Ausgabe 
24.4.1943
 
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fetzungen unseres Volkes mit seiner Umwelt, beson­ders im ersten und in diesem Weltkrieg, sind Mil­lionen deutscher Kämpfer durch Opfer, Not und Ge­fahr immer wieder über sich selbst hinausgewachsen; sind durch ihre Hingabe für Weib und Kind, Hei­mat und Vaterland in die Bezirke des Erhabenen getreten, weil sie zu Vollstreckern des höchsten gött­lichen Gesetzes wurden. Vor zwei Jahren haben sich die Mächte der Finsternis erhoben, um vom Osten her über Deutschland herzufallen. In den furchtbaren Abwehrschlachten der jüdisch-bolschewistischen Winter­offensiven 1941/42 und 1942/43 hat die jüngere Gene­ration in heldenhaftem Einsatz begreifen gelernt, was unsere Väter und Brüder in den Kämpfen vor Ver­dun, bei Arras, in Flandern und an der Somme im ersten Weltkrieg ertragen haben, wie sie im Ringen gegen eine vielfache Uebermacht von Angriff zu Angriff über sich selbst' hinauswuchsen, um als leuchtendes Beispiel in des Volkes Geschichte einzu- aehen. Von unerreichtem Heldentum kündet uns der Kampf und das Sterben der 6. Armee in Stalin­grad, wo jeder einzelne Kämpfer, Grenadier und General, das ewige Gesetz des Lebens erfüllte bis zur letzten Konsequenz. Solange aber deutsche Men­schen die Kraft haben, mit solchem Heldentum für ihres Volkes Leben einzutreten, wird dieses Volk auch leben.

Jeder Angehörige unseres ringenden Volkes denkt gerade auch in diesen Tagen mit unendlicher Liebe und Dankbarkeit seiner Soldaten, stolz auf ihre Tapferkeit und aus Verpflichtung von dem Ent­schluß beseelt, ihrem Beispiel nachzueifern. Diele beklagen das Liebste, das ihnen das Leben gegeben und das nun auch wieder das Leben gefordert hat. Erst jüngst legten liebende Hände die ersten Blüten des Jahres auf die Heldengräber daheim und in fremden Landen, und über diese blumengeschmück­ten We'chestätten tragen Harte, mutige und ent­schlossene Männer den Kampf weiter vorwärts!

In den Tagen, in denen wir das Fest des Lebens feiern, verspüren wir in stärkstem Maße die drängende und schaffende Kraft, die den Be­griff der inneren Auferstehung umfaßt. Mit aufge­schlossenem Sinn und mit gläubigem Herzen hängen wir uns an das Leben, so laut und fordernd auch der Tod ernten mag. Die wir durch den zweiten Weltkrieg gehen, wissen mehr als die ädrigen Menschen vom Leben, weil wir den Tod besser kennengelernt haben. Wir richten uns deshalb nach den ewigen Gesetzen des Lebens und kämpfen. Unsere Vorstellungswelt ist auf der Grundlage klaren und einfachen Wissens aufgebaut. Wir wissen, daß auf dieser Welt nichts verlorengeht, weder im stofflichen noch im geistigen Leben. In gewandelter Form kehrt alles wieder, um sich ein* zuordnen, genau so wie wir dies in unserer täg- licken Pflicht tun, unter dem höheren Befehl, der alles Leben bestimmt.

Es gibt kein Volk auf der Welt, das für seine eigene Entwicklung und tue geistige Gestaltung des Jahrhunderts so viel hingegeben hätte, wie das deutsche, keines, das so leidenschaftliche Opfer für eine Idee zu bringen vermochte, wie dies in allen Jahrhunderten unsere Väter getan haben und wie es in diesem Jahrhundert die würdigen Söhne eines erhabenen Geschlechtes vollbringen. Darum gibt es auf der Welt auch kein Volk, das aus feiner Ver­gangenheit die Kräfte ziehen konnte, die uns speisen in dem gewaltigen Schicksalskampf. Aus der un­endlichen Fälle von Opfern und aus der begeisterten Hingabe an den höheren Befehl ist im Leben un­seres Volkes nach ewig wirksamer Gesetzmäßigkeit, jft in jedem deutschen Herzen die höchste völkische Offenbarung zu einer unverrückbaren Wahrheit ge­worden. Wir wissen, daß wir leben, solange wir kämpfen, daß wir als Volk zugrundegehen, ver­nichtet und ausgelöscht, wenn wir dem Kampf ent­sagen.

In den Stunden größter nationaler Prüfung leuchtet über uns der Osterglaube, die Zuversicht des Sieges aus der höchsten Bereitschaft zum Kampf. Mit wärmender Kraft steigt die Sonne, laßt Knospen brechen und Blüten entfalten, und mit ihr stärkt sich unser Lebensmut und unsere Zu­versicht, mit ihr steigt unsere Kraft, alle Gefahren und Nöte zu äberwinden. Unsere Herzen fällen sich mit dem unbeugsamen Willen zu siegen in dem Schicksalskampf, den unser Volk durchzustehen hat.

H. Feldmeyer,

Der Wehrmachtberichi vom Donnerstag.

DVv. 21 us bem Führerhauptquartier, S2. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Au der Ostfront verlief der Tag bei örtlicher Sampftätigkeit im allgemeinen ruhig. Die Sowjets verloren gestern 77 Flugzeuge, davon 20 m Luftkämpfen mit finnischen Jägern. Zwei deutsche Flugzeuge werden vermißt.

Vom Schicksal verweht

Roman von Holla Gutkelch

12. Fortsetzung. (Nachdruckverboten.)

Da springt Mb in die Grube und landet neben dem höchst verschüchterter Schwarzen.Tonga Tonga. M'shimba!" schreit er ängstlich. Lewis packt ihn bei den Hüften, hebt ihn wie eine Feder hoch, Dos Passos greift nach ihm.Na also warum einfach, wenn es auch kompliziert geht." Er Hilst Lewis aus der Grube. Dann sagt er zu dem zit­ternden Dschungeljüngling:So Tonga Tonga, jetzt gehst du mit den beiden guten Onkels schön nach Haus. Komm, Händchen geben!" Die beiden Aerzte nehmen den Neger bei den Händen, aber er stemmt sich mit den Füßen gegen den Boden, um nicht fortgezogen zu werden. Da haken sie ihn unter und schleppen den verzweifelt Strampelnden in den Bungalow. Sie setzen ihn auf eine Kiste, wo er argwöhnisch um sich blickend sitzen bleibt.

Willkommen daheim, mein Sohn!" begrüßt ihn Dos Passos.Laß dich mal an sehen. Na, schön bist du gerade nicht, aber da kannst du nichts dafür. Du findest mich wahrscheinlich auch nicht schön, wie?" Er hebt ihm das Augenlid, sagt zu Lewis:Na, wenn das kein Malariaträger ist ..." Dann greift Dos Passos nach dem Arm des Dschungelneaers Zeig mal her!"

Ouäääh!" blökt der Schwarze.

Finde ich auch!" beruhigt ihn der Arzt und stellt fest:Leichte Venenstauung, wir machen ihm eine Perststin-Jnjektion. Geben Sie mir bitte mal den Alkohol und bereiten Sie eine Spritze vor, ja?"

Lewis reicht ihm die Alkoholflasche und einen Wattebausch. Der Neger beobachtet angstvoll die beiden Aerzte.Brauchst keine Angst zu haben, Tonga-Tonga, ober wie du heißen magst! Ich will dir nur helfen gegen böse Geister, die dich krank machen. Jetzt pah mal auf!" Er zieht aus der

Bei einem erneuten Vorstoß leichter deutscher See- streitkräfke gegen den sowjetischen Tlachschubverkehr entlang der kaukafusküste wurden drei feind­liche Versorgungsfahrzeuge versenkt.

Im West abschnitt der tunesischen Front erreichte ein eigenes Angriffsunternehmen die gesteckten Ziele. Der Feind erlitt schwere Ver­luste. Beute- und Gefangeuenzahlen stehen noch nicht fest. An der Südfront scheiterten auch gestern durch stärkstes Artilleriefeuer unterstützte feindliche Angriffe am unerschütterlichen Widerstand deutscher und italienischer Truppen. Eigene Gegenangriffe an verschiedenen Stellen der Front brachten Erfolg.

Die Luftwaffe griff in der Nacht Schiffs- liegeplähe in algerischen Häfen erfolgreich an und erzielte bei einem Angriff gegen ein feindliches Ge­leit schwere Trester auf einem größeren Frachtschiff.

Tasche einen Silberpeso, hält ihn dem Neger vor die Augen.Weißt du, was das ist? Nein? Aber sehen tust du den Peso doch, und jetzt ..." Dos Passos macht eine schnelle Bewegung.Pssst,* weg ist er!" Verdutzt starrt der Schwarze die leere Hand an. Diesen Augenblick benutzt Dos Passos, um schnell die Watte mit Alkohol zu tränken. Er fragt geheim­nisvoll tuend:Was glaubst du, wo ich den Peso hingezaubert habe?" Dabei hält er scheinbar weiter zaubernd den Arm des Schwarzen fest. Er nickt Lewis zu, der schnell die Injektion macht.Ouäh!" schreit entsetzt der Dschungeljüngling und versucht sich loszureißen. Dos Passos lacht.Halt, halt Amigo jetzt kommt erst das Beste!" Er streicht wieder über den Arm und zieht den Peso daraus hervor.Siehst du, da ist er wieder! Da staunst du, was? Soll ich dir noch was zeigen? Ich kann zum Beispiel dieses hübsche Geldstück in deinen Bauch hineinzaubern." Dos Passos streicht über den Nabel des wie gebannt da sitz enden Negers und flüstert geheimnisvoll:Abrakadabra, akradabra

Mit offenem Mund betrachtet der Schwarze den Arzt. Dos Passos hebt die Hand vom Bauch Tonga-Tongas und zeigt ihm, daß das Geldstück verschwunden ist.Siehst du, Amigo, jetzt habe ich den Fünfer in deinen Bauch gezaubert! Kann dein Je-crois-en-Dieu das auch?"

Der Dschungelneger hat begriffen. Mit zitternder Hand tastet er über seinen Bauch. Dann aber stößt er einen markerschütternden Schrei aus, drängt Dos Passos und Lewis beiseite und läuft hinaus, feine beiden Hände kläglich gegen das Bäuchlein gepreßt. Mit großen Sähen springt er in die Dunschel, und sein Gebrüll ist noch von weitem zu hören.

Lachend ist ihm Dos Passos bis zum Rande des Urwaldes nachgelaufen.Grüß Je-crois-en-IDieu von mir!" Lewis schüttelt den Kopf, er begreift nicht, was Dos Passos mit seiner Zauberei bezweckte. Da sieht er, wie der Kollege plötzlich beiseite springt. Eine Kokosnuß streifte seinen Kops und kollert nun durch das Gras.Nimm dich in acht, du Strolch", droht d-er Arzt hinauf in das Dickicht

An bet kanalküffe schossen deutsche Jager ohne eigene Verluste acht britische Flugzeuge, dar­unter sechs Bombenflugzeuge, ab.

Ein Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge belegte in der vergangenen Nacht aus geringer Höhe das Hafen- und Stadtgebiet von Aberdeen mit Spreng- und Brandbomben. Bei dem in zwei Wellen vorgetragenen Angriff wurden erhebliche Schäden durch Bombentreffer in den kriegswichtigen Anlagen des bedeutenden Versorgungshafens verursacht. Alle Flugzeuge kehrten zu ihren Einsahhäsen zurück.

Durch nachträglich gemeldete Abschüsse von Ein­heiten der deutschen Kriegsmarine erhöhen sich die Verluste des Feindes bei seinem Angriff gegen Stettin und Rostock in der Nacht zum 21.4. auf insgesamt 39 Bombenflugzeuge.

der Orchideen und Lianen, die einen Baumstamm wild umwuchern. Daraus lugt das Gesicht eines Aeffchens, das höhnisch kichert. Spielerisch schwingt sich der behende Körper durch das lichtdurchfunkelte Blättergewirr.

Eine halbe Stunde später beginnen wieder die Trommeln ihr monotones Lied. Erst sind es zwei, dann vier, dann sechs. Schließlich klingt die Viel- zahl der Eingeborenen-Trommeln wie ein einziger, stark brausender Ton. Dos Passos und Lewis sind auf einen sofortigen Ueberfaü gefaßt, aber kein Neger wird sichtbar, kein Pfeil kommt geflogen. Als die Nacht herauffteigt, schleicht Dos Passos zum Ufer und kommt bald darauf, einen in eine Decke gehüllten schweren Gegenstand schleppend, zurück. Er will gerade den Dschungelweg verlassen, als er Lewis bemerkt, der aus dem Bungalow tritt. Er trägt feine Waffen bei sich. Bob geht an Dos Passos, der sich hinter einen Baum verbirgt, vorbei zum Fluß hinunter. Immer wieder sieht er sich vor­sichtig um, lauscht gespannt in das Halbdunkel. Nur die Trommeln dröhnen, sonst kein Laut. Die letzten Schritte bis zur Landungsstelle nennt der Monn, schnell springt er in das Motorboot. Er legt fein Gewehr auf eine Bank und nimmt das Segeltuch fort, mit dem der Motor zugedeckt ist. Die tiefen, in die der Außenbordmotor eingehängt war sind leer. Lewis starrt auf die Stelle, wo einmal der Motor gesessen hat. Er richtet sich langsam wieder auf und wirft einen haßerfüllten Blick zum Dschun­gelweg, hinter dem die Station liegt, herüber.

Dos Passos, der im Bungalow auf seinem Feld- bett sitzt und mit Pesostäcken geschicktZaubern" ubt, empfangt Bob mit den Worten:Wo waren Sie eigentlich? Beinahe hätte ich unser förgfältiq zusammengestelltes Souper zähes Konftwem fleisch mit trockenem Zwieback und nassem Whiskn allein verzehrt."

Lewis sieht auf.Am Boot. Der Motor ist roea " ift aber sehr unangenehm, was?" Dos vo ios steckt em großes Geldstück in (ein rechtes Nasenloch, im nächsten Augenblick rutscht es aus

Warum bleibt uns der SW

Von Robert Hohlbaum.

Es ist bis zu einem gewissen Grade richtig, ba| Deutschland den Weltkrieg verloren hat, well e< keine österreichische Geschichte studier: hatte. Weil es infolgedessen weder die physische, nod) vor allem die psychische Struktur eines Staates kannte, mit dem es auf Gedeih und Verderb verbunden war. Weil es keine Ahnung von der Gefährlichkeit der Wünsche und Forderungen der vielen Nationen, zwar in dem Nachbarstaat gebunden, aber doch nidy aufgesogen und nicht bezwungen waren, hatte. Weü es viel zu primitiv und gradlinig dachte, um sich ir ein so kompliziertes Gebilde hineinzudenken, dessen Wesenheit man auch nicht durch ein Studium de- Fertigen, sondern durch eine intensive Erforschung wie es geworden war, erkennen konnte.

Dabei kam es nicht darauf an, allein das Tatsäch­liche unö Wägbare zu erfassen, sondern auch b<i: Unsichtbare, das Hintergründige, das Unwägbare, das, was man auch nicht einmal durch eifrigster Studium begreifen kann, sondern nur durch Ahnung und Intuition. Es ist immer das Zeichn bevorstehenden Niederganges einer Macht, wenn sie den Spürsinn für dieses Unwägbare verliert, wem. sie sich allzusehr der Zahl, dem Materialismus Über­läßt, wenn sie das scheinbar Unmögliche, wenn fj? die sogenannten Imponderabilien außer Betrach ihrer Rechnung läßt. Im Kampf zwischen Wisfer und Glauben hat immer der Glaube gesiegt. 2k große Realist Napoleon scheiterte an seiner Un­fähigkeit, den Begriff Volk, die ungeheure und un­wägbare Kraft, die in diesem Wort liegt, zu be­greifen, und seinem so erfolgreichen Gegenspieler Metternich blühte dasselbe Los. Dessen Antipode, der, vom Standpunkt der Zeitgenossen aus gesehen, so erfolglose Freiherr vom Stein, hat heute, hm- bert Jahre nach seinem Tode, mit seiner Idee ge­siegt, indessen Metternich im Niederbruch des Schusch­nigg-Systems zum zweiten Male verjagt wurde Im Spiel und Ernst der großen Weltgeschichti kommt es manchmal darauf an, alle Kraft in der Augenblick zu pressen. Aber noch mehr, sich nicht ir. diesem Augenblick zu verlieren, sondern großräum-c in Jahrhunderten und Jahrtausenden zu denken.

In unseren heutigen Gegnern, den Briten uni Amerikanern, haben wir es mit typischen Vertreterin jener Gruppe von Menschen zu tun, die sich inten­siv in den Augenblick verbohren und den Blick naä rückwärts und vorwärts völlig verloren haben, mi: Materialisten, denen nichts anderes gilt, als Zai^ und Augenblicksaffekt. Unwissend in Kräften unt Regungen deutscher Geschichtsentwicklung, waren unfähig, Ursprung, Werden und Aufstieg einer gro­ßen Persönlichkeit und einer Bewegung ,zu versteheir die eben auch nicht nur im kurzen Raume ihrer tat­sächlichen Entwicklung zu fassen ist, sondern in der Raum eines deutschen Jahrtausends gestellt roerber muß, um wahrhaft in all ihren Wurzeln, Gründen und Hintergründen, in ihrer unwägbaren und uih meßbaren Kraft verstanden zu werden. Den Eng­ländern von heute war etwa Friedrich der Groß« eine museale geschichtliche Gestalt, uns ist er Krast- quell und tief verstandener Ahne.

Wenn wir aber Kenntnis und gründliches Stir- dium der Geschichte fordern, so verlangen wir nich< in erster und alleiniger Linie umfassende Kennt-- nisse. Es kommt auf die Verwertung dieser Kennt­nisse an, auf die Art der Betrachtung der Historie-. Wenn ein Materialist die Fälle der Geschehnifsi überschaut und mag er sie noch so gut und sorg fällig wie ein prächtiges Herbarium systematisieri und katalogisiert haben, so wird eben doch nichts übrig bleiben als eine Folge von Ereignissen, gleich einem ins Ungeheure erweiterten Geschäftstag eines Großindustriellen, der am Abend die Reihe bei Kundschaften und Lieferanten, mit denen er ver­handelt hat, Revue passieren läßt. Ein rein äußer«

Bild wirtschaftlicher Ausbeutung bietet das amerh konische Vordringen in Aegypten, in Vorderasien und neuerdings auch in Indien, ganz zu schweigen von den südamerikanischen Ländern, Neuseeland und Australien.

Mit dem Plan einer internationalen Währungs« ftabilifierung auf der Goldbasis sind aber die letz­ten Schleier von den amerikanisch-jüdischen Welt- versklavungsplänen gefallen. England, das feine bisher beträchtlichen Goldreserven während des Krieges ganz an Wallstreet abgegeben fjat, haü deshalb einen eigenen Vorschlag für eine allge­meine Währungsstabilisierung nach dem Kriege au^ gearbeitet. Die englische Opposition gegen die ameri­kanischen Pläne ist jedoch zu schwach, um überijaupti ernst genommen zu werden, die Pläne Wallstreet-:- werden jedoch scheitern an der Reaktion, die betr ungeheuerliche jüdische Betrugs- und Ausbeutungs- plan in allen betroffenen Völkern eines Tages aus- lösen wird.

dem linken wieder heraus.Uebrigens mürbem Sie mir bitte mal die Decke vom Stuhl geben?"

Mit verschlossenem Gesicht geht Lewis zum Feld- stuhl, bückt sich^ nimmt die Decke fort. Darunter kommt der Außenbordmotor zum Vorschein. Bob betrachtet den Motor, dann sieht er Dos Passos zornfunkelnd an.

Der steht vom Bett auf, läßt die Geldstücke im seine Tasche gleiten und sagt ruhig, als sei nichts geschehen:Wissen Sie, ein Mensch allein in betr Dschungel hat so verdammt wenig Chancen."

Wie meinen Sie das?" fragt Lewis kalt.

Dos Passos streicht sich den kurzen Backenbarts seine blauen Augen blitzen.Die Dschungel ist eim eigenartiger Platz, Lewis, da kann jemand ver­schwinden niemand fragt und die Dschungel schweigt." Er geht zu seinem Bett zurück und sich. Unwillkürlich hat sich Bob Lewis zur Tür be­wegt.

Ich meine, wenn zwei Menschen zusammen in die Dschungel gehen, und der eine kommt allein Zurück so was kann doch passieren, Lewis?" fährt Dos Passos hart fort.Dann kann ihm niemand beweisen, daß das, was er erzählt, nicht die Wahr­heit ist." Schon hat er den Revolver in der Hand^ reißt ihn hoch.

Wie gelähmt steht Lewis mit dem Rücken M der Tür.

Zwei Schüsse knallen kurz hintereinander unfo treffen eine große Schlange, die sich dmch dis Oeffnung zwischen Zeltplane und Wand hindurch- gezwängt hctt und dicht neberi Lewis an der Wand herunterhängt. Die Schlange, ein buntgeflecktes, ungewöhnlich großes Exemplar, fällt zu Boden. Bob hört den Aufschlag und blickt auf den noch ei« paarmal zuckenden Schlangenleib.

Dos Passos steckt seinen Revolver ein.Sehen Sie, Lewis, es ist doch besser, man bleibt zusammen^ Jetzt können wir in Ruhe unser Abendbrot essen-

(Fortsetzung folgtj

Das schwedische U-Boot trug die Schuld.

Aufklärende Antwort der Brichsregierung an Schweden.

Berlin, 23. April. (DNB.) Die schwedische Ge­sandtschaft hatte am 19. 4. bei der Reichsregierung einen Protest wegen Beschießung eines schwedischen U-Bootes durch den deutschen HandelsdampferAltkirch" erhoben. Der schwe­dischen Regierung ist daraufhin am 23. 4. eine Antwort erteilt worden, der wir folgendes ent­nehmen:

Die in der Aufzeichnung der kgl. schwedischen Ge­sandtschaft vom 19. 4. erbetene Untersuchung hat stattgefunden. Das Ergebnis ist erstens, daß der ZwischenfallAltkirch"Draken" außerhalb der Dreimeilenzone stattgefunden hat, zwei­tens, daß das völlig unverständliche und mit den Befehlen der schwedischen Kriegsmarine in Wider­spruch stehende Verhalten des schwedischen Unterseebootes den Zwischenfall verschuldet hat. Der Protest der könial. schwedischen Regierung kann daher in keiner Weise als berechtigt anerkannt werden.

Von der schwedischen Kriegsmarine ist am 12. 8. 1940 folgender Befehl erlassen worden: Uebungen schwedischer Unterseeboote in Unterwasserlage im äußeren Hoheitsbewässer sollen nur bei guter Sicht und in einem Ausmaß vorgenommen wer­den, wie es für die Gefechtsbereitschaft unumgäng­lich erforderlich ist. Sie sollen vermieden wer­den, wenn sich deutsche Kriegs - oder Han­delsfahrzeuge in der Nähe befinden. Der Anlaß für diesen Befehl war, daß damals genau in dem gleichen Seegebiet, wo sich der Zwischenfall jetzt ereignet hat, wiederholt deutsche Handelsschiffe von englisch en Unterseebooten ange­griffen worden sind, und zwar sogar in den schwedischen Territorialgewässern. Der Zweck des Befehls war also offensichtlich der.

Verwechslungen schwedischer Boote mit englischen U-Booten vorzubeugen. Für das U-BootDraken" aalt also der Befehl, daß in der Nähe des Damp­fersAltkirch" Hebungen zu vermeiden sind. In völligem Widerspruch hat sich das Unterseeboot Draken" verhalten.

Beim ersten Sichten um 6.38 Uhr stellte der Kapitän derAltkirch" eine Seemeile voraus den Turm eines im Seegang schwer arbeitenden Un­terseebootes fest. Kurz nach dem Sichten tauchte das Unterseeboot weg, ohne daß vorher die schwedische Flagge gezeigt ober sonst ein Erkennungssignal gegeben wurde. Auf dem DampferAltkirch" wurde U-Boot klar gegeben und der Dampfer fuhr auf der Grenze der Dreimeilenzone im Zickzack weiter. Darauf tauchte das U-Boot auf Seerohr-Tiefe an Steuerbord wieder auf. Dieses Verhalten des U- Bootes zwang den Kapttän des DampfersAltkirch" au der Annahme, daß es sich um ein feindliches Unterseeboot handelte, das unmittelbar zum Tor­pedoangriff anfetzt. Diese Annahme war um so zwingender, als dem Kapitän des Dampfers der er­wähnte Befehl an die schwedischen Unterseeboote bekannt war, daß sie in der Nähe deutscher Handels- sahrzeuge Unterwasserübungen zu unterlassen haben. Der Kapitän derAltkirch" gab daraufhin, und zwar mit vollem Recht, den Feuerbefehl.

Die deutschen Handelsschiffe haben allgemein die strenge Weisung, die Regeln der Handelsschiffahrt genau einzuhalten. Der Kapitän des DampfersAlt­kirch" hat gegen diese Regel nicht verstoßen. Die Reichsregierung muß die schwedische Regierung bitten, durch entsprechende Befehle an ihre Ü-Boote sicherzustellen, daß sich ein so bedauerlicher Vorfall nicht wiederholen kann."

Jüdischer Währungsplan.

Zur Versklavung und Ausbeutung der Völker.

Berlin, 22. Avril. (DNB.) Sowohl von der amerikanischen Nachrichtenagentur Unlieb Preß wie vom britischen Reuterbüro liegen Meldungen vor, die wichtige währungspolitische Ereignisse im Lager der Anti-Achsenmächte und einen Groß-Coup der amerikanischen Finanzjuden erwarten lassen. Es handelt sich um den Plan einer Internatio­nale n W ä b ru n g s ftab i (if i e r u n g" auf bet Goldbasis, der von dem amerikanischen Finanz Mi­nister, dem Juden Morgenthau, ausqearbeitet worden ist und zum Gegenstand einer Konferenz der Anti-Achsenmächte gemacht werden soll. Das Kernstück des Planes ist die Schaffung eines so­genanntenS t a b i l i s i e r u n g s f o n d s" von mindestens 5 Milliarden Dollar, der und das ist daran das wichtigste obligatorische Goldein - Zahlungen der an der vorbereitenden Wäh­rungsregelung teilnehmenden Staaten verlangt. Da aber heute die wenigsten Staaten auch England nicht über die hierzu erforderlichen Goldmengen verfügen, werden sie gezwungen sein,' entsprechende Goldanleihen bei den USA. aufzunehmen. Die Wallstreet-Juden können aber als Monopol­besitzer der monetären Goldbestände der Welt den um Goldanleihen nachsuchenden Staaten die wirt­schaftlichen Bedingungen diktieren, unter denen sie Gold für den Fonds erhalten können.

Um von vornherein auch die Möglichkeit auszu- fchalten, daß sich ein Staat auf anderem Wege, wie etwa über eine aktive Handels- und Zahlungsbilanz, die erforderlichen Goldmengen für den Stabilisierungsfands beschafft, sieht der Plan eine internationale Kurskontrolle vor, durch

die jede Währungsbewertung für eine akKoere Ge­staltung der Handelsbilanz unmöglich gemacht wird. Mt zyn^ifcher Offenheit wird dabei deutlich zum Ausdruck gebracht, daß man in Neuyork gewillt ist, diese Währungsregetung bei den von den USA. in­folge der Kriegseretgnisse abhängige^ Staaten das sind praktisch alle Anti-Achsenmächte rück­sichtslos durchzusetzen. So schrieb die amerikanische Nachrichtenagentur United Preß am 24.3.1943 ganz ungeniert:Man nimmt an, daß bereits ein starker Druck ausgeübt wird, um den Reichtum der USA. an Goldvor räten wieder in Fluß zu bringen, gut informierte Neuyorker Bankkreise erklären, daß die Vereinigten Staaten zu starke In­teressen im Gold investiert haben, um es untätig lie­gen zu lassen." Und der USA.-^Abgeordnete John E. Rankin erklärte am 27.6.1941: ,Me internationalen Finanziers, in der Mehrzahl int ernatio nale Juden, die den Goldbedars der Wett konttollieren, versuchen jetzt hie Zivilisation zu kreuzigen an ein Kreuz aus Gold."

Einen Vorgeschmack dessen, welche Ausbeutungs­möglichkeiten die Wallftteet-Judsn anftreben, brachte die Währungsreglung der Amerikaner nach der Be­setzung von Französisch-Nordafrika. Die Fest­setzung des Frank-Kurses erfolgte in einem so niedrigen Verhältnis zum Dollar, daß er kleinere und mittlere französische Sparer in Nordafrika a n den Settel ft ab gebracht hat. Die amerika­nischen Juden aber konnten alles, was ihnen kau­fenswert erschien, ähnlich billig erstehen, wie sie unter Ausnutzung der deutschen Inflation 1920/23 das Deutsche Reich ausgefauft haben. Ein ähnliches