Ausgabe 
25.2.1943
 
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Mädchen das stärkste Element im Kampf für die Forterhaltung unseres Volkes.

Denn was vor allem dem deutschen Volk für ein Schicksal zugedacht ist, haben Gott sei Dank nicht nur die Juden in London und Reuyork, sondern auch die von Moskau eindeutig aus- gesprochen. Wir aber sind entschlossen, ihnen eine nicht minder klare Antwort zu geben. Dieser Kampf wird deshalb auch nicht, wie man es beabsichtigt, mit der Vernichtung der arischen Menschheit, sondern mit der Aus­rottung des Judentums in Europa fein Ende finden. Darüber hinaus aber wird die Gedankenwelt unserer Bewegung selbst bei unseren Feinden dank diesem Kampf Gemeingut aller Völker werden. Staat um Staat werden, während fie selbst im Kampf gegen uns stehen, immer mehr gezwun­gen sein, nationalsozialistische Thesen zur Führung des von ihnen provozierten Krieges anzuwenden, und damit wird sich auch die Erkenntnis von dem fluchbeladenen verbrecheri­schen, Wirken des Judentums gerade durch diesen Krieg über alle Völker hinweg verbreiten. Als unsere Gegner 1923 einst meinten, die nationalsozialistische Partei endgültig niedergeschla­gen zu haben und mich durch einen Prozeß vor dem deutschen Volk als erledigt dachten, haben sie gerade dadurch wie mit einer Explosion die natio­nalsozialistische Weltauffassung im ganzen deutschen Volk verbreitet und die Erkenntnisse des Wesens des Judentums mit einem Schlage so vielen Mil­lionen Menschen vermittelt, wie wir dies unter nor­malen Verhältnissen selbst nie hätten tun können. So wird das internationale Judentum, indem es diesen neuen Krieg angezettelt hat, erfahren, daß Volk um Volk sich mit dieser Frage immer mehr beschäftigen wird, um endlich dieses Welt­problem in seiner ganzen gefahrdrohenden Gröhe zu erkennen. '

Durch diesen Krieg wird vor allem unwiderleg­bar die völlige Gleichartigkeit von Plu- tokratie und D o l s ch e w i-s m u s erwiesen, sowie die sich ewig gleiche Zielsetzung aller Juden, die Völker auszuplündern und zu Sklaven ihrer internationalen Derbrechergilde zu machen. Die gleiche Allianz zwischen dem einstigen Organ der Frankfurter Börse und derRoten Fahne" in Berlin, die wir damals in Deutschland als gemein­same Feinde vor uns hatten, zeigt sich jetzt wieder zwischen den jüdischen Bankhäusern von Reuyork, der jüdisch-plutokratischen Führungsschicht in Lon­don und den Juden des Kremls in Moskau. Genau so wie aber das deutsche Volk im Zuge dieser Er­kenntnis den jüdischen inneren Feind erfolgreich bekämpft hat und endgültig zu erledigen im Be­griffe ist, so werden sich auch die anderen Völker im Laufe dieses Krieges immer mehr auf sich selbst besinnen und endlich gemeinsam gegen jene Rasse Front machen, die sie alle gemeinsam zu vernichten trachtet.

Wie immer aber einst im Innern des Reiches während unseres Kampfes um die Macht die Juden bei jedem vermeintlichen Rückschlag ju­belten und ihre fiebernde Hoffnung mit der har­ten Wirklichkeit verwechselten, so glauben sie auch jetzt genau wie im vergangenen Winter schon vor der Erreichung ihres tausendjährigen Zieles stehen. Aber genau so wie im vergan­genen Jahre, so werden sie auch diesmal d i e furchtbar st eLnttäuschung erleben. Im Gegenteil: das deutsche Volk wird jetzt erst recht alle seine Kräfte in einem Ausmaß auf­rufen und einsetzen, wie dies in der Geschichte der Menschheit noch niemals für einen Krieg geschah. Wir werden auch keine Sekunde zögern, die Länder, die für den Ausbruch diefes Krieges verantwortlich find, zu den Leistungen in diesem Schicksalskampf heranzuziehen. Wr werden es als selbstverständlich ansehen, nicht fremde Le­ben zu schonen in einer Zeit, die von unserem eigenen Leben so harte Opfer fordert. Wir wer- der in unlösbar treuer Gemeinschaft mit unse­ren Bundesgenossen eine Mobilisierung der see­lischen und maferieUcn Werte Europas durch­führen, wie dies unser Kontinent in seiner mehrtausendjährigen Geschichte bisher noch nie erlebte. Sie ist aber auch notwendig, um ganz Europa jenes völkische Eigenleben zu sichern, das die Grundlage nicht nur unserer großen gemeinsamen Kultur, sondern auch der male- v rlellen Existenz dieses Kontinents gewesen ist.

Euch, meine alten Parteigenossen, grüße ich, wie immer aus übervollem Herzen. Ich banke Euch, daß Ihr es mir einst ermöglicht habt, den Weg mit Er­folg zu beginnen, der die Voraussetzung war für die Rettung des Deutschen Reiches und darüber hin­aus ganz Europas.

Meine Gedanken sind in dieser Stunde bei Euch, so wie sie es immer gewesen sind. Die Pflicht aber ,zwingt mich, in diesen Monaten, Wochen und Ta­gen unentwegt für die zu denken, zu arbeiten und die kommende Wende vorzubereiten, die als Kämpfer unseres Volkes mit unseren Ver­bündeten das Schicksal der Welt gestalten, bei un­seren Brüdern und Kameraden, den deutschen Sol­daten vor allem an der kämpfenden Front des Ostens, denn dort wird, Deutschlands und darüber hinaus Europas Zukunft entschieden. Das Ergebnis aber wird und mutz unser Sieg fein!"

Sowjetangriffe unv Ourchbruchsversuche überall abgewiesen.

Oer Wehrmachtbencht.

DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 24. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Kuban-Brückenkopf wurden erneute Angriffe des Feindes abgewiesen, zum Teil bereits in der Bereitstellung zerschlagen.

An der Mlusfront setzten die Sowjets ihre Durchbruchsversuche unter Zusammenfassung starker Infanterie- und Panzerkräfte fort, ohne Erfolge zu erringen.

Weiter westlich wurde in tagelangen erbitterten Kämpfen das hinter der Miusfront einge­schlossene sowjetische IV. motorisierte Gardekorps vernichtet. Unter den Toten be­findet sich der Kommandierende General des Korps, Generalmajor Danastischin. Mehr als 1000 Gefan­gene wurden eingebracht, 44 Panzer und zahlreiche bisher noch nicht erfaßte Waffen sowie viele Fahr­zeuge und Gerät erbeutet. Zwischen Donez und dem Dnjepr setzten Truppen des Heeres und der Waffen-^ die Angriffsoperationen gegen den foro- etifchen Umfassungsflügel fort und schlossen starke eindliche Kräfte ein. Ausbruchsversuche und Ent­lastungsangriffe der Sowjets brachen unter hohen Verlusten zusammen.

Im Raum westlich Lharkow und Kursk cheiterten zahlreiche feindliche Angriffe. Einzelne Verbände der Sowjets mit dem Stab einer Schützendivision wurden aufgerieben.

Die Abwehrschlacht südlich und nördlich Orel dauert an. Die sowjetischen Angrisfsverbände hat­ten dabei schwerste Verluste. Allein im Abschnitt nördlich Orel blieben bei den vergeblichen An­

griffen in den letzten drei Tagen vor unseren Stel­lungen über 10 000 Tote und am gestrigen Tage 47 vernichtete Panzer liegen.

Südöftlichdes Ilmensees traf ber Feind auf breiter Front mit starker Panzer- und Artil- lerieunterftühung zu neuem Angriff an. Bei diesen Kämpfen, die noch nicht abgeschlossen sind, wurden 37 Panzer abgeschossen, davon allein 32 durch eine motorisierte Infanteriedivision.

Auch südlich des Ladogasees setzte der Feind nach starker Artillerievorbereitung unter Ein­satz zahlreicher Schlachtflieger seine Angriffe fort. Er wurde auch gestern wieder unter schwersten bluti­gen Verlusten abgewiesen.

Verbände der Luftwaffe griffen in enger Zusammenarbeit mit den Truppen des Heeres in die Angriffs- und Abwehrkämpfe ein. Truppen- anfammlungen und Kolonnen der Sowjets sowie der Rachschubverkehr im rückwärtigen feindlichen Gebiet worden schwer getroffen, Anlagen der Mur- manbahn und viel rollendes Material an der Kan­dalakscha-Bucht durch Sturzkampfflugzeuge zerstört. Deutsche Jäger schossen gestern in zahllosen Luft­schlachten bei nur 6 eigenen Verlusten insgesamt gg Sowjetflugzeuge ab. Flakartillerie der Luftwaffe brachte weitere 19 Flugzeuge zum Absturz.

Von der tunesischen Front wird gestern nur örtliche Kampsiätigkeit gemeldet. Deutsche Flie­gerverbände zersprengten durch Sturz- und Tief­angriffe feindliche Rachschubkolonnen.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, fielen Rudel deutscher Unterseeboote im Atlantik über einen stark gesicherten Geleitzug her. In härtesten Kämpfen versenkten sie 17 Schiffe mit 104 000 BRT. und torpedierten drei weitere Dampfer.

Erbitterter Hänserkamps im Donezbecken.

nicht gehalten wird, sind die Ami-Achsenmächte Der» loren." Das Blatt warnt vor einer Unterschätzung der Ziele des deutschen U-Boot-Krieges, der offen­sichtlich in Deutschland jedes Vorrecht habe. Da mit jedem Schiff ein kostbarer Teil der Kriegsausrüstung versinke, die die USA.-Industrie mit großer Anstten- qung produziere, bedeute dies einen Hemmschuh für alle Off^nsivpliine gegen Europa. Der Atlantik sei die Lebenslinie der Demokratien, diese seien in schwerer Gefahr.

Churchill lehnt Freilassung Gandhis ob.

Stockholm, 24. Febr. (DNB.) Bahadur Sapru, der Sprecher der Konferenz der politischen Fuktionäre Indiens, hatte sich in einem Telegramm an Churchill für die sofortige Freilassung Gandhis eingesetzt. Oie Inder seien überzeugt, daß der Tod des Mahatma in der Gefangenschaft die Erbitterung des indischen Vol­kes noch verschärfen würde. Die Verantwortung für die Erhaltung des Lebens des Mahatma habe jetzt allein die englische Regierung. Auf dieses Tele­gramm hat Churchill geantwortet, daß die britische Regierung sich zu dem Beschluß des britischen Vize königs bekennt, sich nicht durch den Versuch Gandhis, durch-seinen Hungerstreik eine unbedingte Freilassung zu erzwingen, inihrer Pflicht gegen- 1 über den Völkern Indiens" beirreri zu lassen. Es wäre keineswegs berechtigt, wenn man zwischen Gandhi und den anderen Kongreßmitgliedern einen Unterschied machen würde. Die Verantwortung bleibe daher allein Gandhi selbst überlassen.

DieTimes" berichtet aus Delhi, eine Welle der Bewegung gehe durch alle Herzen Indiens. Sie scheine auch diejenigen zu erfassen, die bisher der Kongreßpartei oder Gandhi selbst gegenüber kritisch eingestellt waren. Die Welle mache vor Regierungs­kreisen nicht halt, so daß man beim Ableben Gandhis mit einem gewaltigen Echo in Indien rechnen müsse, das sich gegen den Dize- könig und die Entschlüsse Londons richten werde. Die Regierung glaube jedoch, sie habe die Situation in der Hand, und werde sie auch weiter in der Hand behalten, wenn es zu den erwarteten Aus­schreitungen und zu dem Wiederaufleben der Un« gehorsamkeitskampagne kommen sollte. Die eng­lischen Linksblätter machen die Regierung in Lon­don für die zu erwartende Entwicklung verantwort­lich. H '

B e rN n, 24. Febr. (DNB.) Im Norden und Osten des Kuban-Brückenkopfes hatten die So­wjets zum Durchbruch westlich Krasnodar und zur Umfassung im Landungsgebiet nördlich des Kuban vier sowjetische Schützendivisionen, vier Brigaden und zahlreiche Panzer eingesetzt. Von diesen Massen vernichteten unsere Truppen in den letzten Tagen etwa zwei Divisionen. Durch Konzentrierung starker Kräfte aus schmalem Raum, die durch zahlreiche Batterien und Flugzeuge unterstützt wurden, ver­achten die Sowjets am 23.2. erneut in die Deut- chen Stellungen einzubrechey. Sämtliche Dorstoße cheiterten jedoch. An einer Stelle vordrmgende Bol- chewisten wurden im Gegenstoß sofort wieder zu­rückgeworfen.

An der Mius-Front im östlichen Donez­becken erneuerte der Feind seine Durchdruchsver- vche, die aber wiederum vergeblich blieben. Westlich lavon vernichteten unsere Truppen die Reste des IV. sowjetischen Mot.-Mech.-Korps. Die Entscheidung in den tagelangen Verfolgungs- und Umfassungs­kämpfen wurde durch brandenburgische Grenadier- Bataillone herbeigeführt, die das letzte Bollwerk des Feindes zerschlugen. In den westlichen Bezirken einer Stadt hatten die Bolschewisten jedes Haus zur Verteidigung hergerichtet und ins­besondere ein großes Gebäude feftungsartig aus- gebaut. Roch bei Nacht gingen Grenadiere und Pioniere gegen diesen Stützpunkt vor, sprengten ihn und kämpften die Reste der Besatzung Nieder. Im Morgengrauen stieß das Regiment durch eine Zone von Obstgärten gegen den Westrand der Stadt vor, während schwere Waffen die m den Straßen vordringenden Kompanien vvn Osten und Süden her unterstützten. Haus um Haus muhte von Flakgeschützen zerschossen und dann von den

Grenadieren gestürmt werden. Da dem Feind ein Ausbrechen nach Westen verlegt war, zog er sich auf das Bahnhofsgelände zurück und versuchte sich in Eisenbahnwagen einzunisten, hier wurden die Sowjets bis auf geringe Reste zerschlagen. In glei­cher Weise wurden die Bolschewisten auch aus ihren übrigen Stützpunkten herausgeworfen und auf engem Raum zusammengedrückt. Im Inneren des Kessels leisteten die Sowjets in Fabrikanlagen so­wie zwischen den verschneiten Halden und Mulden des dicht besiedelten und zahlreiche Schlupfwinkel bietenden Donezreviers verzweifelten Wider­stand. Nachdem aber vor allem ein Infanterie- Bataillon mit Panzerkampfwagen die Gegenwehr der Bolfchewisten in planlose Einzelkämpfe aufge- splittert hatte, brachen auch die letzten Reste des Sowjetkorps zusammen.

Im Raum zwischen Donez und Dnjepr führten die Angriffskämpfe unserer heerestruppen und der Waffen-an mehreren Stellen zur Ein­schließung starker feindlicher Kräfte und zur Weg­nahme einer Reihe von Ortschaften. Auch südlich Charkow gewann der Vorstoß der Waffen- weiter an Boden. Sie vernichtete dabei einen starken feindlichen Kampfverband mitsamt dem Stab der 172. sowjetischen Schützendivision. Südlich Orel setzten die'Bolschewisten auf breiter Front zahlreiche Angriffe in Bataillonsstärke an, die jedoch sämtlich erfolglos blieben. Nördlich der Stadt warf der Bol­schewist gegen den Abschnitt eines einzigen deutschen Korps 5% Schützendivisionen und 4 Panzerbrigaden mit etwa 150 Panzern, die er mit über 100 Batte­rien aller Kaliber Md starken Luftstreitkräften unterstützte. Bis auf drei kleine sofort abgeriegelte Einbrüche scheiterte auch dieser Ansturm.

9er Feind verlor 77000 Tonnen Treibstoff

Der neue Erfolg unserer !l-Boote im erbitterten Kampf mit Geleitzügen.

Berlin, 24. Febr. (DNB.) Auf den Geleitzug- strahen im Nordatlantik stehen Rudel deutscher Unterseeboote seit mehreren Tagen in erbittertem Kampf mit stark gesicherten feindlichen Geleitzügen. Unermüdlich und zäh stoßen die Boote einzeln oder in Gruppen Aum Angriff vor. Kaum haben die Torpedos die Rohre verlassen', werden die Untersee­boote von feindlichen Zerstörern und Korvetten wieder abgedrängt und mit Geschützfeuer und Was­serbomben bekämpft, nach Stunden erneuern sie aber wieder ihre Angriffe auf den feindlichen Schiffs- verband. v ,

Aus den knappen Meldungen, die von den Booten bei der Führung eingehen, entsteht ein eindrucks­volles Bild einer dieser Geleitzugschlachten. Weit auseinandergezogen in breiter Front zieht der Schisfsverband durch die See. Plötzlich ertönen mehrere dumpfe Detonationen. Ein Dampfer bleibt liegen, sackt langsam tiefer, richtet sich dann steil mit dem Bug auf und verschwindet in den Wellen. Am anderen Ende des Geleitzuges lodert ein Frach­ter in Hellen Flammen. Leuchtgranaten stehen über

den Schiffen und zeigen den sichernden Zerstörern für wenige Augenblicke den flachen Schatten eines jagenden Unterseebootes. x

Den Namen eines getroffenen Schiffes festzu- stellen, ist in den wenigen Minuten der Kampfhand­lungen häufig nicht möglich, wenn das Schiff sofort absackt. Oft aber hält sich ein schwer havarierter Frachter noch einige Stunden über Wasser. Er wird von dem Geleitzug zurückgelassen und fällt dann dem Fangschuß eines anderen Unterseebootes zum Opfer. So wurden dex britische TankerEulima" mit 6207 BRT. und der norwegische TankerSiig- ft a d" mit 5964 BRT. getroffen. Sie wehrten sich zäh gegen den Untergang, konnten ihrem Schicksal aber nicht entgehen. Die letzten Torpedos eines Unterseebootes vollendeten das Werk des Kame­raden, der weiter vorn schon wieder zum Angriff vorstieß. Unter den 17 versenkten Schiffen -befinden sich allein acht Tanker mit 50 000 BRT., deren Ladung von rund 77 000 BRT. Betriebsstoff einen schweren Verlust für die feindliche Kriegführung an allen Frontabschnitten bedeutet.

Tiefe Niedergeschlagenheit in Tschnngking.

Li ssabon, 24. Febr. (Europapreß.) Ein Ver­trauter des Marschalls Tschiangkaisck)ek, der Schrift- teller Dr. chuheiheu, erklärt in der USA.-Zeitschrift Time", daß er die Möglichkeit eines Zusarn menbruchs Tschungkings voraussehe. Zwar würden die Truppen Tschiangkaischeks bis zum letzten Mann kämpfen, aber Ines würde sie nicht davor retten können, langsam, aber unrettbar ab* gewürgt zu werden. Tschungking-China brauche Ersatzte'le für feine abgenutzten Maschinen, Lebens­mittel für seine hungernde Bevölkerung, Benzin, Waffen und Hoffnung für seine enttäuschten Sol­daten. Noch halte die Front, aber die Soldaten seien krank oder verseucht. Die Ursache allen Uebels sei die Unterernährung, von der sich niemand in der Welt eine Vorstellung machen könne. Ohne Waffen und ohne Nahrungsmittel könne aber niemand kämpfen. Die Nichteinladung Tschiangkaischeks nach Casablanca habe einen bitte­ren Geschmack in China zurückgelafsen. Ohne. Tschungking-China könne Japan nie besiegt werden, zumal ein Angriff von Sibirien her ebenfalls hoff­nungslos sei.

Roosevelt füblt von Indien aus nach Norden vor.

Genf, 24. Febr. (DNB. Funkspruch.) Roosevelt hat in der Provinz Sinkiang ein Konsulat er richtet, meldet die USA.-ZeitschriftTime". Sin- kiang, das chinesische Turkestan, sei, so sagt das Blatt, in Wirklichkeit ein Pufferstaat der UdSSR, gegen den britischen Einfluß von Indien her, und die USA.-Regierung sei mit Eröffnung dieses Postens tiefer in Asien und in die asiatische Politik ein« gedrungen denn je zuvor".

Aus aller Wett.

Großfeuer in einem nordirischen Waisenhaus

Im Mädchenwaisenhaus von Cavan (Ulster) brach ein Großfeuer aus, das sich rasch über den ganzen Gebäude komplex verbreitete. Außer einer Frau sind, 35 Kinder in den Flammen umgekommen. Einige' Mädchen retteten sich, indem sie aus den in 13 m Höhe liegenden Fenstern sprangen.

59 Pflegekinder erzogen.

Von großer Bedeutung im Aufgabenbereich der NS.- Iugendhilfe ist die Gewinnung oon ge­eigneten Pflegeeltern, denen die Erziehung einer Kindes für einen kürzeren oder längeren Zettraum anvertraut werden kann. Es gehört zu dieser Auf­gabe viel starke mütterliche Kraft, die sich häufig immer wieder von neuen einem kleinen hilfsbedürf' tigen Wesen zuzuwenden vermag und es in liebe­volle Obhut nimmt. Die NS.-Volkswohlfahrt achtet diese Frauen, die eine wahrhaft volksmütterliche Aufgabe erfüllen, als wertvolle Mitarbeiterinnen. Eine Frau, die im Laufe vieler Jahre nicht weniger als 59 Pflegekinder musterhaft betreut und erzogen hat, wurde vor kurzem besonders geehrt.

Schuh der Jugend.

Goldatentod von GA.-GruppenführerFen».

Berlin, 24. Febr. (DNB.) Im Osteinfatz fiel SA.-Gruppenführer Friedrich Fenz, Frontsoldat des ersten Weltkrieges und alter Kämpfer der NSDAP. Nach der Machtübernahme führte Fenz SA.-Einheiten in den Gauen Baden und W e st m a r k. Er war ferner längere Zeit in der Führung der sog.Oesterreichischen Legion" tätig.

Kleine politische Nachrichten.

Oberst Juan Beigbeder, Spaniens früherer Außenminister, hatte am Dienstag eine Unterredung mit USA.-Kriegsminister Stimson. Beigbeder be­findet sich im Auftrage seiner Regierung in einer technischen Mission in Washington.

Eine Reise des australischen Außenministers Evatt nach Washington kündigte der australische Ministerpräsident an. Evatt werde auch London einen Besuch machen.

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Zur Besserung der chinesisch-französischen Be­ziehungen hat sich Frankreich entschlossen, die exterritorialen Rechte in China aufzugeben und den Anteil an der Verwaltung des Gesandtschafts- niertels in Peking, der internationalen Niederlas-

Sowiettnippeil sollten Böhmen besehen.

Oer frühere tschecho-slowakische Außenminister Or. Kroffa enthüllt Bolschewisten Pläne zur Zeit -er Suvetenkrise.

Prag, 25. Febr. (Europapreß.) Die tschechische ZeitungA Zet" berichtet über eine Unterredung mit dem früheren tschecho-slowakischen Außenmini­ster Dr. K r o f t a , der zur Zeit auf seiner Besitzung Eipowitz in Westböhmen lebt. Dr. Krofta war einer der engsten Mitarbeiter des Expräsidenten Dr. B e -- nesch. In der Unterhaltung gab er die Möglichkeit zu, daß in einer seiner Unterhaltungen mit Lit- winow-Finkelstein in Genf davon gesprochen worden sei, die Tschechen sollten den böhmischen Kessel räumen und in der Ukraine oder Si­birien angesiedelt werden, während Böh­men von Sowjettruppen besetzt werden sollte. 2115 bann die Sudetenkrise auf ihrem Höhe­punkt gewesen sei, hätten sich England und Frankreich hinsichtlich ihrer vertraglichen Pflich­ten gegenüber der damaligen Tschecho-Slowakei zurückhaltend gezeigt, während der Sowjetgesandte in Prag, Alexandrowski, Bereitschaft zu einer militärischen Aktion gegeben

habe. Es habe sich um den Einsatz von Fallschirm­jägern undfliegender Infanterie" gehandelt, sagte Dr. Krofta ausdrücklich. Der Plan sei abgelehnt wor­den, weil er unter den damaligen Verhältnissen nach den Anschauungen der Prager Burg einen ungün­stigen Einfluß auf die Stellung der westlichen De­mokratien zur Tschecho-Slowakei hätte Haden können.

Lebenslinie der Demokratien.

Das Schlachtfeld im NordaLlantik.

Buenos Aires, 24. Febr. (Europapreß.) Die USA.-Zeitschrift ,Lift" bezeichnet die Schiffsrouten über den Atlantik als dieHalsschlagader der Ver­einigten Nationen". Eine Abschneidung dieser Linien würde äußerst schwerwiegende Folgen zettigen.Es ist", fährtLife" fort, Deshalb keine Uebertreibung, wenn man sagt, daß der Nordatlantik das einzige und wichtigste Schlachtfeld ist» Wenn es

Die 24jährige Ehefrau Herta August aus Könige berg (Preußen), deren Ehemann im Felde steht, lebte mit drei Kindern im Alter von 3 bis 11 Iah« ren, die aus erster Che des Mannes stammten, und einem eigenen Kinde im gemeinsamen Haushalt. Ihre Stiefkinder überließ fie, wenn sie selbst häufig mehrere Tage und Nächte lang an die See fuhr, sich selbst. Der elfjährige Junge mußte kochen und für seine Geschwister sorgen. Dementsprechend be­fand sich auch die ganze Wohnung in einem herab- getommenen Zustand. Die Frau prügelte auch die Kinder in roher Weise. Das Sondergericht verur­teilte die Angeklagte, die ihre ungehemmte Ver­gnügungssucht vor ihre Fürsorgepflichten stellte, zu 2V2 Jahren Zuchthaus.

Drei Opfer des leichtsinnigen kochens von Bohnerwachs.

In dem Mosel-Orte Maring kochten zwei Mäd­chen von 16 und 17 Jahren Bohnerwachs. Sie gosi fen in die siedende Flüssigkeit Petroleum, das sich sofort entzündete. Durch die Stichflamme trugen beide Mädchen schwere Brandwunden davon. Ihr jüngerer Bruder, der gleichfalls betroffen wurde, ist seinen Brandverletzungen inzwischen erlegen.

Erdbeben in Kolumbien.

Die kolumbianische Küste in der Höhe von Anti- oquia bis Turnace wird sott mehreren Dagen vatt