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Vornamen.
Mancher hat einen Dornamen, von dem er sein
und „Glaube und I Leben lang nicht weiß, was er eigentlich bedeutet, ntismus". — Der Oder wissen die Alfons und die Bruno, die Rudolf,
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Die kluge- von Carl Orff.
Haufen. Der Redner behandelte ferner die Anwen-
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lässig wie gefährlich. Denn wenn jeder in der gleichen düng der künstt'chen Düngemittel, wie Superpbos-- Lage so dächte, würden dem Feind durch die zusätz-1 phat, Kali, Kalk und Ammoniak auf leichten und
(Nachdruck verboten.)
». Fortsetzung.
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Es ist mehrfach beobachtet worden, daß Volksgenossen in beschädigten oder in der Nähe von brennenden Häusern teils noch während des. Fliegeralarms, teils nach der Entwarnung gröblich gegen die Verdunkelungspflicht verstoßen haben. Zur Rede gestellt, gaben sie an, daß es, wenn erst irgendwo Häuser brennen, auf ein paar unverdunkelte Fenster nicht mehr ankomme. Eine solche Handlungsweise, die empfindlich bestraft werden kann, ist ebenso fahr-
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< 36 nach Flaue gurua. — -wer a. u. yruicnur im ljofoate und vergleichende Anatomie an der Uni- nfltät Marbura Dr. Otto Mattes wurde an die üMrSrztliche Akademie in Athen versetzt. Mattes jrbe 1897 in Kreuznach geboren und habilitierte sich .,29 in Marburg, wo er 1935 a. o. Professor wurde.
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schwendet werden! Die Bergleute tun ihr Aeußerstes. Tue auch Du Deine Pflicht! Spare Kohle und Du hilfst siegen! t
Strengste Verdunkelungsdisziplin wahren! '■>
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Die Akademikerin im Aeichsarbeitsdienfl.
Einsahmöglichkeiten an Schulen, Lagergruppen und Bezirksleitungen.
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We Vordem das Tanzspiel ,Ias Paradiesgärt- iin" und die szenische Kantate „Carmina burana“, bat jetzt ein drittes Bühnenwert von Earl Orff i der Frankfurter Oper das Licht der jompe erblickt. Es ist „Die Geschichte von dem Ko- -g und der klugen Frau" und führt den Haupttitel Oie Kluge". In fünf Viertelstunden taufen auf frier Simultanbühne zwölf Szenen ab, die sich in prf Linien ordnen. Auf der jeweils höheren Spiel- -itbe vollzieht sich die Märchenhandlung, die sich , /an die Geschichte von der klugen Bauerntochter Lr Brüder Grimm anlehnt. In den unteren Regio- -ni tummelt sich eine burleske Strolcherei, die ihren Men Witz aus dem höchst geistreichen, wie inzpro. rftert wirkenden Gebrauch alter Sprichwörter be= isit Für Earl Orff, den Autor des Textes und der ergab sich eine Fülle von Möglichkeiten, ne- in der zarten Stimmung (etwa des Liedes über hm vom Schlafmohn bezwungenen König) blitzende iontenz, ^packenden Spaß, Bänkelsängerei, Mon- j| also Fröhlichkeit in vielen Farben, auf gespro- iene und gesungene Szenen zu verteilen Mit Aus- ihme des in abgewandelten Wiederholungen sich ^n^ern^en Nekrologs auf die Treue und des ichlummerliedes, schwingt die Musik in kurzen scharf rofifierten Bögen, die Sinn und Handlung illustne- md schmücken.' Dazu wird ein großes Orchester mit ^herorbentlich differenziertem Schlagwerk auf flehten. Auch dann, wenn dieser große Apparat tur-
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Ich —?* fragte er dann aus einem ungläubigen Erstaunen heraus. ,Hch? Ich soll das alles hier aufgeben und mich in Hammerkott verkriechen? Hab' ich dich wirklich recht verstanden, Mädel?"
„Ja, Papa", sagte sie einfach und ohne feine Verwunderung zu beachten. „Du hast mir oft genug vom Großvater erzählt, der auf Hammerkott regiert hat wie ein kleiner König. Es ist doch sehr nahe- liegend, daß du als fein Sohn seine Arbeit weiter- ^Sie freute sich, daß sie hier endlich einmal Gelegenheit hatte, dem Vater das alles in Ruhe jagen zu können, ohne daß er , ihr wie sonst mit zu. gehaltenen Ohren davonlauten konnte.. Wie oft hotte sie schon davon sprechen wollen, daß sie feinen sehn- icheren Wunsch hatte, als mit ihm zusammen in Hamme -kott zu hausen. Aber so oft sie davon anfing, war er ihr immer ousgewichen.
Er hatte ihr ruhio zuge ort. Den Blick von ihr abgewendet, loh er sinnend durch das Fenster m den grauen Nachmittag hinaus.
Noch Hammerkott gehen ... Den ganzen Tag über im Büro sitzen, Verhandlungen fuhren, telephonieren sich mit den täglich wiederkehrenden kleinen Mißhe'lliokeiten des Alltags h^umärgern ... Nem, lo einfach, wie sich in diesem Madchenkovf die Welt svi-gelte, so einfach war das denn doch nicht.
Lanasom drehte er sich ihr wieder zu und sah sie eine Weile schweigend an.
(Es ist schon richtig, was du da vom ©roßnater fault Reni", meinte er bann nachdenklich. „Abeik es ist nicht alles. Erinnerst du dich nicht auch an oll das andere, wo- ich dir fo oft von ihm erzählt habe? Dotz ihm mein Tun und Treiben völlig gleichmütig war, daß er seinen einfttaen Nachfolger m her Z-ck^nv-rw-ltunn immer nur m meinem alteren Bruder sah? Nie dachte er daran, daß die Hand des Schicksals hier einmal anders bestimmen wurde, und deshalb kam es ihm nicht entfernt m den Sinn auch mich für die Zeche zu gewinnen — erinnerst du dich auch daran?"
„3a, natürlich, Papa.
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Hundert Jahre Mozartverein Darmstadt.
Während im vergangenen Jahre die Darmstädter .Liedertafel" auf ein hundertjähriges Be- sichen zurückblicken konnte, begeht in diesem Fruh- j:br der Mozrirkverein fein hunberjähriges Bestehen, ler Mozartverein hat sich in seinem hundertjährigen Mken oroße Verdienste um die Pflege des Ge- jirges in Darmstadt erworben. Führende Musik- stdagogen zählten zu seinen Chorleitern.
(in Leibt-Sperl-Preis des Kunstvereins Rosenheim. Am 23. Oktober 1944 fährt sich zum 100. Male ir Geburtstag Wilhelm Leibls. Zur Ehrung Wil- b Im Leibls stiftet der Kunstverein Rosenheim einen freis, der zugleich auch dem Andenken an das 'steundschaftsverhältnis zu Johann Sperl gewidmet kn soll, der für die Kunstentwickluna Leibls von r ensolcher Bedeutung war, wie seine Kunst für das ^bayrische Kulturgebiet. Mit diesem Preis soll ibe bäuerliche, bodenverwurzelte, heimatverbundene !Mniskunst gerade in dem Gebiet, in dem Leiol libte und seine besten BiDer schuf, und das Land- itostsgebiet des Mangfall-, Inn« und Ehiemgaues ge- tirbert werden. Es wird erstmalig im Jahre 194b k Künstler, die Mitglieder des Kunstvereins und in Gau München-Oberbayern ansässig sind, ver- lachen.
„Ser Wahrheit?" unterbrach sie ihn und sah oer- muttert auf. _
„Nun ja", gab er ungeduldig zuruck. „Du mutzt «eine Worte heute nicht so auf die Waagschal figen, Renate. Was da vorhin geschehen tft, Das ton sich über kurz ober lang wiederholen — man ton nicht in die Zukunft sehen. Und wenn 'ch ein "al bei einer solchen Gelegenheit nicht wieder auf «siche, was wird dann aus Hammerkott.
Deine Nerven sind überreizt, dachte sie beküm- [tert Es fat ihn doch schwerer gepackt, als er zu >en will. Kein Wunder nach einem solchen Tage. I „Aber Papa", versuchte sie abzulenken, „zuerst sklltest du doch daran denken, so schnell als möglich nieder gesund zu werden —" fline
| Doch er zeigte keine Neigung, auf diesen Ton em \Än, nein", beharrte er hartnäckig. „Auf mich hmmt es in diesem Falle weniger an Aber Ham iirertott — die Zeche — das macht mir Sorgen.
Renate kannte den Vater gut genug. Wenn ihn einmal eine Idee gepackt hielt, bann war er so scyneu "cht davon abzubringen.
„Die Frage ist eigentlich gar nicht so schwer zu tanttoorten, Papa —" . . . n or fif)ere I „Da bin ich aber neugierig", lächelte er über l Ezen und blinzelte ihr zu. . „
I „Gewiß. Wie wäre es nämlich, wenn du selbst pi) Hammrrkolt gingest und dort die Zugel tn
l Das Lächeln schwand, und in seine Zuge IAusdruck grenzenloser Verwunderung, als h 1 j ganz Unfaßbares gesagt.
Die Reichsarbeitsdienstführerin wird auf ledern Arbeitsgebiet — nicht nur auf dem der Lager, uhre» rin, sondern auch auf dem der Sachbearbeiterin, der Aerztin, der Juristin, der Lehrkraft usw. — immer Führerin sein können, weil sie immer an der Gestaltung der lebendigen Idee arbeitet.
Bewerberinnen für die Führerinnenlaufbahn, die bereits ein abgeschlossenes Studium hinter sich haben, werden als Führerin im Probedienst eingestellt und erhalten eine kurzfristige Sonderaus- 6 Übung.
Die Reichsarbeitsdienstführerin gehört mit zu dem Kreis der „unmittelbaren Staatsdiener", ihre rechtliche Stellung ist durch die Neufassung des Reichsarbeitsdienstgesetzes derjenigen der Reichsarbeits dienstführer gleichgesetzt. Durch dieses Gesetz sind die Beschädigtenfürsorge und Versorgung sichergeftellt. Ferner sieht es eine besondere Versorgung der nach längerer Dienstzeit ausscheidenden Reichsarbeitsdienstführerinnen vor, die einen Angestelltenschein oder Reichsarbeitsdienstschein, eine Uebergangsbei- Hilfe und andere Vergünstigungen erhalten Weiterhin genießen schon alle Reichsarbeitsdienstfuhrerin- nen — mit wenigen Ausnahmen in den Stäben — freie Heilfürsorge. Eine Besoldungsordnung regelt die Besoldung der Reichsarbeitsdienstsührerin. Aber nicht die materielle Sicherheit und die gute Versorgung sollen den Anreiz bilden, diesen Beruf zu ergreifen. Vielmehr sind es die Vielfalt der Arbeit und der verantwortliche Einsatz an führender Stelle in der Erziehungsarbeit an jungen Menschen, die den Führerinnen Befriedigung geben und die diesem neuen Frauenberuf Anwärterinnen werben.
Freiwilligenmeldungen für die Führerinnenlauf- bahn im Reichsarbeitsdienst (Einstellung kann zu jedem Monatsersten erfolgen) sind in unserem Kreis zu richten an die Führerin der Lagergruppe 115, Gießen, Lonystraße 4.
Orden und Klärchen alle, was ihr Name ihnen zu sagen hat?
Gerade Alfons — „Etwas Spanisches", möchte man schließen. Weit gefehlt! Alfons ist ein guter deutscher Name, zusammengezogen aus Adalfuns, und bedeutet „der durch Adel Glänzende". Die Silbe Al findet man auch noch in anderen Namen, etwa Alois (für Adelweis).
Alfred jedoch hat als erste Silbe nicht Al, sondern Alf und bedeutet wohl „ber von Elfen oder Alben Beratene". Nach dem Alfred mag manchem der Manfred einfallen. Aber auch hier gilt es auszu- passen. Die zweite Hälfte beider Namen klingt zwar gleich, aber die beiden Worte haben nichts miteinander zu tun. Manfred heißt „ber Mannesschutz, der schützende Held". Lustig ist es, daß sich dieser Name auch umgekehrt findet in dem leicht veränderten Friedemann, ber einst recht häufig roar; wir kennen ihn als einen Sohn bes großen Sebastian Bach. Die Silbe Fred ober Fried — die also Schutz ober Friede bedeutet — findet sich in noch vielen anderen Namen: Friedrich, Siegfried Wilstied, Otfried, Gottfried, quch in vielen Mädchennamen: Fredegunde,
„Nun also. Ich war darauf angewiesen, meine eigenen Wege zu gehen, mir selbst eine Lebensaufgabe zu stellen und kann nun nicht ganz einfach die letzen zwanzig Jahre meines Lebens auslöschen. Und dieses Leben hat mir inzwischen andere Ziele gezeigt. Früher war es vielleicht nur das Waghalsige des neuen, aufstrebenden Sportes, bas mich anzog und mitriß. Aber im Laufe ber Jahre habe ich erkannt, daß mir das Schicksal da ganz unversehens eine sehr ernste Aufgabe zu lösen gegeben hat. Es liegt mir heute verdammt wenig daran, ob man mich nach einem Rennen als Sieger feiert. Aber mir lieat alles daran, daß der Leutsche Wagen, den ich gesteuert habe, als erster durchs Ziel geht, selbst wenn ich zwei Meter hinter dem Ziel meinen letzten Atemzug tue. Denn ich fahre ja nicht für mich ober für eine Fabrik ober für irgendeine Marke — ich fahre für ein Land, bas solche Erfolge dringend braucht, um hie Welt davon zu überzeuaen, daß wir etwas leisten, daß unsere Wagen und Motoren keine Konkurrenz mehr zu scheuen haben. Siehst du, Reni, darauf kommt es mir heute an, darauf ganz allein. Und genau so denken die Kameraden, die drinnen und draußen Kovf und Kragen daransetzen, immer wieder neue und bessere Spitzenleistungen zu erliefen. Es tut wohl, das einmal aussvrechen zu können, ohne bah ein übereifriger Reporter habet- steht, der iedes Wort gleich brühwarm in die Zeitung brinat Na, und nun wirst du dir auch einiger» maben vorstellen können, dak mir Hammerkott inzwischen ein wenig fremd geworden ist."
Sie sah das Leuchten in feinen Augen, fühlte die 5)ingabe. m«t ber er seinem Siele zustrebte, und wutzte. daß er von dieser A"ffalsunv niemals lassen würde. In diesem Augenblick mutzte sie i*m innerlich sogar zustimmen. Trotzdem versuchte sie es noch einmal.
. Aber man kann auch dort noch seinem Lande dienen, man kann auch dort helfen aufbauen. Es kommt dach alles nur auf ba« hoffen an."
. Gewiß k"nn man bas", bestätigte er kovfnickend. „Wer man kann niemals zwei Herren dienen, wenn
liehen Lichtquellen neue Angriffsziele geboten werden. Auch nach der Entwarnung muß sorgfältig auf die Verdunklung geachtet werden, da niemand wissen kann, ob nicht ein weiterer Angriff folgt. Es wird daher nochmals nachdrücklich darauf hingewiesen, daß jederzeit, ganz besonders aber während des Fliegeralarms und nach ber Entwarnung, strengste Der- dunkelungsdisziplin zu wahren ist.
Obst- und Gartendauverein Gießen.
Zu der Monatsoersammlung des Obst- und Gar» tenbauoereins Gießen, die am SonntaHnachmittag im „Burghof" ftgtlfanb, waren die Mitglieder so zahlreich erschienen, daß ber Saal nicht alle fassen konnte.
Dereinsführer Junker begrüßte besonders die im Laufe dieses Monats beigetretenen 64 neuen Mit glichet unb teilte mit, baß die Mitgliederzahl des Vereins nun auf 381 gestiegen ist. Er gedachte dann der Leistungen unserer tapferen Wehrmacht unb grüßte den Führer und unsere Solbaten.
Hierauf sprach der Vereinsführer über die Disziplin innerhalb der Organisation unb ermahnte, nicht etwa Mtglied zu werden wegen der Vorteile, die der Verein bietet, sondern die Schulungsvor^ träge ernst zu nehmen, damit jedes Mitglied durch diese Aufklärungen in die Lage versetzt wird, dem Boden das abzuringen, was für Familie und darüber hinaus für Volk und Vaterland zum Nutzen ist. Er gab bann eingehende Erläuterungen zur Ausgabe ber Kontrollscheine für den Samenbezug, bie in dieser Woche vorgenommen wirb, berichtete weiter über die Hauptversammlung bes Bezirksgartenbauverbandes unb erteilte Auskunft über das richtige Setzen der Obftbäume, über Düngungs- fragen unb bie Schädlingsbekämpfung durch sachgemäßes Spritzen der Bäume mit Karbolipeum.
Im Mittelpunkt der Schulungsveranstaltunfl stand ein Vortrag von Stadtgärtner Lange (Gießen) über bas Thema „Bodenbearbeitung unb Düngung". Der Redner führte u. a. aus, das Ziel jeglicher Gartenarbeit müsse sein, hohe Erträge auf kleinen Flächen zu erzielen. Grundbebingung hierfür seien sachgemäße gründliche Sobenbearbeitung unb zweckentsprechendes Düngen mit den jeweils vorhandenen natürlichen und künstlichen Düngemitteln. Die Erzielung einer guten Bobengare sei weitere Vorbe- bingung. Er empfahl befonbers die Anwendung ber Hacke, denn das.alte Bauernwort „Gut gehackt ist halb gedüngt" bewahre sich immer wieder. Di<e Grundlage aller Düngung bleibe ber natürliche Dünger, ber Stallmist unterer Haustiere. Erlaß hierfür biete der sachaemäß behandelte Kompost-
Aück auf, Renate!
Roman von Ernst Grau.
NSG. Den Lagerführerinnen im Reichsarbeits- hienft ist, wie noch wenig bekannt ist, die Möglichkeit gegeben, für eine Fachausbildung Studienurlaub mit vollem Gehalt zu bekommen, um später als Sachbearbeitern ober Lehrkraft zum Einsatz zu gelangen.
Ueberaü an den Lagergruppen, Bezirksleitungen unb ben Schulen bes Reichsarbeitsdienstes werben Fachkräfte gebraucht. Hier ist auch für biej21fabe« mikerin ein weiter, schöner Wirkungskreis. findet beispielsweise die Philologin ein Arbeits- felb als Lehrkraft an ben Schulen. In ihrer Hand liegt bie Erziehung der jungen Führeranwärterm- nen, die dem Unterricht viel Aufgeschlofsenhett und Bereitschaft entgegenbringen. Diese Bereitschaft gilt es zu erhalten unb zu vertiefen. Die Durchführung des politischen Unterrichtes, die Gestaltung ‘ ber Feierabenbe sind Aufgabe der Lehrkraft für Unterricht unb Feierabenb. Hier ist ihr die Möglichkeit der starken persönlichen Einwirkung gegeben. Als Sachbearbeiterin für Unterricht und Feierabenb ober als Abteilungsleiterin für Erziehung und Ausbildung überwacht sie innerhalb der Lagergruppen ober des Bezirkes ben poetischen Unterricht in den Lagern. Sie gibt ben Lagerführerinnen Anregungen unb Ratschläge und bildet sie bei ben Führerinnentagungen weiter.
Der Medizinerin ist als Bezirks- ober Gruppen Ärztin die Aufgabe ber gesundheitlichen Betreuung ber Arbeitsmaiden und Führerinnen gegeben. Auch in her Leistung der Großheilstube bes Bezirkes findet sie eine befriedigende Tätigkeit. '
Die Juristin gelangt als Rechtswahrerin an ben Bezirksleitungen zum Einsatz. Sie steht als Rechtsreserentin der Bezirksführerin für die Bearbeitung b'er Dienststrafangelegenheiten, Beschwerden ufro. zur Seite.
Gramm erhalten alle Inhaber der Reichsfetttarten eine Sonderzuteilung von 62,5 Gramm Käse. Sie ist in die Bestellscheinregelung einbezogen. Auch Inhaber der Wochenkarten für ausländische Zivil- arbeitet erhalten diese Sonderzuteilung. Die Möglichkeit, auf die zum Bezüge von Getreideemeug- niffen berechtigenden Einzelabschnitte der Nährmittelkarten Kartoffelmehl zu beziehen, fällt wieder weg. Auf die Stammabschnitt ber Nährmittelkarten J kann dagegen nach wie vor Kartoftelmehl neben Saao und Pubbingpulver bezogen werden.
Wegen Ablaufs der bisherigen Karten werden für bie 47. bis 50. Zuteilungsperiode bit neue Reichskarte für Marmelade, bie Reichszuckertarte, bie Reichseierkarte und der Bezugsausweis für entrahmte Frischmilch ausgegeben. Die Verbraucher haben wieder bie Möglichkeit, ben wahlweise zu be» ziehenden Zucker auf die Reichskarte für Marmelade innerhalb der Gesamtgültigkeitsbauer der Karte vorweg zu beziehen. Auf dem Stammabschnitt der Reichszuckertarte wird zur Erleichterung der Abfertigung vermerkt, in welchem Umfange statt Zucker auch Kunsthonig oder Sirup bezogen werben können.
Spart Kohlen!
Elfriede, Friederike usw.
Eine andere Silbe oder besser gesagt ein anderes Wort, das sich auch in vielen Namen findet, ist Wolf. Die Vorliebe dafür in den germanischen Namen verstehen wir, wenn wir bedenken, haß der Wolf für bie Germanen ein Heiliges, XAlück und Segen bringenbes Tier war, haß sie sich ebenso wie bie Raben als Gottvaters Begleitung buchten. Zu ben Wolf-Namen gehören auch bie Namen Rudolf — Ruhmeswolf — unb Adolf — eigentlich Atha-ulf, ber Edelwolf. Interessant ist es, daß es einen Namen gibt, der beide Wotanstiere — Wolf und Rabe — in sich vereinigt, einen sehr berühmten Namen sogar, Wolfram, eigentlich Wolfrabe.
Was bedeutet Grete? Grete ist eine Abkürzung von Margarete, das aus dem Altgriechischen, vielleicht auch aus dem Altpersischen herzuleiten ist und „Perle" bedeutet. Meta und Margok leiten sich eben- älls von Margarete her. Paul, Max, Moritz unb Peter kommen alle vier aus dem Lateinischen. Max heißt: ber Größte. Paul bedeutet: der Kleine, Moritz bezeichnet einen Mohren, und Peter bedeutet: ber Felsen. Klaus ist eigentlich ein Nikolaus, was „Volks- sieg" besagen will. Jörg unb Jürgen sinh gute Verdeutschungen von Georg, ber ursprünglich „ßanb» mann" bedeutet. Theodor stammt aus dem Griechischen unb bedeutet „Gottesgabe".
Olga ist eigentlich eine nordische Helga, Karla ist die weibliche Form von Karl, Luise bie weibliche Form von Louis, Louis ist bie französische Form bes ursprünglich beutschen Ludwig. Gertrud ist altgermanisch unb bedeutet „Speerzauberin". r. L.
Weitere Einschränkungen bei der Feldpost.
Aus Transportgründen tritt ab sofort eine vorübergehende weitere Einschränkung des pnvaten Feldpostverkehrs für die Feldpostnummern fuhren- den Einheiten des größten Teils der Ostfront in her Richtung von der Heimat zur Front ein. Danach sind in den gesperrten Gebieten nur noch zugelassen: Zeitungssendungen der Verleger in Streifband bis zum Gewicht von 100 Gramm. Private Sendungen zum Gewicht von 100 Gramm. Alle Brieffenbungen privaten Felbpostsendungen für die von ber Sperre betroffenen Teile der Ostfront werden mit dem Vermerk „Nur 'bis 20 Gramm zugelassen" an die Absender zurückgeleitet. Für den Verkehr „Durch Deutsche Feldpost" gelten die gleichen Beschrankun- gen für die nicht geschäftlichen Seirdungen.
Oie Lebensmittelrat:onen.
Die Lebensmittelrationen ber 47. Zuteilungs- neriobe, die am 8. März beginnt, sind im wesent- lichen unverändert. Lediglich bei der Fettverteilung treten Aenderungen dadurch ein, baß entsprechend ber jahreszeitlichen Entwicklung der Milcherzeugung auch in diesem Jahre ein Teil ber Butterratlon burch Margarine ersetzt wirb. Demgemäß erhalten alle Versorgungsberechtigten über sechs Jahre und alle Selbstversorger mit Schlachffetten bis zu 18 Jahren an Stelle von 125 Gramm Butter bie gleiche Menge Margarine. Bei den älteren Selbstversor- gern werben nur 100 Gramm Butter durch Marga- rine ersetzt. Eine Aenderung der ©efamtfettration tritt bei keiner Verbrauchergruppe ein.
Der Normalverbraucher erhält danach 375 Gramm Butter 325 Gramm Margarine, davon 200 Gramm auf Kleinabschnitte, unb-100 Gramm Butterschmalz. Neben ber unveränderten Käseration von 125
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Kohle ist her Schlüssel zum Sieg! Deshalb dürfen keine einzige Schaufel Kohl, kein Brikett, kein Kubikmeter Gas unb keine Kilowattstunbe Strom ver-
qM l3üer ber Dienststelle Rosenberg in ber Reichslei- !
-S der NSDAP. 1938 erhielt er einen Lehrauftrag AUS OCr öldOl (SteBCtt
ir Religionswissenschaft an der Universität Halle, i)41 wurde er Leiter der Außenstelle H?lle der Pez,j jähen Schule. Sein Spezialgebiet ist neuere deutsche
118 Aigionsgeschichte. Er verfaßte „Das auserwählte lolk — bas fromme England" unb „®kreC- *• («schichte im deutschen Protestantismus". ___
«ektor ber Universität Freiburg, Professor Dr. Wilh. hat einen Ruf an bie Universität München tiaelehnt. Süß wirkt seit 1934 als Ordinarius für Mathematik in Freiburg und übernahm 1940 das Rektorat. Seiner Initiative sind die alljährlich in «Älhausen unb Kolmar ftattfinbenben Hochschul- licben, wie auch hie öffentlichen Universitäts-Vorige zu verhauten. Weiterhin hat er als erster jgftor einer Universität die Leitung einer Dolks- ildungsstätte übernommen. — Unter Ernennung , m außerplanmäßigen Professor für deutsche Rechts- schichte, bürgerliches und Handelsrecht wurde ber linbgeridjtsrat am Landgericht München-Gladbach nb Dozent an ber Universität Bonn Dr. Bernhard Sehfelbt an die Universität Greifswald berufen, «shfelbt wurde 1902 in Schneidemuhl geboren, pro- ' sovierte 1925 in Kiel, habilitierte sich 1940 in | ,-unchen unb wurde 1941 Dozent in Bonn. — Der I fo Professor für mittelalterliche Geschichte an ber Afonin-, hi'üerfität Halle Dr. Martin Lintzel wurde zum chek, K[ ' : <nrofeffor ernannt. Lintzel wurde 1901 in Magde- eldung j. geboren, habilitierte sich 1927 in Halle, wurde VnlG. < 35 in Kiel planmäßiger a. o. Professor und kehrte $ <36 nach fialle zurück. — Der a. o. Professor für
Jemen toten. Auch Dann, wenn oiejer große <ur
wet ffif, Ment losbricht, vergröbert er sich nicht zum Ra- ivissenl»'- fr-u. Die Uraufführung wurde für ben Buhnen- ben i : dVmer Helmut Jürgens, nicht weniger für den stil- j b wußten verständigen Kapellmeister Otto Winkler [ ad für die Darsteller ein großer Erfolg.
। Friedrich Stichtenoth.
man nicht will, daß sich alles Tun in Halbheiten verlieren soll. Man nutzt einer Sache nur, wenn man Kopf und Herz für diese Sache ganz und ohne jeden Rückhalt ersetzen kann. Deshalb habe ich gewählt. Unb, wie ich glaube, bas Bessere von beiben, jehensalls bas, was mir am nächsten liegt. Was wissen wir benn heute oorrt Auto? Wissen wir, ob es nicht in zehn, zwanzig Jahren biefer ganzen Welt ejn anberes Gesicht gegeben haben w-rb? Und da soll ich abtreten, nachdem ich solange meine Knochen dafür riskiert habe? Nur noch den Zuschauer spielen? Nie! Das wirst auch du nicht, im Ernst von mir verlangen."
Renate hatte ihm mitgerissen zugehört. Wie sie den Vater kannte, hatte sie keine andere Antwort erwartet. Sinnend sah sie vor sich hin. Er hatte ja recht, ja unb tausendmal ja. Das war jetzt keine Frage mehr. Würde ein ganzes Volk so denken, wie dieser Mann vor ihr, bann hätte es keine Not. Aber bann kamen doch wieder die Bedenkm, die niemals schweigen wollten — er näherte sich den Fünfzigern — auch Hammerkott konnte einen solchen Mann brauchen
„Ich uMrschrech^Mes, was du sagst, Papa", sagte fik J2lb£r du selbst* sprachst ja von Hammerkott und
MÜr beiner Sorge um die Zeche. Warum —" ”„2ßarum ich davon gesprochen habe?" fiel er ihr ins Wort und sah ihr dabei aufmerksam ins Gesicht. „Weil du die Erbin ber Zeche Hammerkott bist."
Renate lächelte unbetipnmert. Sie hatte etwas Aebnliches erwartet.
„Armer Papa", sie fprach weich unb zärtlich wie eine Muttex zu ihrem Kinde, „hun glaube ich aber ganz besMmt, daß dir dein heutiges Abenteuer N'cht sehr gut bekommen ist. Wer weiß denn, wie alles noch formen Zaun unb wie viele Jahrzehnte hoffentlich noch ins Land gehen werden, bis diese Frage einmal spruchreif sein wird."
Doch er kannte sein Mädelttind ahnte, woraus sie hinaus wollte.
Fortsetzung folgt.)
NSG. Alles, was bie Wehrmacht braucht, erfordert Kohle! So gehören z. B. zur Herstellung von ' ' ~ 0,002 t Kohle


