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Oie Parteigründungsfeier
München, 24. Febr. (DNB.) Zum vierten Mat
i dem gewaltigen Ringen um Deutschlands Leben nb Freiheit beging die NSDAP, ihre Parteigrün- ____TV. „ s;.. ...
es
Frau, sind heute mehr denn je felsenfest und
ob
Die Proklamation des Führers
ir das schlichte Braunhemd. Die Sternecker-Gruppe,
um. Er dem Mitkämpfer b( elegramms ai
es Führers, gab den Inhalt eines
rgeßlichen, alten, ich in diesen Mo
der nicht trügt, das ist der Führer.
Achtbare Kampf n o t w e n d i
schieren.
Heinrich von Kleist.
Sklaven leben!
Oie Front sei dein Vorbild!
deutsche Nation unentwegt mif juble Größe der Gefahren klarzu- heiligen Glauben an ihre Ikbcr- stärken, schwachen Naturen Kraft Saboteure ober rücksichtslos jn
‘in Führer marschieren, sind wieder an langen ischcn versammelt, soweit sie nicht fern von oer
erfüllen: die rütteln, ihr machen, den Windung zu einzuflößen.
Es ist Gott lieb, wenn Menschen ihrer Freiheit willen sterben! was aber ist ihm ein Greuel? Menn
leiter Giesler ausgebrachten Sieg-Hell auf den Füh- rer klang der Gedenktag der Partei aus.
il seinen Soldaten weilt. Dann nahm der Beaus- agte des Führers Staatssekretär Esser das Wort:
Oie Ansprache Hermann Essers.
E.
ouptstadt der Bewegung im Dienste der Wehr- acht stehen. Die Männer im Saal tragen meist
0 rüber klar zu werden, was der Glaube zu »ringen vermag und was seine zum letzten ent- clossene Gemeinschaft durchsetzen kann!"
Als erster betrat Gauleiter Giesler das Po- »rüßte die Versammlung der ältesten
sie am Ende zu zerschmettern.
Das Sturmlied unseres unoer»
ungsfeier. Die Stätte, wo „die Thesen einer eu'en, besseren Welt", wie der Führer das Partei-
.'legramms an den kranken Gauleiter Adolf Wag- r bekannt und teilte mit, daß der Führer heute
sen und Partelgenofslnnen, die ersten Träger nickst nur nationalsozialistischer Weltanschauung, sondern auch der nationalsozial'istischen 5) a l t u n g gefunden zu haben, jener Haltung, die sich gerade in den Zei tcn schwerster Prüfungen so unerhört bewährt hak. Die Opportunisten unseres bürgerlichen Lebens haben diese Charaktertugend so wenig begri'ffen, wie die vom Judentum verhetzten Massen unserer alten Parteien. Ein Unterschied ist heut»' vorhanden: Me gigantische Masse des deutschen Volkes steht heute hinter dem neuen Reich. Sie ist entschlossen, der neuen Reichsidee und der sie erfüllenden nationalsozialistischen Gedankenwelt bedingungslos zuzustimmcn. Die Partei aber ist die unerschütterliche Verkörperung dieser Mackst geworden und heute der innere Garant nicht nur der Erringung de» Sieges, sondern damit der Erhaltung unseres Volkes für die Zukunft.
Sie hak besonders in diesen Monaten und vielleicht in den kommenden Jahren ihre zweite große historlscheAusgabe zu
Wer Glaube an Den Sieg wird alle Widerstände zerbrechen
Das deutsche Volk wird wie einst die nationalsozialistische Bewegung aus jeder Krisis stärker hervorgehen.
laus der Tag der nal , „ rnheii und Treue bis zum letzt ligen", so fuhr Hermann Esser fort, ük vor schweren Proben seiner -
Annahme von Anzeigen für dir Mtttaaänummer bi» 8', Ubr dVormittag»
Ünzctncil-Prrise:
Anwiarnteil7Rus. ic mm bei '2'2 mm Neiiendreite, Tertteil fio Rvf. le mm bei 70 mm Scilcnbrcite
Ölndiläffct
Wiederholung Malstafsel I A bschlli si e Rengensta fsel v Platzvorschrist (vorherige Vereinbarung) 25 * . mehr
treuen Dietrich Eckart erweist sich in diesen Monaten wieder als eine Fanfare, die die Menschen aufwecken kann, um ihnep den Blick zu offnen für das Schicksal, das uns in der Gegenwart und unseren Kindern in der Zukunft — und darüber hinaus allen europäischen Völkern — drohen würde, wenn es nicht gelänge, den teuflischen Plan der jüdischen Weltverbrecher zum Scheitern zu bringen.
Euch allen sind die Umstände bekannt, weshalb es dem Feind im Asten gelungen ist, ähnlich wie durch die Naturgewalten im vergangenen Winter auch in di-esem Winter einen Teil jener Erfolge aufzuheben, die durch das Heldentum unserer Soldaten im Sommer erkämpft worden sind. Allein Ihr wißt auch, daß der Weg unserer Partei ebenfalls kein sicherer oder gar bequemer Pfad zum Erfolg war, sondern daß uns zahllose Schwierigkeiten und Rück- schlage von den gleichen Feinden bereitet und zu- gefügt mmibcn sind, die wir heute, einer ganzen Welt gegenüber, bekämpfen müssen.
Als ich im Jahre 1920 in diesem Saal das Parteiprogramm und den Entschluß, die Feinde unseres Volkes mit allem Fanatismus zu vernichten, ver- kündete, war ich ein einsamer Unbekann- t e r. Deutschland aber befand sich in seiner tiefsten Erniedrigung. Die Zahl derjenigen die an einen Wiederaufstieg glaubten, war verschwindend, die Menschen, die dies noch in unserer Generation erhofften, noch weniger. Den paar Anhängern, die sich mir damals anschlossen, stand eine geradezu erdrückende Uebermacht der Feinde gegenüber. Auf 100 Nationalsozialisten kamen zahlreiche Millionen teils verblendeter, teils haherlüll- ter Gegner, nicht zu rechnen die Zahl jener Klein- gläubigen, die stets den Erfolg abwarten, um dann tapferen Herzens an der siegreichen Seite zu mar-
glichen Anlaß wie der EntscytUjz oes uumui» bekannten Adolf Hitler zur Proklamation eines äe- !ki iungsproaramms im Jahre 1920: Kampf gegen lei Angriff des jüdischen Weltbol chcwismus und ' ^'Itkapiwls, die den deutschen schäftender'Menschen ' nicht dulden wollen als Herrn auf seinem Boden, au
Innern Platz an der Sonne, den er verdient andern Ur als Sklaven und Ausbeutungsobjekt! Nur ein \ Viulschland von 1918, ein neues Deutschland von L1V21 der Inflation, Verarmung und des Raubes, bt> Zusammenbruches seiner Wirtschaft, ein Deu s ) ! laib des Jahres 1923, abhängig von Anleihen, in litHter Verschuldung, enteignet in <5tabt unO Lano, ; torobt von Bürgerkrieg, Kampf pichen Arbei Kn, Bürgern und Bauern, ein solches Deutschland allerdings, würde nicht vom neuen Krieg de bbrse überzogen worden sein!"
Die Nolwenüigkcit biefes L-frenskampses. die I>°u-w«ichl>chk-it der Aus-,nander> -l-hung. frittieren heute unser Handeln. „Wir, ii mir schon damals an den offenen ®rd r'erer als bolschewlstlsche Beiseln erscholl ‘itneraben gestanden haben, die wir unser i Freunde und Kameraden im Kamp, gegen den ischewistischen Terror verloren haben, d«e wir Ile unserer Besten ostmals Epster^ und Familien i« al- Trager der belretenfren Gesinnung haben liieren sehen, die in-diesem Kampf im ®^Q.0. teilen und Wunden --upsangen haben: wir haben He ein Recht und au* die Uflidjt, hier o e rteort unserer Weltanschauung aus dem deutschen fite zu versichern, datz es nichts anderes g ein in diesen Tagen als Einsatz - wenn es ein ttz - des Letzten und des Liebsten, wenn Ntch vers die Tage der deutschen Ration gezahlt sein len! Was einst von der Geschichtsschrewune, der etiona,sozialistischen Bewegung und ihrem Myrer te besonders grandios und entscheidend v oitben wirb, das wich die Art fein, wie l
Staatssekretär Hermann Esser bezeichnete den I. Februar 1920 als den wirklichen Geburtstag |r natioyalsozialisttichen Bewegung, als den Aus- »ngsvunkt alles dessen, was die Partei an Not und lumpf, an Entbehrung und Niederlagen, an Er- fütterndem und Gewaltigem, vor allem aber an ote n erlebt habe. Der 24. Februar sei darüber iau3 der Tag der nationalsozialistischen Verdun- '' ■ *um letzten. „In diesen t, „in denen unser Bewährung steht
„So glauben wir", fuhr Staatssekretär Esser fort, Jie mir heute An diesem Saale wieder versammelt ii d, auch ein Recht zu besitzen, in diesen Tageni ein i'ort zu unseren Volksgenossen zu sprechen. Kein Rutscher Volksgenosse möge veraessen, daß die er 8iieg ja nicht von uns gewollt ist, sondern daß dieser L • - - f notwendig war aüs dem
«i.ichen Anlaß wie der Entschluß des damals un-
rogramm im vergangenen Jahre nannte, vor 1 fahren verkündet worden sind, der Hofbräuhaus, estsaal, ist heute so schlicht wie damals: kein chmuck, nur die Fahne der deutschen Erneuerung n Rednerpult. Die Kämpfer, die seitdem hinter
Inb trotz der Tapferkeit seiner Männer und des ^»fergeistes seiner Frauen harte Schläge eines Htenöcn, übermächtigen Gegners zu parieren und liszuhalten hat, ist es mehr denn je notwendig, sich ... _______x... x A , ra f n it h «* ui
welch ein Unterschied gegenüber dem Kamps von heule! Venn wie groß auch die Koalition unserer Feinde sein mag, sie ist als Macht geringer, als die Kraft des Bündnisses der Völker, die sich der bolscheivistifch-plulokratischen Vernichtung entgegen werfen.
Der Kampf der nationalsozialistischen Bewegung befand sich oft in einem Stadium, daß nur die fanatischen Anhänger noch an einen Erfolg zu glauben vermochten, während die doch so gerissenen Gegner ichün felsenfest davon überzeugt waren, Idee und Partei getötet zu haben. Und dennoch ist die Beiveaung stets von neuem erstanden, hat jeden Rückschlag überwunden und kam aus jeder .Krise st ä r k e r heraus, als sie es vorher war. Immer war die Partei erfüllt von dem unbeugsamen Entschluß, unter keinen Umständen z u kapitulieren und auf keinen Fall den Kampf aufzugeben, ehe nicht die Verschwörung unserer Gegner im Innern zerschlagen und beseitigt sein würde.
Meine Parteigenossen! Viesen Fanatismus habt Ihr von mir gelernt. Nehmt die Versicherung entgegen, dah mich selbst aber der gleiche Fanatismus auch heute genau fo beseelt. daß er mich nie verlassen wird, so lauge ich lebe. Auch den Glauben habt Ihr von mir empfangen und seid versichert, dah auch dieser Glaube heute In mir noch stärker als je zuvor Ist. wir werden die Macht der jüdischen Wellkoalition zerbrechen und zerschlagen und die um ihre Freiheit, das Leben und nm das läglichc vrol ringende Menschheit wird sich In diesem Kampf den endgültigen Sieg erkämpfen.
So wie mich in der Zeit des Ringens um die Macht jeder Anschlag unserer Gegner und jeder Ihrer scheinbaren Erfolge nur noch verbissener machte in meiner Entschlossenheit, auch nicht einen Schritt vorn Wege abzuweichen, der früher oder später zum Ziele führen mußle, so bin ich auch heute vom gleichen Wil- t len erfüllt, die mir vom Schicksal übertragene Aufgabe bis zur letzten Konsequenz zu löseq.
Ich 'habe ein Recht zu glauben, daß mich die Vorsehung bestimmt hat, diese Aufgabe zu erfüllen, denn ohne ihre Gnaide hätte ich nicht als untiefannt-cr Mann den Weg aus diesem Saale antreten können. Durch alle Hindernisse und Anschläge hindurch bis zur Uebemahme der Macht und endlich weiter bis zu diesem Kampf, gekrönt von Siegen, rok* sie die Weltgeschichte noch nicht erlebt hat, allerdings auch belastet mit Sorgen, an denen vielleicht zahllose schwächere Charaktere zerbrochen wären.
Ich habe aber von der Vorsehung auch das Glück erhalten, in solchen Stunden um mich stets eine verschworene G e m e 1 n s ch a f t zu besitzen, bbe mit hingebender Gläubigkeit ihr Schicksal als ein einziges gemeinsames an sah und mir als Führer in diesem Kampf immer treu zur Seite stand und stehen wird.
Wenn ich diese Botschaft an Euch richte, dann geschieht es wie im vorigen Jahr aus tiefer Dankbarkeit heraus, in Euch, meine lieben Parteigenost
unbeirrbar davon überzeugt, daß dieser Kampf so ausgehen wird wie alle unsere bisherigen Kämpfe: m 11 unserem r e st l o s e n Sieg! Uns kann auch in schwersten Stürmen nichts und niemand erschüttern. Wir bekennen uns und wir glauben an den Sieg unseres großdeutschen Vaterlandes, das wir mitgeschaffen haben, und das wir nun wie alles auf der Welt, nur immer neu erwerben müssen, um endgültig au besitzen."
Mit den Liedern der Nation und dem von Gau-
?r Stoßtrupp Adolf Hitler und zahlreiche '21 nackige der ältesten Garde des Führers sind unter iien, mit dem Blutorden und dem Goldenen Par- iabzeichen. Manch einer fehlt freilich in ihren leihen, fehlt für immer, ist vor dem Feind geblie- m, gefallen für die Idee, die er im Herzen trug, r bie er kämpfte. Eine An,zahl der Männer, die h mit herzlichem Händedruck begrüßen, trägt den Ibgraucn Rock. Die Brust schmucken hohe Ehren- ichen des Krieges neben denen der Partei, ater den Ehrengästen sind auch Hinterbliebene der efallenen.
mehr verbreitert. Neue Arbeitskräfte sind ihr aus r großen Kraftreserve des deutschen Volkes, aus den Reihen der Frauen und der älteren Jahrgänge, zugeströmt. Bisher nicht berufstätige Frauen und Mädchen haben sich zu Hunderttaufenden mit ihrer Arbeitskraft zur Verfügung gestellt. Im Ruhestand lebende Beamte, Arbeiter und Angestellte sind an ihrem alten Arbeitsplatz wieder erschienen. Sie arbeiten im Geiste der Front für den deutschen Sieg.
Der Ansturm unserer Feinde zur letzten Entscheidung verlangt neue Soldaten, neue Arbeitskräfte. Sie müssen von der Heimat gestellt werden. Es wird in Deutschland deshalb keine verantwortungsbewußte Frau und keinen ehrenbasten deutschen Mann geben, die jetzt, wo sie wissen, daß es auch auf ihre Arbeitskraft ankommt, noch zögern, ihre Verbundenheit mit der Front dadurch zu bekunden, daß sie ihren Arbeitswillen für den deutschen Sieg einsetzen. Denn durch ihren Arbeitswillen beweist die Heimat ihren festen Siegeswillen. —U-
Arbeitswille ist Giegeswitte.
Aus dem Kampfwillen unserer Soldaten formte sich der überragende deutsche Sieg an allen Fronten. Dieser Kampfwille schließt alle die soldatischen Tu genden ein, bie im Geiste jahrhundertealter deutscher Soldatentradition sich auf den Schlachtfeldern auch dieses Krieges offenbarten. Dazu tritt noch etwas, was man als seelische Erfassung der Zeitenwende bezeichnen könnte. In dem Frontkämpfer von heute schwingt neben seiner soldatischen Hingabe im Kamps um den Sieg die Erkenntnis über die Kraft ber Idee, die sich heute im Aufbau einer neuen Weltordnung immer stärker durchsetzt. Er weiß, daß er nicht nur Waffenträger der Nation, sondern zu- aleich Vollstrecker der Idee des neuen Deutschlands ist, bei der es um die Größe, Freiheit und Zukunft de« Reiches geht. ~
Unsere Volksgemeinschaft umschließt Front und fleimat in ihren wechselvollen Beziehungen völkischer sozialer und kultureller Art. Sie ist der In- beari'ff deutscher Schicksalsverbundenheit. Die Front kämpft die Heimat arbeitet. Beide setzen sich für den Sica ein Die Front der schaffenden Menschen in der Heimat hat sich im Laufe des Krieges immer
mit ihr das deutsche Volk über Schwierigkeiten, ja auch über schwerste Schläge hinweggekommen ist und schließlich und trotz allem gesiegt hat!"
Am Schlüsse seiner Ausführungen verlas 5)ermann Esser d i e B o t s ch a f t d e s F ü h r e r s, die immer wieder von begeisterten Kundgebungen unterbrochen wurde. Die alten Parteigenossen stimmten Hermann Ester begeistert zu, als er erklärte: „Wir wollen heute dem Fühver nach dem Osten den Gruß und das Gelöbnis schicken, das er besonders von uns erwarten kann. Wir, seine alten Kampfgenossen, ob Mann,
Bürge für den Sieg.
Wenn überhaupt jemals ein Mensch den mit)rieften Velchältnlssen und schwersten Anfeindungen trotzend, unbeirrt ein Ziel an gestrebt und erreicht hat, dann ist eo der Fühivr. Sein Lveg ist nicht mit gewöhnlichen Maßen zu m cf feit Gerade in einer Zeit, in der das deutsche Volk sich mit härtester Entseylos« senheit zum totalen Kriege wappnet, ist das Bewußtsein, daß ee einen Führer besitzt, den jeder Anschlag der Olegner und jeder ihrer fdielnbarcn Erbfolge genau so wie in 'der Zelt des Ringens um die Macht mir noch verbissener macht in feiner End schlosseirheit, auch nicht einen Schritt vom Wege abzuweichen, ber früher oder später zum Ziele führen niuß, der Garant, daß die gemeinsame Anftrengung des Volke» zum Siege führen wird. Mit Recht har der Führer in der großen Proklamtion, die er seinen alten Mitkämpfern zmn Erinnerim'astage der Verkünbung des natlomrlfozialistischen Parteiprogramms sandle, an die schweren Jahr» des Kampfe» um bbe Macht, zu dessen Anfang, wie es hi der Proklamation heißt, auf lyimbert Nationalsozialisten zahlreiche - Millionen teils verblendeter, teils haß er füUtcr Gegner tarnen, erinnert und batwui das Recht abgeleitet zu dem Glauben, daß ihn die Vorfelm-ng bestimmt hat, die ihm vom Schicksal übertragene Aufgabe bis zur letzten Konsequenz zu lösen.
Mit unbengfamer Härte kann mag aber einen Kampf nur dann bestehen, wenn man den Gegner kennt und weiß, was der (Wegner will. Der Führer bat darum in feiner Proklamation neuerdings die Zufainmeichänge aufgezeiat und die unermeßliche todyulb des Judentums in der Allianz zwischen Wallstreet (litt) und Kreml angeprangert und seherisch darauf bin gern! efen, daß sich im La-ufe dieses Krieges auch die anderen Völker immer mehr auf sich besinnen und endlich gemeinfauf gegen jene Rasse Front machen werden, die sie alle gernednfa-m zu vernichten trachtet.
Vor allem der Partei weist der Führer erneut die-besondere Aufgabe zu, „ihre zweite historische große Ausgabe", wie er sagt. Sie besteht darin, die deutsche Nation unentwegt auszurütteln, ihr bk Größe der Gefahren klarzumachen, den heiligen Glauben an ihre Uebenvlndung zu stärken, schwachen Nakuren Krast elnzuslößen, Saboteure abei rücksichtslos zu vernichten. Dav heilige Feuer unenk megter Kampfen 1-sckstofsenheit und unerschütterlichen Siegeswillens, von dem das ganze deuisck-e Volk ergriffen ist, darf nicht verlöschen. Die Partei wlrh es hn Sinne dieser Proklamaüoen als teuerste betrachten, di
[dfüren, wo Immer es notwendig ist.
Wie unsere tapferen Soldaten an der Front, die vorbildliich ihre Pflicht erfüllen, fo ist heul-e das ganze deutsche Volk als eine verschworene Gemein schäft um den Führer geschart, entschlossen, ihm zu folgen, wohin er es auch führt. Front und 5>e1mal stehen In Treue zusammen, sie wissen, daß ihre Anstrengungen und ihre Opfer den Sieg bringen wer- oen, denn sie haben einen Bürgen für diesen Sieg,
Irchsetzen werden und ber Sieg der Bewegung fere Treue lohnen werde. Jeder von uns aber hat limer an diesen Sieg geglaubt und in al den Jahren der Prüfung und der Leiden, me in iHen 23 Jahren an uns vorübergezoaen sind, hat uns der Glaube an den Sieg nie verlassen /
vernichten. Aufklärend sott sie wie clnst wirken dort, wo man willig Aufklärung entgegen- nlmml, Terror mil zehnmal größerem Terror brechen, Verräter aber ausrotten, wer immer sie sein mögen und ganz gleich unter welcher Tarnung sie ihre volksfeindlichen Absichten verwirklichen wollen.
Wenn auch die Blüte der Männer der national- sozialistischen Bewegung heute am Feinde steht und dort vorbildlich als Soldat ihre Pflicht erfüllt, so sind doch selbst die ältesten Kampfer heute noch immer Die stärksten Fanatiker der Behauptung des deutschen Lebenstvil- l e n s, und zu ihnen stößt Jahr für Jahr ein neun Jahrgang der deutschen Jugend, völlig erzogen In nationalsozialistischen Grundsätzen, zusammen geschweißt in den Ideen unfercr Volksgemeinschaft und willens, gegen jeden vorzuaehen, b<Jr eo wagen sollte, sich an unserem Freihettskampf zu versun dlgen. Und so wie in den Zeiten des Kampfes der Partei um die Macht gerade die Parteigenossinnen, die deutschen Frauen und Mädchen, blc zuverlässigsten Stüjjen der Bewegung waren, so ist auch jetzt wieder die Masse unserer Frauen und
„Parteigenossen! Parteigenossinnen!
Parteigenosse Adolf Wagner, der Euch im vergangenen Jahre meine Grüße übermittelte, ist seit vielen Monaten schwer erkrankt und damit behindert, an der heutigen Kundgebung telizunehmen. Ich habe deshalb Parteigenoffen Esser gebeten, als einen meiner ersten Mitkämpfer, der an der Gründungsversammlung ber Bewegung teilgenom- men hat, Euch in meinem Namen das auszusprechen, was ich — durch die Umstände gezwungen — zum zweiten Male selbst nicht tun kann.
Die deutsche Wehrmacht, die sich — so wie seit Beginn des Krieges — auch in diesem Winter hervorragend geschlagen Hai, steht in einem erbitterten Ringen gegen die von den Bankhäusern von Neu- york Uno London gemeinsam mit den bolschewistischen Juden in Moskau angezettelte Weltgefahr.
Ich selbst befinde mich im Osten und kann deshalb leider an dem Tage nicht in Euerer Mitte sein. Dennoch sind meine Gedanken in diesem Jahre noch mehr bei Euch als früher. Denn welches Schicksal hätte unser Volk und darüber hinaus ganz Europa betroffen, wenn am 24. Februar 1920 in diesem Saale, in dem Ihr Euch befindet, nicht bie Thesey der nationalsozialistischen Revolution verkündet worden wären, die das deutsche Volk erfaßten und zu jener Kraft führten, die heute fähig ist, ber jüdischen Weltgefahr nicht nur Einhalt zu gebieten, sondern
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s Eichener Anzeiger
infolge höherer Gewalt »n
mSÄw General-Anzeiger für Oberhessen ^ssssstr
Staatssekretär Esser erinnerte an all die schweren litischeu, wirtschaftlichen und geistigen Krisen ber ihre tiefster Erniedrigung und kennzeichnete den itschluh den es damals für jeden bedeutete, gegen den Wahnsinn Front zu machen. „Keiner von es, die wir uns damals um Adolf Hitler in diesem aale versammelt hatten, wußte, wann wir uns


