Ausgabe 
24.2.1943
 
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Mittwoch.^. Abruar lyA

Gietzener Anzeiger

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Svrchbnichsversuche im Donezbecken gescheiter!

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Die neuen Arbeitskräste in der Wungswirlschafi

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ie operativen Pläne der Sowjets durchkreuzt

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Jlur aus Manneszucht und Opfergeiff kann ein Geschlecht erstehen, das den großen Aufgaben, vor welche die Geschichte das deutsche Volk stellen wird,

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Starke sowjetische Kampfgruppen zwischen Donez und Dnjepr vernichtet

Berlin, 23. Febr. (DNB.) Der Reichsminister für Bewaffnung imb Munition, Speer, und der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Sauckel, haben die Betriebsführer der Rüstungs­industrie darauf hingewiesen, daß der erfolgreiche Einsatz der neuen Ärbeitsreserven nicht nur von dem guten Willen der Meldepflichtigen und ihrer schnellen Erfassung und Zuweisung durch die Ar­beitsämter, sondern auch von der betrieblichen Vorbereitung des Einsatzes und dem Ge­schick abhängt, nrit dem die Betriebe die neuen Kräfte an die Arbeit heran führen. Deshalb werden die Rü­stungskommandos und Arbeitsämter die Betriebs­führer der Rüstungsbetriebe zu gemeinsamen Vor­besprechungen .zusammenziehen. Den Betrieben wird mitgeteilt werden, welche Personengruppen im ein­zelnen für sie zur Verfügung stehen, während die Betriebe ihrerseits den Arbeitsämtern Unterlagen über die bei ihnen fteistehenden Arbeitsplätze zu­leiten werden. Bei der Bereitstellung dieser Arbeits­plätze sind die Eigenarten des neuerschlossen en Per­sonenkreises zu berücksichtigen. Die Tatsache, daß in fast allen Betrieben in erheblichem Matze auslän­dische Hilfskräfte eingesetzt sind, wird die Freistel­lung geeigneter Arbeitsplätze durch Austausch we­sentlich erleichtern. Wo weibliche Arbeitskräfte, die früher an Maschinen gearbeitet haben, infolge Man­gels an Büropersonal m den letzten Jahren in Bü­rostellungen ein geruckt sind, werden sie gegen Er­setzung durch andere Kräfte wieder einer produktiven Arbeit zuzuführen sein. Unter allen Umständen mutz vermieden werden, daß körperlich wenig geeignete Kräfte bei schweren Arbeiten eingesetzt werden, wah-

Hauptmann Koenig hat das Ritterkreuz bereits 1940 für die Abwehr eines starken feindlichen Dan» zerangrisfs gegen die Brückenkopfstellung von Abb6- ville erhalten. Rach der planmäßigen Räumung von

Woronesch versuchte der Gegner immer wieder, mit zahlenmäßig weit überlegenen Kräften der Kampf­gruppe, der das Grenadier-Bataillon Koenigs an« gehörte, den' Weg zu verlegen und die geordnete Absetzbewegung zu stören. Dreimal innerhalb von neun Tagen durchbrach Hauptmann Koenig die zur Umfassung angesetzten Sowjetkräfte. Von der Tap­ferkeit des Kornmandeurs, der mit der Waffe in der Hand an der Spitze feiner Grenadiere stürmte, mit» gerissen, konnte die Kampfgruppe nach dreiwöchigen schweren Durchbruchs- und Abwehrkämpfen die Ver­bindung Mit den eigenen Hauptkräften wiederher­stellen. Koenig wurde 1898 in München geboren. 1916 trat er als Kriegsfreiwilliger ein. Rach zwölf­jähriger Dienstzeit im November 1928 vom Infan­terie-Regiment 20 entlassen, war er anschließend in

Südlich des Ladoga, wieder auf. Die Sowjets griffen in einem Abschnitt mit massierten Kräften an, wurden jedoch unter Verlust von 47 Panzern blutig abgewiesen.

In Nordafrika versuchte der Feind die in den Vortagen genommenen beherrschenden Stellungen mit neu herangeführten Verbanden zurückzugewinnen. Er wurde verlustreich abgewiesen. Zahlreiche Panzer wurden zerstört. Beute- und Gefangenenzahlen sind weiterhin beträchtlich gestiegen. Deutsche Flieger- kräfte führten vernichtende Schläge gegen einen feind­lichen Nachschubstühpunkt im algerischen Hochland sowie Batteriestellungen westlich Tunis. Bllti- tärische Anlagen des Hafens Tripolis wurden bei Nacht wirksam mit Bomben bekämpft.

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meldet, deutet auf die starke deutsche Angriffs- und Abwehrwirkung hin.

Heuer Eichenlaubträger des Heeres.

Berlin, 23.Zebr. (DBB.) Der Führer verlieh dem Hauptmann d. R. Alfons Koenig, Komman­deur eines bayerischen Grenadier-Bataillons, als 194. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichen­laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

holten die Sowjets mit mehreren Divisionen den Versuch, durchzubrechen. Sie wurden in schweren und wechselvollen Kämpfen erneut zurückgeschlagen.

3m Raum zwischen D*o n ej und dem Dnjepr griffen Panzer- und Infanterieverbände des Heeres upd der Waffen-^, hervorragend durch Sturz­kampf- und Schlachtstiegern nnterstüht, den Feind weiterhin konzentrisch an und vernichteten starke sowjetische Kampfgruppen.

3m Raum westlich Charkow und Kursk sowie südlich Orct gehen die erbitterten Kämpfe weiter. Nordöstlich und nördlichOrel griff der Feind auf breiter Front mit starker Panzer-, Artillerie- und Schlachtfliegerunterstühung an. Die Angriffe scheiterten am zähen Widerstand deutscher 3nfanterte- und motorisierter Divisionen. 55 Sow­jetpanzer blieben vernichtet vor unseren Stellungen liegen. , e .

An der Wolchowfronl scheiterte ein seind-

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HZ. Jahrgang Nr. 46

Erscheint täglich,, außer Sonntags und Feiertags

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Prückenkopsstellung.

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griffsoperationen waren auf breitester Front ange- teat und erfaßten das Gebiet etwa von Rostow bis südlich von Kursk. Im Zentrum dieser Angrfffsftont lag Charkow, das Angriffsziel war zweifellos die Dnjepr-Linie. Der stärkste Druck lag vorübergehend auf dem Frontabschnitt nördlich Charkow. Aus dre- sem Angriffsraum heraus erfolgte auch der starke Vorstoß auf Charkow, das zur Vermeidung unnöti­ger Verluste und nach Vernichtung aller militäri­schen Anlagen von den deutschen Truppen plan- mäßig geräumt wurde.

Aus dieser Angriffsbewegung heraus versuchten die Sowjets, die im Raum südlich Charkow bis mm Asowschen Meer operierenden deutschen Ver­bände zu umfaffen und einzuschließen. Im Wehr- Machtbericht vom 22. Februar wurde erstmals auf

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Die weiteren Angaben des Wehrmachtberichts lassen die Deutung zu, daß man die feindlichen Operationen sich bis zu einem gewissen Grade ent­wickeln ließ, um die deutschen Gegenmaßnahmen mit um so größerer Wirkung zur Geltung kommen zu lassen. Alles, was in dem schwer umkämpften Kampfraum zwischen Donez und Dnsepr an feind­lichen Verbänden durchgesickert ist, geht jetzt der ___________________ ______,, , . . ,

Vernichtung entgegen. Die Tatsache, daß der Wehr- der Steueroerwaltung tätig. 1937 wurde er Leut­machtbericht vom Dienstag in den Hauptkampf- nant d. R. und zog bei Kriegsbeginn als Oberleut­abschnitten insgesamt über 100 vernichtete Panzer I nant mit dem Infanterie-RegimentList" ins Feld.

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hat, denn uns Deutschen ist noch nie in der Geschichte etwas geschenkt worden ober ohne Verdienst zu­gefallen, und wir haben uns alles immer durch Arbeit und Kampf verdienen und erwerben müssen!

Wenn jetzt unter den Gesetzen des totalen Krieges durch die neuen Maßnahmen zur Erfassung der noch brachliegenden Arbeitskraft vor allem auch viele Frauen neu in die große Kriegspflicht der Arbeit übernommen werden, so wollen wir immer daran denken, daß diese Arbeit in einem ganz unmittel­baren Sinn dem Siege dient, den wir in der Heimat er-arbeiten müssen, wie die Soldaten ihn mit dem höheren Einsatz ihres Leibes und Lebens e r - kämpfen müssen! Dies also ist die große Parole, durch die Ausdruckskraft der deutschen Sprache ganz klar geworden: durch Kampf und Arbeit zum Sieg, denn nicht anders können wir ihn erringen als dadurch, daß wir ihn im eigentlichsten Wortsinn er-arbeiten und er-kämpfen! Kurt Maßmann.

ton sich mit Sicheln und Buschmessern Schritt für Schritt einen Pfad bahnen. Dabei herrschte unter dem dichten Blätterdach auch bei Tage ein Halb­dunkel, in welches nur hie und da ein Sonnen­strahl einörang. Die beste Marschleistung unter die­sen Umständen waren 5 0 0 Meter in der Stunde. Jedermann mußte Waffen, Munition und Verpflegung für mehrere Tage mitschleppen.

Auch in der Rächt wurde mit kurzer Ruhepause der Vormarsch fortgesetzt. Licht durfte nicht gezeigt werden, um nicht den feindlichen Fliegern die Rich­tung des Vormarsches zu verraten. Weiße Tücher und an manchen Stellen von phosphoreszierenden Kleintieren wimmelndes, vermoderndes Holz wurde auf die Tornister gebunden, um den Hintermann den Anschluß nicht verlieren zu lassen. Allnächtlich gingen schwere Regengüsse herunter. Die japani­schen Soldaten, welche sich durch den Urwald vor« wärtsarbeiteten und nur hie und da ohne Dach ober Zelte kurze Rast hielten, konnten tagelang ihre Kleider nicht trocknen. Warmes Essen konnte nicht bereitet werden, weil bei Nacht jeder Lichtschein und bei Tage jede Rauchsäule von den Kochfeuern unerbittlich die feindlichen Bomber anzog. Die Ver­pflegungsrationen schmolzen während des Vormar­sches mehr und mehr zusammen. Schließlich gab es nur etwa einen halben Trinkbecher voll ungekoch­ten Reis pro Tag und Mann, der Urwald lieferte kaum nahrhafte Zuspeise, denn die Kokospalme, welche das Eiland umsäumt, gibt es in den Dschungeln des Innern nicht.

Mitte September näherten sich die verschiedenen japanischen Kolonnen dem Angriffsziel. Da der Gegner die artilleristische Ueberlegenheit hatte, war es den japanischen Infanteristen vorbehalten, im Kämpf mit der blanken Waffe den in tiefen, wohh au&gebauten Schützengräben verschanzten Feind zu überwältigen. Um nach Möglichkeit die Wirksamkeit des feindlichen Artillcriefeuers abzuschwächen und die Ueberlegenheit der eigenen infanteristischen Aus^ bÜbung zur Geltung zu bringen, wurde die Nacht zum Angriff gewählt. Die Offiziere mit gezogenem, zweihändigem Samurai-Schwert an der Spitze, trat

Rückblick auf Guadalcanar

Von unserem Dr. Abs.-Korrespondenten.

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schnitten gegen die fick) auffpütternben feindlichen Angriffskräfte erfolgreich durch und fügten dem Feind sehr schwere Verluste zu. Ein schlesisch-thürin­gischer Panzerverband gemeinsam mit der Waffen--- packte in kühnem Ansturm den sich erbittert zur Wehr setzenden Feind frontal und von der Flanke, warf ihn unter Vernichtung von 44 Panzern aus zahlreichen Orffchaften hinaus und vertrieb ihn von beherrschenden Höhen.

Nördlich und nordöstlich von Drei ver­breiterte der Feind seine Angriffsfront weiter nach Norden und berannte unsere Stellungen mit mehre­ren Schützendivisionen und Panzerbrigaden, die er mit über 100 Batterien aller Kaliber sowie mit zahlreichen Schlacht- und Bombenfliegerstaffeln unterstützte. Die der Feuerwalze folgenden Panzer- wellen und Schützenketten wurden jedoch blutig zu- fammengeschlagen und örtliche Einbrüche in soforti­gen Gegenstößen bereinigt. m f

Unter Einsatz erheblicher Kräfte nahmen bie Bol­schewisten südlich d e s Ladogasees nach mehrstündigem Trommelfeuer ihre Dörftöße wieder auf. Trotz Unterstützung des Angriffs durch Panzer und Schlachtflugzeuge war der Ansturm bereits am Nachmittag unter schweren Verlusten für den Feind gebrochen. Der Hauptstoß richtete sich gegen die Stel­lungen eines schlesischen Jägerregiments, das aber ebenso wie alle unsere Truppenteile südlich des La­dogasees unerschütterlich leine Stellungen hielt.

Berlin, 23. Sebruar. (DNB.) Am Kuban- j^ückenkopf, desien Wege, von zähem Morast ckeckt, tagsüber kaum befahrbar sind, suchte der V nb unter Verstärkung seiner Vorstöße noch vor m Eintritt ber vollen Verschlammung fern Stampf k zu erreichen. Sowohl südlich d o n 91 o w o - vssijsk als auch an ber Ost- und Dtorbfront offen bie Bolschewisten, von Artillerie unb Flieae»- wbänben unterstützt, den ganzen Tag über an. Ai phen Wiberstanb beutscher unb rumänischer Trup- (n scheiterten jeboch alle Vorstöße, Durchbruchs-

Umfassungsversuche. , k

4m östlichen Donezbecken faßte der Feind bi neuem mehrere Garbe-Schützenblvlsronen unb ihe Panzerbrigabe zum Angriff zusammen, um freie Abwehrfront zu burchbrechen. Den flauen leg über rollten abwechselnb die Panzerkeile un öqützenwellen gegen bie deutschen Stellungen heran. Here Truppen warfen sich den anfturmenben Nissen entgegen, brachten sie in erbitterten roert)i l« [dien Kämpfen zum Stehen unb schlugen sie !li unter schweren Verlusten für den Femd wieber D ihre Ausgangsstellungen zurück. ,.

Zwjschen Donez unb Dnjepr durchkreuz k bie immer energischer werbenden ©egenafaonen Aierer Infanterie- unb Panzerverbände bie opera- kn Pläne der Bolschewisten. Unsere Truppen, an bem ber Schwerpunkte im Zusammenwirken nut üklienischen Einheiten, setzten sich an wichtigen ab-

Erarbeiten und erkämpfen.

Die deutsche Sprache in ihrer vielgestaltigen Aus- Suckskraft vermag wie keine andere mit einer L utlichkeit und Bildhaftigkeit, für die wir im stän- bjen Sprachgebrauch leider oft schon das Gefühl odoren haben, überaus präzise unb anschauliche iortbilbungen zu schaffen. Von Arbeit ist bas ^tigfeitswort erarbeiten abgeleitet, bas in bieser fernen Form einen ganzen Tatbestanb verdeutlicht, nimlid) diesen: durch unermüdliche und zielbewußte ^r.mühung und Arbeit allen Widerständen zum 2otz ein angestrebtes Ziel erreichen. Auf dieselbe Leise ist doTi Kampf das Tätigkeitswort er-kämpfen goiibet wofben, im Sinne von: durch Kampf etwas Zeichen unb also bie Krone bes Kampfes, ben Sieg, ringen.

Es verbirgt sich eine ganze Philosophie hinter j drsen beiben Wortbildungen, bie Philosophie ber tienntnis nämlich, baß nichts auf ber Welt umsonst « baß vor jebe Erfüllung die Bewährung gesetzt if unb baß alles Große erarbeitet unb erkämpft erben muß. Es ist gewiß nicht ohne tiefere Be­hütung, baß gerabe die deutsche Sprache diese .^llofophie durch eigene Wortbildung verdeutlicht

renb voll einsatzfähige Kräfte weiterhin mit leichten Arbeiten beschäftigt werden.

Bei der kurzfristigen Anlern ung ist darauf zu achten, daß die Ausbilder nach besten Kräften in kameradschaftlicher Weise bemüyt sind, die neu­gewonnenen Kräfte zu Volleistungen zu bringen. Der Auswahl der Ausbilder ist daher besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Aktton muß ferner ermöglichen, Reservekräfte zu Spezialarbei­tern heranzuschulen. Die Betriebe müssen die Ge­legenheit, ihren Spezialarbeiterbestand vorsorglich auszuweiten, voll ausnutzen. Vor ber Einweisung m entsprechende Anlernmaßnahmen haben Eignungs­prüfungen stattzufinden, um Fehleinsätze zu per- meiden. Soweit die Anlemung von ausländischen Kräften mehr Erfolg verspricht, sind auch diese heranzuziehen. Für Ärbeitskräste, die nur Halbtags- weise zur Verfügung stehen, sind in abgetrennten Betriebsabteilungen Wechselschichten einzuführen. Jeder Betrieb hat für diese Aufgaben sofort einen besonderen Bearbeiter freizustellen. Zu seinen Aus­gaben gehört die Freistellung geeigneter Arbeits­plätze in allen Betriebsabteilungen, die Zusammen­arbeit mit der Arbeitseinsatzverwaltung bei der Vorauswahl ber Kräfte, die Auslese.ber Arbeits­kräfte bei ber Einstellung, die Auswahl der Aus­bilder und die Anlernmaßnahmen sowie die Ucber- wachung des Einsatzes der Strafte. Es kommt nicht darauf an, nur Kräfte neu zu beschäftigen, sondern so, daß die Produktion weitgehend ge­steigert wird. Die Betriebsführer werden zur Berichterstattung über die praktische Auswirkung aufgefordert werben.

diesen Umfassungsversuch der Bolschewisten zwischen Donez und Dnjepr hingewiesen und mitgeteUt, daß bie für diese Umfassung angesetzten feindlichen Di­visionen unsererseits in der Flanke und im Rücken gefaßt unb zerschlagen würben. Der Wehrmacht- verichr vom 23.2. gibt hierzu noch einige nähere Angaben, aus welchen sich auch ungefähre Schlüsse auf die Kampfräume ziehen lassen. Zunächst geht baraus hervor, daß es sich um zwei Einkesselungs­versuche ber Sowjets handelte, wovon ber eine, ber südlichste, am Mius gebildet werden sollte, einem Flüßchen, das südlich Woroschilowgrad entspringt und bei Taganrog in das Asowsche Meer mündet. Der zweite Kessel war nördlich davon, also südlich Charkow, durch weit nach Westen üorgetriebene feindliche Verbände gedacht gewesen. Der Wehr­machtbericht vom 23.2. stellt hierzu knavv, aber deutlich fest:Das Schicksal, das die Bolschewisten den deutschen Armeen bereiten sollten, ereilte s i e s e l b st: Von ihren Verbindungen abgeschnitten und durch unsere Divisionen von allen Seiten ge­faßt, verfielen sie der Auflösung ober der Der«

Tokio, im Februar.

Die schweren fechsmonatigen Kämpfe auf ber In- el Ouabalcanar haben die Kampfeigenschaften ber Japaner, befonbers des japanischen Infanteristen, auch unter schwierigsten Gelände- und Klimaver- hälinissen bewiesen. Nachdem die Insel geräumt worden ist, werden jetzt F r o n t b e r i ch t e veröf- entlicht, die ben Verlauf ber Kämpfe erkennen las­en. Die L a n b u n g stärkerer japanischer Einheiten im letzten Drittel des Monats August kam bem Geg­ner, welcher wohl noch unter bem Nndruck des Ver­lustes eines erheblichen Teils seiner eigenen Trans­portflotte in der ersten Salomonenschlacht stand, of­fenbar überraschend. Die japanischen Transporter dampften bei Hellem Tageslicht auf die Insel zu, und es gelang noch vor Einbruch der Dunkelheit, trotz hohen Seegangs die ersten Landungskommandos m Booten an Land zu setzen. Das Gros der japa­nischen Landungstruppen ging in der Nacht zum 31. August während eines schweren tropischen Re- gengusies an Land. Nach erfolgreicher Landung be­gann aber erst die schwere Prüfung, welcher bie kör­perliche und seelische Widerstandsfähigkeit ber japa­nischen Soldaten Wochen und Monate hindurch ohne Unterbrechung unterworfen werden sollte. Die Truppe lag noch am offenen Strand, jenseits dessen sofort undurchdringliches Tropendschungel auf rasch sich bis über 2000 Meter erhebenden Berghängen beginnt, als die ersten feindlichen Luftan­griffe einsetzten, welche von 2 Uhr in ber Frühe vier Stunden lang andauerten. Den ganzen folgen­den Tag hindurch griff der Feind aus der Luft im­mer wieder mit Bomben unb Bordwaffen an. Glück­licherwerse waren die Verluste im Verhältnis zu der aufgewendeten Munttion des Feindes minimal.

Endlich konnte ber Vormarsch beginnen, wel­cher von ber Nordküste quer durch das Innere ber Insel führte und ber Eroberung eines feindlichen Flugplatzes galt. Der Kompanieführer mit bem Kompaß an der Spitze, so arbeitete sich die Truppe durch den tropischen Urwald über vermoderte Baum­stämme hinweg und durch dichtes Schlingpflgnzen- gemirr langsam vor. Die vordersten Gruppen muh-

Oer Wehrmacht-enchi.

VNB. Aus bem Führerhauplquariier. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt frannt:

3a der großen Winterfchlachl im Lüdte 1 l der fff tont find die weitgesteckten Ziele des Feindes scheitert. Da es ihm nicht gelang, die am Oft- rad des Donez-3nduftriegebietes fest- yügte Front der deutschen Truppen zu durchbrechen, »rsuchte er sie nordwestlich ausholend im Rücken y fassen. Die auf diefe Weise hinter unsere Front n. Ritus gelangten sowjetischen Divisionen sind Zwischen vernichtet oder zersprengt. Ebenso er- jüg es denjenigen sowjetischen Verbänden, die noch niter ausholend aus der Gegend südlich E h a r - w gegen den Dnjepr vorgetrieben wurden. Das Shicksal, das sie den deutschen Armeen bereiten feiten, ereilte sie selbst. Von ihren Verbindungen ^geschnitten und durch unsere Divisionen von allen fMten gefaßt, verfielen sie der Auflösung oder der VIirmchtung. Reserven, die ihnen nachgeschickt waren, utrben von der Luftwaffe erkannt und In ihren dicht prangten Kolonnen durch anhaltende Luftangriffe | ikmichtend getroffen.

Da die Witterung, die schon jetzt zwischen Schnee- kiiben und Tauwetter wechselt, große Operationen b absehbarer Zett ausschliehen wird, verlagert der Z,ind seine Anstrengungen immer mehr in den ium nördlich Charkow sowie gegen die Witte itb ben R o r b t e i t b e r O ft f r o n t.

Keslern griff ber Feind an mehreren Stellen den hban-Brürfenfopf mit stärkeren Kräften D. Alle Angriffe wurden in harten Kämpfen ver- I Ureich abgewiefen. 3m vonezgebiet wieder-

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1 Infere Soldaten an ber Ostfront haben.wieder hDere Tage hinter sich, ohne daß man bereits von I -''em Nachlassen ber harten Kämpfe sprechen karm. : r ben südlichen Frontabschnitten bat sich 3U ben Freren Kämpfen noch Regen und Tauwetter ge- W, die bas Gelände in Morast verwandelten Un- Lhe Soldaten haben trotzdem bie an sie m erhöhtem gestellten Anforderungen voll erfüllt und eine Hoffnung Stalins zerschlagen, die sich wohrschemch ieiade am. 25. Jahrestag der Sowietarmee erfüllen Ute: der Durchbruch durch die deutschen Linien ötittbessen muß er heute bie Vermchtunq -ahlrel

Ihe- bestausgerüsteter bolschewistischer Divis I ^buchen. Im Raum von Charkow und südlich

-or drehte es sich für die Bolschewisten um d e >Zu I ^Cgewinnung bes Oonez-Industriegybietes. uw