" sagt:

Haupt abhängt." Das bulgarische Blattnitro" schreibt:Das Vertrauen der Welt zum National­sozialismus werde immer größer und das antM- dische Bewußtsein nehme unter allen Völkern zu. Dadurch werde der Weg zu einer Einigung aller europäischen Völker angebahnt.

Die Worte Adolf Hitters sind der beste Beweis für die Stärke des Nationalf0allsmus", schreibt di« spanische ZeitungJnformaciones".Pueblo" erblickt in den Worten Tldolf Hitlers:Deutschland wird feine Kräfte in nie gekannten Ausmaßen ent­falten" und.Wir werden alle geistigen unb mora­lischen Werte Europas mobil machen" den Beweis für den festen Glauben des Führers an den Endsieg über Bolschewismus-und Plutokrcttien. In Stock­holm bringen die Zeitungen Ueberschriften, die Kernsätze aus der Proklamatton darstellen.Dagens Nyheters" Schlagzeile lautet: ,Mtler: Di« Verräter werden ausgörottet werden. Ganz Europa wird mobilisiert."Dagposten" schreibt, daß der Führer m noch markanterer Weise als je zuvor im Kriege das Judentum und die damit zusammenhängend« Weltplutokratte als die Anstifter des Welttrieges festgenagelt habe. Der Führer habe durchaus mcht die Härte des Kampfes verschwiegen, aber auch di« gewaltige Kräfteanspannung unterstrichen, die 6e- oorsteht.

finden in dieser Proklamation denselben un- ,ochenen Kampfeswillen und dasselbe Vertrauen n ?n Sieg wieder, das die kraftvolle Persönlich- lelIBi seit den Führer, kennzeichnet. Die Proklamation ist M Mnzendes Beispiel der moralischen Kraft des HM t.d Brers. Der Krieg gegen den Bolschewismus muß SS 6 jeden Preis gewonnen werden. Darum sind die. ( fi'cr Europas auf gerufen, aktiv und aufrichtig